Stammdaten

Register
Amtsgericht Hannover HRB 219737
Vorher
Framework GmbH
Eingetragen
24.2.1998
Branche
Einzelhandel in eigenem Namen mit Motorenkraftstoffen, Freie TankstellenGroßhandel mit Brennstoffen und MineralölerzeugnissenEinzelhandel in fremdem Namen mit Motorenkraftstoffen, Agenturtankstellen
Gegenstand
Der Betrieb von Tankstellen, Autohöfen und Systemgastronomie, die Betreuung von Firmen der Mineralölindustrie und des Mineralölhandels, sowie technischer Großund Einzelhandel sowie der Betrieb von Waschanlagen in Selbstbedienung und Autopflegeeinrichtungen und Waschstraßen. Betreibung von Lotto-Verkaufsstellen, Betreibung von Paketshops, Anhänger- und Fahrzeugvermietung, Herstellung und Vertrieb von technischen Produkten der Kfz-Reinigung, Vermittlung von Dienstleistungen, Vertrieb von Kaffeemaschinen im Groß- und Einzelhandel, Vermietung und Vertrieb sowie die Vermittlung von Werbeträgern, Verpachtung von Grundstücken an Betreiber von Elektromobilität, Vertrieb und Betreibung von Elektro-Ladesäulen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Eggelsmann
seit 6.9.2022
Geschäftsführer
Maren Eggelsmann
seit 16.4.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Andreas Eggelsmann
Ackerdamm 1, 30938 Burgwedel
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Framework Energie GmbH

Burgwedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Für das Geschäftsjahr 2023

der Framework Energie GmbH

Die Framework Energie GmbH wurde im Jahr 1997 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Isernhagen Region Hannover.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit ist die Betreibung von Markentankstellen, Verpachtung von Tankstellenstandorten an Handelsvertreter und Pächter mit einem direkten Agenturvertrag mit der Aral AG in Bochum. Der Handel mit Kraftstoffen, Additiven und Schmierstoffen.

Entwicklung der Framework Energie GmbH Die positive Geschäftsentwicklung hat sich im Berichtjahr weiter fortgesetzt.

Die Anzahl der Mitarbeiter ist mit 136 leicht gestiegen.

Weitere neue Standorte konnten zugekauft werden um die Ertragslage für die nächsten Jahre stabil zu halten.

Ertrags-, Finanz und Vermögenslage

Der Rohergebnis lag bei 8,5 Mio €. Die Anzahl der Mitarbeiter lag bei 136 im Durchschnitt.

Das Eigenkapital beträgt 1,248T€ (956 Vorjahr).

Die Eigenkapitalquote beträgt 18,2 %.

Planung und Entwicklung Framework Energie wird in den nächsten Jahren verstärkt in Geschäftsfelder investieren die unabhängig von der Energieversorgung und dem Arbeitsmarkt sind. Der Ausbau im Vertrieb fossiler Energieträger wird nicht weiter intensiv verfolgt.

Der Focus liegt auf der Entwicklung der Standorte im Bereich Bistro, Shop, Nahversorgung und automatische Fahrzeugpflege.

Weiter ist geplant sich in den nächsten 2 Jahren von Standorten zu trennen die sich durch den Energiewandel nicht mehr entwickeln lassen und sich auf zukunftsfähige Standorte zu konzentrieren. Bei der Konzentration der Standorte ist mittelfristig ein Personalabbau von 15% geplant.

Allgemeine Lage des Geschäftsfelds

"Die Branche ist angesichts der zahlreichen Herausforderungen auf verschiedensten Ebenen im Umbruch, das zeigt der Verkauf von Total Energies an Circle K und der aktuelle Verkauf der Jet-Tankstellen. Der Mittelstand in Form der bft-Tankstellen bleibt dagegen in unruhigen Zeiten eine feste Größe und ist Innovationstreiber in der Mopbilität, wie z.B. die rasche Einführung von HVO100 an unseren Tankstellen gezeigt hat", so Daniel Kaddik, bft-Geschäftsführer. Die freien Tankstellen haben aktuell einen Markztanteil von 22 Prozent.

Professorin Hanna Schramm-Klein stellte bei Pressekonferenz die Kerndaten ihrer Studie vor: Während die Anzahl der der Tankstellen 2023 stagnierte, stieg der Pkw-Bestand und nahm 2024 auf 49,1 Mio. zu (+1%, 48,8 Mio. in 2023), die Zahl der E-Autos stieg um rund 400.000 Autos auf 1,4 Mio. während die Zahl der Benzin- und Diesel betriebenen Autos leicht rückläufig waren. E-Autos haben damit einen Marktanteil von rund 3%.

Während sich die Geschäftsfelder Kraftstoffverkauf und Shop auch 2023 positiv entwickelten, war der Bereich Serviceleistungen weiter rückläufig. Bei letzterem zeigten sich in punkto AUtowäsche allerdings positive Entwicklungen - Autowäsche generierte 51 % des Gesamtumsatzes bei den Serviceleistungen, während die Zahl der Werkstätten abnahmen. Digitalisierung und KI werden - auch in Zeiten des Fachkräftemangels, Stichwort Smart Stores, pay@the pump - eine immer größere Bedeutung spielen.

Duraid El Obeid, bft-Vorstandsvorsitzender, kommentierte die Daten der Studie: "Die zunehmende Individualmobilität mit bleibender, hoher Bedeutung des AUtos - und auch langfristig des Verbrenners - zeigen, dass Tankstellen in unserer Infrastruktur weiterhin eine sehr hohe Relevanz haben. Wir sind technologieoffen sowie defossilisierungsbereit und bieten von Ladesäulen bis HVO100 eine breite Palette von ANtriebsmodulen an unseren Tankstellen an. Der bft empfiehlt weiterhin, dass Benzin E5 nicht mehr gesetzlich von den Tankstellen vorgehlaten werden muss, damit wäre gerade mit Blick auf kleinere Tankstellen der der Platz an den Zapfsäulen frei für HVO und eFUELS. DSenn die Kraftstoffsorte Benzin E5 ist motortechnisch nicht mehr relevant. Planbarkeit ist in diesen unsicheren Zeiten extrem wichtig, daher unser Appel an die Politik: bremst uns nicht auf unserenm Weg in die klimafreundliche Mobilität aus."

(Quelle Bundesverband BFT)

Erwartungen

Durch den Umbau der der Betreibungen und der Umstellung des Kraftstoff und Shopangebots werden wir gezielt Standorte ausbauen und erweitern sowie nicht zukunftsfähige Standorte an Wettbewerber abgeben. Weiter werden große Anstrengungen im Bereich Netzentwicklung unternommen um die Anzahl der Standorte weiterhin auf einem gesunden Niveau zu halten.

 

Isernhagen im März 2025

Framework Energie GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.437.500,01 940.122,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 26.498,00 28.499,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 26.498,00 28.499,00
II. Sachanlagen 1.411.002,01 911.623,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 108.990,00 47.880,00
2. technische Anlagen und Maschinen 767.958,01 432.930,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 534.054,00 430.813,00
B. Umlaufvermögen 4.289.967,32 3.160.408,95
I. Vorräte 772.020,14 540.005,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.686.610,07 1.165.921,95
1. Forderungen gegen Gesellschafter 6.060,63 281.607,52
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.680.549,44 884.314,43
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.831.337,11 1.454.481,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.030.191,30 1.968.607,00
Summe Aktiva 7.757.658,63 6.069.137,95

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.354.262,02 1.105.712,05
I. Gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 1.080.112,05 1.222.313,19
III. Jahresüberschuss 248.549,97 -142.201,14
B. Rückstellungen 79.807,04 67.554,00
C. Verbindlichkeiten 3.520.847,57 2.460.699,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 651.627,75 267.831,06
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 651.627,75 267.831,06
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 39.943,26 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 39.943,26 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.829.276,56 2.192.868,84
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.829.276,56 2.192.868,84
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.802.288,00 2.434.682,00
E. Passive latente Steuern 454,00 490,00
Summe Passiva 7.757.658,63 6.069.137,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.532.452,37 6.686.501,57
2. Personalaufwand 4.287.646,24 3.387.527,15
a) Löhne und Gehälter 3.602.927,17 2.823.103,47
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 684.719,07 564.423,68
davon für Altersversorgung 4.498,61 4.183,35
3. Abschreibungen 294.164,36 241.090,51
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 294.164,36 241.090,51
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.583.499,36 3.216.657,69
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.134,64 4.494,66
davon aus verbundenen Unternehmen 89,56 4.161,68
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 947,82 70,36
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 108.666,49 -21.767,58
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 36,00
8. Ergebnis nach Steuern 260.662,74 -132.581,90
9. sonstige Steuern 12.112,77 9.619,24
10. Jahresüberschuss 248.549,97 -142.201,14

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die Framework Energie GmbH, Burgwedel, wird beim Amtsgericht Hannover unter der Nummer HRB 120494 geführt.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen angesetzt.

Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Die Abschreibungen auf Abgänge erfolgen anteilig für den Zeitraum der betrieblichen Nutzung bis zum Abgangszeitpunkt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert abzüglich Wertberichtigungen bewertet. Die Wertberichtigungen umfassen neben akuten Einzelrisiken auch das allgemeine Kreditrisiko sowie andere wertmindernde Faktoren wie den Skontoabzug.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Beträge, die Aufwand oder Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung aller Umstände im Einzelfall gebildet und sichern erkennbare Risiken in ausreichender Höhe ab. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind in der Bilanz mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

C. Erläuterungen und Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens zeigt die nachfolgende Übersicht.

Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind die historischen Werte ausgewiesen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 1.359,40 vorgenommen. Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ruhenden latenten Risiken und erwarteten Skontoabzüge werden durch keine aktivisch gekürzte Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben € 0,00 (2022: T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das gezeichnete Kapital von € 25.600,00 ist voll eingezahlt.

Die sonstigen Rückstellungen umfassen folgende Positionen:

T€
Urlaubsverpflichtungen 37
Jahresabschlusskosten 9
Aufbewahrung 10,5
56,5

Zusammensetzung, Laufzeit und Sicherheiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im branchenüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert.

Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit bestehen im wesentlichen finanzielle Verpflichtungen aus:

Gesamtbetrag
T€
bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
über 5 Jahre
T€
Dauerschuldverhältnisse 3.810 11 971 2.828

D. Erläuterungen und Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Im Rohergebnis sind T€ 571 (2022: T€ 395) aus Investitionszuschüssen von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung enthalten.

Die Abschreibungen bewegen sich im Rahmen der betriebsspezifischen Übung.

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind € 590,29 (2022: € 0,00) an Gesellschafter enthalten.

E. Sonstige Angaben

Der durchschnittliche Personalbestand gliedert sich wie folgt:

Anzahl
Angestellte Arbeitnehmer (einschließlich 1 Geschäftsleitung) 7
Gewerbliche Arbeitnehmer 129
136

Die Geschäftsführung erfolgte durch die alleinvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführern der Gesellschaft:

• Maren Eggelsmann, Burgwedel

• Andreas Eggelsmann, Burgwedel

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von T€ 248 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Burgwedel, 21.01.2025

Framework Energie GmbH

gez.

Frau Maren Eggelsmann, Geschäftsführerin

Herr Andreas Eggelsmann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

 

Burgwedel, 21.01.2025

Framework Energie GmbH

gez.

Frau Maren Eggelsmann, Geschäftsführerin

Herr Andreas Eggelsmann, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 21.01.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Framework Energie GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Framework Energie GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Framework Energie GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unserer Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen , die sie in Übereinstimmung mir den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigen oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschluss und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion. Auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lagerberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hannover, 24. März 2025

WTR Huskamp Bredel Partnerschaft mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Huskamp, Wirtschaftsprüfer

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