PT Service GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Simon seit 4.11.2010 | Geschäftsführer |
Ulrike Ruschemeier-Kochen seit 27.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
W******* R********** | 0.00% |
G****** R********** | 0.00% |
U***** R***************** | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MODULAT FACTORING GmbH (vormals: el Factoring GmbH)HannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht Geschäftsjahr 2023Gesellschaftsrechtlicher Rahmen, KonzernzugehörigkeitDie MODULAT FACTORING GmbH (vormals el Factoring GmbH, nachfolgend auch MF oder MF GmbH genannt) wurde 1996 in Hannover gegründet und bietet Factoring für kleine und mittelständische Unternehmen mit Sitz in Deutschland an. Im Rahmen des Full-Service-Factoring kauft MF laufende Kundenforderungen aus Waren- und Dienstleistungsgeschäften bei Sofortauszahlung von mind. 80 % des Kaufpreises. Sie übernimmt das Delkredere-Risiko sowie das Debitorenmanagement von der Überwachung der Zahlungseingänge bis zum Inkasso. MF trägt den sich ändernden Anforderungen der Factoring-Kunden Rechnung, indem sie Strategien und individuelle Lösungen auf der Basis von langjährigen Erfahrungen und Kompetenz ständig weiterentwickelt. Kundenzufriedenheit, hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards haben für MF Priorität. Dies gewährleisten hochqualifizierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die über jahrelange Erfahrungen in der Finanzwirtschaft, der betriebswirtschaftlichen Analyse und dem Debitorenmanagement verfügen. Neben dem echten Full-Service-Factoring bietet MF den Ankauf von überfälligen Forderungen an. Bis einschließlich 2018 hat MF von der MODULAT LEASING AG (nachfolgend auch ML und ML AG genannt) Schadenersatzforderungen gegen Leasingnehmer aus vorzeitig beendeten Verträgen erworben. Die MF GmbH ist als verbundenes Unternehmen Teil der MODULAT Gruppe mit Sitz in Hannover. ML entwickelt seit 1985 als bankenunabhängiger Anbieter Leasinglösungen für Unternehmen und Privatkunden, vorrangig in den Produktgruppen Elektronik und Fahrrad (E-Bike). Zwischen der ML AG und der MF GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die MF GmbH ist Mitglied im BFM e.V., dem Bundesverband Factoring für den Mittelstand. Geschäftsjahr 2023Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und BranchenentwicklungIm Jahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft einen Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,3 %. Insbesondere die schwache Weltkonjunktur, anhaltend hohe Inflationsraten und steigende Zinsen waren die Hauptursachen für das Schrumpfen der Wirtschaft. Die als unsicher geltende Gesamtlage dämpfte zudem den privaten Konsum, der zuvor ein bedeutender Wachstumstreiber war. Weiterhin belasten anhaltend hohe Energiekosten die Industrie erheblich, was zu Produktionsreduktionen und Verlagerungen ins Ausland führte. Die anspruchsvolle globale Wirtschaftslage, gekennzeichnet durch Unsicherheiten und Herausforderungen, hat Deutschland in eine Phase wirtschaftlicher Schwäche geführt. Die Prognosen für das Jahr 2024 sind eher skeptisch und deuten bestenfalls auf ein geringfügiges Wachstum hin. Eine anhaltende wirtschaftliche Schwäche wird erwartet, wobei hohe Preise auf verschiedenen Wirtschaftsebenen das Konjunkturwachstum weiterhin bremsen. Für das kommende Jahr zeichnet sich demnach allenfalls eine kleine Erholung der Wirtschaft ab, wenngleich die Aussichten weiterhin von einer gewissen Schwäche geprägt sind. Forscher vom Kieler Institut für Weltwirtschaft erklären: "Die deutsche Wirtschaft müht sich aus der Stagnation, eine große konjunkturelle Dynamik ist nicht absehbar." Eine potenzielle Triebkraft für diese Entwicklung könnte die Europäische Zentralbank sein, die voraussichtlich im kommenden Sommer erste Leitzinssenkungen plant. Diese Maßnahme dürfte nicht nur die Zinslandschaft beeinflussen, sondern auch positive Impulse für die Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone setzen. Insgesamt bleibt jedoch festzuhalten, dass trotz der erwarteten grundsätzlichen Erholung das wirtschaftliche Umfeld Ende 2024 noch Schwächen aufweisen könnte. Es ist entscheidend, die Entwicklungen auf den globalen Märkten und die Umsetzung geldpolitischer Maßnahmen genau zu beobachten, um mögliche Risiken und Chancen rechtzeitig zu erkennen. Während die Finanzmärkte bereits von bis zu vier Zinssenkungen im Jahr 2024 ausgehen, warnen Vertreter der Notenbanken vor zu großem Optimismus. EZB-Präsidentin Christine Lagarde betont beim Weltwirtschaftsforum in Davos: "Ich weiß, dass einige Leute sagen, dass wir übers Ziel hinausschießen. Ich glaube aber, das größte Risiko wäre, wenn wir die Zinsen zu schnell senken würden, denn dann hätten wir all die Mühe der vergangenen 15 Monate verschwendet." Zuletzt hatte die EZB die Zinsen stabil auf dem Niveau von 4,5 Prozent gehalten. "Ich will nicht spekulieren - wir sollten auf neue Daten warten", dämpft auch Bundesbank-Präsident Joachim Nagel die Erwartungen. "Und wir leben in einer sehr unsicheren Welt. Wir sollten nicht vergessen, dass viele Herausforderungen auf uns zukommen, die auch die Geldpolitik beeinflussen werden." Die EZB hat erklärt, besonders auf die Entwicklung der Löhne, Gewinnspannen der Unternehmen, Energiepreise und potenzielle Lieferengpässe zu achten. Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) ist im Dezember leicht gestiegen und lag kurz vor dem Jahreswechsel bei 87,6 Punkten und damit weiterhin deutlich unter der neutralen 100-Punkte-Marke. 1 Nach Berichten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen im Dezember um 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im November lag dieser Wert sogar bei 18,8 Prozent. "Für die kommenden Monate erwarten wir weiter steigende Zahlen", sagte der Insolvenzexperte Steffen Müller vom Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). 2 Der BFM meldete in seiner Pressemitteilung vom 13. Februar 2024, dass die Branche im Geschäftsjahr 2023 erneut gewachsen ist. Trotz der komplexen Wirtschaftslage des vergangenen Jahres, die teilweise die positive Entwicklung der Factoring-Unternehmen unterstützte, konnte ein mittleres Wachstum von 13 Prozent verzeichnet werden. 3
1 Quelle DIW Berlin Dezember 2023
Wesentliche Entwicklungen des GeschäftsjahresDie Anzahl der Factoringnehmer ist im abgelaufenen Geschäftsjahr konstant geblieben. Das Volumen der zum Kauf angedienten Rechnungen ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 1,6 % gestiegen. Die Unternehmen stammen aus unterschiedlichen Branchen. Es sind mittelständische Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 500 T-Euro und 100 Mio. Euro. Seit dem 01.01.2019 werden auf Grund von Veränderungen bei der umsatzsteuerlichen Zurechnungsmöglichkeit keine überfälligen Forderungen mehr von ML angekauft. Bericht zur GeschäftslageBericht zur ErtragslageIm Jahr 2023 ist die Ankaufsumme gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die Ertragslage der MF GmbH war im Berichtszeitraum von steigenden Erlösen aus Gebühren und Zinserträgen geprägt. Die Aufwendungen für den Ankauf der laufenden Forderungen lagen insbesondere aufgrund der erhöhten Zinsbelastungen über dem Plan und dem Vorjahresniveau. Die Erlöse aus den Zahlungseingängen auf überfällige Forderungen lagen unter dem Vorjahr. Der Rückgang ist auf das sinkende Volumen von überfälligen Forderungen und auf die vielfach wirtschaftlich schwierigere Lage der Schuldner zurückzuführen. Der Aufwand in dem Bereich Ankauf von überfälligen Forderungen hat sich im Berichtsjahr um 20,1 % reduziert. Die Wertberichtigungen auf überfällige Forderungen sind gegenüber dem Vorjahr konstant geblieben. Das Ergebnis aus dem Ankauf überfälliger Forderungen lag um 10,3 % unter dem Vorjahr. Insgesamt erzielte die MF GmbH ein operatives Ergebnis in Höhe von 1.311,8 T-Euro, das im Rahmen des Gewinnabführungsvertrags an die ML AG abgeführt wurde. Bericht zur Finanz- und VermögenslageDie Bilanzsumme ist im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 19,0 % gesunken. Ursächlich dafür waren der starke Rückgang der laufenden und der leichte Rückgang der überfälligen Forderungen. Der Bestand an überfälligen Forderungen ist erwartungsgemäß gesunken. Seit dem Jahr 2019 wurden von der ML AG keine überfälligen Forderungen an MF verkauft. Durch Zahlungseingänge und Abschreibungen reduzierte sich dieser Teil des Forderungsbestands um 2,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Factoringnehmern lagen unter dem Vorjahr. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die geringere Ankaufsumme zum Bilanzstichtag zurückzuführen. Die bestehenden Kreditlinien waren zum 31.12.2023 nur zum Teil ausgeschöpft, so dass sie ausreichend Platz für weiteres Wachstum lassen. Liquidität und FinanzierungLiquiditätsbeschaffungsmöglichkeiten werden regelmäßig in enger Absprache mit den refinanzierenden Banken geprüft. Zur Finanzierung der angekauften Forderungen stehen neben dem Eigenkapital auch Darlehen mehrerer Banken und Sparkassen sowie ein Darlehen der ML AG zur Verfügung, so dass ein ausreichender Kreditrahmen jederzeit gesichert ist. Eine breite Eigenkapitalbasis und eine Verteilung der Refinanzierung auf mehrere Kreditinstitute bilden die Grundlage der erforderlichen Liquidität. RisikosituationMF ist eine Tochtergesellschaft der ML AG und wird als solche in das Risikomanagementsystem der ML AG einbezogen. Das Risikomanagementsystem der ML AG ist gruppenweit eingerichtet und verfolgt die Identifikation, Bewertung, Steuerung und Kommunikation sämtlicher relevanter Risiken, die sich aus der Geschäftstätigkeit ergeben können. Dabei integriert die MODULAT Gruppe die Maßnahmen, Verfahren und Systeme, die gruppenweit zur Überwachung dieser Risiken angewendet werden. Das Risikomanagementsystem wird hinsichtlich seiner Zuverlässigkeit sowie der Einhaltung der Regeln laufend überwacht und in die Revisionstätigkeiten intensiv einbezogen. Darüber hinaus erfolgt mindestens einmal jährlich im Rahmen eines Risikoassessments eine Risikoinventur, das heißt eine Bestandsaufnahme aller relevanten und bedeutenden Risiken. Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt auch für die MODUALT Gruppe immer mehr an Bedeutung und kristallisiert sich zu einer immer wichtiger werdenden Säule des täglichen Handelns. Aufgrund der zunehmenden Relevanz der Thematik und der steigenden regulatorischen Anforderungen (Veröffentlichung der 7. MaRisk Novelle) hat die MODULAT Gruppe ihre Anstrengungen, ESG-Risikotreiber im Risikomanagement zu berücksichtigen, erhöht. Unser Risikomanagement wird diesbezüglich fortwährend weiterentwickelt. Entsprechend den Vorschriften des KWG und der MaRisk hat die MODULAT Gruppe ein Notfallkonzept für alle zeitkritischen Aktivitäten und Prozesse erstellt. Die darin festgelegten Maßnahmen sind geeignet, das Ausmaß möglicher Schäden zu reduzieren und die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs sicherzustellen. Sämtliche Kernprozesse sind vollständig digitalisiert, so dass die Mitarbeiter der MF auch im Home-Office arbeiten können. Nach der aktuellen Risikoinventur sehen wir unsere wesentlichen Risiken in den Oberkategorien Adressrisiko, Operationelles Risiko, Geschäftsrisiko und Sonstige Risiken, zu denen wir das Reputationsrisiko, das Recht- und Compliance Risiko und das Modellrisiko zählen. Das Ausfallrisiko von Factoringnehmern wird bei MF streng überwacht. Aufgrund dieser Kontrollmechanismen wird eine Minimierung dieses Risikos erreicht. Allerdings stellt die Insolvenz eines Factoringnehmers kein besonders hohes Risiko dar, da wir ausschließlich Forderungen ankaufen, für die die Leistung durch den Factoringnehmer erbracht ist, so dass der Debitor zur Gegenleistung an uns verpflichtet ist. Das debitorische Ausfallrisiko wird dadurch begrenzt, dass Forderungen nur im Rahmen des bestätigten Limits der jeweiligen Warenkreditversicherung angekauft werden. Damit trifft MF ein Ausfall lediglich in Höhe des Selbstbehaltes von 10%. Darüber hinaus werden die Debitoren kontinuierlich überwacht und regelmäßig analysiert. Es findet eine quartalsweise Quantifizierung des Adressrisikos der Debitoren statt. Konzentrationsrisiken haben aufgrund einer breiten Kunden- und Debitorenstreuung für die MF GmbH keine Bedeutung. Das Liquiditätsrisiko bezeichnet die Gefahr, dass die Factoring-Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nicht fristgerecht und/oder in voller Höhe nachkommen kann. MF GmbH stellt sicher, dass sie ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen kann, in dem eine Liquiditätsübersicht erstellt wird, in dem die erwarteten Mittelzuflüsse den erwarteten Mittelabflüssen gegenübergestellt werden. Hierfür werden die Liquiditätsbeschaffungsmöglichkeiten regelmäßig und in enger Absprache mit den refinanzierenden Banken geprüft. MF betreibt ihr Geschäft ausschließlich im Inland und nur mit inländischen Factoringnehmern. Fremdwährungsforderungen hat die MF GmbH nicht im Bestand. Währungs- und Länderrisiken bestehen daher nicht. Das wesentliche Risiko in Bereich der operationellen Risiken stellt das Betrugsrisiko dar: Der Factoringnehmer versucht, fingierte Rechnungen MF zum Kauf anzubieten, denen keine Leistung zu Grunde liegt, um Liquidität zu erhalten. MF begegnet diesem Veritätsrisiko durch strenge Kontrollen vor Ankauf der Forderungen, in dem Abliefernachweise der Debitoren verlangt werden. Zusätzlich werden regelmäßig Saldenbestätigungen von den Debitoren eingeholt und bei Überfälligkeiten wird unverzüglich gemahnt. Damit können Betrugsfälle zurzeit erfolgreich verhindert werden. Ein weiteres wesentliches Risiko in diesem Bereich sehen wir in den IT-Systemen durch Cyberattacken. Unsere interne Infrastruktur ist so ausgestaltet, dass Angriffe und Ausfälle bestmöglich verhindert werden. Darüber hinaus haben wir dieses Risiko durch eine Cyberversicherung abgedeckt. Ferner ist durch einen Notfallplan sichergestellt, dass auch eine gewisse Zeit ohne EDV-Verfügbarkeit gearbeitet werden kann. Die laufende Überprüfung unseres Geschäftsmodells ist wesentlicher Bestandteil unserer Strategie. Rechtsrisiken wird durch die Verwendung standardisierter geprüfter Vertragsmuster sowie der langfristigen Zusammenarbeit mit Rechts- und Steuerberatern entgegengewirkt. Auf Änderungen rechtlicher und steuerlicher Rahmenbedingungen kann durch die enge Zusammenarbeit mit entsprechenden Beratern schnell reagiert werden. Insgesamt sind bei der MF besondere, über das normale Maß hinausgehende bestandsgefährdende und mit dem Geschäftsmodell verbundene Risiken nicht zu erkennen. Ausblick und PrognoseFür das Geschäftsjahr 2024 gehen wir davon aus, dass makroökonomische Herausforderungen und geopolitische Spannungen weiterhin bestehen werden. Insbesondere die Eskalation im Nahen Osten hat einen zusätzlichen Unsicherheitsfaktor für die globale Wirtschaft manifestiert. Sofern sich der Konflikt nicht ausdehnt und der Ölpreis nicht signifikant ansteigt, dürften die Auswirkungen auf Inflation und Wachstum begrenzt bleiben. Dennoch werden die langfristigen Auswirkungen der Geld- und Finanzpolitik auch im Verlauf des Jahres 2024 die Wirtschaft und die Kapitalmärkte weiterhin beeinflussen. Seit 2022 führte der starke Anstieg der Inflation weltweit zu einer restriktiveren Geldpolitik und einer Erhöhung der Leitzinsen durch die Zentralbanken. Es wird prognostiziert, dass die Leitzinsen sowohl in der Europäischen Währungsunion als auch in den USA im Jahr 2024 voraussichtlich nicht weiter steigen werden. Expertenschätzungen deuten sogar darauf hin, dass in der zweiten Jahreshälfte eine moderate Senkung möglich ist. Für die Europäische Währungsunion wird erwartet, dass die Leitzinsen von 4,50 % zum Jahresende 2023 auf bis zu 3,8 % im laufenden Jahr sinken könnten. 4 Für die deutsche Wirtschaft zeichnet sich auch im Jahr 2024 keine durchgreifende Erholung ab. Der Anpassungsprozess an das neue Zinsumfeld wird voraussichtlich länger dauern, was eine umfassende Erholung verzögern könnte. Die Inflationserwartungen für das Jahr 2024 sowohl im Euroraum als auch in den USA belaufen sich auf 2,7 %, was zusätzliche Herausforderungen für die Wirtschaft darstellen könnte. 5 Nach dem leichten Rückgang der deutschen Wirtschaftsleistung um 0,3 % im Jahr 2023 erwarten wir für 2024 und 2025 ein Wachstum von 0,6 % bzw. 1,2 %. Haupttreiber dieser Erholung dürften hauptsächlich die Konsumausgaben sein, die aufgrund der sinkenden Inflation anziehen, sowie die steigenden Nominallöhne aufgrund des angespannten Arbeitsmarktes. 6 Die Aussichten sind mit einem außerordentlich hohen Maß an Unsicherheit behaftet. Eine Umfrage des Bundesverbands Factoring für den Mittelstand (BFM) zeigte jedoch, dass das Branchenwachstum voraussichtlich weiterhin anhalten wird, obwohl die komplexen wirtschaftlichen Bedingungen des letzten Jahres sowohl positive als auch negative Einflüsse auf die Factoring-Unternehmen hatten. Trotz Herausforderungen bleibt die Branche insgesamt optimistisch für die kommenden Monate. "Der Bedarf nach Factoring ist da, die Branche hat bei vielen Unternehmen den Fuß in der Tür. Jetzt gilt es, nachhaltige Potenziale auszubauen und aktuelle Aufgaben zu meistern", sagt Michael Ritter, Vorstandsvorsitzender des BFM. Insbesondere in Anbetracht der aktuellen Herausforderungen am Markt steigt bei vielen mittelständischen Unternehmen der Bedarf an einem schnelleren und kontinuierlichen Liquiditätsfluss, was die Relevanz von Factoring als Finanzierungsalternative weiter unterstreicht. 7 Der Kreditversicherer Allianz Trade rechnet auch in diesem Geschäftsjahr mit deutlich mehr Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. Gemäß einer Insolvenzstudie werden die anhaltende Wirtschaftsschwäche, strukturelle Herausforderungen und engere Finanzierungsbedingungen voraussichtlich weitere deutsche Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten bringen. "Insolvenzen von Unternehmen in der Bundesrepublik sollen im Jahr 2024 um 13 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Dieser Anstieg hat bereits insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2023 begonnen. Hier beschleunigte sich die Zahl der Insolvenzen sichtbar, wobei das Gastgewerbe, der Handel, die Baubranche und B2B-Dienstleistungen wesentlich dazu beitrugen." (Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz) 8 Auf Grund dieser Vorzeichen planen wir unser Geschäftsjahr 2024 konservativ und halten einen leichten Umsatzrückgang in unserem Kerngeschäft für möglich. Im Bereich des Geschäftsfelds Ankauf überfälliger Forderungen erwartet MF leicht rückläufige Erträge aus dem Bestand. Insgesamt plant MF für 2024 ein Ergebnis unter Vorjahresniveau. Die ersten Monate des aktuellen Geschäftsjahres haben sich planmäßig entwickelt.
Hannover, den 21. Mai 2024
4 Quelle: Internationaler Währungsfonds,
World Economic Outlook, Oktober 2023; Bloomberg, 2023
gez. Ulrike Ruschemeier-Kochen gez. Frank Simon Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine AngabenDie MODULAT FACTORING GmbH (nachfolgend auch "MODULAT FACTORING") hat ihren Sitz in Hannover. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter HRB 58896 eingetragen. Der Jahresabschluss der MODULAT FACTORING wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Finanzdienstleistungsinstitute (§ 340 ff HGB) in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) erstellt. Der entsprechend den oben dargestellten Vorschriften aufgestellte Jahresabschluss der MODULAT FACTORING wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Mit der Muttergesellschaft MODULAT LEASING AG, Hannover, wurde ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, worin sich die MODULAT FACTORING verpflichtet, ihren gesamten Gewinn an das Mutterunternehmen abzuführen. Die MODULAT LEASING AG ist hingegen verpflichtet, einen Jahresfehlbetrag auszugleichen. Die MODULAT FACTORING GmbH ist in den handelsrechtlichen Konzernabschluss der MODULAT LEASING AG zum 31.12.2023 einbezogen worden. Die MODULAT LEASING AG stellt den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Teil des Unternehmens auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sind mit dem Nominalwert bilanziert. Einzelwertberichtigungen werden, falls erforderlich, zur Abdeckung akuter Ausfallrisiken gebildet. Zur Abdeckung latenter Ausfallrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger linearer Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer der jeweiligen Vermögensgegenstände bzw. Sachanlagen (§ 253 Abs. 1 Satz 1, Absatz 3 HGB). Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen ist dem Anlagengitter zu entnehmen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen passiviert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen im Wesentlichen vertraglich mit den Factoringnehmern vereinbarte Einbehalte und sind ebenfalls zum Rückzahlungsbetrag passiviert. Die Rückstellungen wurden nach kaufmännischer Beurteilung in Höhe der wahrscheinlichen Inanspruchnahme gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden nicht abgezinst. Das Genussrechtskapital ist mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses
Unter den Forderungen an Kreditinstitute werden ausschließlich Guthaben auf Kontokorrentkonten der Gesellschaft ausgewiesen. Unter den Forderungen an Kunden werden im Wesentlichen Forderungen aus Schadenersatz in Höhe von TEUR 4.029 und Forderungen aus Factoring in Höhe von TEUR 20.503 ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 16.090 wurden durch Abtretung von angekauften Forderungen und Abtretung von Ansprüchen an die Warenkreditversicherung besichert. Darüber hinaus findet eine Sicherung der Verbindlichkeiten durch eine gesamtschuldnerische Mithaftung der MODULAT LEASING AG, Hannover, statt. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen im Wesentlichen Sicherungseinbehalte in Höhe von TEUR 2.911. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber unserer Gesellschafterin (TEUR 3.265). In dem Ausweis ist mit TEUR 46 ein von der Muttergesellschaft gewährtes Darlehen enthalten. Bei den ausgewiesenen anderen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Personalkostenrückstellungen in Höhe von TEUR 141, Rückstellungen für den Jahresabschluss von TEUR 26 und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von TEUR 27. Die Restlaufzeiten des Genussrechtskapitals in Höhe von TEUR 45 liegen bei 1,5 bis 2 Jahren. Die Vergütung basiert auf einer Mindestverzinsung von 6 % p.a. sowie einer Gewinnbeteiligung von bis zu 2 % p.a. Ein Kreditinstitut hat der MODULAT LEASING AG einen Rahmenvertrag in Höhe von TEUR 20.000 zur Verfügung gestellt, bei der die MODULAT FACTORING GmbH mithaftet. Die Kreditinanspruchnahme der MODULAT LEASING AG betrug zum Bilanzstichtag TEUR 16.924. Von einer geographischen Aufteilung der Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wird abgesehen, da sich die Tätigkeit auf das Inland beschränkt und sich diese inländischen Märkte nicht wesentlich voneinander unterscheiden. Die Zinserträge werden im Wesentlichen durch die Factoringkunden auf Basis der täglichen Inanspruchnahme gezahlt. Der Anstieg der Zinserträge um TEUR 606 auf TEUR 1.216 ist insbesondere auf die in 2023 gestiegenen Zinssätze zurückzuführen. Die Zinsaufwendungen sind in Höhe von TEUR 1.001 für die Refinanzierung des Factorings, in Höhe von TEUR 4 für Genussrechte und in Höhe von TEUR 7 für ein von der Muttergesellschaft gewährtes Darlehen angefallen. Unter den Provisionsaufwendungen werden im Wesentlichen Aufwendungen für die Vermittlung von Factoringgeschäften ausgewiesen. Die Sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen in Höhe von TEUR 1.777 Erträge aus dem laufenden Factoringgeschäft und in Höhe von TEUR 334 Erträge aus der Beitreibung der Schadenersatzforderungen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen beinhalten in Höhe von TEUR 207 Aufwendungen für die Geschäftsbesorgung. Die Aufwendungen für den auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführten Gewinns betreffen das an die MODULAT LEASING AG abgeführte Jahresergebnis. Zum Honorar des Abschlussprüfers verweisen wir auf den Konzernabschluss der MODULAT LEASING AG zum 31. Dezember 2023. 4. Sonstige AngabenDie MODULAT FACTORING GmbH beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr neben den zwei Geschäftsführern durchschnittlich sechs Angestellte. Der Geschäftsführung gehörten an: Frau Ulrike Ruschemeier-Kochen Herr Frank Simon Die Angabe von Geschäftsführerbezügen ist aufgrund § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Seit dem 8. April 2024 firmiert die bisherige el Factoring GmbH unter dem Namen MODULAT FACTORING GmbH. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, über die nach §285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, haben sich nicht ergeben.
Hannover, den 21. Mai 2024 Ulrike Ruschemeier-Kochen Frank Simon Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MODULAT FACTORING GmbH (vormals el Factoring GmbH), Hannover Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MODULAT FACTORING GmbH (vormals el Factoring GmbH), Hannover, - bestehend aus der Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MODULAT FACTORING GmbH (vormals el Factoring GmbH), Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 22. Mai 2024 Deloitte
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Andreas Feige, Wirtschaftsprüfer Lennart Spier, Wirtschaftsprüfer Sonstige BestandteileDer Jahresabschluss wurde am 22. Mai 2024 festgestellt. ErgebnisverwendungsbeschlussAufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 28. November 2002 (mit Änderungsvertrag vom 25.11.2014) wird das Jahresergebnis in Höhe von EUR 1.311.837,21 an die Muttergesellschaft MODULAT Leasing AG ausgekehrt. |
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