Polyram - MCT Germany GmbH
Gohfelder Poststraße 56, 32549 Bad Oeynhausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Burstedt seit 30.3.2023 | Prokura |
Yuval Peleg seit 29.3.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Polyram Plastic Industries Ltd. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Polyram - MCT Germany GmbHBad OeynhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht(Änderung des ursprünglichen Lageberichtes vom 15. Januar 2025)der Polyram-MCT Germany GmbH 2024Grundlagen des Unternehmens Die Firma MCT wurde 1980 als Misch- und Compoundierbetrieb für Kunststoffe aller Art gegründet. Wir stellen unseren Kunden die Fertigungstechnik eines flexiblen, mittelständischen Rohstoffherstellers, sowie langjährige Erfahrungen bei Produktentwicklung und Projektbearbeitung zur Verfügung. MCT fertigt auf modernen Compoundier-Anlagen anwendungsoptimierte Produkte, insbesondere unter Zugabe von Füllstoffen wie Calciumcarbonat, Talkum und Kurzglasfasern. Entsprechend den Erfordernissen der Anwendung bzw. den Kundenwünschen sind eine Vielzahl von Sondertypen produzierbar. MCT arbeitet mit einem Qualitäts-Management-System nach der DIN EN ISO 9001:2015 um eine gleichbleibende Qualität der Produkte zu gewährleisten. Die Gesellschaft ist seit dem 1. März 2022 Teil der israelischen Polyram-Gruppe mit dem Mutterunternehmen Polyram Plastic Industries Ltd., Moshav Ram-On, Israel. Polyram ist ein internationaler Anbieter von hochleistungsfähigen thermoplastischen Compounds mit sechs Produktionsstandorten auf drei Kontinenten. Darstellung des Geschäftsverlaufs Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland ebenfalls 0,2 %. Damit schrumpft die deutsche Wirtschaft im zweiten Jahr in Folge. Davon betroffen ist auch die Autoindustrie, die im ersten Halbjahr 2024 4,7% weniger Umsatz erwirtschaftete als im gleichen Zeitraum 2023. Diese schlechte gesamtwirtschaftliche Entwicklung haben auch wir im abgelaufenen Jahr gespürt: Nach einem guten Start waren Umsätze und Gesamtleistung im vierten Quartal 2024 rückläufig. Von der Krise der deutschen Autoindustrie sind wir unmittelbar betroffen; mehr als die Hälfte unsere Produkte werden an Zulieferbetriebe der Automobilkonzerne geliefert. Die Umsatzrückgänge in diesem Bereich konnten nur teilweise durch Umsatzsteigerungen in anderen Bereichen kompensiert werden. Um Neukunden zu akquirieren und breiter aufgestellt zu sein, haben wir im Jahr 2024 zwei neue Vertriebsstellen geschaffen. Insbesondere möchten wir im Bereich TPE (Thermoplastische Elastomere) wachsen. Die geplante Vernetzung mit anderen Standorten der Polyram-Gruppe konnte insbesondere im Bezug auf Frankreich vorangetrieben werden. Kontakte zu der Niederlassung im Vereinigten Königreich wurden geknüpft. Die weltpolitische Lage ist weiter von großer Unsicherheit geprägt. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dauert an, ohne dass eine Lösung absehbar ist. Welche Auswirkungen die zweite Präsidentschaft von Donald Trump in den USA auf die deutsche Wirtschaft haben wird, ist noch unklar. Im abgelaufenen Jahr waren jedenfalls weiterhin hohe Preise in den Bereichen Rohstoffe und Energie an der Tagesordnung. Insbesondere die Energiekosten waren dazu sehr volatil und daher für uns sehr schwer kalkulierbar. Darstellung der Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Gesellschaft hat im Jahr 12,5 t [Vj. 12,3 t] produziert und damit ein Rohergebnis von 7.134 TEUR [Vj. 7.487 TEUR] erzielt. Dass sich das Rohergebnis trotz höherer Ausbringungsmenge vermindert hat, ist auf die wieder gestiegenen Energiekosten und weiter hohe Preise für Rohstoffe zurückzuführen. Neben den aufgrund der Investitionen in den Vertrieb gestiegenen Personalkosten von 2.082 TEUR [Vj. 1.814 TEUR] wirken sich insbesondere die Abschreibungen i.H.v. 2.210 TEUR [Vj. 2.172 TEUR] auf die Ertragslage der Gesellschaft aus. Diese resultieren zum Großteil aus der Übernahme des Geschäftsbetriebs der MCT KG und verteilen sich auf folgende wesentliche Vermögensgegenstände: • Geschäfts- und Firmenwert mit 1.867 TEUR [Vj. 1.860 TEUR], • Sachanlagen mit 335 TEUR [Vj. 309 TEUR]. Unser Maschinenpark wird fortlaufend gewartet und instandgesetzt. Zusammen mit den Wartungskosten für Hard- und Software und Reparaturen an der Betriebs- und Geschäftsausstattung betragen die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen 231 TEUR [Vj. 233 TEUR]. Die Kosten der Warenabgabe von 506 TEUR [Vj. 493 TEUR] setzen sich im Wesentlichen aus Verpackungsmaterialien mit 201 TEUR [Vj. 214 TEUR] und Aufwendungen für Ausgangsfrachten mit 304 TEUR [Vj. 277 TEUR] zusammen. Das Kapital für den Erwerb der MCT KG wurde der Gesellschaft von der Polyram Plastic Industries Ltd. (Mutterunternehmen) darlehnsweise zur Verfügung gestellt. Der daraus resultierende Zinsaufwand beträgt 917 [Vj.: 1.018 TEUR]. Aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der hohen Abschreibungen sowie des Zinsaufwands beträgt der Jahresfehlbetrag 13 TEUR [Vj. Jahresüberschuss 460 TEUR]. Vermögenslage Der Buchwert des Anlagevermögens zum 31.12.2024 beträgt 15.856 TEUR [Vj. 17.705 TEUR]; dies entspricht 69% der Bilanzsumme. Der Wert setzt sich im Wesentlichen aus dem entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwert mit 13.378 TEUR [Vj. 15.191 TEUR] und den im Wege des „Asset-Deals“ erworbenen technischen Anlagen und Maschinen mit 2.009 TEUR [Vj. 2.295 TEUR] zusammen. Das Umlaufvermögen steht mit 6.458 TEUR [Vj.: 5.856 TEUR] zu Buche (28% der Bilanzsumme). Davon entfallen auf Vorräte 3.686 TEUR [Vj. 3.599 TEUR]. Neben fertigen Erzeugnissen und Waren i.H.v. 1.775 TEUR [Vj. 1.665 TEUR] ist hier ein Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen von 1.911 TEUR [Vj. 1.934 TEUR] zu nennen. Im Übrigen sind Kundenforderungen von 785 TEUR [Vj. 350 TEUR] und liquide Mittel von 1.210 TEUR [Vj. 1.255 TEUR] bilanziert. Auf der Passivseite sind insbesondere Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 21.229 TEUR [Vj. 23.058 TEUR] bilanziert (95% der Bilanzsumme). Die Verbindlichkeit resultiert aus Darlehn für die Anschaffung der Vermögenswerte der MCT Misch- und Compoundiertechnik GmbH & Co. KG, die Aufnahme des Geschäftsbetriebes und aufgelaufenen Finanzierungszinsen. Im Jahr 2024 wurden Tilgungsleistungen i.H.v. 1.800 TEUR an die Mutterunternehmung geleistet. Aufgrund des positiven Cash-Flows konnten die Rückzahlungen wie geplant erfolgen. In der Gesellschafterversammlung vom 12. September 2025 wurde zudem beschlossen, dass aus diesem Gesellschafterdarlehen ein Betrag von 1.000 TEUR in die Kapitalrücklage zum 31. Dezember 2024 zur Stärkung des Eigenkapital eingestellt wird. Die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft der Vorjahre wurde damit eliminiert. Unsere Gesellschafterin Polyram Plastic Industries Ltd. hat zudem am 7. März 2023 eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge trägt, dass die Polyram-MCT Germany GmbH finanziell und kapitalmäßig so ausgestattet wird, dass sie jederzeit in der Lage ist, ihren gesamten Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Darüber hinaus hat die Polyram Plastic Industries Ltd. im gleichen Dokument eine Rangrücktrittserklärung abgegeben, durch die sie mit ihren Forderungen gegen uns hinter alle anderen Gläubiger zurücktritt. Die Patronats- und Rangrücktrittserklärung bleibt trotz Einstellung in die Kapitalrücklage bestehen. Finanzlage Wir haben einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von 2.049 TEUR [Vj. 4.422 TEUR] erzielt. Der Rückgang u.a. auf eine Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 435 TEUR und das insgesamt schwächere Periodenergebnis zurückzuführen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist mit 361 TEUR [Vj.: 108 TEUR] negativ. Es wurden verschiedene kleinere Ersatzinvestitionen getätigt; dazu kommt eine Earn-Out-Zahlung an den vorherigen Gesellschafter. Ebenfalls negativ ist der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit mit 1.732 TEUR [Vj. 4.489]. Der Wert resultiert im Wesentlichen aus Tilgungsleistungen an die Muttergesellschaft. Im Vorjahr konnten aufgrund des größeren Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit höhere Beträge zurückgeführt werden. Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds im Jahr 2024 um 46 TEUR [Vj. 175 TEUR] vermindert. Unsere Liquidität war jederzeit gesichert. Gesamtaussage Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnte ein Rohergebnis von 7.134 TEUR erwirtschaftet werden. Die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft wurde durch die Einstellung in die Kapitalrücklage (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) beseitigt. Die damit erreichte finanzielle Stabilität wird sich positiv auf die Bonität auswirken und stärkt die Position des Unternehmens für zukünftige Finanzierungs- und Vertragsverhandlungen. Zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken Chancen und Risiken Trotz der schwierigen Situation der deutschen Automobilindustrie sehen wir weiterhin gewisse Chancen bei laufenden Projekten im Automobilbereich. Hier arbeiten wir an der Entwicklung neuer Produkte im Bereich Nachhaltigkeit, die perspektivisch Umsatzausfälle kompensieren können. Daneben sehen wir größere Marktpotentiale im Bereich der thermoplastischen Elastomere (TPE). Wir glauben, dass mit einer verstärkten Vertriebstätigkeit höhere Umsätze generiert werden können. Eine weitere Chance sehen wir im medizinischen Bereich bzw. in der Lebensmittelindustrie. Hier wurde 2024 mit der Renovierung des hauseigenen Labors begonnen. Für das Jahr 2025 planen wir gezielte Entwicklungen mit Investitionen in neue Geräte (z.B. einen Laborextruder). Das Investitionsvolumen beträgt etwa 400 TEUR. Dadurch können zukünftig eigene Analysen durchgeführt werden und wir werden nicht mehr auf Fremdlabore angewiesen sein. Dies wird eine Zeit- und Kostenersparnis zur Folge haben. Ferner sehen wir Chancen in der engeren Zusammenarbeit mit Vertriebsstandorten der Polyram-Gruppe in Frankreich, Spanien, dem Vereinigten Königreich oder Italien. Hier stellen wir aktuell unsere Produkte intern vor. Ziel dieser Planung ist ein höherer Absatz von unseren Produkten im gesamten europäischen Einzugsgebiet. Die Chancenlage schätzen wir insgesamt unverändert zum Vorjahr ein. Als energieintensives Unternehmen sehen wir weiter ein gewisses Risiko in steigenden Kosten für Gas und Öl. Dies gilt insbesondere vor dem weiter andauernden Krieg Russlands gegen die Ukraine. Ein größeres Risiko sehen wir in der allgemeinen Entwicklung des Standortes Deutschland: Wir erleben, dass Kunden (insbesondere aus dem Automobilbereich) teilweise weniger bei uns beauftragen oder gar nicht mehr bestellen, da der ausländische Wettbewerb günstigere Konditionen anbieten kann. Beschaffungsseitig könnte die Lieferkette über das Rote Meer durch die unsichere Situation am Horn von Afrika weiterhin eingeschränkt werden. Es könnte sein, dass wir daraus resultierende Kostensteigerungen nicht vollumfänglich an unsere Kunden weitergeben können. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Die Gesamtrisikolage hat sich gegenüber dem Vorjahr moderat erhöht. Prognosebericht Aufgrund der unsicheren gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben qualifizierte Prognosen schwierig. Wir planen für das Jahr 2025 bei positiven Geschäftsverlauf eine Ausbringungsmenge von 14 t. Sollten die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen unverändert schwer bleiben, kalkulieren wir einem gleichbleibenden Output von 12,5 t. Für 2024 hatten wir mit 13,1 t geplant. Die zahlreichen Krisen und die daraus resultierende angespannte Gesamtwirtschaftslage bedingten einen niedrigeren Output als geplant (12,5 t). Somit konnten wir auch das geplante Umsatzwachstum von 4,5% nicht erreichen. Unsere Umsätze sind konstant geblieben. Für 2024 hatten wir mit einem EBITDA von 3.505 TEUR bis 4.000 TEUR geplant. Unser Einkommen vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug letztendlich 3.437 TEUR. Für 2025 planen wir wiederum ein EBITDA von 3.505 TEUR bis 4.000 TEUR. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur Optimierung vorhandener Produkte. Dabei werden auch Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Nachtragsbericht Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde ursprünglich am 04. Mai 2025 festgestellt. Die Gesellschaft war bilanziell überschuldet. Die Gesellschafterversammlung hat am 12. September 2025 nachträglich die Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von 1.000.000,00 € durch Umwandlung von Fremd- in Eigenkapital beschlossen. Hierdurch wird das Eigenkapital gestärkt und die Bonität verbessert. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde geändert.
Bad Oeynhausen, den 12. September 2025 gez. Yuval Peleg, Geschäftsführer BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang zum 31. Dezember 20241. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht scroll
1.2 Änderung des Jahresabschlusses / Einstellung in die Kapitalrücklage Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 wurde am 04. Mai 2025 festgestellt. Die Gesellschaft war bilanziell überschuldet. Die Überschuldung resultierte im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber unserer Muttergesellschaft, der Polyram Plastic Industries Ltd. Nach diesem Zeitpunkt hat die Gesellschafterversammlung am 12. September 2025 die Einstellung in die Kapitalrücklage in Höhe von 1.000.000,00 € beschlossen. Die Einstellung erfolgte durch Umwandlung von Eigen- in Fremdkapital. Aus diesem Grunde wird der Jahresabschluss hiermit geändert. Die Änderung betrifft damit die Darstellung des Eigenkapitals und die Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Das Ergebnis und die übrigen Posten bleiben unverändert. Weiterhin besteht zudem eine Patronatserklärung nebst Rangrücktrittserklärung seitens der Muttergesellschaft vom 7. März 2023 fort. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 netto wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, und ist zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Erhaltene Anzahlungen werden mit dem Netto-Nennwert ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmittelbestände in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Sofern die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt, wird das Niederstwertprinzip bzw. das Höchstwertprinzip beachtet. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. scroll
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3.2 Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der im Rahmen des Erwerbs des Geschäftsbetriebs der MCT Misch + Compoundiertechnik GmbH & Co. KG durch Asset Deal erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden zehn Jahre festgelegt. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich der Kaufpreis in dieser Zeit amortisieren wird. 3.3 Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: scroll
3.4 Entwicklung der Kapitalrücklagen In die Kapitalrücklagen wurde im Geschäftsjahr ein Betrag von € 1.000.000,00 eingestellt. 3.5 Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. scroll
3.6 Angaben zu Verbindlichkeiten und Sicherungsrechten Der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Darlehensgewährungen der Mutterunternehmung und sind als Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu qualifizieren. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen € 1.446.017,60 (Vorjahr € 1.830.675,43), die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen € 20.278.345,76 (Vorjahr € 22.180.627,67). scroll
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3.7 Latente Steuern Für das Geschäftsjahr ergibt sich kein Steueraufwand oder -ertrag nach dem Mindeststeuergesetz und ausländischen Mindeststeuergesetzen, da die Gesellschaft unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtig im Inland ist. 3.8 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 2.502 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: scroll
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen Von den gesamten Abschreibungen in Höhe von T€ 2.210 entfallen T€ 1.866 auf Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwertes. 4.2 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 917 betreffen das von der Mutterunternehmung gewährte Gesellschafterdarlehen. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: scroll
5.3 Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Polyram Plastic Industries Ltd., Moshav Ram-On, Israel, und wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird von der Polyram Plastic Industries Ltd., für den größten (gleichzeitig kleinsten) Konzernkreis aufgestellt. Der Konzernabschluss ist dort erhältlich. 5.4 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresfehlbetrag beträgt 12.759,78 €. Auf neue Rechnung werden -12.759,78 € vorgetragen. 5.5 Unterschrift der Geschäftsführung
Bad Oeynhausen, 22. September 2025 gez. Yuval Peleg, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Polyram - MCT Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Polyram - MCT Germany GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Polyram - MCT Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Nachtragsprüfung Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und geänderten Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 26. Februar 2025 abgeschlossenen Prüfung und unserer am 14. November 2025 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf Änderungen bei den Bilanzposten „Kapitalrücklage“, „Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern“ und „Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“ bezog. Die Änderungen wurden infolge eines Gesellschafterbeschlusses zur Einstellung von Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in die Kapitalrücklage umgesetzt und damit einhergehend die bilanzielle Überschuldung beseitigt. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt „1.2 Änderung des Jahresabschlusses / Einstellung in die Kapitalrücklage“ und Abschnitt „3.4 Entwicklung der Kapitalrücklagen“, sowie im geänderten Lagebericht im Abschnitt „Darstellung der Lage der Gesellschaft (dort in den Unterabschnitten Vermögenslage und Gesamtaussage“) und im Abschnitt „Nachtragsbericht“ wird verwiesen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 26. Februar 2025 / Begrenzt auf die im Hinweis zur Nachtragsprüfung genannten Änderungen:
Hannover, 14. November 2025 fitas audit GmbH Sebastian Brandt, Wirtschaftsprüfer |
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