Dragotec International GmbH

Hub 7, 84329 Wurmannsquick, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 8473
Eingetragen
21.3.2011
Branche
Großhandel mit landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und Geräten
Gegenstand
Handel mit Landtechnik und Zubehör für Landmaschinen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Elisabeth Baumann
seit 22.5.2012
Prokura
Josef Baumann
seit 21.3.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Baumann Holding GmbH & Co. KG
Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dragotec International GmbH

Wurmannsquick

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlage des Unternehmens

1. Geschäftstätigkeit

Der Kernbereich der Dragotec International GmbH liegt im Vertrieb und Export von Pflückvorsätzen für die Mais- und Sonnenblumenernte, die von der italienischen Firma Olimac s.r.l., Margarita, (Italien) hergestellt werden. Darüber hinaus umfasst das Geschäftsfeld den Vertrieb von Ersatzteilen sowie den Service und Handel mit gebrauchten Pflückvorsätzen.

Im Geschäftsjahr 2023 konzentrierten sich die größten Absatzregionen auf Mittel- und Osteuropa, Südafrika, die Volksrepublik China und Australien. Als größter Binnenabsatzmarkt ist die europäische Union hervorzuheben.

2. Forschung und Entwicklung

Als reines Handelsunternehmen betreibt die Dragotec International GmbH keine eigene Forschung und Entwicklung, unterstützt jedoch ihre Lieferanten bei der Weiterentwicklung ihrer Maschinen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 einen Rückgang von -0,3% im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, darunter sinkende Konsumausgaben sowohl von Haushalten als auch von der öffentlichen Hand. Hervorzuheben sind die gestiegenen Baupreise sowie steigende Zinsen, die insbesondere den Wohnungsbau belasteten. Auch der Außenhandel schwächte sich ab, mit einem stärkeren Rückgang der Importe mit -9,3% im Vergleich zu den Exportenmit -0,2% (Statistisches Bundesamt)

Im Jahr 2023 verzeichnete der Markt für Agrarmaschinen in Deutschland ein Wachstum von etwa 10,6% im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Wachstum lässt sich zu großen Teilen auf das gestiegene Preisniveau zurückführen. So sind im Jahr 2023 die Erzeugerpreise in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 17,6% deutlich gestiegen. Dieser Anstieg wurde hauptsächlich durch erhebliche Preiserhöhungen bei Energieprodukten wie Erdgas und Strom verursacht (Statistisches Bundesamt).

Als wichtigste Einflussfaktoren für den Absatz von Agrarmaschinen sind die bewirtschaftete Fläche, sowie die Preisentwicklung der jeweiligen Erzeugnisse hervorzuheben. Die Anbaufläche von Körnermais und Corn-Cob-Mix verzeichnete im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr innerhalb der Europäischen Union einen Rückgang um -9,9% auf 8,39 Mio. Hektar. Der Weltmarkpreis für Körnermais fiel zum Jahresende auf 4,71 USD/Bushel und lag damit 31,3% unter dem Vorjahresniveau.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Nach einer massiven Steigerung in den Vorjahren kam es im Geschäftsjahr 2023 zu einer Abkühlung der Nachfrage unserer Produkte. So wurde ein Umsatzrückgang um 19,8% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Dieser Rückgang ist zum großen Teilen auf die angespannte Lage ein Osteuropa zurückzuführen. Der seit Februar 2022 laufende russische Angriffskrieg auf die Ukraine hatte Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit. Die dort ansässigen Kunden zögern mit langfristigen Investitionen. Darüber hinaus führte das Aussetzen von Importbeschränkungen auf ukrainisches Getreide zu einem massiven Preisverfall in den Europäischen Anrainerstaaten, wie Rumänien, Polen und Bulgarien.

Weitere Gründe für den Umsatzrückgang sind die gestiegenen Finanzierungskosten bei den Landwirten, sowie der Rückgang bei den Erzeugerpreisen. Außerdem führten die Lieferverzögerungen der letzten Jahre dazu, dass Händler größere Lagerkapazitäten aufbauten, welche jetzt wieder abgebaut werden.

a) Ertragslage

Das rückläufige Geschäftsvolumen hat sich entsprechend auf die Ertragslage ausgewirkt. Das Rohergebnis ging über alle Geschäftsbereiche um 21,8% im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Die Personalaufwendungen konnten trotz gestiegener Lohnkosten um 4,1% verringert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen leicht auf 0,98 Mio. EUR (Vorjahr: 0,95 Mio. EUR). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 5,55 Mio. EUR. Der Steueraufwand hat sich bedingt durch das niedrigere Ergebnis von 2,17 Mio. EUR auf 1,52 Mio. EUR reduziert. Insgesamt ergab sich aus dem Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von 4,02 Mio. EUR (Vorjahr: 5,74 Mio. EUR).

b) Finanzlage

Die flüssigen Mittel betrugen zum Stichtag 3,86 Mio. EUR. Demgegenüber standen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Insgesamt beliefen sich die Verbindlichkeiten zum Jahresende auf 0,31 Mio. EUR (Vorjahr: 0,86 Mio. EUR) und die Rückstellungen auf 0,54 Mio EUR (Vorjahr: 0,55 Mio. EUR). Der Rückgang der Verbindlichkeiten wird im Wesentlichen durch den Rückgang der erhaltenen Anzahlungen (0,52 Mio. EUR) beeinflusst. Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Steuern. Der Cashflow der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr -4,60 Mio. EUR (Vorjahr: 5,31 Mio. EUR). Der negative Cashflow wird dabei im Wesentlichen durch den Aufbau des Vorratsvermögens von 5,95 Mio. EUR auf 11,80 Mio. EUR verursacht.

Im Jahr 2023 ist über die üblichen Instandhaltungsmaßnahmen eine Investition in ein neues Lagermanagementsystem hervorzuheben, auf dieses wurden bereits Anzahlungen in Höhe von 0,10 Mio. EUR geleistet. Zum Stichtag bestanden abgeschlossene aber noch nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 1,00 Mio. EUR.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme betrug zum Stichtag 21,38 Mio. EUR (Vorjahr: 17,94 Mio. EUR). Dieser Anstieg ist auf eine Erhöhung des Eigenkapitals, verursacht durch den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres, zurückzuführen. Das Anlagevermögen erhöhte sich durch die getätigten Investitionen von 1,06 Mio. EUR auf 1,18 Mio. EUR. Durch den Aufbau des Warenbestands erhöhte sich das Vorratsvermögen um 5,85 Mio. EUR. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (2,24 Mio. EUR (Vorjahr: 1,77 Mio. EUR) sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (2,04 Mio. EUR (Vorjahr: 0,35 Mio. EUR) erhöhten sich stichtagsbedingt. Die Eigenkapitalquote hat sich zum Vorjahr ebenfalls erhöht und belief sich zum Stichtag auf 96,0% (Vorjahr: 92,0%).

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Veränderung von Umsatz sowie Rohergebnis verglichen zum Vorjahr heran. Zu Beginn des Geschäftsjahres wurde mit stabilen Umsatzerlöse und einem stabilen Rohergebnis Ertragslage für das Jahr 2023 geplant. Im Geschäftsjahr 2023 verminderten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 19,8 %. Die Gründe hierfür werden unter 2. Geschäftsverlauf und Lage näher beschrieben. Der Rückgang der Umsatzerlöse wirkt sich ebenfalls auf das Rohergebnis aus, wie bei der Erläuterung der Ertragslage bereits beschrieben verminderte sich das Rohergebnis um 21,8 % im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang ist jedoch hauptsächlich auf externe Markteinflüsse und weniger auf interne Geschäftstätigkeiten zurückzuführen.

4. Gesamtaussage

Der Geschäftsverlauf von 2023 ist unter den gegebenen schwierigen Marktumfeld als zufriedenstellend zu beurteilen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als robust bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Während sich die Unsicherheiten auf der Beschaffungsseite im vergangenen Jahr zum größten Teil wieder normalisierten, erwarten wir für 2024 weitere Herausforderungen auf der Absatzseite. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine wird auch im Jahr 2024 Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit haben. Hier wird von einem weiteren Nachfragerückgang ausgegangen, welcher von anderen Absatzmärkten nur zum Teil ausgeglichen werden kann. Die weltweiten Zinserhöhungen der Notenbanken und die damit verbundenen Kapitalkostensteigerungen werden sich weiterhin negativ auf den Absatz unserer Produkte auswirken. Demgegenüber stehen fallende Getreidepreise bei unseren Kunden. Alles in allem ist die Geschäftsentwicklung für 2024 schwer einschätzbar. Ein Nachfragerückgang kann nicht ausgeschlossen werden. Dieser Rückgang schlägt sich dann auf die Umsatzerlöse sowie auf das Rohergebnis nieder.

Langfristig beurteilen wir die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens jedoch als stabil. Unser Markt bietet nach wie vor Wachstumspotential, geografisch wie strukturell. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert.

Eintrittswahrscheinlichkeit Beschreibung
1% bis 19% Sehr unwahrscheinlich
20% bis 39% Unwahrscheinlich
40% bis 59% Wahrscheinlich
60% bis 79% Sehr wahrscheinlich
80% bis 99% Fast sicher

Gemäß vorangegangener Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zwischen gering und erheblich definiert.

Grad der Auswirkung Definition der Auswirkung
Gering Geringe Auswirkung auf die VFE-Lage
Moderat Moderate Auswirkung auf die VFE-Lage
Erheblich Erhebliche Auswirkung auf die VFE-Lage

Gemäß der Eintrittswahrscheinlichkeit sowie der Auswirkung des Risikos bzw. der Chance auf die VFE-Lage wurde eine Kategorisierung als gering, mittel oder hohes Risiko (Chance) vorgenommen.

Gering Moderat Erheblich
80 % bis 100 % L M H
60% bis 79% L M H
40% bis 59% L M H
20% bis 39% L L M
1% bis 19% L L M

H = Hohes Risiko (Chance)

M = Mittleres Risiko (Chance)

L = Geringes Risiko (Chance)

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken:

Sollten sich die weltweiten, politischen Turbulenzen fortsetzen oder gar weiter verschlechtern und sollte sich dadurch die Konjunktur weiter abschwächen, kann dies die Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns negative Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist unter Berücksichtigung der aktuellen Lage in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, der angespannten Situation in Nahost und rund um Taiwan, sowie der anstehenden US-Wahlen als wahrscheinlich einzustufen. Die Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als moderat eingestuft.

Die Dragotec International GmbH unterliegt zudem dem allgemeinen Risiko des Fachkräftemangels. Bei der Bindung von Mitarbeitern und der Suche nach qualifizierten Mitarbeitern steht unser Unternehmen im Wettbewerb mit zahlreichen anderen Unternehmen. Die Gesellschaft ist bestrebt, die Mitarbeiterfluktuation so gering wie möglich zu halten und gut qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen, insbesondere durch eine aktive Personalarbeit sowie eine aktive Kandidatensuche über Online-Jobbörsen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilen wir als unwahrscheinlich. Die Auswirkung auf die VFE-Lage wäre moderat.

b) Ertragsorientierte Risiken

Der Nachfrageüberhang der letzten Jahre aufgrund von Lieferengpässen hat nachgelassen. Kunden können wieder mit höherer Verfügbarkeit und kürzeren Lieferzeiten rechnen, was zu einem verstärkten Wettbewerb führen kann. Wir entgegnen diesem Risiko weiterhin mit unserer Arbeit hinsichtlich Qualität, Kundenorientierung und Flexibilität. Die Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilen wir als wahrscheinlich, die Auswirkungen auf die VFE-Lage als moderat.

Steigende Einkaufspreise sind weiterhin ein Risiko, da die Kosten nicht immer unmittelbar und vollständig auf die Kunden umgelegt werden können. Den Eintritt des Risikos beurteilen wir aufgrund der Rückläufigen Inflation als unwahrscheinlich. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären moderat.

Auswirkungen auf die Investitionskraft unserer Kunden hat vor allem der Preis derer Erzeugnisse, insbesondere der von Mais und Sonnenblumen. Ein starker Preisverfall würde sich somit erheblich auf unserer Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Das Risiko eines weiteren Preisverfalls sehen wir als wahrscheinlich, die Auswirkungen als moderat.

Außerdem bestehen für die Gesellschaft Abhängigkeiten in der Geschäftsbeziehung mit Lieferanten, die sich bei einer Verschlechterung der Geschäftsbeziehungen oder durch verspätete, beispielsweise durch Produktionsausfall oder Streik, oder nicht korrekte Lieferungen nachteilig auf die Geschäftstätigkeit oder das Kundenverhältnis auswirken könnten und beispielsweise zu Preisnachlässen oder Umsatzausfällen seitens der Gesellschaft führen. Den Eintritt des Risikos beurteilen wir als unwahrscheinlich. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären moderat.

Darüber hinaus könnten Zulieferer in Liquiditätsprobleme gelangen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch einen stetigen Kontakt mit ihren Partnern, wenn möglich einem Ausweichen auf alternative Zulieferer und durch ein aktives Lieferantenmanagement. Den Eintritt des Risikos beurteilen wir als eher unwahrscheinlich. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären moderat.

Die Gesellschaft unterliegt dem Risiko von Haftungs- oder Schadenersatzansprüchen, beispielsweise aufgrund von Mängeln an einzelnen Waren oder der Verletzung vertraglicher Vereinbarungen mit Kunden und Geschäftspartnern. Dies könnte zu erheblichen Nachbesserungsarbeiten, der Rücknahme oder dem Austausch von Produkten und damit zu Kosten für die Gesellschaft führen. Nachfolgend könnte dies sowohl die Reputation der Gesellschaft als auch die Marktakzeptanz für die Produkte und damit die Ertragslage belasten. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko unter anderem durch eine hohe Qualitätskontrolle sowie der Regelung geeigneter Haftungsbeschränkungen beziehungsweise Gewährleistungsausschlüssen in den Verträgen mit Kunden und Geschäftspartnern. Den Eintritt des Risikos beurteilen wir als wahrscheinlich. Die Auswirkungen auf die VFE-Lage wären moderat.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht teilweise eine Warenkreditversicherung. Zahlungsschwache Kunden werden teilweise nur gegen Vorauskasse beliefert. Für alle Neukunden nutzen wir das Instrument einer Bonitätsabfrage. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird daher als unwahrscheinlich sowie die Auswirkungen auf die Gesellschaft als gering bewertet.

2. Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen in unseren eigenen Geschäftsräumen durch. Durch die Maßnahmen kann die Kundenbindung ausgebaut und dadurch neue Kunden auf längere Sicht gehalten werden. Den Eintritt der Chance beurteilen wir als wahrscheinlich die Auswirkungen auf die VFE-Lage als moderat.

Dem starken Wettbewerb am Markt werden mit unserer Kundenbetreuung im Innen- und Außendienst begegnen und damit versuchen die Kundenbeziehungen zu vertiefen und das Geschäft zu steigern. Den Eintritt der Chance beurteilen wir als wahrscheinlich die Auswirkungen auf die VFE-Lage als moderat.

Die Erschließung neuer geografischen Märkte geht mit einem gesteigerten Absatzpotenzial einher, in welche wir stetig investieren. Ein gesteigerter Umsatz durch neue geografische Märkte kann somit als wahrscheinlich eingestuft werden. Die Auswirkung auf die VFE-Lage ist moderat.

3. Gesamtaussage

Aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten sehen wir uns nach wie vor in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, mit volatiler Nachfrage und hoher allgemeiner Unsicherheit. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Situation sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken jedoch gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen: Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden und bei ausländischen Kunden ist Vorauskasse üblich.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenkapital.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Wurmannsquick, 2. September 2024

Dragotec International GmbH

gez. Josef Baumann, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.176.227,96 1.057.283,11
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 116.667,74 7.585,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 116.667,74 7.585,00
II. Sachanlagen 257.694,63 247.832,52
1. technische Anlagen und Maschinen 5,00 5,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 257.689,63 247.827,52
III. Finanzanlagen 801.865,59 801.865,59
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 801.865,59 801.865,59
B. Umlaufvermögen 20.204.662,90 16.875.880,90
I. Vorräte 11.799.629,36 5.947.437,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.545.804,91 2.198.160,47
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.040.589,29 353.257,71
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.859.228,63 8.730.282,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.686,33 1.660,32
Bilanzsumme, Summe Aktiva 21.382.577,19 17.934.824,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 20.531.171,66 16.515.917,45
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 6.085.555,48 6.085.555,48
III. Gewinnvortrag 10.380.361,97 4.639.752,74
IV. Jahresüberschuss 4.015.254,21 5.740.609,23
B. Rückstellungen 538.451,06 554.451,06
C. Verbindlichkeiten 312.954,47 864.455,82
Bilanzsumme, Summe Passiva 21.382.577,19 17.934.824,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.313.365,40 10.631.469,19
2. Personalaufwand 1.636.199,47 1.707.764,80
a) Löhne und Gehälter 1.370.581,23 1.454.836,77
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 265.618,24 252.928,03
3. Abschreibungen 112.024,12 72.059,09
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 112.024,12 72.059,09
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 972.309,37 948.418,91
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 77.973,49 10.051,83
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 113.872,14 15,00
davon an verbundene Unternehmen 113.630,14 0,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.522.143,46 2.166.006,99
8. Ergebnis nach Steuern 4.034.790,33 5.747.256,23
9. sonstige Steuern 19.536,12 6.647,00
Jahresüberschuss 4.015.254,21 5.740.609,23

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Dragotec International GmbH hat ihren Sitz in Wurmannsquick. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HRB 8473 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben.

Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer, angesetzt. Die Zugänge werden ausschließlich linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 S. 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Selbstständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen werden bei Anschaffungskosten bis 800 € im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, sofern dauerhafte Wertminderungen vorliegen, bewertet. Liegen die Gründe für vorgenommene Wertminderungen nicht mehr vor, so ist eine ergebniswirksame Zuschreibung vorzunehmen. Diese Wertaufholung ist dabei maximal bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten möglich.

Hilfsstoffe des Vorratsvermögens sind mit einem Festwert gemäß § 240 Abs. 3 HGB bewertet. Die Bilanzierung des Festwerts hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Die Bewertung der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Preisminderungen oder mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf den Nettoforderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert bilanziert.

Steuerrückstellungen umfassen alle ungewissen Steuerschulden der Gesellschaft, die bis zum Ablauf des Geschäftsjahres wirtschaftlich oder rechtlich entstanden sind.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischen Beurteilung notwendig ist.

Erhaltene Anzahlungen werden ohne Umsatzsteueranteil ausgewiesen.

Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§256a HGB). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Umsätze werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Produkte geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind, abzüglich Skonti, Kundenboni und Rabatte.

D. Erläuterungen zur Bilanz

D.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel auf der nächsten Seite zu ersehen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.318,10 5.592,40 0,00 0,00 0,00 84.910,50
geleistete Anzahlungen 0,00 109.423,74 0,00 0,00 0,00 109.423,74
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 79.318,10 115.016,14 0,00 0,00 0,00 194.334,24
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 23.954,31 0,00 0,00 0,00 0,00 23.954,31
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 899.956,73 115.952,83 0,00 0,00 0,00 1.015.909,56
Summe Sachanlagen 923.911,04 115.952,83 0,00 0,00 0,00 1.039.863,87
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 801.865,59 0,00 0,00 0,00 0,00 801.865,59
Summe Finanzanlagen 801.865,59 0,00 0,00 0,00 0,00 801.865,59
Summe Anlagevermögen 1.805.094,73 230.968,97 0,00 0,00 0,00 2.036.063,70
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71.733,10 5.933,40 0,00 0,00 0,00 77.666,50
geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 71.733,10 5.933,40 0,00 0,00 0,00 77.666,50
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 23.949,31 0,00 0,00 0,00 0,00 23.949,31
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 652.129,21 106.090,72 0,00 0,00 0,00 758.219,93
Summe Sachanlagen 676.078,52 106.090,72 0,00 0,00 0,00 782.169,24
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 747.811,62 112.024,12 0,00 0,00 0,00 859.835,74
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 7.244,00 7.585,00
geleistete Anzahlungen 0,00 109.423,74 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 116.667,74 7.585,00
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 5,00 5,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 257.689,63 247.827,52
Summe Sachanlagen 0,00 257.694,63 247.832,52
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 801.865,59 801.865,59
Summe Finanzanlagen 0,00 801.865,59 801.865,59
Summe Anlagevermögen 0,00 1.176.227,96 1.057.283,11

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der Dragotec Agricultural Machinery Co. Ltd., Qingdao, China, beteiligt. Das Tochterunternehmen weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TCNY 2.257 sowie ein Ergebnis in Höhe von TCNY -738 bei einem Wechselkurs von EUR/CNY 7,8509 aus.

D.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEuro 1 (Vorjahr: TEuro 1) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

D.3 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen TEuro 309 (Vorjahr: TEuro 860).

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betragen TEuro 4 (Vorjahr: TEuro 4).

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren liegen nicht vor.

D.5 Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse gemäß § 268 Abs. 7 i.V.m. § 251 HGB.

D.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die nicht in der Bilanz erscheinenden oder unter den Haftungsverhältnissen anzugebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Mietverträge. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen pro Jahr TEuro 301. Darin enthalten ist ein Mietvertrag mit einem verbundenen Unternehmen. Die finanziellen Verpflichtungen dafür belaufen sich auf p.a. TEuro 262.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 75 (Vorjahr: TEuro 0) enthalten.

F. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 15 Arbeiter (Vorjahr: 20) und 15 Angestellte (Vorjahr: 16) beschäftigt.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer ist Herr Josef Baumann (Kaufmann) bestellt.

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

G. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 4.015.254,21 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Wurmannsquick, 2. September 2024

Dragotec International GmbH

gez. Josef Baumann, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Dragotec International GmbH, Wurmannsquick

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dragotec International GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dragotec International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eggenfelden, den 2. September 2024

consaris AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Karl Unterforsthuber, Wirtschaftsprüfer

Thomas Erras, Wirtschaftsprüfer

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