Granite Acquisition GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jillian Case Harris seit 25.4.2023 | Geschäftsführer |
Günther Volker Dipl.-Ing. Neumann seit 11.6.2007 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Chart Industries Luxembourg S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Howden Turbo GmbHFrankenthalJahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Howden Turbo GmbHFrankenthal, DeutschlandInhaltsverzeichnis 1. Einleitung/wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr 2. Geschäftsentwicklung 3. Ertragslage 4. Finanz- und Vermögenslage 5. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen 6. Chancen- und Risikobericht 7. Forschung und Entwicklung 8. Angaben nach dem Teilhabegesetz - Ziele für den Frauenanteil 9. Prognosebericht 1. Einleitung/Wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr Die Gesellschaft ist seit dem 3. Oktober 2017 Teil der Howden Unternehmensgruppe und firmiert seitdem als "Howden Turbo GmbH". Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2020 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Gesellschaft und der Gesellschafterin Granite Acquisition GmbH, Berlin. Am 8. November 2022 gaben KPS Capital Partners und Chart Industries bekannt, dass zwischen den beiden Parteien eine rechtlich bindende Vereinbarung geschlossen wurde, den Howden Konzern mit allen Geschäftsbereichen und rechtlichen Einheiten an Chart Industries zu verkaufen. Chart Industries ist ein seit 1992 börsengelistetes Unternehmen mit Sitz in Ball Ground, Georgia, Vereinigte Staaten von Amerika. Das Unternehmen entwickelt und baut Anlagen zur Gasverflüssigung, Tanks, industrielle Wärmetauscher-Anlagen und weitere Produkte zur Anwendung im industriellen Bereich. Der Verkauf unterlag den üblichen wettbewerblichen Genehmigungsprozessen. Diese wurden bis März 2023 abgeschlossen und die Übernahme zum 17. März 2023 vollzogen. Die Howden Turbo GmbH ist somit Teil eines neuen, größeren, globalen Konzerns mit ungefähr 11.600 Mitarbeitern, 50+ Service Centern, 64 Produktionsstätten und 3,7 Mrd. USD Umsatz. Für zusätzliche Informationen hinsichtlich der Auswirkungen des Verkaufs des Hoden Konzerns verweisen wir auf Abschnitt 9, den "Prognosebericht". Der im Februar 2022 begonnene Krieg zwischen Russland und der Ukraine hatte weitreichende Auswirkungen auf das Unternehmen. Unmittelbar nach Kriegsbeginn wurden alle unternehmerischen Aktivitäten in den genannten Ländern eingestellt. Auch im Geschäftsjahr 2023 erfolgte diesbezüglich keine Änderung, jedoch konnte das Unternehmen durch Konzentration auf neue Märkte (z. B. USA) diesen Ausfall mehr und mehr kompensieren. Geschäft und Strategie Die Strategie der Howden Turbo GmbH ist, kompakte und robuste Verdichter, Dampfturbinen und Ventilatoren zu entwickeln, zu konstruieren, zu fertigen und zu vertreiben. Im Geschäftsjahr waren am Standort Frankenthal durchschnittlich 544 Mitarbeiter (exklusive Auszubildende) beschäftigt. Neben dem weltweiten Vertrieb von neuen Maschinen bietet die Gesellschaft auch die gesamte Bandbreite des Kundendienstes: Von der Aufstellung und Montage der Aggregate auf der Baustelle des Kunden, über die Inbetriebnahme der Anlage, den Service während der Gewährleistungszeit, bis hin zur Wartung und Bereitstellung eventuell benötigter Ersatzteile. Ziel der Howden Turbo GmbH ist es, von der Anfrage bis zum Ende der Laufzeit der Produkte immer ein ansprechbarer Partner für die Kunden zu sein. Einstufige Turbo-Verdichter und Gebläse für industrielle Anwendungen Die von der Howden Turbo GmbH hergestellten Turboverdichter werden weltweit eingesetzt, um Abgase durch Konvertierung von Schwefeldioxid zu Schwefelsäure zu entschwefeln. Die Howden Turbo GmbH unterstützt Kunden bei langfristigem, störungsfreiem Betrieb sowie der Einhaltung von Emissionsgrenzwerten. Klärwerksverdichter und Anwendungen im Bereich Marine Der Geschäftsbereich Environmental Compression (EC) erfuhr im vergangenen Jahr mit ca. 30% Umsatzsteigerung eine starke Belebung. Während das Geschäft mit Klärwerksverdichtern (Howden Turbo bedient mit unterschiedlich großen Verdichtern kommunale Klärwerke weltweit) sich auf Vorjahresniveau bewegt, hat der Geschäftsbereich "Marine" mit den EGR (Exhaust Gas Recirculation) einen Aufschwung erlebt, welcher größtenteils aufgrund regulatorischer Anforderungen an mit MAN Schiffsmotoren betriebene kommerzielle Flotten, den Schadstoffausstoß zu reduzieren, resultiert. Dampfturbinen als Generatorantriebe zur Stromerzeugung bis 24 MW und als mechanische Antriebe Durch die Nutzung von Biomasse und Abwärme wird angestrebt, fossile Energieträger bei der Stromerzeugung weitestgehend zu ersetzen - hierfür können auch Dampfturbinen aus Frankenthal eingesetzt werden. Zusätzlich werden die Kompaktdampfturbinen auch energieeffizient als mechanischer Antrieb alternativ zu einem Elektromotor zum Antrieb von Pumpen, Ventilatoren oder Verdichtern eingesetzt. Turbinengetriebene Verdichter oder Ventilatoren können als Gesamtlösung aus Frankenthal geliefert werden. Turbo Fans (ExVeITM) beliefern eine Vielzahl von Industriezweigen mit energieeffizienten Turboventilatoren, z. B. für MVC- (Absaugventilatoren)- oder MVR-Prozesse (Ventilatoren für die mechanische Brüdenverdichtung) Ab dem 1. Januar 2019 wurde das Produktportfolio der Gesellschaft um ein drittes Produkt ergänzt. Dabei handelt es sich um das in Kooperation zwischen den Howden Standorten Espoo (Finnland) und Renfrew (Großbritannien) entwickelte Geschäft für Turboventilatoren der Marke ExVeITM. Dieses Geschäft wurde im Rahmen einer strategischen Maßnahme nach Deutschland transferiert und in die Strukturen der Howden Turbo GmbH integriert. Die mechanische Brüdenkompression oder Rekompression arbeitet durch die Wiederverwendung der im Dampf enthaltenen Wärmeenergie. Das System ist eine Möglichkeit, Wärmeenergie, die sonst verloren gehen würde, wieder nutzbar zu machen. Die angebotenen Kompaktlösungen können unter anderem in der Öl- und petrochemischen Industrie, der chemischen Industrie, der Lebensmittelverarbeitung und anderen Bereichen eingesetzt werden. Mehr als 3.000 ExVeITM Turboventilatoren sind heute weltweit installiert und operieren täglich in einem breiten Anwendungsspektrum. 2. Geschäftsentwicklung Im Geschäftsjahr konnte die Gesellschaft einen Auftragseingang in Höhe von 192,5 Mio. EUR verbuchen, was im Rahmen der Prognose liegt. Im Auftragseingang bereits enthalten sind Rücknahmen aufgrund des Krieges zwischen Russland und der Ukraine in Höhe von 5,2 Mio. EUR. Im vorherigen Geschäftsjahr betrug der Auftragseingang 175,5 Mio. EUR, d. h. im Vergleich zu diesem Zeitraum ergab sich ein deutlicher Anstieg in Höhe von 17,0 Mio. EUR. In Bezug auf die verschiedenen Produkte lag der Auftragseingang im Bereich Marine- und Klärwerksverdichter deutlich über den geplanten Werten. Die Bereiche Turbo Fans, Dampfturbine und Industrieverdichter zeigten jeweils eine minimale Planunterschreitung, was größtenteils auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine zurückzuführen ist. Der Umsatz des Geschäftsjahres lag mit 193,1 Mio. EUR um 48,7 Mio. EUR deutlich über dem Vorjahr und somit im Rahmen der Prognose, die eine deutliche Ausweitung des Umsatzes vorsah. Grund für die deutliche Umsatzsteigerung ist, dass viele Projekte erst im Jahr 2023 fertiggestellt und somit fakturiert wurden. Dies betrifft vor allem den Geschäftsbereich Neubau, wo die Umsatzerlöse von 90,3 Mio. EUR im Vorjahr auf 131,0 Mio. EUR gestiegen sind. Das Servicegeschäft (Aftermarket) liegt mit einem Auftragseingang von 59,9 Mio. EUR leicht unter Vorjahresniveau (60,5 Mio. EUR). Der Umsatz im Servicegeschäft hat sich positiv im Vergleich zum Vorjahr entwickelt und liegt bei 61,9 Mio. EUR (Vorjahr 54,1 Mio. EUR). Der Auftragsbestand ist im Geschäftsjahr um 0,6 Mio. EUR von 181,3 Mio. EUR auf 180,7 Mio. EUR zurückgegangen. Das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung lag im Geschäftsjahr bei 35,7 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR) und damit deutlich über der Prognose der Gesellschaft, die ein Ergebnis zwischen 10 Mio. EUR und 13 Mio. EUR vorsah. Aufgrund des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags wird ein Jahresüberschuss von 0 EUR ausgewiesen. In Summe lag das Ergebnis vor Ergebnisabführung des Geschäftsjahres 2023 mit 35,7 Mio. EUR deutlich über dem des Vorjahres (1,8 Mio. EUR). Die Ursache für das höhere Ergebnis vor Ergebnisabführung sind die gestiegenen Umsatzerlöse sowie die nur moderat gestiegenen Materialaufwendungen. Der Personalaufwand ist aufgrund von Umgliederungen der Aufwendungen für Pensionen und Altersteilzeit in die sonstigen betrieblichen Erträge und das Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr stark rückläufig. Bereinigt um diesen Effekt steigen die Personalaufwendungen um 5,0 Mio. EUR von 48,6 Mio. EUR auf 53,6 Mio. EUR. Die Gründe für den Anstieg liegen vor allem in einer gestiegenen Mitarbeiterzahl, der Tariflohnerhöhung um 5,2% ab Juni 2023 sowie der tariflich vereinbarten Inflationsausgleichsprämie. Ein zusätzlicher außerordentlicher Effekt resultiert aus der Bewertung der Verpflichtungen für Pensionen und Altersteilzeit. Im Geschäftsjahr 2022 hatte die Bewertung einen negativen Effekt auf das Ergebnis vor Steuern in Höhe von 10,3 Mio. EUR, im Geschäftsjahr 2023 einen positiven Effekt, der sich auf 2,7 Mio. EUR beläuft. Ein Sondereffekt in den sonstigen Steuern resultiert aus der Grunderwerbsteuer (1,8 Mio. EUR), die aufgrund des Verkaufs von KPS Capital Partners an Chart Industries anfällt. Neben den bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisabführung sind nichtfinanzielle Leistungsindikatoren wie Unfallstatistik, Termintreue (OTD) und weitere Kennzahlen Teil des Managementsystems der Gesellschaft. Da ein wesentlicher Teil des Geschäftes als Projekt abgewickelt wird, ist die Termintreue (OTD) für die Kundenzufriedenheit mitentscheidend und somit auch für die Gesellschaft eine wichtige Kenngröße. Aufgrund anhaltender Supply-Chain Herausforderungen war je nach Bereich (Neubau und Aftermarket) eine Verbesserung bzw. eine deutliche Verschlechterung der OTD im Vergleich zum Vorjahr von ca. +4% - - 30% zu verzeichnen und lag damit unterhalb des prognostizierten Wertes. Das Unternehmen hat verschiedene Initiativen zur Verbesserung dieser Kennzahl gestartet. Die Kennzahl für die Vermeidung von betrieblichen Arbeitsunfällen, Total Reported Injury Rate (TRIR), lag mit 0,00 wieder unter dem Vorjahreswert von 0,21. Somit trat im Geschäftsjahr 2023 kein meldepflichtiger Unfall auf. Zum Ende des Geschäftsjahres konnte die Gesellschaft 649 unfallfreie Tage vorweisen. Das ist ein äußerst zufriedenstellender Wert und es erfordert die Anstrengung der Gesellschaft, diesen Trend auch in 2024 fortzusetzen. Zusammenfassende Beurteilung der Geschäftsentwicklung Aus Sicht der Geschäftsführung wird das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 mit einem Ergebnis vor Ergebnisabführung in Höhe von 35,7 Mio. EUR sowie die Geschäftsentwicklung, insbesondere vor dem Hintergrund der vorgenannten Entwicklungen und der aktuellen wirtschaftlichen Lage, positiv bewertet. 3. Ertragslage
Die Umsatzerlöse im Neubaugeschäft sind im Vergleich zu 2022 von 90,3 Mio. EUR auf 131,0 Mio. EUR deutlich gestiegen. Der Servicebereich (Aftermarket) liegt trotz leicht gesunkenem Auftragseingang mit 61,9 Mio. EUR deutlich über Vorjahresniveau, was vor allem den größtenteils zurückgenommenen Reisebeschränkungen für die Monteure der Gesellschaft im Rahmen der COVID-19 Pandemie geschuldet ist. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Bestandserhöhung um 1,9 Mio. EUR (Vorjahr 9,3 Mio. EUR). Grund für den Anstieg des Umsatzes im Geschäftsbereich Neubau sowie der Bestandserhöhung ist die Fertigstellung von Projekten aus dem Geschäftsjahr 2022. Der Materialaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr von 63,6 Mio. EUR auf 74,1 Mio. EUR gestiegen. Dieser Anstieg ist auf die direkten Auftragskosten der Projekte zurückzuführen. Speziell die Umsätze für Projekte mit geringerem Anteil an Materialaufwand sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und verursachen somit einen unterproportionalen Anstieg der Materialaufwendungen. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr von 59,0 Mio. EUR auf 53,6 Mio. EUR zurückgegangen. Die geringeren Personalaufwendungen in Höhe von 5,4 Mio. EUR resultieren aus Sondereffekten bei der Bewertung der Verpflichtungen für Pensionen und Altersteilzeit sowie deren Ausweis in den sonstigen betrieblichen Erträgen und dem Finanzergebnis im Geschäftsjahr 2023. Die verbliebene Steigerung in Höhe von 5,0 Mio. EUR setzt sich im Wesentlichen aus Aufwendungen für zusätzliche Mitarbeiter, jährliche Gehaltssteigerungen, tariflich vereinbarte Gehaltserhöhungen und Einmalzahlungen zusammen. Die Abschreibungen liegen mit 2,9 Mio. EUR über Vorjahresniveau, die Investitionen liegen mit 11,2 Mio. EUR deutlich über den 2,9 Mio. EUR des Vorjahres und betreffen im Wesentlichen Investitionen in das am Standort errichtete Kraftwerk, die Photovoltaikanlage sowie andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 28,3 Mio. EUR auf 34,9 Mio. EUR gestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf einen Anstieg der konzerninternen Weiterbelastungen in Höhe von 7,0 Mio. EUR zurückzuführen. Die konzerninternen Weiterbelastungen bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen für zur Verfügung gestellte Dienstleistungen und entsprechenden Management Fees, welche im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen sind. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 3,7 Mio. EUR auf 4,6 Mio. EUR im Wesentlichen aufgrund der Zinserträge aus den im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheren Cash-Pool Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der Umgliederung der Zinserträge der Pensionsfonds aus den Personalaufwendungen. Der Anstieg des Ergebnisses vor Ergebnisabführung von 1,8 Mio. EUR auf 35,7 Mio. EUR ist vor allem auf die gestiegenen Umsatzerlöse und den prozentual niedrigeren Materialaufwand sowie geringeren Belastungen aus den Pensionsverpflichtungen zurückzuführen. 4. Finanz- und Vermögenslage Die wesentlichen Bilanzposten haben sich wie folgt entwickelt:
Das Anlagevermögen ist durch Investitionen gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um 8,2 Mio. EUR gestiegen. Darin enthalten ist die Photovoltaikanlage mit ca. 1,7 Mio. EUR sowie das Finanzierungs-/Spezialleasing des am Standort errichteten Kraftwerks mit 5,7 Mio. EUR. Der Leasingvertrag hat eine Laufzeit von insgesamt 13 Jahren. Der Anstieg bei den Vorräten ist insbesondere auf den Rückgang der erhaltenen Anzahlungen auf 50,4 Mio. EUR (Vorjahr 73,1 Mio. EUR) zurückzuführen, da viele Projekte im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossen wurden. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe verzeichnen einen Rückgang auf 9,4 Mio. EUR (Vorjahr 10,1 Mio. EUR). Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf 63,3 Mio. EUR (Vorjahr 61,4 Mio. EUR) gestiegen. Dieser Anstieg betrifft im Wesentlichen Projekte mit hohen Fertigstellungsgraden aus dem Jahr 2023, die im Jahr 2024 fertiggestellt werden. Die in Abhängigkeit vom jeweiligen Projektfortschritt zum Stichtag erhaltenen Anzahlungen sind aufgrund finaler Rechnungstellungen deutlich gesunken. Nach Verrechnung der erhaltenen Anzahlungen mit den Vorräten sind Vorräte in Höhe von 24,6 Mio. EUR nicht von erhaltenen Anzahlungen gedeckt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt um 8,4 Mio. EUR auf 87,6 Mio. EUR gestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen, die um 8,2 Mio. EUR höher als im vorherigen Geschäftsjahr sind. Die in den gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Forderungen im Rahmen des Cash-Pools lagen zum Jahresende bei 61,1 Mio. EUR und damit ca. 5,4 Mio. EUR höher als im vorherigen Geschäftsjahr. Den höheren Forderungen gegen verbundene Unternehmen stehen um 32,8 Mio. EUR höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gegenüber, die neben den Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung in Höhe von 35,7 Mio. EUR höhere Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr des Anstiegs im operativen Geschäft mit verbundenen Unternehmen beinhalten. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind aufgrund der geltenden Cash-Pooling Vereinbarungen auf einem niedrigen Niveau. Das Eigenkapital bleibt, bedingt durch den Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag, auf Vorjahresniveau. Die Rückstellungen sind gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um 0,9 Mio. EUR gesunken. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen verzeichnen einen Rückgang um 1,4 Mio. EUR. Die projektbezogenen Rückstellungen sanken um ca. 1,8 Mio. EUR, die mitarbeiterbezogenen Rückstellungen stiegen um 0,1 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 16,5 Mio. EUR auf 28,4 Mio. EUR gestiegen. Dieser Anstieg ist auf einen verlängerten Zahlungsrhythmus zwischen Weihnachten und dem neuen Jahr zurückzuführen sowie der Verbindlichkeit aus Finanzierungsleasing in Höhe von 5,7 Mio. EUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten verzeichnen einen Anstieg von 0,1 Mio. EUR auf 1,3 Mio. EUR. Insgesamt haben sich die Verbindlichkeiten von 49,4 Mio. EUR um 44,7 Mio. EUR auf 94,1 Mio. EUR erhöht. Finanzierung und Liquidität: Die Gesellschaft war im aktuellen Geschäftsjahr stets in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Der Servicebereich sichert konstante Einnahmen durch das beständige Geschäft der Betreuung des Kundenbestandes. Durch die Neuanlagengeschäfte werden größere Zahlungseingänge erwirtschaftet, die eine langfristige Planung ermöglichen. In der Regel werden alle Verträge mit einer Anzahlung abgeschlossen, wodurch die Finanzierung von Projekten gesichert wird. Die Guthaben bei Kreditinstituten betrugen zum 31. Dezember 2023 1,1 Mio. EUR. Seit dem 2. Oktober 2019 besteht ein Deposit Agreement im Rahmen des Cash-Pools mit Howden Finance Limited Birmingham, Großbritannien, womit auch kurzfristige Liquiditätsschwankungen ausgeglichen werden können. Dieses wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 verlängert. Am 31. Dezember 2023 hatte die Gesellschaft ein Guthaben bei Howden Finance Limited in Höhe von 60,7 Mio. EUR. Dies ist unterteilt in ein Long Term Loan Agreement mit 39,6 Mio. EUR und ein Short Term Loan Agreement mit 21,1 Mio. EUR. Darüber hinaus existiert ein Long Term Loan Agreement mit der Howden Group BV, Hengelo, Niederlande, das mit Wirkung zum 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2027 verlängert wurde. Am 31. Dezember 2023 hatte die Gesellschaft ein Guthaben bei der Howden Group BV in Höhe von 0,4 Mio. EUR. Insgesamt schätzt die Geschäftsführung die Liquiditätslage der Gesellschaft als stabil ein. Kapitalstruktur: Die Bilanz der Howden Turbo GmbH weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von 18,2 Mio. EUR aus (Vorjahr 18,2 Mio. EUR).
5. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Standorte in Helsingør, Dänemark (Howden Axial Fans ApS), Espoo Finnland (Howden Turbo Fans OY), Mornago, Italien (Howden Turbomachinery SRL) und Springfield, MO, Vereinigte Staaten von Amerika (Howden Roots LCC) sind strategische, konzerninterne Partner der Howden Turbo GmbH. Die gemeinsame Geschichte sowie Produkt- und Projektbasis bilden die Grundlage für die Zusammenarbeit zwischen der Howden Turbo GmbH und den ausländischen Gruppengesellschaften. Während in Helsingør und Espoo Engineering- und Vertriebsdienstleistungen für Howden Turbo GmbH erbracht werden, sind andere Howden Standorte (Regionen) als Vertriebskanäle für Howden Turbo GmbH tätig, und damit Kunden der Gesellschaft. Der Umsatz mit konzernverbundenen Unternehmen betrug im Geschäftsjahr 2023 etwa 52,1 Mio. EUR. 6. Chancen- und Risikobericht Die Folgen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine sind auch in den Jahren 2023 und 2024 in vielerlei Hinsicht relevant. Dem Geschäftsbereich Dampfturbinen ist einer der wichtigsten globalen Absatzmärkte weggebrochen. Die Neuorientierung auf andere Märkte (zum Beispiel USA) zeigt zwar durchaus Erfolge, jedoch ist die Konkurrenz in den neuen Märkten naturgemäß bereits fest etabliert. Im Jahr 2023 wurden die letzten verbliebenen Verträge mit Kunden aus Russland und der Ukraine aufgelöst. Bei einzelnen Verträgen hat der Kunde einer Auflösung nicht zugestimmt, jedoch wird an diesen Projekten bereits seit 2022 nicht mehr gearbeitet und es besteht für die Gesellschaft hierin kein weiteres geschäftliches Risiko. Das Unternehmen fokussiert sich im Jahr 2024 weiterhin darauf, neue Absatzmärkte, insbesondere für Dampfturbinen, zu erschließen. Die Beschaffungsmärkte sind nach wie vor angespannt und nicht auf dem Niveau von 2019 (vor COVID-19-Pandemie) oder vor Kriegsbeginn zwischen Russland und der Ukraine. Viele Rohmaterialien unterliegen weiterhin hohen Preisschwankungen und darüber hinaus signifikanten Verzögerungen in der Verfügbarkeit von Teilen und Komponenten. Weitere Chancen und Risiken: Neben den Auswirkungen des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine und den dadurch bedingten geopolitischen Risiken sind noch folgende Sachverhalte nennenswert:
Managementsystem und etablierte Prozesse: Die Howden Turbo GmbH hat ein zertifiziertes integriertes QEHS-Managementsystem in Übereinstimmung mit den Standards ISO 9001:2015; ISO 14001:2015; ISO 45001:2018 und ISO 50001:2018. Im Rahmen des jährlichen Überwachungsaudits wurden keine Abweichungen festgestellt. Durch ein etabliertes internes Auditsystem wird kontinuierlich die Einhaltung verbindender interner, normativer und gesetzlicher Verpflichtungen überprüft. Beauftragte der obersten Leitung sind benannt. Diese berichten direkt an die Unternehmensleitung und überprüfen regelmäßig die Prozesskonformität. Prozesse werden außerdem basierend auf einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess mit entsprechender Aufbau- und Ablauforganisation bewertet und optimiert. Management-Zertifikate der oben genannten Regelwerke sind gültig für die Produkt- oder Dienstleistungsbereiche Marketing und Vertrieb, Design, Beschaffungsmanagement, Projektmanagement, Forschung und Entwicklung, Fertigung, Komponenten-, Teile- und Liefermanagement, Installation und Inbetriebnahme, Vorort-Service, Modernisierung und Nachrüstungen, Wartungsverträge für Verdichter, Turbinen und Ventilatoren für Prozess- und Industrieanwendungen. Darüber hinaus ist die Howden Turbo GmbH über den Konzern ECO-Vadis zertifiziert, was eine breite Palette an nicht-finanziellen Managementsystemen abdeckt, einschließlich der Auswirkungen von Umwelt, Arbeits- und Menschenrechten, Ethik und nachhaltiger Beschaffung. Im Geschäftsjahr 2023 fanden keine vom Konzern initiierten Audits zum internen Kontrollsystem statt. Qualitätsrisiken: Das oben genannte QEHS-Managementsystem fokussiert im Bereich Qualität verstärkt auf projekt- und produktbezogenes Risiko- und Chancenmanagement entlang der Wertschöpfungskette sowie auf ein aktives Wissensmanagement. Ebenso werden ausgelagerte Prozesse entlang der Wertschöpfungskette mitbetrachtet. Das führende ERP-System SAP S/4HANA beinhaltet auch qualitätsbezogene Prozesse für Abweichungsmanagement, Lieferantenqualifizierung und Produktdokumentation. Eine Produktsicherheitsorganisation ist Bestandteil des Qualitätsmanagementsystems. Umweltrelevante Prozesse (z. B. Energiemanagement) sind integriert. Notwendige Prüfungen sind Teil der Wertschöpfungskette und werden bedarfsorientiert an normative Vorgaben, Kundenvorgaben oder die aktuelle Qualitätslage angepasst. Die Howden Turbo GmbH definiert Haupt- und Unterstützungsprozesse und fügt diese zu einem entsprechenden Prozesshaus mit Kennzahlen und Risikobewertung in den Prozessschritten zusammen. Entlang der Wertschöpfungskette sind Meilensteine ("Quality Gates") verbindlich wie beispielsweise Projektrisikoreviews, Übergaben vom Vertrieb an Projektmanagement, kontinuierliche Projektreviews (Daily-Management), Abnahmeprüfungen, Probeläufe, Endabnahmen, Inbetriebnahmeprüfungen, Erstmuster, Produktfreigaben bei Neuentwicklungen, Lieferanten- und Produktrisiko bei zugekauften Produkten, fortlaufender Management-Review basierend auf KPIs. Aktuelle Produktrückrufe liegen nicht vor. Rechnungslegungsbezogenes internes Kontrollsystem: Die Durchführung von internen Kontrollen, die Weiterentwicklung und Optimierung des internen Kontrollsystems sind von zentraler Bedeutung für die Chart Unternehmensgruppe. Bei der Howden Turbo GmbH bildet das Vier-Augen-Prinzip die Basis für alle betriebswirtschaftlichen Vorgänge wie beispielsweise Beschaffungs- und Zahlungsvorgänge. Hierbei gilt die Trennung von konfliktbehafteten Arbeitsvorgängen. Durch ein eingerichtetes Berechtigungskonzept im ERP-System werden alle Berechtigungen auf mögliche Konflikte untersucht. Bei Zahlungsfreigaben gelten bestimmte Wertgrenzen und Freigabestufen, die in einer internen Richtlinie festgelegt sind. Bei bestimmten Compliance-kritischen Vorgängen gelten striktere Vorgaben und Prüfungen. Finanzwirtschaftliche Risiken: Um die Risiken in dem von der Projektwelt geprägten Geschäft der Gesellschaft zu minimieren, werden IT-Tools und Managementprozesse eingesetzt. Eine auf dem ERP-System basierende Kalkulation der angebotenen Projekte, ergänzt mit regelmäßigen Überprüfungen der Datenqualität, bildet die Basis für einen sicheren Kostenüberblick der Projekte. Die Zahlungsmodalitäten der Projekte sind in den abgeschlossenen Verträgen festgelegt, beinhalten auf dem Arbeitsfortschritt basierende Meilensteine sowie absichernde Anzahlungsvereinbarungen. Die Gesellschaft hat am Hauptstandort in Frankenthal das schon seit vielen Jahren betriebene integrierte SAP ERP-System im zweiten Quartal 2023 auf die cloudbasierte Version SAP S/4HANA transferiert. 7. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft verfügt über eine eigene Entwicklungsabteilung. In Zusammenarbeit mit verbundenen Abteilungen arbeiten ca. 22 Mitarbeiter an der stetigen Neu- und Weiterentwicklung der Produkte. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind mit 4,8 Mio. EUR im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 1,0 Mio. EUR gestiegen. Die Entwicklungstätigkeiten sind in die Struktur und in die Prozesse der Chart Unternehmensgruppe integriert. Die Aufgabe der Entwicklungsabteilung ist die Erweiterung der Produktpalette durch Entwicklung von neuen Applikationen und Optimierung von existierenden Produkten. In der Entwicklung sind Aktivitäten, wie strömungstechnische Grundlagen, Rotordynamik, Bauteilfestigkeit, Digitalisierung, Auslegungsprogramme sowie generell die Leitung der Produktentwicklung und Tätigkeiten zur Produktsicherheit gebündelt. In allen Geschäftsbereichen wurden die vorhandenen Auslegungsprogramme überarbeitet und an neue Anforderungen bezüglich Funktion und Bedienbarkeit angepasst. Im Bereich Turbinen wurde die Entwicklung einer neuen Baureihe zur Anwendung als mechanischer Antrieb von Pumpen, Gebläsen oder Verdichtern in der Öl- und Gasindustrie fortgesetzt. Im Bereich Verdichter und TurboFans werden Entwicklungen mit dem Ziel vorangetrieben, die Produktpalette auf bislang nicht im Fokus stehende Anwendungen und Industrien zu erweitern. Im Bereich Environmental Compression wurden die Entwicklungstätigkeiten im Zusammenhang mit Marineanwendungen verstärkt sowie eine neue Baureihe eines getriebelosen, hochdrehenden Radialverdichters für Klärwerksanwendungen zum Abschluss gebracht. 8. Unternehmenserklärung nach §289f HGB - Ziele für den Frauenanteil (ungeprüft) Mit Beschluss aus 2017 legten die Gesellschafter gemäß § 36 GmbHG eine Zielgröße für den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung von jeweils 0% fest. Diese Zielgrößen wurden bis 2017 jeweils überschritten. Mit Beschluss vom 29.12.2023 legten die Gesellschafter als Zielgröße für den Aufsichtsrat einen Frauenanteil von 17% bis 2028 fest. Seit April 2024 gehört eine Frau dem Aufsichtsrat an. Die Zielgröße von 17% wurde während der Erstellung des Jahresabschlusses erreicht. Die Zielgröße von 50% für den Frauenanteil in der Geschäftsführung wurde im Rahmen des Eigentümerwechsels erreicht. Mit Geschäftsführungsbeschluss aus dem Jahr 2015 wurden für die ersten beiden Führungsebenen Zielgrößen für den Frauenanteil von 15% für die erste und 10% für die zweite Führungsebene festgelegt. Diese wurden mittlerweile erreicht. Mit Geschäftsführungsbeschluss vom 29.12.2023 wurden für die ersten beiden Führungsebenen Zielgrößen von 36% für die erste und 32% für die zweite Führungsebene bis 2028 festgelegt, da die Gesellschaft in der Zusammenarbeit in gemischten Teams zwischen den Geschlechtern einen Schlüssel zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit und der Kundenorientierung sieht. Derzeit beträgt der Frauenanteil der ersten Führungsebene 18% und der zweiten Führungsebene 22%. Aufgrund des engen Konzernverbundes der Gesellschaft werden verschiedene Führungsfunktionen für diese von anderen Konzerngesellschaften erbracht, wo auch weibliche Führungskräfte angestellt sind, so dass die Ermittlung des Frauenanteils an den Führungspositionen kein vollständiges Bild ergibt. 9. Prognosebericht Prognose Beschaffungsmarkt: Auch im Geschäftsjahr 2023 waren die Trends aus 2022 mit Nachwirkungen des Krieges zwischen Russland und der Ukraine, dem Ausfall dieser Absatzmärkte sowie schwierigen Beschaffungsmärkten nach wie vor sichtbar. Die Howden Turbo GmbH bezieht wenige Materialien direkt aus China, jedoch sind viele Lieferanten der Howden Turbo GmbH sehr stark von in China ansässigen Zulieferern abhängig. Diese Abhängigkeiten werden auch in den nächsten Jahren vorhanden sein und das damit zusammenhängende politische Risiko und Kostenrisiko (z. B. Umleitung um Südafrika durch Sicherheitsbedenken am Horn von Afrika und Suez-Kanal) nicht abnehmen. Bis dato sind diese Risiken jedoch weitgehend beherrschbar. Der fortwährende Krieg zwischen Russland und der Ukraine hat ebenso noch zu keiner nachhaltigen Reduktion bzw. Normalisierung der Beschaffungsmärkte beigetragen. Aufgrund des anhaltenden Konflikts verharren die Preise vieler Teile und Komponenten auf einem hohen Niveau. Die Energiepreise hingegen haben sich, wenn auch auf einem höheren Niveau, weitgehend stabilisiert. Eine grundsätzliche und nachhaltige Entspannung der Kostensituation kann auf Grund der genannten Sachverhalte auch in 2024 nicht erwartet werden. Die Howden Turbo GmbH berücksichtigt diese Preissteigerungen in neuen Angeboten und ist bemüht, Preisgleitklauseln mit den Kunden zu vereinbaren. Überdies ist es nicht möglich, bei bestehenden Projekten Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite weiterzugeben. Langjährige und gewachsene Lieferantenbeziehungen helfen, diese Auswirkungen teils abzufedern. Prognose der Geschäftsentwicklung: Nach dem Zusammenschluss der Howden Gruppe mit der Chart Industries Gruppe, sind die zukünftigen Chancen der Howden Turbo GmbH im nun deutlich größeren Unternehmensverbund stark von der zukünftigen strategischen Ausrichtung des Gesamtunternehmens abhängig. Diesbezüglich sind mit Sicherheit weiterführende Überlegungen erforderlich und es ist im Jahr 2024 mit weiteren Konkretisierungen bezüglich der globalen Aufstellung des Unternehmens und der konkreten Bedienung einzelner Marktsegmente zu rechnen. Für die Howden Turbo GmbH ist es wichtig, die Vorteile der größeren Unternehmensgruppe für den Absatz des eigenen Produktportfolios zu nutzen und neue Kunden zu gewinnen bzw. Zugang zu neuen Marktsegmenten zu erhalten. Die wichtigsten Komponenten hierfür sind:
Das Geschäftsjahr 2024 startete für das Gesamtunternehmen mit einem soliden Auftragseingang. Alle Neubau-Value Streams verzeichnen gute bis sehr gute Auftragseingänge, wohingegen der Aftermarket einen vergleichsweise schwachen Start hatte. Für das Gesamtjahr 2024 wird ein Umsatz auf Vorjahresniveau erwartet. Bei einem gleichbleibenden Mix sollte sich auch ein Jahresergebnis vor Ergebnisabführung auf Vorjahresniveau, bereinigt um Sondereffekte, wie Grunderwerbsteuer und die Bewertung der Verpflichtungen für Pensionen und Altersteilzeit, zeigen. Hierbei wird unterstellt, dass die Kostensteigerungen auf der Materialseite wie auch die durch den Tarifabschluss erhöhten Personalaufwendungen in Neuaufträgen an Kunden weitergegeben werden. Der Inflationsdruck hat sich, bedingt durch die höheren Zinsen, seit dem vierten Quartal 2023 deutlich beruhigt. Erwartete Zinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte 2024 sollten kundenseitig positive Impulse bewirken. Auf der Personalseite ist anzumerken, dass die zeitnahe Verfügbarkeit von Personal zur Neu- und Nachbesetzung von Positionen weiterhin herausfordernd bleibt. Der Auftragseingang in 2023 mit langen Projektlaufzeiten im Bereich Neubau und der sehr gute Neubau-Auftragseingang im ersten Quartal 2024 bilden jedoch eine solide Basis für die Umsatzrealisierung in den nächsten Monaten. Im Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft einen Auftragseingang leicht über dem Niveau von 2023 und einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Bei Erreichen der Umsatzziele ist zu erwarten, dass das Ergebnis vor Steuern und vor Ergebnisabführung zwischen 20 Mio. EUR und 25 Mio. EUR und damit unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 liegen wird.
Frankenthal, 26. Juni 2024 Günther Volker Neumann Jillian Case Harris Bilanz zum 31.12.2023- in Tausend Euro -AKTIVA
PASSIVA
Gewinn - und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023- in Tausend Euro -
Anhang zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben Unternehmensinformation Die Howden Group wurde zum 17. März 2023 an die Chart Industries Inc., Ball Ground, Georgia, Vereinigte Staaten von Amerika, verkauft. Die Anteile an der Gesellschaft hält die Granite Acquisition GmbH, Berlin. Mit Wirkung zum 1. Januar 2020 besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag zwischen der Gesellschaft und der Granite Acquisition GmbH, Berlin. Der Kreis der verbundenen Unternehmen umfasst im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB die Chart Industries Inc., Ballground, Georgia, Vereinigte Staaten von Amerika, und sämtliche Tochterunternehmen dieser Gesellschaft. Das Stammkapital ist vollständig eingezahlt und wird von der Granite Acquisition GmbH gehalten. Registerinformation Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Ludwigshafen unter der Nr. HRB 60741 eingetragen. Grundlagen der Berichterstattung Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches ("HGB") und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes ("GmbHG") aufgestellt. Für die Gesellschaft, als große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 1 HGB, besteht die Verpflichtung, gemäß §§ 264 ff. HGB zur Aufstellung eines Jahresabschlusses und eines Lageberichts. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Januar und endet zum 31. Dezember. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Berichtsjahr wurden die im Vorjahr angewandten Darstellungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Jahresabschluss im Wesentlichen entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um lineare, planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden, soweit erforderlich, vorgenommen. Für entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte liegt die planmäßige Abschreibung zwischen 3 - 15 Jahren. Entwicklungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Insgesamt fielen im Geschäftsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von 4.815 TEUR (Vj. 3.825 TEUR) an. Sachanlagen Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, abzüglich der kumulierten planmäßigen Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Für planmäßige Abschreibungen werden grundsätzlich folgende wirtschaftliche Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Im Berichtsjahr hat die Howden Turbo GmbH erstmalig einen Vermögensgegenstand aus einem abgeschlossenen Spezialleasing Vertrag zur Errichtung eines Kraftwerks auf dem Betriebsgelände in Frankenthal aktiviert. Die Laufzeit des zugrundeliegenden Geschäfts beträgt 13 Jahre. Die Ermittlung der bei erstmaligem Zugang aktivierten Kosten erfolgte mittels der Barwertmethode. Es erfolgt eine Aktivierung im Sachanlagevermögen unter den technischen Anlagen und Maschinen. Zu Beginn des Leasingverhältnisses wurde eine Verbindlichkeit aus Lieferung und Leistung in gleicher Höhe passiviert, welche unter Berücksichtigung des anfallenden Zinsaufwands und der jährlichen Zahlungen fortgeschrieben wird. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, berücksichtigt werden. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Für erkennbare Einzelrisiken werden erforderliche Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch angemessene pauschalierte Wertberichtigungen berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Auszahlungen vor dem Stichtag gebildet, welchen Aufwendungen nach dem Stichtag gegenüberstehen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Pensionsrückstellungen werden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Hierbei wurden die biometrischen Grundwerte bzw. Ausscheidewahrscheinlichkeiten von den Heubeck'schen-Richttafeln 2018 G mit Risikoverstärkungen bzw. Modifikationen übernommen. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,83 % p. a. (Vj. 1,79 % p. a.) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % p. a. (Vj. 3,00 % p. a.) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,45 % p. a. (Vj. 2,60 % p. a.) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde bei Tarifmitarbeitern mit einer Bandbreite von 1,12 % bis 4,51 % (Vj. 1,12 % bis 4,51 %) und bei übertariflichen Mitarbeitern mit einer Bandbreite von 1,30 % bis 4,86 % (Vj. 1,30 % bis 4,86 %) je nach Alter berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtung dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) werden mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet und mit den korrespondierenden Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen verrechnet. Im Vorjahr wurden die Ergebniseffekte aus der Veränderung der Pensionsverpflichtungen im Personalaufwand ausgewiesen. Ab dem aktuellen Geschäftsjahr erfolgt der Ausweis in den sonstigen betrieblichen Erträgen und dem Finanzergebnis. Die erfolgswirksamen Änderungen des Abszinsungszinssatzes werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und entsprechen den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen. Rückstellungen für Übergangszahlungen, Sterbegelder sowie Jubiläumsleistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem 7- jährigen Durchschnittszins gemäß § 253 Abs. 2 HGB von 1,76 % p. a. (Vj. 1,45 % p. a.) abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. Es gibt keine Pfandrechte, ähnliche Rechte oder andere Sicherheiten, durch die die Verbindlichkeiten gesichert sind. Latente Steuern Die Bilanzierung von laufenden und latenten Steuern erfolgt aufgrund der bestehenden Organschaft auf Ebene der Gesellschaft nicht. Grundsätze für die Währungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Transaktionszeitpunkt bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. III. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Zugänge innerhalb der technischen Anlagen und Maschinen bestehen in Höhe von 5.735 TEUR aus der Aktivierung des Spezialleasing Vertrags zur Errichtung eines Kraftwerks auf dem Betriebsgelände in Frankenthal. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 853 TEUR (Vj. 193 TEUR), die in voller Höhe aus sonstigen Vermögensgegenständen bestehen. Außerdem enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 9.852 TEUR (Vj. 7.717 TEUR) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von 61.129 TEUR (Vj. 55.721 TEUR) Cashpooling-Forderungen. Mit Ausnahme zweier Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 39.985 TEUR (Vj. 349 TEUR) sind sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände innerhalb eines Jahres fällig. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Die Pensionsrückstellungen sind voll zugeführt. Der aktive Unterschiedsbetrag resultiert aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB von Altersversorgungsverpflichtungen mit Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind. Bei den Vermögensgegenständen handelt es sich um Wertpapiere. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB: 1. Unmittelbare Pensionsverpflichtungen
2. Mittelbare Pensionsverpflichtungen
Ausschüttungssperre In Höhe der folgenden Beträge ergibt sich aus Aktivierungen gemäß § 268 Abs. 8 HGB sowie aufgrund des Unterschiedsbetrags i.S.v. § 253 Abs. 6 HGB eine Gewinnausschüttungssperre, welche durch die vorhandenen Rücklagen entsperrt wird: 1. Unmittelbare Pensionsverpflichtungen
2. Mittelbare Pensionsverpflichtungen
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beträgt 433 TEUR (Vj. 2.304 TEUR). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 7.068 TEUR (Vj. 7.068 TEUR). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen 17.107 TEUR (Vj. 18.682 TEUR) und wurden überwiegend für Personalaufwendungen in Höhe von 4.650 TEUR (Vj. 4.539 TEUR), Gewährleistungen über 3.170 TEUR (Vj. 3.564 TEUR) und ausstehende Rechnungen in Höhe von 7.066 TEUR (Vj. 8.885 TEUR) gebildet. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 28.395 TEUR (Vj. 16.529 TEUR) setzen sich aus 22.965 TEUR (Vj. 16.529 TEUR) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und 5.430 TEUR (Vj. 0 TEUR) Verbindlichkeit aus Spezialleasing für das BIOK-Kraftwerk mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr zusammen. In den Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sind 3.670 TEUR (Vj. 0 TEUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren enthalten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von 28.725 TEUR (Vj. 16.875 TEUR) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie 35.653 TEUR (Vj. 14.713 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter aus Gewinnabführung. Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen die noch abzuführende Lohnsteuer des Geschäftsjahres sowie kreditorische Debitoren. Alle sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse
Wesentliche außergewöhnliche oder periodenfremde Erträge oder Aufwendungen ergaben sich im Geschäftsjahr 2023 nicht. Ergebnisverwendung Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 35.653 TEUR ist gemäß Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag an den Organträger abzuführen. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen nicht. Weiterhin bestehen auch keine wesentlichen außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Es liegen keine Bürgschaften oder Gewährleistungsverträge vor. Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen durchgeführt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen erfolgten. Anzahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Mitarbeiter beträgt 544 (Vj.: 530) und kann in folgende Gruppen unterteilt werden:
Geschäftsführung Im Geschäftsjahr und bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Personen Geschäftsführer unserer Gesellschaft:
Die Bezüge der Geschäftsführung werden aufgrund der Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB nicht offengelegt. Aufsichtsrat Die folgenden Personen waren im Geschäftsjahr bzw. sind derzeit Mitglieder des Aufsichtsrats unserer Gesellschaft:
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr keine Vergütung erhalten. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen 130 TEUR. Weitere Leistungen wurden im Geschäftsjahr nicht erbracht. Konzernabschluss Ab dem 17. März 2023 wird die Howden Turbo GmbH, Frankenthal, in den Konzernabschluss der Chart Germany GmbH, Goch, Deutschland als kleinsten Kreis der Unternehmen einbezogen. Den größten Kreis der Unternehmen stellt der Konzernabschluss der Chart Industries Inc., Ballground, Georgia, Vereinigte Staaten von Amerika dar. Dieser Konzernabschluss ist auf der Internet-Homepage sowie am Sitz der Konzerngesellschaft erhältlich. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten.
Frankenthal, den 26. Juni 2024 Howden Turbo GmbH Günther Volker Neumann Jillian Case Harris Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Howden Turbo GmbH, Frankenthal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Howden Turbo GmbH, Frankenthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Howden Turbo GmbH, Frankenthal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt 8. des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt 8. des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 26. Juni 2024 Deloitte
GmbH
Sebastian Zandt, Wirtschaftsprüfer Timo Leßlauer, Wirtschaftsprüfer Bericht Gleichstellung und Entgelttransparenz für Betriebe mit mehr als 500 Beschäftigten - Anlage zum Lagebericht der Howden Turbo GmbH für das Geschäftsjahr 2023 1. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männer und deren Wirkung:
2. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer:
3. Nach Geschlecht aufgeschlüsselte Angaben zu der durchschnittlichen Gesamtzahl der Beschäftigten sowie zu der durchschnittlichen Zahl der Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten zum 31.12.2023:
Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat der Howden Turbo GmbH hat im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 die ihm nach Gesetz und Satzung zukommenden Aufgaben, in Bezug auf die Howden Turbo GmbH, wahrgenommen. Im Berichtszeitraum hat der Aufsichtsrat drei Sitzungen, nämlich am 25. April 2023, am 18. Juli 2023 sowie am 5. Dezember 2023 abgehalten; alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Berichtszeitraum mindestens an der Hälfte dieser Sitzungen teilgenommen. Alle Sitzungen fanden in Form von Präsenzsitzungen (mit Teams-Zuschaltungen) statt. Darüber hinaus wurde im Juli 2023 der Beschluss zur Neuwahl des Vorsitzenden des Aufsichtsrats im schriftlichen Verfahren gefasst. Im Berichtszeitraum bis 31. Dezember 2023 hat die Geschäftsführung den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über die wirtschaftliche Lage und die Entwicklung der Gesellschaft, wesentliche Geschäftsereignisse und über die Unternehmensplanung unterrichtet. Darüber hinaus wurde der Vorsitzende des Aufsichtsrats laufend über wesentliche Entwicklungen und Entscheidungen in Kenntnis gesetzt und stand in stetigem Kontakt mit der Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung überwacht. In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat eingebunden. Neben der laufenden Überwachung und Beratung der Geschäftsführung beschäftigte sich der Aufsichtsrat im Berichtszeitraum intensiv mit der wirtschaftlichen und finanziellen Entwicklung der Howden Turbo GmbH. Die Entwicklung in den einzelnen Geschäftsfeldern und an den verschiedenen Standorten sowie die generelle Marktentwicklung einschließlich der sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Gesellschaft waren im Berichtszeitraum Schwerpunkte der Diskussionen innerhalb des Aufsichtsrats und mit der Geschäftsführung. Daneben waren die finanziellen Eckdaten regelmäßig Gegenstand der Sitzungen. Neben diesen laufenden Themen ging der Aufsichtsrat in den einzelnen Sitzungen auch jeweils auf Einzelthemen ein: In der Sitzung im April 2023 wurde der Aufsichtsrat ausführlich über die finalen Zahlen zum Geschäftsjahr 2022 mit einem Ausblick auf das Geschäftsjahr 2023 informiert und besprach aktuelle Themen am Standort. Die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2022 stand in der Sitzung im Juli 2023 in Anwesenheit des Abschlussprüfers auf der Tagesordnung wie auch die Verabschiedung des Berichts des Aufsichtsrates zum 31. Dezember 2022. In seiner Sitzung im Dezember 2023 wurde neben dem standardmäßigen Bericht über den Geschäftsverlauf ein Ausblick auf die Budgetplanung 2024 gegeben und der Beschluss zur Unterzeichnung des Prüfungsauftrages für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 durch seinen Vorsitzenden gefasst. Ferner berichtete die Geschäftsführung in allen ordentlichen Sitzungen ausführlich über die Compliance-Prozesse und das Risikomanagement der Howden Turbo GmbH. Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, hat den Jahresabschluss der Howden Turbo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Diese Unterlage lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats zusammen mit dem Prüfungsbericht des Abschlussprüfers rechtzeitig vor und wurde in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats im Juli 2023 intensiv beraten und eingehend geprüft. An diesen Erörterungen nahm der Abschlussprüfer teil, der über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen berichtete und für ergänzende Auskünfte zur Verfügung stand. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis der Abschlussprüfung zu. Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen und billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Abschluss. Der Aufsichtsrat setzt sich unverändert nach den Vorschriften des Drittelbeteiligungsgesetzes aus sechs Mitgliedern zusammen, von denen vier von der Gesellschafterversammlung bestellt und zwei von den Arbeitnehmern gewählt sind; er hat keine Ausschüsse gebildet. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Veränderungen in der Besetzung des Aufsichtsrats: Herr Massimo Bizzi legte zum 1. Juni 2023 sein Mandat als Mitglied und Vorsitzender des Aufsichtsrats nieder. Seine Nachfolge als Mitglied des Aufsichtsrats trat zum 2. Juni 2023 Herr Frederick James Hearle an, der im Juli 2023 im schriftlichen Verfahren zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt wurde. Herr Tom Wood und Frau Philippa Ferrier haben ihr Amt als Mitglieder des Aufsichtsrats mit Wirkung zum 2. Juni 2023 niedergelegt; zum 3. Juni 2023 traten die Nachfolge von Herrn Tom Wood als Mitglied des Aufsichtsrats Herr James McParland und die Nachfolge von Frau Philippa Ferrier als Mitglied des Aufsichtsrats Frau Eve Watt an. In der Besetzung der Geschäftsführung gab es im Laufe des Geschäftsjahres folgende Veränderung: Der Geschäftsführer Herr Alastair Irvine wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 3. April 2023 mit sofortiger Wirkung abberufen und Frau Jillian C. Harris ebenfalls mit sofortiger Wirkung zur neuen Geschäftsführerin bestellt. Der Aufsichtsrat dankt den ausgeschiedenen Mitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Er dankt ferner den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Howden Turbo GmbH sowie den Mitgliedern der Geschäftsführung im vergangenen Geschäftsjahr für ihren großen persönlichen Einsatz und wünscht für die Herausforderungen des aktuellen Geschäftsjahres viel Erfolg.
Frankenthal, im Juli 2024 Howden Turbo GmbH Frederick James Hearle, Aufsichtsratsvorsitzender |
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