H-Pharmatechnik Abwicklungs GmbH
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Necip Küpcü seit 2.2.2026 | Prokura |
Hannes Keller seit 24.4.2024 | Prokura |
Govindan Alagappan seit 26.10.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Aquaricn AG | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H+E GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS 31. DEZEMEBER 2023H+E GMBH, STUTTGART1. Grundlagen der Gesellschaft 1.1. Abspaltung und Verkauf Im Jahr 2023 ist die H+E GmbH Beteiligte einer gruppeninternen Abspaltung nach dem deutschen Umwandlungsgesetz (UmwG) geworden. Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung "H+E GmbH (alt) (nach Umfirmierung Wotaq GmbH)", Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart HRB 749192) hat im Wege dieser Abspaltung nach Maßgabe des Spaltungs- und Übernahmevertrages vom 30.08.2023 mit Änderung vom 31.08.2023 und der Versammlungsbeschlüsse der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag das operative Geschäft des übertragenden Rechtsträgers (H+E GmbH, Amtsgericht Stuttgart, HRB 749192) sowie die Beteiligungen an verbundenen Unternehmen in Großbritannien und Singapur auf die am 12.06.2023 gegründete Neckarsee 579. V V GmbH (Amtsgericht Stuttgart HRB 790049) (nach Umfirmierung H+E GmbH) (übernehmender Rechtsträger) abgespalten (Abspaltung zur Aufnahme). Die Abspaltung wurde mit Eintragung in das Handelsregister der Wotaq GmbH als übertragendem Rechtsträger im Außenverhältnis wirksam. Die Übernahme des Vermögens im Innenverhältnis erfolgte mit Wirkung zum Ablauf des 31.12.2022. Vom 01.01.2023, 0:00 Uhr (Spaltungsstichtag) gelten daher alle Handlungen und Geschäfte der Wotaq GmbH, soweit sie das ausgegliederte Vermögen betreffen, als mit Wirkung und für Rechnung für die H+E GmbH vorgenommen. Der Übergang der Vermögensgegenstände und Schulden auf den übernehmenden Rechtsträger erfolgte gemäß § 125 S. 1 i.V.m. § 24 UmwG und unter Berücksichtigung des IDW RS HFA 43 Tz. 24 mit den Buchwerten aus der Schussbilanz des übertragenden Rechtsträgers zum 31.12.2022. Der Vermögensübergang stellt aus der Sicht des übernehmenden Rechtsträgers einen Anschaffungsvorgang dar. Aufgrund der Gründung der Neckarsee 579. V V GmbH (nach Umfirmierung H+E GmbH) in 2023 und der rückwirkenden Abspaltung zur Aufnahme auf den 01.01.2023 gibt es keine entsprechenden Vorjahreswerte. In der Bilanz erfolgt die Angabe der Bilanzwerte der aufnehmenden Gesellschaft zum Zeitpunkt der Gründung am 12.06.2023 und aufgrund der Rückwirkung mit dem Datum 01.01.2023. Im Nachgang erfolgte der Verkauf aller Anteile an der H+E GmbH durch die H+E Holding GmbH (nach Umfirmierung Wotaq Holding GmbH) auf die neu gegründete Aquarion AG, Zug/Schweiz. Am 29.09.2023 erwarb die Gradiant Corporation, Boston/USA, 51% der Anteile an der Aquarion AG, Zug/Schweiz von den bisherigen Eigentümern. 1.2. Geschäftsmodell und Unternehmensstrategie Die H+E GmbH (in Folge H+E) ist einer der führenden EPC-Anbieter (Engineering, Procurement and Construction, d. h. die schlüsselfertige Errichtung von Anlagen einschl. aller notwendigen Leistungen) und Servicedienstleister der europäischen Wasserwirtschaft und kann auf eine lange Firmengeschichte zurückblicken. H+E engagiert sich direkt oder über verbundene Unternehmen nachhaltig als praxisorientierter Lösungsanbieter für die industrielle Wasseraufbereitung. In den einzelnen Märkten bietet H+E branchenbezogene Lösungen, wobei die Kunden vor allem von der langjährigen Projekterfahrung der H+E profitieren. Die Wertschöpfungskette der H+E reicht von der Projektentwicklung über die Planung und Errichtung sowie fallweise bis hin zum Betriebsmanagement von Anlagen zur Aufbereitung von Prozesswässern und Reinigung von Abwässern für/aus industriellen Anwendungen inkl. korrespondierender Serviceleistungen. Hauptzielmärkte der H+E sind die Länder Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie des Nahen und Mittleren Ostens. Tochtergesellschaften der H+E bedienen die Kunden in UK und Südostasien. Die H+E Gruppe plant, baut und betreibt Anlagen zur Prozesswasseraufbereitung und Abwasserreinigung für wasserintensive industrielle Anwendungen: Halbleiter, Pharma, Kraftwerkstechnik, Lebensmittel & Getränke, Papier & Zellstoff, Chemische Industrie, Öl & Gas sowie Bergbau. Der Anspruch von H+E ist es, den Kunden stets die für sie technisch wie auch wirtschaftlich beste Lösung anzubieten, die exakt ihren Bedürfnissen entspricht. H+E verfügt über mehr als 90 Jahre Erfahrung in der Prozesswasseraufbereitung und Abwasserreinigung und nutzt dazu das gesamte Know-how zu allen bekannten und eingesetzten relevanten Verfahren. Das macht H+E zum praxisorientierten Wasser-Experten mit hoher technologischer Breite für die Herstellungsprozesse in den Unternehmen der Kunden. Gradiant ist ein globaler Lösungsanbieter für fortschrittliche Wasser- und Abwasseraufbereitung. Mit einem umfassenden Angebot an differenzierten und firmeneigenen End-to-End-Lösungen, die von den besten Köpfen der Wasserbranche entwickelt wurden, unterstützt das Unternehmen die unternehmenskritischen Prozesse seiner Kunden in den wichtigsten Branchen der Welt, darunter Halbleiter, Pharmazeutika, Lebensmittel und Getränke, Lithium und kritische Mineralien sowie erneuerbare Energien. Die innovativen Lösungen von Gradiant reduzieren den Wasserverbrauch und das Abwasseraufkommen, gewinnen wertvolle Ressourcen zurück und wandeln Abwasser in Süßwasser um. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Boston wurde am MIT gegründet und beschäftigt weltweit über 1000 Mitarbeiter. Durch die Kombination des Fachwissens der H+E Gruppe in den Bereichen Halbleiter und Industriewasser mit der breiten Palette an End-to-End-Wasseraufbereitungslösungen von Gradiant, sind Gradiant und H+E in der Lage, innovative und maßgeschneiderte Lösungen für die besonderen Herausforderungen von u.a. Halbleiterherstellern zu liefern. Die lange Geschichte der H+E Gruppe und ihre mehr als 30.000 Referenzanlagen spiegeln die Erfolgsgeschichte bei der Bereitstellung hochwertiger Wasserlösungen wider. Diese Übernahme ermöglicht es H+E und Gradiant, sich weiter als führender Anbieter von Wasserlösungen für den globalen Halbleiter- und Industriewassermarkt zu etablieren. 1.3. Forschung und Entwicklung Die Aufwendungen für Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten der H+E betreffen im Wesentlichen die Weiterführung und Optimierung der laufenden Zero Liquid Discharge (ZLD)- und Minimal Liquid Discharge (MLD)-Verfahren, sowie die Entwicklung kundenspezifischer Lösungen. Zudem beschäftigt sich unsere F&E-Abteilung mit projektspezifischem Applikation Engineering, d.h. es wird ein Prozessdesign für spezifische Projekte entwickelt. Im Jahr 2023 wurden in Forschung -und Entwicklung 3,2% des Umsatzes investiert. Es gibt eine eigene F+E Abteilung, welche momentan aus drei Mitarbeitern besteht. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der regulatorische Druck zur Reduzierung der industriellen Nutzung von Trinkwasser bzw. Grund- oder Oberflächenwasser, die sonst für die Trink- oder landwirtschaftliche Nutzung verwendet werden könnten, nimmt nach wie vor zu. Das wird zu einer signifikanten Steigerung der Vor-Ort-Wiederverwendung sowie zur Erforschung alternativer Wasserquellen für industrielle Verbraucher führen. Es ist wie in der jüngsten Vergangenheit erkennbar, dass "Water Re-Use" einen wachsenden Trend darstellt. Dieser Trend entwickelt sich sowohl durch die zunehmende Konkurrenz um vorhandene Wasserquellen als auch durch Ableitungsgrenzwerte, die in vielen Teilen der Welt strenger geworden sind. Diese strengeren Auflagen steigern vielerorts die Abwassergebühren, was den wirtschaftlichen Aspekt von "Water Re-Use" ebenfalls steigert und in Zukunft weiter steigern wird. Trotz vielfältiger politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten, mit denen sich die Hersteller von Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland konfrontiert sahen, konnten die internationalen Märkte überwiegend erfolgreich bearbeitet und damit das Rekordniveau der Exporte aus dem Vorjahr erneut übertroffen werden. Im Vergleich zum Jahr 2022 stiegen die Ausfuhren um 5,5 Prozent auf fast 1,3 Milliarden Euro. In die EU-Staaten, die weiter mit Abstand wichtigste Absatzregion, stieg das Exportvolumen der heimischen Hersteller leicht unterdurchschnittlich um 2,6 Prozent auf 611 Millionen Euro. Damit wurden 47 Prozent aller Exporte von Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland in die anderen EU-Staaten ausgeführt. Für die ebenfalls wichtigen Abnehmerregionen Sonstiges Europa (plus 6,5 Prozent) und Nordamerika (plus 7,9 Prozent) steht ebenfalls eine positive Veränderungsrate zu Buche, für Ostasien mit minus 4,7 Prozent eine negative Entwicklung. Die deutlichsten positiven Veränderungen gab es in den vergleichsweise kleineren Absatzregionen Nordafrika (plus 55,2 Prozent), Südostasien (plus 54,7 Prozent) und Zentral- und Südasien (plus 50,1 Prozent). Der stärkste Rückgang wurde im Nahen/Mittleren Osten (minus 5,5 Prozent) verbucht. Damit gelang es den deutschen Anbietern von Wasser- und Abwassertechnik wie schon den Jahren zuvor erneut, teilweise signifikante Rückgänge der Ausfuhren in eine wichtige Region durch ebenso deutliche Zuwächse in anderen Absatzregionen zu kompensieren. Von den zehn wichtigsten Einzelmärkten für Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland entwickelten sich 2023 die Ausfuhren in sieben Märkte positiv und in drei Märkte (teils nur sehr leicht) negativ. Darunter ist auch China, 2020 noch der wichtigste Markt. China rangiert damit nur noch auf Platz 8 der wichtigsten Absatzmärkte vor der Schweiz und Spanien. Verändert wurde auch die Rangfolge der drei wichtigsten Exportmärkte. Angeführt von Frankreich mit 94 Millionen Euro (plus 3,4 Prozent) folgten die USA (92 Millionen Euro, plus 8,7 Prozent) und die Niederlande (70 Millionen Euro, minus 0,2 Prozent). Polen, 2022 noch auf Platz drei, verzeichnete einen Rückgang um 11,7 Prozent und reiht sich damit auf Platz vier vor Italien ein. Den prozentual höchsten Zuwachs der Ausfuhren aus Deutschland verzeichnete Spanien mit plus 20,4 Prozent. Trotz verschärftem Wettbewerb und sehr schwierigen Wettbewerbsbedingungen konnte H+E ihre Marktposition stabil halten und behaupten. 2.3. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft erfüllte die gesetzten Erwartungen nicht gänzlich. Dies ist zum einen auf Projektverzögerungen zurückzuführen, wodurch Projekte nicht wie geplant schlussgerechnet werden konnten, zum anderen verblieben aufgrund der erfolgten Abspaltung einige Kundenprojekte bei der Wotaq GmbH. Diese beiden Sachverhalte führten dazu, dass sowohl Umsatz als auch der EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) hinter den ursprünglich geplanten Zahlen für 2023 liegen. Der Auftragseingang 2023 belief sich auf TEUR 80.869,0, wovon der Großteil auf ein zum Ende des Jahres gewonnenes Großprojekt entfällt. Der Bereich Service entwickelte sich weiterhin positiv und wird zukünftig aus strategischen Gesichtspunkten ausgebaut. 3. Lage 3.1. Ertragslage Die Hauptergebnisquellen liegen im Anlagenbau, sowie im Service dieser Anlagen. Die Gesamtleistung der H+E GmbH beträgt TEUR 28.063,4. Auf den Servicebereich entfallen TEUR 6.112,3. Dieser liegt damit bei 22,0 % des Gesamtumsatzes. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen beträgt im Berichtsjahr TEUR 21.404,8. Der Materialaufwand belief sich auf TEUR 17.127,3, während Personalaufwendungen sich auf TEUR 9.745,5 beliefen. Die Abschreibungen betragen in Summe TEUR 8.051,8 und setzen sich aus den Abschreibungen für die immateriellen und materiellen Vermögensgegenstände (TEUR 100,9), der Abschreibung auf ein Kundenprojekt (TEUR 4.122,9) und der Abschreibung auf die kurzfristigen Forderungen gegenüber der Hager + Elsaesser Asia Pte. Ltd. (TEUR 3.828,0) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2023 betragen TEUR 5.802,2. Der EBIT beträgt TEUR -11.689,3 und resultiert im Wesentlichen aus den oben erläuterten einmaligen Wertberichtigungen. Bereinigt um die Abschreibungen ergibt sich ein negatives EBITDA in Höhe von TEUR 3.637,5. Das negative Finanz- und Beteiligungsergebnis beläuft sich auf TEUR 4.746,9. Dies resultiert zum einen aus den Zinsaufwendungen und den gegenläufigen Zinserträgen aus den Ausleihungen innerhalb der Gruppe, sowie der Wertberichtigung in Höhe von TEUR 4.151,4 eines langfristigen Darlehens an das Tochterunternehmen Hager + Elsaesser Asia Pte. Ltd. Insbesondere aufgrund der verzögerten Projektabnahmen und der nicht realisierten Projekterträge, Preissteigerungen im Materialaufwand und deren Auswirkung auf die Margen der abgerechneten Projekte sowie dem Einmaleffekt aus den Abschreibungen im Umlauf- und Anlagevermögen ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 14.471,8. Operativ gesehen hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 einen Verlust in Höhe von TEUR 4.712,5 erwirtschaftet. Das operative Ergebnis ergibt sich aus der Gesamtleistung abzgl. Personalaufwand, Materialaufwand, Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie sonstige betriebliche Aufwendungen. Das negative operative Ergebnis ist auf die nicht erreichten Umsatzziele und die negativen Auswirkungen der Preissteigerungen im Materialaufwand auf die Margen der abgeschlossenen Projekte zurückzuführen. 3.2. Vermögenslage Zum 31.12.2023 beträgt die Bilanzsumme TEUR 14.742,5. Das Anlagevermögen beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 381,8 und besteht in erster Linie aus Anteilen an verbundenen Unternehmen. Das Umlaufvermögen in Höhe von TEUR 12.130,0 setzt sich aus den Vorräten (TEUR 2.242,6), den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.627,4), den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 5.713,6), den sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 552,6), sowie dem Kassenbestand in Höhe von TEUR 993,9 zusammen. Trotz der Berücksichtigung des positiven Vermögensüberhangs aus der Abspaltung (TEUR 4.207,4) und der Einlage in die Kapitalrücklage (TEUR 4.199,0) des Mutterunternehmens Aquarion AG ergibt sich zum Stichtag aufgrund des Jahresfehlbetrages von TEUR 14.471,8 ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 6.040,5. Die Rückstellungen belaufen sich in Summe auf TEUR 3.221,1 und setzen sich in erster Linie aus Garantierückstellungen für bereits abgeschlossene Projekte, Obligorückstellungen für bereits abgeschlossene Projekte und Pensionsverpflichtungen zusammen. Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 17.561,9 und setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 2.155,4), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 12.157,7) und sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 3.248,8) zusammen. Im Jahr 2023 wurden sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückgeführt. Es besteht jedoch ein in 2023 neu aufgenommenes Darlehen gegenüber dem obersten Mutterunternehmen Gradiant in Höhe von TEUR 9.000,0. Dieses wurde in 2024 zwischenzeitlich vollständig getilgt. 3.3. Finanzlage Das Vorratsvermögen ist nahezu vollständig durch erhaltene Anzahlungen finanziert. Zum Stichtag verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel in Höhe von TEUR 993,9. Es bestanden keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Aval-Situation und damit die Finanzlage des Unternehmens zeigt sich nach wie vor aufgrund fehlender Avale bzw. der Notwendigkeit von Barhinterlegungen für bereits ausgestellte Avale angespannt. Diese ausstehende Finanzierung des Projektgeschäfts beziehungsweise die Bereitstellungen dieser Sicherungskonzepte kann zu Verzögerungen bzw. zu Restriktionen in der Auftragsabwicklung führen. Die Absicherung von Avalen erfolgt derzeit bis auf weiteres durch das oberste Mutterunternehmen Gradiant. Des Weiteren wurden die gewährten Darlehen und Kreditlinien in 2023 vollständig zurückgeführt. Das Darlehen gegenüber dem obersten Mutterunternehmen Gradiant wurde in 2024 zunächst auf TEUR 11.500,0 erhöht. Im Oktober 2024 erfolgte zwischenzeitlich die vollständige Rückzahlung des Darlehens. Gradiant hat der H+E GmbH gegenüber signalisiert, gegebenenfalls erforderliche finanzielle Unterstützung für die Abwicklung der Aufträge kurzfristig zur Verfügung zu stellen. 3.4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für die Steuerung der H+E sind Umsatzerlöse, EBIT und Auftragseingang. Hierzu weisen wir auf die Erläuterungen im Punkt 2.3 Geschäftsverlauf hin. Zur Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren verweisen wir auf die Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Bei den nicht finanziellen Leistungsindikatoren spielt die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und der Umweltqualitätsnormen in den Ländern, in denen die H+E tätig ist, eine entscheidende Rolle. Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass die Vorschriften und Normen nicht eingehalten wurden. H+E hat schon frühzeitig ein umfassendes Umweltmanagementsystem etabliert, um den Aspekt des Umweltschutzes in den entsprechenden Managemententscheidungen berücksichtigen zu können. 3.5. Gesamtaussage Das Geschäftsjahr 2023 stand im Zeichen der Abarbeitung bestehender Aufträge, der Abspaltung, dem Einstieg von Gradiant und der bereits erläuterten einmaligen Sondersachverhalte. Nichtsdestotrotz gelang es der H+E GmbH erfolgreich signifikante Auftragseingänge zu generieren und mit Unterstützung der obersten Muttergesellschaft Gradiant vorzufinanzieren. Die H+E muss sich gegen starke Konkurrenz durchsetzen und schwankende Auftragseingänge in den Märkten kompensieren. Der Umsatz und damit einhergehend auch das Ergebnis im operativen Bereich entsprachen nicht ganz den Erwartungen. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Angebotspalette der H+E ist sehr umfangreich. Sie beinhaltet chemisch-physikalische Verfahren, Membranfiltrationsverfahren, biologische-anaerobe Verfahren, biologisch-aerobe Verfahren, sowie thermischen Verfahren. Dabei kann nicht nur die Durchführung maßgeschneiderter Lösungen im Anlagenbau, sondern auch die Finanzierungsunterstützung durch die Vermittlung von Finanzinvestoren und der spätere Betrieb der Anlagen mit angeboten werden. Die H+E gewinnt hierdurch eine große Flexibilität und ist nicht abhängig von nur einem Produkt oder Verfahren. Die H+E ist in der Lage, Anlagen zu konzipieren, zu planen, zu errichten und zu betreiben, die den neuesten Technologien und höchsten Umweltstandards entsprechen. Dies ist eine gute Grundlage, um die Diversifikation in Regionen und Branchen auszubauen, womit die Stabilität von H+E weiter gefestigt wird. Ferner baut die H+E den Servicebereich weiter aus, um am Marktwachstum zu partizipieren. 4.2. Risiken der zukünftigen Entwicklung Risikomanagement Als international tätiger EPC-Anbieter ist H+E einer Reihe von Geschäfts- und Finanzrisiken ausgesetzt. Die Beherrschung dieser Risiken wird in der H+E durch eine Risikoorganisation sichergestellt. Südamerika sowie der Nahe und Mittlere Osten stellen für die H+E weiterhin wichtige Marktentwicklungsziele dar. Die Abdeckung der damit verbundenen Risiken (Ausfallrisiko von Forderungen) im politischen und wirtschaftlichen Bereich erfolgt im Rahmen eines strategischen Risikomanagements, bezogen auf Einzelprojekte. Risikopolitik Die Risikopolitik der H+E zielt darauf ab, Möglichkeiten im Markt immer dann zu nutzen, wenn die damit verbundenen Chancen höher sind als die Risiken. Im Übrigen wird bestehenden Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll und technisch möglich, mit geeigneten Sicherungsinstrumenten begegnet. Zur Risikopolitik der H+E gehört es weiterhin, einem sich ändernden Risikoprofil ein jeweils adäquates Risikomanagement entgegenzusetzen. Risikoorganisation Die Risikoorganisation der H+E handelt nach risikopolitischen Grundsätzen, die durch Transparenz und Risikobewusstsein geprägt und in verbindlichen Prozessen im Handbuch der H+E gemäß Qualitäts- und Umweltmanagement geregelt sind. Risikoprofil Bei H+E als international tätiger Gesellschaft wird das Gesamtrisiko durch das Länderrisiko der südostasiatischen Tochtergesellschaften beeinflusst. Risikokategorien Den Risiken von wesentlicher Bedeutung, denen H+E in ihrer Tätigkeit im Projektgeschäft ausgesetzt ist, begegnet sie mit einer Reihe bewährter, spezifischer Sicherungsmaßnahmen. Dabei werden bspw. im Rahmen der Projektanbahnung vertrieblich Sicherungsmechanismen zur Anwendung gebracht, um die zur H+E GmbH passenden Verkaufschancen im Vorfeld zu selektieren und den Fokus entsprechend zu lenken. Ferner werden in der Phase der Projektausführung regelmäßig Zwischeneinschätzungen vorgenommen, um über den entsprechenden Tiefgang Transparenz über das Projekt zu erhalten. Operative Risiken Dem Planungs- und Ausführungsrisiko von Anlagen begegnet H+E mit einem stetigen Ausbau des Projektrisikomanagements, in dem das Projektcontrolling eine wichtige Funktion erfüllt und der Risikoanalyse eine besonders hohe Bedeutung zukommt. Das operative Risiko wird als insgesamt mittel eingeschätzt. Währungsrisiken Die Währungsrisiken aus der operativen Tätigkeit sind aufgrund der fast ausschließlichen Fakturierung in EUR sehr gering. Währungsrisiken resultieren aus den Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit den verbundenen Unternehmen. Aufgrund der geringen Höhe dieser Forderungen und Verbindlichkeiten erachten wir das Währungsrisiko als gering. Geschäftsrisiken Angesichts der internationalen Projekttätigkeit und Ausweitung des Projektgeschäftes im Ausland richtet H+E erhöhtes Augenmerk auf das Projektrisiko. Bei der Organisation des Risikomanagements wird daher auf das Projektcontrolling besonderer Wert gelegt. Weiterhin hat die Gesellschaft im Rahmen der strategischen Neuausrichtung seiner operativen Tätigkeiten weitere Prozesstechnologien zur Wasseraufbereitung mit in das Produktsortiment aufgenommen. Diese haben einen disruptiven Charakter im Verhältnis zu bestehenden Technologien. Aufgrund der Besonderheiten dieser Technologien obliegt diese bestimmten Absatzrisiken hinsichtlich der Akzeptanz und Umsetzbarkeit. Dem Risiko der Anwendbarkeit der Technologie begegnet die Gesellschaft mit erhöhtem Forschungsaufwand und versucht durch Vorführungen die Akzeptanz der Kunden zu steigern. Aufgrund der Konkurrenz und dem Preisdurck wird dieses Risiko als mittel eingeschätzt. Steuerungssysteme Grundlage für die Steuerung der H+E ist ein Planungsprozess für das kommende Budgetjahr, der jährlich stattfindet. In diesem Prozess werden Zielmärkte identifiziert, Vertriebsstrategien und insbesondere besagte Finanzkennzahlen festgelegt. Die Ermittlung der Finanzkennzahlen und die darauf basierend Steuerung des Unternehmens kommt eine besondere Bedeutung zu. Wir verweisen hinsichtlich der Kennzahlen auf Punkt 3.4. Finanzierungsrisiken Die Finanzierung der operativen Tätigkeit erfolgt in erster Linie über die erhalten Anzahlungen der Kunden aus den entsprechenden Projekten und dem laufenden Cash Flow. Für die Absicherung der Kundenanzahlungen greift die Gesellschaft auf Sicherheiten (Avale/Bonds) des obersten Mutterunternehmens Gradiant zurück. Des Weiteren erfolgte durch das oberste Mutterunternehmen im Rahmen des Erwerbs der Aquarion Gruppe die Ausreichung eines Darlehens für die Zwischenfinanzierung der laufenden und zukünftigen Projekte. Diese Zwischenfinanzierung wurde in 2024 vollständig getilgt. Gradiant hat der H+E GmbH gegenüber signalisiert, gegebenenfalls erforderliche finanzielle Unterstützung für die Abwicklung der Aufträge kurzfristig zur Verfügung zu stellen. Die Finanzierungsrisiken werden durch die Gesellschaft als mittel eingestuft. Liquiditätsrisiken Derzeit sind keine weiteren Kapitalerhöhungen oder Darlehensgewährungen seitens des Gesellschafters vorgesehen. In 2024 erfolgte zwischenzeitlich die vollständige Rückführung des Gesellschafterdarlehens. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende liquide Mittel zum 31.12.2023 und in 2024. Die Liquiditätsrisken werden durch die Gesellschaft auch aufgrund einer möglichen Unterstützung der obersten Muttergesellschaft Gradiant als niedrig eingestuft. Werthaltigkeitsrisiken Das Management der H+E sieht etwaige ausgereichte Darlehen innerhalb der Unternehmensgruppe, sowie Beteiligungsbuchwerte verschiedener Beteiligungen als werthaltig an. Das Werthaltigkeitsrisiko durch die Gesellschaft wird als mittel eingestuft. 4.3. Prognosebericht Nachdem das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der deutschen Volkswirtschaft im vergangenen Jahr preisbereinigt um 0,2 % zurückgegangen ist, erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2024 nur ein geringes BIP-Wachstum von 0,2 %. Allerdings ist davon auszugehen, dass die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf etwas an Fahrt gewinnt. So dürften die Inflation zurückgehen und die Nominallöhne steigen, sodass ein anhaltendes Wachstum der Realeinkommen im Verlauf des Jahres 2024 zu einer moderaten Belebung der privaten Konsumausgaben führt. Im Jahr 2025 ist darüber hinaus damit zu rechnen, dass die Investitionen das Wachstum stützen und die deutsche Volkswirtschaft um 0,9 % wachsen dürfte. Die Verbraucherpreisinflation in Deutschland hat sich weiter verlangsamt. Vor allem die Energie- und Importpreise sind deutlich gesunken, und die Geldpolitik wirkt restriktiv auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage. Der Sachverständigenrat rechnet beim nationalen Verbraucherpreisindex in den Jahren 2024 und 2025 mit Steigerungsraten von 2,4 % bzw. 2,1 %, nachdem die Inflation im vergangenen Jahr noch bei 5,9 % lag. Der erhöhte heimische Preisdruck infolge gestiegener Arbeitskosten verhindert allerdings eine schnellere Normalisierung der Inflationsraten. Bei der Kerninflation ist mit Raten von 3,0 % im Jahr 2024 und 2,4 % im Jahr 2025 zu rechnen. Die Inflation im Euro-Raum ist ebenfalls deutlich zurückgegangen. Daher ist davon auszugehen, dass die geldpolitische Straffung ihren Höhepunkt erreicht hat und es im Jahresverlauf zu ersten Zinssenkungen kommen wird. Damit dürften sich die Finanzierungsbedingungen im Prognosehorizont verbessern. Der andauernde Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risikofaktoren für die Weltwirtschaft dar. Neben der Gefahr, dass die Energiepreise erneut steigen, ist die weitere geld- und fiskalpolitische Ausrichtung unsicher. Sollte sich der Rückgang der Inflation im Euro-Raum am aktuellen Rand verlangsamen, könnte dies die Europäische Zentralbank (EZB) veranlassen, die ersten Leitzinssenkungen zu verschieben. Gleichzeitig könnten bei der Planung der öffentlichen Haushalte zusätzliche Konsolidierungen für das Jahr 2025 notwendig sein. In beiden Fällen dürfte sich die wirtschaftliche Erholung erneut verzögern, nicht zuletzt, da ein weiterer Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit das Investitionsklima zusätzlich belasten dürfte. Nach einem Rückgang im vergangenen Jahr wird das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2024 wohl nur stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5% zunehmen wird. Entgegen den Erwartungen können sich Industrie- und Konsumkonjunktur nur sehr langsam aus ihrer Starre befreien. Gemäß der aktuellen Planung rechnet das Unternehmen für 2024 mit einem Umsatz von ca. TEUR 40.000 und einem negativen EBIT in einer Größenordnung von ca. TEUR 1.400. Der Umsatz wird im Jahr 2025 planmäßig deutlich auf voraussichtlich ca. TEUR 56.000 ansteigen und zu einem leicht positiven EBIT in einer Größenordnung von ca. TEUR 500 führen. Der Planung liegen erwartete Auftragseingänge von über TEUR 150.000 für das Jahr 2024 und TEUR 100.000 für das Jahr 2025 zugrunde, welche zu einem deutlich höheren Umsatz und positiven Ergebnissen in den Jahren 2026 und 2027 führen werden. Durch diese Ergebnisse wird es voraussichtlich möglich sein, das derzeit bestehende negative Eigenkapital mehr als auszugleichen. 4.4. Ausblick Unabhängig von der Wasserzusammensetzung und der geforderten Aufbereitungsqualität besteht die Marktanforderung darin, die Technologien der Wasser- bzw. Abwasseraufbereitung noch effizienter zu machen:
Jede dieser Technologien entwickelt sich eigenständig weiter. In Kombination mit dem umfassenden Wissen der H+E in Bezug auf optimale Technologieauswahl und Systemdesign können den Marktanforderungen:
bestens entsprochen werden. Für das Geschäftsjahr 2024 sowie für die Folgejahre hat die H+E geplant, ihre Kernmärkte in Mittel-, Ost- und Südosteuropas auszubauen, sowie an der starken Nachfrage im Bereich Halbleiter in der DACH Region zu partizipieren. Die direkten Tochtergesellschaften und Joint Ventures der H+E übernehmen diese Aufgaben in UK.
Stuttgart, den 28.10.2024 Philipp Sausele, Geschäftsführer Govindan Alagappan, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023H+E GMBH, STUTTGARTAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023H+E GMBH, STUTTGARTA. Allgemeines Bei der H+E GmbH handelt es sich nach den Kriterien des § 267 HGB um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die H+E GmbH ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Registernummer HRB 790049 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Stuttgart-Vaihingen, Ruppmannstraße 33b. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden im Bereich der Anhangangaben in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel und Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Davon-Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. B. Abspaltung Die frühere H+E GmbH (nach Umfirmierung "Wotaq GmbH", HRB 749192 Amtsgericht Stuttgart) hat im Wege der Abspaltung nach Maßgabe des Spaltungs- und Übernahmevertrages vom 30.08.2023 mit Änderungen vom 31.08.2023 und den Versammlungsbeschlüssen der beteiligten Rechtsträger vom selben Tag das operative Geschäft des übertragenden Rechtsträgers (Wotaq GmbH) sowie die Beteiligungen an verbunden Unternehmen in Großbritannien und Singapur auf die am 12.06.2023 gegründete Neckarsee 579. V V GmbH, HRB 790049, Amtsgericht Stuttgart (übernehmender Rechtsträger) abgespalten (Abspaltung zur Aufnahme). Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 11.09.2023. Die Eintragung der Umfirmierung der Neckarsee 579. V V GmbH zur H+E GmbH im Handelsregister erfolgte am 25.09.2023. Die Abspaltung erfolgte rückwirkend auf den 01.01.2023. Der Übergang der Vermögensgegenstände und Schulden auf den übernehmenden Rechtsträger erfolgte gemäß § 125 S. 1 i.V.m. § 24 UmwG und IDW RS HFA 43 Tz. 24 mit den Buchwerten aus der Schussbilanz des übertragenden Rechtsträgers zum 31.12.2022. Der Vermögensübergang stellt aus der Sicht des übernehmenden Rechtsträgers einen Anschaffungsvorgang dar. Aus der Abspaltung ergab sich ein positiver Vermögensüberhang in Höhe von 4.207.352,13 EUR, welcher in der Kapitalrücklage der aufnehmenden Gesellschaft berücksichtigt wurde. Aufgrund der Gründung der Neckarsee 579. V V GmbH (jetzt H+E GmbH) in 2023 und der rückwirkenden Abspaltung zur Aufnahme auf den 01.01.2023 gibt es keine entsprechenden Vorjahreswerte. In der Bilanz erfolgt die Angabe der Bilanzwerte der aufnehmenden Gesellschaft zum Zeitpunkt der Gründung am 12.06.2023 und aufgrund der Rückwirkung mit dem Datum 01.01.2023. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungen, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Die bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses bekannten Risiken und Verluste wurden berücksichtigt. Gewinne sind nur berücksichtigt, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert sind. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung erfasst worden. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu historischen Anschaffungskosten oder Herstellungskosten abzüglich, sofern ein Werteverzehr eintritt, kumulierter planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. Bei Software beträgt die Nutzungsdauer 3 Jahre, bei unserer Homepage beträgt die Nutzungsdauer 5 Jahre, bei Markenrechten tritt kein Werteverzehr ein, weshalb keine Abschreibung vorgenommen wird. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den historischen Anschaffungs-/ Herstellungskosten, vermindert um die kumulierten planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Bei deren Ermittlung wird auf die von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen mit den jeweiligen Höchstsätzen zurückgegriffen. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen 3 und 15 Jahren. Bei der Bewertung der im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 netto wurde von der Vereinfachungsregelung des § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips (§ 253 Abs. 4 HGB). Die unfertigen Erzeugnisse bzw. unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten, Verwaltungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 S. 2 HGB) bewertet. Weitere Kosten, für welche gem. § 255 HGB ein Wahlrecht besteht, auch Zinsen für Fremdkapital (§ 255 Abs. 3 S. 2 HGB) wurden nicht einbezogen. Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt und gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt. Sollten die erhaltenen Anzahlungen den Bestand der in Arbeit befindlichen Aufträge übersteigen, werden diese auf der Passivseite gesondert ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. In der Position sonstige Vermögensgegenstände sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Der Ansatz der Kassen- und Bankbestände erfolgte zum Nominalwert. Bankguthaben in fremden Währungen wurden auf Basis des jeweiligen Tageskurses zum Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten weist Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, aus. Das Wahlrecht zum Ansatz der aktiven latenten Steuern gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wurde im Geschäftsjahr 2023 berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt zum unternehmensindividuellen Steuersatz von 30,59 %. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem geschätzten Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden bei aktiven Berechtigten nach dem versicherungsmathematischen PUC-Verfahren gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Die Festlegung des Rechnungszinses erfolgte gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB auf Basis einer pauschal angenommenen Restlaufzeit (Duration) von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 7.796. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens diesem Unterschiedsbetrag entsprechen. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter Preissteigerungen angesetzt. Beträgt die Restlaufzeit der sonstigen Rückstellungen mehr als ein Jahr, werden sie mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre diskontiert. Garantierückstellungen wurden als Pauschalrückstellung gebildet, wobei als wesentlicher Parameter die Auftragssumme der schlussgerechneten Projekte herangezogen wurde. Für Projekte wurde dabei ein Rückstellungssatz i.H.v. 1,5 % angesetzt, soweit keine gesonderte vertragliche Vereinbarung mit den Kunden getroffen wurde. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet gemäß § 256a HGB. Bei langfristigen Forderungen bzw. Verbindlichkeiten wird das Realisations- bzw. Imparitätsprinzip beachtet. D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage A in Form eines Anlagespiegels dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Aufgrund der Abspaltung zur Aufnahme werden die Zugänge aus der Abspaltung in einer gesonderten Spalte im Anlagespiegel dargestellt. Die Zugänge erfolgen hierbei mit den historischen Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibung für eine zutreffende Darstellung der Struktur des Anlagevermögens. Unter den Finanzanlagen weist die H+E GmbH zum 31. Dezember 2023 nachfolgend aufgeführte Unternehmen aus, an welchen sie mehr als 20% des Kapitals der jeweiligen Gesellschaft besitzt:
Die H + E Chile SPA wurde stillgelegt, weshalb für das Geschäftsjahr 2023 auch kein Jahresabschluss aufgestellt wurde. Gegenüber der Tochtergesellschaft, der Hager + Elsässer Asia Pte. Ltd., Singapur bestanden zum Stichtag Forderungen in Höhe von umgerechnet EUR 7.979.411,62, welche zu 100% wertberichtigt wurden. Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 5.787.108,97. Diese setzen sich zusammen aus Forderungen gegenüber dem Gesellschafter EUR 5.348.573,93, sonstigen Vermögensgegenständen (Kautionen) in Höhe von EUR 118.935,04, sowie einem verpfändetem Bankguthaben in Höhe von EUR 319.600,00. Im Übrigen entfallen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 2.046.779,04 und auf sonstige kurzfristige Ausleihungen und Zinsforderungen in Höhe von EUR 3.666.777,51. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von EUR 5.348.573,93. Diese entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.681.796,42 und auf kurzfristige Ausleihungen und Zinsforderungen in Höhe von EUR 3.666.777,51. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000. Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 8.406.374,93 setzt sich aus dem positiven Vermögensüberhang in Höhe von 4.207.352,13 EUR aus der Abspaltung, und in Höhe von EUR 4.199.022,80 aus einer Einlage der Muttergesellschaft Aquarion AG zusammen. In den sonstigen Rückstellungen sind folgende Beträge enthalten, die einen erheblichen Umfang haben:
Die Rückstellung für Urlaubsansprüche, für rückständige Überstunden, Gleit- und Freizeit sowie die sonstigen personalbezogenen Rückstellungen wurden auf der Grundlage der entsprechenden Personalkosten bewertet. Die Zusammensetzung der ausgewiesenen Verbindlichkeiten ergibt sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel (§ 285 Nr. 2 HGB):
Die Lieferantenverbindlichkeiten sind mit Ausnahme der nicht einzeln ermittelten Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen durch üblichen Eigentumsvorbehalt der Lieferanten versehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter in Höhe von EUR 1.838.233,08. Diese entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 638.233,08 und auf kurzfristige Ausleihungen in Höhe von EUR 1.200.000,00. E. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung, die sich auf EUR 313.934,34 belaufen. Des Weiteren sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von EUR 297.386,52 und weitere periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 6.168,68 enthalten. Die Personalaufwendungen enthalten unter den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 22.160,08. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung, die sich auf EUR 398.798,93 belaufen. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren in Höhe von EUR 636.973,82 aus verbundenen Unternehmen. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind in Höhe von EUR 175.947,05 Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen enthalten sowie Aufwendungen aus Zinsen für Rückstellungen in Höhe von EUR 7.076,00. F. Sonstige Angaben Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverträgen i.H.v. TEUR 521,5, davon mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr in Höhe von TEUR 423,2 und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 98,4. Gegenstand der Leasingverträge sind Fahrzeuge, IT-Equipment, sowie Gebäude und Parkplätze. Haftungsverhältnisse aus Patronatserklärung Die H+E GmbH hat mit Datum 05.10.2020 und 31.05.2022 gegenüber der H+E Asia Pte- Ltd (eine 100%ige Tochter der H+E GmbH) folgende Erklärungen (Letter of Comfort) abgegeben: Die H+E GmbH sichert für die Dauer der Beteiligung an der H+E Asia Pte-Ltd zu, jederzeit finanzielle Unterstützung zu leisten, um sicherzustellen, dass H+E Asia Pte. Ltd, ihre Verbindlichkeiten bei Fälligkeit erfüllen kann. Das Risiko der Inanspruchnahme wird seitens der H+E GmbH aufgrund der geplanten Liquidation der Gesellschaft in 2024 als überschaubar eingeschätzt. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer stellt sich im Geschäftsjahr wie folgt dar:
Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Geschäftsführer durchgeführt:
Sie sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Konzernverhältnisse Der Abschluss der H+E GmbH wird in den Konzernabschluss der Aquarion AG, Zug (Schweiz) (kleinster Konsolidierungskreis) und in den Konzernabschuss der Gradiant Corporation, Boston (USA) (größter Konsolidierungskreis) einbezogen.
Stuttgart, den 28.10.2024 Philipp Sausele, Geschäftsführer Govindan Alagappan, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 31.12.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die H+E GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der H+E GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H+E GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und den Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sindelfingen, 22. November 2024 KMZ
Kullen Müller Zinser Treuhand GmbH
Stefan Kurz, Wirtschaftsprüfer Thomas Merkle, Wirtschaftsprüfer |
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