Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Autoinvest GmbHLiquidiert
Habichtsweg 33, 33104 Paderborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 62.25% | |
| 37.75% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Autoinvest GmbHPaderbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.03.2015Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs ausgehend vom Geschäftsergebnis Das Geschäftsjahr hat mit einem Jahresfehlbetrag von 248 TEuro abgeschlossen. a. Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen (externe Faktoren) Die deutsche Wirtschaft hat sich im 1. Quartal 2015 in einem schwierigen weltwirtschaftlichen Um-feld behauptet. Das BIP ist um 1,1% gestiegen. Die Ausweitung der Produktvielfalt der vergangenen Jahre stellt außerordentlich hohe Anforderungen an die Lagerhaltung und -disposition. Die schwierigere Beschaffungssituation hat uns veranlasst das Produktportfolios auszuweiten. b. Interne Faktoren mit Einfluss auf Geschäftsverlauf, -ergebnis und Lage der Gesellschaft Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse lagen, auch unter Berücksichtigung des Rumpf-Wirtschaftsjahres, deutlich unter dem Vorjahr. Die Höhe des erzielbaren Umsatzes ist im Wesentlichen begrenzt durch den verfügbaren Wareneinkauf sowie die Höhe der Vorfinanzierungsmittel. Investition Investitionen sind im Wesentlichen in Software sowie betriebseigene Fahrzeuge, darüber hinaus aber auch in Büro- und Betriebsausstattung vorgenommen worden. Die Abschreibungen des Berichtsjahres betrugen bedingt durch das Rumpf-Wirtschaftsjahr 22 TEuro (Vorjahr: 64 TEuro). Finanzierungsmaßnahmen Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen 263 TEuro (im Vorjahr 826 TEuro). Die Finanzierungsmittel dienen insbesondere der Vorfinanzierung von Warenbeständen und Forderungen. Bedingt durch eingehende Forderungen konnten die in Anspruch genommenen Finanzierungsmittel gesenkt werden. Personal- und Sozialbereich Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 19 Arbeitnehmer beschäftigt. Der Personalaufwand des Berichtsjahr betrug bedingt durch das Rumpf-Wirtschaftsjahr 146 TEuro (im Vorjahr 636 TEuro). 2. Lage der Gesellschaft a. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote beträgt 4,53% bei einer Bilanzsumme von 5.185 TEuro (im Vorjahr: 7,90%). Die Reduktion ist bedingt durch den Jahresfehlbetrag. Das Vermögen besteht hauptsächlich aus Umlaufvermögen (Warenbestände und Forderungen). b. Finanzlage Durch die vorhandenen Finanzierungsmittel war die Liquidität ganzjährig gesichert. Durch die Hausbanken werden auskömmliche Finanzierungslinien zur Verfügung gestellt. Durch Rückführung von privaten Finanzierungsmitteln wird der finanzielle Spielraum zukünftig stärker eingeschränkt sein. c. Ertragslage Zwar konnte der Relative Rohertrag weiter leicht gesteigert werden. Somit sank der absolute Rohertrag nur bedingt durch den kürzeren Zeitraum des Rumpf-Wirtschaftsjahres. Gleichwohl musste ein Jahresfehlbetrag ausgewiesen werden, weil höhere Vertriebskosten angefallen sind. d. Lage zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes ist keine Veränderung dieser Lagebeurteilung eingetreten. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft verfügt bedingt durch konsequente Thesaurierung von Erträge trotz des Jahres-fehlbetrages über ein positives Eigenkapital. Die Gesellschaft wird anhand der absoluten Zahl der verkauften Fahrzeuge sowie an dem sich daraus ergebenden Deckungsbeitrag gesteuert. 4. Proqnosebericht Die Identifizierung von Risiken erfolgt fallweise und ist nicht formalisiert. Risiken bestehen insbesondere in einer Verknappung der Warenbezugsmöglichkeiten und damit einhergehenden Preissteigerungen. Ein weiteres Risiko liegt in einer möglichen Erhöhung von Zinssätzen, welche wegen der revolvierenden Finanzierungsverträge in einen erhöhten Zinsaufwand münden könnten. Wesentliche Chancen über die Finanziellen Leistungsindikatoren hinaus sehen wir nicht. Es wird erwartet, dass im Folgejahr ein weiter steigender Rohertrag erwirtschaftet und durch sinkende Vertriebskosten ein Jahresüberschuss erzielt werden kann. 5. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB a. Risikomanagement (6 289 Abs. 2 Nr. 2 lit. a) HGB) Ein Risikomanagementsystem besteht nicht. b. Preisänderunqs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken (6 289 Abs. 2 Nr. 2 lit. b) HGB Die Preisänderungsrisiken auf der Einkaufsseite sind zwar wie oben beschrieben vorhanden; wir erachten diese jedoch als begrenzt, da sich in einem solchen Fall der Marktpreis erhöht und höhere Verkaufspreise werden durchgesetzt werden können. Die Ausfallrisiken sind begrenzt, da die Auslieferung der Fahrzeuge üblicherweise gegen Vorkasse vorgenommen wird. Ein Liquiditätsrisiko besteht bei Aufrechterhaltung der Finanzierungslinien nicht; wegen der hohen Quote des Umlaufvermögens am Gesamtvermögen kann durch Abbau von Beständen auf Liquidität zurückgegriffen werden. c. Forschung und Entwicklung (6 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) Die Gesellschaft unterhält keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung. d. Bestehende Zweigniederlassungen der Gesellschaft re 289 Abs. 2 Nr. 4 HGB) Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen. BilanzAktiva
Haftungsverhältnisse / Eventualverbindlichkeiten
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhanga. allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Sie hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften gemäß § 276 Satz 1 HGB und § 288 Absatz 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Bei dem vorliegenden Geschäftsjahr handelt es sich um ein Rumpf-Wirtschaftsjahr, weshalb ein Vorjahresvergleich nur eingeschränkt möglich ist. b. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend hierzu waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten beinhalten die nach den steuerlichen Vorschriften aktivierungspflichtigen Beträge. Bei der Bemessung der Absetzung für Abnutzung wurde die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der amtlichen Abschreibungstabellen beachtet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung mangels Wesentlichkeit in voller Höhe (§ 6 Abs. 2 EStG analog) abgeschrieben. Die Bewertung der Roh-. Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Nettoanschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips; bei der Ermittlung des Wertansatzes für fertige Erzeugnisse und Waren wurden in die Herstellungskosten die Fertigungsgemeinkosten sowie die Materialgemeinkosten einbezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert bewertet; die Pauschalwertberichtigung wurde aktivisch abgesetzt. Passivierungsptlichtige Rückstellungen wurden nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not-wendigen Erfüllungsbetrag bemessen. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu Erfüllungsbeträgen. c. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagespiegel dargestellt. Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 16 TEuro. d. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren beibehalten. e. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten aus Bürgschaften in Höhe von 900 TEuro. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 65 TEuro. Die Verpflichtungen betreffen Leasingverträge. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Jürgen Keck, Kaufmann. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Es bestehen Forderungen gegenüber Geschäftsführern, die nicht Gesellschafter sind, In Höhe von 10 TEuro. Die im Geschäftsjahr 2015 betrug die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 19 (Vorjahr 20). Die Geschäftsleitung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel
Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern1.1.2015 - 31.3.2015Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 16.420,32 EUR. 1.1.2014 - 31.12.2014Der Betrag der sonstigen Vermögensgegenstände gegenüber Gesellschaftern beträgt 10.500,00 EUR. sonstige Berichtsbestandteile
Paderborn, den 31. März 2016 gez. Keck Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2016 festgestellt. |
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