Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 230422
Eingetragen
5.1.1978
Branche
BeteiligungsgesellschaftenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel mit Baumaschinen und Baugeräten sowie deren Vermietung. Die Gesellschaft ist befugt, den Geschäftsbetrieb auf verwandte Zweige auszudehnen, Zweigniederlassungen zu errichten, sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmungen zu beteiligen solch zu erwerben oder Gesellschaftsverhältnisse mit ihnen einzugehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Jürgen Holzhey
seit 10.8.2009
Prokura
Lars Jan Holzhey
seit 10.8.2009
Geschäftsführer
Jochen Oliver Schwab
seit 24.4.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Gabriele Steinbock
25.00%
25.00%
25.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
102.500 €
51.25%
Brahmsstr. 6, 76706 Dettenheim
97.500 €
48.75%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SCHWAB GmbH

Dettenheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Jahr 2023

der SCHWAB GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Die SCHWAB GmbH ist im Verkauf und in der Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten tätig und bietet darüber hinaus umfangreiche Servicedienstleistungen an. Nach zwei Jahren starken Umsatzwachstums hat die Baubranche im Jahr 2023 einen signifikanten Umsatzrückgang erlebt. Aufgrund der eingetrübten Stimmung in der Bauwirtschaft war dieser Rückgang erwartbar. Baumaschinenhersteller wurden frühzeitig über die Marktentwicklung informiert, schätzten jedoch die Auswirkungen als geringfügig ein. Besonders stark betroffen war der Hochbau, da hohe Baukosten und steigende Bauzinsen die Bautätigkeit stark reduzierten. Andere Bereiche wie Dach- und Holzbau sowie Sanierungen konnten den Rückgang im Wohnungsbau nicht kompensieren, auch wenn die Marktposition in der Produktsparte MiDi-Krane weiter ausgebaut werden konnte.

II. Wirtschaftsbericht

Der Gesamtumsatz der SCHWAB GmbH sank im Berichtsjahr um 16 %. Der Rückgang im Verkauf betrug 20 %, in der Vermietung 6 % und in den Dienstleistungen 2 %. Nach Abzug der Kosten erzielte das Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern von -361 TEUR (Vorjahr: +1.222 TEUR). Forderungsverluste in Höhe von 631 TEUR aufgrund von Insolvenzen in der Baubranche sowie deutlich höhere Zinsaufwendungen von 1.134 TEUR (Vorjahr: 591 TEUR) belasteten das Ergebnis erheblich.

Die Materialeinsatzquote verringerte sich auf 70,1 % (Vorjahr: 74,5 %). Die Personalkostenstiegen um 1,5 % infolge von Lohn- und Gehaltssteigerungen.

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 3.065 TEUR, was auf die Erweiterung des Maschinenparks und des Warenlagers zurückzuführen ist. Die Bankverbindlichkeiten stiegen im Zusammenhang mit der hohen Lagerhaltung und Investitionen in das Anlage- und Umlaufvermögen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich aufgrund vertraglich aus dem Jahr 2022 abzunehmender Maschinen und eines spürbaren Konjunktureinbruchs im dritten und vierten Quartal 2023.

Das Eigenkapital verringerte sich durch den Jahresfehlbetrag auf 4.203 TEUR (Vorjahr: 4.528TEUR), was einer Eigenkapitalquote von rund 12,2 % (Vorjahr: 14,5 %) entspricht. Der negative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultierte aus der Zunahme der Vorräte und Verbindlichkeiten zum Jahresende. Die Finanzierung erfolgte überwiegend durch eigene Mittel und Geldmarktkredite der Hausbanken. Lager-, Vorführ - und Mietmaschinen sind überwiegend objektbezogen über verschiedene Finanzierungsbanken refinanziert worden. Die Liquiditätssituation war während des Berichtsjahres zufriedenstellend und die Gesellschaft konnte ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachkommen.

III. Prognose und Chancen

Die rückläufige Zahl der Baugenehmigungen und die schlechter werdende Auftragslage unserer Kunden wirken sich negativ auf den Verkauf von Hochbaumaschinen und Baugeräten aus. Der Bereich Industrie-, Projekt- und Sanierungsbau zeigt jedoch weiterhin eine stabile Auftragslage. Unsere Kunden nutzen verstärkt unser umfangreiches Miet- und Dienstleistungsangebot, auch wenn die Anmietungen für den privaten Wohnungsbau rückläufig sind.

Angesichts dieser Entwicklung führen wir intensive Gespräche mit unseren Lieferanten, um die zu liefernden Stückzahlen für das zweite Halbjahr 2024 der aktuellen Marktlage anzupassen. Mit Sonderpreisen und Aktionstagen werden gezielt Lagerbestände abgebaut.

Die Umsatzprognose für die Baubranche bleibt aufgrund politischer Maßnahmen und der Zinsentwicklung unsicher. Insbesondere die steigenden Kreditzinsen beeinflussen das Betriebsergebnis negativ. Trotz guter Auftragslage im Dienstleistungsbereich sind die Auswirkungen des Fachkräftemangels spürbar. Durch interne Maßnahmen konnten abteilungsübergreifend Synergieeffekte erzielt werden.

Zur Minimierung von Forderungsausfällen arbeiten wir gemeinsam mit der Creditreform an einem verbesserten Forderungsmanagement.

Weitere Risiken, insbesondere die rückläufige Zahl der Baugenehmigungen, werden von der Geschäftsleitung kontinuierlich beobachtet und bewertet. Die Garten- und Landschaftsbau-, Tief- und Straßenbau- sowie Sanierungsbranchen zeigen weiterhin eine gute Auftragslage. Erste neue Geschäftsfelder wurden identifiziert, insbesondere die Solar- und Recycling-branche bieten zukünftige Wachstumschancen.

IV. Nachtragsbericht

Angesichts der weiterhin rückläufigen Zahl der Baugenehmigungen, hohen Baukosten und Bauzinsen ist trotz des wachsenden Bedarfs mit einem weiteren Rückgang in der Baubranche, insbesondere im Hochbau, zu rechnen. Das Management wird verstärkt die erfolgreichen Segmente Mietpark und Dienstleistungen ausbauen und die Vorbestellungen an Maschinen für das zweite Halbjahr und das Jahr 2025 entsprechend anpassen.

Wir erweitern die Maßnahmen, um Gebrauchtmaschinen bundesweit und international zu vermarkten, da der Gebrauchtmarkt weiterhin erfolgreich ist.

Die wirtschaftliche Lage der SCHWAB GmbH ist aktuell stabil, jedoch wird für 2024 ein Umsatzrückgang von 12 % erwartet. Im Herbst 2024 und im Jahr 2025 wird mit einer Umsatzsteigerung im Verkauf von neuen Baumaschinen und Baugeräten gerechnet. Für 2025 wird im Gesamten eine positive Entwicklung erwartet. Im Jahr 2025 wird durch eine Umsatzsteigerung bei Vermietungen und Dienstleistungen sowie die Bearbeitung der Geschäftsfelder Solar, Veranstaltungstechnik und Recycling eine positive Trendwende erwartet. Wir werden unsere Kostenstruktur genau im Blick behalten und bei Bedarf konsequent anpassen. Die Unternehmensleitung ist trotz schwieriger Rahmenbedingungen überzeugt, mit den bereits ergriffenen und noch zu ergreifenden Maßnahmen den Marktveränderungen erfolgreich entgegenzutreten.

 

Dettenheim, den 23.07.2024

Geschäftsleitung

Jochen Schwab

Lars Holzey

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.421.039,17 7.009.053,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.189,14 21.725,14
II. Sachanlagen 6.413.850,03 6.987.328,17
B. Umlaufvermögen 27.923.042,03 24.269.719,87
I. Vorräte 25.693.880,62 21.093.665,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.056.899,10 2.805.006,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 172.262,31 371.048,24
C. Rechnungsabgrenzungsposten 700,00 907,09
Summe Aktiva 34.344.781,20 31.279.680,27

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.203.446,34 4.528.931,02
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 340.493,95 340.493,95
III. Gewinnvortrag 3.988.437,07 3.099.065,86
IV. Jahresfehlbetrag 325.484,68 -889.371,21
B. Rückstellungen 486.882,14 723.952,69
C. Verbindlichkeiten 29.654.452,72 26.026.796,56
Summe Passiva 34.344.781,20 31.279.680,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.919.746,28 9.014.519,02
2. Personalaufwand 4.379.298,45 4.314.988,84
a) Löhne und Gehälter 3.562.418,51 3.511.941,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 816.879,94 803.047,64
davon Aufwendungen für Altersversorgung 86.074,09 80.289,21
3. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.016.106,99 900.395,07
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.763.636,68 1.992.609,16
5. Finanz- und Beteiligungsergebnis -1.122.151,24 -584.159,58
a) Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1,50 2,25
b) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.047,06 7.312,59
c) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.134.199,80 591.474,42
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -60.319,40 309.817,16
7. Ergebnis nach Steuern -301.127,68 912.549,21
8. sonstige Steuern 24.357,00 23.178,00
Jahresfehlbetrag 325.484,68 -889.371,21

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SCHWAB GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dettenheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 230422

II. Rechnungslegungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB aus.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema, gegebenenfalls unter Änderungen von Postenbezeichnungen und Einfügungen, soweit dies zulässig ist und der Klarheit des Ausweises dienlich erscheint.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, umplanmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibungenthält damit diese Beträge nicht.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Bei den Vorräten handelt es sich um Baumaschinen und Baugeräte sowie um Baubedarfsteile. Der Bilanzansatz erfolgt im Umlaufvermögen, da die Wirtschaftsgüter zum Verkauf bestimmt sind. Die großen Baukräne befinden sich im Anlagevermögen, da die Kräne überwiegend vermietet werden.

Der Bilanzansatz der Vorräte erfolgt mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten vermindert um jährliche Abwertungen. Die Abwertung 2023 beträgt Euro 3.738.312,40.

Entwicklung fertige Erzeugnisse und Waren:

Stand 01.01.2023
EUR
Wareneinkauf
EUR
Materialaufwand
EUR
Abwertung
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
21.088.747,54 26.267.758,30 17.448.628,17 3.738.312,40 26.169.565,27

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

I. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Die Entwicklung des Anlagevermögens stellt sich wie folgt dar:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 146.033,63 0,00 0,00 0,00 146.033,63
146.033,63 0,00 0,00 0,00 146.033,63
Sachanlagen
Gundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 846.864,73 0,00 0,00 0,00 846.864,73
technische Anlagen 6.235.481,01 229.967,22 380.139,77 0,00 6.085.308,46
Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.096.388,84 398.045,15 154.914,52 0,00 4.339.519,47
11.178.734,58 628.012,37 535.054,29 0,00 11.271.692,66
Insgesamt 11.324.768,21 628.012,37 535.054,29 0,00 11.417.726,29
Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 124.308,49 14.536,00 0,00 0,00 138.844,49
124.308,49 14.536,00 0,00 0,00 138.844,49
Sachanlagen
Grundstücke, grndstckgl. Rechte und Bauten 128.080,68 42.150,00 0,00 0,00 170.230,68
technische Anlagen 1.986.409,11 417.138,00 295.387,77 0,00 2.108.159,34
Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.076.916,62 542.282,99 39.747,00 0,00 2.579.452,61
4.191.406,41 1.001.570,99 335.134,77 0,00 4.857.842,63
Insgesamt 4.315.714,90 1.016.106,99 335.134,77 0,00 4.996.687,12
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 7.189,14 21.725,14
7.189,14 21.725,14
Sachanlagen
Grundstücke, grndstckgl. Rechte und Bauten 676.634,05 718.784,05
technische Anlagen 3.977.149,12 4.249.071,90
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.760.066,86 2.019.472,22
6.413.850,03 6.987.328,17
Insgesamt 6.421.039,17 7.009.053,31

II. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 19.374,89 Euro (Vorjahr: 19.182,19 Euro).

III. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 8.950.515,71 Euro und betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Diese sind durch Grundschulden, Bürgschaften, Sicherungsübereignungen und Abtretungen von Miet- und Pachtzinsforderungen besichert.

IV. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 9.753.996,54 Euro (Vorjahr: 7.708.788,27 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 19.900.456,18 Euro (Vorjahr: 18.318.008,29 Euro).

V. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 376.394,45 Euro (Vorjahr: 245.932,70 Euro).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

E. Sonstige Angaben

I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Betrag der finanziellen Verpflichtungen aus Pacht- und Leasingverträge beträgt Euro 534.942,45.

II. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Anzahl
Arbeiter 31
Angestellte 49
leitende Angestellte 2
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 82
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 64
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 18

III. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name Ort
Jochen Schwab Dettenheim
Lars Holzhey Dettenheim

Auf die Angaben der Bezüge wurden gem. §286 Abs. 4 HGB verzichtet.

IV. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn zum 31.12.2023 in Höhe von Euro 3.662.952,39 auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Nachtragsbericht

Es ist darauf hinzuweisen, dass im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg sowie aufgrund der zu erwartenden Energiepreiserhöhung die weitere Entwicklung nicht abzusehen ist. Daher nimmt das Management eine ständige Überprüfung der vorhandenen Informationen sowie ihrer Auswirkungen vor. Allerdings ist die quantitative Schätzung nach wie vor mit Unsicherheiten behaftet. Zu den weiteren Ausführungen verweisen wir auf die Aussagen im Lagebericht.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Dettenheim, den 23.07.2024

Jochen Schwab

Lars Holzhey

Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte durch die Gesellschafterversammlung am 26.07.2024.

Ergebnisverwendungsbeschluss

EUR
Gewinnvortrag 01.01.2023 3.988.437,07
Jahresfehlbetrag 2023 -325.484,68
Vortrag auf neue Rechnung 3.662.952,39

Bestätigungsvermerk

Hinweis zum Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SCHWAB GmbH, Dettenheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SCHWAB GmbH, Dettenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCHWAB GmbH, Dettenheim, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaftengeltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätzeordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeitdes Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Karlsruhe, den 24.07.2024

RESIDENZ TREUHAND
Dr. Eichhorn, Oberle und Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.- Kfm. Jens Blässinger, Wirtschaftsprüfer

Blässinger, Wirtschaftsprüfer

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