Plastal Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bruno Reich seit 23.7.2008 | Geschäftsführer |
Michael Verhoeven seit 28.3.2008 | Prokura |
Peter Lehmann seit 15.2.2008 | Prokura |
Dietmar Heinz Rascher seit 13.11.2006 | Prokura |
Karlheinz Killersreiter seit 13.11.2006 | Prokura |
Oliver Schmitt seit 13.11.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Plastal Group AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Menzolit-Fibron Verwaltungs GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Plastal GmbHWeißenburgJahresabschluss zum 31.12.2006Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 29. Dezember 2006 bis 31. Dezember 2006Gliederung
1. VorbemerkungMit Eintragung am 11. Oktober 2006 ins Handelsregister fand die Verschmelzung der Plastal GmbH (bis 20. Januar 2006 Dynamit Nobel Kunststoff GmbH) auf die Plastal GmbH (bis 11. Oktober 2006 Plastal Germany GmbH), rückwirkend zum 1. Januar 2006, statt. Sitz der Gesellschaft ist Weißenburg in Bayern. Mit notariellem Kaufvertrag vom 7. November 2005 ("Sale and Purchase Agreement") hat die RM 2528 Vermögensverwaltungs GmbH, München, (spätere Plastal Germany GmbH, heutige Plastal GmbH) sämtliche Anteile an der Dynamit Nobel Kunstoff GmbH (spätere Plastal GmbH "-ALT-") zu einem Kaufpreis von € 1,00 erworben. Ferner trat die GEA Group Aktiengesellschaft (vormals mg technologies ag) die Rechte und Pflichten aus dem mit Wirkung zum 31. Dezember 2002 mit der Dynamit Nobel Kunststoff GmbH (spätere Plastal GmbH "-ALT-") als Treuhänder geschlossenen und seither durchgeführten Treuhandvereinbarung über Vermögen und Schulden ("Noah-Business") an die RM 2528 Vermögensverwaltungs GmbH, München, (spätere Plastal Germany GmbH, heutige Plastal GmbH) zu einem Nettokaufpreis von T€ 22.479 nach Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden ab. Das sog. Noah-Business umfasst das bisherige operative Geschäft der GEA-Group und entspricht dem heutigen operativen Geschäft der Plastal GmbH. Mit der Verschmelzung beider Gesellschaften vereinigen sich die Treugeber (Plastal Germany GmbH) sowie Treuhänder (Plastal GmbH, frühere Dynamit Nobel Kunststoff GmbH), womit das Treuhandverhältnis erlosch. Das Wirtschaftsjahr der Plastal GmbH beginnt am 29. Dezember und endet am 28. Dezember des folgenden Jahres. Mit notariellem Gesellschafterbeschluss vom 26. Oktober 2006 wurde die Umstellung des Geschäftsjahresendes vom 28. Dezember auf den 31. Dezember 2006 beschlossen. Vom 29. Dezember bis 31. Dezember 2006 wurde ein Rumpfwirtschaftsjahr eingelegt. Somit ist eine Vergleichbarkeit der Angaben im Jahresabschluss gegenüber dem Vorjahr (29.12.05 bis 28.12.06) nur eingeschränkt gegeben. Die Plastal GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Plastal Holding GmbH. Zwischen der Plastal Holding GmbH und der Plastal GmbH ist mit Wirkung vom 31. Oktober 2006 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen worden. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 19. Dezember 2006. 2. Geschäft und RahmenbedingungenDie Plastal GmbH entwickelt, produziert und vertreibt im Wesentlichen Komponenten und Module für die in Deutschland ansässige Automobilindustrie, wie Stoßfängersysteme, Kotflügel, Montageträger, sonstige Außenteile und -verkleidungen, Instrumententafeln für Nutzfahrzeuge sowie Funktionsbauteile für Airbagsysteme. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Plastal Holding GmbH. Aufgrund der Verschmelzung der Plastal GmbH auf die Plastal Germany GmbH (Namensänderung in Plastal GmbH), deren Wirtschaftsjahr vom 29.12. bis 28.12. des Folgejahres geht, wurde es notwendig, ein Rumpfwirtschaftsjahr vom 29.12.2006 bis 31.12.2006 einzulegen. Die Änderung des Wirtschaftsjahres auf das Kalenderjahr wurde bereits im Handelsregister eingetragen. Die Plastal GmbH unterhielt im Geschäftsjahr 2006 als Zweigniederlassungen die Werke Weißenburg, Pappenheim, Renningen, Essen, Sterbfritz und Reinsdorf. Neben den inländischen Werken der Muttergesellschaft Plastal GmbH bestehen im Inland und Ausland produzierende Tochtergesellschaften. Die Auslandsgesellschaften haben ihren Sitz in Spanien, Frankreich und Argentinien. Die Beteiligungsgesellschaft Menzolit-Fibron GmbH und ihre Tochtergesellschaften unterhalten Produktionsstätten in Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Italien, der Slowakei und der Türkei. Die Weltautomobilindustrie verbuchte 2006 trotz der deutlich gestiegenen Kraftstoffpreise ein weiteres Wachstumsjahr. Vor allem der Produktionsanstieg in den Wachstumsregionen Asien, Osteuropa und Südamerika führte in 2006 zu einem Anstieg der weltweiten Produktion von PKW und leichten Nutzfahrzeugen um gut 3% auf etwa 64 Mio. Fahrzeuge. Über 90 Prozent des weltweiten Produktionszuwachses entfielen 2006 auf die asiatischen Produzenten. Während Japan (+6%) und Korea (+4%), bedingt durch stark anziehende Exportzahlen nach Ostasien zulegen konnte, erreichte China einen Produktionsanstieg von 26 Prozent. Auch der indische Automobilmarkt gewinnt zunehmend an Bedeutung, liegt jedoch mit 2 Mio. produzierten Einheiten deutlich hinter China (5 Mio. Einheiten) und Japan (11 Mio. Einheiten) zurück. Europas Autobauer stellten 2006 mit 20 Mio. Einheiten 2% mehr Fahrzeuge her als 2005. Innerhalb Europas kam es zu einer Produktionsverlagerung von West nach Ost. Dies zeigt sich in zum Teil deutlich zweistelligen Wachstumsraten in Tschechien, Ungarn und Polen. Einige westeuropäische Länder wie Frankreich (-10%) und Großbritannien (-9%) mussten deutliche Einbußen hinnehmen. Deutschland stagnierte auf Vorjahresniveau. Italien scheint dagegen die Krise der Vorjahre überwunden zu haben. Insgesamt wurden 2006 in Westeuropa mit 16 Mio. Einheiten (-1%) erneut weniger Fahrzeuge produziert als im Vorjahr. Die Strukturkrise der nordamerikanischen Automobilindustrie dauerte auch in 2006 an. So wurden mit rd. 15 Mio. Einheiten etwa 3% weniger PKW und leichte Nutzfahrzeuge hergestellt. Südamerika zählt dagegen mit einem Produktionsanstieg von 8% weiter zu den Wachstumsregionen. Dieser Anstieg verteilt sich gleichermaßen auf den Export und den steigenden Bedarf auf den Heimmärkten. Modellseitig haben die anziehenden Bezinkosten auch 2006 den Trend zu Fahrzeugen mit niedrigen Verbrauchs- und Emissionswerten verstärkt. Zur Erzielung von Gewichtsreduzierungen werden verstärkt Werkstoffe wie Kunststoff nachgefragt. Von diesem Trend profitiert die Plastal GmbH überproportional stark. Die relativ gute Marktposition der Plastal GmbH wurde durch die Akquisition wichtiger Nachfolgeaufträge abgesichert. So erhielt die Plastal GmbH im Geschäftsjahr 2006 u.a. die Aufträge für die Stoßfänger des Audi C6 Facelifts und des Opel Zafira Facelifts. Darüber hinaus konnte die Gefahr den Auftrag für die Kunststoffaußenverkleidungen des Smart Fortwo aufgrund eines aggressiven Wettbewerbsangebotes zu verlieren, abgewendet werden. Die Geschäftsbeziehungen mit Daimler Chrysler Commercial Vehicles konnten durch eine Preisvereinbarung bis einschließlich 2009 bei gleichzeitiger Akquisition des Ziergitters Actros 3 weiter ausgebaut werden. Die mittlere Auslastung im Bereich der Spritzgießfertigung lag mit ca. 60 % auf Niveau des Vorjahres (Basis 5 Tage/Woche; 20,5 Stunden Verfügbarkeit/Arbeitstag). Durch abgeschlossene Neugeschäfte wird dieser Wert im nächsten Geschäftsjahr um ca. 6% zunehmen. Die 6 Lackieranlagen der Plastal GmbH waren im Jahresmittel mit ca. 70% ausgelastet. Auch hier wird es trotz der getätigten Investitionen und der damit gesteigerten Ausbringungskapazität zu höheren Auslastungen in den nächsten Jahren kommen. Die Kundenzufriedenheit der Plastal GmbH, gemessen aus Qualitätsleistung (ppm), Störungen beim Kunden (bedingt durch von Plastal GmbH verursachte Probleme), Liefertreue sowie Kundenbenachrichtigungen, zeigt im Durchschnitt über alle OEM's 2006 eine über Target liegende Zielerreichung. 3. ErtragslageDie Ertragslage der Plastal GmbH für das Rumpfgeschäftsjahr 29. Dezember 2006 bis 31. Dezember 2006 besteht im Wesentlichen aus einem positiven Finanzergebnis in Höhe von ca. 23 T€, dem stehen gegenüber Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 118 T€. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von 95 T€ wird aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages vom 30./31. Oktober 2006 von der Gesellschafterin Plastal Holding GmbH übernommen. 4. FinanzlageDer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug ca. -18 Mio. €, im Wesentlichen aufgrund der Verringerung der Verbindlichkeiten aus Cash Clearing mit der Plastal Holding GmbH -23 Mio. € sowie der Verringerung der Forderung gegenüber der Menzolit Fibron GmbH ebenfalls aus Cash Clearing in Höhe von ca. -4,5 Mio. €. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei ca. +18 Mio. €, insbesondere durch Aufnahme eines Kredits bei der LBBW in Höhe von ca. +15,0 Mio. €. Der Zahlungsmittelfond am Anfang der Periode betrug +0,03 Mio. €, am Ende der Periode +0,03 Mio. €, somit ergibt sich keine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds. Die Finanzierung der Plastal GmbH erfolgt im Wesentlichen durch Leasing, durch die Einbindung in das Gruppen ABS, durch das bestehende gruppenweite Cash Pool System der Plastal Group sowie untergeordnet aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 5. VermögenslageSehr solide zeigt sich die Bilanzstruktur 31.12.2006 der Plastal GmbH. Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug 286,8 Mio. €. Die Eigenkapitalquote beträgt 20,9%. Die Finanzanlagen der Plastal GmbH verringerten sich um -0,3 Mio. € auf 107,6 Mio. €. Die Nettovorräte belaufen sich unverändert auf 36,8 Mio. €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um -1,1 Mio. € von 23,2 Mio. € auf 22,1 Mio. €. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich um -4,5 Mio. € auf 69,3 Mio. € (Stand 28.12.2006 73,9 Mio. €), insbesondere aufgrund des Cash Clearing gegenüber der Menzolit Fibron GmbH um -4,5 Mio. €. Das Eigenkapital blieb unverändert bei 60,0 Mio. €. Die Rückstellungen belaufen sich unverändert auf 69,8 Mio. €, davon Rückstellung für Pensionen 17,4 Mio. € sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 21,7 Mio. € (insbesondere Formenbau 15,2 Mio. €). Die Bankverbindlichkeiten belaufen sich auf 49,6 Mio. €. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 0,6 Mio. € auf 57,4 Mio. €. Mit dieser soliden Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist die Plastal GmbH sehr gut in der Lage, das sich bietende Wachstums- und Wertsteigerungspotential des Unternehmens in den kommenden Geschäftsjahren umzusetzen. Die Voraussetzung, das organische Wachstum der Gesellschaft weiter auszubauen und bei sich bietenden Gelegenheiten durch gezielte Zukäufe zu ergänzen, sind gegeben. 6. Tochtergesellschaften (Kalenderjahr 2006)Die Plastal Spain, SA belieferte im Wesentlichen die Kunden Ford, VW, Nissan und Seat mit lackierten Stoßfängersystemen. Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres (145,0 Mio. €) betrug der Umsatz im Geschäftsjahr 2006 150,6 Mio. €. Dies entspricht einer Steigerung von 3,9 % (hauptsächlich Seat und Ford). Das Ergebnis vor Steuern ist gestiegen im Wesentlichen aufgrund des renditeschwachen Formengeschäfts um 26,4 % auf 9,1 Mio. €. Für das Kalenderjahr 2007 wird mit einem Umsatzsteigerung von 1,7 % auf 153,1 Mio. € gerechnet. Das Ergebnis vor Steuern reduziert sich voraussichtlich auf 4,8 Mio. € (- 47,3%) im Wesentlichen aufgrund des Formengeschäfts (-1,8 Mio. €) und Management fee (- 2,0 Mio. €). Auch in 2007 ist die Fusion mit der Firma Plastal Automotive, SL (Valladolid) wirkungsvoll. Die Plastal S.A.S. in Hambach profitierte, obwohl im letzten Produktionsjahr, von der Beliebtheit des Smart. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich der Absatz somit nur um 8% trotz Auslauf. Dass der ausgewiesene Umsatz auf dem Vorjahresniveau lag, ist auf die Beschaffung des Invest für den Fortwo Nachfolger zurückzuführen, das an Smart berechnet wurde. Die Plastal S.A., mit den beiden Standorten in Buenos Aires und Córdoba, belieferte im Wesentlichen die Kunden Peugeot, General Motors, Ford, VW mit lackierten Stoßfängersystemen. Im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres (32,2 Mio. €) betrug der Umsatz im Geschäftsjahr 2006 39,8 Mio. €. Dies entspricht einer Steigerung von 23,5 %. Das Ergebnis vor Steuern ist gesunken von + 0,7 Mio. € in 2005 auf - 0,1 Mio. € in 2006. Während des Geschäftsjahrs 2006 wurde ein Forensic Prozess durchgeführt, der die Freisetzung des Managements und einen Effekt im Ergebnis vor Steuern von -5,5 Mio. € zur Folge hatte. Dieser Effekt wurde mit der Wertberichtigung eines Darlehen ausgeglichen, das Plastal S.A. mit Plastal GmbH hatte. Für das Kalenderjahr 2007 wird mit einer Umsatzreduzierung von -14,6 % auf 34,0 Mio. € gerechnet. Das Ergebnis vor Steuern steigt auf voraussichtlich 1,1 Mio. €. Die Menzolit-Fibron Gruppe lag von Januar bis Dezember 2006 mit einem Umsatz von 288,3 Mio. € um 2,6 % über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der Umsatz der Sparte Halbzeuge in Höhe von 149,9 Mio. € (vor der Konsolidierung zur Menzolit-Fibron-Gruppe) lag 3,3 % über dem Vorjahreswert. Verantwortlich für die gute Umsatzentwicklung waren hier die Werke in Deutschland, Frankreich und Spanien. Der Umsatz der Sparte Formteile lag mit 165,2 Mio. € 3,7 % über dem Vorjahresniveau. Die positive Entwicklung in 2006 resultiert i.W. durch die höheren Abrufe bei den Nutzfahrzeug-Kunden MAN und DaimlerChrysler. Diese positive Umsatzentwicklung in beiden Sparten konnte nicht in gleichem Maße ergebnisfördernd umgesetzt werden. Das Ergebnis vor Steuern unterschritt mit -25,4 Mio. € den Vorjahreswert um 30,6 Mio. €. Die Ergebnisentwicklung der Sparte Halbzeuge war im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Mio. € niedriger. Dieser Ergebnisrückgang wurde i.W. geprägt durch den deutlichen Umsatzrückgang von> 10 % bei der Tochtergesellschaft in Italien und gemäßigtem Margenverfall im gesamten Halbzeuggeschäft. Die Sparte Formteile lag mit 27,0 Mio. € unter der Ergebnisentwicklung des letzen Jahres. Diese deutliche Veränderung des Ergebnisses war verursacht durch den Restrukturierungsprozess an den Standorten Rastatt, Kraichgau und in der Slowakei und damit verursachten höheren Qualitätskosten sowie Rückgang der Margen beim Kunden DaimlerChrysler. Des Weiteren wurde das Ergebnis durch einen Brandschaden im Werk Gochsheim beeinträchtigt. Das Restrukturierungsprogramm war Ende 2006 i.W. abgeschlossen, qualitätsverbessernde Maßnahmen sind vom Management eingeleitet. Weitere effizienzsteigernde Projekte wurden verabschiedet. 7. UmweltschutzDer Aufwand der Plastal GmbH für den Umweltschutz betrug im Geschäftsjahr 2006 6,6 Mio. € (i. Vj. 7,3 Mio. €). Der Schwerpunkt der Maßnahmen lag im Berichtsjahr im Bereich der Abfallwirtschaft und des Gewässerschutzes. Im Bereich Abfallwirtschaft konnte durch Abfallvermeidung ca. 0,5 Mio. € Kosten eingespart werden. Auch im Verlauf des Jahres 2006 wurde das Umwelt- und Sicherheitsmanagementsystem (USMS) der Plastal GmbH weiterentwickelt. Dies betraf insbesondere tiefgreifendere Regelungen zur Delegation von Unternehmerpflichten in Sachen Umweltschutz, Arbeitsicherheit, technischer Sicherheit und der damit verbundenen Aufsichtspflicht bzw. deren Nachweis. Außerdem wurde die Dokumentation des Managementsystems in bezug auf die systematische Festlegung und Umsetzung von Verfahren zur Sicherstellung rechtlicher Anforderungen gemäß den Systemelementen der EN ISO 14001:2004 weiterentwickelt. 8. PersonalZum Stichtag am 31.12.2006 waren bei der Plastal GmbH in den sechs deutschen Standorten mit 2.009 Mitarbeiter/innen (in Äquivalenten) gegenüber Vorjahr (von 2.133) 124 Mitarbeiter weniger beschäftigt. Dies entspricht einer Reduzierung von 5,8 %. Wesentliche Einflussgrößen und Maßnahmen waren der Auslauf von Befristungen bei gleichzeitiger Erhöhung der Leasingkräfte, die gezielte Reduzierung von Zentralfunktionen durch Aufhebungen und fehlendem Fluktuationsersatz in Weißenburg sowie Kapazitätsreduzierung durch Absenkung der Arbeitszeit von 37,5 auf eine 35-Std. Woche am Standort in Reinsdorf. Der durchschnittliche monatliche Einsatz von Leasingpersonal wurde von 61 Beschäftigten im Jahre 2005 auf 153 Beschäftigte im Jahre 2006 gesteigert, wodurch die Personalkosten in den Werken Weißenburg, Sterbfritz und Essen verbessert wurden. Im Jahre 2006 wurde nach langen Verhandlungen eine Solidarvereinbarung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit mit dem Gesamtbetriebsrat abgeschlossen. Hierbei wurden für die Jahre 2007 und 2008 jährliche Kosteneinsparungen anhand konkreter Maßnahmen von jeweils ca. 1,9 Mio. € vereinbart. Im Rahmen der Neuorganisation, die durch den Verkauf der DNK an die Plastal erfolgte, wurde ein strategisches Führungsinstrument PGT (Plastal growing together), welches die Zusammenarbeit, die strategische Ausrichtung des gesamten Unternehmens und den Prozess der ständigen Verbesserung beinhaltet, in einer ersten Stufe im Führungskreis der BAC und in den jeweiligen Managementkreisen der Werke vorgestellt und installiert. In einer 2. Welle im Jahre 2007 werden die Zentralabteilungen und alle Mitarbeiter/innen der Standorte geschult und integriert. Schwerpunkte der Personalentwicklung waren:
9. InvestitionenIm Rumpfgeschäftsjahr liegen keine Investitionen vor. Die Investitionsschwerpunkte des Geschäftsjahres 2007 sind ebenfalls in der Modernisierung der Lackieranlagen incl. der Erfüllung der geänderten Umweltanforderungen (VOC, insbesondere die erforderliche Nachrüstung der Lackieranlage am Standort Sterbfritz) zu suchen, daneben werden weitere Kapazitätserweiterungen Spritzguss notwendig sowie die Restrukturierung von Materialflüssen in den Fabriken. 10. Forschung und EntwicklungIm Rumpfgeschäftsjahr gab es keinen Aufwand für Forschung und Entwicklung. Im Kalenderjahr 2006 wurde die Entwicklung für die Außenanbauteile des smart fortwo abgeschlossen. Zahlreiche Produkt- und Prozess-Innovationen werden mit dem Fahrzeug in Serie eingeführt wie z.B. ein neues kostengünstiges Material auf Polypropylen-Basis für die Außenhautteile in den Varianten Primerless-Lackierung sowie durchgefärbt einschichtig klarlackiert, eine Ultraschall-Direktverschweißung auf Class-A Oberfläche, oder ein Frontmodulträger in Hybridbauweise mit integriertem Fußgängerschutz. Mit dieser Entwicklung werden dem Kunden signifikante Vorteile in Bezug auf die Kosten und Gewicht geboten. Der Beginn der Serienproduktion ist Anfang 2007. Für das Facelift des BMW X3 konnte ein neuartiges Lackierverfahren in Serie gebracht werden, bei dem die Leitfähigkeit des umweltfreundlichen Wasserslacks für die elektrostatische Aufladung genutzt wird, um erstens mit möglichst geringem Lackverlust zu lackieren und zweitens auf eine leitfähige Schicht zu verzichten. Im Rahmen eines Kundenauftrags wird z. Z. eine Heckklappe entwickelt, die bis auf wenige Blechverstärkungsteile vollständig aus thermoplastischem Kunststoff hergestellt wird. Innovationen sind hier die Funktionsintegration (das Strukturteil dient gleichzeitig als Sichtteil im Innenraum) sowie die einfache und kostengünstige Möglichkeit, Kennzeichenträgervarianten zu bilden. Die Vorbereitungen für die Porsche Sportwagen Stoßfängerverkleidungen, die 2008 in Serie gehen, sind mit der Prototypenphase in vollem Gange. Eine besondere Herausforderung ist hierbei das Softnose-Konzept zusammen mit den hohen Qualitätsanforderungen des Kunden. 11. Chancen und RisikenDas Instrumentarium zur Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken wird durch die turnusmäßigen Geschäftsführer-, Werkleiter- und Business- Meetings sichergestellt. Zusammen mit klaren Organisations- und Führungsstrukturen, eindeutigen Verfahrensanweisungen und Richtlinien sowie effiziente Informations- und Kontrollsystemen besteht ein strukturiertes Vorgehen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen angemessen begegnen zu können. Mögliche Risiken für die künftige Entwicklung der Gesellschaft liegen unverändert in der starken Abhängigkeit von den großen Automobilkunden und den bestehenden Überkapazitäten, die eine erneute Verschärfung des Erlös- und damit Kostendrucks zur Folge haben können. Dadurch wächst auch der Druck zur weiteren Konsolidierung innerhalb der Zuliefererbranche. Die Möglichkeit des Verlustes von Folgeaufträgen in diesem aggressiven Wettbewerbsumfeld wird damit wahrscheinlicher (zum Beispiel DaimlerChrysler S-Klasse sowie BMW X3). Die Hauptkonkurrenten im Zuliefermarkt für Stoßfänger/Stoßfängersysteme sind Decoma/Magna, Venture/Peguform sowie Plastic Omnium. Weitere Unsicherheiten und Risiken bestehen in der Vielzahl der Produktneuanläufe in 2007, dies sind insbesondere in Hambach der neue smart fortwo, in Essen der Audi C5 und BMW Mini R55/56 sowie in Reinsdorf der Tiguan Anlauf. Die Plastal GmbH wird diesen Risiken wie in den Vorjahren durch die Entwicklung innovativer Produkte und das Ausschöpfen zusätzlicher Rationalisierungs- und Kostensenkungspotentiale begegnen. Die unterschiedlichen in- und externen Einflussfaktoren auf das Unternehmen enthalten nicht nur Risiken sondern eröffnen auch Chancen für die Unternehmensentwicklung. Hier ist insbesondere die positive Entwicklung der weltweiten Autokonjunktur zu nennen. Dabei spielen auch die volumenstarken Kernmärkte der Plastal GmbH und ihrer Tochterunternehmen in Europa eine entscheidende Rolle. Daneben birgt die Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten aufgrund des mittlerweile erreichten hohen Preisniveaus auch die Chance rückläufiger Preise und damit verbunden einen Abbau der Kostenbelastungen durch die hohen Rohstoffpreise. 12. NachtragsberichtEin Verkauf der Menzolit Fibron Formteil Sparte erfolgte im 1. HJ 2007. Die Formteil Sparte wurde im Wege eines Asset Deals auf die neu gegründete MEFIplast GmbH - eine 100% Tochter der Plastal GmbH - verkauft. Die MEFIplast ist nun im Wege eines Share Deals an die Polytec Gruppe - eine österreichische Aktiengesellschaft, die Kunststoffteile für die europäische Automobilindustrie produziert - verkauft worden. Hierzu gibt es bereits eine unterschriebenen Kaufvertrag für die Formteil Sparte mit der Polytec Gruppe. Das Closing ist im Mai erfolgt. 13. AusblickAngesichts der insgesamt optimistischen konjunkturellen Rahmendaten sind auch die Automobilhersteller für die kommenden Jahre zuversichtlich. Für die weltweite Automobilproduktion von Personenkraftwagen und leichten Nutzfahrzeugen wird 2007 ein Wachstum von etwa 4% auf rund 67 Mio. gefertigte Fahrzeuge erwartet, das sich im Folgejahr unvermindert fortsetzt. Auch wenn die Automobilkonjunktur in Westeuropa in 2007 keine wesentlichen Wachstumstendenzen erfahren wird, ergeben sich für die Plastal GmbH mittelfristig Wachstumspotentiale: Die Erfordernis weiterer Emissionseinsparung ("C02-Diskussion") durch Gewichtsreduzierung der Fahrzeuge gibt der Plastal GmbH die Chance zu Innovationen und neuen Anwendungsgebieten für den Einsatz von Kunststoffen. Der Trend zu neuen Nischenmodellen bei den Automobilproduzenten verstärkt sich. Damit steigen auch die Akquisitionschancen für Zusatzgeschäft, da keine bestehenden Lieferanten verdrängt werden müssen. Die Plastal GmbH profitiert neben dem allgemeinen Marktwachstum von den wesentlichen Trend im Automobilbau. Die Konzentration auf großflächige lackierte Kunststoffteile für die Außenanwendung in der Automobilindustrie soll fortgesetzt werden. Dies eröffnet auch in Zukunft gute Chancen für ein kontinuierliches organisches Wachstum. Die Schwerpunkte der Investitionstätigkeit liegen in den beiden kommenden Geschäftsjahren auf Rationalisierungsinvestitionen und hier wie im abgelaufenen Jahr im Bereich der Lackieranlagen insbesondere in Reinsdorf und Pappenheim. Des Weiteren laufen Überlegungen, sich verstärkt auf das Kerngeschäft und den Kernmarkt Europa zu fokussieren und im Zuge dessen, sich von der Beteiligung Plastal S.A. (Südamerika) zu trennen.
Weißenburg, den 14. Juni 2007 Plastal GmbH Die Geschäftsführung Dr. Schmidt Hammerschmidt Bilanz zum 31. Dezember 2006AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 29. Dezember 2006 bis 31. Dezember 2006
ANHANG FÜR DAS RUMPFGESCHÄFTSJAHRVOM 29. DEZEMBER 2006 BIS 31. DEZEMBER 2006Allgemeine Angaben und ErläuterungenDie Plastal GmbH, Weißenburg in Bayern, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ansbach unter der HRB 4102 eingetragen. Für das Geschäftsjahr 2006 erfüllt die Gesellschaft die Größenmerkmale für eine große Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 3 HGB. Demgemäss waren die Vorschriften zur Rechnungslegung von großen Kapitalgesellschaften uneingeschränkt anzuwenden. Der Jahresabschluss der Gesellschaft, aufgestellt nach den Vorschriften des HGB wird in den Konzernabschluss der Plastal Holding AB, Kungälv, Schweden, als höchste Konsolidierungsstufe einbezogen. Der Konzernabschluss wird veröffentlicht. Mit notariellem Gesellschafterbeschluss vom 26. Oktober 2006 wurde die Umstellung des Geschäftsjahresendes vom 28. Dezember auf den 31. Dezember 2006 beschlossen. Vom 29. Dezember bis 31. Dezember 2006 wurde ein Rumpfwirtschaftsjahr eingelegt. Somit ist eine Vergleichbarkeit der Angaben im Jahresabschluss gegenüber dem Vorjahr (29.12.05 bis 28.12.06) nicht gegeben. Die Plastal GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Plastal Holding GmbH, Sitz in Weißenburg in Bayern. Zwischen der Plastal Holding GmbH und der Plastal GmbH ist mit Wirkung vom 31. Oktober 2006 ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen worden. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 19. Dezember 2006. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind verschiedene Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz zusammengefasst. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDer Jahresabschluss der Plastal ist nach konzerneinheitlichen, den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes entsprechenden Bilanzierungsgrundsätzen aufgestellt worden. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten angemessene Stoff- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer mit steuerlich zulässigen Sätzen. Dabei wird für Wirtschaftsgüter die vor dem 31.12.2000 zugegangen sind, soweit zulässig, degressiv abgeschrieben. Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die nach dem 31.12.2000 zugegangen sind und eine Nutzungsdauer nach den neuen AfA-Tabellen von gleich oder weniger 5 Jahren haben, werden linear abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit einer Nutzungsdauer von mehr als 5 Jahren werden, soweit zulässig, degressiv abgeschrieben. Bei Anwendung degressiver Abschreibungen erfolgt ein Übergang auf lineare Abschreibungen, sobald dies zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Sonderabschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ausleihungen wurden zum Nennwert aktiviert. Die Mieterdarlehen aus langfristigen Leasingverträgen werden über die Restlaufzeit mit 5,5 % abgezinst und die Abzinsung als Abschreibung auf Finanzanlagen im Anlagespiegel dargestellt. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Ausnutzung steuerlicher Möglichkeiten. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit Anschaffungskosten bzw. niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen des Abschlussstichtages bilanziert. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung von anteiligen Stoff- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen bewertet bzw. mit den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennwerten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt. Aufgrund eines von der Plastal GmbH (ehemals DN Kunststoff GmbH) im Jahr 2005 abgeschlossenen Rahmenvertrages hat die Gesellschaft im Rahmen eines sogenannten ABS-Programmes (Asset Back Securities) zum Stichtag Forderungen in Höhe von € 24.253.183,50 veräußert und nicht unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen (off balance Darstellung). Voraussetzung für das Zustandekommen des ABS-Vertrages mit IKB war die Kreditversicherung aller verkauften Forderungen bei Coface. Währungsforderungen werden zum Anschaffungskurs bzw. den niedrigeren Mittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt. Unter Flüssige Mittel sind Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten erfasst. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Wesentlichen Gebühren gegenüber Banken. Eigenkapital Das Eigenkapital wurde unter Berücksichtigung der vorgeschlagenen Verwendung des Jahresergebnisses ausgewiesen. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Pensionsrückstellungen und ähnliche Verpflichtungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zum Teilwert nach § 6a EStG auf der Grundlage eines Zinsfußes von 6 Prozent p.a. und unter Verwendung der Heubeck-Richttafeln 2005 bewertet. Alle anderen Rückstellungen sind mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Abdeckung der erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich ist. Mit Ausnahme der auf Basis versicherungsmathematischer Methoden ermittelten Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen erfolgte keine Abzinsung mittel- und langfristiger Rückstellungen. Die Rückstellungen wurden auf Basis der jeweiligen Kosten- und Preisverhältnisse am Bilanzstichtag gebildet. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag bilanziert. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden mit dem Anschaffungskurs bzw. mit dem höheren Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens der Plastal GmbH ist, aufgeschlüsselt nach bilanziellen Anlagepositionen, aus dem Anlagespiegel ersichtlich. (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Dieser Posten umfasst im Wesentlichen Patente und Software. Im Berichtszeitraum wurden keine immateriellen Vermögensgegenstände hinzu aktiviert (Vorperiode € 400.032,42). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände beliefen sich auf € 35.274,12 (Vorperiode € 4.256.410,37). (2) Sachanlagen Im Berichtszeitraum sind keine Sachanlagen zugegangen (Vorperiode € 11.513.091,55). Die Abschreibungen auf Sachanlagen beliefen sich auf € 82.771,38 (Vorperiode € 9.987.746,75). (3) Finanzanlagen Unter Finanzanlagen sind - neben den Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen - Ausleihungen ausgewiesen. Die Aufgliederung und Entwicklung der Finanzanlagen sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Der Zugang resultiert aus einer
Der Abgang resultiert aus
Die Beteiligungen ergeben sich aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes. (4) Vorräte
(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungsverkäufe ABS beliefen sich auf € 24.253.183,50. Der Hauptteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfällt mit € 67.583.886,37 auf die Menzolit-Fibron GmbH. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Sonstige Forderungen aus Formamortisationen in Höhe von € 34.660.692,18, davon € 22.347.386,38 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Forderungen aus ABS-Programm (Abschläge, Barreserve) belaufen sich auf € 9.472.441,25, die als Sicherheit für die verkauften Forderungen dienen. Die sonstigen Forderungen aus Ladungsträger-Beteiligung betragen € 2.053.648,47, davon € 1.585.034,91 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. (6) Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel in Höhe von € 31.100,00 betreffen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten (Vorperiode € 30.821,36). (7) Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten die Bearbeitungsgebühr bzw. Bereitstellungsprovision in Höhe von € 582.774,66 für den Kreditrahmen von € 100.000.000,00 bei Svenska Handelsbanken, Göteburg, davon € 499.470,30 mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, sowie die Einmalzahlung aus dem Tarifabschluss für den Standort Sterbfritz in Höhe € 6.903,72. (8) Eigenkapital
(9) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen werden für Verpflichtungen aus laufenden Renten, Anwartschaften und pensionsähnlichen Verpflichtungen sowie deren Sicherung gebildet. Die Pensionsrückstellung für Pensionierungen bis 30. Juni 1999 wurde mit den Rechnungsgrundlagen PK Chemie 1196 R bewertet, alle übrigen Pensionsrückstellungen mit modifizierten Heubeck Richttafeln 2005G. (10) Steuerrückstellungen Im vorangegangenen Geschäftsjahr wurde eine Rückstellung für Grunderwerbsteuer in Höhe von € 928.000,00 für erworbene Wirtschaftsgüter der ehemaligen Niederlassung der GEA Group AG gebildet. Außerdem wurden für Risiken aus der Zollprüfung, Prüfungszeitraum 06.09.2003 bis 31.08.2006, € 35.000,00 zurückgestellt. (11) Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen betragen € 51.430.476,86. Sie enthalten unter anderem Beträge für Personalaufwendungen einschließlich Berufsgenossenschaftsbeiträgen (€ 17.185.647,21), Instandsetzung Formen (€ 7.131.109,00), ausstehende Rechnungen (€ 21.734.711,14), drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (€ 1.799.714,00) und andere ungewisse Verbindlichkeiten (€ 3.579.295,51). (12) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten € 34.556.265,33 (Vorperiode € 31.940.686,91) aus Geldeingängen auf verkaufte Forderungen im Rahmen des ABS-Programms mit der IKB. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthält eine Verbindlichkeit gegenüber der Landesbank Baden Württemberg von € 15.000.000,00 mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr und ist durch übereignete Sonstige Forderungen aus Amortisationen in gleicher Höhe gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten in Höhe von € 7.343.310,23 (Vorperiode € 30.403.767,06) gegenüber dem Gesellschafter Plastal Holding GmbH, in Höhe von € 20.971.665,82 (Vorperiode € 20.962.729,93) gegenüber der Plastal S.A.S. und in Höhe von € 12.741.406,50 (Vorperiode € 12.865.598,26) gegenüber der Plastal Spain S.A.. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 3.174.571,45. (13) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverpflichtungen sowie aus in Auftrag gegebenen Investitionsvorhaben. Für Investitionsvorhaben der Plastal in Sachanlagen bestanden Verpflichtungen im Gesamtbetrag von € 7.095.399,00. Aus den am Bilanzstichtag bestehenden Miet-, Pacht- und Leasingverpflichtungen ergibt sich eine Gesamtverpflichtung von € 113.536.811,00, davon € 20.562.043,00 für das nächste Jahr (bis 31. Dezember 2007). Diese Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen gepachtete und geleaste Grundstücke, angemietete Lagerflächen, Maschinen und technische Anlagen, sowie Energie-Contracting. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(14) Umsatzerlöse
(15) Bestandsveränderung Eine Bestandsveränderung lag wegen Betriebsferien im Rumpfgeschäftsjahr nicht vor (Vorperiode € -22.137.713,19). (16) Sonstige betriebliche Erträge
(17) Materialaufwand
(18) Personalaufwand
Bei den einzelnen Mitarbeiter-Gruppen ergaben sich im Jahresdurchschnitt folgende Beschäftigtenzahlen:
(19) Abschreibungen Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sind im Anlagespiegel dargestellt. (20) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die übrigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten lediglich Kosten des Geldverkehrs und Devisenkursverluste. (21) Finanzergebnis
Die Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens enthalten die Erträge mit der Plastal Spain S.A., Plastal S.A. und der NAXIS Verwaltungs GmbH & Co. Vermietungs KG. (22) Außerordentliches Ergebnis
(23) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Berichtszeitraum fielen keine Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an (Vorperiode € 234,80). (24) Sonstige Steuern Im Berichtszeitraum sind keine sonstigen Steuern angefallen (Vorperiode € 298.370,82). (25) ErgebnisverwendungDer Jahresfehlbetrag vor Gewinnabführung in Höhe von € 95.159,57 (Vorperiode Jahresüberschuss € 32.124.441,65) wird aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 30./31. Oktober 2006 von der Gesellschafterin Plastal Holding GmbH ausgeglichen. Organe der GesellschaftGeschäftsführung
Aufsichtsrat
Sonstige AngabenWir nehmen die Befreiungsvorschriften gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge der einzelnen Mitglieder der Geschäftsführung feststellen lassen. Für die satzungsmäßigen Bezüge des Aufsichtsrates der Plastal GmbH wurden € 70.200,00 zurückgestellt. Gemäß den §§ 291, 292 HGB in Verbindung mit der Verordnung über befreiende Konzernabschlüsse (Kon-BefV) nehmen wir die Befreiung von der Verpflichtung zur Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Plastal Holding AB, Kungälv, Schweden für das Geschäftsjahr 2006 werden gemäß den Vorschriften der §§ 325 ff. HGB in deutscher Sprache in Ansbach unter HRB 4102 offengelegt. Gemäß § 291 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 c) HGB sind die im befreienden Konzernabschluss nach IFRS vom deutschen Recht abweichenden angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden anzugeben. Für die Plastal GmbH ergeben sich folgende Unterschiede:
Weißenburg, den 14. Juni 2007 Plastal GmbH Die Geschäftsführung Dr. Schmidt Hammerschmidt Entwicklung des Anlagevermögens
Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2006
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Plastal GmbH, Weißenburg, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 29. bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 15. Juni 2007 PricewaterhouseCoopers
Winter, Wirtschaftsprüfer ppa. Goßmann, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats / Report of the Supervisory Board
Weißenburg, 31. October 2007/October 31, 2007 Vorsitzender
des Aufsichtsrats
Sascha Heiden VollmachtDie Plastal Holding GmbH, Weißenburg i. Bay., ist alleinige Gesellschafterin der Plastal GmbH, Weißenburg i. Bay. Wir, die Plastal Holding GmbH, bevollmächtigen hiermit Herrn Sascha Heiden, geschäftsansässig: Jahnstraße 18, 91781 Weißenburg i. Bay, uns in der am 31. Oktober 2007 stattfindenden Gesellschafterversammlung der Plastal GmbH zu vertreten und das Stimmrecht für uns auszuüben sowie auf alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Form- und Fristvorschriften für die Ankündigung, Einladung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung zu verzichten. Herr Heiden ist berechtigt, diese Vollmacht auf eine andere Person zu übertragen, sofern diese Übertragung in schriftlicher Form erfolgt.
Weißenburg, den 22.10.2007 Plastal Holding GmbH Christer Palm |
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