Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 6870
Eingetragen
9.10.1987
Branche
Herstellung von TurbinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Präzisionsstahlrohren
Gegenstand
die Herstellung und der Vertrieb von Präzisionsdrehteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Schulte
seit 12.3.2021
Prokura
Thorsten Walter
seit 15.8.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
75.00%
25.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Torsten Walter
Köln
19.500 €
75.00%
Kerstin Ficili
Wenden
6.500 €
25.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Walter GmbH

Olpe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.130.876,12 5.899.106,83
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 30.155,00 35.528,00
II. Sachanlagen 5.235.459,07 5.126.160,96
III. Finanzanlagen 865.262,05 737.417,87
B. Umlaufvermögen 4.004.065,33 4.153.743,45
I. Vorräte 3.022.643,74 3.094.482,62
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 860.473,63 781.904,48
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 120.947,96 277.356,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.475,00 23.687,00
Summe Aktiva 10.163.416,45 10.076.537,28

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.778.160,65 6.082.849,70
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000.000,00
III. Gewinnvortrag 4.906.849,70 4.413.892,20
IV. Jahresfehlbetrag 154.689,05 -642.957,50
B. Rückstellungen 131.904,59 135.256,17
C. Verbindlichkeiten 4.253.351,21 3.858.431,41
Summe Passiva 10.163.416,45 10.076.537,28

Anhang für das Geschäftsjahr 2023


Walter GmbH
57462 Olpe

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Walter GmbH hat ihren Sitz in Olpe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegen unter HRB 6870 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für kleine Kapitalgesellschaften (§§ 264ff HFB) sowie des GmbHG aufgestellt.
Die Gesellschaft ist gem. § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft.
Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

III.  Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungs-posten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.
Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals wurden nicht bilanziert.
Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.
Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.
Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:
1. Immaterielle Vermögensgegenstände
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
2. Sachanlagen
Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.
Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.
3. Finanzanlagen
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.
4. Vorräte
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.
5. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt.
Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.
6. Rückstellungen
Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Die Steuerrückstellungen enthalten die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres.
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Bewertungsmethode "projected unit credit method" gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
-       Durchschnittlicher Marktzins von 1,83%, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde
-       Der Rententrend wird in Höhe von 0,00% berücksichtigt
-       Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"
Gem. § 246 Abs. 2 HGB wurde das für den Insolvenzfall verpfändete Aktivvermögen
(TEUR 199) mit den entsprechenden Pensionsrückstellungen (TEUR 209) verrechnet.
7. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz
1. Forderungen gegenüber Gesellschaftern
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von insgesamt EUR 39,80 (Vorjahr: EUR 94,04).
2. Pensionsrückstellungen
Der ausgewiesenen Rückstellung für Pensionen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der HEUBECK AG zugrunde.
Die Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 209.479,00 wurden mit dem zum Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen in Höhe von EUR 199.073,00 verrechnet.
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 15.782,00. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag werden demgemäß jährlich 1/15, also EUR 1.052,00 der Pensionsrückstellung zugeführt. Der Aufwand hieraus wird unter den übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt EUR 1.054,00 (Art. 67 Abs. 2 EGHGB).
Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln. Gewinn dürfen nur ausschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag entsprechen.
Der Unterschiedsbetrag für die Ausschüttungssperre beträgt zum 31.12.2023 EUR 1.551,00.
3. Verbindlichkeiten
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt 969.214,93 € (Vorjahr: 857.466,00 €)
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt 2.842.237,31 € (Vorjahr: 2.669.997,31 €)
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte besichert sind beträgt 3.505.898,73 € (Vorjahr 3.124.102,84 €).
4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB bestehen in Höhe von jährlich TEUR 58,9.

V.  Sonstige Pflichtangaben
1. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten
Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr 2023 betrug 37.
2. Mitglieder der Geschäftsführung
Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Walter GmbH durch den Geschäftsführer Herrn Torten Walter, Dipl.-Kaufmann.

Olpe, den 26.04.2024

Walter GmbH
Olpe

__________________________
Torsten Walter
(Geschäftsführer)

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 26.4.2024.

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