Schindler Deutschland AG & Co. KG
Selbe AdressePersonenbeförderung mit Seilbahnen und Skiliften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Natalija Paumann seit 16.10.2025 | Prokura |
Michael Soucek seit 16.10.2025 | Prokura |
Marek Sacha seit 10.11.2022 | Geschäftsführer |
Marcel Kurt Steffen seit 1.10.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
BuildingMinds, Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BuildingMinds GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT Geschäftsjahr 2023BuildingMinds GmbH, Schindler-Platz, 12105 Berlin, DeutschlandINHALTSVERZEICHNIS GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGEN UNTERNEHMENSPROFIL FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN ERTRAGSLAGE VERMÖGENSLAGE FINANZLAGE VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG 2024 ERWARTETE GESCHÄFTSENTWICKLUNG BUILDINGMINDS RISIKOMANAGEMENT RISIKEN CHANCEN GESCHÄFTS- UND RAHMENBEDINGUNGENUNTERNEHMENSPROFIL Die BuildingMinds GmbH (BuildingMinds) entwickelt im Auftrag eines verbundenen Unternehmens innerhalb des Schindler Konzerns eine Software-as-a-Service-Lösung (SaaS), die aus einer aus Sicht der Gesellschaft einzigartigen Kombination einer integrierten Cloud-Plattform, eines digitalen Gebäudezwillings und datengesteuerten Erkenntnissen besteht. Indem bisher unbekannte Datenschätze aufbereitet werden, unterstützt BuildingMinds mit ihrer Plattform Immobilien-Investmentgesellschaften und Unternehmen dabei, Nachhaltigkeitsstrategien, Zufriedenheitsziele und Rentabilitätskennzahlen effektiv zu kombinieren und ihr Immobiliengeschäft auf nachhaltige Weise zukunftssicher zu gestalten. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (FuE) sind durchgehend darauf ausgerichtet, im Auftrag eines verbundenen Unternehmens des Schindler Konzerns innovative und nachhaltige Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln und damit zugleich die Wettbewerbsfähigkeit aller verbundenen Unternehmen zu stärken. Aus diesen Gründen konzentrieren wir unsere beauftragten FuE-Aktivitäten auf die Verbesserungen und Ausweitung des Anwendungsspektrums der Softwarelösungen. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENDie deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging um 0,3% gegenüber dem Jahr 2022 zurück. Bei den Unternehmen und privaten Haushalten war die Stimmung schlecht und die Unsicherheit hoch. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fiel Deutschland spürbar ab: Dort war nicht nur die Stimmung besser und die Unsicherheit niedriger, auch deuteten viele Indikatoren seit Herbst 2023 auf eine allmähliche Erholung hin. In Deutschland dagegen zeigte sich die Wirtschaft wie gelähmt und die positiven Impulse blieben aus (ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024, 6.3.24). Die privaten Konsumausgaben, die im Jahr 2022 die wichtigste Wachstumsstütze der deutschen Wirtschaft darstellten, sind im Jahr 2023 um 0,7% gesunken. Dazu trug insbesondere die hohe Inflation bei, die im Jahresschnitt bei 6,0% lag. Zwar sind die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte kräftig angestiegen; sie konnten aber nicht mit dem hohen Preisauftrieb Schritt halten. Zudem sorgten die weltweiten Krisen für Unsicherheit. Dadurch war das Konsumklima bei den privaten Haushalten gedämpft und die Sparquote stieg kräftig an (Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2023). Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,7 % ab. Grund dafür waren die explodierenden Baupreise bei gleichzeitig verschärften Finanzierungbedingungen. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten diesen negativen Trend. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2023 dagegen preisbereinigt 3 % mehr investiert als im Vorjahr (Sachverständigenrat, Pressemitteilung Nov 2023). Der Außenhandel nahm im Jahr 2023 ab. Deutschland exportierte preisbereinigt -2,2 % weniger Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die konjunkturelle Flaute in wichtigen Absatzmärkten wie dem Euroraum und China, von denen vor allem weniger Konsum- und Vorleistungsgüter nachgefragt wurden, bremste die Exporte. Darüber hinaus belasteten auch die hohen Energiekosten, insbesondere in der Chemischen Industrie, sowie der zunehmende Fachkräftemangel die deutschen Exportunternehmen. Schwache Produktionszahlen sowie der träge private Konsum dämpften darüber hinaus die Importe, die insgesamt um -3,4 % fielen (Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2023). Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Das waren 340.000 Personen mehr als im Jahr zuvor. Die Arbeitsproduktivität (Bruttoinlandsprodukt je Erwerbstätigenstunde) ging somit 1% zurück. Die Zahl der Arbeitslosen stieg um rund 190.000. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 5,7 % im Jahr 2023. Im Jahr 2022 betrug sie noch 5,3 % (ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024, 6.3.2024, Statistisches Bundesamt, 23.2.24). Die aktuell vorliegenden Frühindikatoren deuten für den Jahresbeginn 2024 auf keine konjunkturelle Trendwende hin. Die Auftragslage hat sich in allen Wirtschaftsbereichen bis zuletzt verschlechtert und der Auftragsbestand wird mehrheitlich als zu gering beurteilt. Auch der Krankenstand ist weiterhin hoch. Erst im weiteren Verlauf des Jahres dürfte eine allmähliche gesamtwirtschaftliche Erholung einsetzen. Stützend wirkt sich dabei die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft aus von der die deutsche Exportwirtschaft profitieren dürfte. Auch wird mit einer Geldpolitischen Wende im Frühsommer gerechnet, die die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stimulieren wird. Zudem sind die Kreditzinsen deutlich niedriger als im Jahr 2023 und die Preise für Erdgas und Strom spürbar gesunken. Alles in allem wird das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 geringfügig um 0,2% wachsen (ifo Konjunkturprognose Frühjahr 2024, 6.3.2024; Business Insider, alle Prognosen, 16.4.24). ERTRAGSLAGENach dem Start der BuildingMinds-Plattform im vierten Quartal 2020, wurden auch im Laufe des Jahres 2023 weitere Fortschritte bei der Erweiterung der Funktionalitäten erzielt und die Architektur der BuildingMinds-Plattform auf neuere Technologien migriert. Wie in den Vorjahren konnten durch engagierte Vertriebsanstrengungen und wirksame Marketingstrategien, wie zum Beispiel die Teilnahme an Messen, die Durchführung von Online-Kampagnen, die Veröffentlichung von Artikeln und die aktive Mitarbeit in Gremien weiterhin neue Kunden gewonnen werden. Die wachsende Vertriebsaktivität hat entscheidend dazu beigetragen, zusätzliche Kunden zu gewinnen. Darüber hinaus wurde der Fokus auf strategische Kooperationen mit Schlüsselkunden weiter gestärkt, begonnen weitere Märkte zu erschließen und ein Re-Design der Plattform angestoßen. Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind Umsatzerlöse, Personalkosten und sonstige betriebliche Aufwendungen. Im Einzelnen konnte BuildingMinds Umsatzerlöse i.H.v. TEUR 15.600 (Vorjahr: TEUR 10.346) erzielen. Die Zunahme ggü. dem Vorjahr resultiert sowohl aus höheren konzerninternen Weiterverrechnungen der Produktentwicklung, als auch aus konzernexternen Umsatzerlösen mit unseren Produkten und Dienstleistungen. Darüber hinaus wurden TEUR 1.290 periodenfremde Erlöse realisiert. Der im Vorjahr prognostizierte Anstieg der Umsatzerlöse wurde somit realisiert. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 11.469 auf TEUR 13.451 gestiegen, Grund hierfür ist im Wesentlichen der weitere Ausbau der Produktentwicklung und der Vertriebsabteilung. Die Personalaufwendungen liegen unter der Prognose des Vorjahres, was vornehmlich auf geringer als geplante Zuführungen zu den Rückstellungen für Boni zurückzuführen ist, ferner wurde noch in nicht unerheblichem Umfang Fremdpersonal beschäftigt (Ausweis unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen). Gegenüber 2022 sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 8.377 auf TEUR 7.895, u.a. durch, geringere Rechts- und Beratungskosten sowie geringere Ausgaben für Miete und Marketing. Dem gegenüber stehen höhere Aufwendungen in den Bereichen Personalbeschaffung und Software. Als Konsequenz ist im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresfehlbetrag von TEUR 5.822 (Vorjahr: TEUR 9.672) entstanden, welcher unter der prognostizierten Annahme von TEUR 12.000 lag. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 verhielt sich deutlich besser als erwartet, unter anderem jedoch auch dank der einmaligen Nachberechnung. Insgesamt sieht die Geschäftsleitung die Gesamtentwicklung positiv. VERMÖGENSLAGEDie Bilanzsumme hat sich von TEUR 8.689 zum 31.12.2022 auf TEUR 18.050 zum 31.12.2023 erhöht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind von TEUR 7.193 auf TEUR 16.594 gestiegen. Hintergrund ist die am 18. Dezember 2023 durchgeführte Einzahlung in die Kapitalrücklage von T€ 15.000 durch die Muttergesellschaft. Weitere wesentliche Veränderungen ergaben sich nicht. Vor diesem Hintergrund ist die Vermögenslage als positiv einzuordnen. Trotz des Jahresfehlbetrags 2023 (TEUR 5.822) weist BuildingMinds ein positives Eigenkapital i.H.v. TEUR 9.958 auf. FINANZLAGEDie Verbindlichkeiten sind von TEUR 1.115 zum 31.12.2022 auf TEUR 1.453 zum 31.12.2023 gestiegen, einerseits durch höhere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ggü. Verbundenen Unternehmen (+TEUR 275/+165%), andererseits aber auch durch höhere Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer (+TEUR 123/+65%). Im Geschäftsjahr wurde in den Monaten Juni bis Dezember die Kreditlinie bei der Muttergesellschaft mit bis zu TEUR 2.900 in Anspruch genommen. Finanziell ist BuildingMinds durch die Gesellschafterin abgesichert. Eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 15.000 erfolgte in Q4 2023. Aufgrund des Bestandes an Forderungen aus dem Cashpool von TEUR 16.300, des bestehenden Eigenkapitals sowie bestehender und noch nicht in Anspruch genommener Kreditlinien in Höhe von TEUR 50.000, welche bei Abruf auf Anforderung der Gesellschaft zusätzlich mit einem Rangrücktritt versehen werden können, geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Fortführung des Unternehmens weder tatsächliche noch rechtliche Hindernisse entgegenstehen. Insofern wurden der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2023 unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG 2024ERWARTETE GESCHÄFTSENTWICKLUNG BUILDINGMINDS Trotz der noch andauernden Russland/ Ukraine Krise und einer schwächelnden Wirtschaft ist ein positiver gesamtwirtschaftlicher Ausblick 2024 zu zeichnen. Es wird für 2024 ein Umsatz leicht über dem Wert von 2023 erwartet. Hintergrund dieser Annahme ist eine fortschreitende Reife der Produktentwicklung, eine bessere Durchdringung der bestehenden Märkt und die Expansion in neue Märkte. Durch die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten auf weitere geographische Märkte und fortlaufenden Ausbau der Gesellschaft im Jahr 2024 erwarten wir insgesamt einen stärkeren Anstieg der laufenden Aufwendungen. Neben steigenden Kosten für Dienstleister (u.a. externe Entwickler) als Teil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist geplant, dass auch der Personalaufwand von rd. TEUR 13.451 im Jahr 2023 auf mehr als TEUR 17.800 im Jahr 2024 steigen wird. Der steigende Personalaufwand ist nach den Planungen vornehmlich auf einen Anstieg der Anzahl der Mitarbeiter zurückzuführen, auch um die höheren geplanten Umsatzerlöse generieren zu können. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen, Zinsen und ähnlichen Aufwendungen gehen wir bei konservativer Planung von einem Jahresfehlbetrag von rund TEUR 9.500 im Jahr 2024 aus. RISIKOMANAGEMENT Im Zuge der Weiterentwicklung der finanziellen Steuerungssysteme mit verschiedenen Fokusbereichen profitieren auch die Kontrollsysteme insgesamt. Durch die signifikant bessere Informationslage können die identifizierten Risiken besser evaluiert werden. Auf Veränderungen bei den Risiken kann daher unverzüglich mit Gegenmaßnahmen reagiert werden. RISIKEN Die Risikobewertung für das Geschäftsjahr 2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert. Wenngleich die Inflation gegenwärtig im Vergleich zum Vorjahr rückläufig ist, bleiben die Preise auf einem hohen Niveau. Mit einem Rückgang ist in mittelfristiger Zukunft nicht zu rechnen. Ein Großteil der Kosten der BuildingMinds besteht aus Personalkosten, welche selbst gesteuert werden können und Erhöhungen durch den bereits lange bestehenden "War of Talents" bereits einkalkuliert sind, auch wenn weiterhin eine gewisse Marktabkühlung für Tech-Ressourcen zu beobachten ist. Andere Kostenblöcke wie etwa Beratungs- oder Softwarekosten sind zwar gestiegen, unterlagen in der Vergangenheit aber geringeren Preissteigerungen als der Rohstoff- oder Transportsektor. In den Verträgen mit den Kunden sind Klauseln enthalten, welche eine Preisanpassung auf Basis des Verbraucherpreisindex vorsehen. So können inflationsbedingte Mehrkosten durch ein Plus auf der Einnahmenseite kompensiert werden. Insgesamt sieht die Geschäftsleitung dem aktuell hohen Kostenniveau eher gelassen entgegen, da die Liquidität, wie bereits beschrieben, sichergestellt ist. Das wesentliche strategische Risiko für BuildingMinds besteht nach wie vor im Markteintritt multinationaler Unternehmen und Start-ups in das Marktsegment von BuildingMinds, welche sich auf einzelne von BuildingMinds besetzte Themen fokussieren. Auf operativer Ebene liegen die Risiken vor allem in der komplexen Entwicklung von Software und Schnittstellen. Das Unternehmen bewertet und analysiert regelmäßig die mit Cyber-Angriffen und IT-Ausfällen verbundenen Risiken und sucht für diesen Prozess externe Unterstützung. Diese Risiken werden im Rahmen der ISO 27001 (Re-)Zertifizierung laufend geprüft. Darüber hinaus birgt der Mangel an qualifizierten IT-Fachkräften betriebliche Risiken, insbesondere bei der Personalrekrutierung. Angesichts der verlängerten Verkaufszyklen im Immobiliensektor und der laufenden Plattformentwicklung wird das Unternehmen weiterhin auf die Finanzierung durch die Gesellschafterin angewiesen sein. CHANCEN Wenngleich das prognostizierte Wirtschaftswachstum Deutschlands im kommenden Geschäftsjahr stellenweise hinter den Erwartungen und hinter den Wachstumsraten anderer Industrienationen liegt, sind die Marktchancen von BuildingMinds besser als je zuvor, da der staatliche regulatorische Druck auf die Immobilienbranche im Bereich der Nachhaltigkeit und deren Berichterstattung steigt, sowie der Nachholbedarf der gesamten Industrie auf den Themen der Digitalisierung von Prozessen und Produkten sehr gross ist. Zudem gibt es weltweit einen Trend, Datensilos für mehr Transparenz aufzubrechen und mit Hilfe von künstlicher Intelligenz und Machine Learning einen kompetitiven Vorteil aus den Daten zu ziehen.
Berlin, 31. Mai 2024 Geschäftsführer Marek Sacha, Geschäftsführer Alexey Ershov, Geschäftsführer Marcel Steffen BILANZAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der BuildingMinds GmbH, BerlinA. RechnungslegungsgrundsätzeBei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der BuildingMinds GmbH, Berlin (Registergericht Berlin (Charlottenburg), HRB 198420), die Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff. HGB) sowie die einschlägigen Vorschriften des GmbHG angewandt worden. Die ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften im Zweiten Abschnitt (§§ 264 ff. HGB) wurden beachtet. Der Anhang ist unter Berücksichtigung größenabhängiger Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 HGB erstellt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Finanziell ist BuildingMinds durch die Gesellschafterin abgesichert. Eine Einzahlung in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 15.000 erfolgte in Q4 2023. Aufgrund des Bestandes an Forderungen aus dem Cashpool von TEUR 16.300, des bestehenden Eigenkapitals sowie bestehender und noch nicht in Anspruch genommener Kreditlinien in Höhe von TEUR 50.000, welche bei Abruf auf Anforderung der Gesellschaft zusätzlich mit einem Rangrücktritt versehen werden können, geht die Geschäftsführung davon aus, dass der Fortführung des Unternehmens weder tatsächliche noch rechtliche Hindernisse entgegenstehen. Insofern wurden der Jahresabschluss und der Lagebericht zum 31. Dezember 2023 unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt.. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und sieben Jahren. 2. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben bzw. hatten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 294,0 (i. V. TEUR 2.192,8) und Cashpoolforderungen in Höhe von TEUR 16.300,0 (i. V. TEUR 5.000,0). Die Restlaufzeiten sind bzw. waren weniger als ein Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben bzw. hatten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Der Posten gliedert sich wie folgt:
4. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 100,0. Mit dem Beschluss vom 6. Dezember 2023 wurden im Geschäftsjahr TEUR 15.000,0 in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB eingezahlt. 5. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 5.993,7), im Folgejahr ausgestellte Rechnungen, die das aktuelle Geschäftsjahr betreffen (TEUR 616,0) und Aufwendungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses (TEUR 29,5). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Alle Verbindlichkeiten haben bzw. hatten eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0,3 (i. V. TEUR 0,0) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Erträge TEUR 0,0 (i. V. TEUR 0,0). 2. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 43,4 (i. V. TEUR 38,0) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0,1 (i. V. TEUR 14,4) enthalten. Davon entfallen auf unrealisierte Aufwendungen TEUR 0,0 (i. V. TEUR 0,0). 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betreffen mit TEUR 55,1 (i. V. TEUR 17,0) verbundene Unternehmen. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit TEUR 31,1 (i. V: TEUR 1,0) verbundene Unternehmen. 6. Ertragssteuern In Deutschland wurde mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022 / 2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen" eine gesetzliche Regelung zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung ("Mindeststeuergesetz", sog. OECD Pillar-II) erlassen. Die Gesellschaft fällt ab dem Geschäftsjahr 2024 in den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetzes. Insofern ergaben sich für das Geschäftsjahr 2023 keine Auswirkungen aus diesem Gesetz auf die betrieblichen Steuern. Aufgrund der Komplexität der Regelungen sowie der in verschiedenen Ländern noch nicht endgültig abgeschlossenen Gesetzgebungsverfahren ist es zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht möglich, die genaue Höhe der zukünftigen Be- oder Entlastung verlässlich zu ermitteln. Ungeachtet dessen wird derzeit davon ausgegangen, dass sich bei Bewertung der derzeit vorliegenden Informationen im Ergebnis keine wesentlichen Auswirkungen auf der globalen Mindestbesteuerung auf die betrieblichen Steuern der Gesellschaft ergeben werden. C. Sonstige Angaben1. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen nur im Rahmen eines üblichen Mietvertrages von TEUR 440 gegenüber eines verbundenen Unternehmens. 3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer sind bzw. waren:
Die Vergütungen der Geschäftsführer betrugen in Summe TEUR 2.556,9 (i. V: TEUR 2.689,3) für das Geschäftsjahr. 4. Konzernzugehörigkeit Die BuildingMinds GmbH wird in den Konzernabschluss der Schindler Holding AG, Hergiswil/Schweiz als höchster Konzernspitze einbezogen (größter und gleichzeitig kleinster Kreis von Unternehmen). Dieser ist am Sitz der Schindler Holding AG, Hergiswil/Schweiz erhältlich. 5. Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, 31. Mai 2024 BuildingMinds GmbH Geschäftsführung Marek Sacha Dr. Alexey Ershov Marcel Steffen Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BuildingMinds GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BuildingMinds GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BuildingMinds GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 16. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Katharina Woythe, Wirtschaftsprüferin ppa. Frank Horschke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 20.08.2024 festgestellt. |
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