Stammdaten

Register
Amtsgericht Coburg HRB 3595
Eingetragen
1.10.2002
Branche
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger VerpflegungsdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für gastronomische DienstleistungenSonstige mobile Gastronomie
Gegenstand
Der Betrieb der Restaurants und Verpflegungseinrichtungen der Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg und Hallstadt oder anderer Gesellschaften der Brose Unternehmensgruppe sowie die Erbringung von Dienstleistungen jeder Art im Gastronomiebereich.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernhard Blauth
seit 24.10.2023
Geschäftsführer
Markus Reitmair
seit 16.5.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Brose Fahrzeugteile SE & Co. Kommanditgesellschaft
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Brose Fahrzeugteile SE & Co. Kommanditgesellschaft
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Brose Gastronomie GmbH

Coburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

4.650,00

5.482,00

B. Umlaufvermögen

2.000.910,59

1.904.116,68

C. Rechnungsabgrenzungsposten

0,00

179,81

Summe Aktiva

2.005.560,59

1.909.778,49



PASSIVA

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

461.794,35

461.794,35

B. Rückstellungen

1.240.989,84

1.175.567,10

C. Verbindlichkeiten

302.776,40

272.417,04

Summe Passiva

2.005.560,59

1.909.778,49

ANHANG

Brose Gastronomie GmbH

Sitz Coburg

Anhang für 2023

1. Allgemeine Informationen

Die Brose Gastronomie GmbH ist eine in Deutschland ansässige Kapitalgesellschaft i.S.d. § 264 HGB. Die Gesellschaft hat ihren eingetragenen Firmensitz und den Hauptsitz der Ge­schäftstätigkeit in Coburg. Das zuständige Registergericht befindet sich in Coburg, dort ist die Gesellschaft unter HRB 3595 eingetragen.

Der Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb der Restaurants und Verpflegungsein­richtungen der Brose Fahrzeugteile SE & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg und Hallstadt oder anderer Gesellschaften der Brose Unternehmensgruppe sowie die Erbringung von Dienstleistungen jeder Art im Gastronomiebereich.

2. Grundlagen der Aufstellung

Der Jahresabschluss 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB für kleine Kapitalgesellschaften sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Ver­lustrechnung gemäß § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die für einzelne Posten geforderten Zusatzangaben sind im Anhang erläutert.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Schätzungen, Beurteilungen und bedeutende Ermessensausübung

Die Aufstellung des Abschlusses nach HGB erfordert, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet werden, die sich auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, Erträge und Aufwendungen sowie Haftungsverhältnisse auswirken. Die Annahmen und Schätzungen beziehen sich im Wesentlichen auf die Festlegung von wirtschaftlichen Nutzungsdauern, die Bilanzierung und Bewertung von Forderungen, von Rückstellungen sowie auf die Realisierung zukünftiger Steuerentlastungen.

Die Gesellschaft überprüft zum Ende eines jeden Geschäftsjahres die Nutzungsdauern von Sachanlagen. Während des laufenden Geschäftsjahres ergaben sich hieraus keine geän­derten Nutzungsdauern.

Sachanlagevermögen

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sachanlagen werden im Regelfall linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer zu Lasten der Erfolgsrechnung abgeschrieben.

Nutzungsdauer

Betriebs- und Geschäftsausstattung

5 - 8 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis TEUR 1 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe im Aufwand erfasst.

Die Abschreibungen auf unterjährige Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden mittels Festwertverfahren gemäß § 240 Abs. 3 HGB bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Ein­bringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertberichtigungen (Einzel- wie Pauschalwertberichtigung) vorgenommen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Forderungen gegen Finanzbehörden werden in Höhe der voraussichtlich zu erwartenden Er­stattungsbeträge aus Steuern angesetzt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert aktiviert.

Latente Steuer

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sowie unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen nicht abgezinst. Ein Überhang an passiven latenten Steuern wird angesetzt.

Aktive latente Steuern werden mit passiven latenten Steuern saldiert. In Ausübung des Wahlrechts aus § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird im Falle eines Überhangs aktiver Steuerlatenzen eine aktive latente Steuer nicht bilanziert.

Laufende und latente Steuern werden grundsätzlich erfolgswirksam als Aufwand oder Ertrag erfasst.

Pensionen, Altersteilzeit und ähnliche Verpflichtung

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage ver­sicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafel 2018G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Zinssatz beträgt 1,82 % (Vorjahr 1,79 %). Bei der Ermittlung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,4 % (Vorjahr 2,4 %) und Rentenanpassungen von jährlich 2,2 % (Vorjahr 2,2 %) zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 2,5 % p.a. (Vorjahr 2,5 %) unterstellt.

Sonstige Rückstellungen

In den Steuer- und sonstigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Altersteilzeit

Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellung für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,05 % p.a. (Vorjahr 0,52 %), der sich bei einer Restlaufzeit von zwei Jahren ergibt. Ferner wird ein Gehaltstrend berücksichtigt. Den versicherungs-mathematischen Rückstellungen liegen als Berechnungsgrundlagen die Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Heubeck zu Grunde. Die Rückstellungen werden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Produkten oder der Erbringung von Dienstleistungen werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistungen bewertet und um erwartete Rabatte und andere ähnliche Abzüge gekürzt.

Leasingverhältnisse

Als Leasingverträge gelten alle Vereinbarungen, die das Recht zur Nutzung eines bestimmten Vermögensgegenstandes für einen festgelegten Zeitraum gegen Zahlung übertragen. Dies gilt auch für Vereinbarungen, in denen die Übertragung eines solchen Rechts nicht ausdrücklich beschrieben ist. Die Gesellschaft nutzt als Leasingnehmer überwiegend Büro- und Geschäftsausstattung. In der Funktion als Leasinggeber tritt die Gesellschaft nicht auf.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Vorräte

Die Vorräte setzen sich aus folgenden Positionen zusammen: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren.

Für die ausgewiesenen Vorräte bestehen keine wesentlichen Eigentums- oder Verfügungs­beschränkungen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023

Vorjahr

TEUR

TEUR

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

35

30

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

1.729

1.588

davon aus Lieferungen und Leistungen

TEUR 429 (Vorjahr TEUR 327)

davon gegenüber der Gesellschafterin

TEUR 143 (Vorjahr TEUR 118)

Sonstige Vermögensgegenstände

114

100

1.878

1.718

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Rest­laufzeit von weniger als einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt TEUR 25. In der Kapitalrücklage sind TEUR 125 passiviert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Basis von Ver­sorgungszusagen für Alter-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen erfasst. Die verein­barten Leistungen orientieren sich an der Beschäftigungsdauer sowie dem Entgelt der Be­rechtigten.

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 22.035 (Vorjahr EUR 92.890).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Freizeitausgleichs- und Urlaubsan­sprüche der Arbeitnehmer, Rückstellungen für Erfolgsbeteiligung der Arbeitnehmer, weitere Verpflichtungen aus dem Personalbereich und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

31.12.2023

Vorjahr

TEUR

TEUR

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

78

97

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

62

38

Sonstige Verbindlichkeiten

163

137

davon Verbindlichkeiten aus Steuern:

TEUR 48 (Vorjahr TEUR 36)

davon Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0)

303

272

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sicherheiten oder Pfandrechte an Verbindlichkeiten wurden nicht bestellt.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft nach Produktgruppen stellen sich folgendermaßen dar:

2023

Vorjahr

TEUR

TEUR

Umsatz Bewirtungsservice

363

203

Umsatz Automaten

983

863

Umsatz Zwischenverpflegung

814

644

Umsatz Mittags-/Abendverpflegung

1.762

1.347

Umsatzerlöse Pauschalen

1.759

1.458

Sonstige Umsatzerlöse

2

1

5.683

4.516

6. Sonstige Angaben

Rechtliche Verhältnisse

Muttergesellschaft ist die Brose Fahrzeugteile SE & Co. Kommanditgesellschaft, Coburg mit Sitz in Coburg. Diese Gesellschaft stellt wegen der untergeordneten Bedeutung ihrer Tochtergesellschaften zulässigerweise nach § 290 Abs. 5 i.V.m § 296 Abs. 2 HGB keinen Konzernabschluss auf. Es besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft.

Mitarbeiter

In der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 66 (Vorjahr 59) Arbeit­nehmer beschäftigt.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse § 251 i.V.m. § 268 Abs. 7 HGB und sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestanden wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag nicht.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres, über die zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

7. Datum & Unterschrift

Coburg, den 9. Februar 2024

Bernhard Blauth

Markus Reitmair

 

Coburg, den 09. Februar 2024

Bernhard Blauth, Markus Reitmair

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 14. Juni 2024

Nachrichten & Medien

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