Stammdaten

Register
Amtsgericht Aachen HRB 16743
Eingetragen
26.1.2004
Branche
Großhandel mit FlachglasHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist der Handel einschließlich des Imports und Exports sowie die Produktion von elastischen Abstandshalterprodukten wie beispielsweise "Super Spacer", der hiermit verbundenen Maschinen und verwandten Produkten. Die Gesellschaft kann sich auf verwandten Gebieten betätigen und alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet sind. Sie kann gleichartige oder ähnliche Gesellschaften (Unternehmen) in jeder beliebigen Art und Form errichten, erwerben, sich an solchen beteiligen, deren Vertretung übernehmen sowie Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörg Joppen
seit 6.9.2024
Prokura
Ilias Artamonov
seit 6.9.2024
Prokura
Johann Knoll
seit 1.9.2022
Geschäftsführer
Paul Cornett
seit 1.9.2022
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Tyman LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tyman Limited
United Kingdom
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Edgetech Europe GmbH

Heinsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.11.2023 bis zum 31.10.2024

Bilanz zum 31. Oktober 2024

AKTIVA

31.10.2024 31.10.2023
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.257,50 40.473,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 788.312,00 965.508,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.978.190,00 5.558.870,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 584.340,39 668.003,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 277.691,07 874.172,81
8.628.533,46 8.066.554,20
8.655.790,96 8.107.027,70
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe 1.978.756,74 1.068.308,56
2. Unfertige Erzeugnisse 372.693,14 445.695,73
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.580.671,56 2.783.110,12
4.932.121,44 4.297.114,41
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.355.773,90 3.343.104,41
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 174.537,54 229.618,78
3. Sonstige Vermögensgegenstände 660.945,82 330.283,46
5.191.257,26 3.903.006,65
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.830.536,82 4.361.396,78
14.953.915,52 12.561.517,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 77.287,73 178.590,48
23.686.994,21 20.847.136,02

PASSIVA

31.10.2024 31.10.2023
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 14.993.041,01 11.108.583,86
III. Jahresüberschuss 3.813.063,38 4.785.243,10
18.831.104,39 15.918.826,96
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 660.230,58
2. Sonstige Rückstellungen 1.237.616,66 1.396.301,19
1.237.616,66 2.056.531,77
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 42.345,94 86.800,96
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.534.840,08 2.466.835,52
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 855.755,36 237.784,87
4. Sonstige Verbindlichkeiten 185.331,78 80.355,94
- davon aus Steuern EUR 40.134,26 (i.V. EUR 45.903,36) 3.618.273,16 2.871.777,29
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 5.041,80 (i.V. EUR 6.423,37)
23.686.994,21 20.847.136,02

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. November 2023 bis zum 31. Oktober 2024

01.11.2023 bis 31.10.2024 01.11.2022 bis 31.10.2023
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 43.108.369,04 44.120.210,59
2. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -672.034,71 -134.637,90
3. Sonstige betriebliche Erträge 210.385,70 459.090,29
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 2.983,33 (i.V. EUR 14,416,08)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -21.920.025,39 -23.016.834,45
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -393.046,36 -253.449,39
-22.313.071,75 -23.270.283,84
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.734.801,65 -4.625.490,81
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -986.886,20 -973.205,63
- davon für Altersversorgung EUR 168,75 (i.V. EUR 0,00)
-5.721.687,85 -5.598.696,44
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.320.196,12 -1.114.928,69
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.770.847,19 -7.477.453,58
- davon aus der Währungsumrechnung EUR 5.581,96 (i.V. EUR 5.873,26)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 168,00 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -12.785,58 -12.785,58
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.694.748,16 -2.184.562,75
11. Ergebnis nach Steuern 3.813.551,38 4.785.952,10
12. Sonstige Steuern -488,00 -709,00
13. Jahresüberschuss 3.813.063,38 4.785.243,10

Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024

I. Allgemeine Angaben

Die Edgetech Europe GmbH hat ihren Sitz in Heinsberg und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Aachen unter HRB 16743 eingetragen.

Die Edgetech Europe GmbH ist zum Bilanzstichtag am 31.10.2024 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 HGB aufgestellt.

Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 01.11.2023 bis zum 31.10.2024.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

Von der Erleichterungsvorschrift gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Angabe gemäß § 285 Nr. 9a HGB hinsichtlich der im Geschäftsjahr gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde demgemäß unterlassen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert, und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände bewertet. Die Abschreibungen auf Neuzugänge erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für in früheren Geschäftsjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen nicht mehr bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen, soweit es sich nicht um einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwert handelt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen.

Die Vorräte werden einer Gängigkeitsanalyse unterworfen, wobei die Bewegungen der letzten 12 Monate in das Verhältnis zum Bestand zum Jahresende gesetzt wird. Liegt die so ermittelte Umschlagshäufigkeit bei 0% erfolgt eine Abwertung zu 100%. Bei einer Umschlagshäufigkeit zwischen > 0% und < 5% erfolgt eine Abwertung zu 50%. Alle anderen Artikel werden nicht abgewertet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen und die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen, angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und entlastungen mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

3. Fremdwährungsumrechnung

Der Jahresabschluss enthält Sachverhalte in fremder Währung, die in Euro umgerechnet wurden.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bestehen nicht. Forderungen werden grundsätzlich in Euro fakturiert.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungspositionen bestehen nicht.

III. Angabe und Erläuterung zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel auf der letzten Seite des Anhangs dargestellt.

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten, wie im Vorjahr, keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und enthalten, wie im Vorjahr, keine Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Sicherheitsleistungen für Zollabgaben TEUR 24, eine Körperschafts- sowie Gewerbesteuerrückforderung und eine Solidaritätszuschlagsforderung von insgesamt TEUR 449, Vorschuss Reisekosten von TEUR 4 und haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten, umfassen periodische Abgrenzungen für Aufwendungen für spätere Wirtschaftsjahre. Hierzu gehören transitorische Zahlungen für Versicherungen, Wartungsverträge für EDV und anderen im Voraus berechneten Dienstleistungen.

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt TEUR 25.

Der Bilanzgewinn des Vorjahres wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Im Geschäftsjahr sind TEUR 900 an den Gesellschafter ausgeschüttet worden.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet worden für: Gewährleistungen (TEUR 478; Vorjahr: TEUR 604), Kundenboni (TEUR 1; Vorjahr: TEUR 10), Provisionen und Boni für Mitarbeiter (TEUR 69; Vorjahr: TEUR 208), Urlaubsansprüchen (TEUR 195; Vorjahr: TEUR 142), Abfindungen (TEUR 0, Vorjahr TEUR 0) Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 38; Vorjahr: TEUR 34).

Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten bestehen folgende Restlaufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.10.2024 Gesamtbetrag TEUR Kleiner 1 Jahr 1 bis 5 Jahre TEUR Größer 5 Jahre
TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 42 42 0 0
Lieferungen und Leistungen 2.535 2.535 0 0
Verbundene Unternehmen 856 856 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 185 185 0 0
Summe 3.618 3.618 0 0
davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.10.2023 Gesamtbetrag TEUR Kleiner 1 Jahr TEUR 1 bis 5 Jahre Größer 5 Jahre
TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 87 87 0 0
Lieferungen und Leistungen 2.467 2.467 0 0
Verbundene Unternehmen 238 238 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 80 80 0 0
Summe 2.872 2.872 0 0

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen dem üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 856 (Vorjahr: TEUR 238).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 40) und Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 5)

Latente Steuern sind nicht gebildet worden.

2. Erläuterungen zu Gewinn und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betragen TEUR 43.108 (Vorjahr: TEUR 44.120) und wurden in den Ländern der europäischen Gemeinschaft, im Drittland und im Inland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 14). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (periodenfremde Erträge) in Höhe von TEUR 207 (Vorjahr: TEUR 445). Wesentliche betriebliche Erträge aus Delamination, dies resultiert aus der Auflösung der Rückstellung 2018, da diese verjährt sind.

V. Sonstige Angaben

1. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag 98 Mitarbeiter (Vorjahr: 108). Im Jahresdurchschnitt betrug die Anzahl der Mitarbeiter 106 (Vorjahr: 110) und stellt sich nach Gruppen wie folgt dar:

Arbeitnehmergruppen 2024
Gewerbliche Mitarbeiter 76
Angestellte 19
Leitende Angestellte 3

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Gesamt Bis zu 1 Jahr 2 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 3.803 668 3.134 0
Aus begonnen Investitionsvorhaben 794 794 0 0

Dabei handelt es sich um die Miete für den Verwaltungssitz und die Produktionsstätte inkl. Lager, dem Leasing von Firmenfahrzeugen und diverser Maschinen in der Produktion und der Verwaltung sowie Verpflichtungen im Zusammenhang mit begonnen Investitionsvorhaben. Haftungsverhältnisse bestehen im Geschäftsjahr keine.

3. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch die folgende Person geführt:

Johann Artamonov, Geschäftsführer, Hückelhoven, Deutschland

4. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§42 Abs.3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte Betrag
Euro
Forderungen 70.647 (Vorjahr: 80.662)
Verbindlichkeiten 454.666 (Vorjahr: 235.419)

Der Ausweis erfolgt in der Bilanz unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

5. Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Sämtliche Anteile werden von der Quanex IG Inc., Cambridge, Ohio/ USA gehalten. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen auf. Dieser Abschluss ist am Sitz der Gesellschaft einsehbar. Die Quanex IG Inc. gehört zum Quanex Building Products Corporation mit Sitz in Houston, Texas, USA, die den Konzernabschluss für den größten Teil der Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Quanex Building Products Corporation ist bei der United States Securities and Exchange Commission (SEC) Washington, USA unter der Unternehmensnummer (CIK) 0001423221 veröffentlicht. Einsehbar sind diese Informationen über auf der Webseite www.sec.gov/edgar

6. Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus Jahresüberschuss und Gewinnvortrag, in Höhe von EUR 3.813.063,38 auf neue Rechnung vorzutragen.

7. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

 

Heinsberg, den 06.12.2024

gez. Johann Artamonov, Managing Director

Anlagenspiegel zum 31.10.2024

Historische Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.11.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge 31.10.2024
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen and solchen Rechten und Werten 567.986,13 5.816,85 0,00 0,00 573.802,98
567.986,13 5.816,85 0,00 0,00 573.802,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.872.685,32 -70.201,25 37.756,69 0,00 1.840.240,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.666.326,88 11.365,99 2.422.480,45 0,00 16.100.173,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.602.083,00 57.912,39 0,00 11.770,20 1.648.225,19
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 874.172,81 1.847.338,51 -2.443.838,20 0,00 277.673,12
18.155.228,73 1.846.415,64 16.398,94 11.770,20 19.866.312,39
18.723.214,86 1.852.232,49 16.398,94 11.770,20 20.440.115,37
Abschreibungen
01.11.2023 Zugänge Abgänge 31.10.2024
Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen and solchen Rechten und Werten 527.512,63 19.032,85 0,00 546.545,48
527.512,63 19.032,85 0,00 546.545,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 907.177,32 144.751,44 0,00 1.051.928,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.107.456,88 1.015.527,44 1.001,00 9.121.983,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 934.079,61 140.884,39 11.079 1.063.884,80
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
9.948.713,81 1.301.163,27 12.080,20 11.237.796,88
10.476.226,44 1.320.196,12 12.080,20 11.784.342,36
Buchwert
31.10.2024 31.10.2023
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen and solchen Rechten und Werten 27.257,50 40.473,50
27.257,50 40.473,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 788.312,00 965.508,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.978.190,00 5.558.870,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 584.340,39 668.003,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 277.673,12 874.172,81
8.628.515,51 8.066.554,20
8.655.773,01 8.107.027,70

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Edgetech Europe GmbH mit Sitz in Heinsberg ist Produzent und Anbieter des flexiblen Abstandhaltersystems SuperSpacer ® , das in der Isolierglas- und Fensterindustrie bei der Herstellung von Isolierglasfenstern mit sogenannter "Warmer Kante" zur Anwendung kommt. Dieses System zeichnet sich durch seine maximale Kondensationsbeständigkeit, Haltbarkeit, Energieeffizienz und Automatisierung aus und hat sich im Einsatz weltweit bewährt.

Die Edgetech Europe GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und eine Tochter des amerikanischen Konzerns Quanex-Building-Products Inc. mit Sitz in Houston, Texas, USA, deren Konzerntochter Quanex IG Inc. mit Sitz in Cambridge, Ohio, USA, ein weltweit führender Anbieter der Silikonschaum-Abstandhaltertechnologie ist.

Die Gesellschaft vertreibt ihre Produktpalette an Kunden in Europa, Asien, dem pazifischem Raum sowie in afrikanische Staaten. Die Produkte werden je nach Vertriebsgebiet im Direktvertrieb mit eigenen Mitarbeitern oder Handelsvertretern und im indirekten Vertrieb über Distributoren angeboten.

1.2. Forschung und Entwicklung

Die Edgetech Europe GmbH entwickelt ihre Produkte ständig weiter. Für Forschungszwecke wurde zusätzlich ein neues Qualitäts-Technikum aufgebaut. Ständige Erweiterungen und neue Investitionen folgen. Hier ist das Ziel neue Testmöglichkeiten nach vorne zu bringen und das Produkt weiter zu verbessern. Im Jahr 2023 wurde durch eine Partnerschaft mit der RWTH Aachen eine mögliche, neue Technologie erforscht. Der Fokus liegt weiterhin die Next-Generation Abstandhalter zu entwickeln. Die erste Prototyplinie wird im Q1 2024 installiert und ein Jahr lang getestet.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Baubranche wurde durch die hohen Zinsen der EZB, die hohen Rohstoffpreise, Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft, ausgelöst durch diverse Faktoren (Kriege, Sanktionen, Rohstoffmangel usw.) im Wachstum gebremst. Allein in DE sind die Bauanträge um ca. 25% gesunken. Somit merken wir ebenfalls die schwache Auftragslage. Unsere Kunden verzeichnen nach Umfrage je nach Gebiet und Branche um die 15% Auftragsrückgänge.

Der enormen Materialeinkauf ("Hamsterkauf") hat sich gelegt. Im Jahr 2024 konnten wir wieder die reale Bedarfsmenge sehen. De-Stocking-Prozess hat fast 6 Monate angedauert. In diesem Zeitraum haben die Kunden ebenfalls viel weniger gekauft. Ein weiterer positiver Effekt, war die Abflachung der Inflation. Edgetech konnte die Rohstoffpreise meistens halten und in wenigen Fällen sogar leicht senken. Die Löhne und Gehälter wuchsen jedoch stetig. Personalmangel ist immer noch ein großes Thema.

Langfristig betrachtet - die Bedingungen in der Glasbranche sind aus unserer Sicht geprägt durch einen hohen Margendruck und einer starke Konkurrenzsituation. Die Beschaffungspreise für Glas sind durch den Anstieg der Energiepreise sehr stark angestiegen. Gas ist bei der Herstellung von Glas ein wesentlicher Energieträger. Der Trend die Produktion von Isolierglasscheiben weiter zu automatisieren ist unvermindert hoch und wird durch den Mangel an Arbeitskräften und Lohnsteigerungen weiter anhalten. Die Notwendigkeit, durch Energieeinsparung die Emission von Co 2 zur vermindern, führt zu einer starken Nachfrage nach Mehrfachverglasung. Wir glauben, dass diese Entwicklungen positive Effekte auf die Nachfrage nach unseren Produkten haben wird, da wir dem Kunden geeignete Lösungen für seine Anforderungen anbieten können. Der SuperSpacer ® ist hervorragend zur automatisierten Verarbeitung mit Robotern geeignet und trägt mit seinen spezifischen Eigenschaften dazu bei, den Wärmeverlust bei Isolierglasscheiben zu minimieren.

2.2. Geschäftsverlauf

Vor dem Hintergrund der Entwicklungen der Konjunktur im Allgemeinen, beurteilen wir den Geschäftsverlauf des Berichtsjahres für die Edgetech Europe GmbH nur leicht schwächer als geplant. Bei der Planung wurde schon die Rezession berücksichtigt.

Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 44.120 auf TEUR 43.108 gesunken und der budgetierte Wert von TEUR 44.247 konnte nicht erreicht werden. Eine Kombination aus hohen Zinsen der EZB und die Inflation auf Baumaterialien und Dienstleistungen hat die Baubranche in eine Rezession bewegt. Nach verschiedenen Kundenabfragen wird diese Situation noch etwas andauern.

Bei den Rohstoffen sind die Beschaffungspreise durch die fehlende Nachfrage leicht gesunken. Jedoch fangen unsere Kunden an ebenfalls nach Preissenkungen zu fragen. In mehreren Fällen mussten wir die Preise senken, um kein Volumen zu verlieren und dem Konkurrenzdruck entgegenzuwirken.

Im Laufe dieses Geschäftsjahres haben wir weiter in die technische Ausstattung des Unternehmens investiert, um der prognostizierten, langfristig steigenden Nachfrage nach unseren Produkten auch in Zukunft gerecht werden zu können. Aufgrund dieser positiven Erwartungen ist eine zweite Produktionshalle an unserem Standort in Heinsberg 2023 angemietet worden. Mittlerweile sind alle Anlagen in der neuen Halle installiert und befinden sich in der Testphase.

Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 3.813 ab (Vorjahr: Jahresüberschuss TEUR 4.785).

Die Leistungsindikatoren zur Steuerung des Unternehmens werden aufgrund der Zugehörigkeit zu einem in den USA börsennotierten Konzern nach den Ergebnissen der Rechnungslegung nach US- GAAP errechnet. Nach diesem Rechenwerk hat sich die "Contribution Margin" (Marge) bezogen auf den Net Sales für das Berichtsjahr zum Vorjahr mit 36,08% gestiegen. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisation) ist von 15,72% auf 17,26% gestiegen.

Der prozentuale Anstieg begründet sich mit dem im Vergleich zu unseren Annahmen für die Planung gestiegenen Kosten für Rohmaterialien und Dienstleistungen.

Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtszeitraum TEUR 43.108 (Vorjahr: TEUR 44.120) und sind damit um TEUR 1.012 über das Ergebnis des Vorjahres gesunken. Die Rezession in der Baubranche hat spürbar den Rückgang verursacht.

Die Löhne und Gehälter betrugen im Geschäftsjahr 2024 TEUR 4.735 (Vorjahr: TEUR 4.625), was eine Steigerung um TEUR 110 bedeutet. Trotz mehrerer weggefallener Positionen, welche durch eine Reorganisation nicht neu besetzt wurden, sind durch eine starke Lohninflation die Ausgaben leicht gestiegen. Alle Löhne,- und Gehaltsanpassungen mussten durchgeführt werden, um Mitarbeiter zu binden und weiter ein attraktiver Arbeitgeber in der Region zu bleiben. Regelmäßiges Benchmarking in der Region wird durch das Management durchgeführt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf TEUR 7.771 (Vorjahr: TEUR 7.477).

Die Abschreibungen haben sich zum Vorjahr um TEUR 205 erhöht, da in neue Anlagen investiert worden ist. Nach der Rezession erwarten wir ein stetiges Wachstum der Auftragslage. Für diese Situation wollen wir vorbereitet sein. Resultate der Investitionen sind teilautomatisierte oder vollautomatisierte Prozesse plus Energieeinsparungen.

Die Umsatzrentabilität beträgt 8,8% (Vorjahr 10,8%).

Den Auftragsbestand zum 31.10.2024 beurteilen wir leicht rückgängig.

Finanzlage

Die Edgetech Europe GmbH kann sich über das Treasury der Quanex Inc. finanzieren.

Zur Finanzierung von Verbindlichkeiten hat die Gesellschaft einen Kreditrahmen von € 10Mio. durch den Konzern zur Verfügung gestellt bekommen, der nicht in Anspruch genommen worden ist.

Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft umfasst den in der Bilanz ausgewiesenen Kassenbestand von insgesamt TEUR 4.831 (Vorjahr: TEUR 4.361).

b. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.840 erhöht.

Die Eigenkapitalquote zum 31.10.2024 betrug 79,50% (Vorjahr: 76,36%).

Wesentliche Veränderungen der Vermögenslage ergaben sich wie folgt:

Die Forderungen aus Lieferungen Leistungen sind um TEUR 1.013 auf TEUR 4.356 gestiegen. Dies erklärt sich aus Zeiteffekten von Lieferungen und Zahlungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sanken auf TEUR 175.

Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 159 gesunken, es mussten weniger Rückstellungen für Gewährleistung aus Delamination gebildet werden.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit TEUR 2.535 zum Vorjahr gestiegen. Durch die sinkende Rohstoffnachfrage hat sich die Lage entspannt, jedoch haben wir mehrere, neue Herausforderungen in der Supply-Chain bemerkt. Spezielle Rohwaren waren aus verschiedenen Gründen schwer verfügbar. Wir haben schnell reagiert und mehr Material auf Lager eingekauft. Das Ziel war den Produktionsprozess zu sichern und längere Stillstände plus Lieferunfähigkeiten zu eliminieren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 856, die binnen eines Jahres fällig sind.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer, Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit und aus Reisekosten von Mitarbeitern und für die Muttergesellschaft abzuführende Kapitalertragsteuer aus Dividendenzahlungen

Die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens ist trotz der Rezession weiter als gut zu bezeichnen.

Auch wenn das letzte Jahr durch die sinkende Nachfrage nicht die erwarteten Ergebnisse gebracht hat, langfristig gesehen haben wir ein Produkt, welches die Automatisation für unsere Kunden ermöglicht. Bei der globalen Mitarbeiterknappheit wird eine Automatisierung die Lösung sein. Zusätzlich treiben die steigenden Energiepreise die Nachfrage nach energieeffizienten Produkten nach oben. Unser Produkt hebt sich mit den Werten enorm von der meisten Konkurrenz ab und liefert die besten Dämmeigenschaften für ein Fenster der Zukunft. Durch diese besonderen Merkmale heben wir uns von der Konkurrenz eindeutig ab und erwarten ebenfalls neue Marktanteile in z.B. Asien, Australien, Neuseeland und vielen anderen Punkten außerhalb Europas. Sogar in Afrika fangen wir an die ersten Geschäftsbeziehungen zu knüpfen.

Die Edgetech Europe GmbH war jeder Zeit in der Lage, ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a. Prognosebericht

Wir schätzen den Markt für flexible Abstandhaltersysteme für das kommende Jahr 2025 gleichbleibend und evtl. leicht sinkend ein. Wir rechnen über die nächsten Jahre betrachtet, trotzt der aktuellen Rezession in der Baubranche und der Schwierigkeiten der globalen Wirtschaft, mit einem Wachstum in Europa und besonders einer Steigerung des Umsatzes auf den Absatzmärkten außerhalb Europas. Größere, erste Projekte konnten schon außerhalb Europas realisiert werden. Edgetech baut die internationale Strategie erfolgreich aus.

Bestandsgefährdende oder sonstige Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft liegen nach unseren heutigen Erkenntnissen nicht vor.

Aufgrund der aktuellen Situation auf dem Glasmarkt insgesamt rechnen wir aber mit einem weiter steigenden Preisdruck, erwarten aber keine grundsätzlichen negativen Einflüsse auf unser Geschäft.

Die Rohstoffpreise sind zwar immer noch sehr hoch, jedoch ist ein weiterer Anstieg nicht zu vermerken. Im Gegenteil haben mehrere Lieferanten Ihre Preise gesenkt. Durch den steigenden Lohn, - und Gehaltskosten haben jedoch mehrere Lieferanten eine mögliche Preiserhöhung im Q1 2025 angekündigt.

Aufgrund der Zugehörigkeit der Edgetech Europe GmbH zum Quanex Konzern, der in New York an der Börse gelistet ist und nach den Vorschriften der US-GAAP berichten muss, erfolgen die Planung und die Steuerung unserer Gesellschaft weitgehend auf der Basis der nach diesem Rechenwerk ermittelten Erfolgsbeiträge unserer Gesellschaft. In diesem US- Zahlenwerk planen wir für das kommende Geschäftsjahr mit einem zum Vorjahr moderat steigenden Umsatz, da die Auswirkungen der geopolitischen Lage auf die Wirtschaft nur schwer einzuschätzen sind. Wir planen mit einem im Vergleich zum Vorjahr leicht niedrigeren EBITDA. Die Werte lassen sich aufgrund der Unterschiede des US-GAAP zum HGB nur bedingt übertragen, zeigen aber unsere Erwartungen.

b. Chancenbericht

Wir glauben mit unseren Produkten und unserer Struktur im Wettbewerb mit anderen Abstandhaltersystemen gut aufgestellt zu sein und unseren Marktanteil weiterhin ausbauen zu können. Auch erstreckt sich unser Kundenportfolio auf mehr Kunden mit Sitz außerhalb Europas, wo das Interesse an flexiblen Abstandhaltern wächst. Die Anforderungen zur Einsparung von Energie haben in fast allen europäischen Ländern eine hohe Bedeutung. Dies wird durch die Diskussion um die Folgen des Klimawandels noch ansteigen. Die Qualität der Verglasung ist bei einem Gebäude besonders wichtig, da über die Fenster im Fall von schlechten Wärmedämmleistungen eine bedeutende Menge der eingesetzten Heizenergie verloren gehen kann. Auch das kühl halten von Gebäuden bzw. die Vermeidung einer starken Aufheizung, gewinnt durch immer neue Rekordtemperaturen, an Bedeutung. Die Verwendung von SuperSpacer ® bei der Herstellung einer Isolierglaseinheit kann hier einen hohen Beitrag zur Energieeffizienz leisten. Wegen des Renovierungsbedarfs bei älteren Immobilien und dem hohen Bedarf an Neubauten, glauben wir, dass sich die Nachfrage nach unseren Abstandhaltersystemen positiv entwickeln wird. Die Eigenschaften unserer Abstandhalter erlauben dem Anwender die automatisierte Fertigung einer Isolierglaseinheit, was aufgrund des Mangels an Arbeitskräften und damit einhergehend, von steigenden Personalkosten, immer weiter an Bedeutung gewinnt. Die Glasstec-Messe 2024 in Düsseldorf (welch die wichtigste Messe für Edgetech ist) hat diese Situation nochmal bestätigt.

Neben umsatzsteigernden Maßnahmen in Vertrieb und Marketing werden wir uns auch weiter mit den Möglichkeiten der Prozessverbesserung befassen.

c. Risikobericht

Ziel unseres Risikomanagements ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Edgetech Europe GmbH zu sichern und entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Im Rahmen der Organisation und Steuerung der Quanex -Gruppe ist die Gesellschaft in das Risikomanagementkonzept des Mutterunternehmens integriert. Dieses dokumentiert regelmäßig die Hauptrisiken und mögliche Maßnahmen. Mögliche Risiken werden durch die Controlling- und Planungsprozesse sowie die regelmäßigen Berichterstattungen an die Geschäftsführung erkannt.

Risiken für die Edgetech Europe GmbH sind auf der Verkaufsseite vor allen die allgemeine Marktlage, Preis- und Bonitätsrisiken. Den Risiken auf der Absatzseite wird durch ein über Europa und außerhalb Europas verteiltes Kundenportfolio begegnet. Die Bonitätsrisiken werden u.a. durch Kreditwürdigkeitsabfragen für Neukunden und die Vergabe von Kreditlimits begrenzt. Preisrisiken werden durch eine Mindestpreisliste für den Vertrieb erkannt und gesteuert.

Für das kommende Geschäftsjahr besteht das Risiko eines Umsatzrückgangs durch die anhaltende Rezession. Dieser Effekt sollte aber durch das zu erwartende Geschäft mit Neukunden innerhalb und außerhalb Europas kompensiert werden können.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch ein effizientes Debitorenmanagement überwacht, es sind im Berichtsjahr keine Forderungen ausgefallen.

Die Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt werden von uns und der Muttergesellschaft in den USA gemeinsam sorgfältig beobachtet. Die Edgetech Europe GmbH ist gemeinsam mit ihrer Muttergesellschaft in den USA darum bemüht, alle sich aus möglichen Abhängigkeiten zu Lieferanten ergebenden Risiken durch eine sorgfältige Auswahl mehrerer Lieferanten und eine fortlaufende Überwachung der Lieferanten zu verringern. Nach der Supply-Chain-Krise verfolgt Quanex die Multisource-Strategie noch intensiver. Edgetech EU GmbH hat für alle A-Rohstofflieferanten mindestens einen B oder/und C- Lieferant als Option. Mit diesem Schritt eliminieren wir das Risiko nicht lieferfähig oder/und von einem Lieferanten abhängig zu sein. Diese Strategie wird quartalsweise durch das Riskmanagement überwacht und neu bewertet.

Die Edgetech Europe GmbH hat für die Produktion ihrer Produkte ein umfassendes Qualitätsmanagement eingerichtet. Abweichungen von den gesetzten Parametern in der Produktion des Abstandhalters werden so erkannt und korrigiert. Zukünftige Gewährleistungsfälle sollen so vermieden und eine kontinuierlich hohe Qualität sichergestellt werden.

Das Produkt SuperSpacer wird auch in dem Stammwerk in Cambridge, Ohio, USA und dem Schwesterwerk in Coventry, UK gefertigt, so dass der Verkauf nicht nur von der Produktion der GmbH abhängt.

Das Risikomanagementsystem umfasst die Budgetplanung für das zukünftige Geschäftsjahr. Im Rahmen der Erstellung der Monatsberichte werden die Soll/Ist-Abweichungen zu den Plan- und Vorjahreswerten analysiert, um Risiken zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

Mögliche bestandsgefährdende gesamtwirtschaftliche Entwicklungen werden periodisch durch das Management analysiert und bewertet.

Das interne Kontrollsystem ist nach den Regeln des Sec. 404 Sarbanes - Oxley Act aufgebaut, der aufgrund der Notierung der Quanex Building Products Inc. an der New Yorker Börse umgesetzt werden muss.

 

Heinsberg, den 06. Dezember 2024

Edgetech Europe GmbH, Heinsberg

Johann Artamonov

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Edgetech Europe GmbH, Heinsberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Edgetech Europe GmbH, Heinsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.10.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.11.2023 bis zum 31.10.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Edgetech Europe GmbH, Heinsberg, für das Geschäftsjahr vom 01.11.2023 bis zum 31.10.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.10.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.11.2023 bis zum 31.10.2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 6.Dezember 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carsten Carstens, Wirtschaftsprüfer

Thomas Reifert, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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