RLS-Handels GmbHLiquidiert

Badstraße 6a, 08645 Bad Elster, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 1507
Eingetragen
16.11.1991
Branche
Einzelhandel mit WohnmöbelnEinzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-NahrungsmittelEinzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Betreiben von Einzelhandelsgeschäften, einschließlich der damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Ulrike Albrecht
seit 14.7.2014
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
70.00%
Regina Windisch
30.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Ulrike Elfriede Albrecht
08645 Bad Elster
70.00%
Regina Hortensia Windisch
08626 Marieney/Vogtl.
30.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

RLS-Handels GmbH

Bad Elster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz

Aktiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 154,00 18.318,14
I. Sachanlagen 154,00 213,00
II. Finanzanlagen 0,00 18.105,14
B. Umlaufvermögen 184.480,68 255.062,19
I. Vorräte 33.291,69 24.882,18
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.021,46 95.373,96
III. Wertpapiere 25.000,00 25.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 117.167,53 109.806,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.765,00 4.267,35
Bilanzsumme, Summe Aktiva 187.399,68 277.647,68

Passiva

31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 95.631,64 106.269,35
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen/Ergebnisrücklagen 39.427,00 71.927,00
III. Gewinnvortrag 8.637,00 9.097,03
IV. Jahresüberschuss 22.003,05 -319,27
B. Rückstellungen 73.180,00 149.101,00
C. Verbindlichkeiten 18.588,04 22.277,33
Bilanzsumme, Summe Passiva 187.399,68 277.647,68

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes / AktG beachtet.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 1 HGB auf.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Die bisherige Form der Darstellung und die bisher angewandten Bewertungsmethoden wurden insoweit angepasst. Eine Durchbrechung der Stetigkeit liegt insoweit nicht vor (Art. 67 Abs. 8 S. 1 HGB). Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 S. 2 EGHGB nicht angepasst.

Zum 01.01.2010 wurde aufgrund des Übergangs auf die Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG ein außerordentliches Ergebnis in Höhe von EUR 0,00 bilanziert.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Geschäfts- und Firmenwert

Ein entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert ist nicht vorhanden.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden linear und degressiv abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 410 wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Finanzanlagen

Es sind zum Bilanzstichtag keine Finanzanlagen vorhanden.

Vorräte

Waren werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, wurden die Vorräte auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Das Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde berücksichtigt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Wertberichtigungen fielen im zu betrachtenden Zeitraum nicht an.

Flüssige Mittel

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Latente Steuern

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragssteuersatz liegt bei 30 %.

Vom Wahlrecht gem. § 274a Nr. 5 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

Währungsumrechnung

Im Jahresabschluss sind keine Positionen enthalten, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung gelautet haben.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Sachanlagen und Immaterielle Vermögensgegenstände

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Umlaufvermögen

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. EUR 0,00 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: TEUR 0).

Latente Steuern

Das Wahlrecht des § 274a Nr. 5 HGB wurde in Anspruch genommen.

Pensionsrückstellungen

Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischer Methode nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt.

Die Berechnung erfolgte unter folgenden Annahmen:

Zinssatz 5,15 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 2,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2005 G"

Für die Saldierung von Rückstellungen aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Rückstellung 153.915 EUR
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 90.549 EUR
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 90.549 EUR
verrechnete Aufwendungen 11.496 EUR
verrechnete Erträge 15.551 EUR

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich eine Auflösung der Rückstellung i.H.v. EUR 9.446. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 S. 2 EGHGB wurde Gebrauch gemacht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit unter einem Jahr betragen EUR 12.146,08.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre beträgt EUR 0.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die mit Pfandrechten gesichert sind, beträgt EUR 6.441,96.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen EUR 5.212,03

davon entfallen auf:

Steuern EUR 475,91

im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1,02

Haftungsverhältnisse und sonstige finanziellen Verpflichtungen

Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert.

Sonstige Angaben

Berichtspflichtige Feststellungen

Wir haben im Geschäftsjahr 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 keine berichtspflichtigen Tatsachen festgestellt.

Ergänzende Angaben

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Albrecht Ulrike Geschäftsführerin Einzelvertretungsbefugnis

Die Geschäftsführerin ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2010

Bad Elster, 06. Dezember 2011

Ulrike Albrecht

Geschäftsführerin

sonstige Berichtsbestandteile

Feststellungsdatum

09. Dezember 2011

Nachrichten & Medien

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