Körber Technologies Instruments GmbH

Schnackenburgallee 15, 22525 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 61063
Vorher
Borgwaldt Technik GmbHBorgwaldt KC GmbH
Eingetragen
28.3.1996
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung, der Vertrieb und Handel von Laborgeräten und anderen Gegenständen für die Tabak- und andere Industrien und die Beratung für Labor- und Fabrikationseinrichtungen sowie die Entwicklung, der Bau und der Vertrieb von Werkzeugen, Maschinen und Maschinenteilen.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Körber Beteiligungen GmbH (vormals: Körber FP Repository GmbH)
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
450.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Körber Technologies Instruments GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die Körber Technologies Instruments GmbH ist ein weltweit tätiges Unternehmen im Bereich der Qualitätsmess- und Qualitätsprüfgeräte. Hierbei umfasst die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Instrumenten und Geräten sowie deren technische Betreuung, Service, Lieferung von Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien sowie Reparatur, Service und Kundendienst. Die Geräte der Gesellschaft sind für die Zwecke des Tabaksektors innerhalb der Nahrungs- und Genussmittelindustrie ausgelegt. Kunden sind sowohl international tätige Zigaretten-Konzerne als auch unabhängige Unternehmen, Labore, Gesundheitsministerien sowie Universitäten. Die Produkte werden weltweit vertrieben, wichtigste Absatzregionen waren im Berichtsjahr Europa und Asien.

Die Anteile der Körber Technologies Instruments GmbH werden zu 100 % von der Körber Technologies 2. Verwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, gehalten. Die Gesellschaft ist dem Geschäftsfeld Technologies des Körber-Konzerns zugeordnet.

Das Geschäftsfeld Technologies entwickelt und integriert maßgeschneiderte Lösungen in den Bereichen Maschinen, Anlagen, Software, Messgeräte, Aromen sowie Serviceangebote mit dem Schwerpunkt in der Tabak- und Genussmittelindustrie, damit Kunden ihr volles Potential entfalten können.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen:

Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich 2023 abgeschwächt. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das globale Plus bei 3,1 % nach 3,5 % im Vorjahr. In den Jahren zuvor war die Weltwirtschaft durchschnittlich noch um 3,8 % gewachsen.

In ihrem Konjunkturbericht ("World Economic Outlook") berichten die IWF-Experten, dass sich die globale Aktivität vor allem in den großen Volkswirtschaften in der zweiten Jahreshälfte 2023 als robust erwies. So stützten laut IWF auf der Nachfrageseite höhere private und staatliche Ausgaben die Aktivität, während auf der Angebotsseite trotz erneuter geopolitischer Unsicherheiten eine erhöhte Erwerbsbeteiligung, wieder stabilere Lieferketten sowie gesunkene Energie- und Rohstoffpreise zum Wachstum beitrugen. Bei einer weiter sinkenden Inflation sei mit einem "soft landing", also mit einer weichen Landung für die Weltwirtschaft zu rechnen.

Laut IWF ist der Rückgang bei den Preissteigerungen auf die wieder gefallenen Rohstoff- und Energiepreise und nicht auf ein Schrumpfen der Wirtschaftstätigkeit zurückzuführen. Die weltweit relativ synchron verlaufene Straffung der Geldpolitik trug dazu bei, Menschen und Unternehmen davon zu überzeugen, dass sich eine hohe Inflation nicht durchsetzen konnte Dies trug zur Dämpfung des Lohnwachstums bei und verringerte das Risiko einer Lohn-Preis-Spirale. So konnte die Gesamtinflation weltweit schneller als erwartet eingedämmt werden.

Das Wachstum in den USA entwickelte sich 2023 stärker als noch im Vorjahr und lag laut IWF mit plus 2,5 % deutlich über dem Wert von 1,9 % im Jahr 2022. Das europäische Wirtschaftswachstum, das sich 2022 mit plus 3,4 % dank staatlicher Unterstützungen noch stark gezeigt hatte, konnte 2023 nur noch um 0,5 % zulegen. Zu den Gewinnern gehörte dabei Spanien mit einem Plus von 2,4 %. Auch Frankreich und Italien lagen mit einem Zuwachs von 0,8 beziehungsweise 0,7 % über dem Durchschnittswert. Dieser fiel auch dank der schwachen Konjunkturentwicklung in Deutschland nur mäßig aus, hier sank die Wirtschaftsleistung sogar um 0,3 %, nachdem es im Vorjahr noch einen Zuwachs von 1,8 % zu verzeichnen gab.

Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom starken Einbruch im Jahr des Beginns der Covid-19-Pandemie 2020 setzte sich damit nicht fort. Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) dämpften trotz der jüngsten Rückgänge die weiterhin hohen Preise in vielen Bereichen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine insgesamt geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Die eher verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage machten sich 2023 auch beim Außenhandel bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe preisbereinigt mit 3,0 % kräftiger als die Exporte, die sich preisbereinigt um 1,8 % reduzierten. Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das Bruttoinlandsprodukt stützte.

In China konnte das Wirtschaftswachstum nach den weggefallenen weitreichenden Beschränkungen durch die Covid-19-Pandemie wieder zulegen. Für 2023 lag der Zuwachs bei 5,2 % nach einem Plus von lediglich 3,0 % im Vorjahr. Indien positionierte sich mit einem Wachstum von 6,7 % erneut vor China, konnte im Vorjahr mit 7,2 % jedoch einen noch höheren Wert erzielen. Japans Wirtschaft legte um 1,9 % gegenüber 2022 zu, als ein Plus von 1,0 % erwirtschaftet worden war.

Bei den Schwellen- und Entwicklungsländern verharrte das Wachstum 2023 mit 4,1 % auf dem gleichen Wert wie 2022, nachdem dort noch im Jahr 2021 wegen der Pandemie-Nachholeffekte ein Wachstum von 6,7 % erzielt wurde. In Russland wuchs die Wirtschaftsleistung 2023 laut IWF wieder um 3,0 %, nachdem sie wegen des Ukraine-Krieges und der damit verbundenen Sanktionen im Vorjahr noch um 1,2 % eingebrochen war. In Lateinamerika betrug der Zuwachs 2,5 %, in Brasilien und Mexiko legte die Wirtschaft im Jahr 2023 um 3,1 beziehungsweise 3,4 % zu.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Geschäftsfeld Technologies

Der weltweite Zigarettenkonsum war laut Euromonitor im Jahr 2023 leicht rückläufig und lag bei knapp 5,2 Milliarden Sticks (-1,2 %). Wachstum war in einigen Ländern Asiens (zum Beispiel China oder Vietnam), Afrikas, des Nahen Ostens und Lateinamerikas zu verzeichnen, in den anderen Regionen ging der Verbrauch im Vergleich zum Vorjahr zumeist zurück. Damit setzt sich der seit Jahren anhaltende negative Konsumtrend konventioneller Tabakprodukte fort. Kompensiert wurde der rückläufige Zigarettenkonsum durch die stark wachsende Bedeutung neuartiger Nikotinerzeugnisse, insbesondere der Tabakerhitzungsprodukte (THP). Weltweit gab es in diesem Bereich einen Zuwachs von 10,1 %.

ÜBERBLICK ÜBER DEN GESCHÄFTSVERLAUF

Die Körber Technologies Instruments GmbH konnte an der positiven Entwicklung der für ihre Geschäftstätigkeit relevanten Märkte partizipieren und dementsprechend den Umsatz verbessern, während das Betriebsergebnis leicht gestiegen ist im Vergleich zum Vorjahr. Das Projekt LTE mit einem großen Kunden sorgte für positive Ergebnisbeiträge. Weitere Optimierungen im Einkaufsprozess führten zu Verbesserungen im Hinblick auf die Materialkosten. Diese positiven Effekte vermochten jedoch nicht die gestiegenen Kosten im Personalbereich voll zu kompensieren.

ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Interne Steuerung der Gesellschaft

Entsprechend der konzerneinheitlichen Vorgaben erfolgt die interne Steuerung der Gesellschaft insbesondere über Kennzahlen zum Wachstum (Auftragseingang und Umsatz) und zur Profitabilität (operatives EBITA: EBITA vor Restrukturierungsaufwendungen und weiteren wesentlichen Einmaleffekten sowie Verrechnungen aus Transferpreisanpassungen).

Umsatz und Auftragslage

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 steigerte sich im Vergleich zu 2022 um rund 0,6 % auf 17,9 Mio. Euro (Vorjahr: 17,8 Mio. Euro). Auf die externen Umsatzerlöse blickend, lässt sich festhalten, dass Asien 2023 der wichtigste Markt für die Körber Technologies Instruments GmbH mit 52,3 % Anteil (Vorjahr: 32,6 %) am gesamten Umsatz ist. Europa ist der zweitwichtigste Markt mit 32,4 % (Vorjahr: 39,4 %). Der nordamerikanische Markt verlor an Bedeutung für den Umsatz und sank auf 1,0 % (Vorjahr: 8,9 %). Dieser Rückgang ist begründet durch ein großes Einmalprojekt in 2022, das sich in 2023 nicht wiederholte. Begründen lässt sich der leichte Zugewinn im Gesamtumsatz mit insgesamt stabiler Investitionsmotivation der Kunden in Verbindung mit Preisanstiegen. Die geografischen Veränderungen im Umsatz sind schwankendem Marktbedarf geschuldet.

Der Auftragseingang steigerte sich auf 18,5 Mio. Euro im Vergleich zum Wert von 16,8 Mio. Euro im Vorjahr. Diese Zugewinne entstehen zum einen bei der Produktgruppe Neumaschinen, zum anderen besonders in der Produktgruppe Ersatzteile. Getrieben wird der Auftragseingang im Service durch ein Projekt mit einem der großen Kunden. Auf die externen Auftragseingänge blickend, lässt sich festhalten, dass sich der Anteil Europas am gesamten Auftragseingang mit 32,6 % gegenüber dem Vorjahr (42,3 %) verringert hat. Aus Asien kamen 49,4 % der gesamten Aufträge (Vorjahr: 33,1 %), während auf die nordamerikanischen Märkte 2,3 % entfielen (Vorjahr: 8,5 %). Aus Afrika kamen 4,7 % der Aufträge nach 3,0 % im Vorjahr.

Der Auftragsbestand zum Jahresende betrug 3,8 Mio. Euro und lag über dem Wert des Vorjahres (3,2 Mio. Euro). Dies entspricht einer Zunahme von 18,8 %.

Ergebnisentwicklung

Mit einem EBITA von 3,3 Mio. Euro wurde gegenüber dem Vorjahreswert von 3,2 Mio. Euro ein Anstieg von 3,1 % verzeichnet. Bei den im Jahr 2023 realisierten Umsatzerlösen von 17,9 Mio. Euro (Vorjahr: 17,8 Mio. Euro) führt das Ergebnis zu einer Umsatzrendite bezogen aufs EBITA von 18,4 %. Diese lag im Vorjahr bei 18,0 %. Unter Berücksichtigung der Veränderung im Bestand an unfertigen und fertigen Erzeugnissen ergab sich eine Gesamtleistung von 18,0 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahr (17,7 Mio. Euro) eine Steigerung von 0,3 Mio. Euro oder 1,7 % bedeutet.

Die Materialkosten machten mit 5,3 Mio. Euro 29,4 % der Gesamtleistung aus (Vorjahr: 5,4 Mio. Euro, 30,6 %). Damit sank der Materialaufwand gegenüber 2022 um 1,9 %. Größte Kostenposition ist der Personalaufwand, der im Geschäftsjahr 2023 mit 6,2 Mio. Euro (Vorjahr: 5,9 Mio. Euro) im Vergleich zum Vorjahreswert stieg. Bezogen auf die Gesamtleistung vergrößerte sich der Anteil dieser Position damit von 33,4 % auf 34,4 %. Hauptverantwortlich für den Anstieg ist die gestiegene durchschnittliche Mitarbeiterzahl.

Beim Jahresüberschuss spiegelt sich die Ergebnisverbesserung wider. Er hat mit 3,3 Mio. Euro den Vorjahreswert von 3,1 Mio. Euro um 6,5 % übertroffen.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme verringerte sich im Geschäftsjahr auf 12,0 Mio. Euro (Vorjahr: 12,2 Mio. Euro). Das Anlagevermögen verringerte sich auf 0,6 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro) und macht nunmehr 5,0 % des Gesamtvermögens aus (Vorjahr: 6,4 %). Ursächlich hierfür war hauptsächlich ein Rückgang der immateriellen Vermögensgegenstände auf 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,4 Mio. Euro) durch planmäßige Abschreibungen.

Das Umlaufvermögen blieb mit 11,4 Mio. Euro konstant (Vorjahr: 11,4 Mio. Euro). Dessen Anteil am Gesamtvermögen stieg somit von 93,3 % auf 95,0 %. Die Vorräte sind um 0,1 Mio. Euro (3,2 Mio. Euro, Vorjahr: 3,3 Mio. Euro) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,6 Mio. Euro (3,0 Mio. Euro, Vorjahr: 3,6 Mio. Euro) gesunken. Ferner besteht zum Bilanzstichtag eine Cash-Pool Forderung gegenüber der Konzernobergesellschaft (4,8 Mio. Euro, Vorjahr: 4,2 Mio. Euro). Das Management der Forderungen aus Lieferung und Leistung wurde intensiviert.

Zum 31. Dezember 2023 verfügte die Körber Technologies Instruments GmbH über ein Eigenkapital von 6,6 Mio. Euro (Vorjahr: 6,6 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote stieg auf 54,5 % (Vorjahr: 53,8 %). Die Rückstellungen sind um 0,1 Mio. Euro auf 0,7 Mio. Euro gestiegen. (Vorjahr: 0,6 Mio. Euro). Sie machen damit 5,8 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 5,3 %) aus. Von den Rückstellungen entfällt der wesentliche Teil auf sonstige Rückstellungen, im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten von 4,8 Mio. Euro (Vorjahr: 5,0 Mio. Euro) resultieren insbesondere aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (3,8 Mio. Euro gegenüber 3,5 Mio. Euro in 2022). Verbindlichkeiten aus Kundenanzahlungen und aus Lieferungen und Leistungen betragen 0,8 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. Euro). Die Gesamtverbindlichkeiten machen 40,0 % der Bilanzsumme aus (Vorjahr: 40,9 %).

Das Working Capital (netto), betrug zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 5,4 Mio. Euro (Vorjahr: 5,7 Mio. Euro). Bezogen auf den Jahresumsatz veränderte sich die Quote von 32,0 % im Vorjahr auf 30,2 %.

Die Finanzierung des Working Capitals und der Investitionen des Geschäftsjahres erfolgt über den Cash-Pool zur Konzernobergesellschaft. Eine für den Geschäftsbetrieb ausreichende Liquidität ist durch die Einbindung in den Cash-Pool der Körber AG sichergestellt.

FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Die neuen Alternativen zur konventionellen Zigarette erobern zunehmend Marktanteile. Mit diesen neuen Produkten entstehen parallel ebenfalls neue Anforderungen an Mess- und Prüfgeräte.

Um ihre Wettbewerbsfähigkeit und Marktstellung zu erhalten, investiert die Körber Technologies Instruments GmbH kontinuierlich in den Bereich Forschung und Entwicklung. Der Schwerpunkt der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit lag im Geschäftsjahr auf folgenden Aktivitäten:

Serienprodukte zum Abrauchen der neuen Tabak- bzw. Nikotinprodukte

Kundenspezifische Entwicklungen im Bereich alternativer Rauch- und Vaper-Produkte

MITARBEITER

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug am 31. Dezember 2023 75 (Vorjahr: 72), entsprechend 72 Vollzeitäquivalente (Vorjahr: 70). Der Personalbestand hat sich somit vergrößert.

Zur Gewinnung qualifizierter Mitarbeiter wird weiterhin auf die Berufsausbildung im eigenen Haus gesetzt. Im Geschäftsjahr 2023 haben drei Auszubildende ihre Berufsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zwei neue Ausbildungsverträge wurden abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag waren 6 Auszubildende beschäftigt.

CHANCEN- und RISIKOBERICHT

Risikomanagement

Die Körber Technologies Instruments GmbH ist in das Risikomanagement des Körber Konzerns eingebunden. Die Grundsätze des Risikomanagements sind in verbindlichen Konzernrichtlinien zu den Themen Risikoinventur, Risikofelder, Risikokommunikation sowie Corporate Internal Audit, Corporate Insurance Management und Corporate Legal definiert. Fachspezifische Konzernrichtlinien regeln umfassend den Umgang mit den definierten Risikofeldern im laufenden Geschäft, etwa für die Themen Treasury oder Accounting and Taxes.

Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur werden die Risiken für das Folgejahr erfasst und bewertet. Die Bewertung identifizierter Risiken erfolgt unter Berücksichtigung ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer - nach dem Einfluss auf das Eigenkapitel bemessenen - maximalen Schadenshöhe.

Im Rahmen der fortlaufenden Verbesserung des Risikomanagements lag in der Periode das Augenmerk darauf, für die wesentlichen Risiken die Qualität der Maßnahmen zur Risikominimierung weiter zu steigern. Im Fokus 2023 lag hierbei besonders die Minimierung der Risiken in der Lieferkette von Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen.

Die vom Körber-Konzern zur Klassifizierung gebildeten Risikokategorien sind in absteigender Reihenfolge ihrer relativen Bedeutung für die Beurteilung des Gesamtrisikos: Markt, Organisation, Extern, Leistung und Finanzen.

Marktrisiken

Der Zigarettenabsatz ist im Jahr 2023 laut Euromonitor weitestgehend stabil geblieben und dies wird ebenfalls fürs Folgejahr prognostiziert. Es wird erwartet, dass der THP Bereich weiter wachsen wird. Erwartete Folgen daraus sind ein Rückgang an Investitionen für den konventionellen und weiterhin Investitionen in den neueren THP Bereich. Gerade im Bereich der Emissions-Tests für THP erwartet die Geschäftsführung ein Wachstum. Dem entgegen steht das Risiko eines Absatzknicks in China, da dort lokale Anbieter Wettbewerbsvorteile gegenüber internationalen Anbietern haben. Zusätzlich wird mit erhöhten Materialkosten seitens der Lieferanten gerechnet. Es ist anzunehmen, dass sich dies negativ auf die Herstellkosten auswirken wird. Zum Ukraine Krieg ist nun auch der Konflikt in Nah-Ost dazugekommen. Ob dieser zu Umsatzrückgang führt, ist noch nicht absehbar, jedoch ist es ein reales Risiko. Durch Ausweitung des Portfolios in die erwarteten Wachstumsmärkte wird dem Risiko begegnet. Zudem finden verstärkt Initiativen statt, um Märkte außerhalb des Kernmarkts bedienen zu können.

Organisationsrisiken

Risikoarten im Zusammenhang mit der Organisation definiert die Körber Technologies Instruments GmbH unter anderem im Bereich Personal und in Ablaufprozessen. Dem im Personalbereich bestehenden Risiko, dass nicht genügend Mitarbeiter mit ausreichender Qualifikation gefunden werden können, wird unter anderem durch unternehmensinterne Ausbildung und die Förderung der Weiterbildung entgegengewirkt.

Durch vielfältige Initiativen zur Optimierung sämtlicher Unternehmensprozesse entlang der Wertschöpfungskette wird Prozessrisiken begegnet. So ist z.B. die Körber Technologies Instruments GmbH nach ISO 9001:2015 zertifiziert. Ein entsprechendes externes Zwischenaudit wurde im Berichtszeitraum durchgeführt.

Externe Risiken

Externen Risiken, beispielsweise in Form von Haftungsrisiken oder Risiken durch Gesetzesverstöße wird konzernweit mit einem umfassenden Compliance-Programm begegnet.

Leistungsrisiken

Leistungsrisiken bestehen funktionsunabhängig immer dann, wenn nicht genügend Mitarbeitende mit ausreichender Qualifikation zur Verfügung stehen. Durch Ausbildung und Weiterbildung wird diesem Risiko begegnet. Zudem bestehen Risiken in den Lieferketten denen mit aktivem Management der Lagerhaltung begegnet wird. Cyber-Risiken werden konzernweit aktiv bearbeitet, die Belegschaft für diese sensibilisiert und so minimiert.

Finanzrisiken

Finanzwirtschaftliche Risiken können insbesondere in Form von Währungsrisiken und Finanzierungsrisiken bestehen.

Durch die Einbindung der Körber Technologies Instruments GmbH in das Cash-Pooling der Konzernobergesellschaft bestehen keine Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung des Geschäftsbetriebs und notwendiger Investitionen.

Kundenseitig bestehenden Finanzierungsrisiken - beispielsweise durch Forderungsausfälle sowie negativen Veränderungen bei Länderrisiken und bei den Finanzierungsmöglichkeiten der Kunden - wird durch diverse Maßnahmen im Rahmen von Vertragsgestaltung und Forderungsmanagement entgegengewirkt.

Chancen

Die Chancen für die Körber Technologies Instruments GmbH, insbesondere für das kommende Berichtsjahr, sind vielfältig. Durch die in den vergangenen Jahren voran getriebenen Entwicklungsprojekte, insbesondere in den Bereichen Rauchmaschinen/ Aerosol-Generatoren und physikalische Messgeräte, können die aktuellen Anforderungen des Markts hinsichtlich der Qualitätskontrolle und den regulatorischen Anforderungen erfüllt werden. Zudem wird im Bereich Emission-Tests in den nächsten Jahren mit erhöhter Regulierung gerechnet. So ist zum Beispiel mit der Regulierung der Kategorie der THP Produkte in der EU zu rechnen bzgl. Emissionswerten. Dies erhöht den Testbedarf und somit sollte sich ebenfalls die Anzahl an benötigten Maschinen für Emissions-Test erhöhen. Des Weiteren wird mit stärkerer Nachfrage aus China gerechnet bzgl. Emissions-Test Maschinen. Weitere Chancen ergeben sich durch zunehmende Aktivitäten auf neuen Märkten außerhalb des Kernbereichs Tabak. Erfolge konnten im Jahr 2023 bereits auf dem Markt der Qualitätskontrolle für Trinkhalme erzielt werden. In der kommenden Berichtsperiode sollen die Aktivitäten auf neuen Märkten noch stärker ausgebaut werden.

Zusammenfassende Beurteilung

Aus heutiger Sicht sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. Auf sich bietende Chancen kann die Gesellschaft durch ihre markt- und kundenorientierte Organisation im Verbund mit der Konzernstruktur flexibel reagieren. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Bewertung der Risiken und Chancen nicht wesentlich verändert.

PROGNOSEBERICHT

Nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) stabilisiert sich die Weltwirtschaft langsam, aber stetig. Für das laufende Jahr sehen die Volkswirte laut ihrer im April aktualisierten Prognose "eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit, ein anhaltend stabiles Wachstum und eine sinkende Inflation". Das werde sich in einem globalen Wachstum von 3,2 % zeigen, die Prognose liegt damit leicht über dem im Januar im "World Economic Outlook" (WEO) vorhergesagten Plus von 3,1 %. Begründet wird die Erhöhung vom IWF mit der robusten Entwicklung in den USA und in einigen Schwellenländern. Auch für 2025 wird ein Plus von 3,2 % erwartet.

Die Welt sei laut IWF von der von vielen Experten erwarteten Rezession verschont geblieben, doch einige Probleme bestünden weiterhin. So seien die aktuell stabileren Tendenzen bei der Preissteigerung zwar ermutigend, das Hauptziel einer konstant niedrigen Inflationsrate jedoch noch nicht erreicht. Als ein weiteres Ziel nennt der Währungsfonds die Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit, vor allem beim Schutz des Klimas. Hier steige der weltweite Ausstoß von Schadstoffen weiterhin, eine Senkung sollte jedoch dringend angestrebt werden - dieses Ziel sei laut IWF-Bericht auch mit einer wachsenden Wirtschaft vereinbar.

In den Industrienationen sieht der IWF darüber hinaus das Problem einer alternden Bevölkerung. Um diese Volkswirtschaften robust zu halten, brauche es auch Einwanderungen in die betreffenden Länder. Hier wird die Wirtschaft weiterhin nur langsam wachsen, die IWF-Prognosen liegen für die Jahre 2024 und 2025 bei 1,7 und 1,8 %. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wird für den gleichen Zeitraum eine deutlich höhere Wachstumsrate von jeweils 4,2 % vorhergesagt.

Die Entwicklung des globalen Wachstums unterliegt dabei laut IWF weiter einigen Unsicherheiten, vor allem im Hinblick auf die zurückliegende Covid-19-Pandemie sowie die aktuellen Kriege in der Ukraine und in Nahost. So könnte auch in China das Wachstum ohne eine angemessene Reaktion auf den angeschlagenen Immobiliensektor ins Stocken geraten, was auch den Handelspartnern schaden würde. Angesichts der hohen Staatsverschuldung in vielen Volkswirtschaften dürften zudem mögliche Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen deren Wirtschaftstätigkeit schwächen. Andererseits könnte eine möglicherweise wieder lockerere Finanzpolitik in einigen anderen Ländern die globale Wirtschaftstätigkeit kurzfristig unterstützen.

Die für den Konzern relevantesten Märkte sollen sich wie folgt entwickeln:

In Europa wirken die Folgen des russischen Krieges gegen die Ukraine weiterhin nach und zeigen sich auch im laufenden Jahr in niedrigeren Wachstumsraten. Laut IWF-Prognose wird das Wachstum in der Eurozone nach einem Plus von 0,4 % im Vorjahr nun 0,8 % betragen - das sind 0,1 Prozentpunkte weniger, als noch im Januar erwartet. Für 2025 wird dann mit einer wieder etwas deutlicheren Steigerung der Wirtschaftsleistung um 1,5 % gerechnet.

Für die deutsche Wirtschaft sagen die IWF-Ökonomen für das laufende Jahr einen weiteren Dämpfer voraus. Die Prognose geht nur noch von einem Wachstum von 0,2 % für 2024 aus, im Januar hatte der IWF noch ein Plus von 0,5 Prozent für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland in Aussicht gestellt. Damit erhält Deutschland vom IWF die schwächste Wachstumsprognose innerhalb der führenden westlichen Industriestaaten. Der Währungsfonds identifiziert die weiterhin schwache Verbraucherstimmung als kurzfristigen und die alternde Bevölkerung als langfristigen Grund für das geringe Wachstum. 2025 soll die Wirtschaft in Deutschland um 1,3 % zulegen.

Im ersten Quartal 2024 ist das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland laut Statistischem Bundesamt (Destatis) gegenüber dem Vorquartal um 0,2 % gestiegen - im Schlussquartal 2023 war es revidiert noch um 0,5 % zurückgegangen. Das leichte Wachstum im ersten Quartal wurde vor allem von Anstiegen bei den Bauinvestitionen und den Exporten getragen, während die privaten Konsumausgaben zurückgingen.

In den anderen maßgeblichen europäischen Ländern sehen die IWF-Ökonomen in ihrer aktualisierten Prognose Zuwächse, die über den Erwartungen für Deutschland liegen. So wird für Frankreich und Italien ein Wirtschaftswachstum für das laufende Jahr von jeweils 0,7 % errechnet, in 2025 wird der Zuwachs in Frankreich sogar auf 1,4 Prozent steigen, während er in Italien bei 0,7 % verharrt. Höhere Wachstumszahlen verzeichnet weiterhin Spanien mit 1,9 und 2,1 %, allerdings war die Wirtschaft hier wegen der Covid-19-Pandemie besonders stark eingebrochen. Erholt hat sich das Wirtschaftswachstum in Großbritannien. Für das laufende Jahr wird dort ein Plus von 0,5 % erwartet, 2025 soll die Wirtschaft sogar wieder um 1,5 % zulegen.

Für die USA wird laut IWF im Jahr 2024 ein Wachstum des Bruttoninlandsproduktes um 2,7 % vorhergesagt, für 2025 wird ein Plus von 1,9 % erwartet. Für Japan wird für das laufende und das kommende Jahr mit 0,9 und 1,0 % eine leichte Steigerung beim Wachstum prognostiziert.

In der Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer werden konstante Wachstumszahlen erwartet. Laut der IWF-Prognose wird mit Zuwachsraten von jeweils 4,2 % für das laufende und das kommende Jahr gerechnet. Die wirtschaftliche Entwicklung dürfte dabei jedoch in den vielen einzelnen Ländern dieser Gruppe deutlich unterschiedlich ausfallen.

In China, deren Ökonomie lange Zeit die wichtigste Komponente für die hohen Steigerungsraten der Weltwirtschaft war, dürfte sich das Wachstum erneut weniger stark entwickeln. Nach einem Zuwachs von 5,2 % im vergangenen Jahr wird in der IWF-Frühjahrsprognose nun nur noch eine Zunahme von 4,6 % erwartet, für das Folgejahr gehen die Ökonomen von 4,1 % Steigerung in China aus.

Deutlich höher wird das Wachstum für Indien eingeschätzt, nach 7,8 % im Jahr 2023 folgt in dem bevölkerungsreichsten Land der Welt im laufenden Jahr ein Plus von 6,8 %. Für das Jahr 2025 wird dann ein Zuwachs auf einem weiterhin hohen Niveau von 6,5 % erwartet. Etwas erholt dürfte sich nach dem Einbruch 2022 die Volkswirtschaft in Russland zeigen. Bereits im Vorjahr war die Wirtschaft um 3,6 % gewachsen, für 2024 und 2025 erwartet der IWF nun eine weitere Erholung um 3,2 und 1,8 %.

In Lateinamerika wird das Wachstum im laufenden und im kommenden Jahr um 2,0 und 2,5 % zunehmen. Ein Plus erwarten die Ökonomen dabei auch für Brasilien, nach einer Steigerung von 2,9 % in 2023 soll es dort in den Folgejahren noch Zuwächse von 2,2 und 2,1 % geben. Für Argentinien prognostiziert der IWF dagegen starke Schwankungen. Nach einem Minus beim Bruttoinlandsprodukt 2024 von 2,8 % wird für das Folgejahr ein Plus von 5,0 % erwartet.

Geschäftsfeld Technologies

Der weltweite Zigarettenkonsum wird laut Euromonitor im Jahr 2024 mit -0,2 % im Vergleich zu 2023 weitestgehend stabil bleiben. Die zunehmenden regulatorischen Einflüsse auf die Tabakindustrie sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollständig absehbar. Auch wenn zu erwarten ist, dass die zukünftige Gesetzgebung die neuartigen Tabakprodukte (THP) stärker regulieren wird, werden diese laut Euromonitor weiter an Bedeutung gewinnen. Hier wird für 2024 mit einem globalen Wachstum von 13 % gerechnet, das jedoch regional sehr unterschiedlich ausfallen wird.

Branchenbezogene Prognose

Die Geschäftsleitung rechnet weiter steigenden regulatorischen Anforderungen, insbesondere bei den alternativen Produkten, die den Messbedarf in der Qualitätssicherung der Kunden erhöht. Dieses ergibt vielfältige Möglichkeiten für die Körber Technologies Instruments GmbH mit ihren Produkten, Lösungen für die Kunden bereitzustellen. Es ist dabei anzunehmen, dass die alternativen Produkte des Tabaksektors wie z.B. E-Zigaretten oder Tobacco-Heated-Products den Rückgang der Nachfrage nach Qualitätsmess- und Abrauchmaschinen aus dem konventionellen Bereich in zunehmender Weise kompensiert.

Entwicklung der Gesellschaft

Insgesamt ist im kommenden Geschäftsjahr mit einer Umsatzentwicklung auf leicht niedrigerem Niveau in Bezug zur Berichtsperiode zu rechnen. Für das kommende Geschäftsjahr wird auf den für die Körber Technologies Instruments GmbH relevanten Märkten mit Auftragseingängen gerechnet, die voraussichtlich signifikant unter dem Niveau des Jahres 2023 liegen. Für das EBITA wird mit spürbarem Rückgang gerechnet.

Die Folgen aus den militärischen Handlungen in Nah-Ost seit Oktober 2023 sind dabei noch nicht berücksichtigt, da sie aktuell nicht absehbar sind. Obwohl Geschäftsbeziehungen in die Region keine wesentliche Bedeutung für die Körber Technologies Instruments GmbH haben, könnten sich insbesondere bei einer Ausweitung des Konflikts dessen Folgen negativ auf die die Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft auswirken.

 

Hamburg, den 15. Mai 2024

Die Geschäftsleitung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 219.188,74 363.354,95
219.188,74 363.354,95
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 14.525,24 20.378,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 406.869,42 390.597,25
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 8.200,00
421.394,66 419.175,61
640.583,40 782.530,56
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 901.285,84 1.056.724,42
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 602.813,07 843.400,22
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.710.937,58 1.381.356,04
3.215.036,49 3.281.480,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.007.472,75 3.578.321,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.022.249,08 4.412.402,93
3. Sonstige Vermögensgegenstände 106.641,09 95.109,52
8.136.362,92 8.085.834,20
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.705,20 6.444,38
11.354.104,61 11.373.759,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.574,98 28.419,90
12.013.262,99 12.184.709,72

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 450.000,00 450.000,00
II. Gewinnvortrag 6.105.106,87 6.105.106,87
6.555.106,87 6.555.106,87
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpfllichtungen 51.654,77 58.075,58
2. Sonstige Rückstellungen 633.186,07 587.255,00
684.840,84 645.330,58
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 236.488,06 932.211,14
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 574.753,28 300.871,20
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.792.990,57 3.545.272,18
4. Sonstige Verbindlichkeiten 169.083,37 205.917,75
davon aus Steuern: € 77.496,52 (Vorjahr: € 131.737,62)
4.773.315,28 4.984.272,27
12.013.262,99 12.184.709,72

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
1. Rohergebnis 12.913.437,74 12.507.168,68
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.259.956,72 5.051.522,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 913.309,75 839.207,49
davon für Altersversorgung: € 7.690,87 (Vorjahr: € 7.275,95)
6.173.266,47 5.890.730,22
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 262.489,18 258.650,54
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.362.618,31 3.204.691,87
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 110.247,79 15.038,51
davon aus verbundenen Unternehmen: € 104.289,98 (Vorjahr: € 12.479,51)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.276,36 17.191,33
10. Ergebnis vor Steuern 3.208.035,21 3.150.943,23
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -47.704,75 60.295,87
12. Ergebnis nach Steuern 3.255.739,96 3.090.647,36
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn 3.255.739,96 3.090.647,36
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang zum Jahresabschluss 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungs-methoden

Allgemeine Angaben

Die Körber Technologies Instruments GmbH, Hamburg, hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg (Reg.Nr. HRB-Nr. 61063). Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Möglichkeiten zur Erleichterung der Berichterstattung gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Körber Technologies Instruments GmbH ist in den Körber Konzern einbezogen und fällt daher unter den Anwendungsbereich des Mindeststeuergesetztes (Gesetz zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung). Ziel der gesetzlichen Regelungen ist die Einführung einer effektiven Mindestbesteuerung großer multinationaler Unternehmen in den jeweiligen Tätigkeitsstaaten. Die Steuerhebung erfolgt erstmalig für das Kalenderjahr 2024. Als vorbereitende Maßnahmen wurden im Berichtsjahr die unter den Anwendungsbereich der Vorschriften fallenden Unternehmen identifiziert und für ausgewählte Unternehmen eine Abschätzung der Folgen vorgenommen. Mit dem Aufbau eines geeigneten Prozesses zur Erhebung der erforderlichen Daten wurde begonnen. Im Zusammenhang mit der globalen Mindestbesteuerung werden keine latenten Steuern nach § 274 HGB gebildet.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr fortgeführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßig nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Dabei umfassen die Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten.

Die Abschreibungen erfolgen bei immateriellen Vermögensgegenständen und dem Sachanlagevermögen linear über folgende betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern (ermittelt anhand von Branchen-Tabellen und individuellen Schätzungen):

EDV-Software, Lizenzen, Rechte und Werte 3 bis 8 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 4 bis 15 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre

Die Abschreibung für Zugänge im Laufe des Geschäftsjahres erfolgt zeitanteilig.

Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 1.000 EUR werden im Zugangsjahr sofort als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst.

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert bilanziert.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert am Bilanzstichtag angesetzt. Das Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Absatz 5 HGB wird beachtet.

Der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wird die Durchschnittskostenmethode zugrunde gelegt.

In die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse, unfertigen Leistungen sowie der fertigen Erzeugnisse werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung und Abschreibungen einbezogen.

Dem allgemeinen Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der fehlenden Gängigkeit, wird bei der Vorratsbewertung durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch pauschale Abschläge erfasst.

Die liquiden Mittel sind zum Nennbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Bei der Rückstellungsbewertung werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen mit einbezogen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden über ihre Restlaufzeit abgezinst. Die Abzinsung erfolgt mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre bzw. zehn Jahre für Pensionsrückstellungen.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Teilwertverfahren. Die Berechnung erfolgte unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,83 %, eines Gehaltstrends von 2,50 %, eines erwarteten Rententrends von 2,25% sowie der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Bei der Ermittlung des Rechnungszinssatzes wird vom Wahlrecht des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und eine Restlaufzeit der Altersversorgungsverpflichtungen von 15 Jahren angenommen.

Die Bewertung von ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienendem Deckungsvermögen erfolgt gemäß § 253 Abs.1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert (Marktpreis).

Die Pensionsrückstellungen werden mit den zu ihrer Absicherung dienenden Vermögensgegenständen saldiert.

Bei der Bemessung der Sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Erträge und Aufwendungen aus der Ab- bzw. Aufzinsung von Rückstellungen werden im Anhang angegeben.

Erhaltene Anzahlungen sind zum Nennbetrag bilanziert.

Die Verbindlichkeiten werden mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Währungsumrechnung

Die erstmalige Erfassung von Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt zum Devisenkurs am Tag des Geschäftsvorfalls.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag mit ihrem Umrechnungskurs bei Entstehung oder dem höheren Stichtagskurs (bei Passivposten) bzw. niedrigeren Stichtagskurs (bei Aktivposten) bewertet.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung sind als Anlage zum Anhang im Anlagenspiegel ausgehend von den historischen Anschaffungskosten dargestellt.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

in TEUR Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.007 3.578 0 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.022 4.413 0 0
- davon aus Cash-Pool 4.804 4.189 0 0
- davon aus Lieferungen und Leistungen 87 80 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 107 95 5 0
8.136 8.086 5 0

Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft betrifft das Stammkapital der Gesellschaft von TEUR 450 (Vorjahr TEUR 450).

Rückstellungen für Pensionen

Zur Erfüllung der Verpflichtungen aus Pensionen sind Wertpapiere angelegt. Sie sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Die Bewertung der Vermögensgegenstände erfolgt zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von TEUR 126 (Vorjahr: TEUR 120) bei Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 119. Die Vermögensgegenstände werden mit den jeweils zugrundeliegenden Verpflichtungen (TEUR 178; Vorjahr: TEUR 178) verrechnet.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe der von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen zehn bzw. sieben Jahre beträgt TEUR 1.

Die Höhe der Verpflichtungen für die rückgedeckten Pensionszusagen aus deferred compensation bemisst sich nach dem den Anschaffungskosten entsprechenden beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung. Die Rückstellungen werden mit den zu ihrer Absicherung dienenden Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 50) saldiert.

Die zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen erworbenen Wertpapiere sind zum Zeitwert bewertet. Dieser liegt zum Bilanzstichtag mit TEUR 7 über den Anschaffungskosten. Dem übersteigenden Betrag steht ein ausreichender frei verfügbarer Gewinnvortrag gegenüber. Eine Ausschüttungssperre besteht daher nicht.

Dem Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB aus der alternativen Bewertung der Rückstellungen mit dem nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ermittelten Abzinsungssatzes (1,75 %) steht ein ausreichender frei verfügbarer Gewinnvortrag gegenüber. Eine Ausschüttungssperre besteht daher nicht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten überwiegend Beträge für Tantiemen, Personalverpflichtungen, Gewährleistungen, Beratungs- und Abschlusskosten sowie ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 35) Lieferungen und Leistungen. Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 132).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB resultieren aus:

TEUR

Bestellobligo 3.222
Miete und Leasing 6.668
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0
INSGESAMT 9.890

Die Miet- und Leasingverpflichtungen betreffen im Wesentlichen monatliche Mietzahlungen für Grundstücke und Gebäude bis Ende Dezember 2032.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 7).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 65).

Zinsergebnis

Der Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und langfristigen Rückstellungen beträgt TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 15). Der Zinsertrag aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen beträgt TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 0).

4. Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahl

Die Zahl der Mitarbeiter - ohne Geschäftsführer und die zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten - betrug im Jahresdurchschnitt (Quartalsbetrachtung):

2023 2022
Produktion 47 47
Verwaltung 9 7
Vertrieb 20 18
Mitarbeiter insgesamt 76 72

Honorar des Abschlussprüfers

Bezüglich des im Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers verweisen wir auf den Konzernanhang der Körber AG, Hamburg.

Organe der Gesellschaft

Mitglieder der Geschäftsführung:

 

Herr Marc Naruga, Geschäftsführer, kaufmännisch

Der Geschäftsführer übte seine Tätigkeit im Berichtsjahr hauptberuflich aus.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

In den Pensionsrückstellungen sind TEUR 178 für ehemalige Geschäftsführungsmitglieder und deren Hinterbliebene enthalten. Die Bezüge Hinterbliebener von ehemaligen Geschäftsführern beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 7.

Konzernverhältnis

Die Körber Beteiligungen GmbH, Hamburg, als Obergesellschaft des kleinsten sowie die Körber AG, Hamburg, als Obergesellschaft des größten Konsolidierungskreises erstellen jeweils einen Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Körber Beteiligungen GmbH bzw. Körber AG wird im Bundesanzeiger offengelegt.

 

Hamburg, 15. Mai 2024

Körber Technologies Instruments GmbH

Marc Naruga

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 01.01.2023 Zugänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.658.238,12 4.230,00 38.933,00 0,00 2.623.535,12 2.294.883,17 148.396,21
2.658.238,12 4.230,00 38.933,00 0,00 2.623.535,12 2.294.883,17 148.396,21
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 257.257,35 0,00 0,00 0,00 257.257,35 236.878,99 5.853,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.648.495,42 120.676,50 12.846,55 8.200,00 1.764.525,37 1.257.898,17 108.239,85
3. Geleistete Anzahlungen 8.200,00 0,00 0,00 -8.200,00 0,00 0,00 0,00
1.913.952,77 120.676,50 12.846,55 0,00 2.021.782,72 1.494.777,16 114.092,97
4.572.190,89 124.906,50 51.779,55 0,00 4.645.317,84 3.789.660,33 262.489,18
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Abgänge 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.933,00 2.404.346,38 219.188,74 363.354,95
38.933,00 2.404.346,38 219.188,74 363.354,95
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 242.732,11 14.525,24 20.378,36
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.482,07 1.357.655,95 406.869,42 390.597,25
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 8.200,00
8.482,07 1.600.388,06 421.394,66 419.175,61
47.415,07 4.004.734,44 640.583,40 782.530,56

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Körber Technologies Instruments GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Körber Technologies Instruments GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Körber Technologies Instruments GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, den 17. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thorsten Dzulko, Wirtschaftsprüfer

ppa. Martin Kleinfeldt, Wirtschaftsprüfer

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