Finnah Engineering u. Packaging GmbHLiquidiert

48683 Ahaus, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Coesfeld HRB 3088
Eingetragen
10.9.2001
Branche
Herstellung von Maschinen für die Nahrungs- und Genussmittelerzeugung und die TabakverarbeitungHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
Konstruktion, Planung, Fertigung und Montage sowie Vertrieb von Verpackungsmaschinen und maschinellen Einrichtungen für die Nahrungsmittelindustrie.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Finnah Engineering u. Packaging GmbH

Einsteinstraße 18, 48673 Ahaus

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006



Das Unternehmen ist in seiner gesellschaftsrechtlichen Struktur unverändert geblieben. Der Jahresüberschuss aus 2005 wurde zu 100 % thesauriert und hat damit die Eigenkapitalbasis des Unternehmens weiter verstärkt. Der Gesellschafter plant, einen Teilbetrag in Höhe von € 100.000,00 auszuschütten und somit den Großteil des Jahresüberschusses 2006 ebenfalls zu thesaurieren.

Das führt dann per 31.12.2006 zu einem Eigenkapital in Höhe von T€ 2.186,8 und einer Eigenkapitalquote von 24%.

Nach wie vor besteht Entschlossenheit und Absicht, die Kapitalausstattung des Unternehmens durch Verstärkung auf der Gesellschafterebene zu erhöhen, damit die Solidität und die Bonität der Firma weiter steigen.

Ferner besteht auch die Absicht von FEP GmbH, durch externe Zukäufe zu wachsen.

Geschäftsführung und Inhaber bemühen sich intensiv, interessante Firmen, die vor oder hinter unsere Maschinentechnik passen, zu identifizieren und gegebenenfalls zu akquirieren.

Davon bleibt das Ziel des Unternehmens unberührt, auch intern in den nächsten Jahren erheblich zu wachsen, wie wir es auch im Jahr 2006 im Verhältnis zu den Vorjahren realisiert haben.

Die Aufbauorganisation hat sich in ihrer Struktur gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Es ist auch nicht geplant, diese in den nächsten Monaten anzupassen. Es bleibt jedoch an dieser Stelle zu erwähnen, dass wir im Jahr 2006 Personalentscheidungen getroffen und eine erhebliche qualitative Verbesserung bei den Funktionsträgern bewirkt haben. An der qualitativen Verbesserung der Funktionsträger im Rahmen der Aufbauorganisation arbeiten wir konsequent weiter.

Die Ablauforganisation haben wir - wie berichtet - vor einigen Jahren erheblich verändert. Ablauforganisation ist für uns ein permanenter Vorgang und eine ständige Herausforderung. Wir haben unsere Prozesse weiterhin auf den Prüfstand gestellt und werden in den nächsten Wochen Entscheidungen treffen, die uns in unserer EDV-Realisation und IT-Implementation erheblich weiterbringen.

Um die Prozesse kontinuierlich zu optimieren, haben wir auch im Jahr 2006 einen Quality-Manager eingestellt, der nicht nur für die Produktqualität im engeren Sinne sondern auch für den Generic Approach of Quality by FEP GmbH verantwortlich ist.

Was die Produktpalette bei FEP GmbH betrifft, so haben wir diese - in Übereinstimmung mit unseren letzten Lageberichten - konsequent fortentwickelt. Wir sind stolz darauf, dass FEP GmbH heute weltweit das einzige rechtlich selbstständige und Konzern ungebundene Unternehmen ist, welches sämtliche Verpackungsmethoden der Molkereiwirtschaft unter einem Dach vereint:

Tiefziehtechnologie
Becherabfülltechnik
Flaschenabfülltechnik
sowie ganz wesentliche Verpackungsmaschinenkomponenten wie
Banderolierungen
Etikettierungen
und Dosiersysteme

Das ist eine der herausragenden Stärken von FEP GmbH. Wir können unseren Kunden demnach Full Range of Products anbieten und damit auf jede Frage nach der bestmöglichen Verpackung eine sachkundige und fachorientierte Antwort geben. Bei FEP GmbH ist alles unter einem Dach.

Darüber hinaus haben wir durch unsere modulare Bauweise und durch unsere herausragenden Marktkenntnisse eine Position erlangt, dass wir auch die unterschiedlichen Anwendungsfälle - insbesondere vor dem Hintergrund von Kosten-Nutzen-Aspekten - für unsere weltweite Kundschaft sachkundig abdecken können. Dabei geht es insbesondere um Maschineneinheiten, die von ihrer Flexibilität sehr hoch und von ihrer Umrüstbarkeit sehr komfortabel sind. Das sind unsere Antworten auf eine Kundschaft, die natürlich in wettbewerbsintensiven Märkten agiert und permanent das Optimum von Losgröße, Produktqualität, Kosten pro Becher und Gesamtkosten sucht.

Wir haben darüber hinaus auch im Jahre 2006 - und folgende - unsere Vertriebsorganisation weltweit weiter ausgebaut.

Gestartet sind wir irgendwann im deutschsprachigen Raum oder in Zentraleuropa. Mittlerweile gehen unsere Angebote in die gesamte Welt. Das ist eine überragende Herausforderung. Diese Points of Sale müssen permanent eingebunden und auf den neuesten Stand der Technik und der kommerziellen Bedingungen eingestimmt werden. Auch hier werden wir diesen Weg in den nächsten Jahren konsequent weitergehen. Das wird allerdings auch vor dem Hintergrund der stetigen Qualitätsverbesserung in unserer Vertriebsorganisation absolut notwendig sein.

Alle diese Maßnahmen haben sich im Jahr 2006 auch schon in Zahlen niedergeschlagen. Der Umsatz im Jahr 2006 ist im Verhältnis zum Vorjahr um T€ 3.668,7 gestiegen; die Gesamtleistung des Unternehmens im gleichen Zeitraum um T€ 5.699,9. Das entspricht von 2005 auf 2006 einer Steigerung der Gesamtleistung um 33,36%.

Für das Jahr 2007 haben wir uns eine Gesamtleistung von T€ 24.343,28 vorgenommen. Das ist noch einmal eine Steigerung gegenüber Vorjahren. So stellen wir uns auch die weitere Entwicklung unserer Gesamtleistung im Rahmen unserer strategischen Eckwertplanung bis zum Jahre 2010 vor.

Diese gestiegenen Aktivitäten gehen natürlich auf erhöhten Auftragseingang zurück, der im Jahr 2006 T€ 24.565,00 betrug und für das Jahr 2007 mit T€ 29.825,0 budgetiert ist. Zum Bilanzstichtag betrug der Auftragsbestand von FEP GmbH T€ 12.303,0. Wir planen, dieses Auftragsbestandsniveau in den nächsten Jahren weiterhin kontinuierlich zu erhöhen; denn das Unternehmen benötigt im Neumaschinengeschäft sowie bei den großen strategischen Umbauten wenigstens einen Auftragsvorlauf von 8 - 10 Monaten.

Es versteht sich von selbst, dass wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2006 sehr viel für die interne und externe Weiterbildung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter getan haben. Unsere Ausbildungsquote ist nach wie vor sehr hoch und bleibt hoch. Wir sind intensiv bemüht, mit unserer Schwesterfirma, Hötten Maschinenbau GmbH in Dorsten Wulfen, auf dem Gebiet der Ausbildung engstens zusammenzuarbeiten, um damit das Ausbildungsergebnis für beide zu optimieren. Es ist Absicht der Firma, auch im Jahr 2007 und folgenden eine Übernahmequote von 80% zu realisieren.

Investitionen wurden insbesondere in die Weiterentwicklung der Maschinentechnik und des Konstruktions-Know-hows gesteckt. Hierbei handelt es sich insbesondere um weitergehende Standardisierung und Modernisierung, aber natürlich auch um Modifizierung und Weiterentwicklung. Weiterhin haben wir erhebliches Geld für unser Forschungs- und Entwicklungstechnikum ausgegeben. Wir haben für unsere Flaschenabfülltechnologie die Flaschenzuführung und die Flaschenabführung technisch neu konzipiert und haben darüber hinaus unsere Steriltechnik weiterentwickelt.

Mit oben beschriebener Strategie haben wir in 2006 ein Jahresergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 1.027,7 erzielt.

Das ist im sechsten Geschäftsjahr nacheinander - d.h. seit der Firmenneugründung - ein positives Ergebnis.

Dabei haben wir das Ergebnis vor Ertragsteuern in 2006 gegenüber dem Ergebnis von 2005 um T€ 588,0 verbessert.

Der Jahresüberschuss per 31.12.2006 beträgt T€ 608,8.

Die unternehmerischen Chancen im Jahr 2007 und in den folgenden Geschäftsjahren bestehen in Folgendem:

1. FEP GmbH hat ein einmaliges Produkt-Portfolio und eine hervorragende technische Position in den einzelnen Anwendungen und in den Weltmärkten.
2. FEP GmbH hat mittlerweile eine Reihe von Funktionsträgern im Rahmen der Aufbauorganisation, die das Geschäft der FEP GmbH immer besser in den Griff bekommen und auch für weitergehende und größere Aufgaben geeignet sind.
3. Dadurch hat die FEP GmbH eine hervorragende Chance, sich weiter von der Führung durch den Geschäftsführenden Gesellschafter unabhängig zu machen.
4. Die enge wirtschaftliche und technische Zusammenarbeit mit Hötten Maschinenbau GmbH verhilft der FEP GmbH zu weiteren Stärken und macht sie gegen die Anfeindungen des Marktes weiter unempfindlich.
5. Unsere nationalen und internationalen Kunden sind in der Regel Großkonzerne und haben eine erstklassige Bonität. Forderungsausfälle sind bei uns absolut unbekannt.

Die wesentlichen Risiken im Jahre 2007 und in den folgenden Jahren sehen wir in Folgendem:

1. FEP GmbH als Sondermaschinenbauer mit durchschnittlichen Auftragswerten im Neumaschinenbereich von leicht über Mio. € 2,0 wird auch in Zukunft immer mal wieder temporäre Liquiditätsengpässe haben. Diese können nicht in jedem Fall und in voller Höhe durch Gesellschaftermittel ausgeglichen werden. Aber - wie oben erwähnt - wird eine externe Kapitalverstärkung weiter angestrebt.
2. Selbstverständlich verhandeln wir fallweise die höchstmöglichen Anzahlungen, um die Liquidität des Unternehmens zu schonen; wenn es geht, ohne jede Anzahlungsbürgschaft.
3. Zwischenzahlungen werden gewöhnlich gebunden an Lieferscheine und interne Abnahmeprotokolle; Endzahlungen an Inbetriebnahmen respektive externe Abnahmeprotokolle. Natürlich bemühen wir uns weiterhin auch um echte Zwischenzahlungen, die unseren Liquiditätsabfluss z. B. zur Hälfte eines Geschäftes ohne jede Dokumentenbindung erhöhen.
4. Lieferungen an ausländische Kunden werden immer abgesichert durch Akkreditive nach internationalem Bank-Standards oder eine Patronatserklärung der Muttergesellschaft.
5. Für die interne Einhaltung zugesagter Ziele, die für die geplanten Zahlungseingänge lebenswichtig sind, haben wir ein stringentes Projektmanagement seit Jahren eingeführt und weiterentwickelt, welches im Qualitätshandbuch dokumentiert, durch unsere EDV abgesichert und durch unseren QM-Manager permanent überprüft wird.

Mit all diesen Maßnahmen im Bereich der Chancen und der Risiken wird das Gesamtrisiko unseres Unternehmens richtig beschrieben und gleichzeitig auch stark reduziert; aber natürlich nicht vollständig ausgeschlossen.

Wir halten unser System des Projektmanagements und der Liquiditätsüberwachung für angemessen und gut.

 

Ahaus, den 03.04.2007

Hans-Jürgen Kokot, Geschäftsführender Gellschafter

Rainer Abel, Geschäftsführer



Bilanz zum 31. Dezember 2006
Finnah Engineerin u. Packaging GmbH



AKTIVA

  31.12.2006
Vorjahr 31.12.2005
T€
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Patente, Urheberrechte   198.683,77 348
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke und grundstücks gleiche Rechte 1.141.916,95   1.180
2. Technische Anlagen und Maschinen 145.450,05   73
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.810,85   110
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 110.954,16   152
    1.506.132,01 1.515
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 609.960,68   494
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 171.316,79   1.333
3. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte 70.850,00   79
    852.127,47 1.906
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.091.472,85   2.510
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 572.452,02   516
3. Sonstige Vermögensgegenstände 156.820,57   49
    4.820.745 44 3.075
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   1.512.670,25 2.657
C. Rechnungsabgrenzungsposten   232.200,61 199
    9.122.559,55 9.700

PASSIVA

     
  31.12.2006
Vorjahr 31.12.2005
T€
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 420.000,00   420
II. Gewinnvortrag 1.157.963,48   921
III. Jahresüberschuss 608.819,44   237
    2.186.782,92 1.578
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 245.866,00   1
2. Sonstige Rückstellungen 3.079.281,68   2.146
    3.325.147,68 2.147
C. Verbindlichkeiten      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00   3.303
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 0,00      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.143.050,09   1.996
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 143.050,09      
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen 201.937,25   0
- davon mit einer Restlaufzeit von einem Jahr € 201.937,25      
4. Sonstige Verbindlichkeiten 179.073,61   676
- davon aus Steuern: € 167.845,87   3.524.060 95 5.975
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 179.073,61      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   86.568,00 0
    9.122.559,55 9.700

Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1.1.2006 bis 31.12.2006
der Finnah Engineering u. Packaging GmbH



Gesamtkostenverfahren 2006
Vorjahr 2005
T€
1. Umsatzerlöse   22.280.330,47 18.611
2. Erhöhung/-Minderung des Bestands an unfertigen und fertigen Erzeugnissen   419.011,13 -1.676
3. Andere aktivierte Eigenleistungen   87.542,24 152
4. Sonstige betriebliche Erträge   427.542,22 457
5. Materialaufwand      
a) Roh-, Hilfs- u. Betriebsstoffe und bezogene Waren 11.146.038,74   7.974
b) Bezogene Leistungen 716.759,92   596
    11.862.798,66 8.570
6. Rohergebnis   11.351.627,40 8.974
7. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 5.468.931,86   4.804
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 1.003.944,47   901
    6.472.876,33 5.705
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen   306.939,52 215
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen   3.684.867,45 2.660
10. Betriebsergebnis   886.944,10 394
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   227.614,25 65
- davon von verbundenen Unternehmen: 37.200,20 €      
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   86.881,10 23
- davon an verbundene Unternehmen: 0,00 €      
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.027.677,25 436
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   403.917,06 188
15. Sonstige Steuern   14.940,75 11
16. Jahresüberschuss   608.819,44 237

Anhang



I. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Bei der Ermittlung der planmäßigen Abschreibungen kommt die degressive sowie die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde jeweils unter Zugrundelegung der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Für geringwertige Anlagegüter wurde von dem Wahlrecht der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe des Vorratsvermögens sind zu gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Nach dem Niederstwertprinzip notwendige Abwertungen wurden vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten, die Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten beinhalten, angesetzt. Nach dem Niederstwertprinzip notwendige Abwertungen wurden vorgenommen.

Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte werden mit dem Zahlbetrag abzüglich abzugsfähiger Vorsteuer angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos sowie Skonti, Mahn- und Verzugskosten wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 2 % des nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestandes gebildet.

Die liquiden Mittel sind mit dem Wert lt. Kassenbuch ausgewiesen bzw. mit dem Saldo lt. Kontoauszug zum Bilanzstichtag (Nominalwert).

Das gezeichnete Kapital entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag.

Die Steuerrückstellungen wurden für Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 2006 gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und schwebenden Geschäfte auf der Grundlage vorsichtiger Schätzungen in angemessenem Umfang gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Posten für Nachlaufkosten von Einzelaufträgen (T€ 1.539,4), auftragsbezogene Verluste (T€ 86,9), für Personalkosten (T€ 384,9), Tantiemen und Prämien (T€ 589,4), Gewährleistung (T€ 333,1) sowie Jahresabschlusskosten (T€ 38,0).

Darüber hinaus wurden drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften in Höhe von T€ 36,9 zurückgestellt, die steuerlich im Jahr der Zuführung nicht abzugsfähig sind.

Auf die Bildung einer aktiven Steuerabgrenzung gemäß § 274 Abs. 2 HGB wurde verzichtet.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden in Höhe der eingegangenen Zahlungen, nach Abzug von abzuführender Umsatzsteuer erstmalig im Geschäftsjahr 2006 von den teilfertigen Leistungen in Höhe von T€ 1.580,2 aktivisch abgesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 201,9 werden in 2006 erstmalig in der Bilanz gesondert ausgewiesen.

Verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB sind Unternehmen, an denen die gmu Beteiligungs GmbH & Co. KG, Düsseldorf, direkt oder indirekt beteiligt ist.

Im Geschäftsjahr 2006 wurden periodenfremde Posten wie folgt erfasst:

- Sonstige betriebliche Erträge    
- aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 386
- Sonstige betriebliche Aufwendungen    
- zusätzlicher Aufwand, Gratifikation und Prämien T€ -138
- Umsatzsteuer, Vorjahre T€ -3
Periodenfremdes Ergebnis T€ 245

II. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Leasingverträgen sowie Wartungsvereinbarungen in Höhe von T€ 196,3 für 2007 und T€ 191,4 für 2008.

Die branchenüblichen Gewährleistungsverpflichtungen sowie Einzelauftragsrisiken sind im Rahmen der sonstigen Rückstellungen zum Bilanzstichtag ausgewiesen.

Zu Gunsten der Gesellschaft wurden insbesondere von Kreditinstituten Avale für Kundenaufträge (Anzahlungs-, Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften) in Höhe von insgesamt T€ 4.313,8 gestellt, die durch Festgeldkonten, Grundschuldeintragungen auf der Betriebsimmobilie in Ahaus sowie durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft des Gesellschafter-Geschäftsführers besichert sind.

Die nachfolgenden Arbeitnehmer waren im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen durchschnittliche Zahl
Arbeiter 30
Tarifliche Angestellte 83
  113

Im Geschäftsjahr 2006 sind/waren folgende Herren zu Geschäftsführern bestellt:

Dipl.-Oec. Hans-Jürgen Kokot, Sprockhövel (alleinvertretungsberechtigt),
Rainer Abel, Bad Kreuznach.

Daneben ist folgenden Personen Gesamtprokura erteilt:

Berthold Lingenhoff, Ahaus,
Silke Zimmer, Ahaus,
Michael Moersch, Großostheim (ab 13.11.2006).

Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn einen Teilbetrag von T€ 100 an den Gesellschafter auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Dorsten, 3. April 2007

Hans-Jürgen Kokot, Geschäftsführer

Rainer Abel, Geschäftsführer



Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel)
zum 31. Dezember 2006
Finnah Engineering u. Packaging GmbH, Ahaus



  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  Anfangsbestand zu ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 1.1.2006 Zugänge im Geschäftsjahr 2006 Abgänge im Geschäftsjahr 2006 Umgliederung im Geschäftsjahr 2006 Endbestand Anschaffungs-/Herstellungs- kosten 31.12.2006
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 530.491,40 € 7.480,00 € 0,00 € 0,00 € 537.971,40 €
Summe I. 530.491,40 € 7.480,00 € 0,00 € 0,00 € 537.971,40 €
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremdem Grund und Boden 1.448.999,66 € 0,00 € 0,00 € 26.419,68 € 1.475.419,34 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 171.550,77 € 648,10 € 13.200,00 € 101.879,34 € 260.878,21 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.488,58 € 70.286,45 € 68.042,19 € 0,00 € 309.732,84 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 151.710,94 € 87.542,24 € 0,00 € -128.299,02 € 110.954,16 €
Summe II. 2.079.749,95 € 158.476,79 € 81.242,19 € 0,00 € 2.156.984,55 €
gesamt 2.610.241,35 € 165.956,79 € 81.242,19 € 0,00 € 2.694.955,95 €
  Abschreibungen Buchwerte
  Anfangsbestand aufgelaufene Abschreibungen 1.1.2006 Zuführung lfd. Geschäftsjahr Auflösung lfd. Geschäftsjahr aus Abgängen Endbestand aufgelaufene Abschreibungen 31.12.2006 31.12.2006 31.12.2005
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 182.077,73 € 157.209,90 € 0,00 € 339.287,63 € 198.683,77 € 348.413,67 €
Summe I. 182.077,3 € 157.209,90 € 0,00 € 339.287,63 € 198.683,77 € 348.413,67 € ,
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücks- gleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremdem Grund und Boden 268.975,79 € 64.526,60 € 0,00 € 333.502,39 € 1.141.916,95 € 1.180.023,87 €
2. Technische Anlagen und Maschinen 98.177,99 € 22.712,77 € 5.462,60 € 115.428,16 € 145.450,05 € 73.372,78 €
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.694,66 € 62.490,25 € 58.262,92 € 201.921,99 € 107.810,85 € 109.793,92 €
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 110.954,16 € 151.710,94 €
Summe II. 564.848,44 € 149.729,62 € 63.725,52 € 650.852,54 € 1.506.132,01 € 1.514.901,51€
gesamt 746.926,17 € 306.939,52 € 63.725,52 € 990.140,17 € 1.704.815,78 € 1.863.315,18 €

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Nach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006 (Anlage 4) der Finnah Engineering u. Packaging GmbH, Ahaus, am 03.04.2007 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk



Ich habe den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Finnah Engineering u. Packaging GmbH, Ahaus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht des Geschäftsjahres 2006 in der diesem Bericht als Anlage 4 beigefügten Fassung gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Finnah Engineering u. Packaging GmbH und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."

Ich verweise auf meinen ausführlichen Prüfungsbericht vom 3. April 2007, den ich in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Berichterstattung bei Abschlussprüfung (IDW PS 450) erstattet habe.

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerkes außerhalb dieses Prüfungsberichtes bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Dorsten, den 03.04.2007

Gittel-Horstmann, Wirtschaftsprüfer



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