Güdel Controls GmbHLiquidiert
83404 Ainring, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nina Gans seit 9.4.2015 | Prokura |
Manfred Resch seit 7.3.2013 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Güdel Controls GmbHAinringJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein weltweiter Anbieter von Dienstleistungen und Komplettlösungen in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik, hauptsächlich in den Automotiv-Bereichen Karosseriebau (Body & White) und Powertrain als die wesentlichen Kernbereiche sowie auch neuerlich im Bereich Intralogistics Tire. Aktuell sind wir für alle namhaften deutschen und auch für zwei der großen amerikanischen Automobilhersteller tätig; dies sowohl im Inland, aber z.B. auch vor allem in China sowie auch in den USA und Mexiko. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer stetigen auftragsbezogener Entwicklungstätigkeit ist die Softwareentwicklung und Roboterprogrammierung. Im Geschäftsjahr 2014 haben wir außerdem ein neues Bandsystem für Messezwecke entwickelt. Hierfür haben wir im Geschäftsjahr 2014 rund 20 T€ an Kosten aufgewendet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die leichte Belebung der globalen Konjunktur hat sich im Jahr 2014 mit regional unterschiedlicher Ausprägung fortgesetzt. In vielen Industrieländern verbesserte sich die wirtschaftliche Lage trotz weiterhin bestehender struktureller Hindernisse. Wechselkursschwankungen bremsten teilweise die konjunkturelle Entwicklung. Die wirtschaftliche Erholung setzte sich in 2014 in Westeuropa fort. In den meisten südeuropäischen Ländern zeichnete sich ein Ende der Rezession ab. Die US-Wirtschaft nahm im Verlauf des Jahres 2014 an Schwung auf. Die sinkende Arbeitslosenquote und die positive Stimmung der Konsumenten belebten die Konjunktur. In China setzte sich das robuste Wirtschaftswachstum in 2014 mit einer leicht nachlassenden Dynamik fort. Die weltweite PKW-Nachfrage lag in 2014 nochmals über dem Vorjahresniveau. Wachstumsträger waren insbesondere die Regionen Asien-Pazifik, Nordamerika sowie Westeuropa. Der chinesische Automobilmarkt wartete als mittlerweile größter weltweiter Automobilmarkt mit zweistelligen Wachstumsraten auf. Der US-Markt bewegt sich bereits seit 2013 wieder auf dem Niveau von 2007. In Osteuropa blieben die PKW-Neuzulassungen deutlich unter dem Vorjahresniveau, was insbesondere auf die aktuelle politische Krisensituation in Russland und der Ukraine zurückzuführen ist. Fahrzeuge deutscher Konzernmarken sind weltweit gefragt. Etwa jedes fünfte verkaufte Fahrzeug weltweit stammt von den deutschen Konzernmarken. Insbesondere in den Wachstumsmärkten führte dies in 2014 zu einer weiterhin hohen Investitionsbereitschaft im Bereich Automotive. Davon konnten auch die Anbieter von Dienstleistungen und Komplettlösungen in der Steuerungs- und Automatisierungstechnik für Automobilisten profitieren. 2. Geschäftsverlauf Auch das Geschäftsjahr 2014 war wieder geprägt durch hohe Auftragseingänge sowie einer unerwartet hohen Entwicklung im Umsatz. Der Rekordumsatz von 2013 konnte nochmals übertroffen werden und um 55 % auf rund 29 Mio. € gesteigert werden. Ein wesentlicher Faktor für diese erfreuliche Entwicklung ist die Zusammenarbeit mit unserer Schwestergesellschaft Güdel Automation GmbH, in deren Sog wir uns im Bereich Powertrain entsprechend entwickeln konnten. Unsere Auftragseingänge stiegen in dieser Business Unit im Vergleich zum Vorjahr um rund 80 %. Aber auch im Third-Bereich, also insbes. beim Karosseriebau, konnten wir den Auftragseingang steigern, wobei allerdings der Umsatz in diesem Bereich in 2014 nahezu konstant blieb. Hier bewährte sich die jahrelange Zusammenarbeit mit einem namhaften deutschen Automobilisten, der uns u.a. den Zuschlag für ein neues Großprojekt erteilte. Auf Grund einiger Umsetzungsprobleme in wenigen, aber großen Powertrainprojekten konnten wir in 2014 die geplante EBIT-Rendite ebenso wenig erreichen, wie den geplanten EBIT absolut. Dies ist sicherlich auch dem enormen Wachstum in den letzten zwei Jahren zuzuschreiben. So mussten wir u.a. wegen der Auslastungslage unseren Personalstamm Richtung 50 Mitarbeiter erhöhen. Letztendlich konnten wir im Geschäftsjahr 2014 einen EBIT von 283 T€ (Vj.: 375 T€) und einen Jahresüberschuss von 40 T€ (Vj.: 349 T€) ausweisen. Insbesondere durch die erfolgreiche Einklage einer Altforderung, die bereits vollständig abgeschrieben war, sowie der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen in 2014 konnten wir per Saldo Sondererträge von rund 65 T€ erzielen und somit in 2014, trotz Steueranpassungen für Vorjahre, noch ein positives Jahresergebnis erreichen. 3. Lage Unsere Gesellschaft weist eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage auf. Das Gesamtvermögen der Gesellschaft betrug zum 31.12.2014 10.592 T€ (Vj.: 7.448 T€). Unsere Eigenkapitalquote betrug zum Bilanzstichtag trotz gestiegener Bilanzsumme noch über 32 % (Vj.: 45 %) und liegt damit auch noch deutlich über der üblichen Eigenkapitalquote von mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Aufgrund der nochmals gesteigerten Auslastungen haben sich die unfertigen Leistungen zum Bilanzstichtag um rund 2,7 Mio. € gegenüber dem vorjährigen Bilanzstichtag auf 7 Mio. € erhöht, bei nur leicht erhöhten erhaltenen Anzahlungen. Entsprechend wurde auch die Lagervorhaltung um rund 300 T€ aufgebaut. Den nur leicht erhöhten Leistungsforderungen standen am Bilanzstichtag um rund 1,5 Mio. € erhöhte Leistungsverbindlichkeiten gegenüber. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Unser langfristiges Vermögen haben wir grundsätzlich durch Eigenkapital und die Immobilien durch einen mittelfristigen Bankkredit finanziert. Das laufende Geschäft finanzieren wir zum einen ebenfalls mit Eigenkapital bzw. aus dem Cash Flow sowie mit Kundenanzahlungen, die nach Erreichen bestimmter Auftragsstadien fällig werden. Zum anderen werden verbleibende Liquiditätslücken durch Konzern- und Bankdarlehen geschlossen. Zur Absicherung von Auftragsrisiken und erhaltenen Anzahlungen stellen wir unseren Kunden ferner Bankbürgschaften zur Verfügung. Durch unsere gute Eigenkapitalausstattung und den Konzernrückhalt ist eine ausreichende Finanzierung unserer Geschäfte gesichert. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. IV. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2015 prognostizieren wir auf Grund geringerer Auftragseingänge einen leicht rückläufigen Umsatz. Unser Auftragsbestand betrug am Jahresende noch über 16,9 Mio. € (Vj.: rund 12 Mio. €) und bildet damit eine hervorragende Basis für den geplanten Umsatz von über 20 Mio. € auch in 2015. Für Entwicklungs- und Aufbauarbeiten eines neuen Geschäftsbereichs "Intralogistics Tire" planen wir in 2015 Sonderkosten von rund 200 T€. Zusammen mit GÜDEL Österreich und dem Kunden Mountainsystems wurde eine Zahnradbahn (Mountainstepper) termingerecht zur 4-Schanzentournee, Finale 2014/15 in Bischofshofen, in Betrieb genommen. Auf Basis dieses Erfolges könnten Projekte an weiteren Skisprunganlagen, Golfanlagen oder Hotels etc., weltweit realisiert werden. Erste Nachfragen gibt es bereits; die nötigen Entwicklungskosten um ein breites Portfolio (verschiedene Bahngrößen) abdecken zu können liegen bei 100 - 200 T€. Trotzdem wollen wir die EBIT-Rendite in 2015 durch eine effizientere Projektabwicklung, einem verbessertem Claimmanagement und der Nutzung von Repeateffekten auf etwa 2,5 % steigern. Wegen in Aussicht stehender Großprojekte in den USA gehen wir für 2016 von einer leichten Umsatzsteigerung gegenüber 2015 aus. Die EBIT-Rendite wollen wir dabei stabil halten, trotz zu erwartender Mehrkosten im Zuge der Einführung von SAP sowie einer auslastungsbedingten weiteren Aufstockung des Personals. Wesentliche Investitionen, die das jährliche Abschreibungsvolumen deutlich übersteigen würden, sind in den nächsten zwei Geschäftsjahren nicht geplant. Die Finanzierung des laufenden Geschäfts wird neben dem Cash Flow und erhaltenen Anzahlungen weiterhin im Wesentlichen durch Konzernkredite sichergestellt. Die mittelfristigen Bankkredite werden weiter zurückgeführt. Unsere hohe Eigenkapitalquote wollen wir aufrechterhalten. Für die folgenden Geschäftsjahre sind moderate Ausschüttungen geplant. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Mit der Planung und Realisierung von Komplettlösungen der Steuerungs- und Automatisierungstechnik sind vielfältige technische und kommerzielle Risiken verbunden. Grundvoraussetzung für das rechtzeitige Erkennen von Risiken und die Initiierung wirksamer Maßnahmen ist, neben dem langjährigen Know-how der Mitarbeiter, der Ausbau des bestehenden Projektmanagements. Die Gesamtbetrachtung der Risiken zeigt, dass Güdel Controls überwiegend Marktrisiken ausgesetzt ist. Hierzu zählen insbesondere konjunkturelle Schwankungen, sowie die Abhängigkeit von wichtigen Endkunden der Automobilbranche. Zurzeit wird die Entwicklung in der Automobilbranche durch das Bestreben der Autohersteller getragen, verbrauchs- und emissionsreduzierte Fahrzeuge an den Markt zu bringen. Dies dürfte allerdings kein langfristiger Trend sein, da man bald an die Grenzen des technisch machbaren stoßen wird. Ferner bedingen Kapazitätsausweitungen einen quantitativen und qualitativen Personalaufbau. Das Halten von Schlüsselmitarbeitern ist ebenfalls entscheidend für die zukünftige Realisation der Planung. Ebenso müssen wir in der Lage sein, insbesondere Großprojekte zu einem erheblichen Maße vorzufinanzieren, da die Zahlungseingänge nicht auftragskonform erfolgen, sondern häufig erst verstärkt gegen Ende der Projekte. Durch die Einbettung in den Güdel-Konzern ist dies jedoch gewährleistet. 2. Chancenbericht Güdel Controls verfügt über ein Team von spezialisierten Projektmanagern und Technikern, die von Beginn der Entwicklungsphase bis hin zum Produktionsstart einzelne Aufträge intensiv betreuen. Ferner verfügt Güdel Controls über ein gut etabliertes Risiko- und Projektmanagement, um die Risiken des operativen Geschäfts rechtzeitig zu erkennen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Die Synergien durch die Integration in den Güdel-Konzern dürften sich ebenfalls weiterhin positiv auf die zukünftige Ertragslage auswirken. Im Bereich Powertrain profitieren wir hiervon insbesondere. Ein Ausbau zur Leadcompany, einschließlich Ausbildungskompetenz, im Konzern für diesen Bereich ist geplant. Im Geschäftsbereich Body & White haben wir uns auf einen deutschen Hersteller spezialisiert, was uns vor allem durch seine Produktoffensive somit langfristige Beauftragungen in Aussicht stellt. In Überlegung sind für diesen Bereich weitere Allianzen mit spezialisierten Partnern. Den Ausbau von alternativen Antrieben in der Automobilindustrie sehen wir als Chance, unsere Dienstleistungen auch hier im Zusammenhang mit dem Aufbau neuer Automationsanlagen zu vermarkten. Im Konzernverbund wollen wir den neuen Geschäftsbereich "Intralogistics Tire" mit aufbauen. Erstbeauftragungen (drei Bestellungen) durch die Güdel Schweiz sind im Rahmen von Projekten für Autoreifenhersteller bereits erfolgt. 3. Gesamtaussage Die Risiken bei Güdel Controls sind eingrenzbar, transparent und gefährden aus heutiger Sicht nicht den Fortbestand des Unternehmens. Wir sehen aktuell keine Risiken, die in Zukunft den wirtschaftlichen oder rechtlichen Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Bei Realisierung der prognostizierten Entwicklungen der Nachfrage, Märkte und Projekte sehen wir erhebliche Chancen für eine weiterhin deutlich positive Entwicklung. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Durch die Rückendeckung im Konzernverbund ist die Finanzierung unserer Gesellschaft sicher gestellt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Wir verfügen über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt unser Unternehmen ferner über ein adäquates Debitorenmanagement. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko erstellen wir regelmäßig einen Liquiditätsplan, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Rechtlich selbständigen Zweigniederlassungen werden von unserer Gesellschaft nicht unterhalten. Wir sind operativ nur von unserem Standort in Ainring aus tätig.
Ainring, 06. Februar 2015 gez. Manfred Resch, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bilanzierung, Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB und die des GmbHG beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses werden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 - 256 a HGB aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Das Anlagevermögen ist mit den Anschaffungskosten und soweit sie einer Abnutzung unterliegen, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Soweit erforderlich, werden die am Bilanzstichtag vorliegenden, niedrigeren Werte angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Sie basieren auf üblichen Nutzungsdauern. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden zeitanteilig abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2014 wurden geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten bis € 410,00 aus Vereinfachungsgründen sofort abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden mit ihren Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips am Bilanzstichtag angesetzt. Für die Abwertung von ungängigen Materialen wird das Lagerreichweitenverfahren mit Abschlägen von 15 - 65 % angewendet. Die unfertigen Leistungen wurden mit den Material- und Personaleinzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips (verlustfreie Bewertung) angesetzt. Bei den längerfristigen Aufträgen erfolgen nach Erfüllung gewisser vertraglicher Voraussetzungen (Lieferung, Teilabnahmen, etc.) Gewinnrealisierungen. Die erhaltenen Anzahlungen wurden offen von den Vorräten mit ihrem Nennbetrag abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Wertberichtigungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO- Referenz-Kurs) zum Abschlussstichtag umgerechnet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Guthaben in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) zum Abschlussstichtag umgerechnet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden nur für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. ARAP in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Steuerrückstellungen enthalten die voraussichtlichen Nachzahlungen für das laufende Geschäftsjahr sowie Anpassungen für das Geschäftsjahr 2013 aus Erkenntnissen der noch nicht abgeschlossenen Betriebsprüfung. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wurden allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen; sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs (EURO-Referenz-Kurs) am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Bilanzerläuterungen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens zu Bruttowerten, einschließlich der Abschreibungen, ist aus dem diesem Anhang als Anlage beigefügten Anlagespiegel zu ersehen. In den erhaltenen Anzahlungen sind Anzahlungen von verbundenen Unternehmen in der Höhe von 677 T€ (Vj.: 90 T€) enthalten. Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Bilanzstichtag betragen grundsätzlich weniger als 1 Jahr, mit Ausnahme der Forderungen gegen Personal in Höhe von 7.025 € (Vj.: 3.884,92 €) und einer Kaution in Höhe von 2.615,13 € (Vj.: 2.615,13 €), die eine Restlaufzeit über 1 Jahr haben. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Rückgriffforderungen gegen Dritte von 53 T€ (Vj.: 0 T€), Forderungen gegen Personal 20 T€ (Vj.: 9 T€) sowie Lohnsteuerforderungen 15 T€ (Vj.: 16 T€). Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen vorausgezahlte Avalprovisionen, Software-Lizenzen, Maklerprovision sowie Kfz-Steuern und Wartungen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Fremdleistungen 481 T€ (Vj.: 105 T€), Rückstellungen für Urlaub und Überstunden 228 T€ (Vj.: 160 T€), Gewährleistungsverpflichtung 90 T€ (Vj.: 76 T€), Tantiemen 37 T€ (Vj.: 29 T€) sowie verschiedene sonstige Verpflichtungen 43 T€ (Vj.: 101 T€). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. 900 T€ (Vj.: 0 T€) sind grundbuchrechtlich durch eine erstrangige Gesamtgrundschuld i. H. v. 1.000 T€ sowie durch eine Garantie der Muttergesellschaft i. H. v. 1.000 T€ abgesichert. Die Restlaufzeiten dieser Verbindlichkeiten betragen:
Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Es bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um ein Darlehen (einschließlich aufgelaufene Zinsen) der Muttergesellschaft in Höhe von 1.022 T€ (Vj.: 1.010 T€), welches bis Dezember 2015 zurückzuzahlen ist sowie um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in der Höhe von 550 T€ (Vj.: 188 T€) mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 358.518,19 €(Vj.: 198.955,41 €) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 6.427,38 € (Vj.: 14.183,67 €) enthalten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen zu Forderungen (165 T€), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (65 T€) sowie Erträge aus Rückgriffrechten gegen Dritte (53 T€) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in von 853,84 € (Vj.: 513,72 €). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 2.049,52 € (Vj.: 2.443,65 €) enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind solche aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 41.599,98 € (Vj.: 28,396,42 €) enthalten. Die Ertragssteuern belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (abzgl. sonstige Steuern) mit 46.545,00 € sowie in Höhe von 87.350,00 € durch Anpassungen für das Geschäftsjahr 2013. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden im Wesentlichen die folgenden zukünftigen Verpflichtungen aus bestehenden
VI. Sonstige Angaben Geschäftsführer: Geschäftsführer im Geschäftsjahr war Herr Manfred Resch aus Faistenau, Österreich. In der Bilanz sind keine Vorschüsse oder Kredite an die Geschäftsführer ausgewiesen. Die Gesellschaft ist keine Haftungsverhältnisse zu Gunsten der Geschäftsführer eingegangen. Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Angaben zu den Arbeitnehmern: Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren im Durchschnitt 43 eigene Mitarbeiter (Vj: 33) in der Gesellschaft beschäftigt und zwar: Kaufmännische Mitarbeiter 4 (Vj: 5) Gewerbliche Mitarbeiter 39 (Vj: 28) Konzernzugehörigkeit: Der Jahresabschluss der Güdel Controls GmbH wird in den Konzernabschluss der Güdel Group AG, Langenthal/Schweiz, einbezogen. Die Unternehmen dieses Konzerns wurden aus Gründen der Klarheit hinsichtlich des Ausweises der Posten im Jahresabschlusses als verbundene Unternehmen angesehen, wenn auch die weiteren Voraussetzungen für das Vorliegen von verbundenen Unternehmen erfüllt waren, obwohl die Güdel Group AG (Muttergesellschaft) in Deutschland keinen Konzernabschluss aufstellt. Ergebnisverwendung: Der Geschäftsführer wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in der Höhe von 39.646,81 € auf neue Rechnung vorzutragen.
Ainring, den 06. Februar 2015 gez. Manfred Resch,, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.07.2015 festgestellt. Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Güdel Controls GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Bergisch Gladbach, 06.02.2015 HFI
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Fittje, Wirtschaftsprüfer |
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