Anchor Management GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Jacob seit 18.11.2024 | Prokura |
Bettina Lentz seit 18.11.2024 | Prokura |
Carlos Santos Lima seit 18.11.2024 | Prokura |
Diarmaid Ohanlon seit 18.11.2024 | Prokura |
Joana Dantas Ramalho seit 18.11.2024 | Prokura |
Sven Damerau seit 26.6.2024 | Prokura |
Gabriele Holstein seit 26.6.2024 | Prokura |
Johann Rivalland seit 26.6.2024 | Prokura |
Mischa Eckart seit 26.6.2024 | Prokura |
Filippo Bianco seit 29.1.2024 | Vorstandsmitglied |
Miriam Godoy Suarez seit 29.1.2024 | Vorstandsmitglied |
Astrid Dr. Wilkens seit 29.1.2024 | Prokura |
Stephan Dr. Niermann seit 22.1.2024 | Prokura |
Xavier Bélis seit 12.7.2023 | Prokura |
Andrea Martiniello seit 12.7.2023 | Prokura |
Casey Whymark seit 12.7.2023 | Prokura |
Riccardo Mulone seit 12.7.2023 | Prokura |
Leopoldo Usera seit 12.7.2023 | Prokura |
Nikolas Parun seit 2.12.2022 | Prokura |
Cansu Kanli seit 19.10.2022 | Prokura |
Sabine George seit 19.10.2022 | Prokura |
Holger Hirschberg seit 19.10.2022 | Prokura |
Michael Guenther seit 25.3.2022 | Prokura |
Christian Schoen seit 25.3.2022 | Prokura |
Pascal Ophorst seit 25.3.2022 | Prokura |
Bernhard Suter seit 25.3.2022 | Prokura |
Denise Alessandra Dr. Bauer-Weiler seit 26.10.2021 | Vorstandsmitglied |
Pierre Philippe Chavenon seit 28.7.2020 | Vorstandsmitglied |
Tobias Vogel seit 3.4.2019 | Vorstandsmitglied |
Georgia Paphiti Michaelides seit 1.7.2018 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UBS Europe SEFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UBS Europe SE, Frankfurt am Main VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UBS Europe SE - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UBS Europe SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die im Abschnitt „Sonstige Informationen“ unseres Bestätigungsvermerks genannten Bestandteile des Lageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden „EU- APrVO“) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt Der Jahresabschluss und der Lagebericht der UBS Europe SE für das vorherige, am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr wurden von einem anderen Abschlussprüfer geprüft, der mit Datum vom 30 . April 2024 nicht modifizierte Prüfungsurteile zu diesem Jahresabschluss und diesem Lagebericht abgegeben hat. Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab. Provisionserträge im Bereich Global Wealth Management Zugehörige Informationen im Abschluss und Lagebericht Zum 31. Dezember 2024 belaufen sich die Provisionserträge auf EUR 1.246 Mio. und entfallen in erheblichem Umfang auf Erträge aus der Erbringung von Wealth-Management-Dienstleistungen im Bereich Global Wealth Management. Eine Erläuterung der Provisionserträge ist im Anhang im Abschnitt „Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlungen“ enthalten. Im Lagebericht erfolgen weitere Angaben in den Abschnitten zum Bereich „Global Wealth Management“. Sachverhalt und Risiko für die Prüfung Die Wealth-Management-Dienstleistungen der Gesellschaft beinhalten die Depot- und die Vermögensverwaltung, die Vermittlung von Fonds sowie das Wertpapierkommissionsgeschäft und stellen das Kerngeschäft der UBS Europe SE dar. Die Ertragsrealisierung im Zusammenhang mit den Provisionserträgen aus diesen Dienstleistungen war im Rahmen unserer Prüfung vor dem Hintergrund der Relevanz der Erträge für den Abschluss als Ganzes, regelmäßig individuell mit den Kunden vereinbarter Konditionen und aufgrund der Erbringung der Dienstleistungen in verschiedenen europäischen Niederlassungen mit teilweise unterschiedlichen Geschäftsprozessen von besonderer Bedeutung. Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung haben wir zunächst die Angemessenheit und Wirksamkeit der relevanten internen Kontrollen der Gesellschaft in Bezug auf die Vereinnahmung der Provisionserträge aus Wealth-Management-Dienstleistungen in den wesentlichen Niederlassungen Deutschland, Italien, Frankreich und Luxemburg beurteilt. Dabei haben wir insbesondere die Prozesse und Kontrollen der Gesellschaft im Hinblick auf die Erfassung und Änderung der mit den Kunden vereinbarten Konditionen sowie Berechnung der aus den Dienstleistungen resultierenden Erträge unter Einbeziehung der implementierten IT-Systeme gewürdigt. Mithilfe von substanziellen analytischen Prüfungshandlungen haben wir anschließend die Plausibilität der Entwicklung der Provisionserträge im Bereich Global Wealth Management beurteilt. Ergänzend haben wir mittels repräsentativer Stichproben die korrekte Erfassung einzelner Provisionserträge anhand von Kundenabrechnungen und den zugrundeliegenden vertraglichen Grundlagen geprüft. Basierend auf den von uns durchgeführten Prüfungshandlungen haben sich in Bezug auf die Erfassung der im Bereich Global Wealth Management generierten Provisionserträge aus Wealth-Management-Dienstleistungen keine Einwendungen ergeben. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen den folgenden nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts:
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen:
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO Wir wurden von der Hauptversammlung vom 17. Mai 2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden mit Schreiben vom 17. Mai 2024 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2024 als Abschlussprüfer der UBS Europe SE; Frankfurt am Main, tätig. Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen. Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Steffen Neuweiler.
Frankfurt am Main, den 8. Mai 2025 Forvis Mazars GmbH & Co. KG Markus Morfeld, Wirtschaftsprüfer Steffen Neuweiler, Wirtschaftsprüfer Inhaltsverzeichnis 1. UBS Europe SE Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung 2. Anhang Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Erläuterungen zur Bilanz Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben 3. Lagebericht Geschäftsbericht Bericht zur wirtschaflichen Lage Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Abhängigkeitsbericht 4. Sonstige Offenlegung nach § 26a Absatz 1 Satz 2 und Satz 4 KWG 5. Bericht des Aufsichtsrats für 2024 Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung der UBS Europe SE für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 der UBS Europe SE mit Sitz in Frankfurt am Main, Bockenheimer Landstraße 2-4, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt unter der Registernummer HRB 107046, wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG) sowie den ergänzenden Rechnungslegungsvorschriften für Kreditinstitute der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Formblättern der RechKredV. Die UBS Europe SE ist nicht kapitalmarktorientiert gemäß § 264d HGB und verzichtet daher auf die Erstellung der Kapitalflussrechnung sowie der Eigenkapitalveränderungsrechnung. Im Rahmen der Konsolidierung des europäischen Asset Management Geschäfts in der UBS Asset Management (Europe) S.A. (vormals UBS Fund Management (Luxembourg) S.A.) wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2024 das Asset Management Geschäft in Schweden und mit Wirkung zum 1. August 2024 das Asset Management Geschäft in Spanien an die UBS Asset Management (Europe) S.A. veräußert. Im 4. Quartal 2024 wurden sämtliche Geschäfte der Credit Suisse (Luxembourg) S.A ., Luxemburg, und deren Niederlassungen in Frankreich, Irland und Portugal im Wege einer grenzüberschreitenden Verschmelzung mit Wirkung zum 21. Oktober 2024 (Verschmelzungsstichtag) auf die UBS Europe SE übertragen. Die Verschmelzung folgte auf die Übernahme der Credit Suisse Group AG durch die UBS Group AG im Juni 2023 und erfüllt die Anforderungen der Eigenkapitalrichtlinie der EU (2013/36/EU), nach der Banken in der EU, die Tochterunternehmen von Drittlandsgruppen sind, ein einziges zwischengeschaltetes EU-Mutterunternehmen einrichten müssen (Intermediate EU Parent Undertaking - IPU). Der am 6. Mai 2024 notariell beurkundete Verschmelzungsplan wurde am 21. Oktober 2024 im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main eingetragen und bekannt gemacht. Die Vermögenswerte und Schulden der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. wurden in die Bilanz der UBS Europe SE zu den Buchwerten übernommen, die sich aus der Bilanz der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. zum Verschmelzungsstichtag ergeben haben (Buchwertfortführung). Insgesamt wurden Vermögensgegenstände und Schulden in Höhe von EUR 544,3 Mio. (vor gruppeninterner Konsolidierung) übertragen. Die übertragenen Geschäfte sind ab dem 21. Oktober 2024 vollständig in der Gewinn- und Verlustrechnung der UBS Europe SE für das Geschäftsjahr 2024 berücksichtigt. Darüber hinaus sind 220 Mitarbeiter der Credit Suisse (Luxembourg) übernommen worden. Im Zusammenhang mit der Verschmelzung hat die UBS Europe SE ihr gezeichnetes Kapital um zwei Aktien mit einem Nennwert von je EUR 1,00 erhöht. Diese Aktien wurden von der UBS AG im Umtausch für die 230.936 Aktien an der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. mit einem Nennwert von jeweils CHF 1.000,00 übernommen. Der sich aus der Schlussbilanz der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. ergebende Nettobuchwert des Eigenkapitals, der die Erhöhung des Kapitals um EUR 2,00 übersteigt, ist in die Kapitalrücklage der UBS Europe SE gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt. Im Geschäftsjahr 2024 hat die UBS Europe SE darüber hinaus in Deutschland, Italien, Frankreich und in den Niederlanden als weitere Integrationsmaßnahme diverse Geschäftseinheiten der Credit Suisse Deutschland AG, Frankfurt am Main, der Credit Suisse Bank (Europe) S.A., Madrid, der Credit Suisse (Luxembourg) S.A., Luxemburg, der Credit Suisse AG, Milan Branch, Mailand, sowie der Credit Suisse International, London, im Rahmen von Business Transfer Agreements erworben. Bestandteil dieser Vereinbarungen war die entgeltliche Übertragung von Mitarbeitern und die damit verbundenen immateriellen Werte wie Kundenkontakte, Qualifikationen, Fachwissen und Erfahrung sowie die Übertragung von Mandatsbeziehungen, Krediten und Derivaten. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert geblieben. Im laufenden Geschäftsjahr wurde lediglich der Ausweis der im Derivategeschäft geleisteten Sicherheiten (Margin) geändert. Der Ausweis erfolgt jetzt unter den Sonstigen Vermögensgegenständen bzw. Sonstigen Verbindlichkeiten. Bisher erfolgte der Ausweis in Abhängigkeit von der Branchenzugehörigkeit des Kontrahenten auch unter den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten an bzw. gegenüber Kreditinstituten oder Kunden. Die Posten der Barreserve sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden werden mit dem Nennwert angesetzt, wobei Unterschiede zwischen Ausgabebetrag und Nennwert als Rechnungsabgrenzungsposten erfolgswirksam über die Laufzeit amortisiert werden. Für erkennbare und allgemeine Risiken im Kreditgeschäft wurde ausreichend Vorsorge getroffen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Weise berücksichtigt. Die Ermittlung erfolgt auf Basis des Konzepts des erwarteten Verlustes ("expected loss"). Der erwartete Verlust für das bilanzielle und außerbilanzielle Geschäft ergibt sich dabei aus den Komponenten Kreditausfallwahrscheinlichkeit (PD), Kreditengagement zum Zeitpunkt des Ausfalls (EAD) und Verlustquote (LGD). Abschreibungen und Wertberichtigungen werden im laufenden Geschäftsjahr in der Gewinn- und Verlustrechnung saldiert mit den Wertaufholungen ausgewiesen. Wertpapiere der Liquiditätsreserve werden zu fortgeführten Anschaffungskosten gemäß dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Sie sind in die Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuches nach der IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung RS BFA 3 „Einzelfragen der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuches (Zinsbuches)“ mit ihrem Barwert eingebunden. Die Wertpapiere des Anlagebestandes sind zu fortgeführten Anschaffungskosten nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bilanziert. Der Ausweis von Wertveränderungen erfolgt für Wertpapiere des Liquiditätsbestands saldiert entweder in dem Posten Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft oder in den Erträgen aus Zuschreibungen und zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft. Bei Wertpapieren des Anlagevermögens erfolgt der Ausweis entweder in den Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere oder in den Zuschreibungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren. Finanzinstrumente des Handelsbestands werden zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags bilanziert. Der Risikoabschlag ist auf Basis des aufsichtsrechtlich ermittelten Value-at-Risk-Ansatzes berechnet und so bemessen, dass ein zu erwartender maximaler Verlust aus diesen Finanzinstrumenten des Handelsbestands mit einem Wahrscheinlichkeitsgrad von 99% bei einer Haltedauer von 10 Tagen nicht überschritten wird. Es ist ein historischer Beobachtungszeitraum von einem Jahr zugrunde gelegt. Für Finanzinstrumente, die an einem aktiven Markt gehandelt werden, entspricht der beizulegende Zeitwert dem Börsen- bzw. Marktpreis. Sofern keine Marktpreise aus einem aktiven Markt vorliegen, werden die beizulegenden Zeitwerte mittels unterschiedlicher Bewertungsmethoden einschließlich Bewertungsmodellen ermittelt. Sowohl die gewählten Bewertungsmethoden bzw. -modelle als auch die verwendeten Parameter sind vom einzelnen Produkt abhängig und entsprechen dem Marktstandard. Die Veränderung des beizulegenden Zeitwerts der Finanzinstrumente des Handelsbestands im Vergleich zum letzten Bilanzstichtag bzw. zu den Anschaffungskosten (Bewertungsergebnis) wird im Posten Nettoertrag oder Nettoaufwand aus dem Handelsbestand erfasst. Die laufenden Zinserträge und -aufwendungen aus dem Handelsgeschäft sind gemäß IDW RS BFA 2 (Textziffer 75) im Zinsergebnis ausgewiesen. Die Dividendenerträge aus den Handelsbeständen werden im Posten Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht fest verzinslichen Wertpapieren gezeigt. Wertpapierleihetransaktionen führen zu keiner Ausbuchung der verliehenen bzw. zu keiner Einbuchung der entliehenen Wertpapiere, da Risiken aus dem Wertpapier und damit das wirtschaftliche Eigentum beim Verleiher verbleiben. Wertpapierpensionsgeschäfte werden nach den Vorschriften des § 340 b HGB bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Wertpapierpensionsgeschäften mit zentralen und bilateralen Kontrahenten und täglicher Fälligkeit werden verrechnet und saldiert ausgewiesen. Darüber hinaus wurde ein Betrag von EUR 21,2 Mio. mit zentralen und bilateralen Kontrahenten aufgrund befristeter Laufzeit nicht verrechnet und unsaldiert ausgewiesen. Die Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt und bewertet. Treuhandvermögen und -verbindlichkeiten resultieren aus treuhänderisch gehaltenen Beteiligungen an Private Equity Fonds. Diese werden zum Niederstwert bewertet. Immaterielle Anlagewerte, Geschäfts- oder Firmenwerte und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet und werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in den Herstellungskosten aktiviert. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in Abhängigkeit ihrer Nettoanschaffungskosten (bis einschließlich EUR 250) im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben oder (Anschaffungskosten über EUR 250 bis einschließlich EUR 1.000) werden in einem Sammelposten aktiviert und dieser planmäßig über fünf Geschäftsjahre linear abgeschrieben. Die Rechnungsabgrenzungsposten der Aktiv- und Passivseite beinhalten Zahlungen, die erfolgsmäßig zukünftigen Wirtschaftsjahren zuzurechnen sind. Für den Ansatz latenter Steuern wird das Wahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB in Anspruch genommen und es werden keine aktiven latenten Steuern ausgewiesen. Der Überhang der aktiven latenten Steuern resultiert im Wesentlichen aus steuerlichen Verlustvorträgen in mehreren Steuerjurisdiktionen sowie aus abzugsfähigen temporären Differenzen in den Bilanzpositionen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, Sonstige Vermögensgegenstände und Sachanlagen und Immaterielle Anlagewerte in mehreren Steuerjurisdiktionen, denen keine wesentlichen steuerpflichtigen passiven temporären Differenzen gegen- überstehen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem jeweils landes- und unternehmensspezifischen Steuersatz, der voraussichtlich zum Zeitpunkt ihrer Realisierung Gültigkeit haben wird. Für die deutschen Gesellschaften wurde ein Steuersatz von 31,9% zugrunde gelegt. Dieser setzt sich aus dem derzeit gültigen Körperschaftsteuersatz von 15,0% zuzüglich des Solidaritätszuschlags von 5,5% und dem durchschnittlichen Gewerbesteuersatz zusammen. Die Bewertung der latenten Steuern der ausländischen Gesellschaften erfolgt mit Steuersätzen zwischen 12,5% und 30,0%. Die OECD hat im Rahmen der BEPS-Verhandlungen die Einführung einer globalen Mindeststeuer beschlossen. In Deutschland wurde diese Ende 2023 durch Einführung des Mindeststeuergesetzes (MindStG) umgesetzt. Es gilt für Geschäftsjahre, die nach dem 31. Dezember 2023 beginnen. Die UBS Europe SE ist grundsätzlich aufgrund ihrer Größe von dem neuen Mindeststeuergesetz betroffen und wird als Gruppenträgerin die Meldepflichten übernehmen. Für das Jahr 2024 wird erwartet, dass keine zusätzliche Mindeststeuer anfällt. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Unterschiedsbeträge zwischen Ausgabebetrag und Erfüllungsbetrag werden in einem Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und zeitanteilig erfolgswirksam amortisiert. Die Pensionsverpflichtungen und die pensionsähnlichen Verpflichtungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten (Anwartschaftsbarwertverfahren) ermittelt, wobei die Richttafeln 2018 G von Dr. Heubeck angewandt wurden. Die Abzinsung erfolgt mit dem von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Für den Gewinn, der sich im Vergleich zu einer Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre ergibt, werden entsprechend frei verfügbare Rücklagen in gleicher Höhe zurückbehalten. Das Deckungsvermögen zur Sicherung der Pensionsverpflichtungen wird mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den hierfür gebildeten Rückstellungen saldiert. Bei der Bildung und Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken, insbesondere drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, sowie ungewisse Verbindlichkeiten mit ihren Erfüllungsbeträgen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Der Erfüllungsbetrag der anderen Rückstellungen wird unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen ermittelt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Nachrangige Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Termin- und andere derivative Geschäfte werden sowohl zur Sicherung des beizulegenden Zeitwerts von Beständen als auch für Handelszwecke gehalten. Der Handelsbestand wird zum beizulegenden Zeitwert abzüglich eines Risikoabschlags bewertet und bilanziert. Die Derivate des Nichthandelsbestands sind nach den für schwebende Geschäfte geltenden Vorschriften imparitätisch einzeln bewertet. Die Bewertung erfolgt auf Basis der Kurse und Zinssätze am Bilanzstichtag. Derivative Geschäfte, die in eine Bewertungseinheit einbezogen sind, sind nach § 254 HGB abgebildet. Derivate, die zur Absicherung des Zinsrisikos der Bank abgeschlossen wurden, sind Bestandteil der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuches (IDW RS BFA 3). Die im Derivategeschäft geleisteten Barsicherheiten (Initial und Variation Margin) werden unter den Sonstige Vermögensgegenständen ausgewiesen; die in diesem Zusammenhang erhaltenen Barsicherheiten werden entsprechend unter den Sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen. Optionsprämien und anteilige Zinsen aus Zinsswapgeschäften werden ebenfalls in den Sonstigen Vermögensgegenständen bzw. Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Währungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zu den am Bilanzstichtag geltenden EZB-Mittelkursen bewertet. Sofern die EZB keine Mittelkurse veröffentlicht, werden die Währungspositionen zu Marktkursen bewertet. Noch nicht abgewickelte Devisenkassa- bzw. Devisentermingeschäfte werden mit den für ihre Fälligkeit maßgeblichen Kassa- bzw. Terminmittelkursen des Bilanzstichtages bewertet. Bei dem überwiegenden Teil der Geschäfte in Fremdwährung besteht durch den Abschluss von kongruenten Gegengeschäften eine besondere Deckung in derselben Währung. Die Behandlung von Aufwendungen und Erträgen aus der Währungsumrechnung entspricht den Anforderungen gemäß § 340h HGB. Das Ergebnis aus der Währungsumrechnung ist saldiert in der Gewinn- und Verlustrechnung im Posten Sonstige betriebliche Erträge bzw. Sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten. Eventualverbindlichkeiten werden zum Nennbetrag abzüglich eventueller Rückstellungen als Unterstrichposten ausgewiesen. Der Ausweis negativer Zinsen in der Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Geschäft, das der Vereinbarung von negativen Zinsen zugrunde liegt. Sofern für Vermögensgegenstände negative Zinsen vertraglich vereinbart wurden, mindern diese den Zinsertrag, während vertraglich vereinbarte Zinsen für Verbindlichkeiten den Zinsaufwand mindern. Verlustfreie Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuches Für alle zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuches soll dem handelsrechtlichen Vorsichtsprinzip dadurch Rechnung getragen werden, dass für einen etwaigen Verpflichtungsüberschuss aus der Bewertung der Zinskomponente der gesamten Zinsposition des Bankbuches eine Rückstellung gemäß § 340a i.V.m. § 249 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 HGB (>>Drohverlustrückstellung«) zu bilden ist. Per 31. Dezember 2024 wendet die Bank bei der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuches die IDW Stellungnahme zur Rechnungslegung IDW RS BFA 3 „Einzelfragen der verlustfreien Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuches (Zinsbuches)“ mit Stand vom 16. Oktober 2017 an. Nach der barwertigen Methode ist eine Rückstellung zu bilden, wenn der Buchwert größer ist als der Barwert des Bankbuches. Der Barwert wird darüber hinaus noch um Verwaltungs- und Risikokosten reduziert. Zum Stichtag bestand kein negativer Verpflichtungsüberschuss. Eine Rückstellung wurde dementsprechend nicht gebildet. Bewertungseinheiten Strukturierte Finanzinstrumente wurden in der Vergangenheit seitens der Bank in der Form von Zertifikaten emittiert. Bei diesen Instrumenten steht die Höhe des Rückzahlungsbetrages in direkter Abhängigkeit zur Entwicklung von Aktienindizes, Fremdwährungen oder sonstigen Einzelwerten, welche neben dem Basisinstrument als eingebettete Derivate im Instrument enthalten sind. Die Marktrisiken der Emissionen sind komplett durch Gegengeschäfte mit der UBS AG, Niederlassung London, abgesichert. Die Bank hat die kongruenten Gegengeschäfte mit der UBS AG, Niederlassung London, welche der Absicherung der Rückzahlungsansprüche dienen, in Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB mit den zugrunde liegenden Emissionen zusammengefasst. Bei der Bilanzierung erfolgt ein einheitlicher Ausweis von Basisinstrument und eingebettetem Derivat unter den verbrieften Verbindlichkeiten. Darüber hinaus wurden Schuldscheindarlehen emittiert, die ebenfalls durch kongruente Gegengeschäfte mit der UBS AG, Niederlassung London, abgesichert und als Bewertungseinheit definiert sind. Hier erfolgt der Bilanzausweis in den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden bzw. Kreditinstituten. Im Hinblick auf die Bewertung der bestehenden Bewertungseinheiten, die auf Basis der Einfrierungsmethode vorgenommen wird, erfolgt die Bilanzierung unter Berücksichtigung von Zinsabgrenzung und Disagien zum Emissionskurs. Absicherungsgeschäfte erfolgen ausschließlich als Micro-Hedges. Für die Micro-Hedges wird die Critical Terms Match Methode angewandt, welche auf die übereinstimmenden Wertkomponenten wie Nominalbeträge, Valuta der Auszahlung, Fälligkeit sowie Zinszahlungstermine und Tilgungsstruktur von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument abzielt. Unter Berücksichtigung der entsprechend bestehenden Bewertungseinheiten erfolgt die Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten, die kongruenten Gegengeschäfte werden mit identischen Beträgen bilanziert. Erläuterungen zur Bilanz Restlaufzeitengliederung der Forderungen an Kreditinstitute und Kunden Restlaufzeitengliederung
Forderungen an verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Forderungen an verbundene Unternehmen
Es bestehen keine Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Wertpapiere Wertpapiere
Von den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden EUR 1.633,2 Mio. im Geschäftsjahr 2025 fällig. Handelsbestand
Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen Im laufenden Geschäftsjahr wurde die Credit Suisse Servizi Fiduciaria S.r.l. von der UBS Europe SE, Niederlassung Italien, erworben und anschließend auf die UBS Fiduciaria S.p.A. verschmolzen. Unternehmensbeteiligungen gemäß § 285 Nr. 11 HGB
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Jahresabschluss per 31.12.2024 Treuhandforderungen und -verbindlichkeiten Das Treuhandvermögen besteht ausschließlich in Form von Beteiligungen während die Treuhandverbindlichkeiten ausschließlich aus Verbindlichkeiten gegenüber Kunden bestehen. Die Bank bietet ihren Kunden die Möglichkeit in Beteiligungen an Private Equity Fonds zu investieren. Um den Kunden Investitionen auch mit kleineren Beträgen zu ermöglichen, schließt die Bank Treuhandverträge mit den Kunden ab. Aus diesen Treuhandverträgen ergeben sich treuhänderische Beteiligungen in Höhe von EUR 5,9 Mio. sowie korrespondierende Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Entwicklung des Anlagevermögens Entwicklung des Anlagevermögens
Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Der aus der Akquisition der ETRA SIM S.p.A. durch die ehemalige UBS Italia S.p.A. im Jahr 2005 übernommene Firmenwert hat eine Restnutzungsdauer von einem Jahr; der Firmenwert aus dem Erwerb von Teilen des Privatkundengeschäftes der Nordea Bank S.A. durch UBS Luxemburg in 2018 hat eine Restnutzungsdauer von vier Jahren. Im Rahmen der Verschmelzung der UBS (France) S.A. auf die UBS Europe SE, Niederlassung Frankreich, zum 01. Januar 2023 wurde ein Firmenwert in Höhe von EUR 27,3 Mio. übernommen. Ein weiterer Firmenwert in Höhe von EUR 5,3 Mio. entstand im gleichen Jahr aus der Übernahme des deutschen Lateinamerika-Wealth Management Geschäfts von der Deutschen Bank AG. Dieser Firmenwert erhöhte sich im laufenden Geschäftsjahr um EUR 0,4 Mio. Beide Vermögenswerte haben eine Restnutzungsdauer von 9 Jahren. Im Geschäftsjahr 2024 hat die UBS Europe SE in Deutschland, Italien, Frankreich und in den Niederlanden als weitere Integrationsmaßnahme diverse Geschäftseinheiten der Credit Suisse Deutschland AG, Frankfurt am Main, der Credit Suisse Bank (Europe) S.A., Madrid, sowie der Credit Suisse (Luxembourg) S.A., Luxemburg, im Rahmen von Business Transfer Agreements erworben. Aus diesen Transaktionen resultieren Firmenwerte in Höhe von EUR 11,9 Mio. Diese Vermögenswerte werden über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die anderen immateriellen Anlagewerte beinhalten ausnahmslos erworbene Software. Das Sachanlagevermögen besteht zum Bilanzstichtag ausschließlich aus Betriebs- und Geschäftsausstattung. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Variation/Initial Margins (EUR 4.518,5 Mio.), Sicherheitsleistungen im Zusammenhang mit dem Clearing von Derivaten (EUR 326,7 Mio.), Forderungen an das Finanzamt (EUR 104,4 Mio.), Konzernverrechnungen (EUR 66,0 Mio.) sowie Zinsabgrenzungen für Derivate (EUR 49,4 Mio.). Aktive Rechnungsabgrenzung Die aktivischen Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten vorausgezahlte Aufwendungen in Höhe von EUR 5,9 Mio.. Restlaufzeitengliederung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden Restlaufzeitengliederung
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis bestehet. Verbriefte Verbindlichkeiten Die verbrieften Verbindlichkeiten sind sämtlich im Geschäftsjahr 2025 fällig. Sonstige Verbindlichkeiten Bei den Sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich hauptsächlich um Verbindlichkeiten aus Variation/Initial Margins (EUR 3.575,7 Mio.), Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt (EUR 113,5 Mio.), negative Wiederbeschaffungswerte (EUR 60,1 Mio.), Zinsabgrenzungen für Derivate (EUR 51,4 Mio.) sowie Verbindlichkeiten aus Konzernverrechnungen (EUR 34,7 Mio.). Darüber hinaus enthält der Posten gesperrte Vermögenswerte im Zusammenhang mit von der EU sanktionierten Kunden in Höhe von EUR 240,1 Mio., die im Rahmen der Verschmelzung der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. auf die UBS Europe SE übernommen wurden. Passive Rechnungsabgrenzung Die Passivischen Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im Voraus erhaltene Erträge in Höhe von EUR 2,1 Mio.. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die passivierten Rückstellungen beziehen sich fast ausschließlich auf Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitenden des Stammhauses in Deutschland. Im Rahmen der Verschmelzung der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. auf die UBS Europe SE wurden Rückstellungen für Pensionen in Höhe von EUR 16,2 Mio. übernommen. Es ist geplant, diese Pensionsverpflichtungen auszulagern. Mit Wirkung zum 1. Juli 2021 hat die UBS Europe SE für die Mitarbeitenden in Deutschland, die nach dem 19. Juni 2018 eingetreten sind, einen neuen Versorgungsplan zur betrieblichen Altersversorgung in Kraft gesetzt. Darüber hinaus werden neue Beiträge für Arbeitnehmer, die bis zum 19. Juni 2018 eingetreten sind, ebenfalls in den neuen Versorgungsplan übernommen (mit einigen Sonderregelungen). Der Plan wird von einer unabhängigen Verwaltungstreuhand verwaltet (Contractual Trust Arrangement) und ist durch Arbeitgeberbeiträge inklusive einer Beitragsgarantie gedeckt. Es handelt sich um eine beitragsorientierte und wertpapiergebundene Leistungszusage. Die Höhe der Versorgungsleistungen ergibt sich durch die Anlage der Versorgungsbeiträge am Kapitalmarkt. Die anderen bestehenden leistungsorientierten Versorgungspläne bleiben für alle anspruchsberechtigten Mitarbeitenden aktiv. Die bis zur Einführung des neuen Versorgungsplans erworbenen Ansprüche der Mitarbeitenden bleiben unverändert aufrechterhalten. Der verwendete Rechnungszins basiert auf Informationen aus den Veröffentlichungen der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2024. Die folgenden Bewertungsparameter wurden bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen zugrunde gelegt: Versicherungsmathematische Annahmen
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vor dem 01. Januar 1999 erteilt Für den Bilanzstichtag ist gem. § 253 Abs. 6 HGB der Unterschiedsbetrag zu ermitteln, der sich bei einer Abzinsung der Pensionsrückstellungen zum einen mit einem Zehn- und zum anderen mit einem Siebenjahresdurchschnittszinssatz ergibt. Für die Vergleichsberechnung zur Ermittlung des Unterschiedsbetrags wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte Abzinsungssatz auf Basis eines Siebenjahresdurchschnitts mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,96% angesetzt. Die sich daraus ergebende Pensionsrückstellung beläuft sich auf EUR 189,0 Mio. und für Deferred Compensation auf EUR 122,8 Mio.. Unter Ansatz des entsprechenden Zehnjahresdurchschnittszinssatzes mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren von 1,90% beläuft sich die Pensionsrückstellung auf EUR 190,4 Mio. und die Rückstellung für Deferred Compensation auf EUR 123,5 Mio. Es ergibt sich demnach ein Unterschiedsbetrag für Pensionen und Deferred Compensation in Höhe von EUR 2,1 Mio. Da dieser Unterschiedsbetrag negativ ist, hat er keine Auswirkungen auf die Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB. Für den Versorgungsplan 2021 wird nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB das Deckungsvermögen zur Sicherung der Verpflichtungen aus Pensionen mit den hierfür gebildeten Rückstellungen verrechnet. Zum 31. Dezember 2024 ergaben sich vor Verrechnung folgende Werte:
Die historischen Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen EUR 6,5 Mio.. Andere Rückstellungen Die anderen Rückstellungen beinhalten die folgenden wesentlichen Positionen:
Nachrangige Verbindlichkeiten Die gesamten Emissionen werden von der Konzernmutter UBS AG gehalten und setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:
Der Basiszinssatz ist jeweils mit einem Floor des Referenzzinssatzes auf 0,00% ausgestattet. Vorzeitige Kündigungsoptionen bestehen ausschließlich für den Emittenten im Rahmen der Regelungen der CRR. Der Zinsaufwand für die nachrangigen Verbindlichkeiten betrug im Geschäftsjahr 31. Dezember 2024 insgesamt EUR 179,7 Mio.. Fonds für allgemeine Bankrisiken Dem Fonds für allgemeine Bankrisiken hat die Bank nach § 340e Absatz 4 HGB im Berichtsjahr 2024 einen Betrag von EUR 18,6 Mio. aus dem Nettoertrag des Handelsbestands zugeführt. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 446.001.086 ist unterteilt in 446.001.086 Namensaktien mit einem Nennwert von EUR 1,00. Im laufenden Geschäftsjahr wurde das gezeichnete Kapital um zwei Aktien mit einem Nennwert von je EUR 1,00 erhöht. Diese Aktien wurden von der UBS AG im Umtausch für die 230.936 Aktien an der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. mit einem Nennwert von jeweils CHF 1.000,00 übernommen. Kapital- und Gewinnrücklagen Die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 erhöhte sich im Geschäftsjahr um EUR 544,3 Mio. aufgrund der Verschmelzung der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. mit der UBS Europe SE. Gleichzeitig wurde der Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB im Geschäftsjahr ein Betrag in Höhe von EUR 500,0 Mio. entnommen und dem Bilanzgewinn zugeführt. Zum Bilanzstichtag betrug die Kapitalrücklage EUR 2.330,0 Mio.. Die Luxemburger Steuergesetzgebung erlaubt eine Reduktion der geschuldeten Vermögenssteuer, sofern eine spezielle, auf fünf Jahre nicht ausschüttbare Rücklage in der Höhe der fünffachen Vermögensteuerschuld gebildet wird. Die nicht ausschüttbare Rücklage ist Bestandteil der ausgewiesenen Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB im Eigenkapital der UBS Europe SE und beträgt zum Bilanzstichtag EUR 64,0 Mio.. Im Juni 2024 wurde der für das Geschäftsjahr 2023 ausgewiesene Bilanzgewinn vollständig an die Gesellschafterin ausgeschüttet. Die Gewinnrücklage beträgt unverändert EUR 46,4 Mio.. Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen Die Eventualverbindlichkeiten beinhalten ausnahmslos gestellte Bürgschaften, davon EUR 54,9 Mio. zu Gunsten von Kreditinstituten des UBS-Konzerns. Die anderen Verpflichtungen bestehen ausschließlich aus unwiderruflichen Kreditzusagen. Ein wesentliches Abrufrisiko (Risiko der Inanspruchnahme) aus den Verpflichtungen besteht nach Einschätzung der Bank zum Bilanzstichtag nicht. Die Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme aus Eventualverbindlichkeiten erfolgt auf Basis der Parameter der Kreditrisikosteuerung. Im 3. Quartal 2022 hat die UBS Europe SE den Verkauf des inländischen Wealth Management-Geschäfts in Spanien abgeschlossen. Der Verkauf ist als „Ausgliederung zur Übernahme“ nach dem deutschen Umwandlungsgesetz (UmwG) strukturiert. Nach § 133 UmwG haften daher die an der Ausgliederung beteiligten Rechtsträger als Gesamtschuldner für alle Verbindlichkeiten (inklusive Kundendepots und Sicherheiten) des übertragenden Rechtsträgers, die vor dem Wirksamwerden der Ausgliederung begründet worden sind, für einen Zeitraum von fünf Jahren. Für potentielle Zahlungsverpflichtungen aus dieser Transaktion hat die UBS AG, Schweiz eine vertragliche Garantie in Höhe von 50% bis zu einem Höchstbetrag von ursprünglich EUR 250 Millionen übernommen. Dieser Höchstbetrag wurde in 2023 auf EUR 100 Millionen reduziert. Der Gesamtbetrag der an den Käufer übertragenen Verbindlichkeiten, für die eine gesamtschuldnerische Haftung für die UBS Europe SE besteht, hat sich zum 30. Juni 2024 auf EUR 9,7 Mio. EUR reduziert. Pensionsgeschäfte Zum 31. Dezember 2024 beträgt der in der Bilanz ausgewiesene Buchwert der in Pension gegebenen Vermögensgegenstände EUR 272,3 Mio.. Auf Fremdwährung lautende Vermögensgegenstände und Schulden Der Gesamtbetrag der auf Fremdwährung lautenden Vermögensgegenstände beläuft sich auf EUR 15.142,8 Mio., in den Verbindlichkeiten sind EUR 16.807,6 Mio. und in der Unterstrichposten EUR 323,0 Mio. in Fremdwährung enthalten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Laufende Erträge aus Aktien, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen Die laufenden Erträge aus Aktien, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen entfallen im Wesentlichen auf den Posten Dividenden aus Aktien des Handelsbestandes in Höhe von EUR 91,2 Mio. Darüber sind in diesem Posten die Ausschüttungen der UBS La Maison de Gestion S.A.S. (EUR 5,7 Mio.) und der UBS Courtage Assurance (EUR 2,6 Mio.) enthalten. Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlungen Gegenüber Dritten wurden nachstehende wesentliche Dienstleistungen erbracht:
Die Erträge aus diesen Dienstleistungen fließen in das Provisionsergebnis ein. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten umfasst im Wesentlichen Konzernverrechnungen (EUR 118,5 Mio.), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (EUR 24,1 Mio.) sowie Mieterträge (EUR 3,2 Mio.). Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (EUR 24,2 Mio.), Zahlungen und Rückstellungsbildungen im Zusammenhang mit Beschwerden von Kunden, die zu Gerichtsverfahren geführt haben (EUR 4,5 Mio.) sowie Aufwendungen in Höhe von EUR 6,1 Mio. aus der Aufzinsung von Rückstellungen (davon für Pensionsverpflichtungen und Deferred Compensation EUR 5,8 Mio.). Darüber hinaus ist ein Aufwand in Höhe von EUR 4,3 Mio. im Zusammenhang mit den im Rahmen der Verschmelzung der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. übernommenen Pensionsverpflichtungen entstanden, der aus der Anpassung der Bewertungsparameter auf die handelsrechtlichen Anforderungen resultiert. Länderspezifische Angaben Aufteilung nach geographischen Gesichtspunkten
Das Nettoergebnis des Handelsbestand entfällt ausschließlich auf Deutschland. Die sonstige Offenlegung für das Geschäftsjahr 2024 ist in der länderspezifischen Berichterstattung gemäß § 26a KWG enthalten. Sonstige Angaben Vorschlag zur Verwendung des Bilanzgewinns Aus dem Jahresabschluss 2024 ergibt sich für die UBS Europe SE ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 515,3 Mio. Der Vorstand schlägt vor, den zum 31. Dezember 2024 ausgewiesenen Bilanzgewinn vollständig an die Gesellschafterin auszuschütten. Das entspricht einer Dividende von EUR 1,16 pro Aktie bezogen auf 446.001.086 Aktien. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Mietverpflichtungen für die Räumlichkeiten der Zentrale und der Niederlassungen. Der Mietvertrag für die Zentrale (Frankfurt am Main, Opernturm) wurde mit Wirkung zum 1. April 2022 inklusive der bestehenden Untermietverträge von der UBS Beteiligungs-GmbH & Co. KG auf die UBS Europe SE übertragen. Der Vertrag wurde im Oktober 2022 bis September 2035 verlängert. Die Mietverpflichtungen bis 2035 für alle Gebäude belaufen sich auf EUR 220,7 Mio. Davon betreffen das Objekt Opernturm EUR 77,8 Mio. Der Anteil der Gesamtverpflichtungen durch die Übernahme der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. belaufen sich auf EUR 4,7 Mio.. Nachschussverpflichtungen bestehen aus der freiwilligen Einlagensicherung des Bundesverbandes deutscher Banken in der im Statut vorgesehenen Höhe sowie aus der Mitgliedschaft in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH („EdB“). Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2024 bestehen keine weiteren Haftungsverhältnisse. Zum beizulegenden Zeitwert bewertete derivative Finanzinstrumente Die folgende Übersicht zeigt die Buchwerte der zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumente, die in den Handelsaktiva bzw. - passiva ausgewiesen sind. Zum beizulegenden Zeitwert bewertete derivative Finanzinstrumente
Bewertungseinheiten Die Bank ist Emittent von strukturierten Finanzinstrumenten, welche in der Form von Zertifikaten und Schuldscheindarlehen angeboten werden. Des Weiteren emittiert die Bank Plain Vanilla Produkte, welche den Kunden als Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen angeboten werden. Bei den strukturierten Produkten ist die Höhe des Rückzahlungswertes abhängig von der Wertentwicklung der zugrundeliegenden Basisinstrumente. Bei den Plain Vanilla Produkten zahlt die Bank einen festen Zinssatz. Zur Absicherung der Rückzahlungs- bzw. der einzelnen Zahlungsverpflichtungen der emittierten Finanzinstrumente hat die Bank kongruente Gegengeschäfte mit der UBS AG, Niederlassung London, abgeschlossen. Durch diese Gegengeschäfte hat die Bank das gesamte Markt-, Fremdwährungs- und Zinsrisiko aller Emissionen abgesichert. Die Bestände der Emissionen sind mit den kongruenten Gegengeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst worden. Durch die Bewertungseinheiten ist ein Volumen im Buchwert von EUR 16,1 Mio. abgesichert. Über die Bewertungseinheiten sind zum Stichtag keine Währungsrisiken abgesichert. Zinsrisiken sind in den Bewertungseinheiten in Höhe von EUR 17,2 Mio. (Marktwert) abgesichert. Die Restlaufzeit der Bewertungseinheiten beträgt durchschnittlich fünf Jahre. Entsprechend der Konzernpolitik der UBS AG sind alle Finanzinstrumente bei Konzern-Kreditinstituten abgesichert. Geschäftsvolumen der Derivate zur Absicherung des Emissionsgeschäfts Derivate zur Absicherung des Emissionsgeschäfts
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete derivative Finanzinstrumente Die folgende Übersicht zeigt das Volumen der derivativen Finanzinstrumente des Bankbuches. Die Buchwerte der nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten derivativen Finanzinstrumente werden in den Sonstigen Vermögensgegenständen (EUR 49,7 Mio.) bzw. in den Sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen (EUR 105,6 Mio.). Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete derivative Finanzinstrumente
Die beizulegenden Zeitwerte werden mittels unterschiedlicher Bewertungsmethoden ermittelt. Devisenkassa- und -termingeschäfte werden mithilfe der im Markt beobachtbaren Devisenkassakurse bewertet, während Optionskontrakte mit marktüblichen Optionsbewertungsmodellen und Swap-Kontrakte nach der Barwertmethode (discounted cash flow) bewertet werden. Sowohl die gewählten Bewertungsmethoden als auch die verwendeten Parameter sind vom einzelnen Produkt abhängig und entsprechen dem Marktstandard. Geschäftsvolumen der Derivate und Termingeschäfte aus dem Kommissionsgeschäft Derivate und Termingeschäfte aus dem Kommissionsgeschäft
Prüferhonorar Vom Abschlussprüfer Forvis Mazars GmbH & Co. KG wurden im Geschäftsjahr für die Abschlussprüfung EUR 2,1 Mio. in Rechnung gestellt. Für andere Bestätigungsleistungen (prüferische Tätigkeiten in Bezug auf Finanzaufstellungen) wurden vom Abschlussprüfer EUR 0,1 Mio. abgerechnet. Angaben über Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Als nahestehende Unternehmen der UBS Europe SE wurden das Mutterunternehmen, die UBS AG, die UBS Group AG mit Sitz in Zürich (Schweiz) sowie sämtliche verbundenen Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen des UBS-Konzerns identifiziert. Als nahestehende Personen werden dem Key-Management (Vorstände, Geschäftsführer und Aufsichtsräte) des UBS-Konzerns, der UBS AG sowie der UBS Europe SE zugehörige Personen und deren nahe Familienangehörige behandelt. Folgende finanzielle Transaktionen werden mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt:
Angaben über wesentliche Vorgänge nach dem Bilanzstichtag Mit Wirkung zum 2. Januar 2025 wurden sämtliche Vermögenswerte und Schulden der Credit Suisse (Italy) S.p.A. auf die UBS Europe SE im Rahmen einer grenzüberschreitenden Verschmelzung übertragen. Die Verschmelzung steht im Zusammenhang mit der Eigenkapitalrichtlinie der EU (2013/36/EU). Im Rahmen der Verschmelzung wurden Vermögensgegenstände und Schulden mit einem Saldo von EUR 204,2 Mio. übertragen. Darüber hinaus werden in 2025 weitere Transaktionen im Rahmen der Integration des Geschäfts der ehemaligen Credit Suisse Group AG sowie der Zusammenlegung des Asset Management Geschäfts der UBS Group unter der UBS Asset Management (Europe) S.A. stattfinden. Im Rahmen der Integration der Credit Suisse Einheiten in die UBS Europe SE wird in 2025 weiterhin Vorsorge für anstehende Restrukturierungsmassnahmen getroffen. Weitere wesentliche Vorgänge, die nach Ende des Geschäftsjahres eingetreten und bisher weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt worden sind, sind nicht bekannt. Konzernzugehörigkeit Die UBS Europe SE wird in den Konsolidierungskreis der UBS Group AG, Zürich einbezogen. Nach § 292 HGB verzichtet die UBS Europe SE daher darauf, einen Teilkonzernabschluss aufzustellen. Die UBS Group AG, Zürich, erstellt einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie vom International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlicht wurden. Dieser ist der Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht 2024 der UBS Group AG, Zürich, ist auf der Internetseite der UBS abrufbar und wird als befreiender Konzernabschluss von der UBS Europe SE, Frankfurt am Main, im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Darüber hinaus wird die UBS Europe SE auch in den Konsolidierungskreis der UBS AG, Zürich, einbezogen, welcher ebenfalls nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt ist. Dieser ist der Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis. Der Konzernabschluss der UBS AG, Zürich, ist auf der Internetseite der UBS erhältlich. Offenlegung Der Offenlegungsbericht zum 31. Dezember 2024 wird auf der Internetseite der UBS Europe SE unter dem Link www.ubs.com/de/de/ubs-germany/financial-reports.html veröffentlicht. Organe der Gesellschaft Aufsichtsrat Prof. Dr. Reto Francioni Vorsitzender Volljurist, Brugg (Schweiz) Gregor Pottmeyer Stellvertretender Vorsitzender, CFO Deutsche Börse, Frankfurt (Deutschland) Silke Alberts* Vorsitzende des Betriebsrats, UBS Europe SE, Frankfurt (Deutschland) Jean-Marc Lehnertz* , Depositary Risk & Framework Team Head, UBS Europe SE, Luxemburg Jonathan (Bobby) Magee Consultant, Guildford (Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland) Beatriz Martin Jimenez Head NCL, President EMEA & UK Chief Exec, GEB Lead Sustainability & Impact, UBS AG, Niederlassung London (Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland) Christine Novakovic Head Global Wealth Management EMEA, UBS AG, Zürich (Schweiz) Natasha Meaney Head Compliance & Investigations, UBS AG, Niederlassung London (Vereinigtes Königreich Großbritannien und Nordirland) Francesco Stumpo* Wealth Management IT Application Delivery, UBS Europe SE, Mailand (Italien) Gemäß Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 01. Juni 2023 wurden im Geschäftsjahr 2024 Vergütungen für das Jahr 2023 von insgesamt TEUR 240 an die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sowie Vergütungen von insgesamt TEUR 640 an die unabhängigen Aufsichtsratsmitglieder gezahlt. Vorstand Tobias Vogel Vorsitzender des Vorstands Head Global Wealth Management and Head Asset Management, UBS Europe SE, Frankfurt Georgia Paphiti Chief Financial Officer, UBS Europe SE, Frankfurt Pierre Philippe Chavenon Chief Risk Officer, UBS Europe SE, Frankfurt Dr. Denise Bauer-Weiler Head Group Compliance, Regulatory & Governance, UBS Europe SE, Frankfurt Filippo Bianco Head Investment Bank, UBS Europe SE, Frankfurt Miriam Godoy Suarez Chief Operating Office, UBS Europe SE, Frankfurt Die Bezüge für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 10,3 Mio.; darin enthalten sind das Grundgehalt, die variable Vergütung sowie sonstige Vergütungsbestandteile für den Zeitraum, in dem sie Mitglied des Vorstands waren. An frühere Mitglieder des Geschäftsführungsorgans und deren Hinterbliebenen wurden EUR 3,4 Mio. gezahlt; die Pensionsrückstellungen für diesen Personenkreis betrugen am 31. Dezember 2024 EUR 64,0 Mio.. Mitarbeitende Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Angestellten betrug insgesamt 2.445, davon waren 1.064 Mitarbeiterinnen und 1.381 Mitarbeiter. Der Anstieg der Mitarbeitenden in der Niederlassung Luxemburg ist auf die Übernahme der 220 Mitarbeitenden der Credit Suisse zurückzuführen. Am 31. Dezember 2024 waren insgesamt 2.681 Mitarbeitende beschäftigt, des Weiteren waren 33 in Elternzeit. Die Mitarbeitenden verteilten sich wie folgt: Mitarbeitende
Mitarbeitende
Frankfurt am Main, 30. April 2025 UBS Europe SE - Management Board Tobias Vogel Georgia Paphiti Pierre Chavenon Dr. Denise Bauer-Weiler Filippo Bianco Miriam Godoy Suarez LageberichtGeschäftsbericht Unternehmensbereiche und Organisation UBS Europe SE, mit Sitz in Frankfurt am Main, ist 2016 aus dem Zusammenschluss mehrerer europäischer Wealth Management- Tochtergesellschaften des UBS-Konzerns entstanden. UBS Europe SE zählt zu den führenden Finanzdienstleistern für Vermögensverwaltung in Europa und nutzt die starken Synergieeffekte einer bereichsübergreifenden Kooperation mit der Investment Bank und dem Asset Management. Die Bank ist eine direkte und hundertprozentige Tochtergesellschaft der UBS AG, Zürich. Zu ihrer Organisationsstruktur gehören die Unternehmensbereiche Global Wealth Management (GWM), Investment Bank (IB), Asset Management (AM) und Group Items (GI). Als Vollbank im Sinne des deutschen Kreditwesengesetzes (KWG) und in der Rechtsform der Societas Europaea (SE) sind ihre Verwaltungsorgane der Vorstand, der Aufsichtsrat (inklusive Ausschüsse) und die Hauptversammlung. Die UBS Europe SE umfasst Niederlassungen in elf Ländern (Dänemark, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Polen, Portugal, Spanien, Schweden und Schweiz), und hat ihren Hauptsitz in Deutschland. Im Rahmen der Konsolidierung des europäischen Asset Management Geschäfts in der UBS Asset Management (Europe) S.A. (vormals UBS Fund Management (Luxembourg) S.A.) wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2024 das Asset Management Geschäft in Schweden und mit Wirkung zum 1. August 2024 das Asset Management Geschäft in Spanien an die UBS Asset Management (Europe) S.A. veräußert. Im ersten Quartal 2023 kündigte die UBS Group AG ihre Pläne zur Übernahme der Credit Suisse Group AG an. Der Zusammenschluss der Credit Suisse Group AG und der UBS Group AG wurde am 12. Juni 2023 erfolgreich abgeschlossen. Die Credit Suisse (Luxembourg) S.A. einschließlich deren Niederlassungen in Frankreich, Portugal und Irland wurde in der Folge mit Wirkung zum 21. Oktober 2024 auf die UBS Europe SE verschmolzen. Darüber hinaus erwarb die UBS Europe SE im Geschäftsjahr 2024 in Deutschland, Italien, Frankreich und in den Niederlanden als weitere Integrationsmaßnahme diverse Geschäftseinheiten der Credit Suisse Deutschland AG, Frankfurt am Main, der Credit Suisse Bank (Europe) S.A., Madrid, der Credit Suisse (Luxembourg) S.A., Luxemburg, der Credit Suisse AG, Milan Branch, Mailand, sowie der Credit Suisse International, London, im Rahmen von Business Transfer Agreements. Bestandteil dieser Vereinbarungen war die entgeltliche Übertragung von Mitarbeitenden und die damit verbundenen immateriellen Werte wie Kundenkontakte, Qualifikationen, Fachwissen und Erfahrung sowie die Übertragung von Mandatsbeziehungen, Krediten und Derivaten. Die Verschmelzung der Credit Suisse (Italy) S.p.A. erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2025. Global Wealth Management Global Wealth Management ist das Kerngeschäft der UBS Europe SE und bietet Kunden ein breites Spektrum an Lösungen. Der Ansatz der Vermögensverwaltung zielt darauf ab, die Beziehung zu Kunden zu stärken und ihnen zu helfen, ihre finanziellen und persönlichen Ziele zu erreichen. Als weltweit ausgezeichneter und globaler Vermögensverwalter bietet die Bank ihren Kunden maßgeschneiderte Anlageangebote, Analysen und Denkanstöße sowie Zugang zu Branchenspezialisten. Das Chief Investment Office vertritt den House View von UBS und identifiziert Anlagestrategien, um das Vermögen von Kunden über Generationen hinweg zu schützen und zu mehren. Die Produktspezialisten liefern Anlagelösungen, darunter Flaggschiff-Anlagemandate, innovative langfristige Themen und nachhaltige Anlageangebote. Kunden profitieren vom umfassenden Fachwissen in den Bereichen Vermögensplanung, Investitionen, Philanthropie und Familienberatung. UBS Manage ist die maßgeschneiderte Lösung für diskretionäres Portfoliomanagement. UBS Transact ist die mandatierte Lösung für Kunden, die Zugang zu Finanzmarkt-Brokerage- und Custody-Dienstleistungen sowie zu generischem Investment Research suchen. Mit einer Vereinbarung über den Marktzugang für professionelle Kunden wird ein Zugang zu nicht-beratungsgestützten professionellen Dienstleistungen geboten. Hierzu gehören der direkte Zugang zu IB-Produktspezialisten (wie Sales Coverage) oder zu institutionellen Anlagemöglichkeiten. Die UBS Europe SE bietet auch Dienstleistungen im Bereich Wealth Planning an, die Zugang zu einer breiten Lösungspalette eröffnen, etwa in Bezug auf Nachfolge-, Finanz- oder Ruhestandsplanung, um langfristige finanzielle und persönliche Ziele zu erreichen. Innerhalb der UBS Europe SE arbeiten die Global Wealth Management Spezialisten auch mit der Investment Bank zusammen, um Kunden, wie etwa aus dem deutschen Mittelstand, in Fragen der unternehmerischen Planung zu unterstützen. Dank der „Guided Architecture“ von UBS Europe SE haben Kunden Zugang zu einer breiten Produkt- und Lösungspalette von UBS und Drittanbietern. Die UBS Europe SE agiert auch als strategischer Geschäftspartner für Finanzintermediäre (FIMs) in Europa und Lateinamerika. Sie bietet ihnen professionelle Anlageberatungsdienste, eine globale Bankinfrastruktur und maßgeschneiderte Lösungen, über die sie Ihre Endkunden effektiver betreuen können. Investment Bank Die UBS Europe SE erbringt über ihre Investment Bank erstklassige Services und Lösungen an Firmen-, Wealth-Management- und institutionelle Kunden nach einem einheitlichen, lösungsorientierten Ansatz. Die Investment Bank besteht aus zwei Unternehmensbereichen: Global Banking und Global Markets, die von Investment Bank Research unterstützt werden. Global Banking bietet Firmen, Finanzinstituten, Finanzsponsoren sowie Kunden von UBS Global Wealth Management Kundenbetreuung, Beratungsleistungen, Fremd- und Eigenkapitalmarkt- sowie Finanzierungslösungen an. Global Markets ist ein aktiver Kapitalmarktteilnehmer am Flow-Geschäft, mit Fokus auf Verkauf, Handel und Market-Making für verschiedene Wertpapiere. Darunter fallen auch Kreditvergabe, Ausschüttung, Risikomanagement sowie Bereitstellung von Liquidität in ausländischer Währung, Zinsanlagen, Kreditanlagen und Edelmetallen. Die einzelnen Geschäftseinheiten sind nach Produkten organisiert. Die Investment Bank ist bestrebt, für ihre Firmen- und institutionellen Kunden hervorragende Leistungen zu erbringen und so den Mehrwert für den gesamten Konzern zu steigern. Die Hauptpriorität der Investment Bank besteht darin, durch diszipliniertes Wachstum im kapitalschonenden Beratungs- und Ausführungsgeschäft einen nahtlosen Kundenservice und eine qualitativ hochwertige Ausführung zu bieten und gleichzeitig die digitale Transformation zu beschleunigen. Asset Management UBS Asset Management bietet Anlagekapazitäten und -strategien für alle wichtigen traditionellen und alternativen Anlageklassen sowie Beratungsleistungen für institutionelle Kunden, Wholesale-Intermediäre und Kunden von Global Wealth Management in Europa an. Gegenwärtig ist UBS Europe SE nur in Frankreich mit dem Geschäftsbereich Asset Management tätig. Die Übertragung dieses Geschäfts an die UBS Asset Management (Europe) S.A. soll innerhalb der nächsten zwölf Monate erfolgen. Zu den institutionellen Kunden gehören Pensionsfonds, Unternehmen und Versicherungsgesellschaften. Bei Großkunden handelt es sich um Banken, Dachfonds, unabhängige Vermögensberatungen (Independent Financial Advisors) und Versicherungsgesellschaften. Diese Segmente werden durch Client Relationship Manager betreut, teilweise mit Unterstützung durch Mitarbeitende vom Kundenservice. Um der zunehmenden Nachfrage und den hohen Ansprüchen der Kunden gerecht zu werden, stehen auch Immobilienspezialisten bereit, die die Verwaltung bestehender Immobilienanlagen von UBS Asset Management Produkten unterstützen. Strategie Entscheidende Hebel zur Steigerung der Rentabilität Im Mittelpunkt der Strategie von UBS Europe SE stehen ihre führenden Unternehmensbereiche Global Wealth Management und Investment Bank. UBS Europe SE konzentriert sich auf Geschäftsfelder, die eine starke Wettbewerbsposition in ihren Zielmärkten haben, kapitaleffizient sind und attraktive langfristige Aussichten für strukturelles Wachstum und Rentabilität vorweisen können. Die Zusammenarbeit zwischen dem Bereich Global Wealth Management und anderen Unternehmensbereichen ist ein zentrales Unterscheidungsmerkmal und ein Wettbewerbsvorteil. Das Ziel der UBS Europe SE ist es, höhere und überdurchschnittliche Renditen zu erzielen, indem sie ihre Kerngeschäftsbereiche ausbaut und ihr Geschäftsportfolio und ihre geografische Präsenz in Europa nutzt. Übernahme der Credit Suisse Im März 2023 gab die UBS Group AG ihren Plan zur Übernahme ihres ehemaligen Wettbewerbers Credit Suisse bekannt. Am 12. Juni 2023 schloss UBS die Übernahme von Credit Suisse ab (die Credit Suisse Group AG wurde mit der UBS Group AG zusammengelegt; das Unternehmen agiert seitdem als ein Bankkonzern). Mit Blick auf die Auswirkungen der Übernahme hat UBS Europe SE einen Plan erstellt, welcher vorsieht, die europäischen Bankinstitute der Credit Suisse entweder abzuwickeln oder in die UBS Europe SE zu integrieren. Dies entspricht den Anforderungen der EU- Eigenkapitalrichtlinie an zwischengeschaltete EU-Mutterunternehmen („Intermediate Parent Undertaking“ - IPU), die im Einvernehmen mit der Europäischen Zentralbank bis Juni 2025 umgesetzt werden sollen. Die Credit Suisse (Luxembourg) S.A. einschließlich deren Niederlassungen in Frankreich, Portugal und Irland wurde in Folge mit Wirkung zum 21. Oktober 2024 auf die UBS Europe SE verschmolzen. Darüber hinaus hat die UBS Europe SE im Geschäftsjahr 2024 in Deutschland, Italien, Frankreich und in den Niederlanden als weitere Integrationsmaßnahme diverse Geschäftseinheiten der Credit Suisse Deutschland AG, Frankfurt am Main, der Credit Suisse Bank (Europe) S.A., Madrid, der Credit Suisse (Luxembourg) S.A., Luxemburg, der Credit Suisse AG, Milan Branch, Mailand sowie der Credit Suisse International, London im Rahmen von Business Transfer Agreements erworben. Bestandteil dieser Vereinbarungen war die entgeltliche Übertragung von Mitarbeitenden und damit verbundenen immateriellen Werte wie Kundenkontakten, Qualifikationen, Fachwissen und Erfahrung sowie die Übertragung von Mandatsbeziehungen, Krediten und Derivaten. Die Verschmelzung der Credit Suisse (Italy) S.p.A. erfolgte mit Wirkung zum 1. Januar 2025. Es wird betont, dass sich die Geschäftsstrategie der UBS Europe SE durch die Integration von Credit Suisse nicht ändert.
Die Zielstruktur der UBS Europe SE basiert weiterhin auf einem Niederlassungsnetz in Europa. Grundpfeiler des Wachstums Global Wealth Management In einer Branche mit attraktiven Wachstumsaussichten und immer höheren Eintrittsbarrieren profitiert der Bereich Global Wealth Management der UBS Europe SE von seiner beträchtlichen Größe und Marktdurchdringung. Dabei wird die Betreuung im gesamten Kundenspektrum optimiert, um besser abgestimmte Services und Lösungen anbieten zu können. Ferner werden derzeit weitere digitale Angebote entwickelt. Der Bereich richtet sich kontinuierlich an den Bedürfnissen der Kunden aus, um Kundennähe zu stärken und mehr Zeit für eine persönliche Betreuung zu schaffen. Die Regionen erhalten mehr Verantwortung, die Reaktionsfähigkeit wird verbessert und die Markteinführungszeiten werden verkürzt. Außerdem werden alle Kompetenzen des Unternehmens durch die erweiterte strategische Zusammenarbeit mit der Investment Bank und dem Asset Management zugänglich gemacht. Darüber hinaus vergrößert der Bereich sein Produktangebot, steigert seine Effizienz, nutzt Größenvorteile mittels Partnerschaften und optimiert Prozesse, um die Produktivität zu erhöhen. Prioritäten:
Investment Bank Die Investment Bank konzentriert sich vor allem auf diszipliniertes Wachstum im wenig kapitalintensiven Beratungs- und Ausführungsgeschäft und auf die Beschleunigung der digitalen Transformation. Gemeinsam mit anderen Unternehmensbereichen und durch externe Partnerschaften sollen marktführende digitale Research- und Banking-Angebote für Kunden bereitgestellt werden. Prioritäten:
Asset Management Der Bereich Asset Management bietet einen hochdifferenzierten Mix aus Alpha -, alternativen, indexierten und alternativen Beta- Produkten. Das Asset Management stellt bestehenden und potenziellen Kunden auf diesen Gebieten erstklassige Ressourcen bereit. Prioritäten:
Treasury Der Bereich Treasury ist bei der UBS Europe SE verantwortlich für die Entwicklung und Einhaltung eines umfassenden Regel- und Kontrollrahmens für das Kapital-, Liquiditäts- und Finanzierungsmanagement. Treasury erstellt und pflegt Pläne für Bilanz-, Kapital- und Finanzierungspläne (einschließlich eines Notfall-Finanzierungsplans), schlägt Obergrenzen für Finanzmittel und andere Indikatoren vor und überwacht diese. Prioritäten:
Serviceorientiertes Operating Model Die frühere UBS Europe SE Operation Funktion wurden in vier länderübergreifende Dienstleistungsbereiche umgewandelt: Front Support Organization, Event Lifecycle Management, Securities & Payments Processing und Client Tax Services & Regulatory Reporting.
Zentrale strategische Notwendigkeiten Kooperation als „,One Bank" Die Zusammenarbeit zwischen den drei Unternehmensbereichen ist für den Erfolg der Strategie der UBS Europe SE entscheidend und birgt Wettbewerbsvorteile. Die Kooperation eröffnet Möglichkeiten, den Ertrag weiter zu steigern und die Bedürfnisse der Kunden noch besser zu erfüllen. Um diese Synergien weiter voranzutreiben und die Position als führender Vermögensverwalter in Kontinentaleuropa zu stärken, wurden wichtige Hebel zur Förderung der „One Bank“-Kooperation identifiziert. Sie umfassen unter anderem Schulungen, Anreizsysteme, ein „One Bank“-Reporting und spezielle Kommunikationsinitiativen. Prioritäten:
Nachhaltigkeit Die UBS Europe SE wird von ihrer Ambition geleitet, eine führende Rolle im Bereich Nachhaltigkeit einzunehmen. Dies spiegelt sich in der Vision wider, eine Bank für die Bedürfnisse nächster Generationen zu sein. Um diese Vision zu verwirklichen, basiert die Nachhaltigkeits- und Impact-Strategie der UBS Europe SE auf drei übergeordneten strategischen Säulen: Schützen, Wachsen und Anziehen. Dies versteht die UBS Europe SE als natürliche Weiterentwicklung des strategischen Ansatzes der Bank. Schützen Im Rahmen des kontinuierlichen Engagements zum Schutz der Vermögenswerte der Kunden und der Bank konzentriert sich die UBS Europe SE darauf, ihr Geschäft durch Angleichung an die langfristig nachhaltige Konzernstrategie und die sich entwickelnden Standards zu steuern. Die Bank unterhalt ein starkes Kontroll- und Risikorahmenwerk sowie eine robuste Nachhaltigkeitsdatenstrategie, um Risikomanagementprozesse, regulatorische Anforderungen und das Produktangebot zu unterstützen. Wachsen Die UBS Europe SE erweitert kontinuierlich ihr Nachhaltigkeits- und Impact-Angebot in allen Geschäftsbereichen, um den sich wandelnden Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden. In diesem Zuge werden beispielsweise innovative Lösungen für nachhaltige Finanzierung und Investitionen identifiziert und angeboten. Ziel ist Kunden beim weltweiten Übergang hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen. Anziehen Die UBS Europe SE strebt danach, die bevorzugte Bank für Kunden und Mitarbeitende zu sein, indem sie erstklassige Nachhaltigkeitsbewertungen forciert und sich mit Engagement- und Bildungsprogramme als bevorzugten Arbeitgeber positioniert. Prioritäten:
Digitalisierung Ziel der UBS Europe SE ist die Förderung einer unternehmensweiten Effizienzverbesserung, um Wachstum zu finanzieren und Renditen zu steigern. Dies soll unter anderem durch laufende Optimierung der Prozesse, Plattformen, der Organisation und der Kapitalressourcen erreicht werden. Das Unternehmen wird weiter in Technologie investieren, um so seine Effizienz und Effektivität zu erhöhen, Wachstum zu fördern und Kunden besser betreuen zu können. Prioritäten:
Talente, Verhalten und Kultur Die UBS Europe SE ist überzeugt, dass die richtige Strategie und eine tragfähige Unternehmenskultur zu einer starken Performance im Unternehmen beitragen. Wir bringen diese Überzeugung in unseren „Drei Schlüsseln zum Erfolg“ zum Ausdruck. Unsere Säulen, Prinzipien und Verhaltensweisen unterstreichen unsere Strategie und Kultur. Sie legen fest, wofür wir als Unternehmen und als Mitarbeitende stehen und wie wir diese Haltung umsetzen. Sie vermitteln allen Mitarbeitenden, wonach UBS strebt, und dienen als allgemeingültiger Leitfaden zur Entscheidungsfindung. Um das Potenzial des Unternehmens freizusetzen, hat UBS diese Grundsätze zur Leitlinie des Tagesgeschäfts, der Anlageentscheidungen, der Managementmethoden und der Gestaltung der Mitarbeitererfahrung erhoben. Darüber hinaus legt UBS viel Wert auf eine vielfältige Belegschaft und eine integrierende Kultur. Dies ist entscheidend, um die ebenso vielfältigen Bedürfnisse der Kunden zu verstehen. Prioritäten:
Weiter wurden zum Thema Verhalten und Kultur folgende Prioritäten gesetzt:
Steuerungssysteme Die Planung für die Rechtseinheit UBS Europe SE wird jährlich durchgeführt und umfasst einen Zeitraum von drei Jahren. Sie basiert auf den Reporting-Systemen der UBS Group und wird auf die einzelnen Niederlassungen und Geschäftsbereiche heruntergebrochen. Für den Geschäftsbereich Global Wealth Management basiert die Planung auf Bereichszielgrößen für Erträge, Kosten, Anzahl der Mitarbeitenden und Nettomittelzufluss (Net New Money und Net New Fee Generating Assets). Für andere Geschäftsbereiche liegt der Planung ein vergangenheitsbasierter Ansatz zugrunde. Jegliche bereits bekannten Veränderungen zukünftiger Kosten oder Erträge werden im Planungsprozess berücksichtigt. Das zentrale Reporting-System für den Geschäftsbereich Global Wealth Management ist der Performance Segment Report (PSR). Der PSR ist ein webbasiertes Tool, über das Kennzahlen wie Erträge, Kosten, verwaltetes Vermögen und Netto-Neugeldzahlen kombiniert mit verschiedenen Produktinformationen abgefragt werden können. Erträge werden nach den Ertragslinien „Wiederkehrend“, „Transaktionsgetrieben“ und „Zinsen“ aufgeteilt, Kosten nach Personal- und allgemeine/administrative Kosten. Der PSR wird monatlich aktualisiert und kann für verschiedene Geschäftsbereiche (z. Bsp. GFIW Germany, FIM Germany, Germany Domestic, LatAm Hamburg) abgefragt werden. Im PSR werden zudem Kostenallokationen aus der UBS Group ausgewiesen. Damit kann die Profitabilität (Profit before Tax / PbT) des Geschäftsbereichs ermittelt werden. Ein weiteres Steuerungselement im Geschäftsbereich Global Wealth Management ist das webbasierte Tool GWM-Insight. Hier können die Finanzkennzahlen bis auf einzelne Kundenberater heruntergebrochen werden. Bestimmte Daten wie Transaktionserträge, Netto- Neugeldzahlen und verwaltetes Vermögen werden in diesem Tool wöchentlich aktualisiert. Für Global Markets ist UBS Neo das wichtigste Instrument. Es ermöglicht die Überwachung der Rentabilität auf Grundlage von Real Economic Values (REVs). Dabei handelt sich um den Barwert des Kundenhandels zum Zeitpunkt der Verbuchung des Handels im FO Risk Management System. Für die Analyse des Marktumfelds im Bereich Global Markets werden Daten der Koalition verwendet. Für Global Banking spielt das Banker Portal bei der Steuerung des Geschäfts eine zentrale Rolle. Es liefert wichtige kunden- und geschäftsbezogene Informationen für Advisory, Equity Capital Markets (ECM), Debt Capital Markets (DCM) und Leveraged Capital Markets (LCM), Corporate Lending und Structured Financing. Das Tool bietet aggregierte Ansichten von Verkaufschancen, Ist-Werten, Pipelines sowie Meetings und informiert den Nutzer über Informationen zum Gebührenpool und zum Marktanteil. Darüber hinaus werden für die Analyse des Marktumfelds und der Wettbewerbspositionierung Dealogic-Daten für das Global Banking verwendet. Dealogic ist eine Finanzmarktplattform, die integrierte Inhalte, Analysen und Technologien über einen Service für Finanzunternehmen anbietet. Von der Kreditvergabe über den Vertrieb bis hin zu den Investoren bietet die Dealogic-Plattform eine Verbindung zwischen Banken, Kapitalmärkten, Vertrieb und Handel sowie institutionellen Investitionen. Die Inhalte von Dealogic werden von globalen Finanzpublikationen zur Analyse von Investmentbanking-Trends, -Aktivitäten und -Wallet-Anteilen verwendet, einschließlich einer interaktiven Echtzeit-Scorecard der weltweiten Finanzmärkte. Bericht zur wirtschaftlichen Lage Finanzielle Leistungsindikatoren Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren (KPIs) der UBS Europe SE sind mit den Geschäftszielen abgestimmt. Der Fokus liegt auf den Treibern für eine direkte Effizienz- und Rentabilitätssteigerung. Somit sind alle Ebenen der Unternehmensbereiche der funktionalen Organisationsstruktur abgedeckt (Segment -, Standort- und Teamebene). Die folgenden Leistungsindikatoren werden berichtet: Cost-Income-Ratio (Aufwand-Ertrags-Verhältnis) Das Aufwand-Ertragsverhältnis zeigt den Gesamtaufwand im Verhältnis zu den Gesamterträgen. Die Erträge belaufen sich für das Geschäftsjahr 2024 auf EUR 1.174,5 Mio. nach EUR 1.243,6 Mio. im Vorjahr. Im Vorjahr war in den Erträgen als Sondereffekt der Ertrag aus der Veräußerung des Asset Management-Geschäfts in den Niederlanden enthalten. Bereinigt um diesen Sondereffekt sind die Erträge im laufenden Jahr um rund 4% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Insgesamt stiegen die Kosten auf EUR 1.132,9 Mio. nach EUR 1.089,0 Mio. im Vorjahr. Darin enthalten war allerdings der Verlust aus der Verschmelzung der UBS (France) S.A. in Höhe von EUR 74,9 Mio.im Vorjahr. Bereinigt um diesen Sondereffekt sind die Kosten um 12% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Insgesamt ergibt sich ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis auf Basis von HGB-Zahlen von 96% (Vorjahr 88%). Ohne Sondereffekte lag das Aufwand-Ertrags-Verhältnis im Vorjahr bei 83%. Die Planung für das abgeschlossene Jahr basierte auf IFRS-Zahlen und hatte ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis von 82% vorgesehen. Dieser Wert liegt für die UBS Europe SE bei 88%. Ergebnis vor Steuern Als finanzieller Leistungsindikator wird das Ergebnis vor Steuern nach IFRS berichtet. Dieses beträgt für das Geschäftsjahr EUR 148 Mio. und liegt damit 34% unter dem geplanten Ergebnis von EUR 223 Mio. Im internen Management Informations-System weist die Bank das Ergebnis vor Steuern für die jeweiligen Niederlassungen und Geschäftsbereiche aus: Während die Niederlassungen in Deutschland (EUR + 14 Mio.), Schweden und Portugal (jeweils EUR + 1 Mio.) im Ergebnis über Plan liegen, konnten die übrigen Niederlassungen ihre Planzahlen nicht erreichen (Luxemburg EUR - 46 Mio., Spanien EUR - 16 Mio., Italien EUR - 14 Mio., Frankreich EUR - 10 Mio., Niederlande EUR - 3 Mio. und Dänemark EUR - 1 Mio.). Alle Geschäftsbereiche liegen im Ergebnis vor Steuern unter dem Vorjahresergebnis (Global Wealth Management - 24% und Investment Bank - 32%). Der Bereich Asset Management, der in der UBS Group in der UBS Asset Management (Europe) S.A. zentralisiert wird, liegt im Ergebnis vor Steuern bei EUR - 1 Mio.. Return on Equity Der Return on Equity als Verhältnis aus Ergebnis vor Steuern und Eigenkapital nach IFRS liegt für das Geschäftsjahr bei 2% und damit unter dem geplanten Wert von 4%. Der Return on CET1 liegt bei 3% und damit ebenfalls unter dem Planwert von 6%. Verwaltete Vermögen Das verwaltete Vermögen ist im Geschäftsjahr von EUR 170,4 Mrd. auf EUR 226,7 Mrd. gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Verschmelzung der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. auf die UBS Europe SE. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Um einen ganzheitlichen Blick auf die Unternehmensleistung und die Nachhaltigkeit der berichteten Ergebnisse zu ermöglichen, wird im Folgenden auf nichtfinanzielle Leistungsindikatoren eingegangen: Der Performance-Management-Ansatz Mylmpact der UBS Europe SE berücksichtigt sowohl den geleisteten Beitrag als auch das Verhalten der Mitarbeitenden und unterstützt die Unternehmensvision sowie die Unternehmensziele. Der Ansatz zeichnet sich durch ehrgeizige Ziele aus, die auf strategische Prioritäten ausgerichtet sind. Er umfasst regelmäßige Coaching-Gespräche, die die Entwicklung der Mitarbeitenden unterstützen. Darüber hinaus wird eine integrierte Feedback-App bereitgestellt, die es den Mitarbeitenden ermöglicht, einfach aussagekräftiges Feedback „im Moment“ zu geben und zu erhalten. Ziele, betreffend der Verhaltensweisen sowie der Risikokultur, werden für alle Mitarbeitende vorgegeben. Vorgesetzte erhalten zudem ein Personalmanagement-Ziel. Auf diese Weise soll sichergestellt werden, dass alle Mitarbeitenden nach den Verhaltensgrundsätzen, dem Verhaltenskodex, den ethischen Standards sowie der Risikomanagementkultur und den Grundsätze des Linienmanagements handeln. Das Setzen ambitionierter Ziele dient der Förderung von Verantwortung und verdeutlicht die Wirkung eines jeden Einzelnen. Es fördert Spitzenleistung und bündelt die Bemühungen aller. Die individuelle Leistung im Hinblick auf diese Ziele beeinflusst die individuellen Bewertungen und Vergütung. Zusätzlich zu den Verhaltens- und Risikozielen verdeutlichen die Kategorien der Leistungsziele wie wichtig nichtfinanzielle Faktoren für die UBS Europe SE sind. Hierzu zählen:
Wir verpflichten uns, einen vielfältigen und integrativen Arbeitsplatz zu schaffen, der auf den Prinzipien einer Leistungsgesellschaft basiert. Wir setzen auf eine Kultur der Zugehörigkeit, in der alle Mitarbeitenden anerkannt und geschätzt werden und in der jeder erfolgreich sein und sich entwickeln kann. Unser Ziel ist es, die am besten geeigneten Mitarbeitenden für die entsprechend passenden Positionen einzustellen und zu halten, um für unsere Kunden, unser Unternehmen, unsere Aktionäre und die Gemeinschaften, denen wir dienen, Leistung zu erbringen. Um dies zu erreichen, verfügt unsere vielfältige Belegschaft über eine Vielzahl von Fähigkeiten, Erfahrungen und Hintergründen, die die Vielfalt unserer Kunden widerspiegeln, um ihnen bestmöglich zu dienen. Es ist zudem von entscheidender Bedeutung für uns, dass wir auf ein Umfeld achten, in dem alle unsere Mitarbeitenden fair behandelt werden und in der Lage sind, ihr Potenzial auszuschöpfen. Informationen und Daten zum Nachhaltigkeitsbericht sind dem Nachhaltigkeitsbericht der UBS Group Annual Report 2024 - UBS AG for filing in the EU im Abschnitt "Sustainability Statement", insbesondere unter "Additional UBS Europe SE considerations for sustainability and climate risk management" zu entnehmen, der unter www.ubs.com/ubs-ag-consolidated verfügbar ist. Darüber hinaus Transparenz die Grundlage, mit der wir Führungskräfte in die Lage versetzen, die Strategie zur Inklusion der Belegschaft umzusetzen, und jeder wird hierfür verantwortlich gemacht. Wir nutzen verschiedene Kommunikationskanäle und die Ziele für die Vorgesetzten, um das Bewusstsein, das Benchmarking, die Vorbildfunktion und die Feedback-Kultur zu fördern, um die Strategie zu leben. Auch die Datenüberwachung mit ihren entsprechenden Merkmalen, einschließlich der Management-Dashboards und der Toolkits wird herangezogen, um unsere gesamte Belegschaft hierbei zu unterstützen. Gem. § 76 Abs. 4 und § 111 Abs. 5 AktG in Verbindung mit dem Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst legte die UBS Europe SE Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, im Vorstand sowie in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands fest. Für 2021 bis 2025 definierte der Vorstand der UBS Europe SE neue Quoten von 27% für Frauen in der ersten Führungsebene und 28% für Frauen in der zweiten Führungsebene. Zum 31. Dezember 2024 betrug der Frauenanteil im Aufsichtsrat der UBS Europe SE 44%, im Vorstand 50% und befand sich damit über der Mindestquote des Frauenanteils von 33% für Aufsichtsräte bzw. Vorstände. Zum gleichen Zeitpunkt erreichte der Frauenanteil in der ersten Führungsebene der UBS Europe SE 23% und in der zweiten Führungsebene 40%. Nichtfinanzielle Erklärung Die UBS Group AG hat einen gesonderten nichtfinanziellen Konzernbericht erstellt und nach § 114 WpHG veröffentlicht. Dieser enthält eine Offenlegung von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren einschließlich der Informationen, die im Rahmen der Pflicht zur nichtfinanziellen Erklärung nach der deutschen Umsetzung der Europäischen CSR-Richtlinie (§ 315b HGB) erforderlich sind. Der gesonderte nichtfinanzielle Konzernbericht, das Global Reporting Initiative (GRI) Dokument, bezieht die UBS Europe SE mit ein. Dies beinhaltet auch die Offenlegung nach Art. 8 EU-Taxonomie. Das GRI-Dokument ist in englischer Sprache unter Annual Report 2024 - UBS AG for filing in the EU im Abschnitt "Sustainability Statement", insbesondere unter „Information on UBS AG standalone and UBS Europe SE consolidated pursuant to Art. 8 of the EU Taxonomy Regulation"zu finden, der unter www.ubs.com/ubs-ag-consolidated verfügbar ist. Die UBS Europe SE ist daher von der Erstellung einer nichtfinanziellen Erklärung nach § 289b HGB befreit und verweist für Details zu den genannten Themenbereichen auf das GRI-Dokument. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Obwohl das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 einen leichten Rückgang von 3,4% auf 3,2% im Jahr 2023 verzeichnete, zeigte sich das Wachstum stärker als erwartet. Diese Entwicklung wurde durch die Stärke der US-Wirtschaft, die nachlassende Inflation und Zinssenkungen der Zentralbanken begünstigt. Die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft sorgte für die größte Überraschung im Vergleich zu den Prognosen für 2024. Robuste Konsumausgaben und höhere Investitionen in künstliche Intelligenz (KI) halfen dem US-BIP, um 2,8% zu wachsen, nahe dem Anstieg von 2,9% im Jahr 2023. Das Wachstum in anderen entwickelten Volkswirtschaften war verhaltener. Das BIP der Eurozone wuchs um 0,7%, was geringfügig besser ausfiel als die 0,5% im Jahr 2023. Deutschland trug maßgeblich zur schwächeren Entwicklung bei, da die größte Volkswirtschaft der Region durch eine schwache Konsumnachfrage, hohe Energiepreise und Herausforderungen auf wichtigen Exportmärkten, einschließlich zunehmender Konkurrenz in der Automobilindustrie, gebremst wurde. Im Gegensatz dazu beschleunigte sich das BIP- Wachstum der Schweiz auf 1,4%, gegenüber 0,7% im Jahr 2023, wobei die verbesserte Konsumnachfrage die Schwäche im verarbeitenden Gewerbe ausglich. Chinas Erholung nach der Pandemie blieb unter den Erwartungen mit einem BIP-Wachstum von 4,8% im Vergleich zu 5,2% im Jahr 2023. Angesichts von Arbeitsplatzunsicherheit und fallenden Immobilienpreisen zeigten sich die Verbraucher zurückhaltend bei ihren Ausgaben. Die von der Regierung eingeleiteten Konjunkturmaßnahmen wurden erst spät im Jahr verabschiedet und konnten das Verbrauchervertrauen bislang nicht wiederbeleben. Die Inflation setzte ihren Trend zur Normalisierung nach den mehrjährigen Höchstständen im Zuge der COVID-19-Pandemie fort. Die niedrigere Inflation in der Eurozone und im Vereinigten Königreich führte dazu, dass die Europäische Zentralbank und die Bank of England die Zinssätze um 100 Basispunkte bzw. 50 Basispunkte senkten. In der Zwischenzeit führte die niedrige Inflation in der Schweiz (1,1 % im Jahr 2024) dazu, dass die Schweizerische Nationalbank die Zinssätze um 125 Basispunkte senkte. Die US-Notenbank senkte die Zinssätze um 100 Basispunkte, weniger als Anfang 2024 erwartet. Der Verbraucherpreisindex in den USA stieg im Jahr 2024 um 2,9%, verglichen mit 3,4% im Jahr 2023. Starkes US-Gewinnwachstum, niedrigere Zinssätze und Optimismus in Bezug auf Kl halfen dem S&P 500, eine Rendite von 25% zu erzielen, was zu einer Rendite von 20,7% für den MSCI All Country World Index beitrug. Der MSCI Europe Index stieg um 10,3%, während der MSCI Switzerland eine Rendite von 6,6% erzielte. Aktien aus Schwellenländern erzielten eine Rendite von 8,1% in US- Dollar, wobei der MSCI China eine Rendite von 19,8% erzielte, unterstützt durch Regierungsversprechen für stärkere Konjunkturmaßnahmen. Für die Anleihenmärkte war 2024 ein volatiles Jahr, da sich die Erwartungen hinsichtlich des Zeitpunkts, der Geschwindigkeit und des Umfangs der Zinssenkungen durch die Zentralbanken änderten. Die Rendite von 10-jährigen US-Staatsanleihen stieg im Laufe des Jahres 2024 von zu Beginn 3,9% auf 4,6%, unterstützt durch stärkere US-Wirtschaftsdaten und die Erwartung einer höheren Inflation unter der neuen US-Regierung. Die Rendite von 10-jährigen deutschen Bundesanleihen stieg ebenfalls, trotz Bedenken hinsichtlich des schwachen Wachstums in Deutschland und der Eurozone. Das Geschäft im Jahr 2024 Im Jahr 2024 vollzog die UBS Europe SE die Verschmelzung mit der Credit Suisse (Luxembourg) S.A.. Auch die Stärke ihrer Kerngeschäfte und die Fähigkeit ihrer Geschäftsleitung, trotz schwieriger Marktlage Wachstum zu generieren und strategische Projekte zu vollenden, stellte die UBS Europe SE unter Beweis. Beides zeigt, dass sowohl Geschäftsmix als auch Geschäftsmodell solide aufgestellt sind und die Bank selbst in schwierigen und unsicheren Zeiten nachhaltige Erträge erzielen kann. Finanzergebnis für das Jahr 2024 Auf IFRS-Basis erzielte UBS Europe SE im Jahr 2024 einen Vorsteuergewinn von EUR 148 Mio.
Die Erträge im Global Wealth Management beliefen sich im Jahr 2024 auf EUR 677 Mio. und betrugen damit 5% mehr als im Vorjahr. Die um Sondereffekte bereinigten Erträge stiegen gegenüber dem Vorjahr um 12%, vor allem aufgrund einer höheren Ertragsbasis aus der Integration des Global Wealth Management Geschäfts in Frankreich und Luxembourg (Verschmelzung der Credit Suisse (Luxembourg) S.A.) in die UBS Europe SE sowie eines Umsatzwachstums von EUR 14 Mio. in Deutschland. Das Umsatzwachstum stammt aus einem gestiegenen verwalteten Kundenvermögen, bedingt sowohl durch die Credit Suisse Integration als auch Marktwachstum. Bei der Investment Bank lagen die Erträge im Jahr 2024 bei EUR 346 Mio. und damit 5% über dem Vorjahr. Die bereinigten Erträge stiegen um 9% gegenüber dem Vorjahr. Das Wachstum im Bereich Global Banking ist hauptsächlich auf erfolgreiche Transaktionen im Bereich Equity Capital Markets (ECM), Debt Capital Markets (DCM) und Leveraged Capital Markets (LCM) zurückzuführen. Höhere Erträge im Bereich Global Markets sind auf erfolgreiches Wachstum im Bereich Execution Services und Financing zurückzuführen. Das Asset Management verzeichnete im Jahr 2024 Einnahmen von EUR 7 Mio., EUR 34 Mio. geringer als im Vorjahr. Der Umsatzrückgang ist vor allem auf die Ausgliederung des Asset Management Geschäfts in den Niederlanden, Spanien und Schweden in den Jahren 2023 und 2024 zurückzuführen. Schließlich beliefen sich im Jahr 2024 die Erträge der Group Items und Non-Core Legacy auf EUR 163 Mio., verglichen mit dem Vorjahr ein Rückgang von 1%. Insgesamt belief sich der Geschäftsaufwand im Jahr 2024 auf EUR 1.045 Mio. gegenüber EUR 885 Mio. im Vorjahr, was hauptsächlich auf die Integration der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. und deren Niederlassungen in Frankreich, Portugal und Irland zurückzuführen ist, wie auch auf die selektive Integration von Investment Banking Mitarbeitenden der Credit Suisse in die bestehende Struktur der UBS Europe SE als Teil des Credit Suisse Integrationsprozesses. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Vermögenslage der Bank ist geordnet. Die Bilanzsumme erhöhte sich im aktuellen Geschäftsjahr auf EUR 65,6 Mrd. (Vorjahr: EUR 53,9 Mrd.). Wesentliche Bilanzposten zum Bilanzstichtag waren Forderungen an Kreditinstitute (60% des Gesamtvermögens) sowie Forderungen an Kunden (11%). Weitere Posten, die das Nettovermögen der Bank betreffen, werden nachfolgend dargestellt. Barreserve Zum Bilanzstichtag belief sich das Guthaben bei Zentralnotenbanken auf EUR 0,3 Mrd. (Vorjahr: EUR 0,3 Mrd.), davon EUR 0,1 Mrd. (Vorjahr: EUR 0,2 Mrd.) bei der Deutschen Bundesbank. Forderungen an Kreditinstitute und Kunden Die Forderungen an Kreditinstitute sind im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,6 Mrd. gestiegen. Die Einlagenfazilität bei der Deutschen Bundesbank hat sich um EUR 1,1 Mrd. erhöht, während die Forderungen aus Pensionsgeschäften um EUR 4,2 Mrd. höher waren als im Vorjahr. Bei den Forderungen an Kunden war ein Rückgang um EUR 0,4 Mrd. gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
Die folgende Tabelle zeigt die Forderungen und Verbindlichkeiten zum Stichtag nach geografischen Regionen: Aufgliederung nach Ländern
Handelsaktiva Die Handelsaktiva beinhalteten im Wesentlichen Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere in Höhe von EUR 5,3 Mrd. sowie positive Marktwerte aus Derivaten in Höhe von EUR 2,5 Mrd.. Wertpapierbestand Der Bestand an Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 1,1 Mrd. gestiegen.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden Der Bestand an Verbindlichkeiten erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreswert um EUR 7,9 Mrd. Die darin enthaltenen Verbindlichkeiten gegenüber konzerninternen Unternehmen erhöhten sich im Geschäftsjahr um EUR 4,4 Mrd..
Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Bank betrug zum Bilanzstichtag EUR 446.001.086 und verteilte sich auf 446.001.086 Namensaktien. Im laufenden Geschäftsjahr wurde das gezeichnete Kapital im Zusammenhang mit der Verschmelzung der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. auf die UBS Europe SE um zwei Aktien mit einem Nennwert von je EUR 1,00 erhöht. Diese Aktien wurden von der UBS AG im Umtausch für die 230.936 Aktien an der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. mit einem Nennwert von jeweils CHF 1.000,00 übernommen. Die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB erhöhte sich im Geschäftsjahr um EUR 544,3 Mio. aufgrund der Verschmelzung der Credit Suisse (Luxembourg) S.A. mit der UBS Europe SE. Gleichzeitig wurde der Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB im Geschäftsjahr ein Betrag in Höhe von EUR 500,0 Mio. entnommen und dem Bilanzgewinn zugeführt. Zum Bilanzstichtag betrug die Kapitalrücklage EUR 2.330,0 Mio. Die anderen Gewinnrücklagen betrugen zum Bilanzstichtag EUR 46,4 Mio. und blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die harte Kernkapitalquote der UBS Europe SE auf konsolidierter Basis, einschließlich aller relevanten Tochtergesellschaften gemäß Artikel 92 CRR lag zum 31. Dezember 2024 bei 23,01% (Vorjahr: 21,20%). Verlustfreie Bewertung von zinsbezogenen Geschäften des Bankbuches Zum 31. Dezember 2024 bestand kein negativer Verpflichtungsüberschuss. Eine Rückstellung wurde dementsprechend nicht gebildet. Liquidität Die Zahlungsfähigkeit der Bank war im Geschäftsjahr 2024 jederzeit gegeben. Verpflichtend einzuhalten ist die zum 1. Oktober 2015 eingeführte Liquidity Coverage Ratio (LCR) und die zum 28. Juni 2021 eingeführte Net Stable Funding Ratio (NSFR). Gemäß der delegierten Verordnung (EU) 2015/61 vom 10. Oktober 2014 ist für die LCR eine Mindestanforderung von 100% einzuhalten. Diese Kennzahl wurde im gesamten Jahr für die UBS Europe SE auf konsolidierter Basis, einschließlich aller relevanten Tochtergesellschaften, deutlich überschritten. Am 31. Dezember 2024 betrug die LCR der UBS Europe SE 134,6% (Vorjahr 156,5%). Für die NSFR ist gemäß der delegierten Verordnung (EU) 575/2013 und (EU) 2019/876 (CRR2) eine Mindestanforderung von 100% einzuhalten. Diese Kennzahl wurde ebenfalls für die UBS Europe SE auf konsolidierter Basis, einschließlich aller relevanten Tochtergesellschaften, deutlich überschritten. Am 31. Dezember 2024 betrug die NSFR der UBS Europe SE 125,1% (Vorjahr 131,5%). Ertragslage Die UBS Europe SE erwirtschaftete für das Jahr 2024 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 15,3 Mio. nach EUR 103,1 Mio. im Vorjahr. Im Vorjahr enthielt der Jahresüberschuss den Ertrag aus der Veräußerung des Asset Management-Geschäfts in den Niederlanden (EUR 24,5 Mio.) sowie den Verlust aus der Verschmelzung der UBS (France) S.A. auf die UBS Europe SE, Niederlassung Frankreich, (EUR 74,9 Mio.). Das Zinsergebnis im Geschäftsjahr 2024 betrug EUR -75,3 Mio. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Rückgang im Wesentlichen auf Aufwendungen für eine erhöhte Geldaufnahme für Handelsaktivitäten in der Investment Bank zurückzuführen sowie auf den einmaligen Effekt aus der Verschmelzung mit den französischen Gesellschaften im Geschäftsjahr 2023. Das Provisionsergebnis belief sich auf EUR 813,7 Mio., das Handelsergebnis ist mit EUR 167,8 Mio. positiv. Die wesentlichen Aufwendungen des Geschäftsjahres betrafen Personalaufwendungen in Höhe von EUR 557,4 Mio. und andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von EUR 489,6 Mio.. Konzerninterne Weiterbelastungen, insbesondere für IT und Management Services, stellten dabei mit 56,7% den größten Posten innerhalb der anderen Verwaltungsaufwendungen dar. Auf der Kostenseite arbeitet die Bank stetig an der Steigerung der Effizienz, um zur Verbesserung des wirtschaftlichen Ergebnisses beizutragen. Die folgende Tabelle zeigt das Ergebnis vor Steuern der einzelnen Niederlassungen vor Eliminierung der gegenseitigen Aufwendungen und Erträge:
Das Ergebnis der Einheit in Deutschland beinhaltet die Treasury-Aktivitäten für alle Niederlassungen der UBS Europe SE. Chancen- und Risikobericht Chancen und Risiken Die Übernahme der Credit Suisse und die Auswirkungen auf die UBS Europe SE Im März 2023 gab die UBS Group AG ihren Plan zur Übernahme der Credit Suisse Group AG bekannt. Am 12. Juni 2023 wurde die Akquisition der Credit Suisse formell abgeschlossen. Damit ist die Credit Suisse Group AG in die UBS Group AG übergegangen. Die kombinierte Bank operiert als konsolidierte Gruppe. Im Hinblick auf die Auswirkungen des Zusammenschlusses plant UBS Europe SE, die europäischen Bankeinheiten der Credit Suisse in Übereinstimmung mit der Europäischen Eigenkapitalrichtline („Intermediate Parent Undertaking“) der Europäischen Zentralbank bis Juni 2025 entweder abzuwickeln oder in die UBS Europe SE zu integrieren. Im Rahmen dieser Integration wurde in 2024 die Credit Suisse (Luxembourg) S.A. einschließlich ihrer Niederlassungen in Frankreich, Portugal und Irland auf die UBS Europe SE verschmolzen. Darüber hinaus wurden diverse Geschäftseinheiten von anderen Credit Suisse Gesellschaften im Rahmen von Business Transfer Agreements erworben. Im Januar 2025 erfolgte dann die Verschmelzung der Credit Suisse (Italy) S.p.A.. Trends in der Branche Erwartungen der Kunden Im Zuge des technologischen Fortschritt verändern sich die Lebens-, Arbeits- und Interaktionsweisen der Kunden der UBS Europe SE. Diese Veränderungen beeinflussen auch die Erwartungen an Finanzdienstleister, da Kundenerfahrungen aus anderen Branchen, in denen technologiegestützte und datengesteuerte Lösungen ein nahtloses und verbessertes Erlebnis ermöglichen, als Maßstab dienen. Um diesen neuen Standards gerecht zu werden, muss das Angebot der UBS Europe SE kontinuierlich weiterentwickelt werden. UBS Europe SE strebt danach, die Interaktion mit Kunden durch Digitalisierung und Produktinnovationen stetig zu vereinfachen. Übertragung von Wohlstand Demografische und sozioökonomische Entwicklungen führen weiterhin zu Wohlstandsverschiebungen. In den nächsten 20 bis 25 Jahren werden 83,5 Bill. US-Dollar an Vermögen auf die „nächste Generation“ übertragen, welche sich aus Personen im Alter zwischen 20 und 50 Jahren zusammensetzen. Für das zukünftige Wachstum der Bank wird dies ein wichtiger Katalysator sein. Zudem zeichnet sich die nächste Generation durch einen längeren Anlagehorizont und eine größere Risikobereitschaft aus. Darüber hinaus steht auch immer öfter der Wunsch im Fokus, mit dem Vermögen neben der Rendite auch einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Ferner hat sich unter anderem durch weibliche Unternehmerinnen und der Vermögensübertragung zwischen den Generationen der Anteil der äußerst vermögenden Frauen in den letzten Jahren erhöht. Neue Wettbewerber Ein sich wandelndes Wettbewerbsumfeld zeichnet sich dadurch aus, dass sich neben neuen Wettbewerbern im Vermögensverwaltungsgeschäft neue Anbieter auf ausgewählte Komponenten der Wertschöpfungskette spezialisieren. Eine grundlegende Entflechtung der Wertschöpfungskette und Kundenbeziehungen ist jedoch noch nicht zu beobachten. Langfristig vertritt die UBS Europe SE die Ansicht, dass große Plattformunternehmen, die in die Finanzdienstleistungsbranche eintreten, aufgrund ihres starken Kundenstamms und ihres Zugangs zu Kundendaten eine weitere Intensivierung des Wettbewerbs darstellen könnten, wenn sie sich dazu entschließen, den Umfang ihrer Dienstleistungen zu erweitern. Der Trend zu Partnerschaften zwischen neuen Marktteilnehmern und etablierten Banken hält an, da Technologie und Innovation den Banken helfen, neue Herausforderungen zu meistern. Gemeinsame Anstrengungen der Investment Bank, des Global Wealth Managements und Asset Managements ermöglichen es der UBS Europe SE, ihren Kunden einen breiteren Zugang zu Finanzierungen, globalen Kapitalmärkten und Portfoliolösungen anzubieten. Konsolidierung Viele Regionen und Geschäftsbereiche im Finanzdienstleistungssektor sind weiterhin stark fragmentiert. UBS Europe SE rechnet daher mit weiteren Konsolidierungen aufgrund des anhaltenden Margendrucks, der Suche nach Kosteneffizienz und Skaleneffekten im Zusammenhang mit regulatorischen Anforderungen. Um von der Konsolidierungsentwicklung in der Branche zu profitieren, prüft die UBS Europe SE kontinuierlich potenzielle Chancen. Regulierung und Aufsicht Die Regulierungsbehörden konzentrieren sich nach wie vor auf fortschrittliche Politikbereiche wie die aufsichtsrechtliche Regulierung und die Geldwäschebekämpfung (AML). In diesen zwei Bereichen sind im Jahr 2024 neue EU-Vorschriften in Kraft getreten. Ferner befassen sich die Regulierungsbehörden mit aktuellen regulatorischen Themen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie digitale Innovation und Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekte (ESG) oder aufkommende Risiken wie die Nicht-Banken- Finanzintermediation (NBFI). Die EU-Entscheidungsträger haben sich kürzlich auf neue Regeln für die Nachhaltigkeitsprüfung von Unternehmen geeinigt, die UBS Europe SE voraussichtlich bis 2029 einhalten muss. Gleichzeitig muss sichergestellt werden, dass für Kl-Systeme und -Modelle angemessene Data-Governance-Rahmenbedingungen vorhanden sind, die den Anforderungen des neuen EU-KI-Gesetzes entsprechen, das ab 2026 schrittweise eingeführt wird. Die Anforderungen der EU-Verordnung über die digitale operationale Resilienz im Finanzsektor (Digital Operational Resilience Act - DORA), deren Einhaltung UBS Europe SE ab Januar 2025 nachweisen muss, betreffen auf Governance- und Kontrollrahmen für das Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) Risikomanagement, die Meldung von IKT-Vorfällen, Tests zur digitalen Ausfallsicherheit, das Management von IKT-Risiken gegenüber Dritten und Vereinbarungen zum Informationsaustausch. Zusammen mit der DORA-Richtlinie umfasst dieses wichtige neue Gesetz mehr als 200 Anforderungen in verschiedenen Geschäftsbereichen und Funktionen. Die harmonisierten EU-Anforderungen an die Geldwäschebekämpfung im Rahmen der AML-Verordnung werden ab 2027 gelten, während die neue EU-AML-Behörde (AMLA) ab 2028 voll funktionsfähig sein wird. Jedoch wird erst 2027 entschieden, ob UBS Europe SE als Bank direkt der Aufsicht der AMLA unterliegt. Vorraussichtlich werden die geopolitischen Entwicklungen auch künftig die politische Agenda beeinflussen. Zudem hat die EU im Juni 2024 ihr 14. Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet. Die erheblichen politischen Unsicherheiten und geopolitischen Spannungen werden sich wahrscheinlich auch künftig auf die Erbringung grenzüberschreitender Finanzdienstleistungen auswirken. Insgesamt ist die UBS Europe SE der Ansicht, dass sie durch die Anpassungen ihres Geschäftsmodells und durch proaktives Management auch weiterhin in der Lage sein wird, sich den anstehenden Veränderungen im regulatorischen Umfeld zu stellen. Digitalisierung Die Digitalisierung in der Finanzdienstleistungsbranche wird durch das Streben nach betrieblicher Effizienz, verbesserter Sicherheit und vermehrt personalisierten Dienstleistungen weiter beschleunigt. Ein wichtiger technologischer Fortschritt ist der Aufstieg der generativen KI (GenAI), die Bereiche wie Kundenservice, Betrugserkennung und Betriebsautomatisierung revolutionieren kann. Darüber hinaus wird erwartet, dass neu entstehende Technologien wie die Distributed Ledger Technology (DLT) in den kommenden Jahren reifen werden, da mehrere Länder bereits Pilotprogramme zur Entwicklung digitaler Zentralbankwährungen (CBDCs) durchführen. Ein weiterer wichtiger Trend sind eingebettete Finanzdienstleistungen, die direkt in nicht-finanzielle Plattformen integriert werden können und den Verbrauchern einen bedarfsgerechten Zugang zu Finanzprodukten ermöglichen. Dieser Trend macht es erforderlich, dass sich Finanzinstitute noch stärker auf ein vollständig digitales und digital verbessertes Dienstleistungsmodell sowie auf ein digitales Ökosystem konzentrieren. Die Digitalisierung der Finanzdienstleistungsbranche führt auch zu einem Strukturwandel in der Belegschaft. Es werden mehr und bessere Spezialisten benötigt um in direkten Wettbewerb mit Technologieunternehmen außerhalb des Finanzsektors zu treten. Die Vermögensverwaltungsbranche setzt zunehmend digitale Tools ein, um den Bedürfnissen einer zunehmend technikaffinen Kundschaft und ihrer Mitarbeitenden gerecht zu werden. Zukunftsweisende, Kl-gestützte Plattformen könnten es Vermögensverwaltern künftig ermöglichen, datengesteuerte Anlagestrategien und finanzielle Einblicke in Echtzeit anzubieten. Hybride Beratungsmodelle, bei denen menschliches Fachwissen mit Robo-Advisors kombiniert wird, werden immer mehr zum Standard und ermöglichen den Kunden eine persönliche Finanzberatung mit dem zusätzlichen Vorteil der Automatisierung. Blockchain und die Tokenisierung von Vermögenswerten eröffnen neue Möglichkeiten in alternative Anlagen, während Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR), die Kundenbindung künftig durch immersive Finanzplanungserfahrungen verbessern könnten. Investmentbanken setzen weiterhin digitale Technologien ein, um ihre Abläufe zu optimieren und Entscheidungsfindung zu verbessern. Die Automatisierung durch Kl und robotergestützte Prozessautomatisierung (RPA) verändert Prozesse wie Underwriting, Due Diligence und Handelsabwicklung und verbessert die Effizienz des Geschäftsbereichs maßgeblich. In Bezug auf DLT und On-Chain- Transaktionen haben einige Akteure in geringem Umfang mit Pilotprojekten bei bestimmten Produkte (z. B. On-Chain-Anleihen) begonnen. Darüber hinaus spielt die fortschrittliche Datenanalyse eine wichtige Rolle bei der Beschaffung von Geschäften, beim Risikomanagement und bei der Marktanalyse, da sie tiefere Einblicke in Markttrends und Kundenbedürfnisse verschaffen und so eine fundiertere Entscheidungsfindung ermöglicht. Aufkommende Technologien wie GenAl sind auch bei einigen Asset Managern zu beobachten, die begonnen haben, Kl und maschinelles Lernen zu nutzen, um das Portfoliomanagement zu optimieren und Echtzeiteinblicke in Markttrends und Risiken zu erhalten. Einige KI-Tools werden auch eingesetzt, um ESG-Investitionen zu verbessern, indem sie Unternehmen die Möglichkeit geben, große Datenmengen im Hinblick auf die Einhaltung von Nachhaltigkeitsvorschriften zu analysieren. Zudem ermöglichen digitale Kundenportale den Anlegern einen On-Demand-Zugang zu ihren Portfolios und verbessern das Engagement und den persönlichen Service. Nachhaltigkeit Im Jahr 2024 verzeichneten auf Nachhaltigkeit fokussierte öffentliche Investmentfonds-Märkte ein neues Hoch von 3,2 Bill. USD. Trotz eines Rückgangs der Zuflüsse im Vergleich zu den Vorjahren investierten Anleger weiterhin in Nachhaltigkeitsfonds und ETFs. Investitionen in alternative Anlageklassen wie Hedgefonds, Immobilien und Infrastruktur wurden im Jahr 2024 fortgesetzt. Der Anteil der nachhaltigen Investitionen im privaten Markt erreichte ein Allzeithoch. In den letzten Jahren gab es weiterhin einen starken Anstieg und eine Divergenz bei der Nachhaltigkeitsregulierung. Regulierungsbehörden, insbesondere in Europa, haben begonnen neue lokale Kriterien für nachhaltige Investitionslösungen einzuführen. In einem sich entwickelnden makroökonomischen und komplexen regulatorischen Umfeld konzentriert sich die UBS Europe SE darauf, ihren Kunden bei dem Erreichen ihrer Nachhaltigkeits- und Impact-Ziele zu unterstützen. Der Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft, einschließlich der damit verbundenen Risiken und Chancen, bleibt für viele Kunden ein Hauptanliegen. Dies wird sowohl durch ihre eigenen Ambitionen als auch durch regulatorische Anforderungen vorangetrieben. Darüber hinaus diversifizieren sich die nachhaltigen Investitionen in private Märkte. Risikomanagement und -methoden Der Risikomanagement und -controlling Ansatz der UBS Europe SE hat sowohl qualitativen als auch quantitativen Charakter. Die Wahl qualitativer und/oder quantitativer Maßnahmen richtet sich nach der Art des jeweiligen Risikos und nach der Frage, ob dieses als Teil des täglichen Geschäfts (operative Ebene) oder auf strategischer Ebene gesteuert wird. Während etwa bei nicht finanziellen Risiken hauptsächlich Richtlinien und Prozessbeschreibungen (qualitativ) zum Einsatz kommen, werden die finanziellen Risiken der Bank durch quantitative Limits inklusive weiterer komplementärer Indikatoren begrenzt. Die übergreifenden Normen und Regeln des internen Risikomanagement und -controlling Ansatzes für wesentliche Risiken einschließlich der qualitativen und quantitativen Limite werden im Rahmen der Risikostrategie der UBS Europe SE definiert. Diese baut auf der jährlich durchzuführenden Risikoinventur auf in Übereinstimmung mit dem strategischen Geschäftsplan. Der Risikoappetit wird über strategische „Risk Appetite Statements“ sowie durch die Definition von Limiten inklusive weiterer komplementärer Indikatoren ausgedrückt. Grundsätzlich werden im Rahmen des Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) alle wesentlichen Risiken aus normativen und ökonomischen Perspektiven berücksichtigt. Weiterhin werden Liquiditätsrisiken im Rahmen des Internal Liquidity Adequacy Assessment Process (ILAAP) effizient gesteuert und überwacht (siehe Abschnitt zu Liquiditäts- und Refinanzierungssrisiken). Darüber hinaus hat die UBS Europe SE ein sogenanntes "Stress Testing" Konzept implementiert, das Szenario -, Sensitivitäts-, Portfolio sowie Reverse-Stresstests für alle wesentlichen Risiken vorsieht. Kreditrisiken Das Kreditrisiko beschreibt das Risiko, einen Verlust zu erleiden, wenn eine Gegenpartei ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt. Das Kreditrisiko umfasst das Kontrahentenrisiko, das Kreditvergaberisiko, das Emittentenrisiko, das Abwicklungsrisiko, und das Korrelationsrisiko / Wrong Way Risiko. Das Kreditrisiko ergibt sich aus der Inanspruchnahme aus Kredit- und, Handelsgeschäften- und Eventualverbindlichkeiten, der Annahme von Sicherheiten sowie aus anderen Risikominderungsmaßnahmen. Das Emittentenrisiko ist das Kontrahentenausfallrisiko, das sich sowohl aus Handels- als auch aus Bankbuchaktivitäten ergibt. Das Risiko im Handelsbuch ergibt sich aus den Market-Making-Aktivitäten der Investment Bank und dem Risk Exposure Measurement Credit Value Adjustment-Management. Das Risiko im Bankbuch stammt hauptsächlich aus Cash-Portfolios, die von Group Treasury verwaltet werden. Das Kreditrisiko ergibt sich primär aus dem GWM Lombard- und Hypothekenkreditgeschäft der UBS Europe SE sowie in Form des Kontrahentenausfallrisikos aus dem IB-Handel mit Gegenparteien, die außerbörsliche (OTC) Derivategeschäfte, Exchange Traded Derivatives (ETD) und Wertpapierfinanzierungsgeschäfte abdecken. Alle IB-Kreditzusagen, die von der UBS Europe SE (oder ihren Rechtsvorgängern) eingegangen wurden, werden, sobald sie in Anspruch genommen sind, im Rahmen eines Master Sub-Participation Agreement an die UBS AG durchgeleitet. Der Risikoappetit der UBS Europe SE wird über kontrahentenspezifische- und portfoliospezifische-Limite und -Trigger definiert. Das Kreditrisiko in den GWM-Geschäftsaktivitäten wird vom Lombard- und in deutlich geringerem Maße vom Hypothekengeschäft des Kunden dominiert. Die Besicherung ist ein untrennbarer Bestandteil dieses Kreditgeschäfts:
Das Kreditrisiko in der Investment Bank wird maßgeblich durch das Derivate- und SFT-Geschäft getrieben. Risikomindernde Maßnahmen wie Besicherung oder Margining sind ein strukturelles Element vieler Investment Bank-Kreditaktivitäten wie Wertpapierfinanzierung (Repos) und OTC-Derivate. Das Abwicklungsrisiko wird durch strenge Kontrollrahmen, Limite und Netting im Rahmen bilateraler und multilateraler (z. B. CLS) Vereinbarungen gemindert. Das Kontrahentenderivaterisiko der Investment Bank unterliegt dem Limitrahmen der UBS Europe SE, der kontrahentenspezifische und Portfoliolimite basierend auf der Risikobereitschaft, der Kreditwürdigkeit der Gegenpartei und dem Geschäftsumfang festlegt. Für die Kreditrisikomessung wird eine Vielzahl von Methoden und Messungen angewendet. Exposure- und Stress-Loss-Metriken auf Kontrahenten- und Portfolioebene werden regelmäßig an die Credit Officers und das Senior Management gemeldet. Darüber hinaus wird das Kreditrisiko in unternehmensweiten Stressrahmen, z. B. dem ICAAP, umfassend abgedeckt. Um eine hohe Qualität der primären Risikoaktivitäten mit Endkunden sicherzustellen, verfolgt UBS Europe SE folgenden Ansatz: Volumenbegrenzung, Besicherung (wie oben beschrieben), Stresstests, Eskalation und Reporting. Das zugrunde liegende Exposure wird monatlich über den Credit Risk Report verfolgt und an das Management Board (MB) der UBS Europe SE gemeldet, um die Einhaltung von Limiten und anderen Indikatoren zu gewährleisten. So wird der Status der wichtigsten Risikolimite für das Kreditrisiko in einer für jede einzelne Kennzahl angemessenen Häufigkeit gemeldet. Die Ausnutzung der Portfoliolimite wird dem Risikoausschuss regelmäßig formell gemeldet. Marktrisiken Das Marktrisiko beschreibt das Risiko eines Verlustes, das sich aus ungünstigen Veränderungen von Marktparametern ergibt. Marktparameter umfassen beobachtbare Variablen wie Zinsen, Wechselkurse, Aktienkurse, Credit Spreads und Rohstoffpreise (einschließlich Edelmetalle) und Variablen, die nicht oder nur indirekt beobachtbar sind, wie Volatilitäten und Korrelationen. Marktrisiken bei der UBS Europe SE resultieren sowohl aus Geschäften im Handelsbuch als auch aus Geschäften im Anlagebuch. Handelsbezogene Marktrisiken entstehen hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Market Making für Wertpapiere und Derivate in der Investment Bank. Außerdem führen Kredit- und Liquiditätsabschläge (CVA- und FVA) aus Derivateportfolien, die zentral durch Regional Treasury gesteuert werden, zu Marktrisiken. Marktrisiken aus Geschäften des Anlagebuchs resultieren größtenteils aus Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch in Verbindung mit Kundeneinlagen und Kreditprodukten im Bereich Global Wealth Management sowie durch Aktivitäten in Regional Treasury zur Steuerung des Liquiditäts- und Finanzierungsprofils der UBS Europe SE. Diese Zinsänderungsrisiken werden entweder auf Einzelgeschäftsebene oder im Fall von unbefristeten Produkten im Rahmen von Replikationsportfolien an Regional Treasury transferiert und dort gesteuert. Eine zweite Quelle für Marktrisiken aus Geschäften des Anlagebuchs ist die Veränderung der Aufschläge auf die risikolose Zinskurve in Form von Kreditrisikoprämien und laufzeitabhängigen Liquiditätsprämien (CSRBB) hauptsächlich verursacht durch das HQLA-Portfolio, konzerninterne Transaktionen und Anleihen. Regional Treasury geht Marktrisiken ein, um Zinsänderungsrisiken sowie das Liquiditäts- und Finanzierungsprofil der UBS Europe SE aktiv zu steuern. Dies umfasst konzerninterne Transaktionen und Anleihen, Aktiva wie HQLA und Barreserven. Regional Treasury nutzt Derivate um Zinsänderungsrisiken im Anlagebuch zu managen, von denen einige im Hedge Accounting verwendet werden. Marktrisiken werden anhand von Limiten und Triggern gemessen und kontrolliert, die von der Einheit Market & Treasury Risk Control (MTRC) vorgeschlagen werden. Das Management Board genehmigt den Risikoappetit, der von der Einheit Market & Treasury Risk Control (MTRC) vorgeschlagen wird. Das Management Board genehmigt den Risikoappetit für den Konzern, die Unternehmensbereiche und die Einheiten der Group Functions. Die Limite werden auf granularer Ebene innerhalb der individuellen Geschäftsbereiche so gesetzt, dass sie die Eigenschaften und den Umfang der jeweiligen Risiken reflektieren. Die primären Portfoliomessgrößen für Marktrisiken sind der Marktrisikostressverlust Liquidity Adjusted Stress (LAS) und der Value at Risk (VaR), für die Limite auf Geschäfts- und Bereichsebene definiert sind. Diese Messgrößen werden durch Positionslimite für allgemeine und spezifische Marktrisikofaktoren ergänzt. Der Value at Risk basiert dabei auf einem Konfidenzniveau von 95% oder 99%, einer Haltedauer von einem Tag über einen historischen Beobachtungszeitraum von fünf Jahren und umfasst verschiedene Portfolioumfänge. Die Funktion Market & Treasury Risk Control wendet ein ganzheitliches Risikokontrollsystem an, das institutsweite Vorgaben für die Treasury- und Wealth Managementbezogenen Risikoengagements festlegt. Wesentlicher Bestandteil dieses Systems ist eine Obergrenze für das Änderungsrisiko in Bezug auf den wirtschaftlichen Wert, die combined economic value sensitivity (EVS). Zudem wird der Einfluss von Zinsänderungsrisiken auf den Nettozinsertrag gemessen mit dem Ziel die zukünftige Entwicklung und Volatilität des Nettozinsertrags basierend auf markterwarteten Zinsen zu analysieren. Abschließend ergänzt die Barwertänderung des Anlagebuches aufgrund von verschiedenen Zins- und Credit Spread Szenarien die Nettozinsertragssicht. Die Limitüberwachung und das Überschussmanagement werden laufend durchgeführt. Im Falle einer Limit- oder Triggerüberschreitung werden die jeweiligen Limitverantwortlichen automatisch benachrichtigt und sind verpflichtet, Maßnahmen zu ergreifen. Marktrisiken, Entwicklungen und Limitauslastungen werden dem Senior Management, dem Risk Control Committee (RCC) und dem Management Board regelmäßig mittels Treasury Risk- und Monthly Risk Reports berichtet. Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, nicht in der Lage zu sein, erwartete und unerwartete Zahlungsverpflichtungen bedienen zu können. Das Finanzierungsrisiko bezeichnet das Risiko, nicht in der Lage zu sein, sich finanzielle Mittel zu leihen, um das laufende Geschäft und die festgelegte Strategie der Bank zu unterstützen. Das Rahmenwerk zum Liquiditäts- und Finanzierungsrisikomanagement definiert, wie UBS Europe SE dieses Risiko steuert. UBS Europe SE hat Risikotreiber für Liquidität und Refinanzierung durch die Überprüfung der Auswirkungen der Geschäftsaktivitäten auf Liquidität und Refinanzierung und durch Gespräche mit Geschäftsbereichen wie Legal, Risk und anderen Funktionen ermittelt. Treasury und Market & Treasury Risk Control (MTRC) bewerten alle Liquiditäts- und Refinanzierungsrisiken im Rahmen des Internal Liquidity Adequacy Assessment Process (ILAAP). Die wesentlichen Risikotreiber für UBS Europe SE sind unbesicherte Abflüsse sowie außerbilanzielle und bedingte Abflüsse. Zusätzlich zu den regulatorischen Kennzahlen werden Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken mithilfe einer Reihe interner Stresstests gemessen, die die Risikotreiber für UBS Europe SE, verschiedene Stressszenarien, Zeithorizonte und beide ILAAP-Perspektiven (economic und normative) abdecken, ergänzt durch Reverse Stress Tests. Die Ergebnisse der internen Stresstests werden gegenüber Limiten und Indikatoren ausgedrückt. Der Risikoappetit, der die Toleranz des Vorstands hinsichtlich Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken aus der Geschäftstätigkeit der UBS Europe SE definiert, wird quantitativ in Risikoappetit-Limite übersetzt. Darüber hinaus überwacht UBS Europe SE ihre Liquiditäts- und Finanzierungsposition auch durch Frühwarnindikatoren (Early Warning Indicators, EWI) und Recovery & Resolution Indikatoren (RRI). Treasury und MTRC überwachen die Liquiditäts- und Refinanzierungsposition der UBS Europe SE mittels Reports auf der Grundlage interner und regulatorischer Liquiditätsrisikometriken. Das Asset & Liability Committee (ALCO) und der Vorstand werden zudem durch regelmäßiges Reporting über die Liquiditäts- und Refinanzierungssituation informiert. Treasury führt das tägliche Liquiditäts- und Finanzierungsmanagement durch und überwacht die Geschäftstätigkeit/-strategie durch den Finanzierungsplanungsprozess und Ziele auf Geschäftsebene. Dadurch wird sichergestellt, dass angemessene Geschäftsaktivitäten/-strategien und vorbeugende Maßnahmen ergriffen werden, um Engpässe zu vermeiden. Die UBS Europe SE unterhält weiterhin einen Notfallfinanzierungsplan, um sicherzustellen, dass bei angespannten Liquiditätsbedingungen ausreichend Liquidität zur Verfügung steht. Die UBS Europe SE folgt den regulatorischen Anforderungen an den ILAAP. Das zentrale Ergebnis des ILAAP ist die vom Vorstand unterzeichnete Erklärung zur Angemessenheit der Liquiditätsausstattung. Rechtsrisiken Das rechtliche Risiko ist das Risiko, für einen Verstoß gegen geltende Gesetze, Regeln, Vorschriften sowie vertragliche oder andere gesetzliche Verpflichtungen haftbar gemacht zu werden. Darüber hinaus können sich rechtliche Risiken aus der Unfähigkeit oder dem Versäumnis ergeben, vertragliche oder außervertragliche Rechte ausreichend durchzusetzen und zu schützen, um die Interessen der UBS Europe SE zu schützen. Das rechtliche und regulatorische Umfeld, in welchem sich UBS Europe SE bewegt, birgt erhebliche Prozess- und andere Risiken im Zusammenhang mit rechtlichen Auseinandersetzungen und regulatorischen Verfahren, einschließlich Zivil-, Schieds-, Straf- und aufsichtsrechtliche Verfahren. Diese Verfahren sind von vielen Unsicherheiten geprägt. Gerade in der Anfangsphase lassen sich der Ausgang und der Zeitpunkt der Beilegung derartiger Verfahren oft schwer abschätzen. In manchen Situationen schließt UBS Europe SE möglicherweise auch einen Vergleich, um unnötige Kosten, Zeitaufwand des Managements oder Auswirkungen zu vermeiden, die ein andauernder Haftungsstreit auf die Reputation haben kann. Dies gilt auch für Verfahren, bei denen UBS Europe SE nach eigener Auffassung freigesprochen werden sollte. Die daraus resultierende Unsicherheit beeinflusst die Höhe und den Zeitpunkt potenzieller Mittelabflüsse - sowohl in Bezug auf Angelegenheiten, für die Rückstellungen gebildet wurden, als auch für übrige Eventualverpflichtungen. In einigen Fällen unterliegt die Bank Geheimhaltungspflichten, die eine solche Offenlegung ausschließen. Nachstehend werden spezifische Rechtsfälle sowie regulatorische und andere Verfahren beschrieben. Darunter auch Verfahren, die nach Meinung des Managements aufgrund des möglichen Einflusses auf Finanzen, Reputation und andere Bereiche bedeutend sind. Ein wesentlicher Anteil des Streitwertes der Rechtsstreitigkeiten der UBS Europe SE entfällt auf die Auswirkungen des Madoff- Betrugsfalls. Potenzielle Zahlungsverpflichtungen der UBS Europe SE als Nachfolgerin der UBS (Luxembourg) S.A., welche sich aus Madoff-Rechtstreitigkeiten ergeben könnten, werden von der UBS AG bis zu einem vertraglich festgelegten Höchstbetrag übernommen. Durch die Freistellungsvereinbarung der UBS Europe SE wurde aus dem ursprünglichen Rechtsrisiko ein Adressenausfallrisiko gegenüber UBS AG. Dieses wiederum hat das Konzentrationsrisiko gegenüber dem Konzern erhöht. Um dieses erhöhte Risiko kontrollieren zu können, hat die UBS Europe SE bereits etablierte Überwachungsmethoden um eine zusätzliche Sicherheitenvereinbarung ergänzt. Demnach muss die UBS AG zusätzliche Sicherheiten zur Verfügung stellen, falls das Langzeit- Kreditrating der UBS AG eine festgelegte Grenze unterschreitet. Das spezifische Risiko sich potenziell materialisierender Rechtsrisiken wird zudem laufend von der Rechtsabteilung überwacht. Neben den oben beschriebenen Rechtstreitigkeiten mit Bezug zu Madoff war die UBS Europe SE in mehreren Ländern, in denen die Bank tätig ist, in Zivilprozesse involviert. Es wurden Rückstellungen für Rechtsrisiken und Schadenersatzansprüche in Höhe von EUR 31 Mio. für diese Fälle gebildet. Außerdem führen Behörden mehrerer Länder Ermittlungen bezüglich der UBS Europe SE oder UBS-Individuen durch, die Einfluss auf die Reputation und die Finanzlage der Bank haben könnten. Maßnahmen zur Reduzierung der Rechts- und Reputationsrisiken Die Rechtsrisiken werden in verschiedenen Phasen der Bearbeitung durch Maßnahmen gemindert, die von den Abteilungen Recht und Compliance für andere Abteilungen aufgesetzt wurden. Die wesentlichen präventiven Maßnahmen beinhalten das operative Rahmenwerk sowie die Beteiligung der Rechtsabteilung an der Ausarbeitung von Standardformularen und -verträgen. Vom Standard abweichende Verträge und/oder Haftungsausschlüsse bedürfen der Überprüfung und Unterzeichnung der Rechtsabteilung. Externe Rechtsberater dürfen nur durch die Rechtsabteilung oder durch eine von der Rechtsabteilung autorisierte Abteilung beauftragt werden. Während eines Gerichtsverfahrens prüft die Bank regelmäßig, ob für bestimmte Ereignisse eine Rückstellung gebildet oder angepasst werden muss. Die Rechtsabteilung erstattet auf regelmäßiger Basis Bericht über wesentliche Entwicklungen in bereits existierenden und neuen Rechtsstreitigkeiten an das Risk- and Capital Committee der UBS Europe SE. In Einzelfällen werden durch die Abteilungen Recht und Compliance Informationen und spezifische Empfehlungen zur Verfügung gestellt mit dem Ziel, Risiken in Bezug auf operative Prozesse, Dokumentationen oder Produktdesign zu reduzieren. Die Empfehlungen basieren auf Erfahrungen aus der Bearbeitung von Beschwerden, eingereichten Klagen und durchgeführten Prozessen sowie anderen Ereignissen. Nachhaltigkeits- und Klimarisiko Das Nachhaltigkeits- und Klimarisiko (SCR) ist definiert als das Risiko, dass UBS Europe SE negative Auswirkungen auf den Klimawandel, das Naturkapital, Menschenrechte und andere Umwelt-, Sozial- und Governance-Themen (ESG) hat oder selbst davon betroffen ist. SCR kann sich als Kredit-, Markt-, Liquiditäts-, Geschäfts- oder nichtfinanzielles Risiko für die UBS Europe SE manifestieren, was wiederum zu potenziell nachteiligen finanziellen, Haftungs- und Reputationsauswirkungen führen kann. Diese Risiken erstrecken sich auf den Wert von Anlagen sowie Sicherheitenwerte (z. B. Immobilien). Klimarisiken können sich entweder aus veränderten Klimabedingungen (physische Risiken) oder aus Bemühungen zur Minderung des Klimawandels (Transitionsrisiken) ergeben. Naturbezogene Risiken betreffen die Abhängigkeit von Organisationen und Menschen vom Naturkapital sowie deren Auswirkungen darauf. Naturkapital umfasst natürliche Ressourcen, die gemeinsam einen fortlaufenden Nutzen für die Gesellschaft schaffen. Ein weiteres Risiko im Kontext von SCR ist Greenwashing. Greenwashing bezieht sich auf eine Praxis, bei der nachhaltigkeitsbezogene Aussagen, Deklarationen, Handlungen oder Mitteilungen das zugrunde liegende Nachhaltigkeitsprofil eines Unternehmens, eines Finanzprodukts oder einer Finanzdienstleistung nicht klar und fair widerspiegeln. Diese Praxis kann für Verbraucher, Anleger oder andere Marktteilnehmer irreführend sein und/oder Fälle beschreiben, in denen Anleger und Kunden bewusst oder unbewusst über die nachhaltigen Eigenschaften von Finanzprodukten und -dienstleistungen in die Irre geführt werden. Der SCR-Risikoappetit wird durch qualitative SCR-Standards ausgedrückt (z.B. die Festlegung umstrittener Aktivitäten, an denen sich die UBS Europe SE nicht beteiligen wird, und andere Problembereiche, die die UBS Europe SE nur im Rahmen vorab festgelegter Richtlinien ausübt) sowie durch Kennzahlen zur Risikobereitschaft, die in allen Risikokategorien überwacht werden, mittels derer sich SCR manifestieren kann. Die Berichterstattung an die Geschäftsleitung, das Risk Control Committee und den Vorstand erfolgt quartalsweise über den monatlichen Risikobericht. Weitere Details sind im Abschnitt „Additional UBS Europe SE Considerations for sustainability and climate management“ des UBS AG Jahresbericht zu finden. Nichtfinanzielle Risiken Die Nicht-Finanziellen Risiken (NFR) sind definiert als Risiken von unangemessenen finanziellen Verlusten und/oder nicht finanziellen negativen Folgen für UBS, Kunden und Märkte. Sie ergeben sich aus folgenden Teilrisiken:
NFR sind ein wesentlicher Bestandteil der Aktivitäten der UBS Europe SE. Das übergeordnete Ziel des Unternehmens ist es, seine Geschäfte und die damit verbundenen NFR zu steuern, gleichzeitig die Interessen seiner Kunden, Mitarbeiternde , Lieferanten, Gesellschaft und Investoren zu berücksichtigen und die Sicherheit und Stabilität, einschließlich der finanziellen Lage und des Rufs des Unternehmens, zu schützen Verhaltensrisiko Das Verhaltensrisiko wird als Ursache betrachtet und beeinflusst daher die operationellen Risiken, Compliance Risiken oder Finanzkriminalitätsrisiken. Das Verhaltensrisiko ist das Risiko, dass das Verhalten der Bank oder ihrer Einzelpersonen, Kunden oder geeignete Gegenparteien in unfairer Weise beeinträchtigt, die Integrität des Finanzsystems untergräbt oder den wirksamen Wettbewerb zum Nachteil der Verbraucher beeinträchtigt. Modellrisiko Das Modellrisiko ist das Risiko nachteiliger Folgen (z. B. finanzielle Verluste, Verluste infolge von Rechtsstreitigkeiten, operationelle Verluste, verfälschte Geschäftsentscheidungen oder Rufschädigung), welche sich aus Entscheidungen ergeben, die auf falschen oder missbräuchlich verwendeten Modellergebnissen und Berichten beruhen. Modellrisiko kann aus unterschiedlichen Quellen resultieren, darunter Input, Methodik, Implementierung oder Anwendung. Ein solches Modellrisiko entsteht, wenn Modelle verwendet werden, um Geschäfts-, Risikomanagement- oder Kontroll-Entscheidungen zu treffen, Risiken zu identifizieren oder zu messen, Ausfallrisiken zu bewerten, Finanzinstrumente oder -positionen zu bewerten, Stresstests durchzuführen, Kapitalunterlegungen zu bewerten, Kunden oder eigene Vermögenswerte zu verwalten, Regelkonformität zu messen und zu überwachen, Aktivitäten zu überprüfen oder um Anforderungen bezüglich finanzieller oder regulatorischer Berichterstattung zu erfüllen und Berichterstattungen zu veröffentlichen. Das Modellrisiko wird durch ein umfassendes Modell-Steuerungs-Regelwerk, welches die Unabhängigkeit der Validierungsfunktion gewährleistet, abgemildert. Alle in der Bank verwendeten Modelle werden in einem zentralen Modellinventar erfasst. Darüber hinaus hat die UBS Europe SE ein quantifizierbares Modellrisikoappetit-Rahmenwerk (Model Risk Appetite Framework), das spezifische Kennzahlen und Grenzwerte festlegt, implementiert. Die UBS Europe SE gewährleistet, dass Modelle unabhängig validiert werden und dass Modellrisiken identifiziert, quantifiziert, überwacht, berichtet, kontrolliert und zu einem annehmbaren Maß abgemildert werden. Der Modellrisikoappetit wird mit spezifischen Kennzahlen und Grenzwerten sowohl auf dem Niveau individueller Modelle als auch auf dem Niveau eines aggregierten Portfolios aller relevanten Modelle spezifiziert. Ein individuelles Modell, bei dem ein Severity-1 Mangel im unabhängigen Validierungsprozess identifiziert wurde, erhält keine Nutzungsgenehmigung von der unabhängigen Validierungseinheit Model Risk Management & Control (MRMC) vor effektiver Milderung des Modellrisikos durch Ausgleichskontrollen oder Beseitigung des Mangels. Auf dem Niveau eines aggregierten Modellportfolios definiert die UBS Europe SE spezifische Kennzahlen, um das aggregierte Modellrisiko zu kontrollieren. Für diese Kennzahlen wurden Grenzwerte festgelegt. Etwaige Grenzwertüberschreitungen werden untersucht, eskaliert und angegangen. Ein entsprechender Ausschuss, das sogenannte Model Governance Committee (MGC), überprüft vierteljährlich die für die Überwachung des Modellrisikos definierten Kennzahlen. Das Risk Control Committee (RCC) wird über die Ergebnisse mittels der Veröffentlichung im monatlichen Risikoberichts informiert. Alle relevanten Akteure haben sich einem verpflichtenden Model Governance-spezifischem Training zu unterziehen; die Durchführung wird gemäß den UBS Standards kontrolliert. IT Risiken Die allgemeine Bedrohungslage im Zusammenhang mit Cyberangriffen hat sich 2024 weiter verschärft. Das gilt sowohl im Hinblick auf die Zahl möglicher Angriffe als bei Varianz, Komplexität und Tiefe. Im Jahr 2024 wurden jedoch keine signifikanten Auswirkungen von Cyberangriffen auf unser Unternehmen festgestellt. Um der zunehmenden Cyber-Bedrohungslage effektiv zu begegnen, hat UBS Europe SE in den letzten Jahren massiv in die Cybersicherheit investiert. Diese Investitionen in die Infrastruktur für Sicherheitskontrollen spiegeln das starkes Engagement für den Schutz unserer Systeme und Daten wider. Dieses Engagement wurde Anfang 2024 mit der erfolgreichen Teilnahme der UBS Europe SE am ersten simulierten Cyber Resilience Stress Test der Europäischen Zentralbank deutlich. Die robuste Infrastruktur der UBS Europe SE wurde von der Aufsichtsbehörde offiziell bestätigt, was unser Engagement und die Effizienz unserer Sicherheitsmaßnahmen unterstreicht und UBS gut auf ein weiteres Kernthema im Jahr 2024 vorbereitete, den Digital Operational Resilience Act (DORA). DORA, initiiert von der Europäischen Union, zielt darauf ab, die digitale Resilienz im Finanzsektor zu verbessern. Die weltweit zunehmende Zahl von Cyberangriffen und IT-Ausfällen, die das Potenzial haben, das gesamte Finanzsystem zu destabilisieren, verdeutlichte die Notwendigkeit einer solchen Regulierung. Daher stand die Analyse der weitreichenden regulatorischen DORA- Anforderungen, sowie der damit verbundenen Regulatory Technical Standards (RTS) und Implementing Technical Standards (ITS) zur Sicherstellung ihrer Erfüllung im Jahr 2024 im Vordergrund. Im Jahr 2024 hat UBS Europe SE ihre Cloud-Strategie weiter konsequent umgesetzt mit dem Ziel, betriebliche Stabilität und Resilienz sowie eine kostenoptimierte Skalierbarkeit zu erreichen. Die Hauptvorteile dieser Strategie wurden während der Integration der Credit Suisse deutlich. Die Integration der Credit Suisse war eine Herausforderung, wurde aber durch die Cloud-Strategie der UBS Europe SE substantiell erleichtert. Die Zusammenarbeit und der Datenaustausch zwischen den Ökosystemen der Credit Suisse und der UBS waren der Schlüssel zu erfolgreichen Integrationen und Migrationen. Dies wurde reibungslos und effizient dank der bestehenden Cloud- Strukturen der UBS Europe SE erreicht, die den Datenaustausch und die Systemintegration erheblich erleichterten und den Integrationsprozess erheblich beschleunigten. Dies verdeutlicht die Effektivität der Cloud-Strategie. Ein weiteres zentrales Thema im Jahr 2024 war die Weiterverfolgung von Digitalisierungs- und KI-Adoptionsstrategien, die durch unmittelbare, konkrete Umsetzungsinitiativen deutliche neue Impulse erhielten. Die Einführung neuer Technologien erforderte eine Anpassung unseres Risiko- und Governance-Rahmens, um potenziellen neuen nichtfinanziellen Risiken angemessen zu begegnen und zukünftige DORA-Anforderungen zu erfüllen. Dieser ganzheitliche Ansatz ermöglichte es dem Unternehmen seine Ziele in Bezug auf Digitalisierung und Kl-Einführung erfolgreich zu erreichen und sich für die Zukunft zu positionieren und gleichzeitig potenzielle neue Risiken zu steuern. Reputationsrisiko Als Reputationsrisiko wird die Gefahr einer negativen Wahrnehmung der Bank oder eine negative Entwicklung der Reputation der UBS Europe SE aus Sicht der Kunden/Industrie, Aktionäre, Regulatoren, Mitarbeitenden oder der allgemeinen Öffentlichkeit bezeichnet, welche zu finanziellen Verlusten und/oder Verlusten an Marktanteilen führen kann. Reputationsrisiken werden in allen geschäftlichen Aktivitäten einschließlich von Transaktionen und Entscheidungen als Folge und nicht als eigenes „Risikocluster“ verstanden. Das Reputationsrisiko kann demnach Ursache und auch Folge eines Schadensereignisses in sämtlichen Risikokategorien der Bank sein. Relevante Fälle, die solche Schadensereignisse auslösen, betreffen vor allem den Bereich der Sanktionsverstöße. Mit Blick auf Reputationsrisiken gegenüber Aktionären, Mitarbeitenden und der allgemeinen Öffentlichkeit gab es im Jahr 2024 keine nennenswerten Vorfälle. Zudem war die Gesamtzahl von Kundenbeschwerden als Indikator für kundenbezogene Reputationsrisiken im Jahresverlauf leicht rückläufig und insgesamt unauffällig. Mit Bezug auf Reputationsrisiken gegenüber Aufsichtsbehörden legt die Bank weiterhin großen Wert auf die Fortführung einer transparenten und verlässlichen Arbeitsbeziehung mit sämtlichen relevanten Aufsichtsbehörden. In diesem Kontext gab es im Jahr 2024 keine neuen nennenswerten Vorkommnisse. Auslagerungsrisiko Auslagerungsrisiken entstehen, wenn Dienstleistungen eines Drittanbieters in Anspruch genommen werden und ein externes Unternehmen oder ein externer Dienstleister mit der Durchführung von Aktivitäten und Prozessen beauftragt wird. Die UBS Europe SE hat ein gewisses Konzentrationsrisiko im Auslagerungsbereich, da kritische Prozesse an spezifische Dienstleister innerhalb der Gruppe ausgelagert sind. Das Auslagerungsrisiko ist jedoch gering, da die ausgelagerten Dienstleistungen konzernintern erfolgen und mit robusten Notfallplänen versehen sind sowie einer regelmäßigen Leistungsüberwachung und Risikoprüfung unterliegen. Der Großteil der Auslagerungen der UBS Europe SE wird von anderen UBS-Tochtergesellschaften erbracht, insbesondere von der UBS Business Solutions AG, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der UBS Group AG. Die Nutzung der Infrastruktur und des Know-hows der Gruppe ermöglicht es der UBS Europe SE, die regulatorischen Anforderungen zu erfüllen und gleichzeitig den Ansatz für das Servicemanagement weiter zu stärken, ohne an Effizienz in der Arbeitsweise der UBS Europe SE zu verlieren und sicherzustellen, dass kritische Shared Services im Falle eines Ereignisses weiterhin bereitgestellt werden können. Die UBS Europe SE behält die volle lokale End-to-End-Verantwortung für ausgelagerte Aktivitäten und nutzt gleichzeitig das gruppenweite Third-Party Risk Management (TPRM)-Framework und Tools. Im Bereich der externen Auslagerungen ist das Risiko gering, da die ausgelagerten Dienstleistungen von vielen verschiedenen Drittanbietern erbracht werden. Zusätzlich wird das Ausfallrisiko kritischer Dienstleistungen durch Ausstiegspläne, regelmäßige Risikoprüfungen und die umfassende monatliche Überwachung der Dienstleistungen gemindert. Im Jahr 2024 gab es keine Abweichungen in der Dienstleistungserbringung, die signifikante negative Auswirkungen auf die operative Geschäftstätigkeit der UBS Europe SE gehabt hätten. Die im Bereich Third Party Risk Management implementierten Prozesse zur Governance und Steuerung ausgelagerter Aktivitäten orientieren sich an den Vorgaben der MaRisk und EBA Guidelines. Die operative Strategie der Bank verfolgt weiterhin die Nutzung gruppeninterner Auslagerungen, die hauptsächlich von der UBS Business Solutions AG erbracht werden, um bestehende Kompetenzzentren für eine einheitliche Geschäfts- und Risikoüberwachung wirksam einzusetzen. Ebenso wird weiterhin auf die Gruppeninfrastruktur zurückgegriffen, um Skaleneffekte bei den Investitionen zu heben und eine Standardisierung und Harmonisierung der Geschäftsmodelle in unterschiedlichen Lokationen sicherzustellen. UBS Europe SE hat für eine effiziente Auslagerungssteuerung eine geeignete Team- und Governance-Struktur (1st und 2nd Line) eingeführt, um die regulatorischen Anforderungen adäquat umsetzen zu können. Zusätzlich wurden alle auslagerungsrelevanten Verantwortlichen der UBS Europe SE angemessen geschult, um die Anforderungen der MaRisk und der EBA Guideline im Tagesgeschäft zu erfüllen. Gesamtaussage nichtfinanzielles Risiko Das NFR der UBS Europe SE wird systematisch von Operational Risk Control (ORC), Compliance und Financial Crime Prevention überwacht, bewertet und berichtet, im Einklang mit dem ganzheitlichen NFR-Rahmenwerk. Das NFR-Rahmenwerk legt die Anforderungen für das Management und die Kontrolle nicht-finanzieller Risiken fest und beinhaltet die Mindeststandards wie die Definition der Risiken, die NFR-Taxonomien (systematische Einstufung von NFR bei der UBS), die NFR-Risikobereitschaft und die Rollen und Verantwortlichkeiten entlang der drei Verteidigungslinien. Das NFR wird auf Unternehmensebene gesteuert, wobei die UBS Europe SE einschließlich ihrer Niederlassungen und Tochtergesellschaften berücksichtigt wird. Falls erforderlich, erfolgt dies auch auf Ebene der einzelnen Niederlassungen/Tochtergesellschaften. Die Governance-Gremien der UBS Europe SE werden monatlich umfassend über die operationellen, Compliance- und Finanzkriminalitätsrisiken, sowie über die Maßnahmen zu deren Minderung informiert. Im Jahr 2024 konzentrierte sich die UBS Europe SE hauptsächlich auf die effiziente Minderung potenzieller operationeller Risiken, die sich aus der Integration der Credit Suisse-Aktivitäten, den steigenden geopolitische Spannungen und Konflikten und Klimaereignissen, wie Überschwemmungen in Europa und anderen Teilen der Welt ergaben. Insgesamt erzielte die UBS Europe SE im Laufe des Jahres ein sehr stabiles Risikoprofil, was die Wirksamkeit ihres NFR-Rahmenwerks beim Management und der Kontrolle nichtfinanzieller Risiken unterstreicht. Gleiches gilt für das Management der Risiken aus Finanzkriminalität. Neben dem Ausbleiben von herausragenden Risikofällen, trugen die aktive Minderung von Risiken aus der Integration der Credit Suisse, sowie ein durch interne und externe Prüfungen bestätigtes, robustes Rahmenwerk zu einem moderaten Risikoprofil in 2024 bei. Geschäftsrisiko Das Geschäftsrisiko ist definiert als ein Rückgang der Erträge aufgrund niedrigerer Volumina, Margen und anderer Faktoren, die sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken können. Es handelt sich um einen Ertragsrückgang, der nicht durch reduzierte Aufwendungen ausgeglichen wird. Das Ergebnis des Modells ist der Stressverlust unter ungünstigen Bedingungen. UBS Europe SE überwacht regelmäßig Erträge und Aufwendungen nach Bereichen und berichtet darüber, um die durch Gebühren und Zinsmargen generierten Erträge zu verfolgen. Um das Risiko zu mindern, konzentriert sich die Geschäftsstrategie nicht auf die Bereitstellung spezifischer Nischenprodukte, sondern weist vielmehr eine breite Diversifikation der Ertragsquellen zwischen Business- und Treasury-Funktionen der UBS Europe SE auf. Pensionsrisiko Das Pensionsrisiko ist das Risiko einer negativen Auswirkung auf die Kapitalposition der UBS Europe SE als Folge einer Verschlechterung des Finanzierungsstatus aufgrund von Minderungen des beizulegenden Zeitwerts der in den leistungsorientierten Pensionsfonds gehaltenen Vermögenswerte und/oder Änderungen des Wertes der Pensionsverpflichtungen, aufgrund von Änderungen der versicherungsmathematischen Annahmen (z. B. Diskontsatz, Lebenserwartung, Rentenerhöhungsrate) und/ oder Änderungen der Plangestaltung. Das Pensionsrisiko wird überwacht, indem die Verbindlichkeiten durch eine versicherungsmathematische Neubewertung erfasst werden. Außerdem wird die Entwicklung aus normativer und wirtschaftlicher Sicht im Hinblick auf die Risikobereitschaft genau beobachtet. Risikoposition Die Eigenmittel der UBS Europe SE auf konsolidierter Basis, einschließlich aller relevanten Tochtergesellschaften, nach Artikel 72 Capital Requirement Regulation (CRR) belaufen sich zum Bilanzstichtag auf EUR 3.839 Mio. (Vorjahr: EUR 3.225 Mio.), was einer harten Kernkapitalquote von 23,01% (Vorjahr: 21,20%) und einer Gesamtkennziffer von 27,27% (Vorjahr: 26,05%) entspricht. Die Eigenmittelanforderungen der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 CRR wurden im gesamten Geschäftsjahr 2024 eingehalten. Die Risikogewichtete Aktiva der Bank stellen sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar: Risikogewichtete Positionsbeträge
Zusammenfassende Darstellung der Risikolage Die UBS Europe SE führt im regelmäßigen Turnus, mindestens jährlich, eine Risikoinventur auf Gesamtbankebene durch und ermittelt auf Basis dieser Risikoinventur die wesentlichen Risiken der Bank. Im Rahmen des ICAAP werden im vierteljährlichen Turnus Risikopotentiale für alle wesentlichen Risiken ermittelt und dem zum jeweiligen Stichtag zur Verfügung stehenden Risikodeckungspotential gegenübergestellt. In der normativen Perspektive resultiert dies in den entsprechenden Kapitalquoten nach Stress und in der ökonomischen Perspektive in verbleibendem internen Kapital („excess capital"). Konzeptionell besteht der ICAAP aus einer normativen und einer ökonomischen Perspektive. Die normative Perspektive zielt darauf ab, ein Einhalten der regulatorischen (Mindest-) Kennzahlen in einem Basisszenario sowie unter schweren adversen Bedingungen auszuweisen und simuliert einen vorausschauenden Drei-Jahres-Horizont. Die ökonomische Perspektive stellt eine Stichtagskalkulation über einen vorausschauenden Ein-Jahres-Zeithorizont der Risiken unter Verwendung interner Methoden und eines Konfidenzniveaus von 99,9% dar. Die Risikopotenziale werden mit dem zur Verfügung stehenden internen Kapital verglichen, um das Vorhandensein ausreichender Kapitalressourcen zu zeigen. Die folgenden Übersichten zeigen die normative und die ökonomische Perspektive des ICAAP zum 31. Dezember 2024: Normative Perspektive
Ökonomische Perspektive (ICAAP)
Prognosebericht Annahmen zum makroökonomischen Umfeld Bei anhaltend moderatem BIP-Wachstum in Europa prognostiziert UBS Europe SE eine allmähliche und stetige Verbesserung in den kommenden Jahren. Nach einem BIP-Wachstum von 0,7% im Jahr 2024, werden 0,9% im Jahr 2025 und eine Beschleunigung auf 1,1% im Jahr 2026 erwartet. Gegenwind für das Wirtschaftswachstum sind verzögerte Auswirkungen der straffen EZB Geldpolitik (die nun nachlässt, da die EZB die Zinsen senkt), ein schwaches Exportumfeld und die Haushaltskonsolidierung im Kontext der verbindlichen europäischen Fiskalregeln. Wichtige Faktoren für die Wachstumsaussichten sind eine niedrige Arbeitslosigkeit und steigende Löhne, was darauf hindeutet, dass private Haushalte an Kaufkraft gewinnen und damit Konsumwachstum stützen dürften. Dennoch bleibt das Wachstum in der Eurozone nach wie vor ungleichmäßig. Über alle Sektoren hinweg ist die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe deutlich schwächer als im Dienstleistungssektor. Auf Länderebene steht ein stagnierendes BIP in Deutschland im Kontrast zu einer positiveren Konjunktur in Frankreich, Italien und vor allem Spanien. Dies spiegelt die höhere Abhängigkeit Deutschlands von einer schwächelnden globalen Nachfrage wider. Des Weiteren besteht für das deutsche BIP-Wachstum auch struktureller Gegenwind, wie die demografische Entwicklung, die Energiepreise, und die Konkurrenz aus China in Schlüsselsektoren. All dies deutet darauf hin, dass Deutschland eine niedrigere potenzielle Wachstumsrate aufweist als der Durchschnitt der Eurozone. UBS Europe SE plant mit einem allmählichen Rückgang der Inflation, wobei die Lohndynamik entscheidend sein wird. UBS Europe SE erwartet eine nachhaltige Rückkehr der Inflation auf 2% im Jahr 2025 unter der Annahme, dass sich das Lohnwachstum abschwächt. Insbesondere die Inflation im Dienstleistungssektor ist angesichts des starken Lohnwachstums bisher widerstandsfähig geblieben. UBS Europe SE geht davon aus, dass die EZB die Zinsen bis Mitte 2025 schrittweise auf 2% senken wird, mit der Möglichkeit eines noch schnelleren Rückgangs bzw. niedrigeren Leitzinses. Zu den wichtigsten Abwärtsrisiken für den Ausblick gehören eine Eskalation geopolitischer Risiken, die zu höheren Energiepreisen führen, neue globale Handelsspannungen (insbesondere höhere US-Einfuhrzölle), eine widerstandsfähigere Inflation, ein schwächeres globales BIP-Wachstum und eine deutliche Abkühlung der Arbeitsmärkte in der Eurozone. Innerhalb Europas ist die politische Instabilität in Frankreich ein Abwärtsrisiko, während die vorgezogenen Bundestagswahlen in Deutschland trotz Unsicherheiten auch Chancen mit sich bringen können. Ein schneller als erwarteter Rückgang der Inflation in Verbindung mit schnelleren und größeren Zinssenkungen der EZB sowie eine Erholung des Welthandels und politische Impulse in China stellen Aufwärtsrisiken dar. Dreijähriger Strategieplan Mit einer starken Kapitalbasis und einem soliden Geschäftsmodell plant UBS Europe SE, über den Planungshorizont hinweg profitabel zu bleiben und ihre Rentabilitätsziele zu erreichen. Das Umsatzwachstum soll vor allem durch zusätzliche Erträge aus den Verschmelzungen mit Credit Suisse-Gesellschaften und organischem Wachstum im bestehenden Global Wealth Management der UBS Europe SE generiert werden. Im Hinblick auf ein niedrigeres Zinsniveau plant UBS Europe SE mit einer Abschwächung der Umsätze im Group Treasury. Zusätzliche Kosten im Zusammenhang mit der Integration der Credit Suisse führen in 2025 zu einem geplanten Anstieg des Geschäftsaufwands. Dieser erhöhte Aufwand kann in Teilen durch die Reduktion anderer Kostenpositionen ausgeglichen werden, die sich aus der Ausgliederung des Asset Managements und dem Abbau von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten und Altlasten ergeben (Non-Core Legacy). Die wichtigsten Punkte des dreijährigen Strategieplans:
Global Wealth Management Das erwartete Umsatzwachstum im Global Wealth Management ist nach der Credit Suisse Integration hauptsächlich auf die Marktperformance durch Vermögensverwaltungsgebühren und Transaktionseinnahmen zurückzuführen. Es wird erwartet, dass die Nettozinserträge angesichts sinkender Zinssätze stagnieren.
Unter anderem ist 2025 aufgrund von laufenden Integrationsaktivitäten als Übergangsjahr zu betrachten. Synergieeffekte werden voraussichtlich 2026 erwartet. UBS Europe SE strebt an, die Erträge im Global Wealth Management bis 2027 um jährlich 7% im Durchschnitt zu steigern. Investment Bank Der erwartete Anstieg der Erträge ist hauptsächlich auf die Zunahme der Transaktionen im Global Banking im Einklang mit zugrundeliegendem Marktentwicklung, und das anhaltende Wachstum von Kundenaktivitäten im Bereich Global Markets zurückzuführen.
Die Aufwendungen sollen über den Planungshorizont hinweg im Wesentlichen unverändert bleiben, wobei der Fokus auf Kostendisziplin liegt. UBS Europe SE strebt an, die Erträge in der Investment Bank bis 2027 um jährlich 4% im Durchschnitt zu steigern. Group Items, Asset Management und Personal & Corporate Banking Es wird erwartet, dass der Ertrag über den Planungshorizont in den Bereichen Group Items, Asset Management und Personal & Corporate Banking aufgrund der folgenden Gründe sinken wird:
Letztlich werden während des gesamten Planungshorizonts aufgrund von Synergieeffekten im Personal- und Immobilienbereich Aufwendungen schrittweise reduziert. Gesamtaussage Die Integration der Credit Suisse ändert die Strategie der UBS Europe SE nicht, beschleunigt aber ihre Umsetzung. UBS Europe SE geht davon aus, dass der Vorsteuergewinn bis 2027 EUR 414 Mio. erreichen wird und sich die Rentabilität der Kerngeschäftsbereiche verbessert. Zusammenfassend erwartet die UBS Europe SE für das kommende Geschäftsjahr aufgrund der beschriebenen Entwicklungen und Einmaleffekte einen moderaten Anstieg der Erträge. Im Vergleich zu der erwarteten Ertragsentwicklung wird für die Kostenbasis hingegen nur ein leichter Anstieg erwartet. Als Resultat erwartet UBS Europe SE dadurch einen deutlichen Anstieg des Vorsteuerergebnisses und eine moderate Verbesserung des Kosten-Ertrags-Verhältnisses. In den Folgejahren wird mit einer weiteren Reduzierung der Kostenbasis geplant, was bei steigenden Erträgen zu einem steigenden Ergebnis vor Steuern führt. Es ist geplant, im Jahr 2027 eine Kernkapitalrendite (RoCET1) von 11%, sowie ein Aufwand-Ertrags-Verhältnis von <72% zu erreichen. Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 Abs. 3 Satz 3 AktG Der Vorstand der UBS Europe SE hat für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der folgende Schlusserklärung enthält: "Die Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften, die der Gesellschaft im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, für jedes Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Die Gesellschaft wurde dadurch, dass eine Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, nicht benachteiligt."
Frankfurt am Main, 30. April 2025 UBS Europe SE Management Board Tobias Vogel Georgia Paphiti Pierre Chavenon Dr. Denise Bauer-Weiler Filippo Bianco Miriam Godoy Suarez Sonstige Offenlegung nach § 26a Absatz 1 Satz 2 und 4 KWG Art. 89 und 90 der Richtlinie 2013/36/EU Sonstige Offenlegung für das Geschäftsjahr 2024 Länderspezifische Angaben gemäß § 26a Absatz 1 Satz 2 KWG Konsolidierungskreis Die UBS Europe SE wird in den Konsolidierungskreis der UBS Group AG, Zürich, einbezogen. Die UBS Group AG, Zürich, erstellt einen befreienden Konzernabschluss. Dieser ist bei UBS Europe SE erhältlich und wird in englischer Sprache über die UBS Europe SE, Frankfurt am Main, im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie vom International Accounting Standards Boards (IASB) veröffentlicht wurden. Ausländische Niederlassungen Die UBS Europe SE verfügt per 31. Dezember 2024 über folgende Niederlassungen im Ausland:
Dienstleistungen Die UBS Europe SE erbringt folgende wesentliche Dienstleistungen:
Umsatz Der Umsatz der UBS Europe SE beläuft sich auf EUR 1.195,5 Mio. Als Umsatzgröße wurden Zinsüberschuss, Provisionsüberschuss, laufende Erträge aus Aktien, Beteiligungen und Anteilen an verbundenen Unternehmen und sonstige betriebliche Erträge herangezogen. Die länderspezifischen Angaben erfolgen auf Brutto-Basis (vor Eliminierung der Transaktionen zwischen den Niederlassungen). Geographische Verteilung des Umsatzes
Mitarbeitende Die Zahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten für 2024 betrug 2.625. Geografische Verteilung
Jahresergebnis Die folgende Übersicht zeigt die Ergebnisbeiträge der einzelnen Niederlassungen. Die Angaben erfolgen auf Brutto-Basis (vor Eliminierung der Transaktionen zwischen den Niederlassungen).
Öffentliche Beihilfen Die UBS Europe SE hat im Geschäftsjahr keine wesentlichen öffentlichen Beihilfen erhalten. Offenlegung der Kapitalrendite gemäß § 26a Absatz 1 Satz 4 KWG Die Kapitalrendite der UBS Europe SE beträgt 0,02%. Sie wird ermittelt als Quotient aus Nettogewinn und Bilanzsumme. Bericht des Aufsichtsrats für 2024English / Englisch Report of the Supervisory Board for 2024 The Supervisory Board fulfilled all its tasks according to law and according to the articles of association. The Supervisory Board advised and supervised the Management Board on a regular basis and was involved in decisions which were of fundamental importance for the entity. In 2024 the Management Board regularly informed the Supervisory Board about the business strategy as well as general questions of corporate governance and corporate planning, financial development, profitability and risk management. Important topics and decisions were regularly discussed in meetings between the Chair of the Management Board and the Chair of the Supervisory Board. In the financial year 2024, the Supervisory Board has had four ordinary and three extra-ordinary meetings. In these meetings, all relevant issues and topics were discussed, and appropriate decisions were taken. Moreover, all relevant topics and developments on strategies were discussed together with the Management Board. Additionally, the four Supervisory Board committees (Risk Committee, Audit Committee, Nomination Committee and Remuneration Committee) support the Supervisory Board in performing its tasks and functions, in accordance with the Rules of Procedures and the legal requirements. According to the Rules of Procedure of the Supervisory Board, the Supervisory Board performed its annual self-assessment. The auditor Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Zweigniederlassung Frankfurt am Main, elected as auditors by the Annual General Meeting in the previous year, has audited the financial statement of UBS Europe SE and the Management Report for 2024 and issued their unqualified certification. The Supervisory Board approvingly acknowledges the result of the auditor. The Supervisory Board follows the assessment of the auditor and does not raise any objections to the final assessment after its own examination and therefore approves the annual financial statement provided by the Management Board. The annual financial statement is adopted respectively. The Supervisory Board would like to thank all employees who have contributed significantly through their great commitment to this result and the good of the bank. German / Deutsch Bericht des Aufsichtsrats fur 2024 Der Aufsichtsrat hat im abgelaufenen Jahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand regelmäßig beraten, überwacht und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Bank eingebunden. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2024 regelmäßig über die Geschäftsstrategie und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensführung und -planung, finanzielle Entwicklung und Ertragslage der Bank sowie das Risikomanagement berichtet. Aktuelle Einzelthemen und Entscheidungen wurden in regelmäßigen Gesprächen zwischen dem Vorstandsvorsitzenden und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats erörtert. Der Aufsichtsrat trat im Geschäftsjahr 2024 zu insgesamt vier ordentlichen und drei außerordentlichen Sitzungen zusammen. In diesen Sitzungen wurden alle für den Aufsichtsrat relevanten Themen diskutiert und die notwendigen Beschlüsse gefasst. Die Berichte und Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche wurden zudem gemeinsam mit der Geschäftsleitung erörtert sowie die strategischen Fragestellungen diskutiert. Weiterhin hat der Aufsichtsrat seine Aufgaben gemeinsam mit den vier bestehenden Ausschüssen (Risikoausschuss, Prüfungsausschuss, Nominierungsausschuss und Vergütungskontrollausschuss) gemäß den regulatorischen Vorgaben und der Geschäftsordnung wahrgenommen. Entsprechend der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats wurde die jährliche Selbsteinschätzung des Aufsichtsrates durchgeführt. Die von der Hauptversammlung des vergangenen Jahres zum Abschlussprüfer gewählte Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Zweigniederlassung Frankfurt am Main, hat den Jahresabschluss der UBS Europe SE und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat nimmt das Ergebnis der Abschlussprüfung zustimmend zur Kenntnis. Er schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an und erhebt auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen, sondern billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der UBS Europe SE. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die durch ihren großen Einsatz maßgeblich zum Wohle der Bank beigetragen haben.
Frankfurt, 22 May / Mai 2025 The Supervisory Board / Der Aufsichtsrat Prof. Dr. Reto Francioni, Chair of the Supervisory Board / Vorsitzender des Aufsichtsrat |
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