enableyou GmbH
Selbe AdresseSonstige Überlassung von Arbeitskräften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Stefan Dr. Kaefer seit 7.7.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 6.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 94.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MORTEN GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 war die deutsche Wirtschaft von einer Phase wirtschaftlicher Stagnation geprägt, begleitet von einer hohen, jedoch im Jahresverlauf leicht rückläufigen Inflationsrate. Diese erhöhte sich im Jahresdurchschnitt um 5,9% gegenüber dem Vorjahr 2022, im Vergleich zu einer Inflationsrate von 6,9% in 2022. Die Preise für Waren stiegen insgesamt um 7,3% im Vergleich zu 2022. Verbrauchsgüter verteuerten sich um +8,8%, wobei Nahrungsmittel (+12,4%) und alkoholfreie Getränke (+10,5%) besonders hervorstachen. Gebrauchsgüter verteuerten sich um 4,8%, wobei Möbel und Fahrzeuge merkliche Anstiege verzeichneten. Die Preise für Dienstleistungen stiegen um 4,4%, wobei Mietkosten um 2,0% und öffentliche Verkehrsmittel um 2,5% anstiegen. Einige Dienstleistungen, wie Pauschalreisen (+9,1%) und Gaststätten- und Beherbergungsdienstleistungen (+8,1%), verzeichneten deutlich höhere Preissteigerungen (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die generell schwächere wirtschaftliche Entwicklung wurde hauptsächlich durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise verursacht, die die Kaufkraft beeinträchtigte und den privaten Konsum schwächte. Zusätzlich wirkten sich die geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie geopolitische Spannungen und Krisen dämpfend aus. Das Jahr 2023 wurde zusätzlich durch rückläufige Investitionen beeinträchtigt, während sich die privaten Konsumausgaben leicht erholten. Im vierten Quartal stiegen die privaten Konsumausgaben um 0,2%, unterstützt durch eine gestiegene Nachfrage nach Dienstleistungen. Jedoch gingen die Investitionen, insbesondere im Bau- und Ausrüstungssektor, deutlich zurück. Im gleichen Zeitraum sanken auch die Exporte und Importe, was auf eine verhaltene Auslandsnachfrage, geopolitische Spannungen und hohe Energiepreise zurückzuführen ist (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die Bruttowertschöpfung ging im vierten Quartal 2023 im Vergleich zum Vorquartal um 0,4% zurück. Besonders betroffen waren das Baugewerbe (-2,6%) und das verarbeitende Gewerbe (-1,4%). Im Handel, Verkehr, Gastgewerbe und anderen Dienstleistungssektoren gab es einen Rückgang um 0,9%, nachdem in den vorangegangenen Quartalen noch Zuwächse verzeichnet wurden. Leichte Anstiege wurden in den Unternehmensdienstleistungen und im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit verzeichnet (Quelle: Statistisches Bundesamt). Das preisbereinigte BIP sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,4%. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang -0,2%, bedingt durch einen fehlenden Arbeitstag im Vergleich zum Vorjahr. Im vierten Quartal 2023 wurden rund 46,2 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland gezählt, ein Anstieg um 216.000 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen blieb weitestgehend unverändert. Der Fachkräftemangel in der Hotellerie blieb im Jahr 2023 weiterhin ein erhebliches Hindernis für das Wachstum und die Rentabilität der Branche. Im Jahresdurchschnitt 2022/2023 konnten 42,8% der offenen Stellen nicht besetzt werden (Quelle: Institut der deutschen Wirtschaft). Insgesamt war das Jahr 2023 von einer vorsichtigen Erholung der deutschen Wirtschaft geprägt, die jedoch durch anhaltende Herausforderungen in den Lieferketten, der Energieversorgung und dem Arbeitsmarkt gebremst wurde. 2. Darstellung der Geschäftsfelder Die MORTEN GmbH betreibt Hotels, Hostels, Co-Living und Arbeiterwohnheime in München, Nürnberg, Mannheim, Frankfurt und Hamburg. Zugleich unterstützen die Zentralfunktionen der MORTEN GmbH den Betrieb eines Seminar- und Tagungszentrums in Königstein / Taunus. Seit 2023 betreibt die Gesellschaft auch Co-Living bzw. Living-Objekte. Die 3 Hotels werden alle unter der Marke "Bold" geführt, mit 2 Hotels in München, einem Hotel in Frankfurt. Im Großraum München wurden 2023 fünf Wohnheime betrieben, von denen vier als Arbeiterwohnheime und eins als Wohnungslosenunterkunft genutzt wurden. In Nürnberg werden ein Hostel sowie zwei Wohnheime, in Frankfurt ein Wohnheim und in Hamburg zwei Wohnheime betrieben. In Mannheim / Ludwigshafen werden seit 2023 zusätzlich zwei Co-Living bzw. Living-Objekte betrieben. 3. Geschäfts- und Umsatzentwicklung sowie wesentliche Vorgänge im Geschäftsjahr In allen Segmenten, d.h. Hotels, Hostels und Wohnheime, stiegen die Umsätze durch den Wegfall der pandemiebedingten Einschränkungen im Vergleich zum Vorjahr auf 16.313 TEUR (VJ. 15.147 TEUR). Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 war insgesamt durch die im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie reduzierte Reisetätigkeit geprägt, insbesondere im Geschäftskundenbereich. Vor allem zu Jahresbeginn blieb das erste Quartal deutlich hinter den Erwartungen zurück, was zu stark negativen Ergebnissen führte. Die Situation erholte sich im Verlauf des restlichen Jahres fast auf das Niveau vor der Corona-Pandemie. Die Belegung unserer Münchner Hotels konnten wir durch weitere Erholung des Marktes um 6,3% auf 75,8% steigern (VJ. 69,5%). Der Durchschnittpreis je Übernachtung konnte durch verbessertes Revenue Management und Investitionen in die Hotels auf einen bisherigen Höchstwert im Vergleich zu den Vorjahren auf 107,09 EUR gesteigert werden (VJ. 105,24 EUR). Die über das Gesamtjahr 2023 noch andauernden Umbauten des Bold Hotels Frankfurt schränkten den Betrieb an dem Standort qualitativ und quantitativ ganzjährig ein. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichneten die Hostels und Arbeiterwohnheime eine durchschnittliche Bettenauslastung von 78,5%. Durch die interne Umstellung des Controllings von bisher Zimmerauslastung auf nun Bettenauslastung, sind die Änderungen zum Vorjahr nicht vergleichbar. 4. Personalwesen Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Morten GmbH im Jahr 2023 in Deutschland 120 Mitarbeiter, von denen wiederum 24 Mitarbeiter in Teilzeit oder als Aushilfe beschäftigt waren. 5. Finanzierung und Investitionen Im Jahr 2023 wurde in der MORTEN GmbH weiter am Umbau von drei strategischen Objekten gearbeitet. Das größte Wohnheim in München steht deshalb erst Anfang 2025 als Co-Living Objekt wieder zur Verfügung; Der Umbau des Bold Hotels Frankfurt soll bis Sommer 2024 abgeschlossen werden, ab dann steht das Objekt für eine Vollnutzung für den Hotelbetrieb zur Verfügung. Ein Münchner Objekt im Bereich Wohnheime wurde in 2023 umfangreich renoviert und umgestaltet. Für die Inbetriebnahme der Co-Living bzw. Living-Objekte wurden vor allem Investitionen in Mobiliar, IT- und Betriebsausstattung getätigt. Zum Jahresende wurde das, historisch bedingt noch der Morten GmbH zugeordnete Objekt zur Wohnungslosenunterbringung in München an die bereits im operativen Betrieb involvierte Schwestergesellschaft five walls GmbH verkauft und der vollständige Transfer dieses Teilbetriebs in die Schwestergesellschaft abgeschlossen. Gegebenenfalls notwendige Anschaffungen sowie Ersatzbeschaffungen wurden aus dem laufenden Cash-Flow sowie temporären Finanzierungen durch Konzerngesellschaften sichergestellt; genauso die üblichen Aufwendungen zur Aufrechterhaltung des Betriebes in den bestehenden Einrichtungen der Gesellschaft. 6. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage im Jahr 2023 wurde auf Grund der Entwicklung im Beherbergungsgewerbe, im Vergleich zum Vorjahr negativ beeinflusst. Vermögenslage Die Bilanzsumme reduzierte sich auf 6.800 TEUR (VJ.: 8.616 TEUR). Der Buchwert des Anlagevermögens verringerte sich im Wesentlichen durch Abschreibungen auf 893 TEUR (VJ.: 915 TEUR). Das Anlagevermögen ist zu 17,8% (VJ.: 93,1%) durch Eigenkapital gedeckt und entspricht 13,1% der Bilanzsumme (VJ.: 10,6%) Das Umlaufvermögen reduzierte sich auf 5.841 TEUR (VJ.: 7.684 TEUR). Finanzlage Das Eigenkapital beträgt am Bilanzstichtag 159 TEUR (VJ.: 851 TEUR). Die Eigenkapitalquote liegt zum 31. Dezember 2023 bei 2,3% (VJ.: 9,9%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich auf 4.315 TEUR (VJ. 5.801 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich auf 528 TEUR (VJ.: 65 TEUR). Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresfehlbetrag + Abschreibungen) ist um 763 TEUR auf -354 TEUR gesunken (VJ.: 409 TEUR). Ertragslage Der Jahresfehlbetrag (nach Steuern) liegt mit -692 TEUR über dem Vorjahresergebnis (-65 TEUR). Die Umsatzerlöse konnten sich von 15.147 TEUR auf 16.319 TEUR erhöhen. Die sonstigen betrieblichen Erträge minderten sich von 850 TEUR auf 716 TEUR. Der Personalaufwand ist auf 4.144 TEUR (VJ. 3.969 TEUR) gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inklusive Miete und Betriebskosten) sind auf 12.864 TEUR (VJ. 11.224 TEUR) gestiegen. 7. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen des operativen sowie des strategischen Controllings liegt unser Fokus aktuell auf der Auswertung klar definierter finanzieller Leistungsindikatoren. Hierzu zählen besonders im Hotelbereich die durch permanentes Yieldmanagement ständige Anpassung der Zimmerpreise an die Marktnachfrage. Diese ständige Optimierung der Zimmerpreise (RevPar), wird durch unser IT- unterstütztes Revenue Management auf Basis der Buchungslage und unter Berücksichtigung der Preise der Wettbewerber, durchgeführt. Zudem wird die allgemeine Branchenentwicklung und die Ergebnisse der unmittelbaren Wettbewerber als Benchmark herangezogen. Bei den Hotels greifen wir auf Analysetools zurück, die uns auf täglicher Basis die Umsatz- und Belegungsentwicklung eines vordefinierten Wettbewerber-Set zur Verfügung stellen. Damit können wir unsere Belegung und Preisentwicklung relativ zum unmittelbaren Wettbewerb optimieren und das Ergebnis unserer Preisgestaltung (Revenue Management) permanent kontrollieren und adjustieren. Die Überwachung der Wirtschaftlichkeit erfolgt anhand der Auswertungen der Betriebsergebnisse jedes einzelnen Objektes. Hinzu kommt die benchmark-basierte Überwachung der verschiedenen Kostengruppen, insbesondere Wareneinsatz, Personalkosten, Raumkosten (Mieten, Nebenkosten & Instandhaltung / Wartung) und Betriebsbedarf. Die genannten Kennzahlen werden - bezogen auf einerseits die vorhandenen Vorjahreswerte sowie andererseits auf die monatlichen Forecast-Werte - regelmäßig auf Abweichungen überprüft. Die Steuerung der Liquidität erfolgt ebenso über den Abgleich von Ist- und Planwerten sowie durch ein fokussiertes OPOS-Management. 8. Angaben zu Finanzinstrumenten / Risikomanagement Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen hauptsächlich gegenüber der Landeshauptstadt München und vielen kleinen Kunden aus den Beherbergungsbetrieben. Des Weiteren bestehen die Forderungen und Verbindlichkeiten ausschließlich in Euro. Maßnahmen zur Währungsabsicherung müssen daher nicht vorgenommen werden. Ein Risikomanagementsystem ist insoweit nicht erforderlich. 9. Prognose der künftigen Entwicklung 2024 werden die Umsätze aufgrund technologischer Verbesserungen, einer hohen Veranstaltungsdichte (Fußball-EM und andere Großereignisse), sowie Verbesserungen durch Renovierungen im Bereich Arbeiterwohnheime und Hostels voraussichtlich wieder in beiden Geschäftsfeldern Vorpandemie-Niveaus erreichen. Der Frankfurter Hotelmarkt liegt insgesamt weiter hinten den Vorpandemiejahren zurück. Der Verlust wichtiger A-Messen sowie das fehlende Leisure-Geschäft belasten die Hotels in Frankfurt weiter. Die laufenden großen Umbauprojekte in Frankfurt und München mit Fertigstellung im Jahresverlauf bzw. Anfang 2025 wirken sich für das Geschäftsjahr 2024 noch ergebnisbelastend aus. Die hohen Energiekosten, resultierend aus der Ukraine-Krise, und die daraus resultierende Ergebnisbelastungen, konnten zwar für 2023 durch zentralen Energieeinkauf in Relation zum Vorjahr bereits deutlich reduziert werden, wirken sich aber absolut gesehen immer noch in den Vorjahresvergleichen negativ auf das Ergebnis aus. Insgesamt erwartet die MORTEN GmbH für 2024 ein leicht positives Ergebnis. 10. Chancen und Risiken Als Betreiber von Hotels und Arbeiterwohnheimen ist die MORTEN GmbH den konjunkturell zyklischen Schwankungen der Baubranche, der Industrie und den pandemiebedingten Einschränkungen der Reise- und Baubranche ausgesetzt. Grundsätzlich erholt sich der Leisure Sektor schneller und stärker als die Nachfrage im Bereich Geschäftsreisen, insbesondere bedingt durch die sich verändernden Reiserichtlinien der großen Konzerne und Beratungen, die im Laufe der Pandemie persönliche Treffen und Reisetätigkeit zumindest teilweise durch Videokonferenzen /Zoom Meetings ersetzt haben - ein Trend, der sich auch nach Ende der Pandemie nicht völlig umkehren konnte, sondern sich fortgesetzt hat. Für uns bedeutet das, dass insbesondere für die Münchner Bold Hotels - und hier insbesondere für das zentraler gelegene Hotel in der Lindwurmstraße eine gute Geschäftsentwicklung zu erwarten ist, während das stärker von Corporate-Kunden abhängige Hotel in Giesing größere Auslastungsschwierigkeiten haben wird. Besonders das Bold-Hotel in Frankfurt, sieht sich als Hotel, für überwiegend Geschäftsreisende, dieser Entwicklung - ganz im Trend der Branchensituation in Frankfurt insgesamt - ausgesetzt. Unser starkes Revenue Management wird zu einem erfolgreichen Geschäftsverlauf 2024 beitragen, unterstützt durch erfolgreich umgesetzte Digitalisierungsprojekte. Eine Vielzahl weiterer Optimierungsmaßnahmen, insbesondere im digitalen Bereich werden das Marketing stärken, bessere Gasterlebnisse ermöglichen und zugleich an einigen Stellen signifikante Einsparungen erlauben. Bei den Wohnheimen arbeiten wir an einer Verbreiterung der Kundenbasis und eine Diversifikation in weitere Kundensegmente (u.a. Studenten, Zeitarbeiter, Kranken- und Altenpfleger), um das Exposure gegenüber der Baubranche zu reduzieren. Da eine konjunkturelle Schwäche meist mit einer rückläufigen Bautätigkeit einhergeht halten wir das für wichtig und zielführend. Weitere Investitionen in eine Aufwertung der Objekte sind angedacht, um damit neue Zielgruppen mit höherer Zahlungsbereitschaft ansprechen zu können. Die entsprechen Renovierungsmaßnahmen sind kurzfristig möglich, sodass wir die ersten positiven Effekte bereits im 2 Hj. 2024 erwarten. Als Betreibergesellschaft hat die MORTEN GmbH langfristige Mietverträge für alle Objekte geschlossen. Damit ist sie nicht oder weniger dem Risiko ausgesetzt, dass Mietverträge auslaufen und nicht verlängert werden können. Gleichwohl wird jedes Jahr evaluiert, ob und welche Verträge in den kommenden Jahren auslaufen und welche man auslassen lassen soll oder ob frühzeitig Verhandlungen für Vertragsverlängerungen geführt werden sollen. Damit ist rechtzeitig bekannt, welche Objekte nicht verlängert werden und es können ggfls. entsprechende Vorkehrungen getroffen werden. Die kriegs- und inflationsbedingt überdurchschnittlich Energiekosten, werden sich aus Sicht der MORTEN GmbH mittelfristig wieder rückläufig entwickeln; zur Absicherung / Hedging investiert die MORTEN GmbH aber trotzdem in langfristige Stromlieferverträge und weiterhin in die energetische Verbesserung der Objekte. Die Personalgewinnung bzw. begrenzte Verfügbarkeit von Fachpersonal ist und bleibt eine große Herausforderung für die kommenden Jahre. Durch gezielte Maßnahmen in der Gewinnung und dem Verbleib (Recruiting und Retaining) von Mitarbeitern, kann die MORTEN bisher vor allem in den Hotels, und positiv abweichend vom Markt, die wesentlichen Stellen kontinuierlich besetzen. Unser Wachstum sehen wir vor allem in der Verbesserung der Umsätze in den Hotels nach einer konjunkturellen Erholung, sowie einer Übernahme neuer Objekte. Hier befinden sich aktuell mehrere Projekte in der Entwicklungsphase. 11. Zweigniederlassungen 2023 hatte die Gesellschaft keine Zweigniederlassungen. Neben dem Geschäftssitz in München wurden Betriebsstätten in München, Nürnberg, Frankfurt, Mannheim, Ludwigshafen und Hamburg, geführt. Betriebsstätten außerhalb von Deutschland existierten 2023 nicht. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 24. Juni 2024 Dr. Wolfgang Kaefer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Vorschiften und der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden fünf Jahre festgelegt. Unsere Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Länge der Nutzbarkeit und auf bisherigen Erfahrungswerten. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.086.449,01 EUR (Vorjahr: 1.660.621,16 EUR). Der Ausweis erfolgt unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Geschäftsjahr:
Vorjahr:
Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 120.609,58 EUR (Vorjahr: 6.356,00 EUR). Der Ausweis erfolgt unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Davon haben Verbindlichkeiten in Höhe von 120.000 EUR eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 22.742.436,90 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Es handelt sich Verpflichtungen aus langfristig abgeschlossenen Mietverträgen.
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen. Konzernzugehörigkeit Die MORTEN GmbH wurde in den Konzernabschluss der Morten Group GmbH, München einbezogen. Die Morten Group GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers zur Veröffentlichung eingereicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung bekannt. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt 692.282,91 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Bilanzgewinn von 133.908,78 EUR, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Unterschrift der Geschäftsführung
München, den 24.06.2024 Dr. Wolfgang Kaefer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die MORTEN GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MORTEN GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MORTEN GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, 24. Juni 2024 REWIGES
Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH
Steffen Braun, Wirtschaftsprüfer |
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