Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
DBW-Fiber-Neuhaus GmbHLiquidiert
Thomas-Mann-Straße 44, 98724 Neuhaus am Rennweg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
DISKUS Dreihundertfünfte Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH (zukünftig firmierend als DBW Advanced Fiber Technologies GmbH) | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbHKielKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 20201. Grundlagen des Konzerns Die DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbH ist eine familiengeführte, mittelständische Unternehmensgruppe, die diversifiziert in technologisch und strukturell sehr unterschiedlichen Nischenmärkten tätig ist. Die Unternehmen der Sauer-Gruppe sind in der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb von Mittel- und Hochdruck-Kompressoren für Luft und neutrale Gase sowie im entsprechenden Ersatzteilgeschäft global aktiv. Die Sichert-Gruppe produziert Outdoor-Gehäuse für Breitband- und Glasfasernetze im Telekommunikationsbereich. Die FEW-Gruppe stellt flexible Lötanschlüsse für Front- und Heckscheiben im Automobilbereich her. Die Erichsen-Gruppe stellt Prüf- und Messmittel für die Prüfung von Blech, Oberflächen, Korrosion und Material her. Die Profilator-Gruppe produziert und vertreibt weltweit Präzisionsmaschinen zur Herstellung von Verzahnungsteilen. Die DBW-Gruppe ist weltweit im Bereich der thermischen und akustischen Dämmung mit Schwerpunkt Automotive tätig. Die MESSRING-Gruppe, bis Ende November 2020 Krailling (mittlerweile Umzug nach Gilching) bei München, ist Marktführer im Bereich der Entwicklung und Implementierung von Crashtest-Technologien sowie von Testsystemen für autonome Fahrzeuge. Aufgrund der unterschiedlichen Aktivitäten der verschiedenen Unternehmen sind sie seit 2016 zwei Marktbereichen zugeordnet, die ihre Technologien und Märkte eindeutig definieren. Die zwei Marktbereiche sind 1. klassischer Maschinen- und Anlagenbau und 2. technische Produkte. Alle Umsätze werden diesen Marktbereichen entsprechend zugeordnet. Die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern betrug zum Jahresende knapp 2.400 Mitarbeiter (ohne Leiharbeitskräfte) mit sinkender Tendenz im Verlauf 2020 aufgrund der COVID-19-Pandemie-Effekte. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen sowie Geschäftsverlauf (Quellen: www.statista.com, www.handelsblatt.com, www.vdma.de): 2020 hat die COVID-19-Pandemie die wirtschaftlichen Aktivitäten global und somit auch sämtliche Beteiligungen der DMB stark beeinflusst. Durch den zeitweisen Shutdown in vielen Ländern kam es temporär zu massiven Produktionsrückgängen und -stillständen, zu Unterbrechungen der globalen Lieferketten und zu erheblichen Rückgängen in den Auftragseingängen, Umsätzen und Kapazitätsauslastungen in vielen Branchen und Ländern. Im Jahresvergleich 2019 zu 2020 stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in China um etwa 2,3%, in Deutschland schrumpfte es um knapp 5% und in den USA sowie weltweit um circa 3,5%. Nach Einschätzung des VDMA verzeichnet der deutsche Maschinenbau mit etwa 9% Rückgang bei den Auftragseingängen im Vergleich zum Vorjahr den größten Dämpfer seit der Finanzkrise 2008/2009. Laut statista.com sank die globale Automobilproduktion im selben Zeitraum um ca. 20% von über 80 Mio. Einheiten auf unter 64 Mio. Neben den Effekten der Pandemie war das wirtschaftliche und politische Umfeld 2020 weiterhin geprägt von den globalen Handelskonflikten, dem laufenden industriellen Wandel, insbesondere im Automobilsektor, sowie den europäischen Auswirkungen des Brexit. Insgesamt führten die daraus resultieren Unsicherheiten zu einer Zurückhaltung in vielen Investitionsentscheidungen und negativen Geschäftsentwicklungen. Die staatlichen Unterstützungsprogramme zur Abfederung der Pandemieeffekte auf Unternehmen wurden massiv ausgeweitet. 3. Marktbereich Maschinen- und Anlagenbau Die diesem Marktbereich zugeordneten Umsätze stellen überwiegend kundenspezifische Maschinen, Aggregate und Anlagen für verschiedene globale Abnehmer her. Diese sind Branchen wie Automotive, Schiffbau, Energie-/Lebensmittelindustrie zugeordnet. Die strategische Entwicklung und Basiskonstruktion erfolgen in Deutschland, während die ausländischen Unternehmen wertschöpfende Tätigkeiten inklusive Auftragskonstruktion in den Abnehmerländern aufgebaut haben. Die Schwerpunktmärkte sind China, Nordamerika, Großbritannien und EU-Staaten. Insgesamt waren Auftragseingänge und Produktionsvolumen in diesem Marktbereich deutlich negativ, da z.B. im Schiffbau wenige Neubestellungen getätigt wurden und in der Automobilindustrie ein erheblicher Rückgang der Investitionen im klassischen Antriebsstrang und Getriebebau besteht. Auch der Qualitäts- und Messbereich wurde aufgrund der Investitionszurückhaltung sowie des stringenten Kostenmanagements auf der Abnehmerseite negativ beeinflusst. Der Servicebereich konnte sich dank hoher Ersatzteilverkäufe knapp behaupten, war jedoch leider nur eingeschränkt tätig, da die Servicetechniker pandemiebedingt vor Ort keine Arbeiten an den installierten Maschinen ausführen konnten. 4. Marktbereich Technische Produkte Der Marktbereich Technische Produkte umfasst Unternehmen und Umsatzanteile, die durch den Verkauf von technischen Teilen und Komponenten mit Seriencharakter entstehen. Die Produkte gehen in diverse Branchen, wie z.B. Bahn, Automotive, Zulieferer, Telekommunikation und klassischen Anlagenbau. Die durch die Pandemie bedingten Produktionsstopps betrafen die Unternehmen dieses Marktbereichs unmittelbar. Sie mussten sofort mit striktem Kostenmanagement und Kapazitätsanpassungen reagieren. Im 2. Halbjahr 2020 erholte sich das Produktionsniveau wieder, und besonders durch stark erhöhte Abrufe aus China konnte das Sinken des Umsatzniveaus einigermaßen aufgefangen werden. Neue Anwendungen, besonders im Bereich der E-Mobilität, konnten erfolgreich platziert werden. Sie schaffen die Voraussetzungen für zukünftiges Wachstum in diesem Bereich. 5. F&E-Bericht Auch zukünftig werden wir unsere Produktprogramme in allen Unternehmen und Marktbereichen weiterentwickeln und unseren Kunden technologisch führende und zuverlässige Produkte sowie Systemlösungen anbieten. Dies betrifft in allen Beteiligungen den Bereich Digitalisierung durch Einführung neuer ERP/CRM-Systeme und verstärktes mobiles Arbeiten, den Bereich E-Mobilität durch die Entwicklung neuer Anwendungen für z.B. beheizbare Frontscheiben oder akustische Dämmung für E-Autos sowie den Bereich Industrie 4.0. 6. Wirtschaftliche Lage in Zahlen 6.1 Ertragslage Die Umsatzerlöse und das Konzernergebnis vor Ertragssteuern und Teilabführungsgewinn sind die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der Gruppe. Die Entwicklung der DMB-Gruppe wollen wir mit folgenden Zahlen darstellen:
Der Umsatz sank insgesamt leicht um 2,2% und bleibt damit auf Vorjahresniveau, wobei es innerhalb des Konzerns zu merkbaren Verschiebungen kam. Der Großteil des Rückgangs ist auf den Marktbereich "Technische Produkte" zurückzuführen. Mit 134 Mio. € liegen die Einzelkosten um 11,6% unter dem Niveau des Vorjahres. Der Deckungsbeitrag steigt um 2,6%-Punkte an (58,0%; Vorjahr: 55,4%). Der Rückgang des Betriebsaufwandes beruhte mit 4,1 Mio. € zum größten Teil auf geringeren Ausgaben (hierzu zählen insbesondere geringere Reisetätigkeiten aufgrund der COVID-19-Pandemie) und gegenläufigen Effekten im Bereich der planmäßigen Abschreibungen, die sich um 0,9 Mio. € erhöhten. Im Neutralen Ergebnis werden vor allem Währungsumrechnungsergebnisse, Forderungsverluste, Veränderung bestimmter Rückstellungen sowie einmalige Vorgänge wie Ergebnisauswirkungen von Änderungen in der Unternehmensstruktur oder Anlagenabgängen oder Bewertungsänderungen abgebildet. Im Berichtsjahr führten eine außerplanmäßige Goodwill-Abschreibung und Effekte aus der Währungsumrechnung, Verluste aus Anlageverkäufen sowie Rückstellungen für Vertragsstrafen zu einem negativen Ergebnis von 4,5 Mio. €. Die im letzten Konzernabschluss aufgrund der COVID-19-Pandemie prognostizierten Rückgänge für Umsatz und Ergebnis wurden nur in Teilen realisiert. Die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft hat sich als weniger stark erwiesen als angenommen. Besonders durch stark erhöhte Abrufe aus China konnte das Sinken des Umsatzniveaus einigermaßen aufgefangen werden. 6.2 Finanzlage Der aufgrund der Ertragsstärke hohe Mittelzufluss aus Geschäftstätigkeit und die hohe Eigenkapitalquote gewährleisten eine gute Liquiditätsversorgung. Zum Periodenergebnis von 5,4 Mio. € kamen Abschreibungen von 21,0 Mio. €. Nach Mittelverwendung innerhalb der kurzfristigen Bilanzpositionen standen davon 38,7 Mio. € für weitere Mittelverwendung zur Verfügung. In Anlagevermögen wurde 18,5 Mio. € investiert, an Minderheits- und Mehrheitsgesellschafter 1,0 Mio. € ausgeschüttet. Aus Währungsdifferenzen resultieren 2,2 Mio. € Liquiditätsverschlechterung. Der Saldo aus Bankguthaben und Bankverbindlichkeiten verändert sich damit um +24,8 Mio. € auf -99,0 Mio. €. Die Gruppe verfügt über ausreichende Kreditlinien um ihr Geschäft zu finanzieren. Die Finanzierung ist solide. Das vorhandene Anlagevermögen von 123 Mio. € ist zu 137% durch mittel- und langfristiges Kapital gedeckt. 6.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 340 Mio. €. Nach Abzug der Forderungen gegen Gesellschafter verbleiben als Betriebsvermögen 332 Mio. €, wovon 123 Mio. € langfristig im Anlagevermögen gebunden sind, 172 Mio. € auf das Umlaufvermögen ohne Cash-Positionen und 32 Mio. € auf liquide Mittel entfallen. Darüber hinaus entfallen 3 Mio. € auf aktive latente Steuern und 2 Mio. € auf aktive Rechnungsabgrenzungsposten. Die Vorräte betrugen 89 Mio. €. Für das Gesamtjahr errechnete sich eine Durchschnittsvorratslaufzeit bezogen auf den Umsatz von 76 nach 87 Tagen im Vorjahr. Die Kundenforderungen, die sich zum Stichtag auf einen Wert von 73 Mio. € beliefen, betrugen im Jahresdurchschnitt 76 Mio. € mit einer Durchschnittsforderungslaufzeit von 66 Tagen nach 90 Tagen im Vorjahr. Zusammenfassend wird die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns als solide angesehen. 7. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Zur Minimierung der Risiken und Ausnutzung der Chancen der Absatz- und Beschaffungsmärkte werden kontinuierlich alle verfügbaren Informationen unternehmensbezogen über Volumen- und Preisentwicklungen gesammelt und ausgewertet. Die Qualität unserer Produkte unterliegt in allen Unternehmen ständigen Kontrollen. Neuentwicklungen werden erst nach ausgiebigen Tests für die Vermarktung freigegeben. Gegen versicherbare Risiken bestehen Versicherungen, darunter auch eine Betriebs- und eine Produkthaftpflichtversicherung. Zur Verringerung von der Organisation inhärenten Risiken werden geeignete organisatorische Maßnahmen getroffen. Die Pandemie ist und bleibt das größte Risiko für die weltweite Konjunktur, auf deren Herausforderungen wir in allen globalen Märkten und Beteiligungen entsprechend reagieren. Striktes Kostenmanagement, die Nutzung staatlicher Unterstützungsprogramme und die Fortführung von Innovationsprojekten stellen uns jedoch für die Zukunft gut auf. Den uns bekannten Risiken ist im Jahresabschluss in ausreichendem Maße Rechnung getragen. Im Rahmen eines Werthaltigkeitstests wurden alle Beteiligungen der DMB überprüft und vorsorglich notwendige Korrekturen im Segment Anlagen-/Maschinenbau vorgenommen. Dem Ausfallrisiko von Forderungen begegnen wir mit einem konsequenten Forderungsmanagement. Aus der stark internationalen Ausrichtung unserer Unternehmen resultieren Liefer- und Zahlungsströme in unterschiedlichen Währungen. Zur Absicherung gegen Schwankungen bei Geldeingängen aus Aufträgen und Forderungen werden für die Währungen US-Dollar, Britisches Pfund und Japanischer Yen Devisenterminverkäufe getätigt. Die Absicherungen liegen dabei immer mit einem Sicherheitsabschlag unter dem geplanten Auftragsvolumen konzerneigener Kunden und dem tatsächlichen Auftragsvolumen dritter Kunden. Zum Stichtag betrug das Volumen der Währungsterminverkäufe 14,4 Mio. €. Währungsunsicherheiten in Tschechischen Kronen und Ungarischen Forint auf der Beschaffungsseite werden durch entsprechende Devisentermineinkäufe verringert. Das Volumen der Termineinkäufe liegt dabei ebenfalls immer unter dem Planungsvolumen. Hier waren zum Abschlussstichtag Geschäfte mit einem Volumen von 9,2 Mio. € offen. Um Preisrisiken im Material- und Energiebereich zu verringern, legen wir die Preise durch Rahmenverträge mit unseren Lieferanten fest. Diese Rahmenverträge haben in der Regel eine Laufzeit von einem Jahr. Die natürlich gegebenen Unsicherheiten und Risiken gefährden nach unserer Einschätzung die Gesamtgruppe nicht. Nach derzeitigem Stand und vorbehaltlich der weiteren globalen Pandemieentwicklung prognostizieren wir für 2021 für die Gruppe ein leichtes organisches Wachstum von Umsatz und Ergebnis. Grundlage unserer Aussagen sind die marktüblichen Branchenreports und Aussagen der großen Forschungsinstitute für unsere Unternehmensbereiche. Auch sie stehen unter dem Vorbehalt der Pandemieentwicklung und sind daher weit davon entfernt, verlässlich zu sein. In ihren technologischen Nischen, der breiten Aufstellung und internationalen Ausrichtung ist die DMB für die nächsten Jahre solide aufgestellt. Den Compliance-Anforderungen werden wir durch konsequente Verfolgung unseres "Code of Conduct" in allen Unternehmen gerecht und setzen die EU-Richtlinie DSGVO/GDPR in unseren Unternehmen ein. A. Technische Produkte Im Bereich der technischen Produkte sind wir durch mögliche Produktionsstopps der Automobilwerke von VW, BMW, Daimler Benz, Audi in Europa und von GM, Ford, FCA außerhalb Europas sofort und unmittelbar global betroffen. Die Produktion in Deutschland und Europa wird sukzessive den reduzierten Abrufen angepasst und stark kapazitätsflexibel ausgerichtet. Insgesamt reagieren die Werke inzwischen mit großer Flexibilität. In China sind die Werke wieder auf Vorcorona-Niveau und geben positive Signale für 2021. In allen Unternehmen bereitet man sich operativ auf Änderungen vor, um Kapazitäten nach oben anzupassen. Wie sich die Nachfragesituation in den nächsten Monaten konkret entwickeln wird, ist weiterhin unsicher. B. Maschinen-/Anlagenbau Im Kompressorenmarkt ist bisher kein Einbruch der Auslieferungen und nur leicht beim Auftragseingang zu verzeichnen. Das Servicegeschäft im Schiffbau läuft bisher relativ stabil, da die Kunden fahrender Schiffe weiterhin ihre gewöhnlich benötigten Ersatzteile bestellen und Wartungen vornehmen. Hier sind steigende Frachtraten ein positives Signal. Wir sehen Chancen, den für 2021 geplanten Umsatz zu erreichen, erwarten beim Auftragseingang jedoch Unsicherheiten, die von einem niedrigeren Orderlevel ausgehen lässt. Im klassischen Maschinenbau erwarten wir deutliche negative Verschiebungen, da besonders die automotivenahen Märkte betroffen sind. Vor allem Maschinen zur Herstellung von Getriebeteilen und Bremsscheiben oder zur Blechprüfung sind hier tangiert. Kunden haben bereits ausgelieferte Maschinen noch nicht abgenommen, verschieben Auslieferungen und Servicetechniker können weltweit keine Einsätze durchführen. Wir gehen hier von einem schwierigen Jahr 2021 aus, da aufgrund der langen Lieferzeiten und des geringen Auftragsbestandes wenige positive Signale sichtbar sind. Mit den Tarifparteien wurden Tarifanpassungen und Kurzarbeit für 2021 vereinbart und im Werkzeugmaschinenbereich wird ein strategisches Zukunftskonzept mit externer Unterstützung erstellt. 8. Nachtragsbericht Die COVID-19-Pandemie hat das Geschäftsjahr 2020 stark beeinflusst. Shutdowns in vielen Ländern, Unsicherheiten und notwendige Anpassungsmaßnahmen prägten insbesondere das erste Halbjahr. Vorsorglich wurde auf DMB-Gruppenebene ein KfW-Coronaantrag gestellt und am 23. Juni 2020 genehmigt. Dank der Besserung im zweiten Halbjahr 2020 und der Aussichten für 2021 haben wir die Mittel nicht in Anspruch genommen und den KfW-Coronaantrag im März 2021 zurückgegeben. Für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Beteiligungen bestehen Risiken aufgrund des weiterhin ungewissen Pandemie-Verlaufs. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die derzeitige Liquiditäts- und Finanzlage der Gruppe ausreicht, das Jahr 2021 ohne zusätzliche Linien oder Kredite zu bewältigen. Zum 1. Januar 2021 scheidet die Sichert-Gruppe aus der DMB per Anteilsverkaufsvertrag vom 8. September 2020 aus. Die Entkonsolidierung wird im Konzernabschluss 2021 vollzogen.
Kiel, Mai 2021 KonzernbilanzAktiva
Passiva
Konzerngewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangI. Konsolidierungskreis, Konsolidierungsgrundsätze (1) Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss aufstellt, ist die DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Kiel; diese ist im Handelsregister beim Amtsgericht Kiel, Abteilung B, unter der Nr. 2409 KI eingetragen. Die in diesen Konzernabschluss einbezogenen Beteiligungen sind in Nr. 48 dieses Anhangs aufgeführt. (2) Gegenüber dem Vorjahr hat sich die folgende Veränderung im Konsolidierungskreis ergeben: Erstmalig konsolidiert wurde die FEW Zandov, s.r.o. Zandov, Tschechische Republik. Aufgrund der geringen Größe und des relativ geringen Umfangs der Geschäftstätigkeit dieser Gesellschaft ist die Vergleichbarkeit des Konzernabschlusses des Berichtsjahres mit dem Konzernabschluss des Vorjahres durch die Erstkonsolidierung nicht eingeschränkt. (3) Der Konzernabschlussstichtag entspricht dem des Mutterunternehmens und bis auf Elgi Sauer Compressors Ltd., Coimbatore, Indien, aller weiteren einbezogenen Unternehmen. Bei dieser Gesellschaft ist der handelsrechtliche Abschlussstichtag der 31. März. Es wird ein Zwischenabschluss für das Kalenderjahr erstellt. (4) Die einbezogenen Unternehmen, die vor dem 1. Januar 2010 erworben und erstmalig konsolidiert worden sind, sind nach der Buchwertmethode konsolidiert worden. Danach erfolgt die Erstkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode. Die Verrechnung der Anschaffungswerte der Beteiligungen mit den auf sie entfallenden Eigenkapitalanteilen erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss bzw. zum Zeitpunkt des Erwerbs. (5) Gegenseitige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge werden gegeneinander verrechnet. (6) Zwischengewinne werden eliminiert. (7) Die Umrechnung der Bilanzen der Tochterunternehmen aus den USA, Tschechien, Großbritannien, Schweiz, Polen, Indien, Brasilien, Mexiko und China in die funktionale Währung des Mutterunternehmens, den Euro, erfolgt grundsätzlich mit den Stichtagskursen zum 31. Dezember 2020. Das gezeichnete Kapital, die Rücklagen sowie der Ergebnisvortrag der ausländischen Tochtergesellschaften werden mit den historischen Kursen umgerechnet. Die im Rahmen dieser Konsolidierung auftretenden währungsbedingten Differenzen werden in den Posten "Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung" eingestellt. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit Durchschnittskursen umgerechnet. Sich ergebende Differenzen zwischen Ergebnis laut Gewinn- und Verlustrechnung und Ergebnis laut Bilanz werden als separate Position im Eigenkapital ausgewiesen und bei dem Konzernabschluss des folgenden Jahres dem Ergebnisvortrag zugeschlagen. Darüber hinaus werden die Differenzen, die sich aus der gegenseitigen Konsolidierung von Forderungen und Verbindlichkeiten ergeben, in den Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung übernommen. (8) In der Konzernbilanz ist für nicht dem Mutterunternehmen gehörende Anteile an in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ein Ausgleichsposten für die Anteile der anderen Gesellschafter in Höhe ihres Anteils am Eigenkapital unter dem Posten "nicht beherrschende Anteile" innerhalb des Eigenkapitals gesondert ausgewiesen. In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist der im Jahresergebnis enthaltene, anderen Gesellschaftern zustehende Gewinn und der auf sie entfallende Verlust nach dem Posten "Konzernjahresüberschuss" unter dem Posten "Nicht beherrschende Anteile" gesondert ausgewiesen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (9) Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. (10) Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sowie der Einzelabschlüsse wird die Konzernbilanzierungsrichtlinie der DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbH beachtet. Die Gliederung der Bilanz nach § 266 HGB wird zur besseren Darstellung um die "Forderungen/Verbindlichkeiten gegen/-über Gesellschafter/n" und den Posten "Stille Einlagen" innerhalb der Verbindlichkeiten erweitert. (11) Die abnutzbaren immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, soweit es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, sowie außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Fremdkapitalzinsen und selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert. Den Abschreibungen liegen im Wesentlichen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Es werden ganz überwiegend lineare Abschreibungen vorgenommen. (12) Als Geschäfts- oder Firmenwert werden im Wesentlichen die Geschäfts- oder Firmenwerte der im Geschäftsjahr 2008 erworbenen Sichert-Gruppe, der in 2013 erworbenen Erichsen-Gruppe, der im Geschäftsjahr 2015 erworbenen Profilator-Gruppe, der im Jahr 2016 erworbenen HAUG-Gruppe, der im Jahr 2017 erworbenen DBW-Gruppe sowie der im Jahr 2019 erworbenen Elmed und der MESSRING-Gruppe ausgewiesen. Als Nutzungsdauer für den Geschäfts- oder Firmenwert wurden aufgrund des langen Lebenszyklus der Produkte für die Zugänge vor 2016 15 Jahre festgelegt, für Zugänge ab 2016 10 Jahre. (13) Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten beziehungsweise bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. (14) Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu fortgeschriebenen Durchschnittspreisen (gewogenes arithmetisches Mittel) bzw. niedrigerem letzten Einkaufspreis. Gängigkeitsabschläge werden vorgenommen. (15) Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Material- und Fertigungskosten auch Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden in den unfertigen und fertigen Erzeugnissen nicht aktiviert. Gängigkeitsabschläge werden vorgenommen ebenso wie Wertberichtigungen zur Berücksichtigung von niedrigeren Umsatzerlösen. (16) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert oder bei erkennbaren Einzelrisiken nach Abzug von Einzelwertberichtigungen sowie wegen des allgemeinen Kreditrisikos nach Pauschalwertberichtigungen bewertet. Forderungen in Fremdwährungsbeträgen werden zum Bilanzstichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) bzw. durch Termingeschäfte abgesicherte Kurse umgerechnet. (17) Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihrem Nennwert ausgewiesen. (18) Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen. (19) Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bewertungsansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB bzw. § 306 HGB zulässig ist. Der zugrunde gelegte Steuersatz orientiert sich jeweils an den Steuersätzen für die Körperschaftsteuer bzw. in Deutschland auch für die Gewerbesteuer. Die zugrunde gelegten Steuersätze reichten von 19 % für Vereinigtes Königreich, Polen, Tschechische Republik, bis 32 % für den Hauptstandort in Deutschland. Die latenten Steuern werden aus Praktikabilitätsgründen innerhalb der Einzelunternehmen saldiert, in der Konzernbilanz aber unsaldiert ausgewiesen. (20) Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. (21) Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Es wurde ein Endalter von 65 Jahren zu Grunde gelegt. Es wurden hauptsächlich jährliche Lebenshaltungskostensteigerungen und eine Anpassung der laufenden Renten von 2,0 % der Berechnung zugrunde gelegt. Der überwiegende Abzinsungssatz von 2,34 % ist der von der Deutschen Bundesbank (RückAbzinsV) hierfür veröffentlichte Durchschnittszinssatz der letzten zehn Jahre. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zwischen der mit diesem Betrag ermittelten Rückstellung und der mit dem Durchschnittszins der letzten sieben Jahre beträgt € 202.412 wobei die Rückstellung bei Abzinsung mit dem Durchschnittssatz der letzten sieben Jahre um diesen Betrag höher läge. (22) Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. (23) Die Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährungsbeträgen werden zum Bilanzstichtagskurs (Devisenkassamittelkurs) bzw. durch Termingeschäfte abgesicherte Kurse umgerechnet. III. Bilanzerläuterungen (24) Anlagevermögen Die Entwicklung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlageposten ergibt sich aus der Anlage zum Anhang. (25) Zum Bilanzstichtag betrugen die eliminierten Zwischengewinne in den Vorräten T€ 4.411 (Vorjahr T€ 3.939). (26) Die Zahlungsmittel in der Bilanz umfassen die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Finanzmittelfonds in der nach der indirekten Methode aufgestellten Konzernkapitalflussrechnung beinhaltet neben den Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten auch die kurzfristigen Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. (27) Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bewertungsansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB bzw. § 306 HGB zulässig ist. Aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurden in Höhe von T€ 470, (Vorjahr T€ 461) gebildet. Sie betreffen für das Berichtsjahr nur ein Unternehmen und wurden in etwa gleicher Höhe durch negative aktive latente Steuern wegen steuerlicher Mehrabschreibungen auf Anlagevermögen für dieses Unternehmen ausgeglichen. Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus steuerlicher Höherbewertung von Vorratsvermögen. Ferner spielen unterschiedliche steuerliche Wertansätze für Anlagevermögen sowie die steuerliche Nichtanerkennung von Rückstellungen eine Rolle. Die aktivierten latenten Steuern betragen € 3,3 Mio. (Vorjahr € 3,0 Mio.). Die latenten Steuern werden aus Praktikabilitätsgründen innerhalb der Einzelunternehmen saldiert, in der Konzernbilanz aber unsaldiert ausgewiesen. (28) Als gezeichnetes Kapital ist lediglich das Stammkapital des Konzernmutterunternehmens auszuweisen. (29) Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung enthält die passiven Unterschiedsbeträge aus der Konsolidierung von Tochterunternehmen. Er hat Eigenkapitalcharakter. (30) Der Ausgleichsposten aus Währungsumrechnung enthält Differenzen, die durch das ergebnisneutrale Fortführen von Anfangswerten sowohl in der Fremdwährung als auch in Euro entstanden sind, sowie Währungsdifferenzen aus der Konsolidierung der gegenseitigen Verrechnungen. (31) Die nicht beherrschenden Anteile beinhalten die den außenstehenden Gesellschaftern zuzurechnenden Teile des gezeichneten Kapitals sowie ihre Ergebnisanteile. (32) Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Personalkosten, Gewährleistungsverpflichtungen, noch nicht abgerechnete Lieferantenleistungen, drohende Verluste aus laufenden Aufträgen und variable Akquisitionskosten. (33) Für schwebende Absatzgeschäfte werden in Höhe des hinter dem Wert der zu erbringenden eigenen Leistungen auf Vollkostenbasis zurückbleibenden Veräußerungserlöses Drohverlustrückstellungen gebildet. (34) Latente Steuern werden für sich in der Zukunft auflösende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bewertungsansätzen gebildet, soweit dies nach § 274 HGB bzw. § 306 HGB zulässig ist. Passive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus der steuerlichen Geringerbewertung von Anlagevermögen. Gründe hierfür sind steuerliche Sonderabschreibungen und steuerlicherseits Nichtberücksichtigung von aufgedeckten stillen Reserven. Die passiven latenten Steuern betragen € 1,16 Mio. (Vorjahr € 1,18 Mio.). Die zugrunde gelegten Steuersätze betrugen zu großen Teilen 30 %. (35) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern umfassen wie im Vorjahr sonstige Verbindlichkeiten. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen Sicherheiten im branchenüblichen Umfang in Form von Eigentumsvorbehalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (36) Umsatzerlöse Von den Erlösen des Geschäftsjahres entfallen ca. 27 % auf das Inland (Vorjahr 25 %) und ca. 73 % auf das Ausland (Vorjahr 75 %). Die Umsatzerlöse im Konzern, aufgegliedert nach Kundengruppen, entwickelten sich wie folgt:
(37) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 4.474 (Vorjahr T€ 3.709) sowie Erträge aus der Währungsumrechnung von T€ 2.581 (Vorjahr T€ 1.555). Des Weiteren sind T€ 144 (Vorjahr T€ 71) periodenfremde Erträge enthalten. (38) Personalaufwand
(39) Abschreibungen Es erfolgten außerplanmäßige Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in der Kundengruppe Maschinen- und Anlagenbau in Höhe von T€ 3.958 (Vorjahr T€ 0). (40) Sonstige betriebliche Aufwendungen Enthalten sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung von T€ 5.248 (Vorjahr T€ 2.005). Des Weiteren sind T€ 32 T€ (Vorjahr T€ 0) periodenfremde Aufwendungen enthalten. (41) Zahlungswirksame Zinserträge und Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Aufzinsungen von Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 84 (Vorjahr T€ 94) enthalten. Die anderen in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Zinsaufwendungen sind nahezu in voller Höhe gezahlt und die Zinserträge nahezu in voller Höhe vereinnahmt worden. (42) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Von den Ertragsteuern betrifft ein Anteil von T€ 403 einen Ertrag (Vorjahr T€ 661 Aufwand) aus latenten Steuern.
Die Ertragsteuerzahlungen betrugen € 6,0 Mio. (Vorjahr: € 9,9 Mio.). V. Sonstige Angaben (43) Zur Absicherung gegen Risiken aus Währungsschwankungen werden Sicherungsgeschäfte abgeschlossen. Diese gehen mit den Grundgeschäften Bewertungseinheiten ein und ihr Marktwert wird daher nicht separat bilanziert. Sie werden durch ein Makrohedging ermittelt, bei dem die abzusichernden Grundgeschäfte aggregiert und den vorhandenen Sicherungsgeschäften gegenübergestellt werden, um für den ermittelten ungesicherten Anteil neue Geschäfte abzuschließen. Die wertbestimmenden Parameter der gegenläufigen Grund- und Sicherungsgeschäfte stimmen überein. Eine Messung der Effektivität ist daher entbehrlich. Es wird die Einfrierungsmethode angewandt. Der aggregierte Marktwert der Sicherungsgeschäfte, die für Währungsrisiken abgeschlossen wurden, beträgt zum Stichtag T€ +85. Es wurde für T€ 14.375 Fremdwährungen auf Termin verkauft und für T€ 9.180 Fremdwährungen auf Termin eingekauft. Die Restlaufzeiten betragen bis zu 17 Monate. Details werden im Lagebericht ausgeführt. (44) Die Geschäftsführer des Mutterunternehmens sind die Herren Dr.-Ing. Dieter Murmann, Strande, Geschäftsführender Gesellschafter Hendrik Murmann, Kiel, Geschäftsführender Gesellschafter und Dr.-Ing. Edgar Schmitt, Heikendorf, Geschäftsführer. Die Forderungen gegen Gesellschafter enthalten Darlehen an einen Geschäftsführer. Der Gesamtsaldo beträgt zum 31. Dezember 2020 € 0,7 Mio. (Vorjahr € 1,9 Mio.). Der Zinssatz errechnet sich aus dem jeweiligen Refinanzierungszinssatz der DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbH, bzw. der Sauer-Gruppe zuzüglich 0,5 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen bzw. betrafen die laufenden Verrechnungskonten. Die Verrechnungskonten wiesen ganzjährig Verbindlichkeitensalden mit wechselndem Bestand aus. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt in entsprechender Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. (45) Im Konzern wurden durchschnittlich 1.291 (Vorjahr 1.344) Gehaltsempfänger und 1.153 (Vorjahr 1.195) Lohnempfänger beschäftigt. Teilzeitmitarbeiter sind in den genannten Zahlen anteilig berücksichtigt. (46) Verzicht auf die Einbeziehung Folgende Gesellschaften sind nicht in den Konzernabschluss einbezogen worden, da sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Sauer Compressors Canada Ltd., Montreal/Toronto, Kanada, FEW Automotive Glass Applications Mexico, S.A. DE C.V., Queretaro, Mexico, FEW Asia Trading Co., Ltd., Shanghai, China, FEW - Automotive FPC Application Co., Ltd, Shenzhen, China, Erichsen Inc., Ann Arbor/Michigan, USA, Shanghai Profilator Machine Tools Co., Ltd, Shanghai, China, DBW Automotive Components (Taicang) Co. Ltd., Taicang, China, Messring Active Safety GmbH, Ingolstadt, RASTA Rendsburger Stahlbau GmbH, Rendsburg (47) Honorare des Konzernabschlussprüfers
(48) Angaben gem. § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB (Stand 31. Dezember 2020)
Die Einbeziehung der Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft II mbH in den Konzernabschluss erfolgt aufgrund eines beherrschenden Einflusses gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 2 HGB. (49) Dieser Konzernabschluss soll die
von der Aufstellungs-, Prüfungs- und Offenlegungspflicht der eigenen Jahresabschlüsse gemäß § 264 Abs. 3 bzw. § 264b HGB befreien. (50) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die COVID-19-Pandemie hat das Geschäftsjahr 2020 stark beeinflusst. Shutdowns in vielen Ländern, Unsicherheiten und notwendige Anpassungsmaßnahmen prägten insbesondere das erste Halbjahr. Vorsorglich wurde auf DMB-Gruppenebene ein KfW-Coronaantrag gestellt und am 23. Juni 2020 genehmigt. Dank der Besserung im zweiten Halbjahr 2020 und der Aussichten für 2021 haben wir die Mittel nicht in Anspruch genommen und den KfW-Coronaantrag im März 2021 zurückgegeben. Für die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Beteiligungen bestehen Risiken aufgrund des weiterhin ungewissen Pandemie-Verlaufs. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass die derzeitige Liquiditäts- und Finanzlage der Gruppe ausreicht, das Jahr 2021 ohne zusätzliche Linien oder Kredite zu bewältigen. Die DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbH hat mit dem Vertrag vom 8. September 2020 ihren Geschäftsanteil an die Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft II mbH, Kiel, mit Wirkung zum 1. Januar 2021 veräußert, damit befinden sich sämtliche Anteile in der Hand des Mehrheitsgesellschafters der Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft II mbH, Kiel. Aufgrunddessen wird diese Gesellschaft und deren Tochterunternehmen im Geschäftsjahr 2021 entkonsolidiert. (51) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen
Verpflichtungen aus langfristigen
(52) Im Zuge des Ausscheidens als Beiratsvorsitzender in 2019 wurde eine Vereinbarung über die weitere Zusammenarbeit mit Herrn Dr. Dieter Murmann getroffen.
Kiel, 20. Mai 2021 Dr.-Ing. Dieter Murmann, Geschäftsführer Dr.-Ing. Edgar Schmitt, Geschäftsführer Hendrik Murmann, Geschäftsführer Anlagespiegel
Konzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbH, Kiel PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Konzernabschluss der DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbH, Kiel, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der DMB Dr. Dieter Murmann Beteiligungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN KONZERNABSCHLUSS UND DEN KONZERNLAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kiel, 25. Mai 2021 BDO
AG
gez. Golz, Wirtschaftsprüfer gez. Heesch, Wirtschaftsprüfer Feststellung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss wurde durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 02. Juni 2021 festgestellt. |
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