Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 202208
Eingetragen
18.2.2002
Branche
BeteiligungsgesellschaftenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungErbringung von Logistikdienstleistungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung aller speditionellen und logistischen Aufgaben. Die Gesellschaft beschäftigt sich des weiteren mit der Vermittlung von Frachten. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art erwerben, vertreten oder sich an solchen Unternehmen beteiligen. Sie darf Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Ingo Kaiser
seit 19.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Ingo KaiserIKG Holding GmbH
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
IKG Holding GmbH i. Gr.
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
IKG Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IKG-Speditions GmbH

Baden-Baden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

IKG-Speditions GmbH, Baden-Baden

Gliederung

A. Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Forschung & Entwicklung

B. Wirtschaftlichkeit

I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

II. Geschäftsverlauf und Lage

a. Ertragslage

b. Finanzlage

c. Vermögenslage

III. Gesamtaussage

C. Prognosebericht

D. Chancen- und Risikobericht

A. Grundlagen des Unternehmens

II. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die IKG Speditions GmbH ist ein spezialisiertes Speditions- und Logistikunternehmen. Wir bedienen den europäischen Frachtbereich, Transporte nach Russland sowie auch nationale Transportrouten mit validen Stammkunden, teilweise mit eigenem Fuhrpark, teils mit Subunternehmern bzw. Partnerunternehmen aus einem kooperativen Netzwerk.

Unabhängig der eigenen Vornahme von Frachten vermittelt die IKG Transportaufträge als auch Lagerei-Dienstleistungen.

Mit ca. 32 Mio. Euro Umsatz und einen Fuhrpark von aktuell 55 Sattelmaschinen und 238 Aufliegern gehört die IKG zu der "mittleren" Unternehmensgröße im Branchensegment.

Allen Marktschwankungen hat sich die IKG stets erfolgreich stellen können. Hierzu sind benennbar: Strukturveränderung des internationalen Speditionsgeschäftes, politische Einflüsse, Regulatorik, Technisierung.

Die IKG hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als Logistikpartner in der Branche etabliert. Die Spedition als Dienstleistung wurde mit Logistiksegmenten erfolgreich ausgeweitet. Auch hat man sich durch den Zukauf von Spezialequipment dem Bedarf der Kundschaft angepasst, so dass auch OVERSIZE-Transporte ein fester Bestandteil im Portfolio darstellt. Die IKG ist als Unternehmen nach ISO 9001:2015; ISO 14001:2015; ISO 22000:2015; GDP; Green Logistics: 2010 Standards; SQAS zertifiziert.

III. Forschung & Entwicklung

Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung & Entwicklung. Demgemäß haben Aktivierungen von Forschungs- und Entwicklungsaufwänden wie in den Vorjahren nicht stattgefunden.

B. Wirtschaftlichkeit

I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Zum Jahreswechsel hellte sich die Stimmung von Verbrauchern und Unternehmern weltweit etwas auf. Die europäische Energiekrise entspannte sich spürbar. Auch hatte das Ende der Null-Covid-Politik in China eine Grundlage für die wirtschaftliche Erholung bereitet.

Dennoch hatte sich das weltwirtschaftliche Wachstum im Jahr 2023 deutlich verringert. Während der Pandemie ausgelaufene "Extra-Ersparnisse" waren zunehmend aufgebraucht, hohe Auftragsbestände der Industrie waren zunehmend abgearbeitet und höhere Finanzierungskosten, bedingt durch Leitzinserhöhungen der Notenbanken, bremsten Investitionen und Konsum.

Insgesamt hatte sich Europa aber schneller als erwartet an die höheren Energiekosten angepasst und angesichts der Auswirkungen des Ukraine-Kriegs widerstandsfähiger als erwartet gezeigt.

Der Ausblick für die wirtschaftliche Lage in Deutschland war verhalten. Auch wenn sich Energiemärkte und Lieferengpässe in der deutschen Wirtschaft zu Jahresbeginn 2023 entspannten, so startete die Industrieproduktion gedämpft. Dies gilt auch für die Exporte aufgrund der nachgelassenen Auslandsnachfrage.

Durch die zurückgegangenen Realeinkommen und die anhaltend hohe Inflation wurde insbesondere der private Konsum deutlich geschmälert.

In der zweiten Jahreshälfte hatte sich die wirtschaftliche Lage leicht verbessert, insgesamt ist die deutsche Wirtschaftsleistung 2023 aber zurückgegangen, eine Rezession wurde nur knapp vermieden. Der Arbeitsmarkt hat sich dennoch stabil gezeigt.

Mit dem Fehlen von Fachkräften und dem daraus resultierenden Mangel an geeigneten Bewerbern musste sich die Branche zusätzlichen Schwierigkeiten stellen.

II. Geschäftsverlauf und Lage

Die IKG-Speditions GmbH ist grundsätzlich positiv in das Jahr 2023 gestartet. Im ablaufenden Geschäftsjahr konnte mit nahezu allen Bestandskunden Fortführungen der bestehenden Verträge vereinbart werden. Es zeigte sich jedoch sehr stark gleich zum Anfang des Jahres, dass aufgrund der weiter anhaltenden kriegerischen Handlungen in der Ukraine vermehrt Fahrpersonal auf dem europäischen Transportmarkt fehlt. In diesem Zuge ging uns weiter einiger fest gecharterter Laderaum Osteuropäischer Frächter verloren, welchen wir durch weitere Aufstockung des teureren Eigenfuhrparks mit Miet-LKW ́s entgegenwirkten. Es gelang uns auch durch intensive Suche und entsprechend kostenintensiv, fehlendes Fahrpersonal zu akquirieren.

Im Laufe des Jahres folgte sodann eine Nachfrageflaute. Der Speditionsmarkt 2023 schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent. Dieser Trend wirkte sich direkt auf die Transportpreise im nationalen sowie internationalen Transportmarkt aus. Um diesem Negativtrend entgegenzuwirken haben wir zum Ende des Q3 reagieren müssen und uns von 12 Miet-LKW ́s sowie entsprechendem Fahrpersonal getrennt. Diese Maßnahme zeigte sofortige Wirkung mit deutlich besseren wirtschaftlichen Zahlen in den letzten Wochen des Jahres. Zum 01.12.2023 wurde durch die Bundesregierung auf mautpflichtigen deutschen Strassen eine 100% Mauterhöhung der Bestandsmaut eingeführt. Mit Erfolg konnten alle Kundentarife zu diesem Zeitpunkt neu verhandelt werden welches zusätzlich zum positiven Trend beitrug.

Die Umsatzsteigerung beträgt +1,48% (Jahr 2023: 32.737.436,65 €; 2022: 32.259.233,82 €)

Trotz der in Q3 ergriffenen Maßnahmen entstand ein Jahresfehlbetrag.

Zum Umsatzplus haben alle unsere Relationen beigetragen. Herauszuheben an dieser Stelle ist weiterhin die weitere Ausrichtung unserer Verkehre nach Italien auf den Intermodalen Verkehr. Dies hat sich als stabile Säule etabliert und als richtige wegweisende Entscheidung für die Zukunft bewährt. Unsere Filiale in Italien hat sich weiterhin gut entwickelt und ist fester Bestandteil der bestehenden Prozesse. Die IKG-Speditions GmbH sorgt weiterhin für eine verbesserte CO 2 -Bilanz durch Transporte auf der Schiene. Pro Zug werden mindestens 28 Sattelauflieger transportiert. Dies passiert im deutschen, schweizer und italienischen Streckennetz komplett mit Grünem Strom. Weiterhin bleiben die bereits im Jahr 2020 erfolgreich ergriffenen Maßnahmen zur Ergebnissicherung und zur Schaffung einer stabilen Liquiditätssituation wie das intensive Kostencontrolling und die kritische Bewertung von Investitionen wichtiger Bestandteil. Die Rückführung des im Jahr 2020 erhaltenen KFW-Unterstützungsdarlehens in Höhe von 1,7 Mio EURO verläuft planmäßig.

Die im Jahr 2020 erworbenen Aktien einer AG werden weiter gehalten. Die AG hat mit der Entwicklung eines digitalen Videoplayers die sehr aufwendige und gesetzlich vorgeschriebene BAV-Beratung digitalisiert und sich dadurch für alle namhaften Versicherungskonzerne interessant gemacht. Aufgrund der fortlaufenden Digitalisierung könnte dieses angewandte Modell in Zukunft ein Erfolg sein. Die Risiken sind derzeit aber nicht verlässlich abzuschätzen. Eine Bestandsgefährdung für unser Unternehmen bei einem Totalverlust der Beteiligung i.H.v. TEUR 800 sowie des der AG gewährten Darlehns i.H.v. rd. TEUR 60 ist nicht vollständig auszuschließen.

Vor dem Hintergrund der weiterhin sehr herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und trotz getroffener Maßnahmen konnte ein signifikanter Jahresfehlbetrag (TEUR 856) nicht verhindert werden.

Die IKG-Speditions GmbH muss aufgrund der anstrengenden weltwirtschaftlichen Herausforderungen abschließend auf ein minder erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken.

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis. Bezüglich nicht finanzieller Leistungsindikatoren liegt der Schwerpunkt auf Kundenbelangen (Erhaltung und Erweiterung des Kundenstammes) sowie auf Arbeitnehmerbelangen (Mitarbeiterfluktuation, -zufriedenheit).

a) Ertragslage

Der Umsatz mit EUR 32.737.436,65 entwickelte sich positiv.

Die Kennzahlen werden in EUR dargestellt:

Jahresüberschuss/-fehlbetrag -856.313,42
Eigenkapital 261.631,43
Eigenkapitalrendite in % -327,30
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 856.313,42
Umsatzerlöse 32.737.436,65
Umsatzrendite in %
(Umsatzrendite I in %) 2,62
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -856.313,42
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.054,61
EBT -852.258,81
EBIT (Earnings Before Interest and Taxes)
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -856.313,42
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.054,61
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 199.284,10
EBIT -652.974,71
EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
Jahresüberschuss/-fehlbetrag -856.313,42
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.054,61
+ Zinsen und ähnliche Aufwendungen 199.284,10
+ Abschreibungen (auf immat. VGdAV und SAV + VGdUV) 1.468.536,83
EBITDA 815.562,12

b) Finanzlage

Hier die Kennzahlen zur Finanzlage des Unternehmens in EUR:

Eigenkapital 261.631,43 1.117.944,85
Anlagevermögen 5.468.954,29 5.158.743,68
Anlagendeckung I in % 4,78 21,67
Flüssige Mittel
+ Forderungen und Vermögensgegenstände bis 1 Jahr
100 5.408.678,04 5.926.065,80
Kurzfristiges Fremdkapital 5.164.140,39 4.568.214,02
Liquidität 2.Grades in % 104,74 129,72

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der IKG Speditions GmbH belief sich zum 31.12.2023 auf EUR 10.927.025,84.

Sie hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um 1,89 % vermindert.

An der Bilanzsumme hat das Umlaufvermögen einen Anteil von 49,52 %.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr zu jedem Zeitpunkt gegeben.

Anlagevermögen x 100 5.468.954,29
Bilanzsumme 10.927.025,84
Anlagenintensität in % 50,05
Eigenkapital x 100 261.631,43
Bilanzsumme 10.927.025,84
Eigenkapitalanteil in % 2,39
Verbindlichkeiten x 100 4.669.948,19
Eigenkapital 261.631,43
Verschuldungsgrad in % 1.784,93

III. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als derzeit nicht befriedigend ein.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei vielen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

C. Prognosebericht

Eine grundlegende Änderung unseres Geschäftsmodells ist aktuell nicht geplant. Unser Ziel ist es, profitabel in allen Geschäftsfeldern zu sein und weiter zu wachsen. Durch die Fortsetzung unserer Akquisitionstätigkeiten, die gezielte Bildung von Kooperationen sowie den Aufbau strategischer Partnerschaften wollen wir bestehende Marktanteile ausbauen, neue Märkte erschließen und weitere Kunden gewinnen. Zusätzlich werden wir unsere Wertschöpfungsketten in den Geschäftsfeldern erweitern. Außerdem gilt es, durch konsequentes Prozess- und Qualitätsmanagement, Nutzung der Chancen, die sich aus der Digitalisierung und Automatisierung ergeben, sowie stringentes Kostenmanagement die Produktivität in allen Bereichen, auch im Umfeld der gegenwärtigen Multi-Krisen, zu verbessern.

Das Transportvolumen blieb ab Jahresanfang bei der IKG auf deutlich höherem Niveau als im Markt erwartet und entgegen dem allgemeinen Trend. Die weitere Ausrichtung der IKG auf umweltschonende und CO 2 einsparende Transporte sowie unsere Akquise Erfolge trug Ihren Teil dazu bei. Die Intermodalen Verkehre konnten weiter gesteigert werden. Unsere Ladungsströme nach Russland sind seit Anfang des letzten Quartals 2023 komplett zum Stillstand gekommen und wurden bis heute nicht wieder aufgenommen. Unsere Filiale in Italien funktioniert tadellos und steuert alle Prozesse eigenständig wie z.B. die Disposition der italienischen Transportunternehmer sowie die Kundenbetreuung der italienischen Kunden.

Das Geschäftsjahr 2024 wurde mit einem Umsatz von rd. 36.429 TEUR erfolgreich abgeschlossen. Das positive vorläufige Jahresergebnis von rd. +691 TEUR EBT bestätigt unser Handeln sowie unsere Ausrichtung hin zum weiteren Ausbau unserer innovativen und ökologischen Transportlösungen.

Für das Geschäftsjahr 2025 planen wir mit einer weiteren Umsatzsteigerung von ca. 4 % sowie einem weiter verbesserten EBT von ca. 0,5% zum Geschäftsjahr 2024.

Das von uns angestrebte Ziel in eigene Lagerfläche zu investieren, schlug weiterhin fehl, aufgrund des in unserer Region sehr eingeschränkten Freiflächenangebots. Hier bleiben wir aber weiterhin hellwach und sondieren den Markt in unserer Region stetig.

Zusammengefasst erwarten wir für den Wirtschaftsbereich Logistik im Jahr 2025 eine Stagnation jedoch bei weiter gleichbleibendem hohem Kostenaufwand. Unser Fuhrpark wird weiter verjüngt, alle Neuanschaffung sind reine Ersatzinvestitionen. Die ersten Kostenersparnisse aufgrund vereinfachter und schnellerer Prozesse durch Einsatz eines neuen DMS werden sichtbar. Das Thema Klimaneutralität wird alle Wirtschaftsbereiche weiter beschäftigen, wodurch wir uns ein weiteres organisches Wachstum in 2025 versprechen. Hier vor allem durch unsere weitere verstärkte Ausrichtung auf Intermodale Verkehre, welche von der Kundschaft weiterhin stark nachgefragt werden. Die Investition in gasbetriebene Zugmaschinen, welche Klimaneutral mit Biogas betrieben werden, sorgt zudem für den Zugewinn weiterer Klientel. Weiter ist geplant im ersten Quartal unsere erste von fünf bestellten Elektrosattelzugmaschinen in Betrieb zu nehmen.

Die zugrundeliegende Annahme der Prognose ist, dass sich die Rahmenbedingungen in der Wirtschaft nicht wieder verschlechtern.

D. Chancen- und Risikobericht

Wir sehen uns basierend auf unserer soliden finanziellen Basis gut für 2025 gerüstet. Es bleibt dennoch abzuwarten, wie sich die Zahlungsmoral der Wirtschaft weiterentwickelt. Hierzu hat sich unser in unserer Finanzbuchhaltung installiertes wöchentliches Monitoring bewährt, um etwaige Zahlungsschwierigkeiten direkt zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern. Wir gehen von einem stagnierenden Ladungsvolumen aus. Die Lage rund um die Kriegsgeschehnisse in der Ukraine wird uns weiter begleiten. Je nach weiterem Verlauf des Krieges lassen sich die möglichen negativen Folgen derzeit nicht verlässlich quantifizieren. Wir erwarten grundsätzlich jedoch in 2025 weiter keine größeren Einschränkungen den Warenverkehr betreffend.

Weiter suchen wir in unserer näheren Umgebung nach einem passenden Objekt/Freifläche, welches unseren Bedürfnissen entspricht und uns in diesem Bereich der Lagerwirtschaft neue Wachstumsmöglichkeiten eröffnen wird. Weiterhin verfolgen wir in diesem Zusammenhang vorrangig die aufgewandten Kosten gemieteter Fläche potenziell in Anlagekapital zu wandeln.

Die Aktienbeteiligung an einer AG haben wir seit dem 31.12.2023 aufmerksam verfolgt. Die Risiken sind derzeit nicht verlässlich abzuschätzen. Eine Bestandsgefährdung für unser Unternehmen bei einem Totalverlust der Beteiligung i.H.v. TEUR 800 sowie des der AG gewährten Darlehns i.H.v. rd. TEUR 60 ist nicht vollständig auszuschließen.

Bei einer eventuellen Bestandgefährdung durch Abwertung der Aktienbeteiligung wären auch die Forderungen gegenüber Gesellschafter (IKG Holding GmbH) i.H.v. aktuell rd. TEUR 710 nicht mehr werthaltig. Es ist geplant die Forderungen aus Gewinnausschüttungen der IKG-Speditions GmbH an die IKG Holding GmbH und wiederum Rückzahlung an die IKG Speditions GmbH auszugleichen. Bei einer Bestandsgefährdung der IKG Speditions GmbH käme es somit ggfs. auch zur Bestandsgefährdung der IKG Holding GmbH.

Wir gehen allerdings aufgrund des positiven Ergebnisses 2024, sowie aufgrund der positiven Unternehmensplanung 2025 ff. davon aus, dass auch bei einem Totalverlust der Beteiligung an der AG keine Bestandsgefährdung der Gesellschaft eintritt.

 

Baden-Baden, den 07.05.2025

Ingo Kaiser

Kristina Gürth-Kaiser

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.468.954,29 5.158.743,68
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 72.702,00 123.437,00
II. Sachanlagen 4.596.252,29 4.235.306,68
1. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.596.251,29 4.235.305,68
III. Finanzanlagen 800.000,00 800.000,00
1. Beteiligungen 800.000,00 800.000,00
B. Umlaufvermögen 5.411.608,26 5.926.065,80
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.314.290,83 5.686.253,06
1. Forderungen gegen Gesellschafter 508.071,09 357.035,13
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 508.071,09 357.035,13
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 59.371,89
3. sonstige Vermögensgegenstände 4.746.847,85 5.329.217,93
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.600,00 5.755,76
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 97.317,43 239.812,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.463,29 53.157,79
Summe Aktiva 10.927.025,84 11.137.967,27

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 261.631,43 1.117.944,85
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.092.944,85 1.020.192,44
III. Jahresfehlbetrag 856.313,42 -72.752,41
B. Rückstellungen 266.196,39 339.810,30
C. Verbindlichkeiten 10.399.198,02 9.669.078,58
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.235.057,63 5.100.864,56
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.580.813,37 3.139.873,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.654.244,26 1.960.991,16
2. sonstige Verbindlichkeiten 5.164.140,39 4.568.214,02
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.164.140,39 4.568.214,02
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 11.133,54
Summe Passiva 10.927.025,84 11.137.967,27

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.646.504,24 9.557.828,84
2. Personalaufwand 3.277.944,01 3.534.291,58
a) Löhne und Gehälter 2.722.947,65 2.955.311,40
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 554.996,36 578.980,18
davon für Altersversorgung 49.039,04 44.907,75
3. Abschreibungen 1.468.536,83 1.248.562,04
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.468.536,83 1.248.562,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.459.721,58 4.479.850,17
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 55,00 55,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.757,54 14.399,56
davon aus verbundenen Unternehmen 6.420,65 4.149,54
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 199.284,10 103.869,72
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.054,61 54.639,42
9. Ergebnis nach Steuern -753.224,35 151.070,47
10. sonstige Steuern 103.089,07 78.318,06
11. Jahresfehlbetrag 856.313,42 -72.752,41

Anhang zum 31. Dezember 2023

IKG-Speditions GmbH, Baden-Baden

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die IKG-Speditions GmbH hat ihren Sitz in Baden-Baden. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 202208 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft, da Sie an zwei Stichtagen aufeinanderfolgender Geschäftsjahre die Größenkriterien gemäß § 267 Abs. 2 HGB überschritten hat.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 I, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

Mehrere Geschäftszweige im Sinne des § 265 Abs. 4 HGB liegen nicht vor.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden entsprechend der Generalnorm für Kapitalgesellschaften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung gemäß § 264 Abs. 2 HGB bewertet. Die allgemeinen Bewertungsgrundsätze gemäß § 252 HGB wurden beachtet.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von vier Jahren abgeschrieben.

Die Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Auf die Zugänge zum beweglichen Anlagevermögen wird die "Pro rata temporis"-Regelung angewandt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend des Grundsatzes der Wesentlichkeit analog § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Anlageabgang behandelt.

Die Finanzanlagen betreffen eine Beteiligung an der InsurTech Solutions AG mit Sitz in Rheinstetten. Die Bewertung erfolgte zu den Anschaffungskosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Einzelrisiken werden durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind mit dem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gemäß § 250 Abs. 1 HGB allein Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (transitorische Aktiva).

Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen werden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten existieren nicht.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst gemäß § 250 Abs. 1 HGB allein Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen (transitorische Passiva).

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der Anschaffungskosten, der Abschreibungen und der Buchwerte gliedern sich wie folgt:

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

IKG-Speditions GmbH Spedition, Baden-Baden

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 322.608,26 € 249.906,26 € 50.735,00 €
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 322.608,26 € 249.906,26 € 50.735,00 €
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 2.570,00 € 2.569,00 €
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.630.119,09 € 1.828.194,83 € 6.057.513,09 € 1.417.893,99 €
-804.549,54 €
Summe Sachanlagen 9.632.689,09 € 1.828.194,83 € 6.060.082,09 € 1.417.893,99 €
-804.549,54 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 800.000,00 € 0,00 €
Summe Finanzanlagen 800.000,00 € 0,00 €
Summe Anlagevermögen 10.755.297,35 € 1.828.194,83 € 6.309.988,35 € 1.468.628,99 €
-804.549,54 €
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.702,00 € 123.437,00 €
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 72.702,00 € 123.437,00 €
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1,00 € 1,00 €
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.596.251,29 € 4.235.305,68 €
Summe Sachanlagen 4.596.252,29 € 4.235.306,68 €
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 800.000,00 € 800.000,00 €
Summe Finanzanlagen 800.000,00 € 800.000,00 €
Summe Anlagevermögen 5.468.954,29 € 5.158.743,68 €

2. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht haben Euro 59.371,89 (Vj. Euro 56.441,67) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben Euro 2.600,00 (Vj. Euro 5.755,76) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Die Pauschalwertberichtigung bei den Forderungen aus Lieferungen beträgt 1,00 % des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im wesentlichen Darlehnsforderungen.

Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen Euro 508.071,09 (Vj. Euro 357.035,13).

3. Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für Tantiemen (Euro 46.651,00), ausstehende Rechnungen (Euro 48.929,67), nicht genommenen Urlaub (Euro 66.515,72), Aufbewahrung (Euro 24.100,00) und Abschlusskosten (Euro 80.000,00).

4. Verbindlichkeiten

Es sind Verbindlichkeiten mit folgenden Restlaufzeiten enthalten:

31.12.2023
Euro
31.12.2022
Euro
bis zu 1 Jahr 6.605.583,66 5.914.742,89
von mehr als 1 Jahr 3.731.585,83 3.660.502,22
über 5 Jahre 62.028,53 93.833,47
Gesamt 10.399.198,02 9.669.078,58

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr und über 5 Jahre beziehen sich ausschließlich auf die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

5. Haftungsverhältnisse

Aus Kreditverträgen bestehen Verpflichtungen für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 1.000.000,00 (Vj. Euro 1.000.000,00). Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass mit einer Inanspruchnahme der IKG-Speditions GmbH nicht zu rechnen ist.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen über Euro 5.414.834,80. Davon haben Euro 1.518.582,09 eine Reslaufzeit von bis zu einem Jahr. Die übrigen sonstigen finanziellen Verpflichtungen liegen im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 2 HGB bezüglich der Aufgliederung der Umsatzerlöse wird Gebrauch gemacht.

Die Kfz-Steuern werden unter den sonstigen Steuern ausgewiesen.

VI. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 64 Mitarbeiter beschäftigt, davon 36 Kaufmännische und 28 Gewerbliche. Diese teilen sich in folgende Gruppen auf:

Geschäftsführung 2 (Vorjahr 2)
Fahrer 28 (Vorjahr 27)
Auszubildende 5 (Vorjahr 4)
Kfm. Angestellte 21 (Vorjahr 26)
Geringfügig Beschäftigte 8 (Vorjahr 7)

VII. Geschäftsführung

Geschäftsführer ist:

Herr Ingo Kaiser, Bad Herrenalb, Kaufmann

Frau Kristina Gürth-Kaiser, Bad Herrenalb, Kauffrau

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben gemäß § 285 Nr. 9a und § 285 Nr. 9b HGB werden aufgrund § 286 Abs. 4 HGB nicht gemacht.

Die Gesellschaft hat dem Geschäftsführer Darlehen in Höhe von insgesamt Euro 53.087,98 zum Zinssatz von 2% bis 4,594 % p.a. gewährt.

VIII. Ergebnisverwendung

Auf eine Offenlegung der Ergebnisverwendung wird verzichtet, da dies zu Rückschlüssen über die Einkünfte der Gesellschafter führen kann.

IX. Vorgänge ab 31.12.2023

In den Jahren 2024 ff. beeinträchtigt das Coronavirus kaum noch die Wirtschaft. Die Lage rund um die Kriegsgeschehnisse in der Ukraine haben uns in 2024 und werden uns auch in 2025 weiter begleiten. Je nach weiterem Verlauf des Krieges lassen sich die möglichen negativen Folgen derzeit nicht verlässlich quantifizieren. Wir erwarten grundsätzlich jedoch in 2025 keine größeren Einschränkungen mehr den Warenverkehr betreffend. Wir sehen insoweit kein bestandsgefährdendes Risiko für unser Unternehmen.

Die Aktienbeteiligung an einer AG haben wir seit dem 31.12.2023 aufmerksam verfolgt. Die Risiken sind derzeit nicht verlässlich abzuschätzen. Eine Bestandsgefährdung für unser Unternehmen bei einem Totalverlust der Beteiligung i.H.v. TEUR 800 sowie des der AG gewährten Darlehns i.H.v. rd. TEUR 60 ist nicht auszuschließen.

Bei einer eventuellen Bestandgefährdung durch Abwertung der Aktienbeteiligung wären auch die Forderungen gegenüber Gesellschafter (IKG Holding GmbH) i.H.v. aktuell rd. TEUR 710 nicht mehr werthaltig. Es ist geplant die Forderungen aus Gewinnausschüttungen der IKG-Speditions GmbH an die IKG Holding GmbH und wiederum Rückzahlung an die IKG Speditions GmbH auszugleichen. Bei einer Bestandsgefährdung der IKG Speditions GmbH käme es somit ggfs. auch zur Bestandsgefährdung der IKG Holding GmbH.

Wir gehen allerdings aufgrund des positiven Ergebnisses 2024, sowie aufgrund der positiven Unternehmensplanung 2025 ff. davon aus, dass auch bei einem Totalverlust der Beteiligung an der AG keine Bestandsgefährdung der Gesellschaft eintritt.

 

Baden-Baden, den 07.05.2025

Ingo Kaiser

Kristina Gürth-Kaiser

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach Beendigung meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlage 1 bis 3) und dem Lagebericht (Anlage 4) der IKG-Speditions GmbH, Baden-Baden, unter dem Datum vom 14. Mai 2025 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 322 HGB erteilt, der hier wiedergegeben wird:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die

IKG-Speditions GmbH

76534 Baden-Baden

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der IKG-Speditions GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der IKG-Speditions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Mein Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter analoger Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Ich verweise auf die Angabe "Vorgänge ab 31.12.2023" im Anhang sowie auf die Angabe in Abschnitt D des Lageberichts "Chancen- und Risikobericht", in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Risiken der Aktienbeteiligung der Gesellschaft derzeit nicht verlässlich abzuschätzen sind. Eine Bestandsgefährdung für das Unternehmen bei einem Totalverlust der Beteiligung i.H.v. TEUR 800 sowie des der AG gewährten Darlehns i.H.v. rd. TEUR 60 sei nicht vollständig auszuschließen. Bei einer eventuellen Bestandgefährdung durch Abwertung der Aktienbeteiligung wären auch die Forderungen gegenüber Gesellschafter (IKG Holding GmbH) i.H.v. aktuell rd. TEUR 710 nicht mehr werthaltig. Es sei geplant die Forderungen aus Gewinnausschüttungen der IKG-Speditions GmbH an die IKG Holding GmbH und wiederum Rückzahlung an die IKG Speditions GmbH auszugleichen. Bei einer Bestandsgefährdung der IKG Speditions GmbH käme es somit ggfs. auch zur Bestandsgefährdung der IKG Holding GmbH. Insgesamt gehen die gesetzlichen Vertreter aufgrund des positiven Ergebnisses 2024, sowie aufgrund der positiven Unternehmensplanung 2025 ff. davon aus, dass auch bei einem Totalverlust der Beteiligung an der AG keine Bestandsgefährdung der Gesellschaft eintritt.

Wie die Angabe "Vorgänge ab 31.12.2023" im Anhang sowie die Angabe in Abschnitt D des Lageberichts "Chancen- und Risikobericht" darlegt, deutet diese Gegebenheit auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellen könnte.

Mein Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhaltes nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter analoger Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlange ich ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die ich während meiner Prüfung feststelle."

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatte ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und analog den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Duisburg, den 14. Mai 2025

Thomas Theysen, Wirtschaftsprüfer

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