VITO Ventures Management GmbH

Türkenstraße 55, 80799 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 6611
Eingetragen
26.6.2015
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die erlaubnisfreie Verwaltung von nicht den Regelung des Kapitalanlagegesetzbuchs unterliegenden Investitionsgesellschaften sowie die Beratung solcher Gesellschaften. Dies beinhaltet auch das Halten und Verwalten von Beteiligungen und die Übernahme von Leitungs- und Verwaltungsaufgaben sowie die Erbringung von Organisationsleistungen. Sie darf Unternehmensverträge aller Art abschließen. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, die ihr notwendig oder sinnvoll erscheinen, um den Gesellschaftszweck zu erreichen. Die Gesellschaft betreibt keine erlaubnis- oder registrierungspflichten Geschäfte nach dem KWG und/oder dem KAGB.

Historie

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Management

NameRolle
Benedikt von Schoeler
seit 22.2.2018
Geschäftsführer
Thomas Tilman Oehl
seit 14.3.2017
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Viessmann Group GmbH & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Viessmann Group GmbH & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Viessmann Werke GmbH & Co KG

Allendorf (Eder)

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018

I. Grundlagen des Konzerns

Konzernstruktur

Die Viessmann Gruppe ist einer der international führenden Hersteller von Energie-Systemen. Das 1917 gegründete Familienunternehmen wird von einem Executive Board unter Vorsitz des Chairmann Prof. Dr. Martin Viessmann geleitet. Der Gruppenumsatz im Geschäftsjahr 2018 betrug EUR 2,48 Mrd., wovon rund 54 % auf das Ausland entfielen. Beschäftigt wurden dabei insgesamt rund 11.900 Mitarbeiter.

Die Viessmann Gruppe ist mit ihrer Gesellschaftsstruktur international ausgerichtet.

Organisatorisch wird die Viessmann Gruppe in drei separaten Divisionen geführt - Division Heizsysteme, Division Industriesysteme und Division Kühlsysteme. Jede Division bildet dabei eine eigenständige Organisationseinheit, in der Entwicklung, Produktion und Vertrieb unter der Gesamtverantwortung eines Mitglieds der erweiterten Geschäftsführung stehen. Innerhalb der Division 1 gibt es mit der PV+E-Systeme GmbH einen eigenen Geschäftsbereich. Darüber hinaus werden neue Geschäftsmodelle im Rahmen der Digitalisierung von der zu Division Heizsysteme gehörenden Einheit VC/O vorangetrieben. Bestandteil von VC/O sind unter anderem VITO Ventures, ein europäischer Früh-Phasen-Investor in der Start-up-Szene, und mit WATTx ein Company-Builder im Bereich Deep-Tech.

Das umfassende Technologiespektrum lässt sich dahingehend wie folgt unterteilen:

Division Heizsysteme:

Wandhängende und bodenstehende Brennwertkessel für Öl und Gas

Kraft-Wärme-Kopplung

Warmwasserspeicher

Solarsysteme

Biomasseheizsysteme

Wärmepumpen

Lüftungssysteme

Brennstoffzellenheizsysteme

Photovoltaik und stationäre Stromspeicher

Elektrodirektheizung und elektrische Warmwasserbereiter

Division Industriesysteme:

Dampf- und Heißwasserkessel

Abhitzekessel

Biomasseanlagen

Betrieb, Service und Repowering von Biogasanlagen

Division Kühlsysteme:

Kühlmöbel und Kühlzellen

Installation und Service von Kühlsystemen

Der Viessmann Purpose

Der Purpose des Unternehmens lautet: 'We create living spaces for generations to come." Er fußt darauf, dass Viessmann seit mehr als 100 Jahren vor allem für Wärme steht. Sie ist, gerade im Winter, die Grundvoraussetzung, damit ein Raum zum Lebensraum wird. Das ist unsere stolze Herkunft und erfolgreiche Gegenwart.

In Zukunft jedoch wird die Verantwortung über die reine Bereitstellung von Wärme hinaus signifikant erweitert werden. Viessmann wird Energie ganzheitlich denken, sowohl die Erzeugung von Energie als auch ihre Nutzung. Das Unternehmen wird sich neben der richtigen Raumtemperatur auch mit der Luftqualität auseinandersetzen. Die Produkte, Systeme und Angebote werden sich durch digitale Technologien differenzieren, um alle Lebensräume - egal, ob Haus, Stadt, Planet - für die Generationen von heute und morgen zu gestalten und zu erhalten.

Viessmann lieferte als technologischer Schrittmacher der Heizungsbranche schon seit Jahrzehnten besonders schadstoffarme und energieeffiziente Heizsysteme für Öl und Gas sowie Solarsysteme, Holzfeuerungsanlagen und Wärmepumpen.

Die Produkte und Prozesse der Viessmann Gruppe haben eine hohe Energieeffizienz. Dies wird durch ressourcen- und umweltschonende Maßnahmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette kontinuierlich optimiert sowie durch zertifizierte Umwelt- und Energiemanagementsysteme gewährleistet.

Akquisitionen und Gründungen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Viessmann Gruppe Akquisitionen und Neugründungen vorgenommen, um die technologische Basis des Konzerns dem Strukturwandel der Branche entsprechend zu erweitern und insbesondere die durch die Digitalisierung hervorgerufenen Chancen zu nutzen. Zur Portfoliobereinigung wurden 2018 die Beteiligungen an der WESO-Aurorahütte GmbH, der Schmack Biogas Komponenten GmbH sowie der Carbotech Gas Systems GmbH veräußert. Ebenfalls veräußert wurden die Anteile an der Schmack Biogas s.r.l., Italien, der Snuk GmbH sowie die Anteile an dem assoziierten Unternehmen Microgen Engine Corporation B. V.

Akquisitionen

Im Geschäftsjahr 2018 wurden Beteiligungen an zwei Unternehmen eingegangen. Im April 2018 wurde eine 49 % Beteiligung an dem österreichischen Elektro Heizungsspezialisten Etherma erworben. Etherma Holding GmbH, mit Sitz in Henndorf Österreich und Tochtergesellschaften in Deutschland und den Niederlanden entwickelt, produziert, plant und vertreibt elektrische Heizsysteme (insbesondere elektrische Fußbodenheizungen und Infrarotheizungen) überwiegend in der DACH Region.

Im November 2018 hat Viessmann Kanada im Rahmen eines Asset Deals ausgewählte Assets der KW Electronic Service Inc. mit Sitz in Waterloo Kanada übernommen. KW Electronic Service Inc. ist ein Engineering Dienstleister der für Viessmann Kanada auftragsbezogen in der Vergangenheit tätig war. Im Wesentlichen wurden Mitarbeiter, IP sowie Maschinen und Werkzeuge übernommen.

Gründungen

Im Geschäftsjahr 2018 wurde die Gesellschaft Viessmann Refrigeration Solutions Benelux gegründet, die ihre Geschäftstätigkeit mit Beginn 2019 aufgenommen hat.

Innerhalb der Organisationseinheit VC/O wurden zwei Vorratsgesellschaften in die Deevio GmbH bzw. die Connectivity Solutions GmbH umfirmiert, welche dann ihre operative Geschäftstätigkeit aufgenommen haben. Während die Connectivity Solutions nach einem Asset Deal Spezialist für Softwareentwicklung im Bereich Smart Home Bereich ist, wird in der Deevio GmbH Software im Bereich der industriellen Anwendung entwickelt. Sowohl von der Deevio GmbH als auch von der bereits im Vorjahr aktiven Statice GmbH wurden Anteile veräußert, sodass beide Gesellschaften nicht mehr vollständig in den Konzern einfließen.

Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2018 lagen die Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungsarbeit vor allem in der Vorbereitung der Serieneinführung zukünftiger Schlüsseltechnologien, in der Weiterentwicklung etablierter Technologien sowie in der Begleitung der Markteinführung neuer Produkte und Systeme.

Division Heizsysteme

Für die Division Heizsysteme bedeutet das konkret, dass als Teil von strombasierten Heizsystemen ein Stromspeicher entwickelt wurde, welcher in Kombination mit Photovoltaik und optional Brennstoffzellenheizsystemen den Autarkiegrad für Privathaushalte erhöht. Unterstützt wird dies noch durch Energiemanagementfunktionen in der elektronischen Regelung. Zusätzlich wurde in 2018 eine Energy Community für Privathaushalte eingeführt.

Die Markteinführung und Weiterentwicklung der neuen Elektronikplattform E3 bildete einen wesentlichen Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten im Jahr 2018. Im Bereich Wärmepumpen bildet die durch die F-Gase Verordnung erforderliche Umstellung von Kältemitteln sowie die Entwicklung einer neuen Generation von Sole-Wärmepumpen den Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit im Jahr 2018.

Division Industriesysteme

Im Bereich Großkessel wurden in Zusammenarbeit mit europäischen Brennerherstellern sowohl für die Anwendungen mit Dampf, als auch mit Heißwasser auf die jeweils geforderten Emissionswerte optimierte Kesselsysteme entwickelt und in den Markt gebracht. In Abhängigkeit von den gesetzlichen Anforderungen oder Kundenwünschen stehen Kessel für Standardverbrennung, Low-NOx, oder Ultra-Low-NOx zur Verfügung. Beide Systeme sind mit hohen Wirkungsgraden erhältlich.

Bei den Holzfeuerungsanlagen wird die Produktoffensive weitergeführt. Die ersten vollständig überarbeiteten und optimierten Typen der Serien Vitoflex 300-FSB (Flachschubrostfeuerung) sowie Großanlagen vom Typ Vitoflex 300-SRT (Stufenrostfeuerung) sind bei Kunden installiert und in Betrieb genommen.

Division Kühlsysteme

Im Jahr 2018 haben wir ein neues Produkt auf den Markt gebracht, das speziell auf den deutschen Discountmarkt ausgerichtet ist: Tecto SV3. Das Produkt wurde auf den Markt gebracht und erreichte bereits 2018 eine beachtliche Absatzzahl. Außerdem haben wir MD5 eco als Erweiterung unserer Multideck-Plattform eingeführt. Diese werden einige ältere Produkttypen ersetzen. eco steht für "ecological".

Darüber hinaus haben wir die Industrialisierung unseres EsyCool Green Systems fortgesetzt und streben den Start der Serienproduktion Anfang 2020 an. Als Teil dieser Produktsparte entwickeln wir auch einige kleinere Einheiten für punktuelle Anwendungen.

VC/O

VC/O ist seit 2017 eine neue Geschäftseinheit der Viessmann Gruppe. Sie ist digitaler Taktgeber für die Gesellschaften des Konzerns, baut das digitale Geschäft mit Produkten sowie Dienstleistungen über das bestehende Portfolio hinaus aus und fokussiert dabei nicht nur auf die bereits etablierten B2B-Märkte, sondern insbesondere auf die B2C-Märkte. Innerhalb VC/O gibt es die Abteilungen Marketing, Digitale Produkte, Design, User Lab, Unternehmenskommunikation, sowie die Aktivitäten VITO Ventures, WattX, VITO One und das Venture Development.

Im Jahr 2018 hat die VC/O eine Reihe von neuen Geschäftsmodellen und Apps auf den Markt gebracht. Diese werden kontinuierlich weiterentwickelt und entlang von Kundenwünschen verbessert. Ein Beispiel für einen erfolgsversprechenden Service ist ,Heating as a service'. Hierbei wird zur Vermeidung hoher Anschaffungskosten für den Kunden auf eine monatliche Gesamtrate inkl. Energielieferung umgestellt.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Politische Konzepte als Reaktion auf die Energie- und Klimasituation sowie auf die Digitalisierung

Die zentrale Herausforderung unserer Zeit ist neben dem Klimaschutz und der Gestaltung einer zukunftsfähigen Energieversorgung die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft.

Um die fortschreitende Klimaerwärmung zu begrenzen, muss die Emission von Treibhausgasen minimiert werden. Das gilt vor allem für CO 2. Dies zwingt zur Einsparung fossiler Energieträger durch Effizienzsteigerung und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien. Sowohl die europäische als auch die nationale Politik haben daher verschiedene Konzepte und Zielsetzungen zur Reduktion der CO 2-Emission verabschiedet. Beim UN-Weltklimagipfel hat die Bundesregierung trotz des Ausstiegs der USA das Festhalten an ihren Umwelt- und Klimazielen bekräftigt.

Bedeutung des Wärmemarkts

Der Wärmemarkt in Deutschland hat mit etwa 30 % nach wie vor den größten Anteil am Energieverbrauch und damit auch an den CO 2-Emissionen. Im immer noch deutlich überalterten Heizungsbestand, nur 40 % der 21 Mio. Anlagen sind auf aktuellen Stand, liegt weiteres Potential zum Klimaschutz.

Die für Deutschland genannten Fakten sind grundsätzlich auf die Europäische Union und Osteuropa zu übertragen. So gibt es in der EU etwa 125 Mio. Wärmeerzeuger, wovon etwa 70 Mio. nicht auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Somit müssten immer noch mehr als 55 % der Wärmeerzeuger dringend modernisiert werden.

Division Heizsysteme

Der deutsche Heiztechnikmarkt verzeichnete 2018 einen leichten Anstieg um 3 % auf 732.000 Wärmeerzeuger. Wie im Vorjahr wuchs der Markt für Heiz-Wärmepumpen besonders stark (+8 %). Ebenfalls steigend zeigte sich der Markt für Gas Brennwert (+4 %). Rückläufig war der Markt für Ölkessel Brennwert (-3 %); der Ölpreis 2018 lag ganzjährig über dem Vorjahr. Weiterhin rückläufig waren die Märkte für Biomassekessel (-8 %) und thermische Solaranlagen (-8 %).

Der europäische Wärmepumpenmarkt befand sich insgesamt weiter in einer Aufwärtsentwicklung; in Frankreich stieg der Markt sogar um 18,5 %. Begünstigt wurde dieser Trend durch die wachsende Erkenntnis, dass mit der Wärmepumpe ein ökologisch wertvolles Produkt zur Verfügung steht, das mit seinem hohen Anteil an genutzter Energie aus der Umwelt einen nennenswerten Beitrag zur Reduzierung der CO 2-Emissionen leistet. Dies führte auch zu entsprechenden Förderprogrammen in einigen Ländern.

Innerhalb Europas zeigten sich die osteuropäischen Heizungsmärkte, im Wesentlichen Polen, Ungarn und die Slowakei, mit zweistelligen Wachstumsraten als besonders wachstumsstark. Außerhalb Europas ist das Wachstum in China hervorzuheben (+6 %).

Der Photovoltaik-Markt in Deutschland konnte 2018 nach schwachen Vorjahren (1,5 GWp in 2016 und 1,6 GWp in 2017) eine deutliche Steigerung um rund 3 GWp verzeichnen.

Italien konnte eine Steigerung von 7 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen und hat einen Zubau von ca. 440 MWp. Davon sind rund 10 % Großflächen-Anlagen mit einer Leistung größer als 1 MWp.

Für 2019 werden weltweite Installationen von 120 GWp (ggü 100 GWp in 2018) erwartet.

Zwar machen die Großflächen-Anlagen noch einen großen Anteil aus, jedoch nimmt der Anteil an Lösungen, die unabhängig von Förderungen gebaut werden, vor allem in Deutschland, Italien und Spanien deutlich zu.

Division Industriesysteme

Der Markt für Industriekessel hat weiterhin insgesamt wenig Dynamik. Während in Westeuropa eine eher punktuelle Nachfrage im Zusammenhang mit Effizienzmaßnahmen besteht, bestehen die Anfragen in Russland im Wesentlichen in landwirtschaftlichen Produktionen. In Kasachstan und weiteren STAN-Ländern sind staatliche Großprojekte zur Modernisierung von Nah- und Fernwärmenetzen aufgelegt worden.

Während im Biomassesegment der Nah- und Fernwärmemarkt stagniert, entwickeln sich Anlagen in der holzverarbeitenden Industrie und im produzierenden Gewerbe aktuell positiv. Im Brennstoffmarkt gewinnen Altholz, landwirtschaftliche Reststoffe und Reste aus der Holzverarbeitung immer mehr an Bedeutung. In Europa tritt die neue MCP Richtlinie in Kraft. (medium combustion plant directive). Diese bringt verschärfte Emissionsbestimmungen im gesamten EU-Raum und in der Schweiz.

Im Biogasbereich sind die Aktivitäten der Viessmann Gruppe mittlerweile fokussiert auf den Service von Bestandsanlagen insbesondere im deutschen Markt. Dabei wird neben klassischem Aftersales-Geschäft wie Wartung, Instandhaltung, Betrieb und Labordienstleistungen auch Repowering, insbesondere die Flexibilisierung von Anlagen angeboten. In diesem Segment hat sich durch entsprechende regulatorische Rahmenbedingungen eine positive Marktnachfrage ergeben.

Division Kühlsysteme

Der Kältemarkt für den Lebensmitteleinzelhandel in Europa ist stabil und wächst weiter. Obwohl die Anzahl der Standorte mit einer Rate von ca. 0,5 % (Durchschnitt in Europa) abnimmt, wird dies durch die Zunahme der Kühlanlagen pro Standort beim Umbau der bestehenden Standorte mehr als ausgeglichen. Durch das Auslaufen von F-Gasen und den Ersatz durch alternative natürliche Kältemittel ist ein leichter Marktanstieg zu erwarten.

Betrachtet man den Kühlmarkt für Food Services, so stellt man fest, dass dieser Markt volatiler ist und von der allgemeinen Marktstimmung (gesamtwirtschaftliche Aussichten im Land) abhängt. Es gibt den (Mega-)Trend, dass insbesondere jüngere Leute immer weniger Zeit für das Kochen zu Hause aufwenden, sondern häufiger Essen gehen oder sich Fertiggerichte liefern lassen. Dies führt zu einem allgemein steigenden Bedarf an Kühlräumen in der Kühlkette.

VC/O

Mit den Gesellschaften der VC/O werden Produkte (Geschäftsmodelle, Apps) und Dienstleistungen auf digitaler Ebene angeboten. Auch das Marketing wurde Anfang 2018 in die Hände von VC/O gelegt, um die Anforderungen der digitalen Transformation vor allem in den Bereichen der Kunden Schnittstellen voran zu treiben.

Die digitalen Produkte und Services richten sich einerseits an Endkunden (ViCare), andererseits an die Installateure (VitoGuide), also den Viessmann Partnern. Bei der Programmierung wurde auf eine agile Arbeitsweise gesetzt und mittels einer engen Einbindung von Nutzer Recherche und Tests eine frühzeitige Iteration ermöglicht.

Das Venture Building wird im Bereich WattX durchgeführt, die mit der Ausgründung von zwei Unternehmen (Deevio & Statice) sehr erfolgreich "Company Building" betreiben. Der Rückfluss dieser Aktivitäten in das Kerngeschäft trägt zu einem Innovationstransfer bei, der auch wiederum die digitale Transformation fördert.

Geschäftsverlauf

Ertragslage

Der Umsatz der Viessmann Gruppe betrug in 2018 rund EUR 2.484,9 Mio. (Vorjahr: EUR 2.369,1 Mio.). Der Anteil der Umsätze im Inland lag ähnlich wie im Vorjahr bei 46 %, der Anteil im Ausland bei 54 %. Dabei entwickelten sich die Umsätze in den einzelnen Ländern unterschiedlich. Sowohl in Deutschland als auch in anderen wichtigen Märkten wie Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen, Österreich, Polen, Russland, Spanien, Ungarn, China sowie in Nordamerika und Südosteuropa konnten Umsatzsteigerungen erzielt werden. Demgegenüber waren Umsatzrückgänge in Kroatien, Middle East, den Niederlanden, der Schweiz, Schweden, der Türkei und der Ukraine zu verzeichnen.

Im Bereich der Wärmeerzeuger konnte der Absatz erneut in fast allen Segmenten im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Lediglich der mengenmäßige Absatz bodenstehender Ölgeräte sowie Solarthermie war hier rückläufig, jedoch bei leicht gestiegenem Umsatz. Das Handelsgeschäft mit Photovoltaik erfuhr, wie im Vorjahr, erneut eine deutliche Absatzsteigerung. Da die Aktivitäten im Bereich Biogas eingestellt wurden, ist auch hier der Umsatz weiter rückläufig.

Die Materialeinsatzquote ist im Laufe des Jahres, ähnlich wie im Vorjahr, aufgrund gestiegenen Beschaffungspreise für Stahl und Elektronikbauteile leicht gestiegen.

Nicht zuletzt durch die Veräußerung von 3 Produktionsgesellschaften wurde die Mitarbeiterzahl um rund 400 Personen und somit auch die Personalkosten gesenkt. Das wirkt sich entsprechend deutlich positiv bei der Veränderung der Personalquote aus, die im Verhältnis zur Gesamtleistung gezeigt wird.

Die im Konzernlagebericht des Vorjahres getätigten Prognosen sind im Hinblick auf den Umsatz eingetroffen und bezüglich des Ergebnis wurde die Erwartung übertroffen. Dies beruht in großen Teilen aus Erträgen bzw. dem Wegfall von Verlusten infolge des Abgangs von Gesellschaften aus dem Konzern.

Insgesamt wird eine positive Ertragslage festgestellt.

Finanz- und Vermögenslage

Das Finanzmanagement wird zentral durch die Konzernobergesellschaft Viessmann Werke GmbH & Co KG wahrgenommen. Sie bestimmt die Allokation finanzieller Ressourcen und sichert die finanzielle Unabhängigkeit und Liquidität des Konzerns. Vorrangiges Ziel des Finanzmanagements ist die Sicherstellung der Liquidität und die Begrenzung finanzieller Risiken im Konzernverbund.

Im Rahmen des zentralen Cash-Poolings übernimmt die Viessmann Werke GmbH & Co KG überschüssige Mittel von den Konzerngesellschaften und stellt ihrerseits Liquidität zur Verfügung. Dadurch werden ein vorteilhafter Finanzausgleich im Konzern gewährleistet und die Finanzierungskosten reduziert.

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um EUR 6,0 Mio. auf EUR 1.482,6 Mio.

Der Verminderung des Anlagevermögens aufgrund Konzernkreisabgängen um EUR 13,1 Mio. stand ein Aufbau im Vorratsvermögen um EUR 22,8 Mio. gegenüber. Weiterhin wurden die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 14,3 Mio. gesenkt. Im Gegenzug konnten die liquiden Mittel um EUR 9,2 Mio. erhöht werden. Wesentliche Investitionen am Standort Allendorf/Eder betreffen ein Bauprojekt, das Hochregallager des Warenverteilzentrums sowie diverse Fertigungseinrichtungen. Weitere Fertigungseinrichtungen wurden am Standort Berlin erworben.

Unter Einbeziehung der Gesellschafterdarlehen, und des in 2017 erstmals mit dem Ergebnisvortrag verrechneten und damit im Eigenkapital ausgewiesenen Unterschiedsbetrages aus der Kapitalkonsolidierung, belief sich das wirtschaftliche Eigenkapital auf 45,3 %. Der Vergleichswert im Vorjahr betrug 45,0 %.

Die Rückstellungen lagen insgesamt mit EUR 303,0 Mio. in etwa auf Vorjahresniveau (EUR 302,0 Mio.). Dennoch gab es leichte Verschiebungen in den einzelnen Rückstellungsarten. So erhöhten sich die Personalrückstellungen um EUR 6,2 Mio., die Garantierückstellungen um EUR 3,8 Mio. Rückstellungen für Kundendienst erhöhten sich um EUR 0,7 Mio. und Steuerrückstellungen um EUR 3,2 Mio.

Die Pensionsrückstellungen sowie die Drohverlustrückstellungen wurden um je EUR 0,7 Mio. vermindert sowie die sonstigen Rückstellungen, die um EUR 11,5 Mio. abgebaut wurden.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 39,1 Mio. vermindert.

Mitarbeiter

Die Viessmann Gruppe beschäftigte am Stichtag 31. Dezember 2018 insgesamt rund 11.900 Mitarbeiter, wovon rund 400 Auszubildende sind. Dies sind rund 200 Mitarbeiter weniger als im Vorjahr.

Durch ein vielfältiges Aus- und Weiterbildungsangebot bietet die Viessmann Gruppe seinen Mitarbeitern Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer persönlichen und fachlichen Fähigkeiten.

Marketing und Venture

In 2018 wurde der Fokus des Corporate Marketing auf die Steuerung des digitalen Marketings gelegt und eine Performance Marketing und SEO Einheit aufgebaut. Diese konzentrierte sich zunächst auf Deutschland, ist nun vermehrt auch international aktiv. Neben klassischen Branding- und Awarenesszielen verfolgten die umgesetzten Kampagnen das Ziel der Erhöhung des User-Engagements oder der Generierung von Leads.

Im Bereich Design wurden Brand Design, Industrie Design, Corporate Design, Cultural Design und User Experience/User Interface verbunden. Dadurch konnte VC/O maßgeblich auf Hardware Produkte (u.a. Vitodens 300) Einfluss nehmen sowie auf die Gestaltung des Interaktionsmodells und der Human-Machine Interfaces (Displays).

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognose der Viessmann Gruppe

Die Viessmann Gruppe erwartet in 2019, trotz der weitergehenden Volatilität von Wechselkursen, organisches Wachstum im Umsatz und im Ergebnis. Im Kerngeschäft werden stabile Absatzentwicklungen in der Mehrzahl der Märkte erwartet, so wird auch in den europäischen Kernmärkten von einer weiterhin positiven Entwicklung ausgegangen. In den Fokusmärkten wird sich der Trend weg von traditionellen Wärmeerzeugern hin zu Lösungen mit erneuerbaren Energien fortsetzen. Für China wird erneut für 2019 eine positive Entwicklung vorhergesagt.

Zur positiven Entwicklung in 2019 tragen alle Geschäftsbereiche der Viessmann Gruppe bei.

Chancen

Nach der Implementierung neuer Geschäftsmodelle im Zusammenhang mit der Digitalisierung, wird die Viessmann Gruppe weiter darauf aufbauen und Entwicklungen zu den Themen, wie beispielsweise integrierte Lösungsangebote, fokussiert vorantreiben. Der Ausbau des Geschäfts der Division Kühlsysteme kommt weiterhin gut voran und bietet Wachstumspotenziale sowohl durch neue Produkte als auch durch angepasste Geschäftsmodelle, die eine verstärkte Serviceorientierung vorsehen.

Risiken

Die geopolitische Lage in der EU und in EU-nahen Ländern, z.B. Großbritannien (Brexit) und Türkei (politische Instabilität), können Einfluss auf das mittelfristige Geschäft haben. Weitere bestehende Einzelrisiken, welchen der Konzern in seiner Geschäftstätigkeit ausgesetzt ist, werden nachfolgend erläutert:

Beschaffungsmarktrisiken

Die Preise für Kupfer lagen im Jahr 2018 im Durchschnitt bei 6.700 $/t. Der Kupfermarkt hat sich im Jahr 2018 auf diesem Preisniveau stabilisiert. Die ursprünglich geplante Verteuerung im Jahr 2018 von ca. 2,3 %, konnte eingehalten werden. Für das Jahr 2019 sind Preissteigerungen von ca. 2 % zu erwarten.

Die Aluminiumpreise sind im Jahresverlauf 2018 um ca. 1,6 % im Markt gestiegen. Die geplante Verteuerung für das Jahr 2019 von ca. 1,8 % (inkl. Bolzenprämie), konnte signifikant um ca. 13 % durch strategische Hedging-Aktivitäten im Einkauf reduziert und somit Einsparungen erzielt werden. Im Jahr 2019 ist von einer moderaten Preissteigerung im Markt auszugehen.

Im Bereich Elektronik hat sich im Jahr 2018 die Situation der Allokation weiter verschärft (insb. bei passiven Bauteilen). Trotz der sehr schwierigen Versorgungslage, konnten Produktionsstillstände in der Viessmann Gruppe (insb. bei der Viessmann Elektronik GmbH) durch strategische Maßnahmen im Einkauf vermieden werden. Die sehr langen Lieferzeiten in diesem Segment liegen im Durchschnitt bei 12 Monaten und haben eine Preissteigerung bis zu 300 % zum Vorjahr. Die Ursachen hierfür sind die begrenzten Kapazitäten sowie die weiterhin sehr hohe Nachfrage für die e-Mobilität und loT.

Im Bereich der Commodity der Leiterplatten, konnte durch strategische Aktivitäten des Einkaufs (Verlagerung nach Asien) erhebliche Einsparungen und die Versorgungssicherheit im Jahr 2018 realisiert werden.

Aufgrund der aktuellen Situation, sehen wir bei der Allokation zum Ende des Jahres 2019 eine leichte Abschwächung. Wir müssen dennoch für das Jahr 2019 wie auch schon im Jahr 2018, mit erheblichen Versorgungsproblemen und auch mit signifikanten Preissteigerungen rechnen.

Im Hinblick auf den Stahl hat sich die preisliche Situation in 2018 gegenüber dem Vorjahr 2017 um ca. 3 % verschlechtert. Grund waren die steigenden Rohstoffkosten im Bereich Eisenerz, Koks und Kohle.

Die ursprünglich geplante Stahlpreis-Reduzierung im Jahr 2018 von ca. 0,5 %, konnte aus den o.g. Gründen nicht eingehalten werden. Die Verteuerung im Jahr 2018 bei Stahl lag im Durchschnitt bei +3,3 %.

Im Bereich Edelstahl haben sich die Legierungszuschläge im Jahr 2018 signifikant um ca. + 4,5 % im Durchschnitt erhöht.

Die geplante Edelstahl-Verteuerung für das Jahr 2018 von ca. 1 %, konnte diesbezüglich nicht eingehalten werden. Grund dafür waren erhebliche Preissteigerungen im Legierungszuschlag (insb. bei Nickel und Ferrochrom). Die Verteuerung bei Edelstahl im Jahr 2018 lag bei ca. 4,5 % im Durchschnitt. Wir gehen zum heutigen Zeitpunkt bei Stahl und Edelstahl von einer ähnlichen Preissteigerung im Jahr 2019 aus.

Weitere Rohstoffe sind von untergeordneter Bedeutung.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Zur Steuerung von Risiken aus Zins- und Wechselkursschwankungen werden im Bedarfsfall Finanzderivate ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt.

IT-Risiken

Die Geschäfts- und Produktionsprozesse sowie die interne und externe Kommunikation basieren zunehmend auf Informationstechnologien. Eine anhaltende Störung oder ein Ausfall wesentlicher IT-Systeme könnte daher zu einem Datenverlust und einer Beeinträchtigung der Geschäfts- und Produktionsprozesse führen. Weitere Risiken bestehen im Hinblick auf den unbefugten Zugriff auf sensible elektronische Unternehmensdaten.

Diese Risiken werden durch beständige Investitionen in die IT-Infrastruktur und den Einsatz moderner Hard- und Software minimiert. Des Weiteren bestehen Backup-Systeme, Systeme zum Viren- und Zugangsschutz, Verschlüsselungssysteme und ein hoher Grad an interner Vernetzung. Regelmäßige Penetrationstests und ständige Überwachung der IT Sicherheit auf Möglichkeiten des unbefugten Zugriffs von innen und außen minimieren die Angriffsszenarien weiterhin.

Risiken aus Akquisitionen

Die Nutzung der erworbenen Synergie- und Marktpotenziale steht im Mittelpunkt jeder Akquisition. Hierbei besteht das grundsätzliche Risiko, dass diese Potenziale im Rahmen des Integrationsprozesses zumindest teilweise verloren gehen. Ein weiteres Risiko besteht darin, dass die Annahmen zur Bewertung des Unternehmens in der Akquisitionsphase sich nach dem Kauf nicht materialisieren. Durch klare Zuordnung von Verantwortung in der Organisation sowie durch Integrationsprojekte, die teilweise mit externer Unterstützung durchgeführt werden, wird diesen Risiken entsprechend begegnet.

Investitionen in Minderheitsanteile bergen ebenfalls gewisse Risiken, dass die Entwicklung solcher Beteiligungen hinter den Erwartungen zurückbleibt. Diese Risiken werden durch laufende Beobachtung der Geschäftsentwicklungen auf ein vertretbares Maß reduziert.

Risiken des Anlagengeschäfts

Im Gegensatz zum Seriengeschäft sind mögliche Risiken in der Division Industriesysteme im Einzelfall deutlich höher. Aufträge werden überwiegend kundenbezogen entwickelt und umgesetzt. Bestandteil des Geschäftsmodells ist teilweise die Übernahme von Gesamtprojekten mit vielen Unterlieferanten. Daher wird bereits im Rahmen der Vertragsgestaltung großer Wert auf die Begrenzung der Übernahme von Risiken bzw. deren Vermeidung gelegt. In der operativen Abwicklung werden mögliche Schäden im Rahmen des Risikomanagements überwacht.

Gesamtaussage zur Risikosituation des Konzerns

Die Gesamtrisikosituation des Konzerns ergibt sich aus den zuvor dargestellten Einzelrisiken. Um die Beherrschung dieser Risiken zu gewährleisten, besteht ein Risikomanagementsystem. Darüber hinaus sind nach den derzeit bekannten Informationen keine Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, erkennbar.

 

Allendorf/Eder, den 4. Juni 2019

Viessmann Komplementär B.V.
Viessmann Beteiligungs AG

Prof. Dr. Martin Viessmann, Chairman

Maximilian Viessmann, Co-CEO

Joachim Janssen, Co-CEO

Dr. Ulrich Hüllmann, CFO

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.987.203,12     34.131
2. Geschäfts- oder Firmenwert 27.829.384,13     37.906
3. Geleistete Anzahlungen 650.309,23     972
    59.466.896,48   73.009
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke und Bauten 335.316.493,13     355.361
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.643.692,10     88.385
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.490.885,89     108.031
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.463.930,59     12.774
    545.915.001,71   564.551
III. Finanzanlagen        
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 10.690.623,05     2.967
2. Beteiligungen 116.407,51     6.621
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 253.291,67     810
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 416.259,91     416
5. Sonstige Ausleihungen 18.678.166,40     184
    30.154.748,54   10.998
      635.536.646,73 648.558
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 108.903.428,21     97.038
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 52.195.111,24     50.306
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 215.835.689,06     212.988
4. Geleistete Anzahlungen 8.019.960,38     6.543
  384.954.188,89     366.875
5. Erhaltene Anzahlungen auf Vorräte -22.164.236,04     -26.883
    362.789.952,85   339.992
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 308.385.425,27     320.639
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 981.989,47       (336)
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00     326
3. Sonstige Vermögensgegenstände 25.700.006,67     27.372
Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 736.853,16       (596)
    334.085.431,94   348.337
III. Wertpapiere        
(Sonstige Wertpapiere)   0,00   119
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   126.509.011,77   117.314
      823.384.396,56 805.762
C. Rechnungsabgrenzungsposten     13.909.594,06 13.229
D. Aktive latente Steuern     9.738.702,22 8.975
      1.482.569.339,57 1.476.524

Passiva

       
      31.12.2018 31.12.2017
    EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital     393.459.069,87 413.108
Davon:        
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung: EUR -32.333.461,39       (-20.601)
Nicht beherrschende Anteile: EUR 2.603.052,52       (2.554)
B. Einlage stiller Gesellschafter     11.000.000,00 11.000
C. Sonderposten für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen     3.525.506,00 2.813
D. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen   54.764.595,47   55.419
2. Steuerrückstellungen   5.706.249,95   2.478
3. Sonstige Rückstellungen   242.551.043,01   244.129
      303.021.888,43 302.026
E. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   188.738.166,97   227.801
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   23.144.800,47   18.357
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   165.487.112,86   144.940
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   284.008,32   0
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   278.283.605,03   252.003
6. Sonstige Verbindlichkeiten   110.502.964,65   102.833
Davon aus Steuern: EUR 25.489.113,36       (24.885)
Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 7.416.376,24       (8.419)
      766.440.658,30 745.934
F. Rechnungsabgrenzungsposten     5.122.216,97 1.643
      1.482.569.339,57 1.476.524

Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Anlage zur Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018

gemäß § 13 Abs. 3 Satz 2 PublG i.V.m. § 5 Abs. 5 Satz 3 PublG
2018 2017
TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 2.484.853 2.369.103
2. Erträge aus Beteiligungen 0 0
3. Löhne, Gehälter, soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 743.786 746.097

Die Bewertungs- und Abschreibungsmethoden sowie die Zahl der Beschäftigten sind im Konzernanhang erläutert bzw. angegeben.

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2018

I. Allgemeine Angaben

Mutterunternehmen ist die Viessmann Werke GmbH & Co KG mit Sitz in Allendorf/Eder. Sie ist im Handelsregister beim Amtsgericht Marburg unter HR A 3389 eingetragen.

Die Viessmann Werke GmbH & Co KG ist gemäß § 11 PublG zur Aufstellung und Offenlegung eines Konzernabschlusses verpflichtet.

In Anwendung der von § 13 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 5 Abs. 5 Satz 3 und § 9 Abs. 2 PublG eingeräumten Erleichterungen soll die Gewinn- und Verlustrechnung nicht offengelegt werden, die Angaben nach § 5 Abs. 5 Satz 3 PublG sind in einer Anlage zur Bilanz enthalten.

II. Konsolidierungskreis und Konsolidierungsgrundsätze

In den Konzernabschluss wurden neben der Viessmann Werke GmbH & Co KG als Mutterunternehmen die Abschlüsse der in der Liste Anteilsbesitz (Anlage 3 zum Konzernanhang) aufgeführten in- und ausländischen Tochtergesellschaften einbezogen. Die Wangen Hausautomation GmbH i. L., Wangen im Allgäu, 100%iges Tochterunternehmen der Viessmann Hausautomation GmbH i. L., Wangen im Allgäu, wurde aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht mehr in den Konzernabschluss einbezogen.

a) Erst- und Entkonsolidierungen

Infolge des Anteilserwerbs oder der Neugründung wurden folgende Gesellschaften erstmals in den Konzernabschluss einbezogen:

ETHERMA Holding GmbH, Henndorf am Wallersee/Österreich und Viessmann Refrigeration Solutions Benelux B.V., Amersfoort/Niederlande.

Die Viessmann Industrietechnik GmbH, Homberg wurde auf die Viessmann Werke GmbH & Co KG, Allendorf/Eder verschmolzen.

Für die Statice GmbH, Allendorf/Eder, fand infolge eines Anteilsverkaufs von 75 % der Übergang zur At-Equity-Methode statt.

Infolge Verkauf oder Liquidation wurden folgende Gesellschaften entkonsolidiert: Carbotech Gas Systems GmbH, Allendorf/Eder, Deevio GmbH, Berlin, Microgen Engine Corporation Holding B.V., Doetinchem/Niederlande, Norpe Production Oy, Porvoo/Finnland, Schmack Biogas Komponenten GmbH, Allendorf/Eder, Schmack Biogas S.r.l., Bozen/Italien, Snuk GmbH, Berlin und WESO-Aurorahütte GmbH, Gladenbach.

b) Konsolidierungsgrundsätze

Die Aufstellung der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den folgenden Grundsätzen:

Aufrechnung des anteiligen Eigenkapitals der konsolidierten Tochterunternehmen nach der Neubewertungsmethode bzw. bis 2009 nach der Buchwertmethode, durch Verrechnung mit den Anteilen der jeweiligen Muttergesellschaft zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Einbeziehung (vor 2010). Für Anteile im Fremdbesitz ist ein Ausgleichsposten gebildet worden,

Fortschreibung der Buchwerte der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen im Rahmen der At-Equity-Methode, bis ggf. auf EUR 0,00,

Eliminierung der bestehenden gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten,

Verrechnung von konzerninternen Umsatzerlösen, Aufwendungen und Erträgen,

Eliminierung von Ergebnisübernahmen einbezogener Gesellschaften und von Beteiligungserträgen sowie Ab- und Zuschreibungen auf Anteile an den in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften,

Eliminierung von Zwischengewinnen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen,

Vornahme von Steuerabgrenzungen auf steuerwirksame Konsolidierungsmaßnahmen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Jahren voraussichtlich ausgleicht.

Die im Vorjahr angewendeten Konsolidierungsmethoden wurden beibehalten.

III. Währungsumrechnung

1. Die Umrechnung der Bilanzwerte der einbezogenen ausländischen Gesellschaften erfolgte, soweit die Abschlüsse nicht in Euro aufgestellt wurden, bis auf das Eigenkapital, das zu historischen Kursen umgerechnet wurde, einheitlich zu dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Der Differenzbetrag zum jeweiligen Einstandskurs wird erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Die sich aus den unterschiedlichen Abschlussstichtagskursen ergebenden Umrechnungsdifferenzen im Brutto-Anlagengitter wurden mit den jeweiligen Anschaffungs-/Herstellungskosten bzw. kumulierten Abschreibungen erfolgsneutral im Eigenkapital verrechnet.

2. In den Gewinn- und Verlustrechnungen der ausländischen Gesellschaften, soweit nicht in Euro aufgestellt, sind alle Aufwendungen und Erträge grundsätzlich zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet worden. Die Unterschiedsbeträge aus der Anwendung unterschiedlicher Umrechnungskurse zwischen der Gewinn- und Verlustrechnung und der Bilanz wurden ebenfalls erfolgsneutral im Eigenkapital verrechnet.

3. Bei der Währungsumrechnung in den Einzelabschlüssen wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Transaktionen während des Geschäftsjahres sind zum jeweiligen Tagesdurchschnittskurs umgerechnet worden.

IV. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und deren Änderungen

1. Sämtliche Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind, soweit sie noch nicht nach den deutschen handelsrechtlichen Gliederungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt waren und soweit die Abweichungen wesentlich waren, entsprechend angepasst worden.

2. Soweit bei der Kapitalkonsolidierung die Beteiligungsbuchwerte niedriger als der Betrag des aufzurechnenden Eigenkapitals sind, ergibt sich ein passiver Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. TEUR 115.218 (Vorjahr: TEUR 148.066) dieses Unterschiedsbetrags resultieren aus Gewinnthesaurierungen durch das Auseinanderfallen des Zeitpunkts der Entstehung des Mutter-Tochter-Verhältnisses und des Zeitpunkts der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss. Aus diesem Grund erfolgt der Ausweis im Konzernergebnisvortrag. Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus Entkonsolidierungen. Soweit die Beteiligungsbuchwerte höher als die entsprechenden Eigenkapitalanteile waren, sind die sich ergebenden Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 137.394 als Geschäfts- oder Firmenwert und in Höhe von TEUR 39.513 durch Aufdeckung von stillen Reserven abzüglich stiller Lasten aktiviert worden.

Der Equity Wert der Statice GmbH, Allendorf/Eder ist zum Abschlussstichtag negativ. Der Unterschiedsbetrag (Geschäfts- oder Firmenwert) zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital von assoziierten Unternehmen beträgt zum 31. Dezember 2018 TEUR 2.932.

3. Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten aktiviert. Die entgeltlich erworbenen gewerblichen Schutzrechte und ähnlichen Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden planmäßig unter Annahme einer Nutzungsdauer von 2 bis 20 Jahren und die Geschäfts- oder Firmenwerte über 3, 5, 8 bzw. 10 Jahre ab Erwerbszeitpunkt abgeschrieben.

Die jeweilige Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes wird dabei für jede Gesellschaft individuell anhand ihrer Technologie, ihren Mitarbeitern und ihrer langfristigen Kundenbeziehungen sowie anhand erwarteter Synergieeffekte begründet. In diesem Zeitraum erfolgt zudem unabhängig von der planmäßigen Nutzungsdauer eine jährliche Überprüfung der Werthaltigkeit des erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes.

4. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige und bei außergewöhnlichen Wertminderungen um außerplanmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen bemessen sich unter Zugrundelegung einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 2 bis 28 Jahren für das bewegliche Sachanlagevermögen und längstens 54 Jahren für das abnutzbare unbewegliche Anlagevermögen überwiegend nach der linearen Methode.

Bei den einbezogenen Auslandsgesellschaften sind die dort festgelegten Nutzungsdauern für die jeweiligen Wirtschaftsgüter in den Konzernabschluss übernommen worden, soweit sie mit den deutschen Rechnungslegungsvorschriften vereinbar sind.

5. Die in den Finanzanlagen enthaltenen Beteiligungen, Wertpapiere des Anlagevermögens und zu Anlagezwecken gehaltenen Anteile an Gesellschaften sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bzw. bei assoziierten Unternehmen zum fortgeschriebenen Wert at equity bilanziert. Ausleihungen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich eventueller Tilgungszahlungen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Zur verbesserten Darstellung der Vermögenslage erfolgte im Geschäftsjahr die Umgliederung der zu Anlagezwecken gehaltenen Anteile an Gesellschaften (TEUR 16.779, Vorjahr: TEUR 6.515) sowie die diesen Gesellschaften gewährten Ausleihungen (TEUR 1.531, Vorjahr: TEUR 810) in die sonstigen Ausleihungen, da bei diesen Anteilen die Kapitalanlageabsicht im Vordergrund steht. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den Beteiligungen bzw. den Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.

6. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Wiederbeschaffungspreis bewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten, wobei in angemessenem Umfang Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen auf das der Fertigung dienende Sachanlagevermögen einbezogen sind. Zur verlustfreien Bewertung und zur Berücksichtigung von Bestandsrisiken, die sich aus langer Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind auf Einzelermittlungen beruhende Abwertungen vorgenommen worden.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen erfolgt mit dem Nennbetrag. Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte wurden, soweit ihnen aktivierte Herstellungskosten gegenüberstanden, mit dem Erfüllungsbetrag ohne Umsatzsteuer offen von dem Posten "Vorräte" abgesetzt.

7. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag bzw. Barwert angesetzt. Für die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen Kreditrisiken bestehen angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen.

8. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden mit Anschaffungskosten bewertet.

9. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Abgrenzungen bis zu drei Jahren.

10. Die aktiven latenten Steuern resultieren aus Konsolidierungsmaßnahmen aufgrund von temporären Differenzen. Von dem Aktivierungswahlrecht für latente Steuern aus den einbezogenen Einzelabschlüssen wurde kein Gebrauch gemacht. In der Konzernbilanz werden aktive (TEUR 12.075) und passive latente Steuern (TEUR 2.336) saldiert ausgewiesen.

11. Die Posten des Eigenkapitals werden gemäß § 9 Abs. 3 PublG in einem Posten zusammengefasst.

12. Investitionszuschüsse und -zulagen sind in einen Sonderposten eingestellt worden, der zur periodengerechten Abgrenzung entsprechend den Abschreibungen der bezuschussten Anlagegüter aufgelöst wird.

13. Die Rückstellungen für Pensionen entfallen auf in- und ausländische Gesellschaften. Sie sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gebildet worden. Die zugrundeliegenden Annahmen sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Bewertungsverfahren Modifiziertes Teilwertverfahren bzw. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC)
Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck bzw. Generationentafel AVÖ 2018-P ANG
Rechnungszins 3,21 % bis 3,25 %
Rententrend 0,50 % bis 1,75 %
Einkommenstrend Leistungen sind unabhängig vom Einkommen

Aus der Umstellung auf die aktuellen Richttafeln 2018 G hat sich eine rechnerische Erhöhung der Pensionsrückstellung von TEUR 1.202 ergeben.

Sonstige Vermögensgegenstände (Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen) sind, soweit es sich um nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnende Vermögensgegenstände handelt, zum Zeitwert bewertet und in der Bilanz mit den Pensionsrückstellungen saldiert ausgewiesen worden. Der beizulegende Zeitwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen und die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherungen betragen TEUR 245. Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 336.

Als Rechnungszins für die Rückstellungen für Pensionen, Abfertigungen (Österreich, Frankreich, Italien, Türkei und Dubai), Jubiläum und Hinterbliebenenbezüge wurde im Wesentlichen ein zum 31. Dezember 2018 qualifiziert geschätzter Zins bei einer Laufzeit von 15 Jahren verwendet. Dieser wurde durch Fortschreibung des von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Zehn-Jahres-Durchschnittszinses für die Pensionen und pensionsähnlichen Abfertigungen (Österreich und Frankreich) bzw. Sieben-Jahres-Durchschnittszinses für die Hinterbliebenenbezüge sowie des sich bei einer durchschnittlichen mittleren Restlaufzeit ergebenden Durchschnittszinses für die übrigen Abfertigungen und Jubiläum jeweils zum 30. September 2018 bzw. 31. Dezember 2018 ermittelt. Die Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde in Anspruch genommen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinses aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 7.445.

Der Konzern macht von der Möglichkeit des Wahlrechts aus der Veränderung des Rechnungszinses Gebrauch und hat den Differenzbetrag aus Dienstzeitaufwand und den im Geschäftsjahr erbrachten Leistungszahlungen im operativen Ergebnis als Personalaufwand erfasst.

Aus mittelbaren Pensionszusagen - im Rahmen einer Pensions- und Unterstützungskasse - besteht ein Fehlbetrag in Höhe von TEUR 269. Unter Inanspruchnahme von Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB erfolgt keine Passivierung der mittelbaren Pensionszusagen.

Die sonstigen Rückstellungen tragen in angemessenem Umfang und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung sowie unter Berücksichtigung der kaufmännischen Vorsicht allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Die Rückstellungen wurden zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Sieben-Jahres-Durchschnittszins zum 31. Dezember 2018 abgezinst worden.

Im Rahmen der Rückstellung für Altersteilzeit wurden die unentziehbaren Möglichkeiten der Arbeitnehmer zur Inanspruchnahme der Altersteilzeitregelung, die aus laufenden Verträgen resultieren, in Höhe der voraussichtlich entstehenden Aufstockungsbeträge und der Erfüllungsrückstände berücksichtigt. Die für diese Verträge entstehenden Abfindungsverpflichtungen gemäß § 6 TV-BB bzw. § 12 des Tarifvertrags zum flexiblen Übergang in die Rente (TV FlexÜ) wurden ebenfalls in den sonstigen Rückstellungen bilanziert.

14. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt, Rentenverpflichtungen mit dem Barwert passiviert.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Anlagevermögen

Die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens erfolgt gemäß § 284 Abs. 3 HGB nach der so genannten Bruttomethode und ist aus der Anlage 1 zum Konzernanhang ersichtlich. Für gewährte Bankgarantien wurden Wertpapiere des Anlagevermögens, in Höhe TEUR 416 verpfändet.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Wechsel in Höhe von TEUR 280 enthalten.

3. Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern entfallen ausschließlich auf Sachverhalte aus dem Konzernabschluss (Konsolidierungsmaßnahmen). Für die Berechnung der latenten Steuern wurde innerhalb des Organkreises ein Steuersatz von 11 %, ansonsten ein Konzernsteuersatz von 20 % zugrunde gelegt. Die sich ergebende latente Steuer resultiert im Wesentlichen aus der Zwischengewinneliminierung, aus der Schuldenkonsolidierung sowie der Aktivierung von stillen Reserven im Rahmen der Kapitalkonsolidierung.

4. Eigenkapital

Die im Handelsregister eingetragenen Hafteinlagen betrugen am Abschlussstichtag TEUR 100.000.

5. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Garantierückstellungen und Rückstellungen aus dem Personal- und Sozialbereich.

6. Verbindlichkeiten

Die für die einzelnen Verbindlichkeiten bestehenden Restlaufzeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Konzernanhang). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte, durch Sicherungsübereignung von einzelnen Gegenständen des Sachanlagevermögens, Vorräten, Forderungen sowie durch Verpfändung von Bankguthaben (TEUR 313) gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren vollständig aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 284).

Aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Halbfabrikaten und Waren sowie Gegenständen des Sachanlagevermögens resultieren die üblichen Eigentumsvorbehalte.

7. Außerbilanzielle Geschäfte

Insgesamt bestehen sechs Sale-and-Lease-back-Verträge für Immobilien. Durch Abschluss dieser Verträge wurden in den Vorjahren liquide Mittel freigesetzt. Aus den Leasingverträgen ergeben sich in den nächsten max. 12 bis 85 Monaten monatliche Leasingraten von durchschnittlich TEUR 163.

Im laufenden Geschäftsjahr wurden Sale-and-Lease-back-Verträge für EDV-Hardware im Gesamtwert von TEUR 807 abgeschlossen. Aus diesen Leasingverträgen ergeben sich in den nächsten max. 36 Monaten monatliche Leasingraten von durchschnittlich TEUR 21.

Darüber hinaus wurden im Vorjahr Sale-and-Lease-back-Verträge für EDV-Hardware im Gesamtwert von TEUR 963 abgeschlossen. Aus diesen Leasingverträgen ergeben sich in den nächsten max. 24 Monaten monatliche Leasingraten von durchschnittlich TEUR 27.

Die daraus resultierenden Zahlungsverpflichtungen der Folgejahre sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten.

8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus Wartungs-, Service- und Dienstleistungsverträgen ergeben sich folgende Aufwendungen:

Davon gegenüber assoziierten Unternehmen
TEUR TEUR
2019 70.031 1
2020 - 2023 142.774 2
  212.805 3

Das Bestellobligo für Investitionen beträgt TEUR 16.823.

Aus Werbe- und Sponsoringverträgen ist mit Aufwendungen in Höhe von TEUR 36.780 zu rechnen.

Es bestehen keine besonderen Chancen und Risiken.

9. Derivative Finanzinstrumente

Innerhalb des Konzerns werden derivative Finanzinstrumente ausschließlich zur Sicherung von Zins- und Währungspositionen eingesetzt, um durch Wechselkurs- bzw. Zinsschwankungen bedingte Währungsrisiken bzw. Finanzierungskosten zu minimieren.

Es wurden ausschließlich Devisentermingeschäfte zu Sicherungszwecken im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit eingesetzt. Hintergrund ist die Reduzierung der Fremdwährungsrisiken im Rahmen bereits durchgeführter bzw. geplanter Transaktionen in Fremdwährung.

Zum Abschlussstichtag sind folgende Währungsrisiken abgesichert:

Betrag in Währung Kontraktwert
  CAD 747.500 EUR 500.000
  HUF 636.332.000 EUR 2.000.000

Die Devisentermingeschäfte wurden ausschließlich im Zusammenhang mit zukünftig geplanten operativen Umsätzen in Fremdwährung (Grundgeschäfte in CAD und HUF) abgeschlossen. Sie dienen der (Teil)absicherung des Kursrisikos der zu späteren Zeitpunkten entstehenden Fremdwährungsforderungen/-verbindlichkeiten (zukünftige Zahlungseingänge/-ausgänge) in Fremdwährung. Das kalkulierte Volumen der antizipativen Teilabsicherung für zukünftige Zahlungseingänge/-ausgänge aus Grundgeschäften orientiert sich dabei an den aus der Planung und der Vergangenheit abgeleiteten, mit hoher Sicherheit entstehenden Umsätzen in Fremdwährung.

Die Laufzeiten der Sicherungsgeschäfte betragen zum 31. Dezember 2018 zwischen 1 und 5 Monaten.

Die geplanten (Teil-)Zahlungseingänge/-ausgänge aus den Grundgeschäften und die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte bilden für jede Währung eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB. Grundgeschäfte und Sicherungsgeschäfte sind gegenläufig und weisen die gleiche Sensitivität zum Basiswert/Tageskurs auf. Die Wertänderungen gleichen sich nach Abwicklung der jeweiligen Positionen aus. Hinsichtlich der Höhe der jeweiligen Teilabsicherung handelt es sich um Portfolio-Hedges. Die Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird anhand der "Critical-Terms-Match"-Methode beurteilt. Zur bilanziellen Abbildung wird die Einfrierungsmethode verwendet.

Weitere derivative Finanzinstrumente, die nicht Sicherungszwecken dienen, wurden entsprechend den Treasury-Grundsätzen der Viessmann Gruppe nicht abgeschlossen.

10. Vergleichbarkeit der Konzernbilanz

Durch die Entkonsolidierungen sowie dem Übergang der Vollkonsolidierung zur At-Equity-Konsolidierung, ist die Konzernbilanz 2017 und 2018 nicht vergleichbar. Bei einer proforma Entkonsolidierung in 2017 würden die Posten der Konzernbilanz wie folgt beeinflusst:

2017
TEUR
Konzernbilanz  
Anlagevermögen -14.133
Vorräte -8.649
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände -8.721
Liquide Mittel -1.500
Rechnungsabgrenzungsposten -92
Aktive latente Steuern -5
Rückstellungen -9.087
Verbindlichkeiten -5.793

VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Eine Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 13 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 5 Abs. 5 und § 9 Abs. 2 PublG nicht veröffentlicht, die erforderlichen Angaben wurden in einer Anlage zur Bilanz publiziert.

1. Umsatzerlöse

Nach den statistischen Aufzeichnungen gliedern sich die Umsatzerlöse wie folgt:

2018 2017
TEUR TEUR
a) Nach Produktgruppen    
Gas-Wandgeräte Brennwert 679.727 648.267
Öl-/Gas-Bodenkessel 444.055 431.737
Service 249.316 236.180
Solarthermie/Wärmepumpen 244.079 216.990
Kältetechnik 242.424 220.619
Gas-Wandgeräte Thermen 84.283 81.565
Photovoltaik 69.808 64.723
Biomasse 41.253 43.369
Biogas 23.593 39.279
Sonstige Erlöse 406.315 386.374
  2.484.853 2.369.103
  2018 2017
  TEUR TEUR
b) Nach Märkten    
Deutschland 1.139.332 1.059.216
Europa (ohne Deutschland) 1.057.655 1.015.287
Übersee/sonstiges Ausland 287.866 294.600
  2.484.853 2.369.103

2. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen für Zahlungen für Vorjahre von TEUR 201.

3. Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar für den Konzernabschlussprüfer entfällt in Höhe von TEUR 616 auf Abschlussprüfungsleistungen für einbezogene Einzelabschlüsse und den Konzernabschluss sowie in Höhe von TEUR 113 (davon TEUR 6 für Vorjahre) auf andere Bestätigungsleistungen.

VII. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss 2018 des Mutterunternehmens wird in Höhe von EUR 10 Mio. in die Rücklagen eingestellt und der verbleibende Betrag den Gesellschafterkonten gutgeschrieben.

VIII. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte der Konzern folgende Mitarbeiter:

2018 2017
Kaufmännische Arbeitnehmer 6.772 6.658
Gewerbliche Arbeitnehmer 4.623 4.971
  11.395 11.629

2. Geschäftsführung

Die als Aufwand gebuchte Vergütung der Mitglieder der Geschäftsführung der Komplementäre der Muttergesellschaft für ihre Tätigkeit im Konzern betrug im Geschäftsjahr 2018 TEUR 2.682.

Für ehemalige Geschäftsführer und ihre Hinterbliebenen wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 3.988 gebildet. Die Rentenzahlungen belaufen sich auf TEUR 92.

3. Anteilsbesitz

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes erfolgt in einer gesonderten Anlage (Anlage 3 zum Konzernanhang).

4. Befreiung von der Aufstellung von Lageberichten und der Offenlegung der Jahresabschlüsse von Tochtergesellschaften

Konzernabschluss und Konzernlagebericht der Viessmann Werke GmbH & Co KG haben für die in der Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage 3 zum Konzernanhang) entsprechend gekennzeichneten Unternehmen befreiende Wirkung im Sinne von § 264 Abs. 3 HGB und § 264b HGB.

 

Allendorf/Eder, den 4. Juni 2019

Viessmann Komplementär B.V.
Viessmann Beteiligungs AG

Prof. Dr. Martin Viessmann, Chairman

Maximilian Viessmann, Co-CEO

Joachim Janssen, Co-CEO

Dr. Ulrich Hüllmann, CFO

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens (Konzern-Anlagengitter) in EUR 31.12.2018

der Viessmann Werke GmbH & Co KG

Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 01.01.2018 Nachaktivierungen Konzernkreisveränderungen Kurs- und sonstige Veränderungen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
         
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 126.096.873,71 2.876.959,69 -3.198.269,21 -68.875,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 173.438.281,52 0,00 -5.548.600,17 13.623,30
         
3. Geleistete Anzahlungen 972.677,90 0,00 0,00 0,00
         
Summe I. 300.507.833,13 2.876.959,69 -8.746.869,38 -55.251,70
II. SACHANLAGEN        
         
1. Grundstücke und Bauten 658.333.844,64 490.831,59 -22.273.700,98 -3.736.642,67
         
2. Technische Anlagen und Maschinen 447.154.070,49 0,00 -39.225.222,09 -1.788.663,84
         
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 424.386.699,00 -24.598,16 -17.163.694,06 -1.494.567,22
         
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 13.001.499,09 0,00 -566.986,96 -174.485,07
         
Summe II. 1.542.876.113,22 466.233,43 -79.229.604,09 -7.194.358,80
III. FINANZANLAGEN        
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 19.366.558,73 0,00 0,00 0,00
         
2. Beteiligungen 7.711.710,06 0,00 0,00 0,00
         
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.870.005,13 0,00 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 416.259,91 0,00 0,00 0,00
         
5. Sonstige Ausleihungen 195.766,56 0,00 0,00 0,00
         
Summe III. 36.560.300,39 0,00 0,00 0,00
         
Gesamt 1.879.944.246,74 3.343.193,12 -87.976.473,47 -7.249.610,50
Zugänge Abgänge
U = Umbuchungen Anschaffungs-/Herstellungskosten zum 31.12.2018
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
  U 1.424.547,45      
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   9.265.971,76   1.268.668,27 135.128.540,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert   70.000,00   44.101,00 167.929.203,65
      U 957.651,77  
3. Geleistete Anzahlungen   649.197,10   13.914,00 650.309,23
  U 1.424.547,45 U 957.651,77  
Summe I.   9.985.168,86   1.326.683,27 303.708.053,01
II. SACHANLAGEN          
      U 539.049,35  
1. Grundstücke und Bauten   4.884.071,31   845.215,06 636.314.139,48
  U 5.121.078,93      
2. Technische Anlagen und Maschinen   15.867.107,09   16.838.523,24 410.289.847,34
  U 2.741.812,73      
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   22.881.761,25   8.767.136,09 422.560.277,45
      U 7.790.737,99  
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   18.731.551,42   1.433.417,15 21.767.423,34
  U 7.862.891,66 U 8.329.787,34  
Summe II.   62.364.491,07   27.884.291,54 1.490.931.687,61
III. FINANZANLAGEN          
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen   10.626.905,54   11.472.312,91 18.521.151,36
      U 7.471.759,07  
2. Beteiligungen   24.661,00   23.662,00 240.949,99
      U 810.014,75  
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   1.813.291,67   9.602.400,00 270.882,05
4. Wertpapiere des Anlagevermögens   0,00   0,00 416.259,91
  U 8.281.773,82      
5. Sonstige Ausleihungen   11.173.672,34   4.648,95 19.646.563,77
  U 8.281.773,82 U 8.281.773,82  
Summe III.   23.638.530,55   21.103.023,86 39.095.807,08
  U 17.569.212,93 U 17.569.212,93  
Gesamt   95.988.190,48   50.313.998,67 1.833.735.547,70
Abschreibungen
Wertveränderung
At Equity zum 31.12.2018 zum 01.01.2018 Nachaktivierungen Konzernkreisveränderungen
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
         
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 91.965.802,63 2.622.804,80 -3.135.547,60
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 135.532.347,44 0,00 -5.548.600,17
         
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
         
Summe I. 0,00 227.498.150,07 2.622.804,80 -8.684.147,77
II. SACHANLAGEN        
         
1. Grundstücke und Bauten 0,00 302.973.171,68 34.737,86 -16.285.481,91
         
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 358.769.486,45 0,00 -33.677.975,78
         
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 316.355.624,99 -3.106,16 -14.925.985,54
         
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 227.066,16 0,00 -8.200,96
         
Summe II. 0,00 978.325.349,28 31.631,70 -64.897.644,19
III. FINANZANLAGEN        
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen * 4.830.528,31 1.199,22 0,00 0,00
         
2. Beteiligungen 0,00 1.090.939,85 0,00 0,00
         
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 8.059.989,38 0,00 0,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
         
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 12.000,00 0,00 0,00
         
Summe III. -7.830.528,31 9.164.128,45 0,00 0,00
         
Gesamt -7.830.528,31 1.214.987.627,80 2.654.436,50 -73.581.791,96
Abschreibungen
laufendes Geschäftsjahr auf Abgänge
Kurs- und sonstige Veränderungen Zuschreibungen U = Umbuchungen Gesamt zum 31.12.2018
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE              
      U 64.590,65      
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten -39.780,56 1.193,00   13.899.539,13   1.234.879,04 104.141.337,01
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.963,00 0,00   10.150.210,25   44.101,00 140.099.819,52
               
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00   0,00   0,00 0,00
      U 64.590,65      
Summe I. -29.817,56 1.193,00   24.049.749,38   1.278.980,04 244.241.156,53
II. SACHANLAGEN              
          U 217.378,88  
1. Grundstücke und Bauten 467.558,34 41.583,37   15.324.450,74   322.711,43 300.997.646,35
      U 845.455,38      
2. Technische Anlagen und Maschinen -968.357,00 0,00   18.856.325,64   16.178.779,45 327.646.155,24
          U 692.667,15  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung -784.899,10 104.960,53   24.341.286,58   8.115.901,53 316.069.391,56
               
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -40.865,26 0,00   125.492,81   0,00 303.492,75
      U 845.455,38 U 910.046,03  
Summe II. -2.261.679,70 146.543,90   58.647.555,77   24.617.392,41 945.016.685,90
III. FINANZANLAGEN              
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00   0,00   1.199,22 0,00
          U 956.397,37  
2. Beteiligungen 0,00 0,00   0,00   10.000,00 124.542,48
               
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00   1.150.000,00   9.192.399,00 17.590,38
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00   0,00   0,00 0,00
      U 956.397,37      
5. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00   0,00   0,00 968.397,37
      U 956.397,37 U 956.397,37  
Summe III. 0,00 0,00   1.150.000,00   9.203.598,22 1.110.530,23
      U 1.866.443,40 U 1.866.443,40  
Gesamt ß.291.497,26 147.736,90   83.847.305,15   35.099.970,67 1.190.368.372,66
Buchwert 31.12.2018 Buchwert 31.12.2017
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
     
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.987.203,12 34.131.071,08
2. Geschäfts- oder Firmenwert 27.829.384,13 37.905.934,08
     
3. Geleistete Anzahlungen 650.309,23 972.677,90
     
Summe I. 59.466.896,48 73.009.683,06
II. SACHANLAGEN    
     
1. Grundstücke und Bauten 335.316.493,13 355.360.672,96
     
2. Technische Anlagen und Maschinen 82.643.692,10 88.384.584,04
     
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.490.885,89 108.031.074,01
     
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.463.930,59 12.774.432,93
     
Summe II. 545.915.001,71 564.550.763,94
III. FINANZANLAGEN    
1. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 10.690.623,05 2.967.068,06
     
2. Beteiligungen 116.407,51 6.620.770,21
     
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 253.291,67 810.015,75
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 416.259,91 416.259,91
     
5. Sonstige Ausleihungen 18.678.166,40 183.766,56
     
Summe III. 30.154.748,54 10.997.880,49
     
Gesamt 635.536.646,73 648.558.327,49

* Entwicklung:
Stand 01.01.2018: EUR -16.398.291,45
+ anteiliges Ergebnis 2018: EUR -2.714.444,95
- Gewinnausschüttung: EUR -188.904,60
+Abgang: EUR 11.471.112,69

Verbindlichkeitenspiegel

Viessmann Werke GmbH & Co KG

31.12.2018
Restlaufzeit
Summe Davon bis 1 Jahr Davon mehr als 1 Jahr Davon mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 188.738.166,97 80.317.404,97 108.420.762,00 14.139.470,69
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 23.144.800,47 23.144.800,47 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 165.487.112,86 165.316.108,56 171.004,30 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 284.008,32 284.008,32 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 278.283.605,03 278.283.605,03 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 110.502.964,65 100.277.827,96 10.225.136,69 6.817.500,61
Davon aus Steuern (25.489.113,36)      
Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (7.416.376,24)      
Summe 766.440.658,30 647.623.755,31 118.816.902,99 20.956.971,30
31.12.2017
Restlaufzeit
Summe Davon bis 1 Jahr Davon mehr als 1 Jahr Davon mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 227.801.032,10 103.428.622,26 124.372.409,84 20.971.046,65
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 18.356.603,97 18.356.603,97 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 144.939.672,23 144.918.596,14 21.076,09 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 252.003.090,31 252.003.090,31 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 102.833.314,35 92.400.410,69 10.432.903,66 6.827.654,85
Davon aus Steuern (24.885.024,45)      
Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (8.418.713,76)      
Summe 745.933.712,96 611.107.323,37 134.826.389,59 27.798.701,50

Anteilsbesitz

der Viessmann Werke GmbH & Co KG

Nr. Gesellschaft Sitz Konzernanteil
in %
In den Konzernabschluss einbezogene Inlandsgesellschaften (Vollkonsolidierung)      
1. KKE GmbH Kälte-, Klima- und Energietechnik Wilsdruff 1),3) 100,00
2. Maschinenraum GmbH Allendorf/Eder 100,00
3. MicrobEnergy GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
4. SHS Smart Home Services GmbH Allendorf/Eder 100,00
5. Connectivity Solutions GmbH Allendorf/Eder 100,00
6. Viessmann Besitz und Verwaltungs GmbH Battenberg/Eder 1),3) 94,90
7. Viessmann Deutschland GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
8. VC/O GmbH Allendorf/Eder 100,00
9. Viessmann Heizsysteme GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
10. Viessmann Holding International Beteiligungs GmbH & Co KG Battenberg/Eder 2) 100,00
11. Viessmann Holding International Verwaltungs GmbH Allendorf/Eder 1) 50,00
12. Viessmann Industrial Boiler Solutions GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
13. Viessmann Industrial Service GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
14. Viessmann Industriesysteme GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
15. Viessmann IT Service GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
16. Viessmann Kühlsysteme GmbH Hof 1),3) 100,00
17. Viessmann Logistik International GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
18. Viessmann PV + E-Systeme GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
19. Viessmann Refrigeration Solutions GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
20. Viessmann Shared Service GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
21. Viessmann Sieben GmbH Allendorf/Eder 100,00
22. Viessmann Solutions & Services GmbH Allendorf/Eder 100,00
23. Viessmann Werke Berlin GmbH Berlin 1),3) 94,90
24. Viessmann Werke Allendorf GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
25. VITO One GmbH Allendorf/Eder 100,00
26. VITO Ventures Management GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
27. WATTx GmbH Berlin 100,00
28. WATTx Invest GmbH Berlin 100,00
29. HBB Hotelbetriebsgesellschaft Battenberg GmbH Battenberg/Eder 1),3) 100,00
30. Viessmann Holding International GmbH Battenberg/Eder 1) 100,00
31. Viessmann Industriekessel Mittenwalde GmbH Mittenwalde 1),3) 100,00
32. Viessmann Elektronik GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
33. Viessmann Wärmepumpen GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
34. VITO Ventures Fonds I GmbH & Co KG Allendorf/Eder 91,67
35. VITO Ventures Verwaltungs GmbH Allendorf/Eder 100,00
36. Bio-Energie Allendorf GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
37. BIOFerm GmbH Allendorf/Eder 100,00
38. Etanomics Service GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
39. Viessmann Biogas Beteiligungs GmbH & Co KG Allendorf/Eder 2) 100,00
40. Viessmann Biogas Verwaltungs GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
41. Viessmann Eis-Energiespeicher GmbH Ludwigsburg 1) 100,00
42. Viessmann Hausautomation GmbH i.L. Wangen im Allgäu 1) 100,00
43. Viessmann Kraft-Wärme-Kopplung GmbH Landsberg am Lech 1),3) 100,00
44. Viessmann Technologies GmbH Hof 100,00
45. ithinx GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
46. BG Vermögensverwaltungs GmbH Allendorf/Eder 1) 100,00
47. Schmack Biogas GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
48. Schmack Biogas Service GmbH Allendorf/Eder 1),3) 100,00
49. BIO Energie Europark GmbH i.L. Allendorf/Eder 70,00
50. Bioenergie Reichersbeuern GmbH Allendorf/Eder 100,00
51. Schmack Biogasanlagen Verwaltungs GmbH Allendorf/Eder 100,00
52. Schmack Vermögensverwaltung Zwei GmbH Allendorf/Eder 100,00
53. H.K.B. Kesselbau GmbH Nettetal 100,00
54. Hexis GmbH Konstanz 100,00
In den Konzernabschluss einbezogene Auslandsgesellschaften (Vollkonsolidierung)      
55. Viessmann Refrigeration Systems Oy Porvoo/Finnland 100,00
56. Viessmann Kühlsysteme Austria GmbH Gallneukirchen/Österreich 100,00
57. Viessmann Refrigeration Systems Ltd. Telford/England 100,00
58. Viessmann Technique du Froid S.à.r.l. Faulquemont/Frankreich 100,00
59. HKB Holding B.V. Venlo/Niederlande 100,00
60. OOO Viessmann Moskau/Russland 100,00
61. OOO Viessmann Lipetsk Lipetsk/Russland 100,00
62. PSV Project Service and Value S.r.l. Padova/Italien 100,00
63. Viessmann China Ltd. Hongkong/China 100,00
64. Viessmann d.o.o. Maribor/Slowenien 100,00
65. Viessmann d.o.o. Zagreb/Kroatien 100,00
66. Viessmann d.o.o. Belgrad/Serbien 100,00
67. Viessmann FOOD Sofia/Bulgarien 100,00
68. Viessmann Fütéstechnika Kft. Törökbálint/Ungarn 100,00
69. Viessmann Heating Technology Beijing Co., Ltd. Beijing/China 100,00
70. Viessmann Heating Technology Dachang Co., Ltd. Dachang/China 100,00
71. Viessmann Heating Technology Zhejiang Co., Ltd. Zhejiang/China 100,00
72. Viessmann Holding AG Basel/Schweiz 100,00
73. Viessmann Isi Teknikleri Ticaret Anonim Şirketi Istanbul/Türkei 100,00
74. Viessmann LLC Kiew/Ukraine 100,00
75. Viessmann Manisa Isi Teknolojileri Sanayi ve Ticaret Limited Şirketi Manisa/Türkei 100,00
76. Viessmann Manisa Satiş Pazarlama ve Ticaret Limited Şirketi Manisa/Türkei 100,00
77. Viessmann Middle East FZE Dubai/VAE 100,00
78. Viessmann Oy Vantaa/Finnland 100,00
79. Viessmann Pars Novin Co Ltd. Teheran/Iran 100,00
80. Viessmann SIA Riga/Lettland 100,00
81. Viessmann, spot. s.r.o. Chrášt'any/Tschechien 100,00
82. Viessmann Sp. z o.o. Wroclaw/Polen 100,00
83. Viessmann S.R.L Brasov/Rumänien 100,00
84. Viessmann s.r.o. Bratislava/Slowakei 100,00
85. Viessmann Technika Dombóvár Kft. Dombóvár/Ungarn 100,00
86. Viessmann Technika Grzewcza Sp. z o.o. Legnica/Polen 100,00
87. Viessmann UAB Vilnius/Litauen 100,00
88. Viessmann Värmeteknik AB Stockholm/Schweden 100,00
89. Schmack Biogas Enerji Tesisleri Sanayi ve Ticaret Limited Şirketi Istanbul/Türkei 100,00
90. Schmack Biogas UK Ltd Telford/England 100,00
91. Oy Mareno Butik AB Porvoo/Finnland 100,00
92. Viessmann Külmasüsteemid OÜ Tallinn/Estland 100,00
93. Viessmann Kylmäjärjestelmät Oy Porvoo/Finnland 100,00
94. Viessmann Refrigeration Systems AB Stockholm/Schweden 100,00
95. Viessmann Refrigeration Systems ApS Lystrup/Dänemark 100,00
96. Viessmann Refrigeration Systems AS Stokke/Norwegen 100,00
97. Viessmann Systemy Chłodnicze Sp. z o.o. Warschau/Polen 100,00
98. HKB Ketelbouw B.V. Venlo/Niederlande 100,00
99. Hexis AG Winterthur/Schweiz 100,00
100. Viessmann A/S Hedehusene/Dänemark 100,00
101. Viessmann Belgium B V B A Zaventem (Nossegem)/Belgien 100,00
102. Viessmann Faulquemont SAS Faulquemont/Frankreich 100,00
103. Viessmann France SAS Faulquemont/Frankreich 100,00
104. Viessmann Holding Austria GmbH Steinhaus/Österreich 100,00
105. Viessmann Ltd. Telford/England 100,00
106. Viessmann Manufacturing Company Inc. Waterloo/Kanada 100,00
107. Viessmann Manufacturing Company (U.S.) Inc. Warwick/USA 100,00
108. Viessmann Nederland B.V. Capelle aan den IJssel/Niederlande 100,00
109. Viessmann (Schweiz) AG Spreitenbach/Schweiz 100,00
110. Viessmann S.L. Pinto (Madrid)/Spanien 100,00
111. Viessmann S.r.l. Pescantina (Verona)/Italien 100,00
112. Viessmann Industrie Holding SAS Didenheim/Frankreich 100,00
113. Viessmann Holzfeuerungsanlagen GmbH Hard/Österreich 100,00
114. Viessmann Holzheiztechnik GmbH Wolfurt/Österreich 100,00
115. Viessmann Gesellschaft m.b.H. Steinhaus/Österreich 100,00
116. Viessmann Service S.L. Gavà (Barcelona)/Spanien 51,00
117. Etanomics Italia S.r.l. Milano/Italien 100,00
118. Nuove Energie S.r.l. Pescantina (Verona)/Italien 100,00
119. Viessmann Engineering S.r.l. Pescantina (Verona)/Italien 100,00
120. Viessmann Industrie France SAS Didenheim/Frankreich 100,00
121. KÖB Wärmetechnik s.r.o. i.L. Brünn/Tschechien 100,00
122. Viessmann Refrigeration Solutions Benelux B.V. Amersfoort/Niederlande 100,00
In den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften (At-Equity-Konsolidierung)      
123. Digital Energy Solutions GmbH & Co. KG München 50,00
124. LämpöYkkönen Oy Jyskä/Finnland 29,98
125. IAC Vestcold AS Stokke/Norwegen 34,00
126. ETHERMA Holding GmbH Nenndorf am Wallersee/Österreich 49,00
127. Statice GmbH Allendorf/Eder 25,00
Nicht in den Konzernabschluss einbezogene Gesellschaften      
128. Wangen Hausautomation GmbH i.L. Wangen im Allgäu 4) 100,00
129. Sensitu GmbH Bendorf 5) 5,72

1) Befreiung Offenlegung gemäß § 264 Abs. 3 HGB
2) Befreiung Offenlegung gemäß § 264b HGB
3) Befreiung Aufstellung Lagebericht gemäß § 264 Abs. 3 HGB
4) Eigenkapital und Ergebnis lt. Zwischenabschluss zum 30.06.2018 betragen TEUR -305 bzw. TEUR -1.
5) Eigenkapital und Ergebnis: Angaben nicht verfügbar

Bescheinigung zum offenzulegenden Konzernabschluss und Konzernlagebericht

Vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Konzernbilanz nebst Anlage zur Konzernbilanz, Konzernanhang und Konzernlagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Viessmann Werke GmbH & Co KG, Allendorf/Eder

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Viessmann Werke GmbH & Co KG, Allendorf/Eder, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Viessmann Werke GmbH & Co KG, Allendorf/Eder, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den nach § 13 PublG anzuwendenden deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dillenburg, den 4. Juni 2019

WESTTREU GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Schlappig-Klockhaus, Wirtschaftsprüferin

Droste, Wirtschaftsprüfer"

Eine Verwendung oder Weitergabe der obigen Bescheinigung zum offenzulegenden Konzernabschluss und Konzernlagebericht bedarf, außer in den gesetzlich vorgesehenen Fällen, unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Konzernabschlusses und/oder des Konzernlageberichts in einer von der bescheinigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unsere Bescheinigung zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird insbesondere verwiesen.

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