Finn Comfort Vertriebs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Schuhen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Möllenberg seit 23.3.2023 | Prokura |
Jochen Koch seit 23.3.2023 | Prokura |
Fabian Helmut Spitzner seit 20.9.2022 | Geschäftsführer |
Klaus Mag. Battistata seit 12.9.2018 | Geschäftsführer |
Hubert Kossner seit 2.11.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GAW Beteiligungs GmbH | 94.00% |
UNICOR GmbHEigenbeteiligung | 6.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UNICOR GmbHHaßfurtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. MÄRZ 2023 BIS 29. FEBRUAR 2024UNICOR GMBH, HAßFURTGrundlagen des Unternehmens Einleitung Die UNICOR GmbH (nachfolgend kurz UNICOR genannt) entwickelt für seine Kunden von der Idee bis zur Maschine und produziert und montiert am Standort Haßfurt, Bayern, Deutschland, in Europa, Maschinen und Werkzeuge für die Herstellung von materialsparenden Profilen aus Kunststoffen. Der Bereich Service mit dem Ersatzteil- und Servicegeschäft wird weltweit als wesentliches weiteres Standbein entwickelt. Das Marktumfeld bleibt spannend und von Krisen begleitet. Unsere Haltung und unsere leitenden Prinzipien, denen wir konsequent folgen, haben uns in den letzten Jahren gut durch alle krisenhaften Situationen geführt. Mit den Diskussionen über Inflation und weniger Wochenarbeitszeit und dem Fachkräftemangel hat die Dynamik im Bereich Mitarbeiter zugenommen. Trotz aller Herausforderungen oder vielleicht wegen der Herausforderungen haben wir zum ersten Mal seit Jahren ein Budget erreicht. Die Gründe dafür sind im Wesentlichen:
Zusammenfassend können wir sagen: das konsequente Arbeiten an unseren Werten und leitenden Prinzipien hat uns auf dem Pfad der Zielerreichung erfolgreich unterstützt. Forschung und Entwicklung Der Generationenwechsel an der Spitze des Bereiches Technik wurde abgeschlossen. Gleichzeitig wurde im Bereich Technik der Bereich Entwicklung neu besetzt. Damit folgen wir dem Wunsch unserer Kunden sowohl im Bereich Maschine als auch in der Verfahrenstechnik state of the art Produkte in den Markt zu bringen. Die Kooperationen mit Universitäten und Forschungseinrichtungen wurden und werden weitergeführt und auch intensiviert. UNICOR beteiligt sich am Projekt Technologietransferzentrum für "smart polymere pipe solutions (SPPS)". Im Sinne der nachhaltigen Entwicklung haben wir im Berichtsjahr die kleinen und mittleren Maschinen weiter optimiert. Die Entscheidung für die Optimierung der Großmaschinen wurde getroffen und wird in den nächsten Perioden umgesetzt. Die Forschung und Entwicklung wird von intelligenter Kunden-Beziehungs-Arbeit begleitet. Die Differenzierung zu Mitbewerbern muss auf der technischen Ebene weiter forciert werden. Die intelligente Marken- und Patentarbeit dazu rundet dieses Thema ab. Die insgesamt angefallenen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.139 wurden zu 13% aktiviert. Die auf die aktivierten Entwicklungskosten vorgenommenen Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf TEUR 43. Mitarbeiter / Organisationsentwicklung Im Durchschnitt waren im Berichtsjahr 137 Mitarbeiter beschäftigt. Acht Auszubildende (kurz: Azubi), 77 Angestellte und 52 Mitarbeiter im gewerblichen Bereich. Zum Stichtag 29. Februar 2024 waren insgesamt 139 Mitarbeiter angestellt. 19% unserer Mitarbeiter sind weiblich. Das sind insgesamt 27 Damen (VJ: 24). Bei den Auszubildenden setzen wir weiterhin auf hohe Qualität. Das Konzept der Azubis bleibt ein Erfolgreiches. Unsere Azubis lernen von "klein auf", dass nur harte Arbeit und 100-prozentiger Fokus auf unsere Kunden den Erfolg von UNICOR ermöglichen. Die Ziele der Entwicklung der Azubis bleiben gleich. Jeder Azubi arbeitet ab dem dritten Ausbildungsjahr 100% produktiv. Jeder Azubi in unserer Organisation kann nach der Ausbildung bei UNICOR weiter arbeiten. Das Thema Integration ist wie schon in den Vorjahren kein wirkliches Thema. Die konsequente Ausrichtung hin zu Qualität führte dazu, dass alle unsere übernommenen Azubis in der Organisation erfolgreich mitarbeiten können. Ein früherer Azubi geht jetzt in die USA und hilft an vorderster Front mit beim weiteren Aufbau von UNICOR Inc. Dabei arbeiten die Jung-Facharbeiter dann nicht nur im gewerblichen Bereich, sondern orientieren sich auch hin zu konstruktiven Tätigkeiten (Engineering), zu Service After Sales Tätigkeiten (kurz: SAS) und zu Management-Tätigkeiten wie zum Beispiel im Projekt-Management. Wir fördern die externe Weiterbildung weiter. Und diese weiter gebildeten Facharbeiter kommen gerne zurück zu UNICOR. Es bleibt unser erklärtes strategisches Ziel, Azubis bei uns zu entwickeln. Die Identifikation mit UNICOR und die damit verbundene Mitarbeitertreue sind weiterhin hoch. Wirtschaftsbericht Weltwirtschaftliches Umfeld Nach 2021 und 2022 welche für den Deutschen Maschinenbau und in Folge für uns schwierige Jahre waren (Handelskonflikte, abflauende Konjunktur, COVID, Lieferkettenproblematik), blieb es auch in 2023/2024 herausfordernd. Die krisenhaften Situationen im Gesundheitsbereich und im Lieferketten-Bereich sind mit Ausnahmen überstanden. Fast ist es so, als ob COVID nie passiert ist. Vor allem im politischen Bereich stellen wir fest, dass es vermehrt zu krisenhaften Situationen kommt, welche dann auch als Brandbeschleuniger für weitere Krisen wirken. Gerade beim Thema Ukraine-Krise mussten wir wirtschaftlich negative Konsequenzen daraus verkraften. Die Ukraine-Krise macht uns auch weiterhin große Sorgen. Insbesondere die Auswirkungen auf andere Märkte in Europa stehen hier im Fokus. Wir haben das im letzten Jahr angemerkt und wir merken es wieder an: Für die erfolgreiche wirtschaftliche Arbeit ist die Voraussetzung der Frieden auf dieser Welt. Dieser Friede wurde und wird in Frage gestellt. Dass die Lieferketten-Unordnung durch dieses Ereignis sich nicht wesentlich verbessern konnte, war vorauszusehen. Wir blieben fokussiert auf unseren Zielen. Trotz des Verlustes von Projekten im Osten Europas blieben wir mit unseren Kunden dort im Kontakt und kompensierten die Verluste mit Gewinnen in den Ländern rund um den Globus, die auf Freiheit und Frieden setzten und setzen. Inflationäre Erscheinungen begleiteten uns weiter mit absteigender Tendenz. Es ging weiter die Rezessionsangst um. Mit zunehmendem Verlauf zeigte sich jedoch, dass Europa weitaus stärker ist als gedacht. Die Inflation ging zurück und das Pflänzchen Wirtschaftswachstum kam zunehmend mehr zum Vorschein. Vor allem aber gilt es nun, der Bürokratie den Kampf anzusagen. Und das nicht nur in Deutschland. Trotzdem gab es Auswirkungen auf die Maschinenbauindustrie. Nach wie vor ist die Europäische Maschinenbauindustrie eine der größten Industrien weltweit. Der Maschinenbau ist immer noch einer der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Europäischen Union. Die Marktbereinigungen in diesem Bereich sind noch nicht zu Ende. Insbesondere die Industrien, die viel Energie benötigen, haben nach wie vor Probleme. Mehr Unternehmen, die Insolvenz anmelden müssen, sind die Folge. Geschäftsverlauf und Lage Das Geschäftsjahr 1. März 2023 bis 29. Februar 2024 haben wir zu einem Besonderen gemacht. Alles, was wir in den letzten Jahren gelernt haben, haben wir in erfolgreiche Arbeit für unsere Kunden umgesetzt: Online-Arbeiten, Datenbrillen, Telefon- und Videokonferenzen wurden zum Standard und zum Kommunizieren mit Markt-Partnern intensiv genutzt. Unsere Kunden lernten, dass sie sich trotz der Krisen auf UNICOR verlassen konnten. "Wir halten, was wir versprechen" - eines unserer leitenden Prinzipien seit 2021 - wurde 100% gelebt. An dieser Stelle bedanken wir uns bei allen unseren Partnern, die mit uns durch dieses - wieder schwierige - Jahr gegangen sind. Wir konnten und können uns auf unsere Partner verlassen. Die Auftragseingänge entwickelten sich gut. Die Rohstoffpreise kommen zwar langsam, aber sie kommen zurück. Trotz aller Schwierigkeiten investierten unsere Kunden und entsprechend ging der Auftragseingang in eine erfreuliche Richtung, welche uns eine wirtschaftlich vernünftige Zukunft in Aussicht stellt. Wie schon in den beiden Vorjahren gingen wenige Projekte verloren. Das Service- und Ersatzteilgeschäft konnte im Berichtsjahr weiter zulegen. Diesen Teil unseres Geschäfts haben wir in den letzten Jahren auf allen Ebenen weiterentwickelt und wir können nun erfreuliche Ergebnisse realisieren. Das Rohergebnis stieg insgesamt infolgedessen von TEUR 16.113 auf TEUR 22.892. Unsere im Vorjahr getätigte Prognose einer merklichen Steigerung des Rohergebnisses wurde demzufolge erreicht bzw. noch übertroffen. Wie schon erwähnt, mussten wir auf der Beschaffungsseite erhebliche Mehrleistungen erbringen. Das Team im Einkauf hat trotz schwieriger Rahmenbedingungen hervorragende Leistungen erbracht. Dass wir trotz aller Schwierigkeiten fast alle Maschinen wie geplant ausliefern konnten, ist auch das Ergebnis der guten Zusammenarbeit aller involvierten Abteilungen. Im Berichtsjahr ging es nicht um bessere Einkaufpreise und Termintreue, sondern wieder darum, alle Teile in der richtigen Menge und zum richtigen Zeitpunkt zu bekommen und damit lieferfähig zu bleiben. Vermögens- und Finanzlage Aktiva
Im Vergleich zum Vorjahr ist wieder eine Bilanzverlängerung festzustellen. Das Umlaufvermögen stieg weiter im Vergleich zum Vorjahr. Das wirtschaftliche Eigenkapital (Eigenkapital zzgl. Nachrangdarlehen) hat sich gegenüber dem Vorjahr wieder erhöht. Das Fremdkapital sinkt auf 58% (VJ: 64%) der Bilanzsumme. Wesentliche Faktoren dafür waren der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die offene Absetzung der erhaltenen Anzahlungen von dem Posten "Vorräte" nach § 268 Abs. 5 S.2 im Berichtsjahr. Damit reduzierten sich die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen passivseitig auf TEUR 7.296 (VJ: TEUR 5.677). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.583 (VJ: TEUR 2.866) berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Insbesondere wurde Vorsorge hinsichtlich der Personalverpflichtungen getroffen. Durch eine zeitnahe und stetige Überwachung der liquiden Mittel und eine frühzeitige Planung des Liquiditätsbedarfs wird eine ausreichende und angemessene Liquidität sichergestellt. Ertragslage Wie schon im vergangenen Jahr haben wir ziemlich alle geplanten Projekte erfolgreich abgerechnet. Die äußeren Umstände blieben schwierig. Fehlende Teile spielten weiter eine Rolle. Unser Service und After Sales lieferte einen wesentlichen Beitrag zu den Erlösen. Trotz Fachkräftemangels konnten wir die geplanten Projekte sourcen, produzieren, montieren und verschiffen. Die höheren Personalkosten von rund TEUR 1.099 (total: TEUR 9.338) schlugen sich im Ergebnis nieder (VJ: TEUR 8.238). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 11% (VJ: +33,8%) auf TEUR 6.130. Viele der Auftragseingänge gingen mit höheren Anzahlungen einher. Wir konnten seit langer Zeit wieder Zinserträge i.H.v. TEUR 279 (VJ: TEUR 18) erwirtschaften. Unsere Liquidität verbesserte sich entsprechend. Das EBITDA beläuft sich in 2023/2024 auf TEUR 7.424 (VJ: TEUR 2.369). Damit haben wir die rückläufige Tendenz des Vorjahres gestoppt. Mit dem Erreichen unseres budgetierten Ergebnisses - trotz der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen - sind wir zufrieden. Wir haben das ganze Jahr fokussiert an der Erreichung des budgetierten Ergebnisses gearbeitet und haben es erreicht. Chancen und Risiken bei künftigen Entwicklungen Risiken Als Spezialmaschinenbauer mit Projektaufträgen erhält UNICOR analog zu der schwankenden Umsatzrealisierung ebenfalls schwankende Zahlungseingänge. Dies kann das Risiko einer angespannten Liquiditätssituation beinhalten. Unser Service und After Sales mildert dieses Risiko ab. Darüber hinaus stellen unsere Steuerungs- und Kontrollsysteme sicher, dass es zu keinen Liquiditätsengpässen kommen sollte. Die allgemeine geopolitische und wirtschaftliche Situation birgt Risiken. Durch unsere global ausgerichtete Vertriebsorganisation wird die Markt- und Wettbewerbssituation regelmäßig berichtet und evaluiert. Das Eintrittsrisiko durch Wettbewerber oder politische Interventionen wesentliche Auftragseinbußen zu erleiden, wird als gering angesehen. Das Eintrittsrisiko, mangels Personals, Umsatzeinbußen zu erleiden, wird aufgrund der umfangeichenen Maßnahmen der Mitarbeiter- und Organisationsentwicklung als gering eingeschätzt. Wir arbeiten heute schon daran, die richtige Organisation für die nächsten fünf Jahre zu haben. Wir entwickeln Mitarbeiter von der Werker-Ebene in die Angestellten-Ebene und haben damit ein weiteres Tool entwickelt, um uns krisenfest zu machen. Herausforderungen für das Unternehmen ergeben sich auch aus dem Mindset der nächsten Generation. Wir werden die Herausforderungen in Zukunft nicht mit weniger Arbeit und höheren Löhnen bewältigen. Gute Mitarbeiter zu rekrutieren, wird, im Vergleich zu Vorperioden, weiter als schwierig eingestuft. Das größte Risiko, welches wir in Deutschland haben, ist die Bürokratie. Und es genügt nicht, über den Abbau der Bürokratie zu sprechen. Wir müssen es tun. Insgesamt sieht UNICOR das Eintrittsrisiko wesentlicher Probleme bzw. eine Kombination der genannten Probleme als gering an. Die Sicherungsmaßnahmen und die vorhandene Struktur diese zu erkennen und zu bearbeiten werden als angemessen angesehen. Politische Risiken haben sich erhöht. Chancen Fokussiert für unsere Kunden und deren Nutzen zu arbeiten, wird uns auch in Zukunft erfolgreich machen. Das nachhaltig leisten zu können gehört zu unseren Stärken. Weiterhin wird wichtig sein: Streit vermeiden, unsere Versprechen halten und mit allen Mitwelten gut im Gespräch bleiben. Das politische Risiko bleibt aufrecht und kann von uns auch nicht beeinflusst werden. Wir bereiten uns permanent auf die Zeit nach den Konflikten vor. Dazu gehören auch Besuche vor Ort, um unseren Kunden zu zeigen, dass sie uns wichtig sind. Eine wesentliche Stärke sind unsere Mitarbeiter, die zur Differenzierung zu Mitbewerbern mit jedem Gewerk beitragen. Der Generationenwechsel im gesamten Unternehmen muss weiter zusammen umgesetzt werden. Wir werden die Chancen im Nischenmarkt der kleineren und mittleren Maschinen mit einem Investitionsvolumen von unter einer Million Euro weiter suchen und verbreitern daher auch zukünftig konsequent unser Leistungsangebot in diesem Segment. Wir wollen neue Märkte erschließen und unsere bestehenden Märkte stärken. Die kontinuierliche Verbesserung unser gesamten Maschinenpalette inklusive des Bereichs der großen Durchmesser wurde verstärkt in den Fokus gerückt. Unsere bereits vorhandenen Stärken in der Technik wollen wir weiter ausbauen. Insgesamt werden genügend Erfolgschancen für das Unternehmen gesehen. Die wichtigsten Voraussetzungen für deren Ausnutzung wurden geschaffen und die auf Realisierung der Chancen ausgerichteten Ziele werden durchgehend evaluiert und entsprechend entwickelt. Ausblick Wie sich die Märkte in Zukunft entwickeln, hängt im Wesentlichen davon ab, ob wir international wieder zu einem guten Miteinander zurückkehren. Dann werden Investitionen in die Märkte getätigt werden. Das betrifft nicht nur den Maschinenbau. Wir werden uns in jedem Umfeld auf das Wesentliche konzentrieren. Das hat uns erfolgreich durch die letzten schwierigen Perioden geführt. Unsere leitenden Gedanken haben wir in 17 leitende Prinzipien übersetzt. Diese werden uns auch in Zukunft wertvolle Dienste leisten. Unsere leitenden Prinzipien tragen dazu bei, dass wir auf dem richtigen Weg bleiben. Unsere Innovationsschwerpunkte (Automatisierung, Digitalisierung, Generationenmanagement, neue Maschinen und Anwendungen bzw. die dafür notwendige Organisationsentwicklung) werden die Positionierung als Markt- und Technologieführer jedenfalls stärken helfen und sind die Grundlage für unser Wachstum in der Zukunft. Den Neubau unserer zukünftigen Produktionsstätte haben wir begonnen. Unsere Anstrengungen gehen in die Entwicklung unserer zukünftigen Märkte in den beiden Amerikas, in Süd-Ost-Asien, Afrika und Europa. Neuseeland und Australien bleiben weiter interessante Märkte für UNICOR. Die Märkte Medizintechnik und die Automobilindustrie bleiben für uns neben allen unseren anderen Märkten interessante Herausforderungen. Wir haben jetzt einige Zeit von einer Rückkehr zur Normalität geträumt. Heute wissen wir, dass wir schon angekommen sind und es nicht mehr so werden wird (zumindest in Europa) wie es seit vielen Jahrzehnten war. Wir haben eine neue Normalität und werden mit dieser zu leben lernen. Wir erwarten trotz aller Krisen eine Normalisierung der Inflation, eine Lieferkette, die verlässlicher wird und wir hoffen auf Frieden auf dieser Welt. Abhängig von der Dauer der aktuellen Krisen und des Zeitpunkts der Rückkehr der Investitionsbereitschaft mancher unserer Kunden, erwarten wir im Vergleich zum Berichtsjahr für das laufende Geschäftsjahr ein leicht besseres Rohergebnis und EBITDA.
Haßfurt, den 05. Juni 2024 Fabian Spitzner, Geschäftsführer Mag. Klaus Battistata, Geschäftsführer BILANZ ZUM 29. FEBRUAR 2024UNICOR GMBH, HAßFURTAktivseite
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. MÄRZ 2023 BIS 29. FEBRUAR 2024
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. MÄRZ 2023 BIS 29. FEBRUAR 2024UNICOR GmbH, HaßfurtA. Allgemeine Angaben Die UNICOR GmbH hat ihren Sitz in Haßfurt und ist eingetragen in das Handelsregister B des Amtsgerichts Bamberg (Reg.-Nr. 5382). Das Geschäftsjahr der Gesellschaft beginnt regelmäßig am 1. März eines Kalenderjahres und endet am 28./29. Februar des folgenden Kalenderjahres. Der Jahresabschluss zum 29. Februar 2024 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 266, 267 sowie 268 - 277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren Anwendung. B. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften erstellt. Die Bewertungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Selbst geschaffene Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sind zu Herstellungskosten bewertet und wurden um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beläuft sich auf 5 Jahre. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten sind zu Anschaffungskosten bewertet und wurden um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Den planmäßigen linearen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von zwei bis acht Jahren zugrunde. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen, unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 14 bis 33 Jahren. Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen, unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von zwei bis 15 Jahren. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen bewertet. Die planmäßigen linearen Abschreibungen erfolgen, unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von drei bis 15 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis zu einem Nettowert von EUR 800,00 wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel berücksichtigt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen, bis auf den Sammelposten, grundsätzlich zeitanteilig. Finanzanlagen Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Ausleihungen an verbundene Unternehmen Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen aus Ausleihungen in Fremdwährung. Bestehende, kurzfristige Forderungen aus Lieferung und Leistung, die mit dem Geldkurs des Entstehungstages oder dem Devisenkassamittelkurs zum letzten Bilanzstichtag angesetzt waren, sind im Zuge einer Novation ohne Neubewertung durch eine Darlehensforderung in gleicher Höhe ersetzt worden. Die Ausleihungen haben zum Stichtag eine Laufzeit von mindestens einem Jahr und werden mit dem Kurs zum Novationszeitpunkt oder dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind grundsätzlich mit dem gleitenden Durchschnittspreis bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem letzten niedrigeren Einkaufspreis am Bilanzstichtag aktiviert. Unfertige und Fertige Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen, unter Berücksichtigung ihres Fertigstellungsgrades, bewertet. Die Einzelkalkulationen beruhen auf den entsprechenden Ist-Kosten lt. Betriebsabrechnung (Kostenträgerbericht) und enthalten neben den direkt zurechenbaren Material-, Fertigungs- und Konstruktionseinzelkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung auch anteilige Material-, Fertigungs- und Konstruktionsgemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB als Verwaltungsgemeinkosten aktiviert. Im Berichtsjahr wurden Verwaltungsgemeinkosten in Höhe von TEUR 280 (Vj. TEUR 219) aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Geleistete Anzahlungen sind zu den Nennwerten ausgewiesen. Wertberichtigungen einzelner Positionen waren nicht erforderlich. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zu den verrechenbaren Zahlungsbeträgen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert bilanziert. Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit unter einem Jahr sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Allen mit erkennbaren und latenten Risiken behafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko ist wie im Vorjahr durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand berücksichtigt. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert bilanziert. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind mit den jeweiligen Nennwerten bewertet. Die Kassenbestände ausländischer Währungen sind mit dem entsprechenden Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu ihren jeweiligen Nominalwerten bewertet. Sie stellen Zahlungen dar, die erst im folgenden Geschäftsjahr zu Aufwand führen. LATENTE STEUERN Aktive latente Steuern Die latenten Steuern wurden aufgrund bestehender Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden gebildet. Die Bewertung erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen. Das Wahlrecht zur Aktivierung eines Überhangs an aktiven latenten Steuern wurde nicht ausgeübt. EIGENKAPITAL Gezeichnetes Kapital entspricht dem Stammkapital lt. Gesellschaftsvertrag sowie der Handelsregistereintragung und ist in voller Höhe erbracht. Eigene Anteile in Höhe von EUR 60.000,00 sind vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage in Höhe von EUR 600.763,97 stellt eine Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB dar und entspricht dem Betrag, der bei der Ausgabe von Anteilen einschließlich von Bezugsanteilen über den Nennbetrag hinaus erzielt wurde. Gewinnrücklage Die Gewinnrücklage stellt eine andere Gewinnrücklage nach § 268 Abs. 1a HGB i.V.m. § 266 Abs. 3 HGB dar. RÜCKSTELLUNGEN Steuerrückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Steuerschuld nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bilanziert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Briefkurs am Entstehungstag bzw. dem höheren Kurs (Devisenkassamittelkurs) zum Bilanzstichtag passiviert. Nachrangige Gesellschafterdarlehen sind zum Rückzahlungsbetrag bilanziert. Nach § 256a HGB erfolgt die Umrechnung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten - unter Beachtung des Realisationsprinzips - mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. LATENTE STEUERN Passive Latente Steuern Passive latente Steuern resultieren aus Buchwertunterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen (Entwicklungskosten) und sind in Höhe von TEUR 82 bilanziert. Der Steuersatz beträgt 27,025% für Körperschaftssteuer und Gewerbesteuer. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände Die gesamten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen belaufen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf TEUR 1.139 (Vj. TEUR 1.054). Davon wurden TEUR 149 aktiviert (Vj. TEUR 120). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstige Forderungen und Vermögensgegenstände von EUR 762.894,75 (Vj. TEUR 360) beinhalten Umsatzsteuerforderungen, sowie personelle Forderungen, welche erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
Rückstellungen Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beinhalten in Höhe von EUR 1.750.000,00 (Vj. TEUR 1.750) Verbindlichkeiten, die im Rahmen der nachrangigen Darlehensverträgen entstanden sind sowie EUR 3.036,00 (Vj. TEUR 15) für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung in Höhe von EUR 176.492,13 (Vj TEUR 184) enthalten. Über branchenübliche Sicherheiten hinaus bestehen keine weiteren Sicherheiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten EUR 144.627,42 (Vj TEUR 184) sind folgende Aufwendungen enthalten, die nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden.
Durch Bankgarantien besicherte Haftungen, die sich aus branchenüblichen vertraglichen Garantieverpflichtungen der Gesellschaft für zu erbringende und erbrachte Leistungen zusammensetzen, werden ausschließlich im Anhang dargestellt. Zum 29.02.2024 wies die Gesellschaft folgende Verpflichtungen aus:
D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein periodenfremdes Ergebnis in Höhe von EUR 346.769,46 (Vj. TEUR 476) enthalten. Im Wesentlichen setzt sich dieses Ergebnis durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen zusammen. Ferner sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 17.900,59 (Vj. TEUR 104) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Aufwand aus Währungsumrechnungen in der Höhe von EUR 118.202,18 (Vj. TEUR 34) enthalten. Insgesamt ergibt sich ein Verlust aus Währungsumrechnung von EUR 100.301,59. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB:
Im Rahmen der Corona-Hilfsprogramme von der KfW wurden im Geschäftsjahr 2020/2021 Förderkredite in Höhe von EUR 3.000.000,00 aufgenommen. Die Laufzeit beträgt 5 Jahre. Darüber hinaus besteht ein unbefristeter Mietvertrag mit der Uponor GmbH, Haßfurt. Der Netto-Mietzins beträgt monatlich EUR 37.782,43 und kann von jeder Partei mit 18-monatiger Kündigungsfrist schriftlich zum Monatsende gekündigt werden. Mitarbeiter Durchschnitlliche Zahl der während des Geschäftjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
Aufstellung Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist zu 100% an der UNICOR North America Inc., mit Sitz in 41048 Hebron, KY, USA, beteiligt. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt per 29.02.2024 USD 96.698,98. Darin ist ein Jahresüberschuss für das WJ 2023/24 von USD 14.340,97 enthalten. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr: Mag. Klaus Battistata Mitglied der Geschäftsführung - kaufmännische Leitung Fabian Spitzner, Mitglied der Geschäftsführung - Vertriebsleitung Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zum Konzernabschluss Die Gesellschaft ist gemäß § 271 Abs. 2 HGB ein verbundenes Unternehmen der GAW Group Pildner-Steinburg Holding GmbH, mit Sitz in Graz, Österreich und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Die GAW Group Pildner-Steinburg Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis an Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist beim Handelsregister/Firmenbuch des Landesgerichts für Zivilrechtssachen in Graz, Österreich hinterlegt und einsehbar. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.125.508,31 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 3.837.836,90 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen. F. Unterschrift gemäß § 245 HGB UNICOR GmbH, Haßfurt Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024
Haßfurt, den 05. Juni 2024 Anlage zum Anhang UNICOR GmbH, Haßfurt Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. März 2023 bis 29. Februar 2024
"Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UNICOR GmbH, Haßfurt: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UNICOR GmbH, Haßfurt, - bestehend aus der Bilanz zum 29.02.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UNICOR GmbH, Haßfurt, für das Geschäftsjahr vom 01.03.2023 bis zum 29.02.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 5. Juni 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Steinle, Wirtschaftsprüfer gez. Appel, Wirtschaftsprüfer (An dieser Stelle endet die Wiedergabe des Bestätigungsvermerks.)" |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit Schuhen
Herstellung von Schuhen
Herstellung von Schuhen
Herstellung von Schuhen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen