NETTO Supermarkt GmbH
Preetzer Straße 22, 17153 Stavenhagen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Linander seit 27.8.2025 | Geschäftsführer |
Peter Bang seit 5.11.2024 | Geschäftsführer |
Torben Godskesen seit 13.5.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Salling Group A/S | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NETTO Supermarkt GmbHStavenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die NETTO Supermarkt GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NETTO Supermarkt GmbH, Stavenhagen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NETTO Supermarkt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 12. April 2024 EY
GmbH & Co. KG
Nasirifar, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Der Jahresabschluss der NETTO Supermarkt GmbH, Stavenhagen, wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs für große Kapitalgesellschaften gemäß § 267 Abs. 2 HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB verwendet. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Die Gesellschaft ist unter der Firma NETTO Supermarkt GmbH mit Sitz in 17153 Stavenhagen im Handelsregister von Neubrandenburg unter HRB Nr. 2010 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für Software, Rechte und Lizenzen wurde eine Nutzungsdauer von 3 - 10 Jahren angenommen. Die Gesellschaft hat in 2004 und 2012 im Zusammenhang mit dem Erwerb jeweils eines weiteren Viertels an der Offene Handelsgesellschaft NETTO Supermarkt GmbH & Co. einen Aufpreis entrichtet, der als Geschäfts- und Firmenwert aktiviert wurde und planmäßig über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben wird. Die Nutzungsdauer von mehr als 5 Jahren resultiert aus der voraussichtlichen Bestandsdauer und des Lebenszyklus der Produkte und des Kundenstamms sowie der Dauer der Mietverhältnisse. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der linearen Methode vorgenommen. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Der Abgang wird im fünften Jahr unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Im Sachanlagevermögen wurden kumulierte Anpassungen auf Grund der Feststellungen einer steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 2011 - 2016 in Höhe von TEUR 1.013 vorgenommen. Für Gebäude und bauliche Anlagen wurde eine Nutzungsdauer von 40 Jahren angenommen. Bei einzelnen Posten des Sachanlagevermögens werden folgende Nutzungsdauern unterstellt:
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken (Einzel- und Pauschalwertberichtigungen) bewertet. Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Im Jahr 2023 wurden Anpassungen im Anlagevermögen auf Grund einer steuerlichen Außenprüfung vorgenommen. Die Korrektur betraf in früheren Jahren überhöht vorgenommene Abschreibungen in Höhe von TEUR 1.013. Angaben zum Anteilsbesitz Mit Abspaltung eines Teilbetriebs in die Netto ApS & Co. KG, Stavenhagen, ist die Gesellschaft Kommanditistin dieser Gesellschaft zu 100 %. Die Kommanditistin übernimmt eine Kommanditeinlage in Höhe von TEUR 20.000. Die Netto ApS & Co. KG, Stavenhagen, hat zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 105.845, der Jahresüberschuss beläuft sich für 2023 auf TEUR 4.172. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 3.143 (Vorjahr 1.650 TEUR) Forderungen aus der Verrechnung der Umsatzsteuer gegenüber der Netto ApS & Co. KG für den Monat Dezember 2023 im Zusammenhang mit der umsatzsteuerlichen Organschaft. Alle Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Gewerbesteuer und Mietforderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben insgesamt, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von weniger als einem Jahr. Aktive latente Steuern Für das Geschäftsjahr 2023 resultieren die latenten Steuern für Körperschaftsteuer aus den folgenden Bilanzdifferenzen:
Der Berechnung der latenten Steuern für Körperschaftsteuer wurde ein Steuersatz von 15,83 % (Vorjahr: 15,83 %) zugrunde gelegt. Für das Geschäftsjahr 2023 resultieren die latenten Steuern für Gewerbesteuer aus den folgenden Bilanzdifferenzen:
Der Berechnung der latenten Steuern für Gewerbesteuer wurde ein Steuersatz von 12,6 % (Vorjahr: 12,6 %) zugrunde gelegt. Aus der Aktivierung latenter Steuern für Körperschaft- und Gewerbesteuer resultiert ein Betrag in Höhe von TEUR 10.161 (Vorjahr: TEUR 9.531), der gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt. Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt TEUR 15.340 (Vorjahr: TEUR 15.340) und wird unverändert zum Vorjahr zu 100 % von der Salling Group A/S in Brabrand, Dänemark, gehalten. Kapitalrücklage Im Geschäftsjahr 2023 wurden der Kapitalrücklage keine Beträge zugeführt. Sonderposten für Investitionszuschüsse Dieser Posten wurde entsprechend § 247 Abs. 3 HGB a. F. i. V. m. R 6.5 EStR gebildet und beinhaltet die seit 2004 erhaltenen Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 2.094 (Vorjahr: TEUR 2.202). Die Auflösung erfolgt analog zu den Abschreibungen der geförderten Anlagegegenstände. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellung betrifft die Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 1.356 (Vorjahr: TEUR 3.076). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.134 (Vorjahr: TEUR 1.006), Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 394 (Vorjahr: TEUR 354), Beiträge zur Berufsgenossenschaft und Schwerbehindertenausgleichsabgabe in Höhe von TEUR 114 (Vorjahr: TEUR 113), Rückbauverpflichtungen in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 40), Zinsen in Höhe von TEUR 203 (Vorjahr: TEUR 1.046) und sonstige in Höhe von TEUR 349 (Vorjahr: TEUR 182) gebildet. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 52.528. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus dem Zahlungsverkehr. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Stichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Erbbaurechtsverträgen im Gesamtbetrag von TEUR 5.891 (Vorjahr: TEUR 6.402). Die Verträge haben eine Laufzeit von wenigen Monaten bis zu 56 Jahren. Die Gesellschaft hat vertragliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 860 (Vorjahr: TEUR 558). Diese resultieren überwiegend aus vertraglichen Vereinbarungen zur Modernisierung einer Filiale und Betriebs- und Geschäftsausstattung für das Logistikzentrums. Die Gesellschaft ist nicht an laufenden oder absehbaren Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage haben könnten. Daneben sind für finanzielle Belastungen aus Gerichtsverfahren in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet worden. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse In den Umsatzerlösen werden entsprechend der Tätigkeit des Unternehmens im Wesentlichen Mieterlöse in Höhe von TEUR 32.961 (Vorjahr: TEUR 33.174) und Erlöse aus der Erbringung von Logistikdienstleistungen in Höhe von TEUR 7.537 (Vorjahr: TEUR 7.590) ausgewiesen. Sonstige betriebliche Erträge Ausgewiesen werden im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 159 (Vorjahr: TEUR 284), aus der Auflösung des Sonderposten für Investitionszuschüsse in Höhe von TEUR 108 (Vorjahr: TEUR 108) sowie aus Anlageabgängen in Höhe von 1.724 TEUR (Vorjahr: TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 160 (Vorjahr: TEUR 284). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die wesentlichen Posten sind Aufwendungen für Reinigungskosten in Höhe von TEUR 3.991 (Vorjahr: TEUR 3.404), Reparaturen in Höhe von TEUR 4.969 (Vorjahr: TEUR 6.764), Mieten in Höhe von TEUR 343 (Vorjahr: TEUR 388), Management-Fees in Höhe von TEUR 278 (Vorjahr: TEUR 253), Versicherungen in Höhe von TEUR 271 (Vorjahr: TEUR 263) sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von TEUR 183 (Vorjahr: TEUR 276). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 142). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 2.215 (Vorjahr: TEUR 1.036) und Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Erträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von TEUR 630 (Vorjahr: TEUR 903). Erträge aus Steuern durch Auflösung von Rückstellungen für frühere Perioden sind in Höhe von TEUR 492 (Vorjahr: Aufwand TEUR 1.872) entstanden. Sonstige Angaben Organe der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 waren folgende Personen zu Geschäftsführern bestellt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Mitarbeiter Die Anzahl der in 2023 durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter (bei Umrechnung auf Vollzeitkräfte) beträgt 176 (Vorjahr: 181). Davon entfallen 43 (Vorjahr: 46) auf Gehalts- und 133 (Vorjahr: 135) auf Lohnempfänger. Konzernverhältnisse Die Købmand Herman Sallings Fond, Brabrand, Dänemark, als oberstes Mutterunternehmen der Gesellschaft, erstellt einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Konzernunternehmen, der am Sitz der Købmand Herman Sallings Fond erhältlich ist. Die Salling Group A/S, Brabrand, Dänemark, als unmittelbares Mutterunternehmen der Gesellschaft, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Konzernunternehmen, der am Sitz der Salling Group A/S erhältlich ist und der in deutscher Sprache im Unternehmensregister bekannt gemacht wird. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft nicht verpflichtet, da die Salling Group A/S, Braband, Dänemark, einen Konzernabschluss mit befreiender Wirkung für die Netto Supermarkt GmbH zum 31. Dezember 2023 erstellt. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das vom Abschlussprüfer, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, berechnete Gesamthonorar für Abschlussprüfung beträgt insgesamt EUR 15.000. Andere Leistungen wurden nicht erbracht. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Nachtragsbericht Seit dem 31. Dezember 2023 sind keine Geschäftsvorgänge, die weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, eingetreten die einen wesentlicher Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens habe ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden, ein Beschluss der Gesellschafter dazu ist noch nicht gefasst.
Stavenhagen, den 29. Februar 2024 NETTO Supermarkt GmbH gez. Anders Hagh gez. Torben Godskesen gez. Daniel Grabka Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Gesellschaft Die NETTO Supermarkt GmbH ist Gesellschafterin der Netto ApS & Co. KG mit Firmensitz in Stavenhagen, Preetzer Straße 22, die als Einzelhandelsunternehmen Lebensmittel-Discount-Märkte unter dem Namen "NETTO" betreibt. Als Kommanditist ist sie jedoch nicht vertretungsberechtigt. Die Gesellschaft gehört zur Salling Group A/S mit Sitz in Brabrand, Dänemark. Der Gegenstand des Unternehmens ist vorwiegend der Erwerb von Grundstücken in den Vertriebsgebieten Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen- Anhalt, Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein. Auf diesen Grundstücken werden Lebensmittelmärkte errichtet und an die Netto ApS & Co. KG, Stavenhagen, weitervermietet. In den Objekten befinden sich auch andere Mieteinheiten, die ebenfalls weitervermietet werden. In erster Linie sind das Mieteinheiten für Bäcker und Fleischer. Weitere Einheiten können an Getränkehändler, Zeitungskioske und Blumenhändler usw. vermietet werden. In der Regel erfolgt die Vermietung an solche Händler, die eine Ergänzung des Lebensmitteleinzelhandels darstellen. Die Strategie der Gesellschaft ist auf nachhaltiges und profitables Wachstum ausgerichtet. Bei der Errichtung von Gebäuden verfolgt die NETTO Supermarkt GmbH das Ziel, den gesamten Lebenszyklus der eigengenutzten Lebensmittelmärkte nachhaltig zu gestalten. Im Fokus der Gesellschaft bleibt die Verbesserung von bereits existierenden Discountmärkten, die hinsichtlich ihrer Attraktivität wie Lage, Größe der Verkaufsfläche, Standort, Parkplatzsituation, Untermieter überprüft und durch Anbau, Umbau bzw. Umzug wesentlich verbessert werden. Die Gesellschaft betreibt ein halbautomatisches Logistikzentrum am Standort Wustermark, Magdeburger Straße 2, zur Belieferung der Filialen der Netto ApS & Co. KG, Stavenhagen. Steuerungssystem Die finanzwirtschaftliche Steuerung des Unternehmens erfolgt über die Instrumente Gewinn- und Verlustrechnung sowie Bilanz mit einem vorab kalkulierten Budgetansatz. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen "Die Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Gegenüber dem Vorjahr dürfte die Wirtschaftsleistung im aktuellen Jahr schrumpfen und im kommenden Jahr deutlich langsamer wachsen als in den 2010er-Jahren. Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. Zudem zeigten sich die Unternehmen und privaten Haushalte anpassungsfähig. Allerdings deutet die im Jahresgutachten präsentierte Mittel- und Langfristprojektion des deutschen Produktionspotenzials, unabhängig von der aktuellen konjunkturellen Schwäche, auf deutliche Wachstumshemmnisse für die kommenden Jahrzehnte hin. Diese Hemmnisse zeichnen sich bereits seit vielen Jahren ab und wurden bisher nicht ausreichend adressiert. Erstens ist absehbar, dass durch die demografische Alterung der Anteil der 20- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung sinken wird und das inländische Arbeitsvolumen zurückgeht. Zweitens sind das Produktivitätswachstum und das Wachstum des Kapitalstocks, aber auch der Modernitätsgrad des Kapitalstocks, seit Jahrzehnten rückläufig. Dies spiegelt sich in den niedrigen und gesunkenen Gründungsraten und der geringen Verfügbarkeit von Wagniskapital für junge Wachstumsunternehmen wider. Deutschland droht somit eine Alterung nicht nur seiner Bevölkerung, sondern auch seiner industriellen Basis." 1 Die Rahmenbedingungen für eine Tätigkeit im Einzelhandel zeigten im Jahr 2023 ein differenziertes Bild und waren geprägt durch, "Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex , (VPI) im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen, von 8,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat im Januar 2023 auf 4,5 % im September 2023. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Die Kerninflation bleibt mit zuletzt 4,5 % jedoch weiterhin deutlich erhöht. Hier spielen die im Vergleich zu den Warenpreisen verzögerten Preissteigerungen bei Dienstleistungen, die zuletzt stark steigenden Lohnstückkosten und das noch bestehende Aufholpotenzial bei der privaten Nachfrage nach Dienstleistungen eine wesentliche Rolle. Für das Jahr 2023 prognostiziert der Sachverständigenrat eine durchschnittliche Inflationsrate von 6,1 % und für das Jahr 2024 von 2,6 %. " 2 "Nachdem die privaten Konsumausgaben im 1. Quartal 2023
noch um 0,3 % zurückgingen, stagnierten sie im 2.
Quartal. Die Stabilisierung dürfte, ähnlich wie
im Rest des Euro-Raums, wesentlich durch eine verbesserte
reale Einkommensentwicklung zu erklären sein. Diese
zeigt sich auch in verbesserten Stimmungsindikatoren. In
erster Linie sind die Nettolöhne gestiegen, was nicht
zuletzt durch die Nutzung der steuerfreien
Inflationsausgleichsprämie zu erklären ist.
Allerdings stiegen nach Rückgängen in den
Vorquartalen auch die Selbständigeneinkommen und
Vermögenseinkommen im 2. Quartal 2023 wieder deutlich.
Die Sparquote der privaten Haushalte ist im 2. Quartal 2023
deutlich auf 11,9 % angestiegen, nach 10,7 % im 1. Quartal
2023. Dies lässt trotz der Einkommenszuwächse auf
ein zurückhaltendes Ausgabeverhalten schließen.
1 JAHRESGUTACHTEN 20223/24 WACHTUMSSCHWÄCHE
ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN Kurzfassung -
Seite 1 Sachverständigenrat 27.10.2023
Die Rückgänge bei den Einzelhandelsumsätzen um 0,8 % im Juli und August 2023 gegenüber dem Durchschnitt des 2. Quartals wurden von fallenden Umsätzen im Gastgewerbe (-1,0 %) begleitet. Stützend wirken allerdings die privaten Kfz-Zulassungen, die bis September um 1,4 % gegenüber dem Vorquartal stiegen. Insgesamt dürfte der private Konsum im 3. Quartal um 0,2 % leicht zurückgehen. Im Jahr 2024 dürften die weiter steigenden Arbeitseinkommen und höheren monetären Sozialleistungen den privaten Konsum verhalten anschieben. Die Summe der nominalen Nettolöhne dürfte in den Jahren 2023 und 2024 um 8,8 % und 4,8 % zulegen. Zudem sind die Leistungen der Grundsicherung 2023 um 12 % gestiegen und werden im Jahr 2024 erneut um diesen Prozentsatz steigen. Hiervon profitieren Bevölkerungsschichten, die zum einen von den vergangenen Kaufkraftverlusten besonders betroffen waren (JG 2022 Ziffern 199 f.) und zum anderen eine relativ hohe Konsumquote haben. Trotz des positiven Ausblicks ist die Reaktion der Haushalte auf die steigenden Einkommen unsicher. Insgesamt dürften die privaten Konsumausgaben im Jahr 2023 um 0,8 % zurückgehen und im Jahr 2024 um 1,1 % wachsen." 3 Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 6,4%. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte sind insgesamt gestiegen. Für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren sind die Konsumausgaben der privaten Haushalte gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die Veränderung der Verbraucherpreise lag bei einem Plus von ca. 5,9 % gegenüber dem Vorjahr. "Am Arbeitsmarkt war die Wirtschaftsschwäche in diesem Jahr deutlich zu spüren. Zum Jahreswechsel hat sich die Entwicklung aber wieder etwas verbessert. Die Arbeitslosigkeit stieg zwar im Dezember erneut, aber weniger stark als in den Vormonaten. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung hat im Oktober wieder kräftiger zugenommen als in den Monaten zuvor. Die Zahl der offenen Stellen kann etwas zulegen." 4 "Die Verbraucher starten eher pessimistisch in das neue Jahr. Im Januar hat sich deren Stimmung eingetrübt. Das HDE-Konsumbarometer gibt deutlich nach. Insbesondere aus den jüngsten Haushaltsbeschlüssen der Bundesregierung für 2024 dürften sich zusätzliche finanzielle Belastungen für die Bürger ergeben, die zu Unsicherheit führen. Infolgedessen planen die Verbraucher für die kommenden Wochen, bei Anschaffungen zurückhaltender zu sein. Damit kommt der private Konsum Anfang 2024 nicht wirklich in Schwung. Die Entwicklung wird vorerst nur verhalten sein. Gleiches gilt für das gesamtwirtschaftliche Wachstum." 5 Geschäftsverlauf Trotz der angespannten wirtschaftlichen Situation im Einzelhandel hat die Gesellschaft im Jahr 2023 an einer moderaten Expansionspolitik festgehalten. Jedoch wurde aufgrund der hohen Marktanteile der Discounter am gesamten Lebensmitteleinzelhandel der Schwerpunkt auf die Verbesserung von Standorten gelegt. So wurde eine Vielzahl von Filialen aufgrund des Konzeptes der Netto ApS & Co. KG umgebaut. Die Gesellschaft investierte im Geschäftsjahr 2023 TEUR 5.650 in Gebäude und bauliche Anlagen. Die neu errichteten Gebäude und bauliche Anlagen werden an die Beteiligungsgesellschaft Netto ApS & Co. KG, Stavenhagen, vermietet. Damit konnte die Planung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen erfüllt werden.
4 Gartner, Hermann; Weber, Enzo (2024):
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage -
Dezember 2023, In: IAB-Forum 3. Januar 2024,
https://www.iab-forum.de/einschaetzung-des-iab-zur-wirtschaftlichen-lage-dezember-2023-2/,
Abrufdatum: 22. Januar 2024
Seit 2005 betreibt die Gesellschaft ein Logistikzentrum am Standort Berlin Wustermark, welche logistischen Dienstleistungen für die Netto ApS & Co. KG auf der Grundlage eines Dienstleistungsvertrages erbringt. Aus diesem Logistikzentrum werden gegenwärtig 200 Märkte mit Waren versorgt. Die Anzahl der von der NETTO Supermarkt GmbH beschäftigten Arbeitnehmer am Ende des Berichtzeitraumes betrug 176 Mitarbeiter. Umgerechnet auf Vollzeitbeschäftigung sind das 174 Mitarbeiter. Mit einem Anstieg der Beschäftigten wird im Jahr 2024 nicht gerechnet. Im Logistikzentrum am Standort Wustermark erfolgt der Einsatz von Mitarbeitern u. a. durch Personalserviceunternehmen auf Basis von Werksverträgen. Diese Mitarbeiter arbeiten in verschiedenen Bereichen der Warenkommissionierung. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr 2023 Erlöse in Höhe von TEUR 41.649 aus der Erbringung logistischer Dienstleistungen und der Vermietung von Verkaufsflächen. Damit verringerten sich die Erlöse der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 um 1,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Ergebnis resultiert insbesondere aus niedrigeren Erlösen aus der Vermietung von Filialgeschäften an die Beteiligungsgesellschaft Netto ApS & Co. KG, Stavenhagen (Verringerung um TEUR 213) sowie geringeren Erstattungen aus Verbrauchsabrechnungen gegenüber dem Vorjahr (Verringerung um TEUR 476). Die Erlöse aus der Erbringung der logistischen Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Belieferung der Filialen der Netto ApS & Co. KG mit Waren sind auf gleichem Niveau. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Steuern) erhöhte sich von TEUR 6.465 auf TEUR 7.522. Insbesondere handelsrechtliche Anpassungen auf das Anlagevermögen aufgrund einer früheren steuerlichen Außenprüfung in Höhe von TEUR 1.013 und der Teilverkauf einer Immobilie sind ursächlich für die Erhöhung des Betriebsergebnisses. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind, insbesondere aufgrund der Auflösung von Rückstellungen aus der Vorjahresperiode für Nachzahlungen um TEUR 856 gesunken. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 5.565 gegenüber TEUR 3.245 im Vorjahr. Vermögens- und Kapitalstruktur Die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens erhöhen sich um TEUR 3.333 zum Vorjahr auf EUR 719 Mio. überwiegend im Bereich der Grundstücke und Gebäude. Das Anlagevermögen zu Buchwerten entspricht 97,0 % der Bilanzsumme der Aktivseite. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2023 75,5 % (Vorjahr: 72,8%). Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit beläuft sich auf TEUR 16.858 (Vorjahr: TEUR 5.052). Der Unterschied zur Vorperiode ergibt sich aus höheren Verbindlichkeiten durch ausgewiesene Umsatzsteuer für das Jahr 2023 in Höhe von TEUR 3.069 (Vorjahr: TEUR 1.253) und geringeren sonstigen Forderungen für das Jahr 2023 (TEUR 3.098) gegenüber 2022 (TEUR 5) auf Grund höher ausgewiesene Vorauszahlungen für Gewerbesteuer für das Jahr 2022. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR - 3.441 (Vorjahr: TEUR - 1.531) resultiert im Wesentlichen aus der Investition in Grundstücke und Gebäude. Der Finanzmittelbestand (Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Zahlungsverkehr) hat sich auf TEUR 13.417 (Vorjahr: TEUR 3.521) gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mit dem Umsatz von TEUR 41.649 (Vorjahr: TEUR 42.396) lag der Umsatz der NETTO Supermarkt GmbH um 1,8 % unter dem Umsatz von 2022. Das EBIT lag bei TEUR 11.563 (Vorjahr: TEUR 8.274). Die EBIT-Umsatzrendite betrug damit 27,8 % (Vorjahr: 19,5 %). Nicht finanzielle Leistungsindikatoren werden zur Unternehmenssteuerung nicht wesentlich herangezogen. Prognosebericht Die im Vorjahr aufgezeigte Prognose im Lagebericht der Gesellschaft bezüglich des Jahresergebnisses hat sich im Wesentlichen bestätigt. Entsprechend der Planung konnten leichte Zuwächse bei den Umsätzen 2023 nicht erreicht werden. Die Zuwächse an Immobilien entsprachen der damaligen Einschätzung. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Das EBIT stieg von 19,5 % auf 27,8 % gegenüber dem Vorjahr. Dies entspricht einer Steigerung von TEUR 3.289, das im Wesentlichen aus der Bewertung von Immobilien und dem Teilverkauf einer Immobilie resultiert. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusst die Expansionspläne in der NETTO Supermarkt GmbH. Es ist beabsichtigt, die kontinuierliche Errichtung von NETTO Märkten, die an die Netto ApS & Co. KG weitervermietet werden, auf einem moderaten Niveau fortzuführen. Kern der weiteren Expansionspolitik der Gesellschaft ist die Reaktion auf die Wettbewerbssituation. So wird der Zuwachs an neuen Märkten sehr gering sein. Dabei wird die Konzentration auf die Verbesserung von bestehenden Standorten gerichtet. Das erfolgt über Aus- und Umbauten sowie durch Umzüge an bessere Standorte. Eine Expansion in neue Vertriebsregionen wird nicht angestrebt. Schwerpunkt ist jedoch die Verbesserung des Vertriebskonzeptes in der Beteiligungsgesellschaft Netto ApS & Co. KG. Dazu gehören die Schwerpunkte Fortführung der Stärkung des regionalen Profils und Verbesserung der Ladenausstattung. Für das Geschäftsjahr 2024 plant die Gesellschaft die Vergrößerung einiger Gebäude. Weiterhin soll die Situation der bereits vermieteten Objekte verbessert werden. Einige Standorte werden aus- oder umgebaut. Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 im Zusammenhang mit der Vergrößerung von Verkaufsflächen in einzelnen Filialen eine weitere leicht positive Umsatzentwicklung aus der Vermietung von Filialen an die Netto ApS & Co. KG. Die Erlöse aus der Erbringung der logistischen Dienstleistung gegenüber der Beteiligungsgesellschaft Netto ApS & Co. KG, orientieren sich am Umsatzniveau dieser Gesellschaft und werden auf Vorjahresniveau erwartet. Die Gesellschaft erwirtschaftet über 90 % ihrer Umsätze aus Leistungen gegenüber der Netto ApS & Co. KG. Die Beteiligungsgesellschaft ist derzeit nicht von Restriktionen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie oder anderer wirtschaftlicher Ereignisse betroffen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens haben. Des Weiteren wird erwartet, dass die sonstigen betrieblichen Aufwendungen zur Unterhaltung des Immobilienbestandes sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen und dass das Betriebsergebnis vor Steuern nicht über dem des Geschäftsjahres 2023 erreicht wird. Risiken und Chancen Da die NETTO Supermarkt GmbH Vermietungstätigkeit für die Netto ApS & Co. KG ausübt, ist stets die Abhängigkeit zur Entwicklung des Geschäftes dieser Gesellschaft zu betrachten. Risiken, die die Gesellschaft beeinflussen, werden von der anhaltenden Flächenexpansion im Lebensmitteleinzelhandel und im unverändert hohen Preiswettbewerb gesehen. Die zukünftig zu erwarteten Mieteinahmen der Gesellschaft gegenüber der Netto ApS & Co. KG haben eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren. Die darüber hinaus zukünftig zu erwarteten Mieteinnahmen der Gesellschaft resultieren überwiegend aus Mietverträgen, die eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren haben. Durch die ständige Verbesserung des Filialnetzes, die Verbesserung des Ladenausstattung, die Weiterentwicklung der Darstellung der Marke "NETTO" und der Weiterentwicklung des Warensortimentes der Netto ApS & Co. KG, sieht die Gesellschaft gute Chancen, ihre Wettbewerbsposition zu behaupten. Mit der Verbesserung des Konzeptes "NETTO" in der Vertriebsgesellschaft Netto ApS & Co. KG nutzt die NETTO Supermarkt GmbH ihre Möglichkeit, die gegenüber Wettbewerbern geringeren durchschnittlichen Verkaufsflächen und demographische Faktoren aufzufangen. Der Unterhalt der Bausubstanz der Filialen steht im angemessenen Verhältnis zum Alter der Gebäude. Risiken mit Existenz bedrohender Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach unserer heutigen Einschätzung nicht zu erkennen. Aus Sicht der Gesellschaft gibt es keine inneren und äußeren Risiken, das Geschäft fortzuführen. Die Gesellschaft geht davon aus, dass mit den gegenwärtigen rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Zweck der Gesellschaft erfüllt werden kann.
Stavenhagen, den 29. Februar 2024 NETTO Supermarkt GmbH gez. Anders Hagh gez. Torben Godskesen gez. Daniel Grabka |
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