Sunline Solartechnik GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Gerhard Alexander Tröger seit 1.3.2023 | Vorstandsmitglied |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sunline AGFürthJahresabschluss zum 31.12.2005Lagebericht1. Entwicklung und Situation des weltweiten PhotovoltaikmarktesNach der Prognose des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) wird Solarstrom langfristig die wichtigste Primärenergiequelle im weltweiten Energiemix sein. Demnach soll im Jahr 2050 Solarstrom bereits 24% und bis zum Jahr 2100 63% zur weltweiten Energieerzeugung beitragen, während die konventionellen Energieträger stark an Bedeutung verlieren sollen. Das Ölfördermaximum wird noch in diesem Jahrzehnt erreicht werden, bei gleichzeitig drastisch ansteigendem Weltenergiebedarf. Daraus droht eine Kostenexplosion, wenn die Nutzung erneuerbarer Energien nicht rechtzeitig erheblich gesteigert wird. Allein von 1995 bis 2004 wurden in Deutschland für die Einfuhr von fossilen Brennstoffen 246 Mrd. EUR ausgegeben. Dieses Geld kann bei Einsatz erneuerbarer Energien weitgehend dem inländischen Mittelstand und Handwerk zufließen. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien kann der Treibhauseffekt vermindert und so eine Abmilderung des Temperaturanstiegs erreicht werden. Eine Umstellung fossiler Energieträger auf erneuerbare Energien ist eine zwingende Notwendigkeit, da allein die Kosten aus Klimakatastrophen (z. Bsp. Hurrikans, Tsunamis und Fluten) nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung weltweit bis zum Jahr 2050 Schadenssummen in Höhe von 2 Billionen US-Dollar erreichen sollen, wenn die globale Durchschnittstemperatur um lediglich 1°C ansteigt. Erwartet wird allerdings eine Durchschnittstemperaturerhöhung um 3,5°C; die Schadenssummen dürften dann ebenfalls erheblich steigen. International dürfte der Photovoltaik-(PV-)-Markt weiterhin wachsen, da vornehmlich in unseren europäischen Nachbarländern, aber auch in sonstigen im Sonnengürtel gelegenen Ländern dieser Erde Programme zur Förderung von Photovoltaikanlagen aufgelegt werden. So entstand in Spanien ein Einspeiseprogramm, das unbegrenzt fördert. Italien will ebenfalls ein Einspeisegesetz verabschieden. In den USA will speziell Kalifornien Solaranlagen mit 2,9 Mrd. US-Dollar fördern und China beschloss 2005 einen gesetzlichen Rahmen zur Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Anlehnung an das deutsche Vorbild. Gerade in China sollen bis 2010 10% des Energiebedarfes aus erneuerbaren Energien stammen. Insgesamt orientieren sich bereits 16 Länder innerhalb der EU am deutschen Einspeiseprogramm. 2. Entwicklung und Situation des deutschen PV-MarktesIn Deutschland nutzen bereits 3 Mio. Menschen Solarenergie, 1 Mio. Solaranlagen sind bereits installiert (davon 200.000 PV-Anlagen). Die Umsätze mit deutscher Solartechnik haben sich von 1999 bis 2004 etwa verfünffacht. Bis zum Jahr 2010 wird ein Umsatz von 5,5 Mrd. EUR (3 Mrd. EUR davon in PV), für das Jahr 2020 von 24 Mrd. EUR (15,2 Mrd. EUR davon in PV) prognostiziert, wobei die Wertschöpfung im Inland rund 75% betragen soll. Solarenergie wird aber nicht nur für Umsätze in Deutschland und für den Export (ca. 25%) eine wichtige Rolle spielen, sie schafft auch neue Arbeitsplätze. Bis Ende 2005 sind in Deutschland in diesem Bereich ca. 42.500 neue Stellen geschaffen worden. Bis zum Jahr 2020 sollen in der Solarbranche bis zu 255.000 neue Arbeitsplätze entstehen (BSW-Prognose). Solarstrom wird durch permanente Kostenersparnisse immer wettbewerbsfähiger. Allein in den letzten 10 Jahren sind die Kosten für Solarstromanlagen um ca. 60% gesunken, wobei konventionell erzeugter Strom immer teuerer wird. Durch eine verursachergerechte Kostenumlage wird Solarstrom auf alle Stormverbraucher mit einem Betrag von 42 Cent pro Haushalt und Monat umgelegt. Der Anteil der erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch lag im vergangenen Jahr mit 6,4% erstmals über dem Anteil an Kernenergie (5,7%). Gemäß den Aussagen des Bundesverbandes Erneuerbare Energien konnten durch den Einsatz erneuerbarer Energien in Deutschland Energieimporte im Wert von 3 Mrd. EUR vermieden werden. 3. Geschäftsverlauf und Ergebnisentwicklung der Sunline AG3.1 Geschäfts- und Umsatzentwicklung Die Sunline AG wurde am 29.07.2005 gegründet und am 4.08.2005 in das Handelsregister eingetragen. Am 09.08.2005 wurde die GWU Solar GmbH mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2005 auf die Sunline AG verschmolzen. Die Sunline AG hat als Rechtsnachfolgerin der GWU Solar GmbH alle Rechte und Pflichten der GWU Solar GmbH übernommen und so die bisherigen Geschäftsaktivitäten fortgeführt - ab dem 01.01.2005 galten insoweit die Geschäfte der GWU Solar GmbH als für Rechnung der Sunline AG geführt. Aus diesem Grund werden zu Vergleichszwecken die Jahresabschlusszahlen der GWU Solar GmbH für das Geschäftsjahr 2004 herangezogen. Das Geschäftsjahr 2005 war, insbesondere im 3. Quartal, von den Anstrengungen für den erfolgreichen Börsengang am 20.10.2005 gekennzeichnet. Im Vorfeld des Börsenganges wurden im Rahmen eines Private Placement Stück 225.000 neue Aktien zum Ausgabebetrag von 4,30 EUR zum Zwecke der Anschubfinanzierung ausgegeben; hierdurch konnte die Gesellschaft einen Bruttoerlös von 967,5 TEUR verbuchen. Im Rahmen des IPO wurden Stück 1,3 Mio. neue Aktien der Sunline AG zu einem Kurs von 5,30 EUR ausgegeben. Die Emission war 37-fach überzeichnet. Wegen des großen Anlegerinteresses wurde auch die Mehrzuteilungsoption mit Stück 200.000 neuen Aktien ausgeübt. Mit dem Börsengang (inklusive Mehrzuteilungsoption) konnte ein Eigenkapitalzufluss in Höhe von 7,95 Mio. EUR (brutto) erreicht werden. Das erste Halbjahr 2005 war durch eine angespannte und dem angestrebten Wachstum nicht angemessene Kapital- und Liquiditätsausstattung geprägt. Gründe hierfür waren die bereits ausgeschöpften Kreditlinien und die äußerst zurückhaltende Kreditausreichung der (Haus-)Banken. Das zweite Halbjahr 2005 konnte die Wachstumshemmnisse nicht mehr vollständig ausgleichen. Insbesondere konnte im 4. Quartal 2005 das durch den Börsengang eingesammelte Kapital nur noch begrenzt für einen größeren Warenumschlag eingesetzt werden. Zwar konnten Solarmodule bestellt und angezahlt werden, jedoch konnten witterungsbedingt nicht alle Projekte fertiggestellt und schlussgerechnet werden. Der Vorjahresumsatz der GWU Solar GmbH konnte trotz knapper Siliziumsituation und Finanzierungsengpässen um ca. 20% von 33,1 Mio. EUR auf nahezu 39,8 Mio. EUR gesteigert werden. Die Umsätze wurden im Geschäftsjahr 2005 dabei zu 96% im Netz- und Projektgeschäft und zu 4% im Inselgeschäft generiert. Die verschiedenen Bereiche haben sich wie folgt entwickelt: Netzanlagen Im Netzanlagenbereich, dem stärksten Umsatzträger mit 78% Umsatzanteil, werden Komponenten und Komplettsysteme für die Netzeinspeisung angeboten, die an Großhandel, Installateure und den Solarfachhandel geliefert werden. Durch das Einwerben von Eigenmitteln war eine offensivere Angebotspolitik wieder möglich. Auch wurde die Lieferfähigkeit durch neu abgeschlossene Verträge erheblich verbessert. Die Kundenbindung wurde durch spezielle Schulungen, Messen und Teilnahme an Ausstellungen vor Ort gefestigt und konnte durch einen engagierten Außendienst weiter ausgebaut werden. Projekte Das Projektgeschäft umfasst große Netzeinspeiseanlagen sowohl auf Dachflächen wie auch auf Freiflächen. Die Leistung umfasst in diesem Bereich die Planung und Projektierung bis zur schlüsselfertigen Inbetriebnahme. Im Geschäftsjahr 2005 konnten Projekte für über 2 Megawatt (Umsatzanteil 18%) angenommen und realisiert werden. Die Projektabteilung wurde personell entsprechend ausgebaut. Insel- und Consumerbereich Der - im Vergleich zum Netzgeschäft margenstärkere - Insel- und Consumerbereich beinhaltet komplette Solarsysteme, die netzunabhängig arbeiten. Hierunter fallen Produkte von der Gartenlampe über Pumpensysteme bis hin zu autarken Hausanlagen. Das Consumergeschäft konnte weiter gestärkt, insbesondere konnten mehrere große Listungen in Baumärkten und bei Versandhändlern erreicht werden. Ausland Das Auslandsgeschäft (Mexiko) konnte im Geschäftsjahr 2005 wegen fehlender finanzieller Mittel nicht befriedigend weiterentwickelt werden und steuerte nur 0,3% zum Umsatz bei. Solarthermie Der Solarthermiebereich hatte im Geschäftsjahr 2005 (wie auch im Vorjahr) keine nennenswerte Bedeutung. Dies ist im Wesentlichen auf die überragende Bedeutung des Netz- und Projektgeschäftes zurückzuführen. 3.2 Ergebnisentwicklung Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg von 395,4 TEUR in 2004 auf 985,2 TEUR in 2005 (vor Börseneinführungskosten) an. Dies entspricht einer Steigerung um ca. 149%. Erreicht werden konnte dies durch eine 20%-ige Umsatzausweitung, ein straffes Kostenmanagement und durch bessere Absatzpreise. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA, vor Börseneinführungskosten) lag 2005 bei ca. 1,5 Mio. EUR (Vorjahr: 804 TEUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT, vor Börseneinführungskosten) stieg im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 706 TEUR um ca. 84% auf nunmehr 1,3 Mio. EUR. Die eigenen Umsatz- und Ertragsplanungen konnten nicht vollständig erreicht werden, wobei erwähnenswert ist, dass die außerordentlichen Aufwendungen, die vollständig aus den Aufwendungen für die Börseneinführung in Höhe von 968,4 TEUR resultieren, mangels Kenntnis der Höhe nach nicht Eingang in die Ergebnisplanung gefunden hatten. Die zu entrichtenden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (trotz eines Jahresfehlbetrages/Bilanzverlustes) in Höhe von ca. 84,0 TEUR (Vorjahr: 95,8 TEUR) resultieren im Wesentlichen aus einer steuerlich nicht zu berücksichtigenden Drohverlustrückstellung (aus Devisentermingeschäften zur Absicherung des Wareneinkaufs) in Höhe von 92 TEUR, einer steuerlich nicht zu berücksichtigenden Geschäfts- bzw. Firmenwertabschreibung aus der Verschmelzung mit ca. 111 TEUR und der Gewerbesteuerbelastung aus Dauerschuldzinsen (für das in 2005 erworbene Logistikzentrum). Da der Kapital- und damit verbunden der Liquiditätszufluss erst Ende Oktober 2005 erfolgten und es nur mit größten Anstrengungen möglich war, noch zusätzliche Ware für 2005 zu beschaffen, konnten diese Waren nicht mehr vollständig ergebniswirksam umgesetzt werden. 3.3 Investitionen Die Sunline AG hat im Geschäftsjahr 2005 ein Investitionsvolumen von rund 1,5 Mio. EUR getätigt. Vor dem Börsengang von März bis August 2005 wurde das Logistikzentrum in Atzenhof für rund 1,4 Mio. Euro erworben und ausgebaut. Außer dieser Anschaffung wurde in Sachanlagen mit einer Höhe von insgesamt 103,5 TEUR und in immaterielle Werte mit einer Höhe von 14,8 TEUR investiert. Der Zugang bei den Finanzanlagen in Höhe von 12,5 TEUR resultiert aus der Erhöhung des Aktivwertes der Rückdeckungsversicherung. Durch den Kauf des Logistikzentrums (ehemaliger Flugzeughangar) mit ca. 8.700 qm Fläche wurden die Möglichkeiten im Logistikbereich für das weitere Wachstum geschaffen, um die geplanten Umsätze abwickeln zu können. 3.4 Finanz- und Vermögenslage Nach dem Private Placement und dem erfolgreichen Börsengang wurde das Eigenkapital um ca. 8,9 Mio. EUR (brutto) gestärkt. Die Eigenkapitalquote hat zum 31.12.2005 ca. 59,9% betragen. Das Eigenkapital wurde u. a. gestärkt durch die teilweise Aufdeckung von stillen Reserven, die in der Vergangenheit geschaffen worden sind. Diese sind begründet im erworbenen Know-how und den geschaffenen Absatzstrukturen. Die Aufdeckung erfolgte mit 4,0 Mio. EUR, was nur einen geringen Teil des tatsächlichen Wertes darstellt. Die Rückstellungen wurden zum 31.12.2005 im Vergleich zum Vorjahresstichtag der GWU Solar GmbH von 488 TEUR um 259 TEUR auf 747 TEUR, d.h. um 53%, erhöht. In den Rückstellungen ist ein Posten für Drohverluste in Höhe von 92 TEUR aus Devisentermingeschäften zur Absicherung des Wareneinkaufs enthalten. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um 40% erhöht. Diese Erhöhung stammt einerseits aus der Aufnahme eines langfristigen KfW-Darlehens für die Finanzierung des Logistikzentrums, welches aus dem laufenden Geschäft zurückgeführt werden soll, und andererseits aus der Ausweitung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen für im Wesentlichen zum Bilanzstichtag unterwegs befindliche Ware. Im Vergleich zum Vorjahr (1,6 Mio. EUR) haben die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2005 4,4 Mio. EUR betragen. Auf der Vermögensseite wurde der Firmenwert aus der Verschmelzung mit der GWU Solar GmbH eingestellt. Des Weiteren stellt der Kauf des Logistikzentrums einen erheblichen Posten des Sachanlagevermögens. In den Vorräten ist ein wesentlicher Posten "Schwimmende Ware" in Höhe von 3.482 TEUR enthalten. Da der Börsengang und damit der Kapitalzufluss erst Ende Oktober erfolgte, konnten nur wenige Container bis 31.12.2005 zusätzlich eintreffen, so dass ein Anteil von knapp 38% des Warenbestandes am Bilanzstichtag als schwimmende Ware noch unterwegs war. Die Forderungen haben sich gegenüber dem Vorjahreswert der GWU Solar GmbH (1,2 Mio. EUR) stichtagsbezogen um mehr als 400% auf 6,2 Mio. EUR erhöht, da wesentliche Projekte wegen der späten Modullieferungen erst zum Jahresende abgerechnet werden konnten. 3.5 Beschaffung Der Engpassfaktor lag 2005 auf der Beschaffungsseite. Die Sunline AG kauft weltweit von führenden Herstellern in Dollar und YEN per Vorauskasse oder Akkreditiv ein. Ende 2005 konnten mehrere neue qualitativ hochwertige Modullieferanten gewonnen werden. Die Liefermengen aus dem bestehenden Auftragsbestand sind von Seiten der Hersteller zugesagt und größtenteils eingehalten worden. Im Geschäftsjahr 2005 konnten einige neue Lieferquellen identifiziert und einzelne Vertragsabschlüsse bereits getätigt werden. Während Anfang des Geschäftsjahres 2005 die Einkaufspreise verhalten waren, sind diese im Verlauf des Geschäftsjahres 2005 etwas gestiegen. Dem Währungsrisiko wird bei notwendig erachtetem Bedarf durch geeignete Kurssicherungsmaßnahmen entgegengetreten. 3.6 Produktbereiche und Entwicklungen Als Distributor legt die Sunline AG großen Wert auf intakte und zufrieden stellende Kundenbeziehungen. Aufgrund dessen wurde das Handelsgeschäft mit dem Ziel weiter ausgebaut, ein bundesweites Netz von Installations- und Vertriebspartnern zu gewinnen. Im Consumergeschäft werden die Beziehungen zu großen Handelspartnern Schritt für Schritt ausgebaut. Strategisches Ziel ist es, mittelfristig den bisher 30%-igen Marktanteil in diesem Bereich in Europa bis hin zur Marktführerschaft zu steigern. Als Standbein in diesem Bereich wird die Kompetenz mit innovativen Systemlösungen im Pumpenbereich noch stärker ausgebaut werden. Der Fokus in diesem Bereich wird sich vorerst ausschließlich auf den kommunalen Bereich, sowie auf größere Anwendungen konzentrieren. Parallel wird zu obig genannten Geschäftsfeldern der Bereich Solarthermie als wesentliches Standbein mit exklusiven Sunline-Systemlösungen deutlich gestärkt werden. Hier konnten bereits schon Schlüsselprodukte für den Vertrieb unter Sunline gesichert werden. Beratung, Vertrieb und Montage der Sunline-Thermielösungen erfolgt ausschließlich über autorisierte Fachfirmen der Sunline AG. Dieser Geschäftsbereich ist für das weitere Wachstum der Sunline AG ein wichtiger Baustein und wird mit dem Aufbau einer professionellen Backofficestruktur im Produktmanagement unterstrichen. 3.7 Personalbereich Zum 31.12.2005 wurden 34 Mitarbeiter und 10 Auszubildende beschäftigt. Hinzukommen noch 5 kurzfristige Aushilfen. Der Vorstand mit Herrn Diplomkaufmann Wolfgang Wismeth wird im April 2006 mit der Berufung von Herrn Michael Schatz als Vertriebsvorstand und voraussichtlich bis zum 1. Juli 2006 noch mit der Berufung eines Finanzvorstandes erweitert. Der designierte Finanzvorstand wird auch die Bereiche Recht und Personal sowie Investor Relations übernehmen. Für die Projektabteilung konnten 3 neue Ingenieure für das Projektmanagement verpflichtet werden. In der Baustellenausführung wurden ebenfalls neue Mitarbeiter eingestellt. Für September 2006 ist geplant, neue Auszubildende in der Anlagenerstellung und im kaufmännischen Bereich einzustellen, um jungen Menschen den Start ins Berufsleben zu ermöglichen. 4. RisikoberichtBranchenbezogene Risiken resultieren aus der Marktsituation, insbesondere einem verschärften Wettbewerb bei gleichzeitiger Professionalisierung der Branche, und der Konjunktur. Die Nachfrage an Modulen übersteigt auch 2006 das Angebot. Hierin liegt das Risiko, dass nicht genug Ware für den Geschäftsablauf beschafft werden kann. Durch die Verteilung der Lieferungen auf mehrere Lieferanten und engeren Kontakt zu diesen wird versucht, dieses Risiko einzuschränken. Risiken bestehen darüber hinaus in der Nichtdurchsetzung von Garantieleistungen gegenüber in- und ausländischen Lieferanten. Es besteht ebenfalls ein Risiko aus der aktuellen wirtschaftlichen Lage, da Solarmodule nicht lebensnotwendige Güter sind. Durch die EEG-"Förderung" wird den Solaranlagenkäufern zwar ein dem Grunde nach planbares Einkommen für 20 Jahre zugesichert, wenngleich die Höhe durch die nicht vorhersehbaren Sonnentage abhängig ist und verregnete Sommer einen Nachfragerückgang bewirken können. Der Photovoltaikmarkt in Deutschland ist noch immer ein aufstrebender und junger Zukunftsmarkt, auf dem sich immer mehr Anbieter tummeln und in welchem auch Konkurrenzdruck entstehen wird. Daher besteht einerseits das Risiko, dass finanzstärkere und/oder größere Unternehmen die Sunline AG bei Lieferanten verdrängen und anderseits bei Kunden bereit sind, geringere Verkaufserlöse zu realisieren. Das EEG wurde von der neuen Regierungskoalition bestätigt und soll 2007 überprüft werden. Der im April 2006 stattfindende Energiegipfel wird zeigen, ob nach der neuerlich aufgeflammten politischen Diskussion über die Zukunft der Kernenergie die Fragen des weiteren Nutzungsumfang der Kernenergie im notwendigen Energiemix bzw. die Laufzeit der Kernkraftwerke tatsächlich abschließend und verlässlich geklärt sind. Die Umsätze in der Solarbranche unterliegen sehr starken Witterungsbedingungen und sind im Ergebnis auch von der Anzahl der Sonnentage abhängig. Ein sehr früher und sehr schneereicher Winter wird dann ggf. erhebliche Umsatzeinbußen im ersten Quartal des Folgejahres nach sich ziehen, da Projekte und Aufträge bei Wintereinbruch nicht mehr fertig gestellt werden können. Zwar handelt es sich dann nicht zwangsläufig um Umsatzausfälle, jedoch wird es regelmäßig zu Umsatzverschiebungen kommen. Diese Umsatzverschiebungen um ca. 2 - 3 Monate können zu erhöhten Lager- und Finanzierungskosten führen, da die Lieferungen ja meist sehr weit im Vorfeld veranlasst werden und finanziert werden müssen. Nur hierdurch kann ein Jahresengpass vermieden werden. Die Umsatzeinbußen im ersten Quartal eines Geschäftsjahres können regelmäßig wieder aufgeholt werden, da die Einspeisevergütung im ersten Jahr zu der Förderzeit von 20 Jahren nicht gezählt wird und die Kunden nach dem Winter so bald als möglich die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung erlangen wollen. Sollten Einfuhrzölle für Solarmodule (bei der Einfuhr aus Drittländern außerhalb der EU) eingeführt werden, so würde dies den Moduleinkauf verteuern und so die Nachfrage nach Solaranlagen schwächen. Wenn Modulbestellungen bei in- oder ausländischen Lieferanten ausgelöst und teilweise Anzahlungen hierfür geleistet werden, kann nicht ausgeschlossen werden, dass trotz erfolgter Zahlungen die zu liefernden Module tatsächlich der Sunline AG geliefert werden. Besonders in ausländischen Rechtsordnungen ist eine effektive Rechtsdurchsetzung (teilweise) erschwert. Die Sunline AG operiert bei Projektgeschäften als Generalunternehmer, welcher die Gefahr der Leistungsstörung, einer fehlerhaften Planung, Fehlkalkulation und mangelhafte Auftragsdurchführung trägt. Dieses Risiko kann trotz eines verbesserten Projektmanagements nicht vollständig ausgeblendet werden. Bei der Einführung neuer Produkte bestehen nicht unerhebliche Risiken aus der begrenzten Schutzfähigkeit des geistigen Eigentums der Gesellschaft sowie dem begrenzten tatsächlichen Schutz. Zudem können von einem Wettbewerber provozierte Rechtsstreitigkeiten den Vermarktungserfolg eines Produktes verhindern oder gar unmöglich machen und Geldmittel sowie Führungskräfte binden. Die Sunline AG kauft vor allem im YEN- und Dollarraum ein. Um Währungsrisiken abzuschwächen werden Devisensicherungsgeschäfte durchgeführt. Kursentwicklungen oder -turbulenzen sind regelmäßig nicht vorhersehbar, ebenso können unzureichende Sicherungsgeschäfte (wegen z. B. fehlender finanzieller Mittel) nicht ausgeschlossen werden. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht bekannt. 5. Beurteilung und Erläuterung von Chancen für die GesellschaftDie Sunline AG wählt zur Verminderung der Beschaffungsrisiken ihre Lieferanten streng aus und ordert vornehmlich von Lieferanten, die gewisse Qualitätsrichtlinien erfüllen. Abhängigkeiten von bestimmten Lieferanten werden vermieden. Ebenfalls wird laufend nach weiteren, auch neuen, den Qualitätsanforderungen genügenden Lieferantenquellen gesucht. Hierbei hilft die langjährige Marktkenntnis. Anziehende Konjunkturdaten in Deutschland werden auch Wirtschaftswachstum, insbesondere in den Zukunftsbereichen wie der Solarenergie, ermöglichen. Die Verteuerung der herkömmlichen Primärenergieträger wie Öl und Gas dürften diesen Trend begünstigen. Die Sunline AG unterhält sehr langfristige Lieferanten- und Kundenbeziehungen, die gepflegt und beständig weiter ausbaut werden. Die Gesellschaft hat dadurch eine gute Position im Markt selbst, welche für neue Aufträge und Folgeaufträge genutzt werden kann. 16 von 25 europäischen Ländern wollen das deutsche EEG als Vorbild für Einspeisevergütungen im eigenen Land verwenden. Dieser Umstand wird auch in Zukunft neue, interessante Absatzmärkte eröffnen. Besonders in im sog. Sonnengürtel gelegenen Ländern (beispielsweise in mediterranen Ländern) bieten sich für deutsche Unternehmen gute Exportchancen, da dort die Solaranlagen den meisten Strom in Spitzenlastzeiten produzieren und dieser dann auch benötigt wird (z. Bsp. für Klimaanlagen). Die Sunline AG unterhält ausbaufähige Kontakte zu Personen vor Ort und wird in Ländern wie Italien und Spanien ihre Internationalisierungsstrategie umsetzen. Die Sunline AG wird diese Expansion behutsam und kontrolliert angehen. Der Markt in Mexiko, der bisher unter den Lieferengpässen gelitten hat, kann in 2006 wieder konsequenter bedient und ausgebaut werden. Nachdem die Exportmärkte stark an Bedeutung gewinnen, wird die Sunline AG auch international den Vertrieb kontinuierlich mit Partnerfirmen erweitern. Sofern es sinnvoll sein wird, ist auch eine behutsame Internationalisierung mit eigenen Tochtergesellschaften denkbar. Auch die personelle Verstärkung im Vertriebsbereich ab April 2006 wird dazu beitragen können, ein geplantes Umsatz- und Ertragswachstum positiv beeinflussen zu können. Chancen liegen in den langjährig gewachsenen und intakten Kundenstrukturen auf der Absatzseite; diese werden kontinuierlich ausgebaut. Gerade durch die beabsichtigte personelle Verstärkung, insbesondere durch die Gewinnung eines erfahrenen Vertriebsvorstandes, der bislang schon im Bereich der Solarthermie in leitender Position tätig gewesen ist, werden die Weichen für weiteres Umsatz- und Ertragswachstum gestellt. Durch steigende Öl- und Gaspreise gewinnt das margenstärkere Marktsegment Solarthermie zunehmend an Bedeutung und wird nun offensiv von der Gesellschaft bearbeitet werden. 6. AusblickDer Engpassfaktor wird in der PV-Branche auch in 2006 die Beschaffungsseite sein. Eine Entspannung dürfte vermutlich erst in 2007 eintreten. Absatzseitig problematisch war der sehr lange und schneereiche Winter. Die Lagerbestände hatten sich aus den Liefereingängen erhöht. Die schlechte Witterung verhinderte zu Beginn des Geschäftsjahres 2006 jedoch den Warenausgang, da es größtenteils unmöglich war, die Anlagen auf Dächer zu montieren. Ab Mitte März konnten dann wieder Montagen und Fertigstellungen erfolgen. Im - wirtschaftlich gesehen - Jubiläumsjahr der Sunline AG wird der Erfolgskurs der Sunline AG nicht nur mit einem neuen Markenauftritt unterstrichen. Zum 20-jährigen Jubiläum werden verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen mit Kunden, Lieferanten, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit stattfinden. Im Bereich Netzanlagen wird in 2006 das Projektgeschäft kontinuierlich ausgebaut werden. Die Kompetenz in diesem Bereich wird durch mehrere Großprojekte, die im Geschäftsjahr 2006 realisiert werden, deutlich unterstrichen. Im kommunalen Bereich steht ein in 2005 begonnenes Leuchtturmprojekt in Hohenburg mit einem Auftragsvolumen von über 5 Mio. EUR kurz vor der Fertigstellung. Nach dem Bilanzstichtag konnte das bislang größte Projekt für eine Versicherungsgesellschaft über die Lieferung von insgesamt 5 Megawatt unterzeichnet werden. Derzeit ist die Auftragslage gut, insbesondere die Projektabteilung ist durch mehrere große Anlagenaufträge für 2006 nahezu ausgelastet. Für den Insel- und Consumerbereich werden voraussichtlich in 2006 neu entwickelte Produkte zur Marktreife gelangen; diese Produkte werden dann planungsgemäß höhere Deckungsbeiträge leisten können. Voraussichtlich im Frühjahr 2006 wird auch das neueste Highlight, die solare Gehwegleuchte, für den Vertrieb freigegeben werden. Um das weitere Wachstum bei obig genannten Geschäftsfeldern, in den immer stärker wachsenden PV- und Solarthermiemarkt, sichern zu können, ist geplant, die Kontokorrentlinien bis zu 6 Mio. Euro zu erhöhen. Dadurch wird die Sunline AG im Jahr 2006 die immer größer werdenden Herausforderungen in den stark wachsenden strategischen Geschäftsfeldern nicht nur meistern, sondern sich auch mit dem entsprechenden Erfolg im Markt positionieren. Mit der im Wege des IPO eingesammelten Kapital- und Liquiditätsausstattung sowie den weiterhin exzellenten Wachstumschancen im Solarmarkt wurde eine gute Grundlage für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2006 gelegt. Durch die Stärkung der Kapital- und insbesondere der Liquiditätsbasis konnten einige neue Lieferanten hinzugewonnen werden, so dass nunmehr auch neue Kunden bedient und neue Aufträge abgearbeitet werden können. Die Positionierung im Markt kann wieder verstärkt und zielgerichtet angegangen werden. Ebenfalls kann weiteres Wachstum im In- und Ausland generiert werden. Der Vertrieb der Gesellschaft schätzt die Aussichten positiv ein, so dass voraussichtlich im Geschäftsjahr 2006 eine deutliche Umsatzausweitung sowie eine Steigerung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreicht werden kann. Für das Geschäftsjahr 2006 wird ein Jahresüberschuss erwartet. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, bis auf die vorstehend Genannten, bestehen nicht.
Im März 2006 Wolfgang Wismeth, Vorstand Bilanz zum 31.12.2005Bilanz zum 31. Dezember 2005 in EUR Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2005Gewinn- und Verlustrechnung für das Rumpfgeschäftsjahr vom 04.08.05 bis 31.12.05 (in EUR)
Anhang zum 31.12.20051. Allgemeine AngabenDie Sunline AG wurde am 29.7.2005 notariell gegründet und am 4.8.2005 ins Handelsregister eingetragen. Mit Verschmelzungsvertrag vom 4.8.2005 wurde die GWU Solar GmbH rückwirkend zum 1.1.2005 mit der Sunline AG verschmolzen. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 9.8.2005. Mit dieser Verschmelzung wurde das Vermögen der GWU Solar GmbH auf die Sunline AG mit allen Rechten und Pflichten unter Auflösung ohne Abwicklung nach § 2 Nr. 1 Umwandlungsgesetz gegen Gewährung von Aktien an der Sunline AG übertragen. Der im Zuge dieser Verschmelzung in der Handelsbilanz aufgedeckte Mehrwert in Höhe von 4.007 TEUR wird als Geschäfts- und Firmenwert ausgewiesen. Steuerlich erfolgte die Verschmelzung zum Buchwert. Das Berichtsjahr ist daher das Rumpfgeschäftsjahr vom 4.8.2005 bis 31.12.2005. Bedingt durch die rückwirkende Verschmelzung der GWU Solar GmbH zum 1.1.2005 und die Darstellung als eigene Geschäftsvorfälle bis zur Eintragung der Verschmelzung spiegelt die Gewinn- und Verlustrechnung dennoch die Erträge und Aufwendungen eines vollen Kalenderjahres wieder. 1.1 Generalnorm Dem Jahresabschluss zum 31.12.2005 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, die ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Aktiengesellschaften sowie die Regelungen der Satzung zugrunde. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden2.1 Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Aktiengesellschaften erstellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 268-274a, 276-278 HGB) sowie etwaiger Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Gliederung Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. 2.2 Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 279-283 HGB, erstellt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Firmenwert Ist zu Anschaffungskosten aus der Verschmelzung mit der GWU Solar GmbH angesetzt worden und wird auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. EDV-Software ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung (bezogen auf eine Nutzungsdauer von drei Jahren) angesetzt. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten werden mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt, sofern es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt. Für die Gebäude wurde eine Nutzungsdauer von 33 1/3 Jahren zu Grunde gelegt. Technische Anlagen und Maschinen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren. Betriebs- und Geschäftsausstattung werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von zwei bis zehn Jahren. Die Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Die Zugänge wurden entsprechend dem Anschaffungsmonat anteilig abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang im Anlagenspiegel gezeigt. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennwert der geleisteten Anzahlungen bzw. in Höhe des bereits getätigten Herstellungsaufwands angesetzt. Finanzanlagen sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips unter Berücksichtigung von notwendigen Wertminderungen mit den Anschaffungskosten angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die notwendigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Waren sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Geleistete Anzahlungen und Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen sind zu den Nennwerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Bei den verbleibenden Forderungen ist eine Pauschalwertberichtigung abgesetzt, die dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko Rechnung trägt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit Nominalwerten angesetzt. Für zweifelhafte Ansprüche sind Einzelwertberichtigungen vorgenommen worden. Schecks, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN sind zu Anschaffungskosten angesetzt. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind gemäß § 6a EStG entsprechend versicherungsmathematischem Gutachten unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 6% mit ihrem Teilwert erfasst. Die Pensionsgutachten berücksichtigen die steuerlichen Vorschriften des § 6a EStG und die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck. Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des zu versteuernden Einkommens dotiert. sonstige Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Sie wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle Ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten werden grundsätzlich mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. 2.3 Grundlagen der Währungsumrechnung Zum Bilanzstichtag bestanden mit Ausnahme von Bankguthaben keine Fremdwährungsforderungen bzw.- verbindlichkeiten. Die Bankguthaben wurden mit dem Devisenkurs zum Bilanzstichtag angesetzt. Der Buchverlust wurde am Bilanzstichtag unter den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" ausgewiesen. 3. Erläuterungen Zur Bilanz3.1 Anlagevermögen Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Rumpfgeschäftsjahr 2005 ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt: Anlagenspiegel
3.2 Angabe von Name und Sitz anderer Unternehmen, an denen die Gesellschaft mindestens 20% besitzt Die Gesellschaft hält 99,58% der Anteile an der Sunline Kerala Private Ltd., Indien. Wegen dauerhafter Verfügungsbeschränkungen wurde die Beteiligung in voller Höhe abgeschrieben. Die Abschreibung ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten Abschreibungen auf Finanzanlagen ausgewiesen. Auf die Angabe des Eigenkapitals sowie des Jahresergebnisses der Gesellschaft wird wegen untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verzichtet. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 6.414 TEUR. Auf Grund des strengen Niederstwertprinzips gem. § 253 Abs. 3 HGB wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von 191 TEUR sowie Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 33 TEUR gebildet. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Kreditorensollposten in Höhe von 67 TEUR, aktivierte Optionsprämien in Höhe von 18 TEUR und eine Forderung aus einem Bausparvertrag 15 TEUR. Restlaufzeiten Die Forderung gegen die Bausparkasse (15 TEUR) hat eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.4 Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten umfasst im Wesentlichen abgegrenzte Versicherungsbeiträge. 3.5 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 6.225.000,00 EUR. Es ist unterteilt in 6.225.000 Aktien (Stückaktien). Die Aktien lauten auf den Inhaber. Die Gesellschaft wurde am 29.7.2005 mit einem gezeichneten Kapital von 50 TEUR gegründet. Durch Verschmelzung der GWU Solar GmbH auf die Sunline AG unter Gewährung von Aktien an der Gesellschaft wurde das Grundkapital auf 4,5 Mio. EUR erhöht (Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage). Durch weitere Kapitalerhöhungsbeschlüsse vom 15.8.2005,30.9.2005 und 12.10.2005 wurde das gezeichnete Kapital um weitere 1.725 TEUR auf 6.225 TEUR erhöht (Kapitalerhöhungen durch Bareinlagen). Die Kapitalrücklage in Höhe von 7.192,5 TEUR resultiert aus dem Agio der vorgenannten Barkapitalerhöhungen. Der Vorstand ist durch Satzung vom 29.7.2005 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 15.7.2010 durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 25 TEUR zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2005/I). Der Vorstand ist durch Satzung vom 29.7.2005 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 26.7.2010 durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu 2.300 TEUR zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2005/II). 3.6 Rückstellungen Angabe und Erläuterung der in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Positionen Die sonstigen Rückstellungen enthalten:
3.7 Verbindlichkeiten Restlaufzeiten
Bei den Sicherheiten handelt es sich um Grundschulden (2.455 TEUR), Bürgschaften, Sicherungsübereignungen des Warenlagers und Verpfändungen von Bankguthaben. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 200 TEUR, private Darlehen in Höhe von 541 TEUR, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 41 TEUR sowie Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern in Höhe von 28 TEUR. 3.8 Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Fremdwährungseinkäufen bedient sich die Sunline AG derivativer Finanzinstrumente. Zum Bilanzstichtag bestanden Währungssicherungen in Form von Devisentermingeschäften in Höhe von 178.193.236,00 Yen und 5,8 Mio. Dollar. Diese wurden nach der Marking-to-Market-Methode bewertet. Aus diesen Geschäften waren zum 31.12.2005 Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften in Höhe von 92 TEUR zu bilden. Das Gesamtengagement der Devisentermingeschäfte stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:
Darüber hinaus bestanden zum Bilanzstichtag noch folgende Optionsgeschäfte (Call-Optionen)
Die gezahlten Optionsprämien sind unter den sonstigen Vermögensgegenständen mit dem niedrigeren Marktwert in Höhe von 18 TEUR ausgewiesen. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Umsatzerlöse Aufteilung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen:
4.2 sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen Erträge aus Kursdifferenzen (46 TEUR), Erträge aus der Zuführung von Aktivwerten aus der Rückdeckungsversicherung (12 TEUR) und Erträge aufgrund eines Zuschusses der Bundesanstalt für Arbeit (11 TEUR). Wesentliche periodenfremde Erträge bestehen nicht. 4.3 sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Mietaufwendungen (119 TEUR), Rechts- und Beratungskosten (104 TEUR), Nebenkosten des Geldverkehrs (116 TEUR), Aufwendungen für Ausgangsfrachten und Verpackung (185 TEUR), Verkaufsprovisionen (111 TEUR), Aufwendungen für Gewährleistung und Garantie (85 TEUR) und Kursdifferenzen (236 TEUR). Darüber hinaus sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen periodenfremde Aufwendungen aus der Zuführung zu Einzelwertberichtigungen in Höhe von 147 TEUR enthalten. 4.4 Abschreibungen auf Finanzanlagen Ausgewiesen ist die Abschreibung auf die Beteiligung an der Sunline Kerala Private Ltd., Indien. 4.5 außerordentliche Aufwendungen Hierbei handelt es sich in voller Höhe um die Aufwendungen, die der Gesellschaft im Rahmen des Börsengangs entstanden sind. Er umfasst Bankprovisionen, Rechts- und Beratungskosten sowie den Public-Relations-Aufwand. 4.6 Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern entfallen in voller Höhe auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. Sonstige Angaben5.1 Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse. 5.2 sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Miet- und Leasingverpflichtungen in den nächsten 5 Jahren in Höhe von insgesamt 319 TEUR, davon fällig in 2006 179 TEUR, davon fällig nach 2006 bis 2010 140 TEUR. 5.3 Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres Im Durchschnitt des Rumpfgeschäftsjahres wurden neben dem Vorstand 50 Mitarbeiter, davon 23 Vollzeitkräfte, 11 Teilzeitkräfte, 5 Aushilfen und 11 Auszubildende beschäftigt. 5.4 Organmitglieder Geschäftsführung Zum Vorstand wurde bestellt:
Der Vorstand ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, die Gesellschaft bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter Dritter uneingeschränkt zu vertreten. Als Aufsichtsräte wurden gewählt:
Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wird mit Bezug auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der Aufsichtsrat hat im Rumpfgeschäftsjahr bis zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses keine Bezüge erhalten. Sonstige Angaben Angabe der Beteiligungen, die der Gesellschaft nach § 20 Abs. 4 AktG mitgeteilt worden sind Herr Wolfgang Wismeth, Fürth, hat am 31.03.2006, 12.00 Uhr mitgeteilt, dass er unmittelbar eine Mehrheitsbeteiligung an der Sunline AG (§ 20 Abs.4 AktG) hält.
Fürth, im März 2006 Wolfgang Wismeth, Dipl.-Kaufmann, Vorstand BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Sunline AG, Fürth, für das Rumpfgeschäftsjahr vom 4. August 2005 bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nürnberg, den 5. April 2006 Rödl
& Partner GmbH
Dr. Bömelburg, Wirtschaftsprüfer Morgenroth, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesIm Rumpfgeschäftsjahr 2005 hat der Aufsichtsrat der SUNLINE AG die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Er ist durch den Vorstand der Gesellschaft regelmäßig über die wesentlichen geschäftlichen Vorgänge und Ereignisse sowie die Lage des Unternehmens mündlich wie auch schriftlich unterrichtet worden und hat mit dem Vorstand darüber beraten. Der Aufsichtsrat befasste sich im Rumpfgeschäftsjahr 2005 mit den gesellschaftsrechtlichen Veränderungen, insbesondere der Verschmelzung mit der GWU Solar GmbH auf die SUNLINE AG, sowie dem Börsengang der Gesellschaft. Im Berichtsjahr fand eine Sitzung des Aufsichtsrates statt. Der Aufsichtsrat hat darüber hinaus notwendige Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst. Gegenstand der Sitzung vom 24.11.2005 war die angekündigte Amtsniederlegung der bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Frau Gabriele Wismeth. Ihr folgte Herr Kurt Reinhardt als neues Aufsichtsratsmitglied nach, der in der Gründungsversammlung vom 29.07.2005 bereits als Ersatzmitglied gewählt war. Herr Kurt Reinhardt wurde zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt, zu dessen Stellvertreter Herr Reiner Rosendahl. Gegenstand dieser Sitzung war weiterhin eine Diskussion über den bisherigen Geschäftsverlauf sowie eine Anpassung einzelner Maßnahmen an diese Entwicklung. Intensiv befasste sich der Aufsichtsrat mit der Lage und der künftigen Entwicklung des Unternehmens. Auf Grundlage der vorgelegten Unternehmensplanung 2006 fanden im Rahmen der Sitzungen des Aufsichtrates Diskussionen mit dem Vorstand über einzelne Maßnahmen der Unternehmenspolitik statt. Der Aufsichtsrat hatte so unmittelbar Kenntnis von Vorhaben und Entscheidungen mit grundlegender Bedeutung. Dabei konnte sich der Aufsichtsrat davon überzeugen, dass die Verwirklichung dieser Maßnahmen bislang erfolgreich verläuft Erörtert wurde auch die Erweiterung des Vorstandes. Plangemäß werden im ersten Halbjahr 2006 ein Vorstand für Vertrieb und ein Vorstand für Finanzen bestellt. Zwischen den Sitzungen unterrichtete der Vorstand den Aufsichtsrat umfassend über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft. Vertiefende Fragen hierzu wurden vom Vorstand stets unverzüglich und umfassend beantwortet. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Dem Aufsichtsrat lagen der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss zum 31.12.2005, der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2005 sowie der entsprechende Bericht des Abschlussprüfers vor. Die vorgelegten Unterlagen wurden vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 05.04.2006 in Gegenwart des Abschlussprüfers erörtert und geprüft. Bei der Erörterung der einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer hat sich ergeben, dass durchweg mit großer Sorgfalt bewertet wurde. Nach den getroffenen Feststellungen wurden erkennbare Risiken ausreichend berücksichtigt. Die Funktionsfähigkeit und Zweckmäßigkeit des internen Kontrollsystems wurden mit dem Abschlussprüfer und dem Vorstand in dieser Sitzung des Aufsichtsrates erörtert. Die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichtes und des Gewinnverwendungsvorschlages durch den Aufsichtsrat hat keine Beanstandungen ergeben. Der Bericht des Abschlussprüfers wurde dem Aufsichtsrat unverzüglich nach dessen Vorlage zugeleitet. Der Abschlussprüfer hat zum Jahresabschluss auf den 31.12.2005 und zum Lagebericht 2005 einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Danach geben der Jahresabschluss und der Lagebericht ein zutreffendes Bild von der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Die Ergebnisse der Abschlussprüfung hat der Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen und keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat billigt Jahresabschluss und Lagebericht im vollen Umfang. Aufsichtsrat und Vorstand sehen von einem Beschluss zur Vorlage des Jahresabschlusses an die Hauptversammlung ab. Nach § 172 AktG ist der Jahresabschluss damit festgestellt.
Fürth, den 12.04.2006 Kurt Reinhardt, Vorsitzender |
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