Volksbank eGLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt GnR 30105
Vorher
Volksbank e.G.
Eingetragen
13.9.1923
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute des GenossenschaftssektorsKreditinstitute mit Sonderaufgaben
Gegenstand
1) Zweck der Genossenschaft ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder. 2) Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Spareinlagen; b) die Annahme von sonstigen Einlagen; c) die Gewährung von Krediten aller Art; d) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; e) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; f) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; g) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; h) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren, Beteiligungen und anderen Vermögenswerten; i) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen und Reisen.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Konzern- und Jahresabschlüsse

Volksbank e.G.

Eppertshausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016

Volksbank eG, Eppertshausen

I. Geschäftsverlauf

1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Kreditgenossenschaften

1.1 Die wirtschaftliche Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland im Jahr 2016

Die deutsche Wirtschaft blieb im Jahr 2016 auf Wachstumskurs. Nach ersten amtlichen Angaben legte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um kräftige 1,9 % zu, nachdem es in 2015 um 1,7 % expandiert war. Der Zuwachs hätte allerdings noch höher ausfallen können, wenn das weltwirtschaftliche Umfeld weniger ungünstig gewesen wäre. Im Jahresverlauf zeigte das Wachstum merkliche Schwankungen. Im ersten Quartal ist die gesamtwirtschaftliche Produktion stark expandiert, wozu der nochmals deutlich gesunkene Ölpreis beitrug, der Privathaushalte und Unternehmen von der Kostenseite her entlastete und zu höheren Ausgaben anregte. Wachstumsfördernd wirkte aber auch die milde Witterung, die zu einer vorgezogenen Frühjahrsbelebung führte. In den Folgequartalen hat das Wirtschaftswachstum dann schrittweise an Tempo verloren, bevor es im vierten Quartal wieder anzog. Über das gesamte Jahr betrachtet blieben die Konsumausgaben der zentrale Treiber der konjunkturellen Entwicklung. Vom Außenhandel und den Investitionen gingen hingegen nur begrenzt Impulse aus.

Wie bereits in den Vorjahren wurde die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2016 bedeutend durch die günstige Arbeitsmarktlage unterstützt. Die Erwerbstätigenzahl nahm gegenüber 2015 um 418.000 auf rund 43,5 Mio. Menschen zu. Getragen wurde der Stellenaufbau alleine durch einen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse. Die Zahl der ausschließlich geringfügig entlohnten Beschäftigten, der Beamten und der Selbständigen ging dagegen zurück. Die Arbeitslosigkeit ist weiter gesunken. Im Jahresdurchschnitt wurden knapp 2,7 Mio. Arbeitslose registriert, was einer Arbeitslosenquote von 6,1 % entspricht. Damit lag die Arbeitslosenquote auf dem niedrigsten Stand seit 1992.

Die Verbraucherpreise sind 2016 um 0,5 % gestiegen und somit geringfügig stärker als im Vorjahr (+0,3 %). Ihr Verlauf wurde abermals stark durch die Energiepreise beeinflusst. Im April hatte der Ölpreisrückgang vom Winterhalbjahr 2015/2016 die Inflationsrate sogar vorübergehend unter die Null-Prozent-Marke sinken lassen. In den Folgemonaten ist die Teuerungsrate allerdings wieder gestiegen, da sich die dämpfende Wirkung der Energiepreise mehr und mehr abschwächte. Zum Jahresende lag die Inflationsrate mit 1,7 % so hoch wie seit Sommer 2013 nicht mehr. Über das gesamte Jahr betrachtet sind die Preise für Energieprodukte um 5,4 % gesunken. Für Nahrungsmittel (+0,8 %) und Dienstleistungen (+1,3 %) mussten die Verbraucher hingegen etwas mehr Geld aufwenden.

1.2 Die Geschäftsentwicklung der Kreditgenossenschaften im Jahr 2016

Die deutsche Wirtschaft blieb im Jahr 2016 auf Wachstumskurs. Angesichts der guten konjunkturellen Lage in Deutschland konnten die 972 Volksbanken und Raiffeisenbanken, PSD Banken, Sparda-Banken sowie die sonstigen Genossenschaftsbanken im zurückliegenden Geschäftsjahr weiter kräftig zulegen. Die positive Geschäftsentwicklung - in den letzten Jahren mit einem deutlich marktüberdurchschnittlichen Wachstum - zeigt einmal mehr, dass es den Kreditgenossenschaften gelungen ist, das Vertrauen der Kunden in ihr Geschäftsmodell weiter zu stärken und diese mit ihren Leistungen zu überzeugen. Die besonders starke Kundenorientierung und eine konservative Geschäftspolitik ließen die Kundenvolumina per Ende 2016 deutlich wachsen: So stiegen die bilanziellen Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften um 29 Milliarden Euro auf 637 Milliarden Euro (+4,8 Prozent). Auch die Kundenforderungen legten um 23 auf 528 Milliarden Euro (+4,5 Prozent) zu. Die addierte Bilanzsumme stieg um 33 auf 851 Milliarden Euro (+4,1 Prozent).

Kreditgeschäft weiter gestärkt - gerade im langfristigen Bereich

Angesichts der robusten Konjunktur in Deutschland vergaben die Volksbanken und Raiffeisenbanken im Jahr 2016 weiterhin mehr Kredite an den Nichtbankensektor. Dabei wurde das Wachstum der Buchkredite wie schon in den Vorjahren vor allem von Ausleihungen an private Haushalte getragen. Treiber hierfür war die nach wie vor rege Nachfrage nach langfristigen Wohnungsbaukrediten, die durch die extrem niedrigen Kreditzinsen, den moderaten Verschuldungsgrad sowie die guten Einkommenszuwächse der Haushalte und das hohe Maß an Arbeitsplatzsicherheit bedingt sein dürfte. Neben den Buchkrediten an private Haushalte weiteten die Banken überdies ihre Kreditvergabe an Unternehmen aus. Entscheidend hierfür dürften neben der noch einmal gesunkenen Verzinsung langfristiger Buchkredite vor allem die in der Grundtendenz positiven Konjunktur- und Geschäftserwartungen gewesen sein. Der prozentuale Zuwachs im Kreditgeschäft der Kreditgenossenschaften lag bei 4,5 Prozent (ein Plus von 23 Milliarden Euro). Insgesamt haben die Kreditgenossenschaften per Ende 2016 Kredite in Höhe von 528 Milliarden Euro herausgegeben. Damit knüpften die Kreditgenossenschaften an die Rekordmarken der letzten Vorjahre an. Wachstumstreiber waren wiederum die langfristigen Forderungen. Ihr Volumen wuchs um 5,3 Prozent auf 466 Milliarden Euro. Aber auch die mittelfristigen Forderungen legten um 1,4 Prozent auf 31 Milliarden Euro zu. Das Kreditgeschäft der Volksbanken und Raiffeisenbanken - insbesondere im Firmenkundenbereich - wird im Fahrwasser der robusten deutschen Konjunktur auch weiterhin wachsen.

Liquide und sichere Einlagen besonders gefragt

Das Einlagengeschäft der Genossenschaftsbanken zeigt ebenfalls ein stabiles Wachstum. Im Umfeld der Niedrigzinsphase fällt die Entwicklung jedoch ausgesprochen heterogen aus. Während liquide, kurzlaufende Einlagen nachgefragt werden, sind länger laufende, weniger liquide Einlagen rückläufig: Angesichts der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank nahmen die Sichtguthaben der Kunden weiter deutlich zu. Weniger liquide Bankprodukte wie Termineinlagen, Spareinlagen und Sparbriefe waren kaum gefragt. Dieser Trend dürfte sich im kommenden Jahr fortsetzen. Die Kreditgenossenschaften steigerten ihre Kundeneinlagen in summa im letzten Jahr um 29 Milliarden Euro oder 4,8 Prozent auf 637 Milliarden Euro. Treiber dieses starken Zuwachses waren die täglich fälligen Verbindlichkeiten, die insgesamt um 35 Milliarden Euro (oder 9,6 Prozent) auf 395 Milliarden Euro stiegen. Mehr als sechs Zehntel der Kundeneinlagen der Kreditgenossenschaften sind kurzfristige Sichteinlagen. Der Termineinlagenbestand der Kreditgenossenschaften lag per Ende 2016 bei rund 47 Milliarden Euro und damit um 6,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Bestand an Sparbriefen sank ebenfalls deutlich auf 7 Milliarden Euro. Die Spareinlagen blieben mit 187 Milliarden Euro weitgehend konstant.

Erstmals weniger als 1.000 Institute

Der Konsolidierungsprozess unter den Volksbanken und Raiffeisenbanken setzte sich gegenüber den Vorjahren in einem leicht gesteigerten Umfang fort. Die Zahl der selbständigen Genossenschaftsbanken lag per Ende 2016 erstmals mit 972 Banken unter der Marke von 1.000 Instituten. Die Zahl der Kreditgenossenschaften sank fusionsbedingt um 49 Banken bzw. um -4,8 Prozent im Vorjahresvergleich.

Weiterhin dichtes Bankstellennetz

Die Kunden der Kreditgenossenschaften schätzen die räumliche Nähe zu ihren Ansprechpartnern und Beratern in den knapp 12.000 personengebundenen Bankstellen, die den Kunden vor Ort für ihre Bankgeschäfte oder elektronischen Bankdienstleistungen flächendeckend über alle Regionen in Deutschland zur Verfügung standen. Anderseits zeigen die Kunden verstärkt ein geändertes Nutzungsverhalten, indem sie die digitalen Angebote der Banken teilweise als gleichberechtigt mit stationären Vertriebsformen wahrnehmen. Insgesamt unterhielten die Volksbanken und Raiffeisenbanken Ende 2016 11.787 Bankstellen (= Zweigstellen plus Hauptstellen), das sind 473 weniger als noch vor einem Jahr. Der Rückgang an Bankstellen liegt damit unter der Veränderung 2015/2014. Neben den Personen-Bankstellen standen den Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken zusätzlich 3.467 SB-Zweigstellen für ihre Bankgeschäfte zur Verfügung (ein Plus von 33 SB-Zweigstellen). Angesichts der weiterhin steigenden Bedeutung der digitalen Technologien mit ihren innovativen Ansätzen in der Kunde-Bank-Beziehung wird der Online-Vertriebsweg weiter deutlich gestärkt und ausgebaut. Insbesondere durch die Projekte "KundenFokus 2020" (Privatkunden) und "Strategischer Bebauungsplan Firmenkunden" entstehen Zielbilder und neue Lösungen für das Kundengeschäft.

2. Entwicklung der Volksbank eG

Die Entwicklung unserer Bank war im Geschäftsjahr 2016 von einer Verringerung der Bilanzsumme geprägt. Ausschlaggebend hierfür war ein weiterer deutlicher Rückgang der Kundenforderungen auf der Aktivseite. Die Kundengelder sind leicht rückläufig und Refinanzierungsmittel bei Kreditinstituten sind leicht angestiegen.

Berichtsjahr
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
2012
TEUR
Bilanzsumme 146.106 146.671 152.677 152.810 144.446
Außerbilanzielle Geschäfte *) 13.194 18.215 17.920 19.346 20.546

*) Hierunter fallen die Posten unter dem Bilanzstrich 1 (Eventualverbindlichkeiten), 2 (Andere Verpflichtungen) und Derivatgeschäfte.

Die Bilanzsumme verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 565 oder 0,4 %. Dabei verringerten sich die bilanziellen Kundenforderungen aufgrund der verhaltenen Nachfrage unserer Kunden nach Finanzierungen und der weiteren Konsolidierung unseres Kundenkreditportfolios erneut überdurchschnittlich um TEUR 3.034 bzw. 4,1 %. Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich bedingt durch die geringere Kreditnachfrage und durch den Rückgang der Anlagen in Wertpapieren überdurchschnittlich.

Aktivgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
2012
TEUR
Kundenforderungen 71.416 74.450 84.432 96.765 92.265
Wertpapieranlagen 43.165 50.208 43.950 34.245 36.306
Forderungen an Banken 21.185 9.769 11.392 9.659 5.662

Die von unseren Kunden bei Verbundunternehmen aufgenommenen Kredite erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Mio. Euro oder 5,7 % auf 47,7 Mio. Euro.

Bedingt durch den Rückgang der Kundenforderungen, verhältnismäßig nur leicht verminderten Kundengeldern und den Rückgang der Wertpapieranlagen durch Fälligkeiten und Verkäufe stiegen die Bankenforderungen überdurchschnittlich an.

Passivgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
2012
TEUR
Bankrefinanzierungen 13.221 13.102 14.845 14.605 12.233
Spareinlagen 48.021 52.181 56.497 58.222 58.400
andere Einlagen 69.061 65.653 65.815 63.654 55.777
verbriefte Verbindlichkeiten 0 0 0 1.349 3.458
Nachrangverbindlichkeiten 600 600 600 600 600

Die Bankenrefinanzierungen erhöhten sich um TEUR 119 oder 0,9 %. Dabei stiegen die Programmkredite um TEUR 133 oder 4,4 %, die Globalrefinanzierungen blieben unverändert.

Die Gesamtsumme der bilanziellen Kundeneinlagen einschließlich der Nachrangverbindlichkeiten ging um TEUR 752 oder 0,6 % zurück, lagen aber damit noch geringfügig über den Planzahlen für 2016. Dabei veränderten sich die Bestände in den einzelnen Einlagearten sehr differenziert. Die bilanzunwirksamen Einlagen unserer Kunden bei Verbundunternehmen verringerten sich um TEUR 826 oder 2,1 %.

Die Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist erhöhten sich um 1,7 Mio. Euro oder 4,0 % und die Spareinlagen mit Kündigungsfristen mit mehr als drei Monaten gingen um 5,8 Mio. Euro oder 53,3 % zurück.

Die anderen Einlagen erhöhten sich um 3,4 Mio. Euro, wobei sich die Sichteinlagen um 6,4 Mio. Euro auf 51,4 Mio. Euro erhöhten und die Einlagen mit vereinbarter Laufzeit um 3,0 Mio. Euro auf 17,6 Mio. Euro zurückgingen.

Die nachrangigen Verbindlichkeiten in Form von Vermögensbriefen mit Nachrangabrede blieben im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Bestand von 0,6 Mio. Euro unverändert.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
2012
TEUR
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 112 124 177 97 100
Vermittlungserträge 196 324 270 287 313
Erträge aus Zahlungsverkehr 570 563 577 522 521

Der Gesamtbetrag dieser Provisionserträge verringerte sich im Berichtsjahr um TEUR 133. Der Rückgang der Erträge im Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft resultiert hauptsächlich aus der niedrigeren Anzahl der Kauf- und Verkaufsaufträge unserer Kunden im online-brokerage. Unsere Vermittlungserträge gingen um TEUR 128 zurück und liegen damit unter unseren Planzahlen. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr stiegen um TEUR 7.

Investitionen

Nennenswerte Investitionen ins Sachanlagevermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht getätigt. Der Bestand der in den in der Bilanz ausgewiesenen Sachanlagen enthaltenen Grundstücke und Gebäude verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr nach planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 89 und außerplanmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 633 sowie Nettoabgängen von TEUR 504 auf TEUR 3.441. Die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen in Höhe von TEUR 476 auf Immobilien, die in den Vorjahren zur Rettung von Forderungen erworben und bis zum Beginn des Geschäftsjahres 2015 im Umlaufvermögen unter dem Aktivposten 13 "Sonstige Vermögensgegenstände" bilanziert wurden.

Bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung ergaben sich im Geschäftsjahr keine wesentlichen Veränderungen.

Für das Jahr 2017 sind neben dem turnusgemäßen Austausch von Hardwarebestandteilen und Büromaschinen keine bemerkenswerten Investitionen geplant. Wesentliche Auswirkungen auf die künftige Ertragslage sind durch die in 2016 getätigten und für 2017 geplanten Investitionen nicht zu erwarten. Wir planen vielmehr, den Bestand ehemaliger Rettungserwerbe weiter zu reduzieren.

Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt wurden im Jahr 2016 insgesamt 26 Personen beschäftigt , davon 1 Auszubildende.

Zum Jahresende gliedert sich die Struktur der Beschäftigten wie folgt:

männlich weiblich
Prokuristen 2 0
vollzeitbeschäftigte kaufmännische Mitarbeiter 5 8
teilzeitbeschäftigte kaufmännische Mitarbeiter 0 10
Auszubildende 1 0

Der internen und externen Aus- und Weiterbildung messen wir entscheidende Bedeutung zu. Ziel unserer Personalentwicklung ist es, durch ein hohes Maß an Kundenorientierung die Leistungsfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit unserer Bank stetig zu verbessern.

Eine Teilzeitmitarbeiterin ging zum Jahresende in Altersteilzeit, auffällige Fluktuationen ergaben sich in 2016 nicht.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Dem Vorstand wurde im März 2016 seitens des BVR mitgeteilt, dass sich der Präventionsstatus des Hauses auf "Neustrukturierung" verschlechtert hat. Aufgrund der Neuausrichtung in Vorstand und Aufsichtsrat, sowie einer weiterhin anzustrebenden Fusion wurden die geforderten Neustrukturierungsmaßnahmen auf die folgenden wesentlichen Problembereiche der Bank fokussiert:

• Strukturelle Kreditrisiken

• Wohnwirtschaftliches Immobilienportfolio

• Ungünstige Refinanzierungsstruktur.

Weiterhin wurde die im Rahmen des Vorstandswechsels neu vereinbarte Kooperation mit der Volksbank Dreieich eG gelebt und unterstütze die Volksbank eG in wesentlichen betriebswirtschaftlichen Themen.

II. Darstellung der Lage sowie der Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Volksbank eG

Neben den bereits erwähnten Ereignissen und Entwicklungen war das abgelaufene Geschäftsjahr geprägt durch die Geschäftsentwicklung auf Grund der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase und der bundesweiten Entwicklung der Bankenlandschaft in der Bundesrepublik Deutschland.

1. Gesamtbanksteuerung, Risikomanagement

In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt.

Durch eine Eckwertplanung über einen Zeitraum von drei Jahren und mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt.

Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von großer Wichtigkeit. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand.

Im Management der Risiken unterscheiden wir zwischen Adressenausfall-, Marktpreis-, Liquiditäts- und operationellen Risiken, wobei die Adressenausfallrisiken einen Schwerpunkt bilden. Daneben nimmt der Vorstand mit Unterstützung der Marktfolge Aktiv die intensive Betreuung problembehafteter Engagements sowie die Sicherheitenverwertung und Engagementabwicklung von gekündigten bzw. insolventen Krediten vor. Trotz intensiver Betreuung problembehafteter Engagements, vorgenommener Forderungsausbuchungen sowie der Beachtung von Branchen- und Klumpenrisiken konnten im Berichtsjahr nur leichte positive Veränderungen der Kreditportfoliostruktur erreicht werden. Nachdem sich im Vorjahr eine Entlastung von 0,25 Mio. Euro aus dem Kreditgeschäft ergab, belastete der Vorsorgebedarf für Kreditrisiken im Berichtjahr das Ergebnis mit 0,24 Mio. Euro. Es ist unverändert vorrangiges Ziel unserer Geschäftspolitik, die bestehenden Risiken im Kreditgeschäft zu verringern, die Kreditstruktur unserer Kredite zu verbessern und nachhaltig den Vorsorgebedarf für die Kreditrisiken niedrig zu halten.

Für die Steuerung der Marktpreisrisiken ist das Controlling verantwortlich. Die Genossenschaft ist als Kreditinstitut, insbesondere aufgrund von bestehenden Inkongruenzen zwischen ihren aktiven und passiven Festzinspositionen, dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Im Rahmen einer dynamischen Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene setzte die Genossenschaft im Jahr 2010 erstmals Zinssicherungsinstrumente in Form von drei Zinsswaps mit unterschiedlicher Laufzeit ein. Eine Tranche dieser derivativen Geschäfte lief zum 27.10.2016 aus.

Darüber hinaus werden mit Hilfe eines Limitsystems, welches den bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen entspricht, die Marktpreisrisiken der Gesamtbank gesteuert.

Turbulenzen an den Finanzmärkten berühren uns kaum, weil wir im Rahmen unserer Steuerung die Risikopositionen überschaubar halten sowie auf ausreichende Bonität und Streuung bei unseren Anlagen achten.

Das Liquiditätsrisiko wird u.a. durch die aufsichtsrechtliche Liquiditätskennzahl gemäß Liquiditätsverordnung sowie über die Liquiditätsdeckungsanforderung (LCR) begrenzt und überwacht. Die Liquiditätsrisiken sind durch die Einbindung in den genossenschaftlichen Finanzverbund überschaubar.

Soweit möglich und wirtschaftlich sinnvoll, werden Betriebsrisiken durch entsprechende Versicherungen abgeschirmt. Die Betriebsrisiken sind aufgrund unserer organisatorischen Regelungen, die wir ständig ausbauen, unserer funktionsfähigen Internen Revision sowie von Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen derzeit überschaubar. Auch nehmen wir laufend Investitionen in neue EDV Systeme vor. Den Rechtsrisiken begegnen wir durch die Verwendung von Formularen des genossenschaftlichen Verbundes. Diese Steuerungsinstrumente erlauben uns die frühzeitige Erkennung von Betriebsrisiken, die Einfluss auf die Lage der Bank haben können, um rechtzeitig entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Die Rechenzentrale unterstützt die Bank im Rahmen eines Outsourcing-Vertrages hinsichtlich des weiteren Ausbaus der Steuerungssysteme, wie beispielsweise der Durchführung von Teilprozessen gemäß dem VR Control Fachkonzept. Durch den weiteren Ausbau unserer Systeme und die permanente Anpassung unserer Kennzahlen- und Limitsysteme sehen wir die Chance u.a. die Steuerung von Adressausfallrisiken zu verbessern und somit die Risikostrukturen im Kreditgeschäft und die sich daraus ergebenden Belastungen nachhaltig zu reduzieren. Als dauerhaftes Ziel sehen wir nach wie vor eine maximale Belastungsquote in Höhe des Durchschnittswertes der Genossenschaften auf Verbandsebene an.

2. Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG (bis 2013) bzw. Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten (ab 2014) haben sich in den letzten 5 Jahren wie folgt entwickelt:

Berichtsjahr
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
2012
TEUR
Eigenkapital laut Bilanz 1) 11.406 11.155 11.269 11.143 10.891
Haftendes Eigenkapital 2) -- -- -- 11.933 11.466
Eigenmittel (Art. 72 CRR) 3) 12.291 12.609 12.683 -- --
Solvabilitätskennziffer 2) -- % -- % -- % 11,8 % 12,5 %
Harte Kernkapitalquote 3) 4) 13,9 % 11,8 % 11,1 % -- % -- %
Kernkapitalquote 3) 4) 13,9 % 11,8 % 11,1 % -- % -- %
Gesamtkapitalquote 3) 15,9 % 14,5 % 13,8 % -- % -- %

1) Hierzu rechnen die Passivposten 9 (Nachrangige Verbindlichkeiten), 10 (Genussrechtskapital), 11 (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital).

2) bis 2013

3) ab 2014

4) Übergangsregelung nach Art. 465 CRR für 2014

Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR und des KWG wurden von uns im Geschäftsjahr 2016 gut eingehalten.

Unser Eigenkapital laut Bilanz erhöhte sich um TEUR 251 auf TEUR 11.406, der Anteil an der Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr leicht von 7,6 % auf 7,8 %. Unsere Kernkapitalquote erhöhte sich von 11,8 % auf 13,9%.

Ungeachtet dessen mussten wir im Geschäftsjahr 2016 zur Stützung der Ertragslage auf Eigenmittelpositionen zurückgreifen, was zur Auflösung von Vorsorgereserven gemäß § 340 f HGB sowie von einem Teil des Fonds für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340 g HGB führte.

Auf Basis unserer Unternehmensplanung ist von einer Einhaltung der Kapitalquoten bei der erwarteten Geschäftsentwicklung sowie durch die geplanten Rücklagenzuführungen und die vorgesehene Einwerbung von Geschäftsguthaben auch zukünftig auszugehen.

Unser Eigenkapital (Passivposten 12) ist unterdurchschnittlich ausgeprägt. Nach unserer Unternehmensplanung ist eine Verbesserung durch die Einwerbung von Geschäftsguthaben vorgesehen.

Kundenforderungen

Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme betrug zum Jahresende 48,9 % nach 50,8 % im vorangegangenen Jahr.

Die durch die Generalversammlung festgesetzten Kredithöchstgrenzen für die einzelnen Kreditnehmer sowie sämtliche Kreditgrenzen des KWG bzw. der CRR wurden während des gesamten Berichtszeitraumes eingehalten.

Die Forderungen an unsere Kunden haben wir auch zum Jahresende 2016 wieder mit besonderer Vorsicht bewertet. Die für erkennbare akute bzw. latente Risiken in angemessener Höhe gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen wurden von den entsprechenden Aktivposten abgesetzt.

Durch unsere Liquiditätsplanung konnten wir allen vertretbaren und berechtigten Kreditwünschen unserer mittelständischen Kundschaft entsprechen.

Aufgrund der regionalen Wirtschaftsstruktur und unserer geschäftspolitischen Ausrichtungen entfallen wesentliche Teile unseres Kreditvolumens auf den Dienstleistungssektor. Durch die enge Überwachung und Begleitung unserer Kreditnehmer in dieser Branche halten wir die eingegangenen Branchenrisiken für vertretbar.

Akute Risiken im Kreditgeschäft wurden in voller Höhe durch Einzelwertberichtigungen und -rückstellungen abgeschirmt. Latente Risiken sind zum Jahresende 2016 in Folge des Abbaus von Risikopositionen durch den Fonds für allgemeine Bankrisiken gedeckt.

Die Risikoentwicklung im Kundenkreditbereich wird durch ein entsprechendes Bonitierungssystem analysiert - im Firmenkundenbereich durch ein regelmäßiges Rating für alle Engagements und im Privatkundenbereich durch ein automatisches regelmäßiges Verhaltensscoring und ein Scoringsystem bei der Kreditvergabe. Die vorhandenen Systeme im Bereich des VR Ratings wurden durch Weiterentwicklungen in 2016 weiter ausgebaut bzw. verfeinert.

Unser Kreditvolumen weist Konzentrationen im Bereich der Blankoanteile bei einzelnen risikogeneigten Krediten auf. Darüber hinaus macht aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung unserer Kreditnehmer in den vergangenen Jahren der Anteil der nicht einwandfreien Engagements einen nicht unwesentlichen Teil unseres Kreditvolumens aus. Durch die intensive Betreuung und Überwachung dieser Engagements halten wir die Risiken derzeit für vertretbar. Im Rahmen unserer Geschäftsstrategie beabsichtigen wir jedoch die Risikokonzentration in den kommenden Jahren weiter zu verringern

Wertpapieranlagen

Die Wertpapieranlagen der Genossenschaft setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapieranlagen Berichtsjahr
TEUR
2015
TEUR
2014
TEUR
2013
TEUR
2012
TEUR
Anlagevermögen 8.073 499 1.240 2.768 4.379
Liquiditätsreserve 35.092 49.709 42.709 31.477 31.927

Der Bestand an Wertpapieren an der Bilanzsumme beträgt mit einem Volumen 43,2 Mio. Euro zum Jahresende 2016 einen Anteil von 29,5 % nach 50,2 Mio. Euro oder 34,2 % im Vorjahr.

Unser Wertpapierbestand weist Bonitäten im Investment Grade aus.

Alle Papiere der Liquiditätsreserve sind nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet, während für Wertpapiere des Anlagevermögens die Bewertung zum gemilderten Niederstwertprinzip erfolgte.

Potentielle Kursänderungsrisiken beurteilen wir im Rahmen unserer Szenariobetrachtungen derzeit neben den Adressenausfallrisiken zwar in Abhängigkeit des jeweiligen Szenarios als hoch, im Rahmen unserer Risikotragfähigkeitskonzeption aber derzeit als vertretbar. Im Rahmen der Limitierung und Überwachung der Marktpreisrisiken wird die Entwicklung der Kursänderungsrisiken zeitnah beobachtet um, soweit erforderlich, gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Der gesamte Wertpapierbestand enthält zum Bilanzstichtag stille Reserven in Höhe von TEUR 368.

Durch die Umwidmung von Wertpapieren in das Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2016 Abschreibungen in Höhe von TEUR 48 vermieden, die insofern nicht als zukünftige Ertragspotenziale zur Verfügung stehen.

Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen

Im Passivgeschäft setzte sich im Berichtsjahr der Trend im Anlageverhalten unserer Kunden fort. Bei weiterhin niedrigen Einlagenzinsen verbunden mit einer flachen Zinsstrukturkurve entschied sich ein wachsender Anteil unserer Kunden in Erwartung steigender Zinsen für kurzfristige Geldanlagen auf Geldmarktkonten und Sichteinlagen. Die befristeten Kundeneinlagen gingen dadurch um 3,0 Mio. Euro zurück. Die Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist erhöhten sich dabei um 1,7 Mio. Euro und die Spareinlagen mit mehr als dreimonatiger Kündigungsfrist gingen um 5,8 Mio. Euro zurück. Unser Kundenkreditgeschäft ist durch den deutlichen Rückgang im abgelaufenen Geschäftsjahr, im Zusammenhang mit der weiter fortgeführten Konsolidierung unseres Kreditportfolios, mit einem Anteil von 48,9 % an der Bilanzsumme unterdurchschnittlich ausgeprägt.

Derivatgeschäfte

Wir rechnen mit einem gleich bleibenden Zinsniveau an den Märkten und haben uns entsprechend positioniert. Bei unverändert niedrigem Zinsniveau bleibt die Belastung der Ertragslage unverändert. Im Rahmen einer dynamischen Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene setzt die Genossenschaft Zinssicherungsinstrumente in Form von Zinsswaps ein. Im Berichtsjahr wurden keine weiteren derivativen Geschäfte abgeschlossen. Aufgrund der liquiden Märkte und unserer Steuerungsinstrumentarien erwarten wir die Risiken auf einem geringen Stand halten zu können.

Zinsänderungsrisiko

Das Zinsänderungsrisiko wird anhand einer Zinselastizitätenbilanz quantifiziert und im Rahmen unserer Limitsysteme überwacht. Aufgrund der aktuellen Entwicklung an den Geld- und Kapitalmärkten rechnen wir auf Jahressicht mit einem kaum veränderten Zinsniveau. Aufgrund der zeitnahen Überwachung und unseres Steuerungsinstrumentariums erachten wir die Auswirkungen in diesem Szenario als überschaubar. In kurzfristiger Hinsicht bestehen die höchsten Zinsänderungsrisiken in Szenarien steigender Zinsen, da sich hier durch zinsinduzierte Kursverluste höhere Abschreibungsrisiken trotz gleichzeitig höherer Zinserträge ergeben würden. Dem gegenüber bestehen geringere Zinsänderungsrisiken im Szenario einer kurzfristig flacheren Zinsstruktur. Der Effekt ist jedoch gering. Mittelfristig sehen wir mit Blick auf das Zinsspannenrisiko ein anhaltend niedriges oder weiter fallendes Zinsniveau als ungünstigstes Szenario.

Währungsrisiko

Die eingegangenen Währungsrisiken sind gering.

Sonstige Risiken

Die sonstigen Risiken bewegen sich derzeit innerhalb der geschäftsüblichen und branchentypischen Grenzen.

Mitgliedschaft in der Sicherungseinrichtung des BVR

Zur Erfüllung von § 1 EinSiG i. V. m. § 1 Abs. 3d Satz 1 KWG gehört die Bank dem BVR Institutssicherung (BVR-ISG-Sicherungssystem) an. Das BVR-ISG Sicherungssystem ist eine Einrichtung der BVR Institutssicherung GmbH, Berlin (BVR-ISG), die als amtlich anerkanntes Einlagensicherungssystem gilt

Daneben ist unsere Genossenschaft der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR-SE) angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Die BVR-SE ist als zusätzlicher, genossenschaftlicher Schutz parallel zum BVR-ISG Sicherungssystem tätig.

3. Finanz- und Liquiditätslage

Die Zahlungsbereitschaft und -fähigkeit unserer Bank war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Die Liquiditätskennzahl gemäß § 2 Abs. 1 LiqV sowie die Liquidity Coverage Ratio (LCR) haben wir eingehalten.

Unsere Refinanzierungsstruktur über Kundeneinlagen ist stabil und weitgehend unabhängig vom Interbankenmarkt.

Aufgrund unserer Liquiditätslage und -steuerung, der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund und der unterhaltenen Bankguthaben, gehen wir davon aus, dass auch in den kommenden Jahren nicht mit einer Beeinträchtigung der Zahlungsbereitschaft zu rechnen ist.

4. Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

Erfolgskomponenten Berichtsjahr 2015 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Zinsüberschuss 1) 2.674 3.123 -449 -14,4
Provisionsüberschuss 2) 909 1.054 -145 -13,8
Verwaltungsaufwendungen 3.651 3.843 -192 -5,0
a) Personalaufwendungen 1.880 2.110 -230 -10,9
b) andere Verwaltungsaufwendungen 1.771 1.734 37 2,1
Betriebsergebnis vor Bewertung 3) -635 276 -911 -330,1
Bewertungsergebnis 4) 593 -96 689 -717,7
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit -43 179 -222 -124,0
Steueraufwand 35 14 21 150,0
Fonds für allgemeine Bankrisiken -135 0 -135 ***. *
Jahresüberschuss 47 154 -107 -69,5

1) GuV-Posten 1abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3

2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6

3) Saldo aus den GuV-Posten 1 bis 12

4) Saldo aus den GuV-Posten 13 bis 16

Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern/Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,03 % (Vorjahr 0,11 %).

Unser Geschäftsjahr 2016 stand einerseits im Zeichen der großen Herausforderungen für die Bankenbranche insgesamt: ein hoher Investitionsbedarf im Zuge des Megatrends Digitalisierung bei gleichzeitig zunehmendem Ertragsdruck durch die Niedrigzinsphase und steigenden Kosten durch die Regulierung. Andererseits verfügt unsere Volksbank in Eppertshausen aufgrund fehlender Zuführungen zu Rücklagen in den letzten Jahren nur über eine deutlich unterdurchschnittliche Eigenkapitalquote - gleichzeitig belasten rückläufige Margen wegen einer risikobewussteren Vergabepolitik im Kreditgeschäft zusätzlich die Ertragslage.

Auch in 2017 werden wir an unserem obersten Ziel arbeiten, den Standort Eppertshausen langfristig zu sichern und auf der genossenschaftlichen Landkarte zu halten. Nur dann können wir eine qualifizierte Versorgung vor Ort garantieren. Viele Banken in unserer Gruppe schließen derzeit Filialen - aus betriebswirtschaftlichen Gründen und weil die Kunden zunehmend digitale Angebote nutzen. Diese Option haben wir nicht.

Der Zinsüberschuss ging gegenüber dem Vorjahr deutlich um TEUR 449 zurück. Bestimmt wurde diese Entwicklung durch eine weiterhin rückläufige Durchschnittsverzinsung, ein weiterhin niedriges Zinsniveau und die Volumensreduzierung im Kundenkreditgeschäft. Dabei reduzierten sich die Zinserträge und laufenden Erträge um TEUR 669 bzw. 15,3 %, während sich die Zinsaufwendungen um TEUR 220 bzw. 17,5 % verringerten.

Der Provisionsüberschuss ging im vergangenen Geschäftsjahr um TEUR 145 oder 13,8 % zurück. Dabei stiegen die Erträge aus dem Zahlungsverkehr und der Kontoführung um TEUR 7, die Vermittlungsprovisionen aus dem Wertpapiergeschäft verringerten sich um TEUR 12. Die Provisionen aus dem Vermittlungsgeschäft verringerten sich um TEUR 128. Die sonstigen Provisionserträge verringerten sich um TEUR 8. Die Provisionsaufwendungen erhöhten sich um insgesamt TEUR 4.

Der gesamte Verwaltungsaufwand verringerte sich um TEUR 192 oder 5,0 %. Dabei gingen die Personalkosten, bedingt durch niedrigere Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen und niedrigere Gehaltszahlungen um insgesamt TEUR 230 zurück. Die anderen Verwaltungskosten erhöhten sich insgesamt um TEUR 37. Hierbei stiegen neben Beratungs- und Prüfungsleistungen vor allem die Kosten für Outsourcingdienstleistungen.

Unter Einbeziehung der weiteren Erfolgsfaktoren hat sich damit das Betriebsergebnis vor Bewertung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 911 verringert. Damit liegt das von uns erwirtschaftete Betriebsergebnis bei GuV-bezogener Sichtweise im negativen Bereich.

Das Bewertungsergebnis aus dem Kreditgeschäft verschlechterte sich in 2016. Die Belastungen stiegen um TEUR 402 auf TEUR 619 und die Entlastungen gingen von TEUR 395 auf TEUR 340 zurück. Die Belastungen aus Bewertungsänderungen und Kursverlusten der Wertpapiere beliefen sich auf TEUR 41 TEUR nach TEUR 228 im Vorjahr, die Entlastungen betrugen TEUR 381 nach TEUR 53 im Vorjahr. Hierbei haben wir 2016 bewusst Kursreserven zur Stützung der Ertragslage realisiert. Darüber hinaus haben wir ertragsstützend Vorsorgereserven aufgelöst, nachdem hier im Vorjahr eine geringe Zuführung erfolgte.

Der konjunkturelle Aufschwung Deutschlands hat sich zum Jahresende 2016 fortgesetzt. Auch für 2017 sind die Wirtschaftsaussichten günstig. Zu Jahresbeginn 2017 dürfte die deutsche Wirtschaft auf ihrem soliden Wachstumskurs bleiben. Positiv auf die Konjunktur wirken dürfte weiterhin die Abschwächung des Euro, die die preisliche Wettbewerbsfähigkeit der Exporte erhöht.

Die Lage am deutschen Arbeitsmarkt ist insgesamt nach wie vor vergleichsweise günstig. Der Beschäftigungsaufbau dürfte sich in 2017 fortsetzen und die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigen weiter steigen. Die Arbeitslosenquote wird voraussichtlich im Mittel auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr bleiben. Daher gehen wir bei einer vorsichtigen Kreditvergabepolitik und weiterhin angestrebten Verbesserungen der Kreditportfoliostrukturen, gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr, von insgesamt etwas niedrigeren Belastungen aus dem Kreditgeschäft aus. Für die Auswirkung auf unsere Ertragslage ist aber die spezifische Entwicklung von einzelnen Kreditengagements entscheidend. Aus den Wertpapieranlagen rechnen wir mit niedrigen Belastungen aufgrund der Entwicklungen an den Geld- und Kapitalmärkten im Niedrigzinsumfeld. Auf Grund der auch in 2017 anhaltenden Niedrigzinsphase erwarten wir einen weiteren deutlichen Rückgang unseres Zinsergebnisses und eine signifikante Verbesserung des Provisionsüberschusses. Darüber hinaus erwarten wir eine nachhaltige und deutliche Reduzierung der Sach- und Personalkosten durch die im Zuge unseres Neustrukturierungskonzeptes getroffenen Entscheidungen. Insgesamt erwarten wir für 2017 trotz begonnener Maßnahmen und einem verbesserten Betriebsergebnis vor Bewertung ein ähnlich schwaches Ergebnis vor Steuern.

Für das darauffolgende Geschäftsjahr 2018 prognostizieren wir gegenüber 2017 ein leicht verbessertes Betriebsergebnis vor Bewertung sowie moderat steigende Belastungen beim Bewertungsergebnis aus dem Kreditgeschäft und überschaubar bleibende Belastungen aus den Eigenanlagen in Wertpapieren. Insofern wird auch 2018 ein weiterhin schwaches Ergebnis vor Steuern auf ähnlichem Niveau zu erwarten sein. Bei unseren Betrachtungen implementieren wir dabei leichte Rückgänge im Kundengeschäftsvolumen.

5. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Die Sicherungseinrichtung des BVR hat den Präventionsstatus der VB Eppertshausen auf "Neustrukturierung" gesenkt. Ursächlich hierfür waren insbesondere die schwache Ertragslage, eine deutlich unterdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung und die Vermutung des Bestehens von strukturellen Risiken. Der Status "Neustrukturierung" bedingt die Ausarbeitung eines Neustrukturierungskonzeptes inkl. Neustrukturierungsmaßnahmen. Im Rahmen des Neustrukturierungskonzeptes sollten insbesondere auch auf die von der BVR SE genannten wesentlichen Problembereiche der Bank eingegangen werden:

Strukturelle Kreditrisiken (insbesondere Umsetzung detaillierter Engagementstrategien einschließlich Aktivitätenplan betreffend die zehn höchsten Blankoanteile)

Wohnwirtschaftliches Immobilienportfolio (Zielsetzung: angemessene Transparenz über die Immobilien einschließlich Angaben zu den wertbestimmenden Faktoren)

Ungünstige Refinanzierungsstruktur

Die genauere Betrachtung der o.g. Problembereiche brachte die folgenden Erkenntnisse:

Akute strukturelle Kreditrisiken sind bei der VB Eppertshausen trotz relativ hoher Verlust- und Risikoquoten aktuell nicht zu erkennen. Die Detailanalyse der größten Engagements zeigten keine Auffälligkeiten. Im Gegenteil bestehen aktuell eher Chancen bereits gebildete EWBs ggf. wieder erfolgswirksam aufzulösen.

Die Neubewertung der Bestandimmobilien hat die Vermutungen der BVR SE bestätigt. Es ergab sich ein Abschreibungsbedarf bei den eigenen Immobilien von 633 T€. Dieser Abschreibungsbedarf wurde in 2016 realisiert und konnte nicht über das operative Ergebnis abgedeckt werden.

Die ungünstige Refinanzierungsstruktur auf der Passivseite durch höher verzinsliche länger laufende Festzinszahler-Swaps, Kundeneinlagen und Refinanzierungen bei der DZ-Bank ist grundsätzlich gegeben, wird aber durch die Ausläufe aus den Zinsbindungen ab 2018 deutlich entschärft und hat damit ab 2018 positiven Einfluss auf die unter Druck stehende Zinsspanne.

Die Liquiditäts- und Finanzlage ist geordnet. Die Einhaltung der Liquiditätskennziffer hat dies bestätigt. Die LCR-Quote wird von uns eingehalten.

Die Eigenkapitalausstattung ist nach aufsichtsrechtlichen Maßstäben angemessen. Die latenten Risiken im Kreditgeschäft sind durch den Fonds für allgemeine Bankrisiken gedeckt. Akute Risiken im Kreditgeschäft wurden durch Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen in angemessener Höhe abgeschirmt.

Die Gesamtrisikostruktur der Bank ist nach wie vor durch schwache Bonitäten unserer mittelständischen Kreditnehmer und Privatkunden beeinflusst. Trotz der weiteren Bemühungen zur Konsolidierung unseres Kreditportfolios und der Verbesserung der Kreditstrukturen bestehen im Bereich des Adressausfallrisikos nach wie vor strukturelle Risiken. Die Risiken beurteilen wir in diesem Bereich als noch vertretbar. Der Früherkennung und Vermeidung von Risiken in diesem Bereich gilt auch in den Folgejahren unsere uneingeschränkte Aufmerksamkeit, so dass wir in Verbindung mit der intensiven Betreuung unserer Kunden, einer restriktiven Kreditvergabepolitik und weiter verbesserter Steuerungssysteme geringe Belastungen für unsere Ertragslage und eine Verbesserung unseres Kreditportfolios erwarten. Für die Auswirkung auf unsere Ertrags- und Vermögenslage ist jedoch die engagementspezifische Entwicklung entscheidend.

Darüber hinaus bewegen sich unsere eingegangenen Risiken und Chancen auf Basis unserer Gesamtbanksteuerung und unseres Risikomanagements und den hieraus erstellten Prognosen und Szenarien in einem überschaubaren Rahmen.

Durch die laufend angepassten organisatorischen Regelungen, bereits installierte und weiter auszubauende Steuerungssysteme in den Bereichen Adressenausfall- und Marktpreisrisiken sowie der Liquiditäts- und Betriebsrisiken und einer an den Bedürfnissen unserer Mitglieder orientierten Geschäftspolitik einer selbständigen Regionalbank gehen wir davon aus, den in unserem Unternehmensleitbild formulierten Anforderungen auch in den kommenden Geschäftsjahren gerecht zu werden.

III. Voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht)

Wir erwarten in den nächsten Jahren einen unverändert harten Wettbewerb im Kundengeschäft.

Im privaten Bereich wird das Konsumverhalten der Verbraucher entscheidend für die zukünftige Entwicklung sein. Aufgrund der in den letzten Jahren gestiegenen Nachfragen nach Wohnimmobilien und dem weiteren Bedarf an Renovierungen/Modernisierungen für bestehende Gebäude erwarten wir durch das niedrige Zinsumfeld ein Anhalten des nachfrageorientierten Konsumverhaltens.

Die monetäre Entwicklung wird der wirtschaftlichen Dynamik folgen. Aus heutiger Sicht rechnen wir daher frühestens ab Ende 2018 wieder mit moderat steigenden Zinsen.

Im Bereich der Preisstabilität wird der Inflationsdruck aufgrund der Gesamtwirtschaftslage gegenüber den Vorjahren steigen. Aus diesem Grunde erwarten wir im Jahresverlauf 2017 eine steigende Inflationsrate, die sich im Jahr 2018 entsprechend fortsetzen wird und im Bereich des Zielkorridors der EZB liegen sollte.

Da aktuell aufgrund des Zinsniveaus eine Steigerung der Ertragslage kaum darstellbar ist, es im Gegenteil eher darum geht die zurückgehenden Zinsüberschüsse durch Zuwächse im Provisionsergebnis möglichst zu kompensieren, hat sich der Vorstand der Volksbank Eppertshausen dazu entschieden, bei der Maßnahmenplanung den Schwerpunkt auf mögliche Kostensenkungen zu legen, beispielsweise auch bei den Personalkosten.

Die Maßnahmen im Rahmen der Personalkostenreduktion werden dann noch flankiert von weniger einschneidenden Kosteneinsparungen im Sachaufwand und geplanten Erhöhungen im Provisionsergebnis.

Wesentlicher Engpass der nächsten Jahre bildet die zurückgehende Risikodeckungsmasse aufgrund der steigenden Kapitalanforderungen. Hier wird die VB Eppertshausen ihre Risiken im Adressrisiko Eigengeschäft in den nächsten Jahren reduzieren und die Risikotragfähigkeit in den nächsten Jahren unbedingt stärken müssen. Es ist sicherlich anzumerken, dass ein Ausfall von weiteren Kreditengagements im Kundenkreditgeschäft über die erwarteten Ausfälle hinaus in den nächsten 3 Jahren aufgrund der angespannten Risikotragfähigkeitssituation für die Bank kaum zu verkraften wäre.

Abschließend ist zu sagen, dass trotz Greifen der eingeleiteten Maßnahmen eine dauerhafte Eigenständigkeit der Volksbank eG, Eppertshausen als äußerst schwierig anzusehen ist. Daher ist das Ziel einer Fusion mit einem strategischen Partner aus der Region alternativlos.

IV. Zweigniederlassungen

Die Genossenschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Eppertshausen, 4. Mai 2017

Volksbank eG

Der Vorstand

Neiding

Schilling

1. Jahresbilanz zum 31. Dezember 2016

Volksbank eG, Eppertshausen Genossenschaftsregisternummer 30105 beim Amtsgericht Darmstadt

Aktivseite

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Barreserve          
a) Kassenbestand     1.228.817,79   1.346
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken     1.027.417,24   957
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 1.027.417,24       (957)
c) Guthaben bei Postgiroämtern     0,00 2.256.235,03 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind          
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen     0,00   0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00       (0)
b) Wechsel     0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute          
a) täglich fällig     20.165.114,21   9.769
b) andere Forderungen     1.020.157,38 21.185.271,59 0
4. Forderungen an Kunden       71.416.465,32 74.450
darunter:          
durch Grundpfandrechte gesichert 20.828.408,39       (9.980)
Kommunalkredite 926.211,44       (0)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere          
a) Geldmarktpapiere          
aa) von öffentlichen Emittenten   0,00     0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
ab) von anderen Emittenten   0,00 0,00   0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00       (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen          
ba) von öffentlichen Emittenten   1.012.253,43     1.007
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 1.012.253,43       (0)
bb) von anderen Emittenten   42.152.469,74 43.164.723,17   49.201
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 33.205.685,67       (43.585)
c) eigene Schuldverschreibungen     0,00 43.164.723,17 0
Nennbetrag 0,00       (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere       0,00 0
6a. Handelsbestand       0,00 0
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften          
a) Beteiligungen     2.915.873,52   2.916
darunter:          
an Kreditinstituten 215.142,36       (215)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     285.550,00 3.201.423,52 283
darunter:          
bei Kreditgenossenschaften 280.000,00       (280)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen       0,00 0
darunter:          
an Kreditinstituten 0,00       (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00       (0)
9. Treuhandvermögen       0,00 0
darunter: Treuhandkredite 0,00       (0)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch       0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte          
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte     0,00   0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten     1.041,00   3
c) Geschäfts- oder Firmenwert     0,00   0
d) geleistete Anzahlungen     0,00 1.041,00 0
12. Sachanlagen       3.666.596,17 4.942
13. Sonstige Vermögensgegenstände       1.214.130,21 1.797
Summe der Aktiva       146.105.886,01 146.671

Passivseite

         
      Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten          
a) täglich fällig     0,00   0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist     13.221.070,47 13.221.070,47 13.102
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden          
a) Spareinlagen          
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten   42.910.041,10     41.249
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten   5.111.068,01 48.021.109,11   10.933
b) andere Verbindlichkeiten          
ba) täglich fällig   51.429.013,05     45.015
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist   17.632.343,92 69.061.356,97 117.082.466,08 20.638
3. Verbriefte Verbindlichkeiten          
a) begebene Schuldverschreibungen     0,00   0
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten     0,00 0,00 0
darunter:          
Geldmarktpapiere 0,00       (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00       (0)
3a. Handelsbestand       0,00 0
4. Treuhandverbindlichkeiten       0,00 0
darunter: Treuhandkredite 0,00       (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten       180.609,43 409
6. Rechnungsabgrenzungsposten       34.694,83 51
6a. Passive latente Steuern       0,00 0
7. Rückstellungen          
a) Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen     3.611.171,51   3.503
b) Steuerrückstellungen     29.782,65   0
c) andere Rückstellungen     540.063,37 4.181.017,53 616
8. [gestrichen]       0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten       600.000,00 600
10. Genussrechtskapital       0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00       (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken       1.615.000,00 1.750
darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00       (0)
12. Eigenkapital          
a) Gezeichnetes Kapital     3.720.800,00   3.349
b) Kapitalrücklage     0,00   0
c) Ergebnisrücklagen          
ca) gesetzliche Rücklage   2.711.000,00     2.651
cb) andere Ergebnisrücklagen   2.711.000,00 5.422.000,00   2.650
d) Bilanzgewinn     48.227,67 9.191.027,67 155
Summe der Passiva       146.105.886,01 146.671
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Eventualverbindlichkeiten          
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln   0,00     0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen   2.870.617,44     3.508
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten   0,00 2.870.617,44   0
2. Andere Verpflichtungen          
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften   0,00     0
b) Platzierungs- u. Übernahmeverpflichtungen   0,00     0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen   2.323.599,46 2.323.599,46   2.707
darunter: Lieferverpflichtungen          
aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00       (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR EUR TEUR
1. Zinserträge aus          
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften   3.086.853,14     3.723
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen   538.537,28 3.625.390,42   576
2. Zinsaufwendungen     1.029.231,08 2.596.159,34 1.248
3. Laufende Erträge aus          
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren     0,00   0
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften     77.344,76   74
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen     0,00 77.344,76 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen       0,00 0
5. Provisionserträge     1.017.037,22   1.158
6. Provisionsaufwendungen     108.006,64 909.030,58 104
7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands       0,00 0
8. Sonstige betriebliche Erträge       498.545,23 286
9. [gestrichen]       0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen          
a) Personalaufwand          
aa) Löhne und Gehälter   1.546.097,63     1.568
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung   333.786,02 1.879.883,65   542
darunter: für Altersversorgung 64.675,06       (261)
b) andere Verwaltungsaufwendungen     1.771.211,15 3.651.094,80 1.734
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen       792.458,17 162
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen       272.691,41 183
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft     0,00   111
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft     590.570,04 590.570,04 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere     0,00   0
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren     2.000,00 2.000,00 14
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme       0,00 0
18. [gestrichen]       0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit       -42.594,43 179
20. Außerordentliche Erträge     0,00   0
21. Außerordentliche Aufwendungen     10.405,93   10
22. Außerordentliches Ergebnis       -10.405,93 (-10)
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     30.157,65   13
darunter: latente Steuern 0,00       (0)
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen     4.446,31 34.603,96 1
24a. Erträge aus der Auflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken       135.000,00 0
25. Jahresüberschuss       47.395,68 154
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr       831,99 1
        48.227,67 155
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen          
a) aus der gesetzlichen Rücklage     0,00   0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
        48.227,67 155
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen          
a) in die gesetzliche Rücklage     0,00   0
b) in andere Ergebnisrücklagen     0,00 0,00 0
29. Bilanzgewinn       48.227,67 155

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2016

Volksbank eG, Eppertshausen

A. Allgemeine Angaben

Die Volksbank eG, Eppertshausen mit Sitz in Eppertshausen ist beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nummer 30105 in das Genossenschaftsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.

Gemäß Art. 67 Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) werden die (folgenden) im Jahresabschluss 2010 angewandten Übergangsvorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) (hier: Beibehaltungs- und Fortführungswahlrechte für bestimmte Bilanzposten und Wertansätze) entsprechend der Rechtslage vor Inkrafttreten des BilMoG wie folgt fortgeführt:

- Ansammlung der Pensionsrückstellungen nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Von den Bewertungsmethoden des Vorjahres wurde insofern abgewichen, als die Wertpapiere des Anlagevermögens zum gemilderten Niederstwertprinzip gemäß § 253 Abs. 3 S. 6 HGB bewertet wurden. Die Änderungen haben sich mit TEUR 48 entlastend auf die Ertragslage ausgewirkt.

Die auf EUR lautenden Barreserven wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag. Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig aufgelöst.

Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen abgedeckt. Für die latenten Kreditrisiken wurde unter Berücksichtigung der steuerlichen Richtlinien eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Zusätzlich besteht zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB.

Die wie Umlaufvermögen behandelten Wertpapiere wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen.

Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere sind nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet worden. Anschaffungskosten über pari werden i. d. R. linear über die Restlaufzeit bis zum niedrigeren Einlösungskurs, jedoch nicht unter den Marktwert am Bilanzstichtag abgeschrieben. Im Geschäftsjahr wurden Anleihen und Schuldverschreibungen der Zentralbank vom Umlaufvermögen in das Anlagevermögen umgewidmet. Durch die Umwidmung wurden Abschreibungen in Höhe von TEUR 48 vermieden und insofern der Jahresüberschuss positiv beeinflusst.

Zinsderivate werden zur Reduzierung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos aller zinstragenden Positionen des Bankbuches eingesetzt. Sie sind von einer imparitätischen Einzelbewertung ausgenommen. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden Positionen des Bankbuches nach dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung.

Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuches, einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate, werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2016 war keine Rückstellung zu bilden.

Strukturierte Finanzinstrumente, die keine wesentlich erhöhten oder zusätzlichen (andersartigen) Risiken oder Chancen aufweisen, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet.

Strukturierte Finanzinstrumente, die nach dem strengen Niederstwertprinzip auf Basis einer Notierung auf einem aktiven Markt bewertet werden, werden als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert, auch wenn sie durch das eingebettete Derivat wesentlich erhöhte oder zusätzliche (andersartige) Risiken oder Chancen aufweisen, weil die besonderen Risiken des strukturierten Finanzinstruments durch eine objektivierte Bewertung zutreffend dargestellt werden.

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften wurden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die Sachanlagen und die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen wurden über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientiert, bei Gebäuden und beim beweglichen Sachanlagevermögen linear vorgenommen.

Aufgrund voraussichtlich dauernden Wertminderungen wurden bei Grundstücken und Gebäuden außerplanmäßige Abschreibungen von TEUR 633 vorgenommen.

Ab dem 1. Januar 2010 angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Einzelwert bis zu EUR 150 wurden in voller Höhe als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 150, aber nicht über EUR 410 lagen.

Die unverzinsliche Forderung aus Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 Abs. 5 KStG wurde entsprechend abgezinst.

Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert. Der bei der Abzinsung der Pensionsrückstellungen angewendete Zinssatz von 4,01 % (Vorjahr 4,30 %) wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Dieser beruht auf einem Rechnungszinsfuß gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV).

Es wurden erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen in Höhe von 2,50 % und eine Rentendynamik in Höhe von 1,60 % zugrunde gelegt.

Zusätzlicher Rückstellungsbedarf für laufende Pensionen oder Anwartschaften auf Pensionen, der aus der geänderten Bewertung aufgrund BilMoG resultiert, wurde in Höhe von EUR 83.247 zulässigerweise noch nicht gebildet; dieser wird spätestens bis zum 31. Dezember 2024 angesammelt.

Die Altersteilzeitrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels Anwartschaftsbarwertverfahren mit einem Zinssatz von 3,24 % unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB ermittelt. Als Grundlage wurden die Richttafeln 2005 G (Prof. Dr. Klaus Heubeck) verwendet.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Währungsguthaben und Währungsverbindlichkeiten haben wir mit dem Kassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die sich aus der Währungsumrechnung ergebenden Aufwendungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. Soweit die Anforderungen an eine besondere Deckung vorlagen, wurden Erträge aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung vereinnahmt.

Als besonders gedeckt werden gegenläufige Fremdwährungspositionen angesehen, soweit sie sich betragsmäßig und hinsichtlich ihrer Fristigkeit entsprechen.

Der Jahresabschluss wurde vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2016

Anschaffungs- / Herstellungskosten zu Beginn des Zugang (a) Zuschreibungen (b) Umbuchungen (a) Abgänge (b) Anschaffungs- / Herstellungskosten am Ende des
Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr Geschäftsjahres
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagenwerte        
a) Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b)  
b) Software, sonstige entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 19.774,65 0,00 (a) 0,00 (a) 16.451,25
    0,00 (b) 3.323,40 (b)  
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b)  
d) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b)  
Sachanlagen        
a) Grundstücke und Gebäude 5.634.107,55 173.847,88 (a) 0,00 (a) 5.108.982,61
    0,00 (b) 698.972,82 (b)  
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.092.494,31 19.304,78 (a) 0,00 (a) 2.061.043,41
    0,00 (b) 50.755,68 (b)  
Summe a 7.746.376,51 193.152,66 (a) 0,00 (a) 7.186.477,27
    0,00 (b) 753.051,90 (b)  
Änderungen der gesamten Abschreibungen im Zusammenhang mit
Abschreibungen zu Beginn des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr (a) Zuschreibungen Geschäftsjahr (b)
EUR
Zugängen (a) Zuschreibungen (b)
EUR
Umbuchungen (a) Abgänge (b)
EUR
Abschreibungen am Ende des Geschäftsjahres (gesamt)
EUR
Buchwerte Bilanzstichtag
EUR
Immaterielle Anlagenwerte            
a) Selbstgeschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
b) Software, sonstige entgeltlich erworbene Konzessionen und ähnliche Rechte 16.533,65 2.200,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 15.410,25 1.041,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 3.323,40 (b)    
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
d) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 0,00 0,00
    0,00 (b) 0,00 (b) 0,00 (b)    
Sachanlagen            
a) Grundstücke und Gebäude 967.823,87 721.515,77 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 1.668.182,09 3.440.800,52
    0,00 (b) 0,00 (b) 21.157,55 (b)    
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.816.599,66 68.742,40 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 1.835.247,76 225.795,65
    0,00 (b) 0,00 (b) 50.094,30 (b)    
Summe a 2.800.957,18 792.458,17 (a) 0,00 (a) 0,00 (a) 3.518.840,10 3.667.637,17
    0,00 (b) 0,00 (b) 74.575,25 (b)    
Anschaffungskosten
EUR
Veränderungen (saldiert)
EUR
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Wertpapiere des Anlagevermögens 498.000,00 7.564.700,00 8.062.700,00
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 3.198.923,52 2.500,00 3.201.423,52
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe b 3.696.923,52 7.567.200,00 11.264.123,52
Summe a und b 11.443.300,03   14.931.760,69

In den Abschreibungen auf Grundstücke und Gebäude sind außerplanmäßige Beträge in Höhe von TEUR 633 enthalten, die sich auf Grund aktueller Wertgutachten ergaben.

D. Erläuterungen zur Bilanz

In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 20.165.114 Forderungen an die genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 4.488.363 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr EUR 7.508.820 fällig.

In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig davon:
EUR börsennotiert
EUR
nicht börsennotiert
EUR
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 43.164.723 42.663.945 500.778 4.033.878

Im Wertpapierjournal sind die nicht nach dem strengen Niederstwertprinzip bewerteten Wertpapiere des Anlagevermögens besonders gekennzeichnet.

Zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, bestehen in Höhe von EUR 4.033.878. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 6 HGB sind unterblieben, da die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer ist. Die Bonität der Emittenten ist einwandfrei. Störungen der Zins- und Tilgungsleistungen bei den betreffenden Wertpapieren sind nach unserer Auffassung nicht zu erwarten.

Wir halten an folgendem Unternehmen Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB:

Anteil am Gesellschafts- Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses
Name und Sitz kapital
%
Jahr TEUR Jahr TEUR
a) DZ 1. Beteiligungs GmbH Co. KG, Neu-Isenburg 0,24 2015 985.468 2015 18.172

Die übrigen Beteiligungen sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertraglage von untergeordneter Bedeutung.

Im Aktivposten "Sachanlagen" sind Grundstücke und Bauten, die wir im Rahmen eigener Tätigkeit nutzen, in Höhe von EUR 1.017.023 und Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 225.796 enthalten.

In dem Posten sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

31.12.2016
EUR
Erstattungsansprüche Körperschaftsteuerguthaben (antizipativ) 134.781
Aktivierungswerte aus Rückdeckungsversicherungen 652.833

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 109.848 enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b) (ohne Bausparguthaben) 0 0 0 1.000.000
Forderungen an Kunden (A 4) 1.091.362 2.950.264 17.231.643 45.653.232

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis 3 Monate
EUR
mehr als 3 Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis 5 Jahre
EUR
mehr als 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 79.874 230.925 9.312.033 3.559.404
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 2.231.928 2.563.071 309.440 6.629
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 9.736.172 1.252.334 6.640.932 0

Anteilige Zinsen, die erst nach dem Bilanzstichtag fällig werden, wurden nicht nach den Restlaufzeiten gegliedert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 13.221.070 Verbindlichkeiten gegenüber der genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

Im Posten "Sonstige Verbindlichkeiten" sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

31.12.2016
EUR
abzuführende Lohn- und Kirchensteuer 40.295

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 34.695 (Vorjahr EUR 51.161) enthalten.

Latente Steuern sind nicht bilanziert. Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde.

Die passiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen zwischen handelsrechtlichem und steuerlichem Wertansatz in den Bilanzpositionen Aktiva 7 und Aktiva 12. Diesen stehen höhere aktive Latenzen in den Positionen Passiva 7 gegenüber. Für die Berechnung wurde ein Steuersatz von 27,03 % zugrunde gelegt.

Zu den nachrangigen Verbindlichkeiten (Passivposten 9) ergeben sich folgende Angaben:

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 19.500 an.

Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgen zu folgenden Bedingungen:

Betrag Währung Zinssatz
in %
Fälligkeit
300.000 EUR 3,25 Juli 2017
100.000 EUR 3,25 Juli 2017
100.000 EUR 3,25 Juli 2017
100.000 EUR 3,25 Juli 2017

Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden erfüllen die Voraussetzungen für die Anerkennung als Eigenmittel gemäß Art. 63 CRR. Die Restlaufzeit der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt ein halbes Jahr. Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind mit einem Zinssatz von 3,25 % ausgestattet.

In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 109.910 enthalten. Daneben bestehen fremdwährungsbezogene Positionen in den Eventualverbindlichkeiten in Höhe von EUR 845.993.

Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

EUR
Geschäftsguthaben  
a) der verbleibenden Mitglieder 3.564.000
b) der ausscheidenden Mitglieder 156.800

Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage
EUR
andere Ergebnisrücklagen
EUR
Stand 01.01.2016 2.651.000 2.650.000
Einstellungen aus Bilanzgewinn des Vorjahres 60.000 61.000
Stand 31.12.2016 2.711.000 2.711.000

Der aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag beträgt EUR 404.161.

Die ausschüttungsgesperrten Beträge aus der Neubewertung von Altersversorgungsverpflichtungen (§ 253 Abs. 6 HGB) und nach § 268 Abs. 8 HGB werden gemeinsam betrachtet. Ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 268 Abs. 8 HGB bestehen nicht. Es ergibt sich, dass allen ausschüttungsgesperrten Beträgen frei verfügbare Rücklagen unter Berücksichtigung der vorgeschlagenen Ergebnisverwendung und zuzüglich eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 2.719.701 gegenüberstehen.

Die im Posten 1b) und 2c) unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Verpflichtungen unterliegen den für alle Kreditverhältnisse geltenden Risikoidentifizierungs- und -steuerungsverfahren, die eine rechtzeitige Erkennung der Risiken gewährleisten.

Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen breit gestreute Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden.

Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Beträge unter 1b) zeigen nicht die zukünftig aus diesen Verträgen zu erwartenden tatsächlichen Zahlungsströme, da die überwiegende Anzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen werden.

Zum Bilanzstichtag bestanden noch nicht abgewickelte Termingeschäfte mit Zinsswaps des Nichthandelsbestands.

Die Zinsswaps dienen ausschließlich der Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken.

In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäfte (Nichthandelsbestand), die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst. (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge dargestellt. Die Adressenrisiken sind als risikogewichtete Positionsbeträge entsprechend den aufsichtsrechtlichen Eigenmittelvorschriften angegeben.

Volumen der Derivategeschäfte des Nichthandelsbestands:

(Angaben in TEUR)

Nominalbetrag Restlaufzeit beizulegender Zeitwert Adressenrisiko
<= 1 Jahr 1-5 Jahre >5 Jahre Summe
Zinsbezogene Geschäfte            
OTC Produkte            
- Zins-Swap (gleiche Währung) 0 8.000 0 8.000 -562 0

Zinsswaps des Nichthandelsbestandes werden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode bewertet. Hierbei werden die Zahlungsströme (Cashflows) mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert.

Darüber hinaus wurden einheitlich zu bilanzierende strukturierte Finanzinstrumente erworben. Sie beinhalten neben einem Basiszinssatz noch

- eine Zinsobergrenzenvereinbarung (Cap)

- eine Zinsuntergrenzenvereinbarung (Floor)

- ein Kündigungsrecht des Schuldners

- einen Credit-Default-Swap

Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte
in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 3.182.236

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss nur in geringem Umfang vermindert.

Die Provisionserträge aus für Dritte erbrachte Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, insbesondere für die Vermittlung von Bausparverträgen, Versicherungen und Krediten sowie für Wertpapier- und Depotgeschäfte nehmen in der Ertragsrechnung einen festen Bestandteil ein und machen 0,2 % der durchschnittlichen Bilanzsumme aus.

In den a) Sonstigen betrieblichen Erträgen (GuV-Posten 8) und b) Sonstigen betrieblichen Aufwendungen (GuV-Posten 12) sind folgende nicht unwesentliche Einzelbeträge enthalten:

Art EUR
Miet- und Pachterträge (GuV 8) 191.190
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen für Prozesskosten/ -risiken (GuV 8) 202.117
Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen (GuV 12) 145.968
sonstige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Abrechnung von Mieten (GuV 12) 83.041

Die sonstige betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 145.968 (Vorjahr EUR 150.194) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Aufwendungen aus der ratierlichen Ansammlung des Unterdeckungsbetrags zu den gemäß BilMoG neu bewerteten Pensionsrückstellungen fielen in Höhe von EUR 10.406 (Vorjahr EUR 10.406) an.

In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 220.131 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 204.610 enthalten.

Hiervon entfallen auf:

lfd. Posten der GuV - Art Betrag Aufwand
EUR
Betrag Ertrag
EUR
Auflösung von Rückstellungen für Prozesskosten/- risiken (GuV 8) 0 202.117
Sachaufwand im Zusammenhang mit Vermietungsobjekten (GuV 10b) 68.580 0
sonstige Aufwendungen im Zusammenhang mit der Abrechnung von Mieten (GuV 12) 83.041 0

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und betreffen ausschließlich Nachzahlungen für Vorjahre in Folge einer steuerlichen Außenprüfung.

F. Sonstige Angaben

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen EUR 10.189.

Die früheren Mitglieder des Vorstands bzw. deren Hinterbliebenen erhielten EUR 87.883.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen zum 31.12.2016 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 2.206.020.

Die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen betrugen für Mitglieder des Vorstands EUR 564.259 und für Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 156.332.

Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen bestehen für Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 303.474.

Ferner besteht gemäß § 7 der Beitritts- und Verpflichtungserklärung zum institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH eine Beitragsgarantie gegenüber der BVR-ISG. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.

Darüber hinaus bestehen weitere nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, in Höhe von EUR 1.022.600,00 für Haftsumme aus der Beteiligung gegenüber der Münchener Hypothekenbank eG. Diese Verpflichtungen bestehen bis zum 20.02.2017.

Die Zahl der 2016 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Prokuristen 2 0
Sonstige kaufmännische Mitarbeiter 13 8
Gewerbliche Mitarbeiter 0 1
  ,15 9

Außerdem wurden durchschnittlich 1 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung

Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile Haftsummen
EUR
Anfang 2016 3.857 64.741 3.237.050
Zugang 2016 105 10.182 509.100
Abgang 2016 184 3.136 156.800
Ende 2016 3.778 71.787 3.589.350
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 326.950
Die Haftsummen haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 352.300
Höhe des Geschäftsanteils EUR 50
Höhe der Haftsumme je Anteil EUR 50

Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten, wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen.

Das vom Abschlussprüfer \ Prüfungsverband für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt, aufgeschlüsselt in das Honorar für

- die Abschlussprüfungsleistungen EUR 105.226
- andere Bestätigungsleistungen EUR 9.700
- Steuerberatungsleistungen EUR 5.579

Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten:

Genossenschaftsverband e.V.

Wilhelm-Haas-Platz

63263 Neu-Isenburg

G. Vorschlag für die Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss von EUR 47.395,68 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 831,99 (Bilanzgewinn von EUR 48.227,67) - wie folgt zu verwenden:

EUR
Ausschüttung einer Dividende von 1,00 % 32.526,25
Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen  
a) Gesetzliche Rücklage 7.000,00
b) Andere Ergebnisrücklagen 8.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 701,42
  48.227,67

Mitglieder des Vorstands, ausgeübter Beruf

Spinnler, Klaus, Vorstandsmitglied, (bis 30.6.2016)

Schilling, Peter, Vorstandsmitglied

Neiding, Dirk, Vorstandsmitglied, (seit 1.7.2016)

Mitglieder des Aufsichtsrats, ausgeübter Beruf

Müller, Hans, - Vorsitzender - , Rentner

Breunig, Christiane, - stellvertretende Vorsitzende - , selbständige Betriebswirtin

Bohl, Peter, Geschäftsführer, Druckhaus Bohl GmbH, (seit 10.6.2016)

Hies, Henry, selbständiger Unternehmensberater, (seit 10.6.2016)

Jährling, Volker, Geschäftsführer, GLC Getränke-Logistik-Center, (bis 10.6.2016)

Kramer, Michael, selbständiger Architekt, (seit 10.10.2016)

Viertl, Raimund, Finanzbeamter, Land Hessen

 

Eppertshausen, 4. Mai 2017

Volksbank eG

Der Vorstand

Neiding

Schilling

Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die Ergebnisverwendung

Die Generalversammlung vom 21.06.2017 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2016 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 47.395,68 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 831,99 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen.

Bestätigungsvermerk des Prüfungsverbandes

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Volksbank eG, Eppertshausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k und 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Neu-Isenburg, 26. Mai 2017

Genossenschaftsverband e.V.

Engels, Wirtschaftsprüfer

Eichhorn, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Volksbank eG, Eppertshausen

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Im Jahr 2016 hat der Aufsichtsrat insgesamt sieben Sitzungen abgehalten. Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat bildeten die laufende Entwicklung der Bank, das Kontroll- und Steuerungssystem, das Kreditgeschäft und sonstige für die Bank und die Kunden wesentliche geschäftspolitische Entscheidungen.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte unverändert 2 Ausschüsse eingerichtet.

Der Prüfungsausschuss I hat drei Sitzungen abgehalten. Wesentliche Themen waren die Prüfung der Innenrevision und des Rechnungswesens.

Der Prüfungsausschuss II trat im Jahr 2016 zu insgesamt vier Sitzungen zusammen. Prüfungsschwerpunkt war das Kreditgeschäft und die Banksteuerung. Des Weiteren wurden Kassenprüfungen durchgeführt.

Der vorliegende Jahresabschluss 2016 mit Lagebericht wurde vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Generalversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Generalversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2016 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

 

Eppertshausen, im Mai 2017

Der Aufsichtsrat

Hans Müller, Vorsitzender

Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2016
("Länderspezifische Berichterstattung")

Volksbank eG, Eppertshausen

Die Volksbank eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgende Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der Volksbank eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren.

Die Volksbank eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2016 TEUR 4.081.

Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 20,2.

Der Verlust vor Steuern beträgt TEUR 53.

Der Steueraufwand beträgt TEUR 30 und betrifft Vorjahre.

Die Volksbank eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.