Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Shinsho Europe GmbH
Berliner Allee 55, 40212 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jun Takahashi seit 1.8.2025 | Geschäftsführer |
Makoto Kono seit 8.7.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Shinsho Corporation | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Shinsho Europe GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Allgemeine Informationen Die Shinsho Europe GmbH (SE) ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Shinsho Corporation (mit Hauptsitz in Tokio und Osaka). Die Shinsho Corporation, 1946 als Handelsunternehmen gegründet, das hauptsächlich mit Produkten der Kobe Steel Group handelt, hat ihr Handelsgeschäft in Japan und in Übersee hauptsächlich in den folgenden fünf Segmenten entwickelt. Eisen und Stahl Eisenhaltige Rohstoffe Nichteisenhaltige Materialien Maschinen und Elektronik Schweißen Die Shinsho Corporation ist ein zentrales Handelsunternehmen der Kobe Steel Group und bietet neben dem reinen Produkthandel auch eine breite Palette von Dienstleistungen an, darunter den Aufbau von neuen Lieferketten, Joint Ventures und finanzieller Unterstützung, um neue Unternehmen in den oben genannten Geschäftsbereichen zu schaffen. Die SE wurde 2009 in Düsseldorf mit dem Ziel des Marketings, der Informationsbeschaffung und der Geschäftsausweitung der Shinsho Corporation Group in Europa und der Zusammenarbeit mit der Kobe Steel Group gegründet und ist hauptsächlich im Handel mit Stahl, Nichteisenmetallen und Schweißmaterialien als Kerngeschäft tätig. Die Gesellschaft betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung. 2. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft (2-1) Ertragslage Die Automobilindustrie in Europa, unserem Hauptgeschäftsfeld, hat sich 2023 allmählich erholt, da die Engpässe bei Chips und anderen Komponenten auf dem Markt weltweit behoben wurden. Es bestehen jedoch weiterhin geopolitische Risiken, die sich auf die Logistikzeiten und -kosten und letztlich auf die Materialpreise auswirken könnten. Außerdem wurden die geldpolitischen Straffungsmaßnahmen in Europa aufgrund der hohen Inflationsrate beibehalten, und wir beobachten die Auswirkungen auf unser Geschäft genau. Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 betrugen die Umsatzerlöse 39.575 TEUR (Vorjahr: 29.388 TEUR). Für das Segment Stahl betrug der Umsatz 7.110 TEUR (im Vergleich zum Vorjahr: 140%). Die Verkäufe an Großkunden stiegen aufgrund der Erholung der Nachfrage im Automobilsektor. Außerdem ist es uns gelungen, einen zusätzlichen Auftrag mit einem bestehenden Kunden abzuschließen. Im Bereich der Nichteisenmetalle betrug der Umsatz 31.388 TEUR (im Vergleich zum Vorjahr: 135%). Der Hauptgrund dafür war, dass die Verkäufe an Automobilprojekte in der Tschechischen Republik seit dem letzten Jahr kontinuierlich gestiegen sind und sich der Export in den japanischen Automobilmarkt erholt hat. Das Segment Schweißmaterialien verzeichnete einen Umsatz von 1.063 TEUR (im Vergleich zum Vorjahr: 96%). Dies ist auf stabile Aufträge und Lieferungen von Edelstahlmaterialien an Großkunden zurückzuführen. Im Zusammenhang mit dem allgemeinen Umsatzanstieg erhöhte sich auch der Bruttogewinn. Dennoch sank die Rohertragsquote leicht von 2,9 % auf 2,5 %, was vor allem auf die Ausweitung des Handelsgeschäfts mit Automobilkomponenten zurückzuführen ist, das durch eine vergleichsweise niedrige Marge gekennzeichnet ist. Der Jahresüberschuss belief sich auf 183 TEUR (Vorjahr -233 TEUR). Zusätzlich zu der oben beschriebenen positiven Umsatz- und Bruttogewinnentwicklung trug ein Rückgang der Verwaltungskosten zum Ergebnis bei. Was die wichtigsten KPIs für unser Unternehmen betrifft, so blieben die Umsatzerlöse zwar hinter dem Budget zurück, da die tatsächlichen Produktionszahlen im Rahmen des Automobilprojekts in der Tschechischen Republik unter dem ursprünglichen Plan lag, aber der Jahresüberschuss übertraf das Budget für 2023 aus den oben genannten Gründen. (2-2) Vermögenslage Aufgrund des Status der Gesellschaft als Handelsunternehmen verfügt die SE hauptsächlich über Umlaufvermögen (Forderungen und Waren) und liquide Mittel. Die Bilanzsumme ist im Jahr 2022 auf 15.134 TEUR gesunken (im Vergleich zum Vorjahr: 96%). Die Vorräte beliefen sich auf 6.708TEUR (im Vergleich zum Vorjahr: 103%), was vor allem auf Konsignationsbestände für die Umsatzausweitung und Bestände im Rahmen von Sell-Buy-Transaktionen zurückzuführen ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken leicht auf 5.379 TEUR (im Vergleich zum Vorjahr: 86 %), hauptsächlich aufgrund der frühzeitigen Zahlung eines bestimmten Kunden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind stichtagsbedingt auf 148 TEUR zurückgegangen (im Vorjahr: 885 TEUR). Die Verbindlichkeiten, die im Wesentlichen aus kurzfristigen Verbindlichkeiten, einschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, bestehen, beliefen sich auf insgesamt 12.196 TEUR (im Vergleich zum Vorjahr: 94%). (2-3) Finanzlage Die Eigenkapitalquote stieg von 16 % im Jahr 2022 auf 18 % im Jahr 2023 im Wesentlichen aufgrund des Jahresüberschusses und einer nur leicht gesunkenen Bilanzsumme. Die SE verfügt über keine Bankkredite, hat aber mit ihrer Muttergesellschaft, der Shinsho Corporation, ein Cash Management Agreement ("GCMS") abgeschlossen, um das Risiko eines kurzfristigen Engpasses im Cashflow zu vermeiden. Insgesamt ist die Geschäftsführung mit dem Geschäftsverlauf, dem Ergebnis sowie der Finanz- und Vermögenslage des Geschäftsjahres zufrieden. 3. Geschäftsrisiken und künftige Geschäftsentwicklung (3-1) Risiken im Geschäftsbetrieb Als Hauptrisikofaktoren sehen wir in unserem Geschäft die relativ niedrigen Gewinnspannen und die Tatsache an, dass unsere Hauptkunden auf den Automobilsektor ausgerichtet sind. Was die Gewinnspannen anbelangt, so verhandeln wir darüber, Kostensteigerungen, einschließlich der Rohstoff- und Transportkosten, auf die Verkaufspreise für die Kunden umzulegen, und wir werden uns weiterhin bemühen, angemessene Gewinnspannen zu erzielen. Hinsichtlich des Wechselkursrisikos besteht die grundsätzliche Politik von der SE darin, Transaktionen (Verkäufe und Käufe) hauptsächlich mit der Muttergesellschaft, der Shinsho Corporation, in Euro abzuwickeln und bei Bedarf Devisentermingeschäfte für andere Transaktionen einzusetzen. In Bezug auf das Kreditrisiko werden die Kreditinformationen durch regelmäßig von den Rating-Unternehmen eingeholten Finanzberichte und die laufende Kommunikation mit den Geschäftspartnern überwacht. Die Vereinbarung von Zahlungszielen erfolgt in Übereinstimmung mit den internen Vorschriften der Muttergesellschaft. (3-2) Künftige Entwicklungen, Chancen und Ausblick Wie bereits erwähnt, bleiben die Umstände, die SE umgeben, aufgrund der eskalierenden geopolitischen Risiken und der sich abzeichnenden wirtschaftlichen Abschwächung in Europa und China, die sich auf die globalen wirtschaftlichen Aktivitäten auswirken könnten, unsicher. Dennoch ist SE der Meinung, dass 2024 das Jahr ist, in dem weiteres Wachstum gefordert ist. Als neues Geschäftsfeld beobachtet SE sorgfältig die Situation des Wärmepumpenmarktes in Europa, wo wir eine Ausweitung unseres Geschäfts erwarten, und kommuniziert weltweit mit Kunden und Lieferanten. Darüber hinaus erforscht SE auch die fortschrittlichen Technologien und Geräte in Europa im Bereich des Ressourcenrecyclings, die auf dem asiatischen Markt eingeführt werden und in Zukunft unser Kerngeschäft werden könnten. Der Geschäftsplan für das Jahr 2024 sieht einen Umsatz von 47.586 TEUR und einen Jahresüberschuss von 130 TEUR vor.
Düsseldorf, 17. April 2024 Shinsho Europe GmbH Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. ALLGEMEINE HINWEISE Die Shinsho Europe GmbH, Düsseldorf, wurde mit notariell beurkundetem Gesellschaftsvertrag vom 23. Januar 2009 gegründet. Die Eintragung in das Handelsregister Düsseldorf unter der Registernummer HRB 60630 erfolgte am 11. März 2009. Der Jahresabschluss der Shinsho Europe GmbH zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Shinsho Europe GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens zugrunde gelegt. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Vorjahr angewendet. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Fremdwährungsbewertung der Vorräte erfolgt zum Anschaffungskurs. Soweit erforderlich, werden Abwertungen auf gesunkene Wiederbeschaffungskosten vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstitutensind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassemittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungsdifferenzen. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND ZUR GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Das Vorratsvermögen enthält in Höhe von TEUR 3.069 (Vorjahr: TEUR 3.152) Positionen im Sinne des § 340b Abs. 2 HGB, die zu Anschaffungskosten bei der Gesellschaft als Pensionsgeber bilanziert sind. Aus der Rückübertragung der Vermögensgegenstände ergibt sich kein über die Laufzeit zu verteilender Unterschiedsbetrag. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 147 (Vorjahr: TEUR 867) gegenüber der Gesellschafterin und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Kautionen TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 26) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, ausstehende Boni, zur Erfüllung von Aufbewahrungsverpflichtungen sowie für Kosten für Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 7.508 (Vorjahr: TEUR 8.487) gegenüber der Gesellschafterin und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Fremdwährungsgewinne in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 28). Die übrigen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Fremdwährungsverluste in Höhe von TEUR 59 (Vorjahr TEUR 60). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 136 aus Miet- und Leasingverträgen mit Laufzeiten bis 2026. IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr an: - Herr Satoshi Nishimura, Kaufmann, Kobe, Japan - Herr Makoto Kono, Kaufmann, Düsseldorf Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 2. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr beläuft sich die durchschnittliche Mitarbeiterzahl, sämtlich angestellte Arbeitnehmer, auf fünf Mitarbeiter. 3. Konzernverhältnisse Zum Bilanzstichtag wurden die Anteile an der Gesellschaft zu 100 % von der Shinsho Corporation, Japan, gehalten. Shinsho Corporation, Tokyo, Japan, erstellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft einsehbar. 4. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hatten. 5. Vorschlag der Geschäftsführung für die Verwendung des ErgebnissesDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 183.370,72 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.029.682,59 auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, 17. April 2024 Makoto Kono, Geschäftsführer Satoshi Nishimura, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die Shinsho Europe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Shinsho Europe GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Shinsho Europe GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neuss, 30. April 2024 SHWP
GmbH
Marx, Wirtschaftsprüfer Smailus, Wirtschaftsprüfer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 9. Mai 2024 festgestellt. |
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