HECK Wall Systems GmbH
Thölauer Straße 25, 95615 Marktredwitz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gülnaz Atila seit 3.9.2025 | Geschäftsführer |
Frank Dipl.-Kfm. Weier seit 23.3.2023 | Prokura |
Markus Guth seit 11.1.2022 | Prokura |
Markus Schwarz seit 13.12.2017 | Prokura |
Markus Niermann seit 17.8.2015 | Geschäftsführer |
Johannes Feiertag seit 27.1.2015 | Prokura |
Heiko Faltenbacher seit 27.1.2015 | Prokura |
Reinhard Diplom-Kaufmann Kolthof seit 27.1.2015 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HECK Wall Systems GmbHMarktredwitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des UnternehmensGeschäftsmodell Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft besteht in der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von Spezialbaustoffen (insbesondere für die Bausanierung) und Wärmedämmsystemen. Anfang Januar 2020 hat HECK Wall Systems im Zuge der Initiative "MOMENTum" offiziell angekündigt, als erster WDV-Systemanbieter Deutschlands sukzessive ausschließlich nachhaltige Steinwolldämmung anzubieten. Damit einher geht, dass nach der angekündigten Umstellungsperiode im Jahr 2020, ab 2021 kein EPS (Expandiertes Polystyrol) - außerhalb des Sockelbereiches - mehr angeboten wird. Die Umstellung wurde im Jahr 2021 vollständig abgeschlossen, sodass auch seit dem Jahr 2022 ausschließlich Steinwolldämmung abgesetzt wurde. Der mit der Konzernobergesellschaft ROCKWOOL A/S (vormals: ROCKWOOL International A/S), Hedehusene/Dänemark, abgeschlossene Lizenzvertrag stellt die Basis für die Aktivitäten der Gesellschaft dar. II. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftWirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft war im Geschäftsjahr 2023 weiterhin geprägt von Unsicherheit und Restriktionen aufgrund des Ukraine-Krieges und des neu aufgeflammten Nahost-Konfliktes. Für das Jahr 2023 wird ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 % nach 3,4 % im Jahr 2022 erwartet. Für den Euro-Raum wird mit einem deutlich geringeren Wachstum der Wirtschaftsleistung in Höhe von 0,5 % gerechnet (IWF). Die Konjunktur in Deutschland hat sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Stand 15.01.2024) im Jahr 2023 sogar leicht negativ entwickelt. Das preisbereinigte BIP sank nach ersten Hochrechnungen um 0,3 %. In der Baubranche war die Entwicklung im Jahr 2023 zum Vorjahr negativ - insgesamt war der reale Umsatz mit etwa 5,5 % rückläufig (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V.). Der nominale baugewerbliche Umsatz lag im Zeitraum Januar bis November 2023 bei -4,0 % im Wohnungsbau und bei +0,7 % im Wirtschaftshochbau. Die Auftragseingänge lagen im gleichen Zeitraum bei -14,6 % bzw. -1,1 %, während die Baugenehmigungen im Wohnungsbau um - 32,1 % und im Nichtwohnbau um -16,5 % zurückgingen (Statistisches Bundesamt). Die kontinuierlichen Diskussionen über die Brennbarkeit von Dämmsystemen und eine starke öffentliche Sensibilisierung für umweltverträgliche Baumaßnahmen führten dennoch dazu, dass sich Verbraucher vermehrt für die nichtbrennbaren ROCKWOOL Produkte entschieden haben. Nicht zuletzt durch diesen Trend wurde unsere Marktposition weiter gestärkt. Umsatzentwicklung Im Jahr 2023 entwickelte sich der Markt für Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) in Anbetracht des Ukraine-Krieges und der politischen Situation rückläufig und verzeichnete auf Basis der aktuellen Hochrechnungen des WDVS-Fachverbands voraussichtlich ein Minus von 15,3 % im Vergleich zum Vorjahr (B+L Studie Q4 2023, i.A. des VDPM). Der Gesamtumsatz der Gesellschaft lag nur 1% unter dem Vorjahreswert. Im deutschen Markt konnte eine Steigerung um 1 % generiert werden. Haupttreiber für die Umsatzsteigerung ist die erfolgreiche Umsetzung der Preiserhöhung und die Fokussierung auf Handelskunden inklusive Private Label. Im Verhältnis zur Marktentwicklung ist hier eine deutliche Steigerung des Marktanteils erkennbar. Trotz eines intensiven Wettbewerbs konnte eine nennenswerte Preissteigerung erfolgreich am Markt umgesetzt werden. Insgesamt blieben die Umsatzerlöse mit 62,5 Mio. EUR im Jahr 2023 in etwa auf dem Niveau von 2022 mit 63,1 Mio. EUR. Die im Vorjahr gestellte Prognose einer leichten Steigerung des Umsatzes konnte aufgrund des Marktumfeldes damit nicht erreicht werden. Allerdings beeinflusste ein gestiegenes öffentliches Interesse an energieeffizienter Bauweise und der Beschluss des EU Green Deals zur Förderung energieeinsparender Baumaßnahmen eine positive Einstellung gegenüber Steinwollfassaden. Produktion und Kapazitätsauslastung Die produzierten Mengen lagen über dem Vorjahresniveau (+1 %). In Anbetracht der um 9 % gesunkenen Dämmstoffabsätze (gemessen in m 2 ) ist dies auf eine Fokussierung auf das Handelsgeschäft mit eigengefertigten Werktrockenmörtelprodukten, inklusive Private Label, zurückzuführen. Die durchschnittliche Auslastung der Produktionskapazitäten war 2023 mit 40 % der theoretisch maximalen Kapazität weiterhin zufriedenstellend und um 1 %-Punkt höher im Vergleich zum Vorjahr 2022. Beschaffungsmarkt Auf den Beschaffungsmärkten für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren gab es im Jahresverlauf eine Preissteigerung von 2,2 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Logistikbereich waren Preissteigerungen von 10 % zu verzeichnen, die jedoch durch eine Optimierung der LKW-Auslastungsquote nahezu vollständig kompensiert werden konnten. Ab Dezember 2023 führte die Maut-Erhöhung zu einem weiteren Preisanstieg, der sich in 2024 bemerkbar machen wird. Ergebnisentwicklung Die Umsatzerlöse verringerten sich nur unwesentlich um 0,6 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Die rückläufige Bestandsveränderung belastet das Ergebnis mit rund 0,2 Mio. EUR. Der Materialaufwand sank infolge der gesunkenen Absatzmengen um 3,5 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 2,8 Mio. EUR. Dieser Rückgang beruht insbesondere auf einem geringeren Ausgleichsanspruch gegenüber der Konzernobergesellschaft, ROCKWOOL A/S, Hedehusene, Dänemark, der auf dem Lizenzvertrag basiert. Der Personalaufwand erhöhte sich infolge der Tarifanpassung um 0,4 Mio. EUR. Insgesamt wurde ein EBITDA von 2,0 Mio. EUR (2022: 2,5 Mio. EUR) erreicht. Die im Vorjahr gestellte Ergebnisprognose eines leicht steigenden EBITDA konnte aufgrund der Absatz- und Umsatzentwicklung nicht erreicht werden. Allerdings verbesserte sich das operative Betriebsergebnis ohne Lizenzausgleichsanspruch deutlich. Hierfür war im Wesentlichen der Rückgang des Materialaufwandes für die eingekauften Handelswaren verantwortlich. Bei einem im Wesentlichen unveränderten Finanzergebnis und leicht gesunkenen Abschreibungen verringerte sich das Ergebnis nach Steuern von +0,3 Mio. EUR im Jahr 2022 auf -0,1 Mio. EUR im abgelaufenen Geschäftsjahr. Investitionen Im Berichtsjahr wurde in eine Photovoltaik-Anlage investiert, welche perspektivisch ab dem Jahr 2024 25 % unseres Energiebedarfs deckenwird. Es wird in Erwägung gezogen, weitere Dachflächen zu nutzen, um die Gewinnung von nachhaltig produzierter Elektrizität auszubauen. Es erfolgten des Weiteren Investitionen zur Verbesserung in den Bereichen Produktionseffizienz, Arbeitssicherheit und Umweltschutz. Finanz- und Vermögenslage, Liquidität Die Finanzierungen erfolgen ausschließlich im Konzernverbund. Die benötigte Liquidität wird in diesem Rahmen von Konzerngesellschaften zur Verfügung gestellt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 5,7 Mio. EUR, der Cashflow aus Investitionstätigkeit -0,7 Mio. EUR und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -5,4 Mio. EUR. Insgesamt verringerte sich der Finanzmittelfonds zum Ende des Geschäftsjahres von 0,4 Mio. EUR auf 0,0 Mio. EUR. Das Anlagevermögen verminderte sich, im Wesentlichen bedingt durch planmäßige Abschreibungen, von 10,4 Mio. EUR auf 9,2 Mio. EUR. Auch das Umlaufvermögen verringerte sich deutlich um 3,4 Mio. EUR. Dabei gingen insbesondere die Forderungen im Verbundbereich stichtagsbedingt um 2,3 Mio. EUR zurück. Außerdem wurden die Vorratsbestände um 0,8 Mio. EUR abgebaut. Zur Stärkung der Finanzierungsstruktur wurde das Eigenkapital durch eine Einzahlung in die Kapitalrücklage um 3,8 Mio. EUR erhöht. Die Rückstellungen verminderten sich nur geringfügig um 0,1 Mio. EUR. Das Ende des Jahres 2022 in den Verbindlichkeiten enthaltene Konzerndarlehen in Höhe von 10,0 Mio. EUR wurde im Laufe des Jahres endfällig getilgt. Die Verbindlichkeiten verringerten sich insgesamt um 8,3 Mio. EUR. Die anderen Posten der Passivseite blieben weitestgehend unverändert, sodass sich die Bilanzsumme insgesamt um 4,6 Mio. EUR reduzierte. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich deutlich von 21 % im Jahr 2022 auf 45 % im Jahr 2023. Durch den Ergebnisabführungsvertrag ist die Gesellschaft fest in den deutschen ROCKWOOL Konzern eingebunden. Aufgrund dieses Vertrages wird der Verlust des Jahres 2023 von dem Gesellschafter ausgeglichen. Die langfristigen Finanzierungsmittel (Eigenkapital und Pensionsrückstellungen) belaufen sich auf insgesamt 11,3 Mio. EUR und stellen damit 57 % der Bilanzsumme dar. Das Anlagevermögen ist somit vollständig durch langfristige Finanzierungsmittel gedeckt. Umwelt Die Produkte der HECK Wall Systems gehören zu den wenigen Industrieprodukten, die deutlich mehr Energie einsparen als zu ihrer Herstellung benötigt wird. Zusammen mit den für das System benötigten Komponenten tragen sie in breitem Umfang zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz - einer volkswirtschaftlich und gesellschaftspolitisch überaus wichtigen Aufgabe - bei. Erwähnenswert ist die erfolgreiche Fortführung der "HECKCycle" Abfallrücknahme für Steinwollverschnitt. Die zurückgeführten Materialien werden wieder vollständig dem Produktionsprozess zugeführt. Mit dieser Dienstleistung trägt die HECK Wall Systems GmbH nochmals verstärkt dem Umweltgedanken der ROCKWOOL Gruppe Rechnung und setzt ein wichtiges Zeichen im Markt. Die Produktionsstätte wird den deutschen Umweltschutzgesetzen, Vorschriften und Genehmigungsauflagen gerecht. Das betriebseigene Umweltmanagementsystem ist nach DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert. Personal Zum Thema "Arbeitssicherheit" gab es im Berichtszeitraum keinen meldepflichtigen Arbeitsunfall. Die Krankenquote lag im gewerblichen Bereich bei 6,2 % und im Angestelltenbereich bei 2,5 %. Forschung und Entwicklung Sowohl im Bereich der Trockenmörtel als auch bei den pastösen Produkten wird kontinuierlich Produktpflege betrieben. Der Schwerpunkt liegt vorrangig in der Suche und Prüfung von günstigeren Rohstoffen bzw. Rezepturen oder in der Entwicklung von verbesserten Produkteigenschaften. Dies gilt vor allem für den Hauptumsatz und die Hauptvolumenträger. Ein besonderer Aspekt wird dabei auf die Umweltverträglichkeit der Rohstoffe gelegt. Stetige Produktionsüberwachung und -optimierung sind weiterhin Schwerpunkte, begleitet von der Rohstoffsicherung. Für die Zukunft wird das Produktportfolio für die Eigenfertigung kontinuierlich weiter ausgebaut. Im Bereich der Systementwicklung wurden im Jahr 2021 durch die Einführung des ersten WDV-Systems der Brandschutzklasse A1 im deutschen Markt neue Weichen gestellt. In 2022 wurde des Weiteren das erste nicht brennbare WDV-System für den Holzrahmenbau im deutschen Markt entwickelt. Hinzu kam im Jahr 2023 das erste steinwollbasierte Innendämmsystem auf dem europäischen Markt "INNEO", welches seit August 2023 exklusiv von der HECK Wall Systems GmbH vertrieben wird. Dieses und die noch in Entwicklung befindlichen Konzepte sind in der Zukunft umzusetzen und weiterzuentwickeln. Momentan steht die Entwicklung einer steinwollbasierten Sockeldämmlösung im Fokus. Die Kosten für Forschung und Entwicklung beliefen sich im Jahr 2023 auf 693 TEUR, bzw. 1 % vom Jahresumsatz. Geschäftsverlauf 2023 und Gesamtaussage Hauptsächlich aufgrund von finanziellen Unwägbarkeiten und Materialengpässen gab es im Jahr 2023 eine nennenswerte Zahl an Projektverschiebungen durch Investoren. Auch der WDVS-Markt ist mit einem voraussichtlichen Minus von 15,3 % davon betroffen (B+L Studie Q4 2023, i.A. des VDPM). Die Umsetzung der festgelegten Strategie, einer Fokussierung auf Steinwollobjekte innerhalb des WDVS-Marktes und die einhergehende Reorganisation relevanter Vertriebsbereiche führte in 2023 zur Beibehaltung des Umsatzes auf dem Vorjahresniveau. Darauf aufbauend ist die Lage der Gesellschaft nach Ansicht der Geschäftsführung stabil und bildet die Basis für profitables Wachstum in den nächsten Jahren. III. PrognoseberichtDie Entwicklung im Bereich Wohnungsbau und Fertigstellungen ist verhalten. Dennoch wird von der eindeutigen Gesetzgebung zur Förderung energetischer Modernisierung eine vergleichsweise positive Entwicklung im Sanierungsmarkt erwartet. Der Neubau ist voraussichtlich rückläufig, doch der Renovierungsmarkt signalisiert einen weiterhin hohen Bedarf nach energetischer Sanierung (Heinze Monatsbericht Januar 2024). Hinzu kommt die politisch bedingte Fokussierung auf eine grün orientierte Wirtschaftspolitik. Für das britische Auslandsgeschäft wird von einer Absatzmenge über dem Vorjahresniveau ausgegangen. Für 2024 planen wir mit moderaten Preissteigerungen, um ergebnisbelastende Inflationseffekte (insbesondere Maut-Effekte) kompensieren zu können. Insgesamt rechnen wir mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau. Am Beschaffungsmarkt werden derzeit punktuelle, jedoch keine geschäftsbedrohenden Engpässe für die benötigten Materialien, Rohstoffe, Handelswaren und Energien gesehen. Bei den Einkaufspreisen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren erwarten wir weitere Steigerungen, u.a. aufgrund des Ukraine-Krieges, des Nahost-Konflikts und der weltweiten Konkurrenz um relevante Rohstoffe. Dies könnte auch zu Engpässen bei der Verfügbarkeit von Rohstoffen führen. Durch die Marketingaktivitäten und eine weiterhin verstärkte Fokussierung auf unsere Vertriebskonzepte (Partnerhändler, Zielkundenmanagement, Identifizierung von Potenzial- und Neukunden) wollen wir auch 2024 in unserem Kernsegment wachsen. Eine mittelfristige Prognose zur Marktentwicklung ist im Moment schwer zu erstellen. Es wird derzeit davon ausgegangen, dass die positiven marktstimulierenden Indikatoren, wie die Förderprogramme der öffentlichen Hand und das zunehmende Bewusstsein der Bevölkerung für energieeffizientes Bauen respektive energetische Sanierung überwiegen werden. Für das Jahr 2024 plant die HECK Wall Systems GmbH die konsequente Fortführung der MOMENTum Strategie. D.h. es wird ausschließlich Steinwolldämmung und kein EPS vertrieben. Wir erwarten für das Jahr 2024 ein EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres. Das Ergebnis wird im Jahr 2024 allerdings deutlich positiv ausfallen, da wir mit einem starken Rückgang der Abschreibungen rechnen. Der Ukraine-Krieg stellt für das Jahr 2024 weiterhin ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft dar (siehe auch Chancen- und Risikobericht), deren Auswirkungen und Dauer derzeit nicht eingeschätzt werden können. Nach aktueller Bewertungslage gibt es aufgrund der soliden Konzernfinanzierung seitens der Konzernobergesellschaft, ROCKWOOL A/S, auf absehbare Zeit kein akutes existenzielles Risiko für die Gesellschaft. IV. Chancen- und RisikoberichtWesentliche Risiken Es bestehen folgende wesentliche Risiken für unsere Gesellschaft: Der weitere Kriegsverlauf in der Ukraine, der andauernde Nahost-Konflikt und die weitere Entwicklung der politischen Landschaft in Deutschland stellen im Jahr 2024 die größten Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Gesellschaft dar. Die Auswirkungen dieses Krieges und der damit verbundenen Sanktionen auf die internationalen Lieferketten und die weltweite Wirtschaftsentwicklung können zu unerwarteten Engpässen führen. Der Geschäftsverlauf für das Jahr 2024 lässt sich weiterhin nur sehr schwer abschätzen. Weitere Auswirkungen mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sehen wir derzeit nicht. Augenblicklich passen wir unsere Planungen und Maßnahmen regelmäßig der jeweiligen, volatilen Entwicklung an. Mit der Initiative MOMENTum bekennt sich HECK Wall Systems als ROCKWOOL Tochter auch in 2024 vollkommen zu einer nachhaltigen, energieeffizienten und brandsicheren Wärmedämmung. Die Konsequenz, mit der die Gesellschaft das Thema Nachhaltigkeit forcieren wird, kann evtl. zu kurzfristigen Umsatzrückgängen bei Kunden führen, die verstärkt im Polystyrol-Segment tätig sind. Der WDVS-Markt ist stark abhängig von der Gesetzgebung zur energetischen Sanierung. Die Förderung von energetischer Sanierung über Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen oder Sonderabschreibungsmöglichkeiten birgt Chancen für unsere Gesellschaft, ein Zurückführen dieser Förderung ist andererseits mit Umsatzrisiken verbunden. Außerdem bleibt abzuwarten, wie die Verbraucher auf die Berichterstattung in den Medien reagieren. Bei der Versorgung mit Rohstoffen, Energien und Investitionsgütern ist unsere Gesellschaft zum Teil auf Fremdanbieter angewiesen. Diese Einbeziehung Dritter reduziert unsere Einflussmöglichkeiten auf Produktivität, Qualitätssicherung, Liefertermine und Kosten. Ein potenzielles Risiko für die Ergebnisse ist das momentan bemerkenswert schwankende Preisniveau auf den Rohstoffmärkten und im Bereich Logistik sowie die erschwerte Beschaffung von Rohstoffen aufgrund des Ukraine-Krieges. Diesen Risiken begegnen wir mit intensiver Marktbeobachtung sowie mit langfristigen Lieferverträgen und der Überwachung der gesamten Lieferkette. Hinzu kommen laufende Verkaufspreisanpassungen auf der Vertriebsseite. Auf der Absatzseite ist unsere Gesellschaft nicht abhängig von einzelnen Kunden. Eine mögliche finanzielle Schieflage von größeren Kunden könnte jedoch mit signifikanten Umsatzeinbußen verbunden sein. Da sowohl der Einkauf von Rohstoffen als auch die Fakturierung an Kunden im Wesentlichen in Euro erfolgen, ist unsere Gesellschaft nur in begrenztem Maß Währungskursrisiken ausgesetzt. Allerdings besteht für das Auslandsgeschäft in Großbritannien ein Kursrisiko bezüglich des britischen Pfundes, das wir gegebenenfalls durch den koordinierten Abschluss von Devisentermingeschäften begrenzen. Wesentliche Chancen Mit der Initiative MOMENTum bekennt sich HECK Wall Systems zu einer nachhaltigen, energieeffizienten und brandsicheren Wärmedämmung. Das hohe öffentliche Interesse an umweltfreundlichen Lösungen im Bau stellt eine Chance dar, als Spezialist für nachhaltige Systeme wahrgenommen und manifestiert zu werden. Auch die Markteinführung eines innovativen, nichtbrennbaren Systems für das bisher unbearbeitete Segment Holzrahmenbau steigert nochmals die Signalwirkung. Hinzu kommt die bislang einzigartige steinwollbasierte Innendämmlösung "INNEO". Wie oben bereits dargestellt, ergeben sich wesentliche Chancen aus der staatlichen Förderung von energetischer Sanierung, sowie aus einem ständig wachsenden Bewusstsein der Bevölkerung für energieeffizientes Bauen und nachhaltige, energetische Sanierung. Aus dem Beschluss des EU-Parlaments und der Umsetzung durch die Bundesregierung, den Markt der energetischen Sanierung massiv zu fördern, erwarten wir positive Effekte. Verstärkend wirkt sich hier die nochmalige Verschärfung der EU-Klimaziele und die Beteiligung einer ökologisch orientierten Partei in der Bundesregierung aus. Aus den Diskussionen um die Brennbarkeit bestimmter Dämmstoffe resultiert die Chance, dass Kunden vermehrt zu Dämmsystemen auf Basis der nicht brennbaren ROCKWOOL Produkte greifen.
Gladbeck, 28. März 2024 HECK Wall Systems GmbH Niermann Christmann BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAuf den Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurden die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahren entsprechend der Gliederung nach § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Im Einzelnen werden folgende Grundsätze angewendet: Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen über Nutzungsdauern von 2 bis 15 Jahren. Im Jahr 2014 wurden im Zusammenhang mit der Anwachsung des operativen Geschäfts auf die Gesellschaft der Wert des Kundenstamms und ein Geschäfts- und Firmenwert ermittelt und unter den immateriellen Vermögensgegenständen aktiviert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geschätzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer des Kundenstamms beträgt zehn Jahre. Sachanlagevermögen Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und sofern abnutzbar abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über Nutzungsdauern von 3 bis 40 Jahren. Für bis zum Ende des Geschäftsjahres 2009 zugegangene Vermögensgegenstände werden die Abschreibungen, teils nach der linearen und teils nach der degressiven Methode, ermittelt. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen. Insoweit wird vom Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Alle später zugegangenen Anlagegüter werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 250 EUR nicht übersteigen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als 250 EUR und bis zu 1.000 EUR betragen, wird ein jährlicher Sammelposten gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Wirtschaftsgut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. Soweit die nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelten Werte der Gegenstände des Anlagevermögens über dem Wert liegen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird diesem Sachverhalt durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert angesetzt. Umlaufvermögen Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Marktwert angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt zu Durchschnittspreisen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkten Fertigungslohn- und Materialkosten, Sonderkosten der Fertigung, Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für überalterte und ungängige Vorräte werden ausreichende Wertabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden erkennbare Einzelrisiken durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Guthaben bei Kreditinstituten Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite der Bilanz Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen werden anhand versicherungsmathematischer Gutachten nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf Basis der Heubeck-Sterbetafeln (RT 2018 G) ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % p.a. angesetzt. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im operativen Ergebnis erfasst. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,3 % p.a. und erwartete Rentensteigerungen mit 2,4 % p.a. angesetzt. Die jährliche Fluktuation wurde je nach Alter mit 0 % bis 12 % berücksichtigt. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr werden entsprechend § 253 HGB abgezinst. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellung wurde nach den handelsrechtlichen Bestimmungen durchgeführt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Heubeck-Sterbetafeln RT 2018 G mit einem Rechnungszinssatz von 3,0% p.a.. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Globale Mindestbesteuerung Das globale Mindestbesteuerungsgesetz findet aktuell keine Anwendung und die sich daraus resultierenden Auswirkungen haben voraussichtlich keinen wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Bewertungseinheiten und derivate Finanzinstrumente Es wurde im Geschäftsjahr keine Bewertungseinheiten i.S.v. § 254 HGB gebildet. Zum 31.12.2023 gab es keine derivaten Finanzinstrumente. Erläuterungen zum JahresabschlussErläuterungen zur Bilanz Entwicklung des Anlagevermögens
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben 31.947 EUR (31.12.2022: 8.664 EUR) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Der Posten enthält Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.165.936 EUR (31.12.2022: 5.549.994 EUR) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 107.137 EUR (31.12.2022: 62.052 EUR). Zum 31. Dezember 2023 bestanden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 107.137 EUR (31.12.2022: 0 EUR). Rückstellungen Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 14.931 EUR. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen kundenbezogene Rückstellungen (3.570.856 EUR) und personalbezogene Rückstellungen (446.879 EUR). Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Der Posten enthält Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 950.730 EUR (31.12.2022: 1.138.183 EUR) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 2.841.482 EUR (31.12.2022: 10.832.614 EUR). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 332.623 EUR (31.12.2022: 414.441 EUR). Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse resultieren hauptsächlich aus dem Verkauf von Wärmedämmverbundsystemen und werden im Wesentlichen im Inland (86%, im Vorjahr 84%) getätigt. Auf das Ausland entfallen 14% (2022: 16%). Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Gutschrift von Lizenzgebühren in Höhe von 3.149 TEUR und periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 154 TEUR. Periodenfremde Posten Das periodenfremde Ergebnis beläuft sich auf -350 TEUR (2022: 146 TEUR) und resultiert mit 445 TEUR aus dem periodenfremden Aufwand aus dem Mehrverbrauch von Rückstellungen und mit 154 TEUR aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen periodenfremden Effekte belaufen sich auf -59 TEUR. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne in Höhe von 2 TEUR (2022: 182 TEUR) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von 118 TEUR (2022: 258 TEUR). Sonstige AngabenHandelsregister Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Hof unter der Nummer HRB 5389 mit der Firma HECK WALL Systems GmbH und dem Sitz Marktredwitz eingetragen. Honorare des Abschlussprüfers
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 872 TEUR und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Miet- und Leasingverträge betreffen überwiegend Firmen-PKWs. Die Leasingverträge schließen die Wartung ein und vereinfachen die administrative Abwicklung. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Haftungsverhältnisse Im Rahmen der in Deutschland geschlossenen Cash Pool Vereinbarung haften die deutschen Gesellschaften der ROCKWOOL Gruppe gemeinschaftlich für ggf. bestehende Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool der anderen Teilnehmer des Cash Pools. Mit einer Inanspruchnahme aus Mithaftung ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaften zum Stichtag nicht zu rechnen. Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Alleinige Gesellschafterin ist die ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, Gladbeck. Einzige Gesellschafterin der ROCKWOOL Beteiligungs GmbH ist ROCKWOOL A/S (vormals: ROCKWOOL International A/S), Hedehusene, Dänemark, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist im Internet unter www.rockwool.com/group und am Sitz der ROCKWOOL Beteiligungs GmbH erhältlich. Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 folgende Personen an:
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft. Aufwendungen für Organe Für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind zum 31. Dezember 2023 insgesamt 2.340.914 EUR für Pensionsverpflichtungen zurückgestellt worden. Für diesen Personenkreis wurden im Geschäftsjahr 184.135 EUR für laufende Pensionszahlungen und ähnliche Bezüge aufgewendet. Arbeitnehmer Durchschnittlich beschäftigte Mitarbeiter während des Jahres 2023:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben. Ergebnisverwendung Der Verlust des Geschäftsjahres vor Ergebnisabführung in Höhe von 107 TEUR wird entsprechend dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag von der ROCKWOOL Beteiligungs GmbH, Gladbeck, übernommen.
Gladbeck, den 28. März 2024 HECK Wall Systems GmbH Niermann Christmann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HECK Wall Systems GmbH, Marktredwitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HECK Wall Systems GmbH, Marktredwitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HECK Wall Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 30. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Maic Kunz, Wirtschaftsprüfer ppa. Benjamin Kaufmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 21. Mai 2024 festgestellt. |
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