Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 11208
Eingetragen
7.5.2007
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Nach Änderung: Der Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, die Konzeption, die Einbringung und der Vertrieb von ganzheitlichen IT-Lösungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle mit dem in Ziffer 1.) genannten Gesellschaftszweck im Zusammenhang stehenden oder der Erreichung dieses Gesellschaftszweckes dienlichen Hilfsgeschäften zu betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Astrid Schäfer
seit 5.8.2024
Prokura
Peter Rados
seit 7.5.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
90.00%
10.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Peter Rados
44799 Bochum
90.00%
M****** S******
10.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Think about IT GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Think about IT GmbH, Bochum

1. Grundlage des Unternehmens

Die Think about IT GmbH, Bochum wurde 2007 gegründet und ist ein stark wachsendes IT-Systemhaus mit modernstem Headquarter in Bochum und Niederlassungen in Mainz, Hamburg, Leipzig und Münster. Die Think about IT GmbH gehört zu den Top 30 Systemhäusern in Deutschland und versteht sich als One-Stop-Service-Provider und bietet ihren Kunden zertifizierte IT-Services nach ITIL. Vom Consulting bis zur Realisation von komplexen HPC-Clustern, dem Betrieb von Kundensystemen umfasst das Leistungsspektrum sämtliche Bereiche zukunftsweisender IT-Strukturen.

Um ein optimales Portfolio zur Erfüllung der Kundenanforderungen zu gewährleisten, arbeitet das Unternehmen mit hochspezialisierten und marktführenden Herstellern und Distributoren aus der Hard- und Softwarebranche direkt zusammen und verfügt bei nahezu allen relevanten Partnern über den höchsten Zertifizierungsstatuts.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Think about IT GmbH agiert überwiegend auf dem deutschen Markt. Die Bundesregierung erwartete für das Jahr 2023 ein geringes Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von lediglich 0,2%. Diese Prognose spiegelt die Herausforderungen wider, denen sich die deutsche Wirtschaft in einem krisenbehafteten Umfeld gegenüberstand, insbesondere hervorgerufen durch den Ukraine-Krieg, hohe Energiekosten und Lieferkettenproblem. Trotz dieser Schwierigkeiten blieb der Arbeitsmarkt robust.

Finale Schätzungen des statistischen Bundesamtes zeigten jedoch, dass das Bruttoinlandsprodukt um 0,3% gesunken ist, was vor allem auf die schwache inländische Nachfrage und die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik zurückzuführen ist.

Die diesbezüglich vorliegenden wirtschaftlichen Unsicherheiten vor allem aufgrund von geopolitischen Spannungen, Inflation und Zinsanstieg, dämpfte die Investitionsbereitschaft vieler Unternehmen. Dennoch blieb der IT-Sektor relativ widerstandsfähig, so dass die Wachstumsrate gegenüber 2022 um 3% auf Mrd. € 143,6 anstieg. Besonders stark war das Wachstum im Software-Segment (+9,6%) sowie bei den IT-Dienstleistungen (+5,3%), während der Hardwarebereich leicht rückläufig war.

2.2. Geschäftsverlauf der Think about IT GmbH im Geschäftsjahr 2023

Die Think about IT GmbH konnte das deutlich über dem Markt liegende Wachstum der Vorjahre nicht bestätigen, erwies sich jedoch in einem schwierigen Umfeld als stabil. Die Kombination aus gestiegenen Preisen und Lieferengpässen für IT-Hardware führte zum Aufbau hochpreisig bewerteter Lagerbestände. Aufgrund der anhaltenden Rezession und der damit einhergehenden Investitionszurückhaltung der mittelständischen Unternehmen und öffentlichen Auftraggeber war die Verwertbarkeit der Bestände aufgrund gesunkener Preisebereitschaft nur bedingt möglich. Weiterhin erwies sich die späte Verabschiedung des Haushalts als Unsicherheitsfaktor im wichtigen Public-Sektor. Hohe Investitionen in neue Geschäftsbereiche haben noch nicht zu den gewünschten Ertragssituationen geführt.

Die Diversifikation des Geschäftsmodells mit der Erweiterung des Angebotes an Produkten und Dienstleistungen bei Bestands- und Neukunden sowie die weitere Verbesserung des Zertifizierungsstatus bei Herstellern führte zu einem Anstieg der Personalaufwendungen um 13,9%.

2.3 Ertragslage

Der Umsatz sank im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 101.9 Mio. €. € im Jahr 2023. Die Umsatzreduzierung ist im Wesentlichen der allgemeinen Kauf- und Investitionsbereitschaft der Unternehmen geschuldet.

Dennoch konnte das Rohergebnis von 16.6 Mio. € auf 16.9 Mio. € gesteigert werden. Die Rohertragsquote stieg somit von 14,1 % im Jahr 2022 auf 16,7 % im Geschäftsjahr 2023.

Die Erhöhung des Personalaufwands ist im Wesentlichen auf den Mitarbeiteraufbau zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 20,8%. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus Mehraufwendungen für Werbe- und Marketingkosten, Rechts- und Beratungskosten, Mietaufwendungen nebst damit verbundenen Nebenkosten sowie gestiegener Lizenzkosten.

Das EBIT des Geschäftsjahres 2023 liegt bei rd. 1,9 Mio. €.

Das Jahresergebnis liegt bei T€ 999 und ist als zufriedenstellend zu bewerten.

2.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 31,1 Mio. € (Vj.: 36,7 Mio. €).

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 6,9 % (Vorjahr 2,6 %) und ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Das Umlaufvermögen der Gesellschaft beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 15,9 Mio. € (Vj.: 17.3 Mio. €), Bank und Kassenbestände in Höhe von 3,8 Mio. € sowie Warenbestände in Höhe von 4,9 Mio. €.

Der im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschaftete Jahresüberschuss in Höhe von T€ 942 führte zu einer Erhöhung des Eigenkapitals in gleichnamiger Höhe auf nunmehr 10 Mio. € zum Bilanzstichtag. Die Eigenkapitalquote der Think about IT GmbH erhöhte sich von 24,7% auf 32,4%.

Die Lieferverbindlichkeiten reduzierten sich im Berichtsjahr um 3,5 Mio. € auf 15,5 Mio.€.

2.5 Finanzlage

Die Abnahme der Bank und Kassenbestände resultiert im Wesentlichen aus dem Erwerb der Incas GmbH sowie der Tilgung von Finanzkrediten. Der Rückgang wurde durch einen positiven Jahres Cash Flow von T€ 934 sowie durch einen positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit i.H.v. 1,7 Mio.€ teilweise kompensiert.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel, das Warenlager und die Forderungen gedeckt.

Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen vollständig nachzukommen.

2.6 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung bedient sich die Think about IT GmbH sowohl finanzieller als auch nicht finanzieller Leistungsindikatoren. Die finanziellen Leistungsindikatoren werden über ein umfassenden Management Report regelmäßig dargestellt und mit der Geschäftsleitung besprochen. Neben der Darstellung der GuV und den entsprechenden Abweichungsanalysen beinhaltet dieses insbesondere Deckungsbeitragskennzahlen, Umsatzzahlen, Auftragseingänge und Betriebsergebnis/EBIT. Weiterhin sind bilanzielle Kennzahlen sowie die Liquiditätsplanung und Kapitalfluss-Rechnung wesentliche Bestandteile dieses Reportings.

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren sind ebenfalls nicht finanzielle Leistungsindikatoren für die Think about IT GmbH von besonderer Bedeutung, um zur erfolgreichen Steuerung des Unternehmens beizutragen.

Umweltschutz und die Einhaltung von Arbeits- und Sozialstandards haben bei der Think about IT GmbH hohe Priorität. Das Umweltmanagementsystem der Think about IT GmbH ist nach ISO 14001 zertifiziert. Seit 2019 wird der CO 2 Ausstoß erfasst und jährliche Ziele zur Senkung der Emissionen gesetzt. Die Fahrzeugflotte besteht vorwiegend aus umweltfreundlichen Elektro- bzw. Hybridfahrzeugen. Das Headquarter in Bochum wird umweltfreundlich mit Erdwärme geheizt.

Nachhaltigkeit im Bereich der Arbeitsbedingungen ist Teil des Qualitätsmanagementsystems gemäß ISO 9001. Es zielt darauf ab, langfristig effiziente und wertvolle Ressourcen zu entwickeln, um die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter kontinuierlich zu verbessern.

Die Think about IT GmbH hat Sozialstandards implementiert, die den Umgang der Mitarbeiter miteinander und mit der Organisation regeln. Dazu gehören Aspekte wie Gemeinschaftlichkeit, Vertrauen, Wertschätzung, angemessene Kommunikation, Feedbackkultur, verantwortungsvolles Handeln, Gleichbehandlung, Chancengleichheit und ein angemessenes Arbeitsumfeld. Die Leitsätze sind fester Bestandteil der Unternehmenskultur und werden den Mitarbeitern sowohl in Workshops als auch im täglichen Miteinander nähergebracht. So wird sichergestellt, dass alle Mitarbeiter fair behandelt und ihre Rechte respektiert werden.

3. Prognosebericht

Unsere Prognosen für das Jahr 2023 haben sich weitgehend bestätigt.

Trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfeldes sowie einigen strategischen Entscheidungen erwarten wir eine Steigerung der Umsätze und des Ergebnisses in 2024 im Vergleich zum Vorjahr. Schon im August 2024 zeichnen sich ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum ab, so das wir davon ausgehen, die Ergebnisse von 2023 deutlich zu übertreffen.

Weiterhin plant die Gesellschaft mit weiteren Investitionen in die Organisationsentwicklung, insbesondere um die Prozessreifegrade weiter zu erhöhen, die Personalentwicklung und das Recruiting weiter zu professionalisieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Darüber hinaus wird die Synergie-Ausschöpfung mit den bestehenden Beteiligungen bzw. Zukäufen und die damit einhergehende Erschließung neuer Marktsegmente zur weiteren positiven Entwicklung beitragen.

4. Chancen und Risikobericht

Die Think about IT GmbH zeichnet sich als herstellerunabhängiges Systemhaus für verschiedene Geschäftsfelder verantwortlich.

Etwaige Umsatz- und Ergebnisrisiken können aufgrund der etablierten Steuerungssysteme frühzeitig erkannt werden. Die Gesellschaft legt großen Wert auf Transparenz und implementierte im Jahr 2024 ein effizientes Controlling, welches zielgereichtet etwaige negative Entwicklungen erkennt und entsprechende Maßnahmen einleitet und nachverfolgt. Zudem ermöglicht dies auch einen umfassenden Überblick über die Gesamtprofitabilität sowie über die Profitabilität von einzelnen Geschäftsbereichen, Verkaufsgruppen und Standorten und bieten damit dem Management die Möglichkeit frühzeitig steuernd in mögliche Fehlentwicklungen eingreifen zu können.

Diese Instrumente sind nach Ansicht des Managements geeignet, eine rechtzeitige Identifizierung und Quantifizierung sämtlicher Risiken, die die Think about IT GmbH treffen könnten, zu gewährleisten und zugleich die Steuerung erforderlicher Gegenmaßnahmen jederzeit effizient zu unterstützen.

Mit nahezu allen großen Kunden und Herstellern bestehen feste und verlässliche Zahlungsziele, die die Liquiditätsplanung verlässlich machen. Täglich werden zudem Liquiditätsübersichten erstellt, mit denen sich die Liquiditätsentwicklung überwachen lässt.

Aufgrund einer hohen Diversifizierung ist eine Abhängigkeit von einzelnen Großkunden oder Produktgruppen bei der Think about IT GmbH gering. Ausfälle von einzelnen Geschäftsfeldern oder einzelnen Großkunden sind daher nicht existenzgefährdend.

Der Fachkräftemangel stellt in der IT-Branche einen limitierenden Faktor für Wachstum, insbesondere im personalintensiven IT-Dienstleistungsgeschäft, dar. Aus diesem Grund verstärkt die Think about IT GmbH zum einen ihre Tätigkeiten im Recruiting, zugleich ergreift das Unternehmen vielfältige Maßnahmen, um seine Attraktivität als Arbeitgeber zu erhöhen.

Unter Berücksichtigung möglicher Schadensausmaße und Eintrittswahrscheinlichkeiten dieser und weiterer potenzieller Risiken sind derzeit keine Risiken erkennbar, die im laufenden Geschäftsjahr zu einer dauerhaften, wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens- oder Finanzlage führen könnten. Organisatorisch wurden alle sinnvollen und vertretbaren Voraussetzungen dafür geschaffen, mögliche Risikosituationen frühzeitig erkennen und entsprechend handeln zu können. Die Angaben in diesem Lagebericht sind, soweit sie keine historischen Tatsachen darstellen, sogenannte zukunftsbezogene Angaben. Sie basieren auf aktuellen Erwartungen und Prognosen zukünftiger Ereignisse und unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung im Rahmen des Risikomanagements. Bestandsgefährdende Risken, die die Entwicklung oder Fortführung der Gesellschaft dauerhaft erheblich beeinträchtigen könnten, sind zum heutigen Zeitpunkt nicht zu erkennen.

 

Bochum, 30. November 2024

Think about IT GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Peter Rados

000300011

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.647.402,99 966.712,29
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 42.374,64 90.458,06
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 42.374,64 90.458,06
II. Sachanlagen 781.836,15 776.254,23
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 76.857,58 72.628,62
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 695.095,44 703.625,61
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.883,13 0,00
III. Finanzanlagen 1.823.192,20 100.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.723.192,20 0,00
2. Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
B. Umlaufvermögen 28.224.455,22 35.719.324,07
I. Vorräte 4.928.968,83 6.581.290,85
1. fertige Erzeugnisse und Waren 4.928.968,83 6.581.290,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 19.461.974,72 21.256.335,88
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.930.592,28 17.371.906,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 124.619,18 124.619,18
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 338.628,90 185.192,34
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.192.753,54 3.699.236,94
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.833.511,67 7.881.697,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 269.187,10 24.136,90
Bilanzsumme, Summe Aktiva 31.141.045,31 36.710.173,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.085.179,81 9.085.747,76
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 9.035.747,76 7.168.955,17
III. Jahresüberschuss 999.432,05 1.866.792,59
B. Rückstellungen 1.243.537,10 2.915.771,93
1. Steuerrückstellungen 379.678,87 1.658.614,41
2. sonstige Rückstellungen 863.858,23 1.257.157,52
C. Verbindlichkeiten 19.812.328,40 24.708.653,57
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.379.570,75 4.941.292,41
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.890.801,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.525.362,13 19.055.960,12
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 919,92 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.015.674,60 711.401,04
davon aus Steuern 156.355,17 126.922,96
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 47.713,62 12.323,73
Bilanzsumme, Summe Passiva 31.141.045,31 36.710.173,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 101.932.975,63 117.689.536,52
2. sonstige betriebliche Erträge 948.126,84 827.206,95
3. Materialaufwand 84.878.091,58 101.041.459,68
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 84.267.614,26 100.711.219,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 610.477,32 330.239,98
4. Personalaufwand 10.011.086,05 8.789.871,36
a) Löhne und Gehälter 8.460.782,50 7.531.204,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.550.303,55 1.258.667,26
davon für Altersversorgung 61.946,06 48.607,05
5. Abschreibungen 269.907,29 817.002,74
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 269.907,29 286.612,75
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 530.389,99
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.869.413,52 4.857.833,87
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 14.838,70 16.614,98
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 29.606,60 41.586,25
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 256.957,15 210.234,48
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 614.000,43 964.797,00
10. Ergebnis nach Steuern 1.011.253,05 1.877.130,59
11. sonstige Steuern 11.821,00 10.338,00
Jahresüberschuss 999.432,05 1.866.792,59

Anhang

Informationen zum Unternehmen

Die Think about IT GmbH ist eine in der Bundesrepublik Deutschland eingetragene Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Der Sitz befindet sich in 44801 Bochum, Gesundheitscampus-Süd 19. Im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum wird die Gesellschaft unter der Nummer HRB 11208 geführt. Gegenstand des Unternehmens ist die Beratung, die Konzeption, die Einbringung und der Vertrieb von ganzheitlichen IT-Lösungen.

1) Grundlagen der Abschlusserstellung

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft erstellt ihren Jahresabschluss in Euro. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden hierbei sämtliche Werte auf Tausend Euro (T€) auf- oder abgerundet. Bei Zahlen und Prozentangaben können geringfügige Rundungsdifferenzen von T€ 1 oder 0,1 % auftreten.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 enthält keine Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit oder der Gliederung zum Vorjahr.

Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden entweder dort oder im Anhang dargestellt.

2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich von Dritten erworbenes immaterielles Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 S. 5 HGB werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 S. 5 HGB werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und einer geminderten Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Zusätzlich zu bestehenden Einzelwertberichtigungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf das nicht wertberichtigte Volumen gebildet.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum danach stellen.

Die Steuerrückstellungen umfassen alle ungewissen Steuerschulden, die bis zum Bilanzstichtag wirtschaftlich oder rechtlich entstanden sind.

Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Sie berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

3) Erläuterungen zur Bilanz

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die wertmäßigen Angaben zu den Zu- und Abgängen sowie den Abschreibungen können dem Anlagespiegel entnommen werden.

Anlagespiegel

Anlagevermögen

Anschaffungs- und Herstellkosten
in €
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Endbestand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 417.525,45 0,00 0,00 417.525,45
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 417.525,45 0,00 0,00 417.525,45
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 98.127,78 18.904,83 0,00 117.032,61
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.760.617,09 208.512,96 11.881,00 1.957.249,05
Summe Sachanlagen 1.858.744,87 227.417,79 11.881,00 2.074.281,66
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
Anteile an verb. Unternehmen 0,00 1.658.723,96 0,00 1.658.723,96
Summe Finanzanlagen 100.000,00 1.658.723,96 0,00 1.758.723,96
Summe Anlagevermögen 2.376.270,32 1.886.141,75 11.881,00 4.250.531,07
Kumulierte Abschreibungen
in €
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Endbestand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 327.067,39 48.083,42 0,00 375.150,81
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 327.067,39 48.083,42 0,00 375.150,81
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 25.499,16 4.792,74 0,00 30.291,90
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.056.991,48 217.031,13 11.869,00 1.262.153,61
Summe Sachanlagen 1.082.490,64 221.823,87 11.869,00 1.292.445,51
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anteile an verb. Unternehmen 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.409.558,03 269.907,29 11.869,00 1.667.596,32
Buchwerte
in €
31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 42.374,64 90.458,06
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 42.374,64 90.458,06
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 86.740,71 72.628,62
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 695.095,44 703.625,61
Summe Sachanlagen 781.836,15 776.254,23
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
Anteile an verb. Unternehmen 1.658.723,96 0,00
Summe Finanzanlagen 1.758.723,96 100.000,00
Summe Anlagevermögen 2.582.934,75 966.712,29

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bochum, 30. November 2024

Think about IT GmbH

Die Geschäftsführung

gez. Peter Rados

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht zum 31.12.2023 der Think about IT GmbH, Bochum, endend mit einer Bilanzsumme von € 31.141.045,31 und einem Jahresüberschuss von € 999.432,05 der nach § 327 HGB verkürzt wiedergegeben wurde, haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Think about IT GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Think about IT GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Think about IT GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bochum, 26.11.2024

zeptrum Dr. Adamsen PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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gez. Dipl.-Ök. K.-U. Göbel, Wirtschaftsprüfer

gez. Dipl.-Ök. J. Pohlmann, Wirtschaftsprüfer

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