Stammdaten

Register
Amtsgericht Krefeld HRB 8807
Eingetragen
28.8.2003
Branche
Erbringung von ergotherapeutischen DienstleistungenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Service-Leistungen an die Städtisches Krankenhaus Nettetal Gesellschaft mit beschränkter Haftung - im folgenden auch Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH genannt -. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, die den Unternehmenszweck fördern. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe erwerben, errichten oder pachten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lisa Kukla
seit 24.3.2025
Prokura
Andreas Rudolph
seit 10.7.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Städtische Krankenhaus Nettetal Gesellschaft mit beschränkter Haftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Städtische Krankenhaus Nettetal Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GS-Gesundheits-Service-GmbH

Nettetal

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die GS-Gesundheits-Service-GmbH (im folgenden "Service-GmbH" genannt) besteht seit dem 01.08.2002. Sie wurde von der Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH (im folgenden "Krankenhaus" genannt) als umsatzsteuerliche Organgesellschaft gegründet. Organträger ist die Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH mit den Geschäftsführern Jörg Schneider und Christian Küsters (bis 19.04.2023) bzw. Andreas Rudolph (ab 19.04.2023). Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Service-Leistungen an die Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH. Haupttätigkeitsbereiche der Service-GmbH waren auch 2023 der Verpflegungsbereich, die Unterhaltsreinigung und die Erbringung von Dienstleistungen für das Krankenhaus.

2. Rahmenbedingungen

Das abgelaufene Geschäftsjahr wurde neben der steigenden Inflation auch den Nachwirkungen der Corona-Pandemie beeinflusst.

Die Inflationsrate für das Jahr 2023 lag unter dem historischen Höchststand des Jahres 2022. Sie ist mit knapp 6 Prozent aber weiterhin auf einem hohen Stand.

Der Krankenstand steigt gesamtwirtschaftlich als auch in der Service-GmbH deutlich. Im Jahr 2022 haben sich durchschnittlich 6,0 % der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer krank gemeldet. Der durchschnittliche Krankenstand im Jahr 2023 lag bei 6,76 Prozent (bezogen auf die gesetzlich Krankenversicherten) und ist somit nochmals angestiegen. Das zeigen Zahlen des Bundesgesundheitsministeriums und des Statistischen Bundesamtes.

3. Geschäftsverlauf

Das NetteBistro war 2023 nach der Pandemie erstmalig nach zwei Jahren ganzjährig geöffnet. Dennoch sind die Auswirkungen weiterhin deutlich spürbar. So wurden während der Pandemie interne Lösungen zur Verpflegung der Mitarbeiter der Stadt Nettetal gefunden, welche weiter fortgesetzt werden. Zudem sind Stammkunden auf andere Essendienste umgestiegen und nicht als Kunden ins NetteBistro zurückgekehrt. Da ein hohes Interesse des Krankenhauses an einer adäquaten Verpflegung seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestand, beauftragte dieses die GS-Gesundheits-Service-GmbH 2021 mit der Aufrechterhaltung der Mitarbeiterkantine und übernahm die hierdurch entstehenden ungedeckten Vorhaltekosten auch im Jahr 2023.

Vor diesem Hintergrund erhöhten sich die Erträge des NetteBistros + 123 TEUR gegenüber dem Vorjahr und lagen damit bei insgesamt + 227 TEUR. Im Gegenzug wurden krankenhausseitig 275 TEUR für die Aufrechterhaltung der Mitarbeiterbeköstigung erstattet (Vorjahr 241 TEUR).

Die Speisenlieferungen an das HPZ erhöhte sich marginal um + 5 TEUR. Die Erträge aus der Krankenhausbeköstigung konnten aufgrund steigender Krankenhausbelegung sowie einer entsprechenden Preissteigerung um + 152 TEUR deutlich gesteigert werden.

Ebenso erhöhten sich die Erträge aus Gebäudereinigung um + 89 TEUR gegenüber Vorjahr. Zudem erhöhten sich die Personalgestellung und Dienstleistungen an das Krankenhaus um 296 TEUR. Beides liegt in der Preisanpassung aufgrund gestiegener Material- und Personalkosten begründet.

Der Fahrbare Mahlzeitendienst wurde aufgrund immer steigender gesetzlicher Regelungen, welche die Belieferung unwirtschaftlich machten, mit Wirkung zum 31.12.2022 eingestellt. Ebenso wurden die Essenslieferungen an einen örtlichen Kindergarten Mitte 2023 aus Kostengründen eingestellt.

Die Gesamtumsatzerlöse lagen + 546 TEUR über dem Vorjahresniveau. Insgesamt wurde Erlöse in Höhe von 5.116 TEUR erzielt (Vorjahr 4.575 TEUR).

Den leicht gestiegenen Erträgen standen deutlich gestiegene Aufwände gegenüber. Der Personalaufwand (inkl. Gestellung) stiegt dabei um 503 TEUR (+ 17 %). Der Anstieg ist durch die deutliche Erhöhung des Mindestlohns zustande gekommen.

Die Aufwendungen für Lebensmittel erhöhten sich trotz inflationär bedingter Preissteigerungen lediglich um + 40 TEUR. Dies liegt in dem stringenteren Einkauf sowie kurzfristigerer Planung der Menüs um Angebote nutzen zu können.

Der Wirtschaftsbedarf konnte um 20 TEUR gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Der Verwaltungsbedarf erhöht sich um +7 TEUR auf 144 TEUR und liegt auf dem Niveau des Vorjahres (137 TEUR).

Insgesamt konnte damit trotz der vorgenannten Einschränkungen erneut ein ausgeglichenes Jahresergebnis von + 607 EUR erzielt werden (Vorjahr + 624 EUR). Die Vorgaben des Wirtschaftsplanes wurden leicht unterschritten (- 1 TEUR).

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Das Eigenkapital erhöhte sich um den Jahresüberschuss des Berichtsjahres in Höhe von 607 EUR. In Verbindung mit der auf 294 TEUR gesunkenen Bilanzsumme (Vorjahr 299 TEUR) erhöht sich die Eigenkapitalquote damit auf 39,6 % (Vorjahr 38,1 %). Das Jahresergebnis blieb gegenüber dem Vorjahr stabil.

Die Erstellung des Wirtschaftsplans 2024 erfolgte unter der Maßgabe, dass sich insbesondere das NetteBistro von den Nachwirkungen der Pandemie erholt und eine weitere starke Preissteigerung im Bereich Lebensmittel laut Statistischem Bundesamt ausbleibt.

Somit werden die Erträge des NetteBistros wieder auf Niveau der Umsätze von 2019 und damit deutlich über dem Vorjahresplan geplant (286 TEUR). Nichtsdestotrotz benötigt die Service GmbH weiterhin finanzielle Unterstützung durch das Krankenhaus für die Aufrechterhaltung der Mitarbeiterbeköstigung (75 TEUR).

Im Bereich der Krankenhausbeköstigung wird mit einer mengen- und preisinduzierten Steigerung von + 108 TEUR gegenüber Vorjahr gerechnet, da im Krankenhaus ebenfalls höhere Belegungszahlen veranschlagt werden.

Die Erträge der Gebäudereinigung wurden um + 82 TEUR angepasst. Aufgrund der Anhebung des Mindestlohns sowie der deutlichen inflationär bedingten Teuerungen wurden sowohl der Stundenlohn als auch die Materialkosten angehoben.

Auch der Personalkostenbereich (inkl. Gestellung) steigt aufgrund der deutlichen Anhebung des Mindestlohns und der Erhöhung des Personals um 5 VK um + 581 TEUR zum Wirtschaftsplan 2023.

Im Hinblick auf die Lebensmittelkosten wird erwartet, dass sich diese aufgrund der geplanten Steigerung der Patientenbeköstigung sowie der Preis- und Lieferschwankungen um + 81 TEUR gegenüber dem Vorjahresplan erhöhen. Im Bereich des Verwaltungsaufwands wurde an der Prognose des Vorjahres geplant. Insgesamt wird eine Aufwandssteigerung von + 464 TEUR gegenüber dem Vorjahres-Ist veranschlagt, welche größtenteils in den Personalkosten begründet liegen. Nennenswerte Investitionen sind für das Jahr 2024 nicht geplant.

Insgesamt sieht der Wirtschaftsplan 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis von + 2 TEUR vor und liegt damit in der Größenordnung des Planansatzes des Vorjahres (+ 2,1 TEUR).

5. Gesamtbeurteilung

Zusammenfassend wurden die Vorgaben des Wirtschaftsplanes eingehalten und trotz der Nachwirkungen der Pandemie im NetteBistro sowie der inflationären Teuerung, insbesondere der Lebensmittel, ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt. Auch für 2024 wird, trotz anhaltender Inflation, mit einem leicht positiven Ergebnis gerechnet.

6. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht

Die zukünftige Entwicklung der Risiken von Inflation und weiteren Mindestlohnsteigerungen sowie Lieferengpässe einhergehend mit teuer einzukaufenden Alternativprodukten im Bereich der Lebensmittel können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Jahr 2024 noch weiter belasten. Preissteigerungen wurden im Wirtschaftsplan eingepreist, jedoch sind die konkreten Auswirkungen für das Jahr 2024 noch nicht hinreichend verlässlich absehbar.

Eine Abnahme der Lieferengpässe ist noch nicht abzusehen. Zudem passen laut dem Statistischen Bundesamt die Verbraucher nun merklich ihr Konsumverhalten der Inflation an. Von einem Umdenken und gesteigerten Kaufverhalten trotz rückläufiger Inflationsrate ist derzeit nicht auszugehen.

Die Lebensmittelpreise steigen aber nicht erst seit einem Jahr, sondern bereits seit dem Sommer 2021. Wenn man die Preise im April 2024 mit der Zeit vor den Preisschocks ab Juni 2021 vergleicht, ergibt sich sogar eine Steigerung um über 29 Prozent. Die Lebensmittelpreise bleiben weiterhin auf einem hohen Niveau und waren seit März 2023 sogar die Haupttreiber der hohen Inflationsrate laut der Verbraucherzentrale. Viele Faktoren verändern die Situation in der Landwirtschaft und der Lebensmittelwirtschaft. Die Kosten für Energie, Düngemittel und Futtermittel bleiben höher als in der Vergangenheit, Arbeitskräftemangel und Mindestlohn verteuern die Personalkosten. Die Teuerung bei Nahrungsmitteln lag seit April 2022 höher als die allgemeine Inflationsrate.

Die Möglichkeiten zum Ausbau des Angebotes an Serviceleistungen für die Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH, die NetteVital GmbH wie auch externe Kunden werden kontinuierlich geprüft, um hierüber positive Effekte für den Geschäftsbetrieb zu generieren.

Nettetal, 8. Mai 2024

Jörg Schneider, Geschäftsführer

Andreas Rudolph, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.316,00 0
I. Sachanlagen 3.316,00 0
Einrichtungen und Ausstattungen 3.316,00 0
B. UMLAUFVERMÖGEN 291.431,27 299
I. Vorräte 46.749,36 43
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 46.749,36 43
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 185.773,15 219
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 174.191,75 216
- davon gegen Gesellschafter: EUR 97.698,10 (Vorjahr: TEUR 213)
2. Sonstige Vermögensgegenstände 11.581,40 3
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 58.908,76 37
294.747,27 299

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
TEUR
A. EIGENKAPITAL 116.807,47 117
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnrücklagen 91.200,42 91
III. Jahresüberschuss 607,05 1
B. RÜCKSTELLUNGEN 117.715,45 111
1. Steuerrückstellungen 273,00 1
2. Sonstige Rückstellungen 117.442,45 110
C. VERBINDLICHKEITEN 60.224,35 71
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 41.231,43 55
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 41.231,43 (Vorjahr: TEUR 55)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.253,40 0
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.253,40 (Vorjahr: TEUR 0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 16.739,52 16
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 16.739,52 (Vorjahr: TEUR 16)
- davon aus Steuern: EUR 16.346,49 (Vorjahr: TEUR 16)
294.747,27 299

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 
EUR
2022 
TEUR
1. Umsatzerlöse 5.115.325,63 4.569
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.088,75 6
5.116.414,38 4.575
3. Materialaufwand 1.435.106,10 1.413
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 816.152,86 773
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 618.953,24 640
4. Personalaufwand 3.504.849,31 3.001
a) Löhne und Gehälter 2.906.963,16 2.493
b) Soziale Abgaben 597.886,15 508
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 107,93 0
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 175.494,19 160
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 249,80 0
8. Ergebnis nach Steuern/
Jahresüberschuss
607,05 1

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die GS-Gesundheits-Service-GmbH hat ihren Sitz in Nettetal und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Krefeld unter der Nummer HRB 8807.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Die GS-Gesundheits-Service-GmbH, Nettetal, ist eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.

2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der bisher aufgelaufenen und im Geschäftsjahr planmäßig fortgeführten Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften behandelt.

Die Vorräte betreffend Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu ihren Nominalbeträgen angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 liegen nicht vor.

3. Angaben zu den Posten der Bilanz

Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter bzw. bis zu einem Jahr.

Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (174.191,75 EUR) werden Forderungen gegen die Gesellschafterin Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH in Höhe von 97.698,10 EUR sowie Forderungen gegen die NetteVital GmbH in Höhe von 76.493,65 EUR ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 2.253,40 EUR betreffen in voller Höhe die MVZ Nettetal GmbH.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Jahresergebnis in der angegebenen Höhe belastet.

5. Sonstige Angaben

Mutterunternehmen

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Städtisches Krankenhaus Nettetal GmbH, Nettetal, einbezogen. Der Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger einzureichen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

Herr Jörg Schneider

Herr Christian Küsters (bis 19. April 2023)

Herr Andreas Rudolph (seit 19. April 2023)

Mitarbeiter der Gesellschaft

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 117 Mitarbeiter beschäftigt.

Nettetal, 8. Mai 2024

Jörg Schneider, Geschäftsführer

Andreas Rudolph, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GS-Gesundheits-Service-GmbH, Nettetal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GS-Gesundheits-Service-GmbH, Nettetal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GS-Gesundheits-Service-GmbH, Nettetal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, 31. Mai 2024

Solidaris Revisions-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Zweigniederlassung Münster

Alexander Schmidt
Wirtschaftsprüfer
Steuerberater
Stefan Lödding
Wirtschaftsprüfer

Beschluss über die Ergebnisverwendung 2023

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. August 2024 festgestellt worden.

Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 21. August 2024 wird der Jahresüberschuss in Höhe von 607,05 EUR der Gewinnrücklage zugeführt.

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