Grundstücksgesellschaft Springorumallee 5 eGbR
Selbe AdresseVerbriefungszweckgesellschaften a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Ossenbach seit 26.2.2013 | Geschäftsführer |
Ralf Markus Dipl.-Kfm. Boden seit 27.9.2012 | Geschäftsführer |
Roger Daniel Boden seit 27.9.2012 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Auto Witzel GmbHBochumJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.08.2012LageberichtI. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen In den Jahren 2013 und 2014 wird sich das Wachstum der Weltwirtschaft und vieler Automobilmärkte voraussichtlich fortsetzen; dabei werden die Schwellenländer eine bedeutende Rolle spielen. Wachstumsträger waren vor allem die Schwellenländer, deren hohe wirtschaftliche Dynamik sich bereits in der zweiten Hälfte 2011 und auch im gesamten Jahr 2012 verlangsamt hat. Das Wachstumstempo der Industrieländer blieb im Berichtszeitraum unterproportional. Insbesondere die expansive Geldpolitik, der Anstieg der Rohstoffpreise und die Staats- und Schuldenkrise in Europa führten zur Verunsicherung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. 1. Die internationale Automobilkonjunktur Die weltweiten Neuzulassungen sind 2012 weiterhin im Plus. Im Vergleich zu 2011 mit 65.948.906 Zulassungen stiegen die Zulassungen in 2012 um 8,8% auf 71.746.795. Dieser Zuwachs zeigt die generelle robuste Entwicklung der globalen Pkw-Nachfrage, die sich allerdings weiterhin regional sehr unterschiedlich darstellt. Für 2013 wird ein neues Rekordniveau von 73.500.000 Einheiten und 2,5% Zuwachs erwartet. Größter Hersteller in Bezug auf den Fahrzeugabsatz in 2012 war Toyota, gefolgt von GM und VW.
Westeuropa (-15,7%) lag deutlich unter Vorjahr. Für 2013 wird keine Besserung erwartet. Westeuropa wird zum vierten Mal in Folge rückläufige Neuzulassungen zu verzeichnen haben und die geringste Pkw-Nachfrage seit 1993 erleben. 2. Renault/Nissan Die Allianz aus dem französischen Autobauer Renault und dem japanischen Nissan-Konzern hat im vergangenen Jahr mehr Fahrzeuge verkauft als je zuvor. Dank der Stärke des japanischen Partners kam das Bündnis auf einen Absatz von 8,1 Millionen Wagen. Dies entspricht dem vierten Rekord in Folge und einem weltweiten Marktanteil bei Neuwagen von etwa 10 %. Im Vergleich zu 2011 hat man den Absatz um 1 % gesteigert. Ein deutlich besseres Ergebnis verhinderte die Schwäche des französischen Partners. Renault musste wegen der Absatzkrise in Westeuropa einen Rückgang der Verkäufe von 6,3 % verkraften. Ein Plus von 9,1 % auf den Märkten außerhalb Europas konnte diese Verluste nicht kompensieren. Zudem gingen auch die Verkäufe des russischen Partners AvtoVaz um 5,5 % auf knapp 611.000 Fahrzeuge zurück. Nissan setzte hingegen 4,94 Millionen Wagen ab und damit 5,8 % mehr als im 2011. Dadurch verkaufte der Autobauer zum ersten Mal in der Unternehmensgeschichte mehr Autos außerhalb Europas.Nach eigenen Angaben hofft Renault, den verlorenen europäischen Marktanteil mit einer verjüngten Fahrzeugpalette zurück zu gewinnen, ist sich aber über das schwierige wirtschaftliche Marktumfeld bewusst. Derzeit verhandelt das Unternehmen gerade mit französischen Gewerkschaften über Stellenstreichungen der 44.000 Mitarbeiter großen Belegschaft. Erst kürzlich hatte der Autohersteller angekündigt, 7.500 Jobs streichen zu wollen. Obwohl Renault unter dem gleichen Absatzeinbruch in Europa wie andere große Hersteller leidet, unterscheidet sich das Unternehmen von Konkurrenten wie PSA Peugeot-Citroen und General Motors Opel/Vauxhall-Sparte, die ebenfalls beide drastische Stellenkürzungen und sogar Werksschließungen planen. Denn die sind noch stärker vom europäischen Markt abhängig, während für Renault mit seiner Palette an billigen Einstiegsmodellen und leichten Lkws der globale Markt immer wichtiger wird. Trotzdem sackte der globale Absatz im vergangenen Jahr auf 2,55 Millionen Fahrzeuge ab, vor allem ausgelöst durch einen 18 %igen Einbruch in Europa. Renault verlor fast 9 % Marktanteil an die größten Konkurrenten, das schlechteste Ergebnis seit Jahrzehnten. Außerhalb Europas konnte das Unternehmen jedoch 9,1 % zulegen. Im Billig-Segment konnte Renault mit seiner Marke Dacia im vergangenen Jahr bereits ein Absatzplus von 4,8 % verbuchen. Die Südkorea-Sparte Renault Samsung Motors brach hingegen um 44 % ein, weil die Produktpalette alt war. 3. Fiat/Chrysler Der italienische Autobauer Fiat hält sich dank der florierenden Geschäfte seiner US-Tochter Chrysler in den schwarzen Zahlen. Der Nettogewinn der Gruppe sank im vergangenen Jahr auf 1,4 Milliarden Euro (2011: 1,65 Milliarden Euro). Ohne Chrysler hätte Fiat 2012 wegen des eingebrochenen europäischen Marktes über eine Milliarde Euro Verlust eingefahren. Damit erweist sich Chrysler einmal mehr als Stütze für Fiat. Die italienische Mutterfirma leidet unter den Einbrüchen am europäischen Automarkt. Dabei war die Rollenverteilung ursprünglich genau andersherum: Chrysler hatte die Wirtschaftskrise 2009 nur dank Staatshilfe überlebt. Fiat sprang ein, half mit technischem Know-how aus und hält mittlerweile die Mehrheit an den Amerikanern. Zu Chrysler gehören auch die Marken Dodge, Jeep sowie die Pick-up-Trucks von Ram. Keine vier Jahre nach der Beinahe-Pleite ist Chrysler wieder obenauf. Dank starker Verkäufe auf dem Heimatmarkt verdiente der Autobauer im vergangenen Jahr unterm Strich knapp 1,7 Milliarden Dollar (1,3 Milliarden Euro). Das ist neun Mal mehr als im Jahr davor. Selbst um Sondereffekte bereinigt hat sich das Ergebnis mehr als verdoppelt. Der Umsatz stieg um 20 % auf 65,8 Milliarden Dollar. Der Gesamtumsatz der Fiat-Gruppe, also mit dem US-Partner, stieg um 12 % auf 84 Milliarden Euro. Dies war vor allem den Verkäufen in Nord- und Südamerika zu verdanken. Denn in der Region Europa-Nahost-Afrika schrumpfte der Umsatz den Angaben zufolge um 11 %, vor allem wegen des schlechten Geschäfts im von einer anhaltenden Rezession betroffenen Italien. Das Unternehmen verkaufte 4,2 Millionen Fahrzeuge. Chrysler verkaufte 2,2 Millionen Autos und damit 18 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Im Hauptmarkt USA konnte der Hersteller stärker zulegen als die Konkurrenz von General Motors oder Ford und steigerte damit seinen Marktanteil von 10,5 auf 11,2 %. Konzernchef Sergio Marchionne sagte in Turin, in Europa seien nicht vor 2015/16 wieder Gewinne für Fiat zu erwarten. 4. Der Automobilmarkt Deutschland 2012 Der deutsche Automobilmarkt konnte sich 2012 der Staatsschuldenkrise in Europa nicht entziehen und verlor 2,87% oder gut 90.000 Einheiten auf 3,08 (3,17) Mio. Pkw. Sehr kritisch zu beurteilen ist dabei, dass die Rabatte noch einmal über das bereits hohe Niveau hinaus gestiegen sind und fehlende Stückzahlen durch extensive Tageszulassungspolitik auszugleichen versucht worden ist. Der Privatmarktanteil ist um über 7% gesunken und macht nunmehr nur noch einen Anteil von 41,7% der Gesamtzulassungen aus. Renault hat 11,19% bzw. 13.335 weniger Neuwagen zugelassen, Dacia hingegen konnte zum wiederholten Mal den Marktanteil um 12,26% auf 1,46% sowie die Einheiten von 41.236 auf 44.963 erhöhen. Mit den neuen Modellen Renault Clio (inkl. Kombi) und Renault Captur sollen die verloren gegangenen Marktanteile zurück erobert werden. Mit den neuen Dacia - Modellen Sandero, Lodgy und Dokker ist auch für 2013 von einer Steigerung auszugehen. Dacia ist damit zu einem wesentlichen Pfeiler der Renault Strategie auch innerhalb des deutschen Marktes aufgestiegen. Fiat hat mit seinen Schwestermarken Lancia, Alfa Romeo und Jeep in 2012 90.269 Zulassungen getätigt, was zum Vorjahr mit 98.129 7.860 Einheiten bzw. 8,01% weniger Fahrzeuge bedeutet. Alfa Romeo hat den größten prozentualen Rückgang mit -28,38% zu verzeichnen, da sie aktuell nur noch 2 Modelle (Mito und Guiletta) im Programm haben. Für 2013 ist im Fiat-Bereich produktseitig noch keine Besserung in Sicht. II. Geschäftsentwicklung der Auto Witzel GmbH, Vorgänge von besonderer Bedeutung Im Laufe des ersten Halbjahres 2012 ist der Abbau der Fahrzeugbestände die wichtigste Aufgabe der Auto Witzel GmbH zur Vermeidung von Verlusten gewesen. Alle Anstrengungen fokussierten sich auf dieses Ziel. Zum 30. Juni 2012 wurde die Filiale Weitmar geschlossen. Ein Teil der Mitarbeiter konnte übernommen werden. Man konnte aufgrund eines Nachmieters sofort aus der gemieteten Immobilie ausziehen und auch bestehende Geschäftsausstattung veräußern. Die Umleitung der Kunden zum Standort Freudenbergstraße war aus vertrieblicher Sicht nur bedingt erfolgreich. Der Service hat große Teile der Kunden retten können. Auto Witzel verfügt am 31. August 2012 über 8 Partner, die alle Neuwagen über Auto Witzel beziehen. Im Rumpfgeschäftsjahr 2012 wurde der Vertrag mit der Bieling GmbH (Herten) beendet. Weiterhin wurden im Rumpfgeschäftsjahr 2012 die Verträge mit den Partnern Michalidis in Gevelsberg sowie Auffenberg GmbH in Gelsenkirchen mit Wirkung zum 28. Februar 2014 gekündigt. Die Anzahl der Geschäfte spielen bis auf Gelsenkirchen eine untergeordnete Rolle. Dort sind wir bereits mit Nachfolgern in Verhandlungen eingetreten. Das Geschäftsjahr wurde vom Kalenderjahr auf den 1. September - 31. August verlegt. Das Marktverantwortungsgebiet der Auto Witzel GmbH Der Gesamtmarktanteil aller von Auto Witzel vertretenen Marken ist rückläufig gewesen. In 2012 belief sich dieser nur noch auf 8,83%, im Vorjahr noch auf 10,92%. Der Rückgang ist mit -19,1% deutlich höher als der Marktrückgang von -2,49%. Investitionen Zur Nutzung des Potentials an Gebrauchtwagenverkäufen soll kurzfristig ein Grundstück gekauft werden, auf dem ein GW-Zentrum entstehen wird. Außerdem soll die Lackiererei in Witten wieder auf- und ausgebaut werden, um zentral für Auto Witzel und TCB Automobile das Unfallschadengeschäft zu organisieren. Weitere Investitionen sind nicht geplant. Personal Vor der Übernahme der Auto Witzel durch die BOB Automotive Group wurden die Herren Geschäftsführer Stoltefuß und Höner, sowie der Prokurist Herr Zimmer gekündigt. III. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögensstruktur des Unternehmens ist gekennzeichnet durch einen Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen von 4,3 % (Vorjahr: 11,7 %), des Vorratsvermögens von 57,7 % (Vorjahr: 62,8 %) und der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände von 24,7 % (Vorjahr: 20,7%). Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Ausweis der Vorführwagen bislang unter den Sachanlagen erfolgte. Zum Bilanzstichtag 31. August 2012 werden diese nunmehr im Vorratsvermögen ausgewiesen. Der Buchwert dieser Vorführwagen hat zum 31. Dezember 2011 T€ 1.180, entsprechend 7,61 % der Bilanzsumme betragen. Insgesamt hat sich das Gesamtvermögen um rund T€ 4.800 verringert, was in erster Linie auf den Bestandsabbau der Bestände an Neuwagen einschließlich Tageszulassungen zurück zu führen ist. Das Eigenkapital beträgt 3,8 % (Vorjahr: 13,2 %) der von T€ 15.504 auf T€ 10.699 gesunkenen Bilanzsumme. 81,9 % des Gesamtkapitals entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital (Vorjahr: 79,2 %). Das langfristige Vermögen ist zu 89,1 % (Vorjahr:> 100,0 %) durch Eigenkapital gedeckt. Unter Einbeziehung des langfristigen Fremdkapitals ergibt sich zum 31. August 2012 eine Überdeckung des langfristigen Vermögens durch langfristiges Kapital von T€ 1.479 (Vorjahr: T€ 2.603 - nach Korrektur der Vorführwagen). Aus der laufenden Geschäftstätigkeit sind der Gesellschaft im acht Monate umfassenden Rumpfgeschäftsjahr 2012 Finanzmittel in Höhe von T€ 193 (Vorjahr: T€ 451) zugeflossen. Im Investitionsbereich waren Mittelzuflüsse von T€ 90 (Vorjahr: T€ -793) zu verzeichnen. Im Finanzierungsbereich sind der Gesellschaft T€ 400 (Vorjahr: T€ 0) zugeflossen. Als Ergebnis verbleibt eine Erhöhung der Barliquidität um T€ 683 (Vorjahr: Verringerung T€ 342). Das Netto-Umlaufvermögen hat sich um T€ 50 auf T€ 1.463 erhöht. Bereinigt um die Ausweisänderung bei den Vorführwagen ist allerdings ein Rückgang von T€ 1.130 zu verzeichnen. Bei der Darstellung der Ertragslage ist zu berücksichtigen, dass es sich bei dem Berichtszeitraum um ein acht Monate umfassendes Rumpfgeschäftsjahr handelt. Insofern sind die Angaben mit denen des Vorjahres nur bedingt vergleichbar. Das im Rumpfgeschäftsjahr erzielte Rohergebnis beträgt T€ 3.563. Bei linearer Hochrechnung auf ein volles Geschäftsjahr beträgt das Rohergebnis T€ 5.345 und liegt damit deutlich unter dem Vorjahreswert von T€ 8.506. Ursächlich ist neben rückläufigen Umsatzerlösen auch ein Margenrückgang. Durch den extrem hohen Bestand an Neuwagen zum 31. Dezember 2011 musste die Gesellschaft deutlich höhere Nachlässe gewähren um die Bestände auf ein normales Niveau abbauen zu können. Insbesondere die Personalkosten konnten nicht an die rückläufige Umsatztätigkeit angepasst werden. Die Personalkostenquote beläuft sich - bezogen auf das Rohergebnis - auf 91,5 % nach 53,0 % im Vorjahr. Die Abschreibungsquote konnte zwar von 4,2 % im Vorjahr auf 3,1 % verringert werden; dies ist aber auf die Ausweisänderung bei den Vorführwagen zurück zu führen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten ebenfalls nicht an die geringere Geschäftstätigkeit angepasst werden. Die Quote beträgt im Berichtszeitraum 54,3 %; Vorjahr: 38,6 %. Infolge der hohen Fahrzeugbestände hat sich auch das Zinsergebnis deutlich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Insgesamt schließt das Rumpfgeschäftsjahr 2012 mit einem Verlust von T€ 1.940 ab. Das Ergebnis des Rumpfgeschäftsjahres wurde durch zahlreiche Sondereffekte beeinflusst. Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung vom Jahresergebnis zum "bereinigten Betriebsergebnis":
Die neutralen Erträge betreffen Versicherungserstattungen (TEUR 300) sowie Schadenersatzleistungen (TEUR 450). Die neutralen Aufwendungen entfallen auf periodenfremde Aufwendungen (TEUR 684), Wertberichtigungen auf den Fahrzeugbestand (TEUR 165), die erstmalige Bilanzierung von Rücknahmeverpflichtungen (TEUR 119) sowie Abfindungen (TEUR 56). IV. Nachtragsbericht Die Herren Ralf Markus Boden und Roger Daniel Boden wurden am 27. September 2012 zu Geschäftsführern bestellt. Die Herren Boden sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Uwe Michael Witzel wurde durch die Gesellschafterversammlung mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 als Geschäftsführer abberufen. Herr Frank Ossenbach wurde zum 1. Januar 2013 als Geschäftsführer bestellt. Die Eintragungen in das Handelsregister erfolgten jeweils am 26. Februar 2013. Per 31. Dezember 2012 wurde der Vertrag mit der Eller GmbH (Herne) beendet. Die Partnerverträge mit Michalidis in Gevelsberg sowie der Auffenberg GmbH in Gelsenkirchen wurden Anfang 2012 per Ende Februar 2014 gekündigt. Die Anzahl der Geschäfte spielen bis auf Gelsenkirchen eine untergeordnete Rolle. Dort sind wir bereits mit Nachfolgern in Verhandlungen eingetreten. V. Prognosebericht (Chancen und Risiken) Wir rechnen mit ca. 3 Mio. Neuwagenzulassungen in Deutschland, was auch den Schätzungen der meisten Hersteller, Importeure und Verbände entspricht. Wir sehen die Absatzentwicklung der Marken Renault und Fiat für 2013 in Deutschland kritisch. In unserem Markt hingegen werden wir Marktanteile und Stückzahlen hinzugewinnen. Unser Auftritt bei Fiat an den jeweiligen Standorten, wird an die aktuellen Standards des Herstellers angepasst und hierdurch weiter aufgewertet. Risiken aus betrieblicher Tätigkeit Im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit ergeben sich Risiken, die die Vermögens- und Ertragslage der Auto Witzel GmbH erheblich beeinträchtigen können, wie mögliche Ausfälle der Energieversorgung, technische Ausfälle, insbesondere auch durch EDV-Störungen, Brände, Diebstähle und ähnliche Ereignisse, die zwar potenziell hohe Schäden verursachen können, deren Eintrittswahrscheinlichkeit jedoch verhältnismäßig gering ist. Diesen Risiken begegnet die Firma neben vorbeugenden Maßnahmen wie Brand- und Arbeitsschutz und Versicherungspolicen in ausreichendem Umfang (Multiriskpolice). Mitarbeiter werden auf die Risiken hingewiesen und erhalten Verhaltensmaßregeln zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. System des Risikomanagements bei Auto Witzel Gemäß der Risikomanagementstrategie des Autohauses werden die Risiken, die mit den geschäftlichen Aktivitäten des Unternehmens untrennbar verbunden sind, nach Möglichkeit vermieden bzw. reduziert, um potenzielle Schäden vom Unternehmen abzuwenden. Kalkulierbare Risiken werden bewusst nur eingegangen, wenn sie im Rahmen der Nutzung günstiger Geschäftsgelegenheiten zur zukunftsorientierten Festigung und Steigerung des Unternehmenswertes vertretbar sind. Die Firma unterhält ein Risikomanagement - und Risikofrüherkennungssystem. Im Rahmen der definierten Zuständigkeiten innerhalb des Risikomanagementsystems werden potenzielle Risiken identifiziert, geeignete Maßnahmen für deren Steuerung und Kontrolle erarbeitet und implementiert sowie die Zielerreichung durch die getroffenen Maßnahmen laufend kontrolliert. Die Wirksamkeit des Steuerungs - und Kontrollsystems wird kontinuierlich überprüft. Der Lagebericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse und Tendenzen können von den hier formulierten Aussagen abweichen. Voraussichtliche Entwicklung von Auto Witzel Wesentliche Bestimmungsfaktoren der künftigen Entwicklung der Firma liegen primär in zukunftsgerichteten Strategien und Maßnahmen, die das stetige, qualitative und quantitative Wachstum des Unternehmens nachhaltig sicherstellen sollen. Nach der Übernahme der Auto Witzel GmbH durch die BOB Automotive Group GmbH am 12. September 2012 wurden und werden wesentliche Kernbereiche neu organisiert. Herr Witzel wurde mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 als Geschäftsführer abberufen, auf ihn folgte Herr Ossenbach zum 1. Januar 2013. Trotz des länger anhaltenden strukturellen Umbaus der Firma wird es uns gelingen, den Absatz beider Konzernmarken zu steigern. Für das Geschäftsjahr 2012/2013 wird ein Umsatz von ca. 39 Mio. € erwartet, was - bezogen auf die im Rumpfgeschäftsjahr erzielten Umsätze - einer Steigerung von ca. 40 % entspricht. Nach der erfolgten Bereinigung der Bestände gehen wir von einer deutlichen Verbesserung der Margen aus. Aufgrund der Restrukturierung einerseits, aufgrund der Umsatzerwartungen andererseits werden wir das Geschäftsjahr 2012/2013 voraussichtlich mit einem ausgeglichenen Ergebnis abschließen. Durch die im laufenden Geschäftsjahr getroffenen Maßnahmen erwarten wir eine positive Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 2013/2014 und gehen davon aus, ein leicht positives Ergebnis ausweisen zu können. Ein Schwerpunkt für 2012/2013 wird die Aus- und Weiterbildung der bestehenden Mitarbeiter in vertrieblichen, technischen und edv-systematischen Belangen sein. Ein weiteres Projekt wird die Zusammenführung der Bereiche Rechnungswesen, Fahrzeugdisposition und EDV mit den entsprechenden Abteilungen der Autohaus Boden GmbH sein. Dies erfolgt aus synergetischen Gründen.
Bochum, 5. Juli 2013 gez. Ralf Markus Boden gez. Roger Daniel Boden gez. Frank Ossenbach BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeines Angaben zum Abschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie hat bei der Aufstellung des Abschlusses von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB und bei der Offenlegung von den Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht. Bei der Aufstellung des Abschlusses wurden die §§ 242 bis 256, 264 bis 288 HGB sowie § 42 GmbHG beachtet. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. Im Rumpfgeschäftsjahr erfolgten einige Ausweisänderungen. Folgende Sachverhalte wurden zum Bilanzstichtag anders ausgewiesen, während das Vorjahr nichtangepasst wurde, da sich die Änderungen auf das Anlagevermögen beziehen:
Des Weiteren wurde bei folgenden Ausweisänderungen das Vorjahr entsprechend angepasst und nun analog zum Ausweis des Bilanzstichtags ausgewiesen:
II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Wertansätze der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens wurden um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände bis 410,00 € wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Von der Bewertungsfreiheit des § 6 Abs. 2 EStG wurde Gebrauch gemacht. Es wurde unterstellt, dass die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter im Zugangsjahr abgegangen sind. Der in Vorjahren gebildete Sammelposten nach § 6 Abs. 2 EStG wurde im Geschäftsjahr um ein Fünftel gewinnmindern aufgelöst. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips mit den niedrigeren Marktpreisen vom Bilanzstichtag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennwert bewertet. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind jeweils zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der für Pensionen zurückgestellte Betrag entspricht den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten handelsrechtlichen Verpflichtungsumfang nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännische Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die horizontale Gliederung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres wurden im Anlagespiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. 2. Sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von insgesamt € 1.831.091,26 entfällt ein Teilbetrag von € 681.491,90 auf Forderungen gegen Gesellschafter. Davon hat wiederum ein Teilbetrag von € 450.000,00 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde unter Anwendung der versicherungsmathematischen PUC-Barwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
4. Verbindlichkeiten Von den Verbindlichkeiten in Höhe von € 9.041.043,75 (Vorjahr: T€ 12.708) sind € 7.172.147,09 (Vorjahr: T€ 11.870) durch Sicherungsübereignungen gesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren. 5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund Verpflichtungen aus Mietverträgen für Verkaufs-, Werkstatt- und Verwaltungsräume ergibt sich ein jährlicher Aufwand in Höhe von T€ 719. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 300 aufgrund von Versicherungserstattungen für Sachverhalte aus den Vorjahren enthalten. Weitere periodenfremde Erträge von T€ 450 resultieren aus Schadensersatzleistungen. Periodenfremde Aufwendungen werden im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 350 aufgrund nicht erhaltener Zuschüsse, die in 2011 ergebniswirksam als Forderung eingebucht wurden, ausgewiesen sowie weitere T€ 134 aufgrund von ausgebuchten Forderungen aus Vorjahren. Im Personalaufwand sind periodenfremde Aufwendungen aus der Zuführung der Pensionsverpflichtungen für Vorjahre in Höhe von T€ 200 enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Leitungsorgane Als Geschäftsführer waren bestellt:
Die Herren Boden sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die im Rumpfgeschäftsjahr ausgezahlten Geschäftsführerbezüge betragen insgesamt T€ 245. In den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von T€ 681 ausgewiesen, die nicht verzinst werden. 2. Mitarbeiteranzahl Im Durchschnitt waren während des Rumpfgeschäftsjahres 50 gewerbliche (2011: 66) und 69 kaufmännische (2011: 61) Arbeitnehmer sowie 27 Auszubildende (2011: 28) beschäftigt . Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 HGB. 3. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Bochum, 5. Juli 2013 gez. Ralf Markus Boden gez. Roger Daniel Boden gez. Frank Ossenbach Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2013 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: Wir haben den Abschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lageberichtder Auto Witzel GmbH, Bochum,für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. August 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Abschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Abschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Abschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Abschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Abschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Abschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Abschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Abschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, 8. Juli 2013 HERDEN
BöTTINGER BORKEL NEUREITER GmbH
gez. D. Neureiter, Wirtschaftsprüfer gez. Th. Laute, Wirtschaftsprüfer |
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