Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 10116
Vorher
N.Vortmann, Elektrische Anlagen - Industrieautomation GmbH
Eingetragen
13.5.1996
Branche
Herstellung von elektrischem InstallationsmaterialHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Planung, Herstellung, Montage und der Vertrieb elektrischer Anlagen aller Art einschließlich des Schaltschrankbaus, die Erbringung von Elektroinstallationsarbeiten, die Entwicklung und der Vertrieb von Software im Bereich der Industrieautomation sowie der Vertrieb elektrotechnischen Materials, soweit dies nicht erlaubnispflichtig ist. Die Gesellschaft ist befugt, alle Rechtsgeschäfte und Handlungen vorzunehmen, welche ihrem Zweck zu dienen geeignet sind, insbesondere auch, sich an anderen Unternehmen zu beteiligen. Sie ist zur Errichtung von Zweigniederlassungen befugt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Wilfried Schink
seit 8.11.2023
Prokura
Ulrich Putzfeld
seit 14.8.2020
Prokura
Frank Stolz
seit 24.9.2008
Prokura
Andreas Terhorst
seit 24.9.2008
Prokura
Norbert Vortmann
seit 26.10.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
LEANO Verwaltungs GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Vortmann GmbH

Schwalmtal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

Die Vortmann GmbH wird als Familienunternehmen geführt und setzt seit 94 Geschäftsjahren erfolgreich auf nachhaltiges, kontrolliertes und unabhängiges Wachstum.

In der Branche Elektrotechnik ist die Vortmann GmbH ein herstellerunabhängiger Komplett-Dienstleister für die elektrische Ausrüstung von industriellen Gebäuden und verfahrenstechnischen Einrichtungen in Produktionsstätten.

Die Vortmann GmbH liefert Elektrotechnik für alle Bedarfsbereiche für verschiedene Industrien und Immobilien.

Der Schwerpunkt liegt auf Komplettlösungen der Elektrotechnik unter anderem für

Energieversorgung und Verteilung

Schaltschrankbau für Energieverteilung und Steuerungsbau

Aufbau von Netzwerken für EDV und nachrichtentechnische Anwendungen

Planen und Dimensionieren sowie CAD Arbeiten für alle Lieferbereiche

Erstellen von Software für Maschinen und Anlagen sowie für

BMS-Systeme (Building Management Systeme)

Als kompetenter und verlässlicher Partner bietet die Vortmann GmbH Planung, Budgetierung, Bau und Inbetriebnahme sowie Wartung und Instandhaltung aus einer Hand an. Zum Teil auch als Generalunternehmer.

Wirtschaftsbericht

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft hat sich 2023 vom Einbruch des Vorjahres kaum erholt, wenngleich weniger deutlich als ursprünglich erwartet. Laut der ersten amtlichen Schätzung des Statistischen Bundesamts ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,3 Prozent gesunken. Ursprünglich hatten Ökonomen mit einem Plus von rund einem Prozent gerechnet. Die Bundesregierung hatte ein Wachstum von 0,8 Prozent erwartet. Das hat auch mit der Automobilindustrie und der Exportschwäche des Maschinenbaues zutun. Dies bremste die industrielle Wertschöpfung auch in 2023 aus.

Entwicklung der Branche

Weiterhin eine gute Geschäfts- und Auftragssituation lässt der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) im Jahresbericht 2023 vermelden. Der Geschäftsklimaindex stabilisierte sich auf hohem Niveau.

Lieferverzögerungen und Materialengpässe sowie die damit verbundenen Preissteigerungen bestanden weitestgehend nicht mehr.

Geschäftsverlauf

Die gute Entwicklung in der Elektro-Branche in 2023 ist auch bei der Vortmann GmbH festzustellen.

Die Geschäftsentwicklung der Vortmann GmbH war auch in 2023 insgesamt stabil. Unsere Prognose über die Gesamtleistung ist in 2023 übertroffen worden (s. u. "Ertragslage"). Die Umsatzerlöse sind von 39,8 Mio. Euro für das Vorjahr auf 72,9 Mio. Euro stark gestiegen. Das lag vor allem auch daran, dass einige Großprojekte aus 2022 im Jahr 2023 abgeschlossen werden konnten.

Die Umsatzanteile im Großkundengeschäft sind im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr weiterhin angestiegen.

Die Vortmann GmbH beschäftigt zum Jahresende 242 Mitarbeiter, davon 14 Auszubildende und einen Geschäftsführer.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Vortmann GmbH beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 41,5 Mio. Euro, was im Vorjahresvergleich eine Erhöhung um 4,4 Mio. Euro bedeutet (+ 11,8 %).

An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum Bilanzstichtag einen Anteil von 12,4 % (Vj.: 12,3 %), so dass sich die Anlagenintensität etwas erhöht hat. Absolut betrachtet ist ein Anstieg von 4,6 Mio. Euro um 0,6 Mio. Euro auf 5,1 Mio. Euro festzustellen.

Das Umlaufvermögen und die sonstigen Aktiva umfassen einen weitgehend gleichgebliebenen Bilanzsummenanteil von 87,6 % (Vorjahr: 87,7 %), so dass sich insgesamt an der Vermögensstruktur wenig geändert hat.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital weiter um 3,6 Mio. Euro auf 27,9 Mio. Euro erhöht (Jahresüberschuss von 7,9 Mio. Euro abzüglich einer Bruttoausschüttung von 4,3 Mio. Euro für das Vorjahr). Bei einer Bilanzverlängerung um 4,4 Mio. Euro ist die Eigenkapitalquote mit 67,2 % (Vj.: 65,4 %) um 1,8 %-Pkte. gestiegen, wohingegen der Fremdkapitalanteil an der Bilanzsumme sich spiegelbildlich von 34,6 % auf 32,8 % verringerte.

In der Gesamtschau bleibt die Vermögenslage stabil und bestandsfest.

Finanzlage

Die flüssigen Mittel haben sich nochmals von 13,5 Mio. Euro für das Vorjahr um rd. 2,5 Mio. EUR auf 16 Mio. EUR erhöht.

Der "goldenen" Bilanzregel, wonach langfristiges Vermögen (hier: Anlagevermögen in Höhe von 5,1 Mio. Euro) durch langfristiges Kapital zu finanzieren ist, wird bei einem Eigenkapital von 27,9 Mio. Euro mehr als hinreichend genügt.

Wir finanzieren uns ausschließlich im Wege der Innenfinanzierung aus dem laufenden operativen Geschäft.

Die Wahrung des finanziellen Gleichgewichts war und ist jederzeit gewährleistet.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr ist die Gesamtleistung (= Umsatzerlöse + Bestandsveränderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen / Leistungen + aktivierte Eigenleistungen) unseres Unternehmens gegenüber dem Vorjahr nochmals deutlich um rd. 39 % gestiegen (2023: 71,8 Mio. Euro; Vj.: 51,5 Mio. Euro).

Der Rohgewinn (= Umsatzerlöse + Bestandsveränderung - Materialaufwand) hat sich von 24,5 Mio. Euro für das Vorjahr um 8,4 Mio. Euro auf 32,9 Mio. Euro signifikant erhöht, die sog. Rohgewinnmarge (= Rohgewinn / Umsatzerlöse in %) ist dagegen von 61,5 % auf 45,1 % zurückgegangen.

Die Umsatzerlöse abzüglich Bestandsveränderung und zuzüglich aktivierter Eigenleistungen sowie sonstiger betrieblicher Erträge (2023: 72,3 Mio. Euro; Vj.: 51,9 Mio. Euro) überkompensieren den Betriebsaufwand des operativen Geschäfts (Material- und Personalaufwand, Abschreibungen, sonstiger betrieblicher Aufwand, sonstige Steuern) mit rd. 60,8 Mio. Euro (Vj.: 45,9 Mio. Euro) deutlich und bedingen im Wesentlichen den Jahresüberschuss von rd. 7,9 Mio. Euro (Vj.: 4 Mio. Euro). Im Vorjahresvergleich ist der Jahresüberschuss um rd. 3,9 Mio. Euro gestiegen.

Weitere Erfolgskennzahlen im Vorjahresvergleich:

EBIT (= Jahresergebnis vor Zinsergebnis und Ertragsteuern): 11,4 Mio. Euro (Vj.: 5,9 Mio. Euro)

EBITDA (= Jahresergebnis vor Zinsergebnis, Ertragsteuern und Abschreibungen): 12,2 Mio. Euro (Vj.: 6,8 Mio. Euro)

Umsatz je Arbeitnehmer (AN): 309 TEuro bei 236 AN (Vj.: 179 TEuro bei 222 AN)

Gesamtaussage

Die Prognose des Vorjahres über Umsatzentwicklung und Ergebnishöhe in 2023 konnte übertroffen werden (s. o. unter "Geschäftsverlauf"). Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft ist als konstant zu bezeichnen.

Prognosebericht

Eine vom Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) bei elektrohandwerklichen Betrieben durchgeführte Konjunkturbefragung belegt eine Eintrübung im Jahr 2024.

Laut einer Umfrage des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke wird für das Jahr 2024 eine schlechtere geschäftliche Situation erwartet.

Die Prognose der Fachverbände für 2024 wird sich tendenziell auch in der wirtschaftlichen Lage unseres Unternehmens widerspiegeln. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit Umsatzerlösen leicht unterhalb des Vorjahres. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 auch einen entsprechend geringeren Jahresüberschuss.

Chancen- und Risikobericht

Die gute Auftragslage und das wirtschaftliche Umfeld erlauben unserer Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 dennoch eine positive Prognose.

Unsere Gesellschaft hat sich zu einem handwerklichen Großbetrieb der Elektro-Branche entwickelt. Ein Unterscheidungsmerkmal zu unseren Wettbewerbern ist unsere breite Angebotspalette, unser Know-how und hohe Flexibilität. Wir betreiben unser Unternehmen in gemieteten Räumen, für die langfristig laufende Mietverträge abgeschlossen sind.

Die Gesellschaft verfügt über ein modernes Risikomanagementsystem auf Basis der Projektverwaltung, das auf Größe und Organisation unseres Unternehmens ausgelegt ist. Projekt- und mitarbeiterbezogene Daten geben jederzeit Auskunft über den Stand der Projekte.

Lieferengpässe in einigen Bereichen sowie deutliche Preissteigerungen bei Herstellern belasten die Auftragssituation weniger als 2022 und 2023. Als Risiko sind das Fehlen und ein wachsender Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Elektrohandwerk zu werten.

Allgemeine Risiken für unsere Gesellschaft ergeben sich aus strategischen und geschäftsbezogenen Marktrisiken. Spezielle Risiken für die künftige Entwicklung unseres Unternehmens sehen wir derzeit nicht. Unsere Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

 

Schwalmtal, 31. März 2024

gez. Norbert Vortmann, Geschäftsführer

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 99.232,00 134.836,00
II. Sachanlagen 2.017.802,10 1.745.385,95
III. Finanzanlagen 3.016.940,00 5.133.974,10 2.687.262,56 4.567.484,51
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.840.793,66 18.638.951,03
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 16.024.830,21 35.865.623,87 13.466.330,53 32.105.281,56
C. Rechnungsabgrenzungsposten 112.858,58 99.061,08
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 342.701,00 297.737,00
41.455.157,55 37.069.564,15

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Gewinnvortrag 17.300.567,41 20.055.513,80
III. Jahresüberschuss 7.870.637,31 25.371.204,72 4.001.152,36 24.256.666,16
B. Rückstellungen 5.274.253,64 5.431.205,20
C. Verbindlichkeiten 10.809.699,19 7.381.692,79
41.455.157,55 37.069.564,15

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Vortmann GmbH

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 33.447.818,38 24.805.737,17
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.035.384,79 12.758.640,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.981.376,86 18.016.761,65 2.420.222,04 15.178.862,39
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 656.840,03 705.152,56
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.223.369,22 2.957.808,89
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 185.428,85
6. Erträge aus anderen Wertpapieren des Finanzanlagevermögens 52.383,49 0,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 62.431,89 9.916,97
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 176.046,06 216.333,03
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 37.853,79 62.692,44
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.548.190,59 1.847.034,01
11. Ergebnis nach Steuern 7.903.572,42 4.033.199,67
12. Sonstige Steuern 32.935,11 32.047,31
13. Jahresüberschuss 7.870.637,31 4.001.152,36

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der weiteren Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft hat von größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firma: Vortmann GmbH
Sitz laut Registergericht: Schwalmtal
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mönchengladbach
Register-Nr.: HRB 10116

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen i. S. d. gemilderten Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 3 S. 6 HGB nur bei voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese gemäß dem strengen Niederstwertprinzip angesetzt.

Forderungen wurden grundsätzlich zum Nennwert berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko, Mahnkosten und Zinsverluste wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Forderungen ohne Umsatzsteuer berücksichtigt. Einzelwertberichtigungen waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.

Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. In Fällen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr waren sie mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abzuzinsen, soweit nicht bei Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen auf den entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre abzustellen war.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Gesonderte Angabe der zusätzlichen Posten gemäß § 327 Nr. 1 HGB

Auf der Aktivseite:

A II 2 technische Anlagen und Maschinen: 113.265,00 Euro (31.12.2022: 141.780,00 Euro)

A II 3 andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 1.738.075,65 Euro (31.12.2022: 1.565.826,06 Euro)

A II 4 geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau: 166.461,45 Euro (31.12.2022: 37.779,89 Euro)

B II 3 Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: 0,00 Euro (Vorjahr: 11.211,42 Euro)

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Sofortabschreibung geringwertiger Anlagegüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Zusammensetzung des Anlagespiegels ist am Ende des Anhangs wiedergegeben.

Restlaufzeit-Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr

Im Posten "sonstige Vermögensgegenstände" sind hinsichtlich Kautionen und Genossenschaftsanteilen in einer Gesamthöhe von 25.776,89 Euro (Vorjahr: 25.776,89 Euro) Forderungen mit unbestimmter Restlaufzeit enthalten.

Pensionsrückstellungen

Hinsichtlich ihrer Bestimmung fand das Bewertungsverfahren "Projected Unit Credit Method (PUC)" (Deckungskapitalverfahren unter dem Passivprimat) nach den "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck unter nachfolgenden Annahmen Anwendung: Rechnungszins von 1,82 % bei einer Restlaufzeit von fünfzehn Jahren nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren. Ein Fluktuationsabschlag ist ebenso wenig berücksichtigt worden wie ein Renten- oder Anwartschaftstrend.

Die Pensionsrückstellungen betragen 598.778 Euro und sind mit Vermögensgegenständen in Höhe von 941.479 Euro gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB verrechnet worden. Der übersteigende Betrag von 342.701 Euro ist gemäß § 246 Abs. 2 S. 3 HGB in einem gesonderten Posten aktiviert worden (à "aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung").

Die Ermittlung der Anschaffungskosten und der betragsmäßig identischen beizulegenden Zeitwerte der verrechneten Vermögensgegenstände in einer Gesamthöhe von 941.479 Euro basiert auf versicherungsmathematischen Grundsätzen für Rückdeckungsversicherungen. Der Versicherungswert umfasst das Deckungskapital einschließlich der Ansprüche aus Hinterbliebenen- und Berufsunfähigkeitsleistungen sowie eventuell bereits vorhandenen Werten aus der Überschussbeteiligung. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden (Pensionsrückstellungen) beträgt 598.778 Euro, die verrechneten (Zins-)Aufwendungen belaufen sich auf 10.703 Euro und die Erträge aus dem Deckungsvermögen haben eine Höhe von 25.972 Euro.

Ausschüttungssperre

Der Unterschiedsbetrag i. S. v. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB hinsichtlich der Bewertung von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen (Pensionsrückstellungen) nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahre einerseits und nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren andererseits beträgt 6.105 Euro. Er unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB.

Weitere ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. v. §§ 268 Abs. 8, 285 Nr. 28 HGB bestehen nicht.

Verbindlichkeiten

Der Posten "sonstige Verbindlichkeiten" enthält auch solche aus Steuern in Höhe von 2.752.539,40 Euro (Vorjahr: 2.730.235,04 Euro) und gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von 2.500.000 EUR (Vj.: 0 EUR).

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Unter dem Posten "Personalaufwand, b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind solche aus "Aufwendungen für Altersversorgung" in Höhe von 42.446,63 Euro (Vorjahr: 52.472,31 Euro) ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von rd. 470 TEuro p.a. sonstige finanzielle Verpflichtungen i. S. v. § 285 Nr. 3a HGB aus Mietverträgen für Immobilien und rd. 34 TEuro p.a. aus Leasing- und Mietverträgen für Mobilien.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen i. S. v. § 267 Abs. 5 HGB

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter in 2023 beträgt 236 , davon 127,5 gewerbliche Arbeitnehmer, 85 Angestellte, 10 leitende Angestellte, 13,5 Aushilfen i. S. v. § 267 Abs. 5 HGB zuzüglich 12,5 Auszubildende und einem Geschäftsführer.

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dipl.-Ing. Norbert Vortmann, Schwalmtal, geführt.

Hinsichtlich der Gesamtbezüge des alleinigen gesetzlichen Vertreters gemäß § 285 Nr. 9 Buchst. a) und b) unterbleibt die Angabe zulässig gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Schwalmtal, 31. März 2024

gez. Norbert Vortmann, Geschäftsführer

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss ist am 20.12.2024 festgestellt worden.

Ergebnisverwendungsbeschluss:

In der Gesellschafterversammlung vom 20.12.2024 ist beschlossen worden, aus dem Bilanzgewinn zum 31.Dezember 2023 i.S.d. § 29 Abs. 1 S. 1 GmbHG in Höhe von 25.171.204,72 Euro, bestehend aus dem Jahresüberschuss in Höhe von 7.870.637,31 Euro und dem Gewinnvortrag in Höhe von 17.300.567,41 Euro, 10.000.000,00 Euro auszuschütten. Der Restbetrag wird gemäß § 29 Abs. 2 GmbHG als Gewinn vorgetragen (Gewinnvortrag auf neue Rechnung).

ANLAGESPIEGEL zum 31.12.2023

Vortmann GmbH

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge AHK Umbuchungen Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgenstände 511.217,62 17.983,84 0,00 0,00 529.201,46
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 431.462,57 0,00 0,00 0,00 431.462,57
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.748.486,34 805.981,78 363.388,76 0,00 5.191.079,36
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 37.779,89 128.681,56 0,00 0,00 166.461,45
Summe Sachanlagen 5.217.728,80 934.663,34 363.388,76 0,00 5.789.003,38
III. Finanzanlagen 2.903.595,59 738.128,53 250.035,03 0,00 3.391.689,09
Summe Anlagevermögen 8.632.542,01 1.690.775,71 613.423,79 0,00 9.709.893,93
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023 Abschreibungen lfd. Jahr Abschreibungen auf Abgänge Zuschreibungen lfd. Jahr kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgenstände 376.381,62 53.587,84 0,00 0,00 429.969,46
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 289.682,57 28.515,00 0,00 0,00 318.197,57
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.182.660,28 574.737,19 304.393,76 0 3.453.003,71
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.472.342,85 603.252,19 304.393,76 0,00 3.771.201,28
III. Finanzanlagen 216.333,03 176.046,06 * 17.630,00 0,00 374.749,09
Summe Anlagevermögen 4.065.057,50 832.886,09 322.023,76 0,00 4.575.919,83
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgenstände 99.232,00 134.836,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 113.265,00 141.780,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.738.075,65 1.603.605,95
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 166.461,45 0,00
Summe Sachanlagen 2.017.802,10 1.745.385,95
III. Finanzanlagen 3.016.940,00 2.687.262,56
Summe Anlagevermögen 5.133.974,10 4.567.484,51

* davon außerplanmäßige Abschreibungen: 176.046,06 EUR (Vj.: 216.333,03 EUR)

Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss ohne die Inanspruchnahme von Erleichterungen (Angabe gemäß § 328 Abs. 1a S. 2 HGB).

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Vortmann GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Vortmann GmbH, Schwalmtal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vortmann GmbH, Schwalmtal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben, ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 16. Dezember 2024

ELWISS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bohnen, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ehlig, Wirtschaftsprüfer

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