Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 148605
Vorher
RM 2350 Vermögensverwaltungs GmbHHeye & Partner GmbHHeye Communications Group GmbHHeye Group GmbHHeye, Group GmbH
Eingetragen
30.7.2003
Branche
Tätigkeiten von WerbeagenturenBeteiligungsgesellschaftenVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt: Betrieb einer Werbeagentur und aller Geschäfte die der Betrieb einer Werbeagentur mit sich bringt.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Unsinn
seit 28.3.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
DDB Holding Europe S.A.S.FRA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DDB Germany Group of Companies GmbH
Germany
25.100 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Heye GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Bilanz zum 31. Dezember 2015

Aktiva

31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und sonstige Rechte   3.102,54   20.663,75
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 146.635,58   169.194,90  
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.129,39 176.764,97 41.792,78 210.987,68
III. Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen   164.527,85   165.050,37
    344.395,36   396.701,80
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
Unfertige Leistungen   16.725,00   380.112,03
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Leistungen 2.478.770,60   2.740.795,52  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.746.750,19   8.843.508,99  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 706.605,51 9.932.126,30 207.221,86 11.791.526,37
III. Wertpapiere        
Sonstige Wertpapiere   28.038,01   28.038,01
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   1.857,56   2.706,08
    9.978.746,87   12.202.382,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten   35.893,25   58.839,90
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   0,00   28.882,83
    10.359.035,48   12.686.807,02

Passiva

       
    31.12.2015   31.12.2014
    EUR   EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   25.100,00   25.100,00
II. Kapitalrücklage   2.963.208,78   2.963.208,78
III. Jahresüberschuss   0,00   0,00
    2.988.308,78   2.988.308,78
B. Rückstellungen        
Sonstige Rückstellungen   1.919.187,31   1.036.948,08
C. Verbindlichkeiten        
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   502.617,18   347.609,16
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   631.812,16   1.019.234,04
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   3.367.946,49   7.037.863,05
4. Sonstige Verbindlichkeiten   945.743,29   249.620,66
- davon aus Steuern EUR 315.179,88 (i. Vj. EUR 214.496,50)        
    5.448.119,12   8.654.326,91
D. Rechnungsabgrenzungsposten   3.420,27   7.223,25
    10.359.035,48   12.686.807,02

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015

  2015 2014
  EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis   12.401.560,96   20.683.138,56
2. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -10.406.842,01   -12.957.098,42  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.315.141,32 -11.721.983,33 -1.934.097,72 -14.891.196,14
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -53.964,56   -72.821,38
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -4.692.310,01   -6.895.795,38
5. Betriebsergebnis   -4.066.696,94   -1.176.674,34
6. Erträge aus Beteiligungen   1.749.906,68   2.447.913,42
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.749.906,68 (i. Vj. EUR 2.447.913,42)        
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen   0,00   6.465,04
8. Erträge aus Gewinnabführung   1.406.101,82   2.505.137,12
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   3.765,53   12.225,54
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 3.765,53 (i. Vj. EUR 12.225,54)        
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -7.704,32   -7.146,14
- davon an verbundene Unternehmen EUR 2.427,10 (i. Vj. EUR 1.703,71)        
11. Finanzergebnis   3.152.069,71   4.964.594,98
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   -914.627,23   3.787.920,64
13. Außerordentliche Erträge 99.477,48   0,00  
14. Außerordentliche Aufwendungen -28.882,83   -2.888,29  
15. Außerordentliches Ergebnis   70.594,65   -2.888,29
16. Sonstige Steuern   -3.286,00   -4.518,00
17. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags ausgeglichener Verlust (i. Vj. abgeführter Gewinn)   847.318,58   -3.780.514,35
18. Jahresüberschuss   0,00   0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2015

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der Heye GmbH ist in Euro und nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Für die Heye GmbH gelten die Vorschriften für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 Satz 1 HGB und § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Software Linear 3 - 4 Jahre
Software (Geringwertige Wirtschaftsgüter) Linear 5 Jahre

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden dabei entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wie folgt vorgenommen:

Anlageposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Linear 4 - 5 Jahre
Mietereinbauten Linear Laufzeit Mietvertrag

Für geringwertige Wirtschaftsgüter wird ein Sammelposten gebildet, jedoch nur, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Anlagegut mehr als EUR 150, aber nicht mehr als EUR 1.000 betragen. Der jeweilige Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit jeweils einem Fünftel ergebniswirksam aufgelöst. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich vorzunehmender außerplanmäßiger Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, sofern eine voraussichtlich dauerhafte Wertminderung vorliegt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind zum Nominalwert ausgewiesen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite (Passivseite) Ausgaben (Einnahmen) vor dem Abschluss-Stichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand (Ertrag) für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen werden für sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit zum Bilanzstichtag von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Bei Abrechnung auf Provisionsbasis werden nur die Provisionen selbst, das heißt Rechnungsbetrag abzüglich Fremdleistung, als Umsatzerlöse angesetzt. Die weiterberechenbaren Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen. Als Folge daraus ist, entsprechend der üblichen Vorgehensweise in der Kommunikations- und Werbebranche, das Rechnungsvolumen (Billings) deutlich höher als die Umsatzerlöse (Gross Income).

Weiterbelastungen insbesondere von Reise- und Kurierkosten an Kunden (sog. "Client Recovery Cost") werden brutto ausgewiesen, sodass Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Aufwendungen jeweils um den gleichen Betrag (im aktuellen Jahr TEUR 64) höher ausgewiesen werden.

Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der "Omnicom Group Inc.", New York/USA, einbezogen werden.

(2) Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

(3) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 enthalten.

Die Geldbestände werden seit 2015 direkt bei der Omnicom Financial Services Ltd. in Dublin, der europäischen Omnicom Cash-Pooling-Gesellschaft, angelegt. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 2.202 enthalten.

Die Forderungen aus Leistungen gegen verbundene Unternehmen betragen TEUR 266. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Ergebnisabführungsverträgen.

(4) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital betrug wie im Vorjahr am Bilanzstichtag TEUR 25 und wurde zum Nennwert angesetzt.

(5) Pensionsrückstellung

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der leistungskongruent rückgedeckten Pensionsverpflichtungen erfolgte mit dem beizulegenden Zeitwert der diesbezüglich bestehenden Rückdeckungsversicherungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB.

Bei den neuen Bewertungsvorgaben der Pensionsrückstellungen nach BilMoG hat die Gesellschaft von der Übergangsregelung des Artikels 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht und den Zuführungsbetrag in 2014 auf die Mindestansammlung von 1/15 beschränkt (EUR 2.888). Zum 31. Dezember 2015 wurde der zum Vorjahresstichtag nicht bilanzierte Rückstellungsbetrag (10/15) EUR 28.883 aufgrund der Abgeltung der Pensionsleistung als Einmalbetrag in voller Höhe als außerordentlicher Aufwand erfasst.

Für die Saldierung der verbleibenden Verpflichtungen aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen EUR
Bilanzieller Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen 51.730
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 51.730
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 51.730
Verrechnete Aufwendungen 20.806
Verrechnete Erträge 20.806

(6) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 1.919) betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (TEUR 1.698) und ausstehende Rechnungen (TEUR 221).

(7) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten hatten zum Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 3.358 enthalten, die im Wesentlichen aus der Verbindlichkeit aus Gewinnabführung für 2014 in Höhe von TEUR 3.781, saldiert mit der Forderung aus Verlustausgleich für 2015 in Höhe von TEUR 847, resultieren.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 61 aus Leistungen.

(8) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 820 enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 57, die überwiegend aus einer Auflösung von Rückstellungen für Vorjahre und Leistungsgutschriften resultieren.

(9) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 232 ausgewiesen.

(10) Außerordentliche Erträge

Die außerordentlichen Erträge resultieren aus dem Verkauf von Anteilen an verbundenen Unternehmen.

(11) Außerordentliche Aufwendungen

Die außerordentlichen Aufwendungen resultieren aus dem Zuführungsbetrag zur Pensionsrückstellung. Bei den neuen Bewertungsvorgaben der Pensionsrückstellungen nach BilMoG hat die Gesellschaft von der Übergangsregelung des Artikels 67 Abs. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Aufgrund der Abgeltung der Pensionsrückstellung als Einmalbetrag wurde der verbleibende Unterschiedsbetrag in 2015 (EUR 28.883) als außerordentlicher Aufwand erfasst.

(12) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Mit der deutschen Konzernmutter Lemon Group Services GmbH (bis 31. August 2015 Doyle Dane Bernbach Group GmbH), Berlin, besteht bezüglich Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer eine Organschaft. Latente Steuern werden deshalb auf Ebene der Gesellschaft nicht berücksichtigt.

(13) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden mehrjährige Verpflichtungen der Gesellschaft, die sich wie folgt zusammensetzen:

Restlaufzeiten
bis zu ein Jahr ein bis fünf Jahre über fünf Jahre
TEUR TEUR TEUR
Miete (Gebäude und Stellplätze) 1.272 5.040 1.890
Miete und Leasing (Büroausstattung, Kfz) 64 27 0
Summe 1.336 5.067 1.890

(14) Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung der Gesellschaft gehören folgende Personen an:

Thomas Diekmann, Diplom Kaufmann, München,

Folkert van Dijk, Kaufmann, SantPoort Zuid, Niederlande, ab 30. September 2015

Christoph Graf, Kaufmann, Ottobrunn, bis 31. Juli 2015

Mark Niedzballa, Kaufmann, Frankfurt,

Thomas Pakull, Creative Director, München, bis 31. Oktober 2015

Peter Prislin, Creative Director, München, bis 31. Oktober 2015

Die Bezüge der Geschäftsführer betrugen im Geschäftsjahr 2015 TEUR 907.

(15) Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr 2015 wurden durchschnittlich 136 Angestellte (ohne Geschäftsführer, ohne Auszubildende und Praktikanten) beschäftigt.

(16) Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Mutterunternehmen der Gesellschaft am Bilanzstichtag ist die Lemon Group Services GmbH (bis 31. August 2015 Doyle Dane Bernbach Group GmbH), Berlin.

Die Omnicom Group Inc., New York/USA, stellt unter Einbeziehung der Gesellschaft einen Konzernabschluss gemäß den US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätzen und den einschlägigen Vorschriften der SEC für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser Konzernabschluss ist bei der Omnicom Group Inc., New York/USA, erhältlich und bei der SEC veröffentlicht. Bezüglich der Honorare der Abschlussprüfer verweisen wir auf diesen Konzernabschluss.

Als verbundene Unternehmen werden alle Unternehmen angesehen, die in den US-Konzernabschluss der Omnicom Group Inc., New York/USA, einbezogen werden.

Die Gesellschaft ist gemäß § 293 HGB von der Verpflichtung einen Teilkonzernabschluss aufzustellen befreit, da sie die dort genannten Schwellenwerte nicht überschreitet.

Die Gesellschaft nahm im Geschäftsjahr bestimmte Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen in Anspruch. Die entsprechenden Kostenumlagen in Höhe von TEUR 995 von verbundenen Unternehmen sind unter dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Ferner wurden für verbundene Unternehmen bestimmte Dienstleistungen erbracht; der Ausweis der Vergütung erfolgte in Höhe von TEUR 674 unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge". Es handelt sich hierbei um Mieterträge aus Weitervermietung.

Zum Bilanzstichtag hielt die Gesellschaft Anteile an den folgenden Unternehmen i. S. d. § 285 Nr. 11 HGB:

Name/Sitz Anteil Nennkapital Eigenkapital am 31.12.2015 Jahresergebnis 2015
% TEUR TEUR TEUR
DDB Health Werbeagentur GmbH (ehemals Heye DDB Health GmbH), München 100,00 25 25 790 1
efficientM Die Realisationsagentur GmbH, München 50,40 25 25 952 2
OMD München GmbH (vormals Heye OMD GmbH), München 49,67 60 97 543 2
OMNICOM Media Group Germany Beteiligungs GmbH, München 18,87 145 145 6.077 2

1 Vor Ergebnisabführung.

2 Vor Ergebnisabführung und Ausgleichszahlung an außenstehende Gesellschafter.

(17) Ergebnisabführungsverträge

Die Heye GmbH, München, hat am 1. Januar 2004 mit der Muttergesellschaft Lemon Group Services GmbH (bis 31. August 2015 Doyle Dane Bernbach Group GmbH), Berlin, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Aufgrund dieses Vertrages wird für das Berichtsjahr ein Verlust in Höhe von TEUR 847 von der Lemon Group Services GmbH (bis 31. August 2015 Doyle Dane Bernbach Group GmbH), Berlin, ausgeglichen.

 

München, 7. Dezember 2016

Thomas Diekmann, Geschäftsführer

Mark Niedzballa, Geschäftsführer

Folkert van Dijk, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2015 Zugänge Abgänge Umbuchung 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und sonstige Rechte 433.493,04 0,00 -310.996,17 0,00 122.496,87
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 222.630,68 0,00 0,00 0,00 222.630,68
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 120.611,61 2.899,91 -17.382,13 0,00 106.129,39
  343.242,29 2.899,91 -17.382,13 0,00 328.760,07
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 165.050,37 0,00 -522,52 0,00 164.527,85
  941.785,70 2.899,91 -328.900,82 0,00 615.784,79
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2015 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Umbuchung 31.12.2015
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und sonstige Rechte 412.829,29 16.841,94 -310.276,90 0,00 119.394,33
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 53.435,78 22.559,32 0,00 0,00 75.995,10
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 78.818,83 14.563,30 -17.382,13 0,00 76.000,00
  132.254,61 37.122,62 -17.382,13 0,00 151.995,10
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  545.083,90 53.964,56 -327.659,03 0,00 271.389,43
Buchwerte
31.12.2015 31.12.2014
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen und sonstige Rechte 3.102,54 20.663,75
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 146.635,58 169.194,90
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.129,39 41.792,78
  176.764,97 210.987,68
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 164.527,85 165.050,37
  344.395,36 396.701,80

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015

I. Grundlagen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der deutschen Lemon Group Services Gruppe (bis 31. August 2015 Doyle Dane Bernbach Group Gruppe) und erbringt die Leistungen einer klassischen Werbeagentur, mit dem Ziel, der Kreativpartner für zeitgemäße Markenführung zu sein. Die Gesellschaft gehört zu den erfolgreichen Kreativagenturen des Landes. Zu den Dienstleistungen der Gesellschaft gehören Markenführung und Markenkommunikation sowie die Umsetzung kreativer Kampagnen für nationale und internationale Kunden.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2015 insgesamt als sehr robust erwiesen: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,7 % gegenüber dem Vorjahr. Das ist der stärkste Anstieg des BIP seit 2011. Insbesondere der anhaltend starke Konsum im Inland (+1,9 % gegenüber 2014), aber auch die anhaltende Exportstärke hat das BIP Wachstum bewirkt. Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 24 Jahren gesunken. Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im Dezember 2015 2.681.415 Menschen als arbeitslos registriert. Das sind -82.106 weniger gewesen als im Dezember 2014 (Quelle: www. statistik. arbeitsamt.de).

Auch in Europa wuchs das BIP gegenüber 2014. Das Bruttoinlandsprodukt in Europa stieg um 1,8 % in den Mitgliedstaaten der EU und um 1,5 % in den EURO-Ländern. Das Wirtschaftswachstum in 2015 fiel somit stärker aus als in 2014. Besonders stark wuchs das BIP in der Slowakei, in Polen und in Spanien; Griechenland und Finnland waren die einzigen Länder in Europa, deren BIP in 2015 zurückging (Quelle: Eurostat).

Das globale Bruttoinlandsprodukt stieg laut einer Veröffentlichung des Internationalen Währungsfonds um 3,1 % in 2015. Das ist ein geringer Rückgang von 0,3 % gegenüber 2014. Dabei spielten mehrere gegenläufige Entwicklungen eine Rolle: während das Wirtschaftswachstum in den Vereinigten Staaten und vielen anderen wichtigen Industrieländern anzog, ging das BIP-Wachstum in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern zurück. (Quelle: www. imf. org)

Der Umsatz im Wirtschaftsbereich der freiberuflichen und technischen Dienstleistungen, zu dem auch Werbeagenturen und verwandte Dienstleister gehören, ist laut dem Statistischen Bundesamt in 03 2015 um 4,9 % gegenüber dem Vorjahresquartal gestiegen (Quelle: www. destatis.de). Aktuellere Daten liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor.

Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW geht davon aus, dass sich die Investitionen in Werbung in 2015 um rund ein Prozent auf EUR 25,47 Mrd. gegenüber 2014 gesteigert haben. Für die Netto-Werbeeinnahmen der Medien wurden Investitionen auf Vorjahresniveau von EUR 15,33 Mrd. prognostiziert. Damit verzeichnet der Dachverband der Werbewirtschaft das dritte Jahr in Folge positive Werbewerte für die Branche (Quelle: www. zaw.de).

Der deutsche Bruttowerbemarkt ist laut einer Meldung der Vermarktungsgesellschaft IP Deutschland in 2014 um 4,0 % gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Damit ist die Entwicklung der Werbewirtschaft insgesamt als positiv-stabil zu bezeichnen. Fernsehen ist mit einer Umsatzsteigerung von 7,0 % auf TEUR 13.980.178 Umsatz überproportional zum Markt gewachsen, wohingegen Print 1,0 % seines Vorjahresumsatzes verlor. Der Onlinemarkt legte um 2,5 % zu. (Quelle: IP Deutschland)

2. Geschäftsverlauf

Die Geschäftsführung der Heye GmbH, München, beurteilt das Geschäftsjahr 2015 trotz der Kundengewinne NBC Universal Global Network GmbH sowie Landeshauptstadt München -Münchener Philharmoniker als wirtschaftlich schwierig. Insbesondere der Verlust eines großen Teilbudgets des Hauptkunden McDonald's wirkte sich mit ca. EUR 6,1 Mio negativ auf den Jahresumsatz aus.

Zum 31. Juli 2015 ist Herr Christoph Graf, zum 31. Oktober 2015 sind Herr Thomas Pakull und Herr Peter Prislin als Geschäftsführer der Gesellschaft ausgeschieden. Zum 30. September 2015 ist Herr Folkert van Djik als Geschäftsführer in die Gesellschaft eingetreten.

3. Lage

3.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sanken von TEUR 20.629 im Vorjahr um TEUR 8.239 auf TEUR 12.391. Die Kundengewinne NBC Universal Global Network GmbH sowie Landeshauptstadt München - Münchener Philharmoniker und BMW (Mitte 2014), konnten die Umsatzlücken durch die Schließung der Niederlassung in Hamburg und den Verlust des Teilbudgets McDonald's, nicht kompensieren.

Der Bestand an unfertigen Leistungen verringerte sich abrechnungsbedingt von TEUR 380 im Vorjahr um TEUR 363 auf TEUR 17. Diese Verringerung resultiert im Wesentlichen aus den Veränderungen der Erlösabgrenzungen in Höhe von TEUR 170 sowie der Umgliederung noch offener Jobbestände in die sonstigen Vermögensgegenstände in 2015 in Höhe von TEUR 193.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich von TEUR 856 auf TEUR 820. Im Wesentlichen ist dies zurückzuführen auf die Verringerung der periodenfremden Erträge (TEUR 33). Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen aus folgenden Positionen zusammen: Mieterträge (TEUR 674), sonstige Erträge (TEUR 89) und periodenfremde Erträge (TEUR 57), die sowohl auf die Auflösung von Rückstellungen als auch auf Leistungsgutschriften zurückzuführen sind.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen verringerten sich von TEUR 1.159 im Vorjahr um TEUR 713 auf TEUR 446, wobei sich die Veränderung der unfertigen Leistungen (TEUR -363) zum Vorjahr um TEUR 720 auswirkte.

Das Rohergebnis verringerte sich im Wesentlichen aufgrund des Umsatzrückgangs um TEUR 8.282 auf TEUR 12.402.

Der Personalaufwand verringerte sich von TEUR 14.891 auf TEUR 11.722. Diese Reduzierung ist im Wesentlichen bedingt durch die geringere Anzahl der Arbeitnehmer. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank von 210 auf 136. Gleichzeitig erhöhte sich der Abfindungsaufwand um TEUR 1.092 auf TEUR 2.288.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich von TEUR 6.896 auf TEUR 4.692. Einen wesentlichen Anteil nehmen hier die Mietaufwendungen in Höhe von TEUR 1.762, die teilweise weiterberechnet wurden, und die Personal- und Verwaltungskosten aus dem Konzernverbund in Höhe von TEUR 995 ein.

Die Gesellschaft bezog Serviceleistungen von der Lemon Group Services GmbH (bis 31. August 2015 Doyle Dane Bernbach Group GmbH), Berlin, im Bereich des Finanz- und Rechnungswesens, des Controllings, der Rechtsberatung, der EDV und der Haus- und Fuhr-parkverwaltung sowie Managementunterstützung. Mit weiteren Schwestergesellschaften des Konzerns bestanden Leistungsbeziehungen im Rahmen der regulären Geschäftstätigkeit.

Das Finanzergebnis beträgt TEUR 3.152 (i. Vj. TEUR 4.965). In 2014 waren Erträge aus Gewinnabführungen und Beteiligungen in Höhe von TEUR 4.953 enthalten. Im aktuellen Geschäftsjahr belaufen sich diese auf TEUR 3.156.

Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses von TEUR 3.152 verringerte sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 3.788 um TEUR 4.703 auf TEUR -915 in 2015, was einer Umsatzrendite von -7,4 % (i. Vj. 18,4 %) entspricht.

3.2. Finanzlage

Die Geldbestände werden seit 2015 direkt bei der Omnicom Financial Services Ltd. in Dublin, der europäischen Omnicom Cash-Pooling-Gesellschaft, angelegt. Sofern liquide Mittel benötigt werden, erfolgt dies direkt über die Omnicom Financial Services Ltd. Hiermit ist eine Unabhängigkeit gegenüber Banken gegeben und die Liquidität jederzeit gesichert. Zum Stichtag ergeben sich Forderungen aus Cash-Pooling gegenüber der Omnicom Financial Services Ltd, Dublin, in Höhe von TEUR 2.202.

3.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 2.328 auf TEUR 10.359 verringert. Zur Erklärung sind folgende Posten erwähnenswert:

Das Anlagevermögen sank im Wesentlichen aufgrund von Anlagenabgängen im Berichtsjahr um TEUR 53 auf TEUR 344.

Die unfertigen Leistungen verringerten sich abrechnungsbedingt um TEUR 363 auf TEUR 17. Diese Verringerung resultiert im Wesentlichen aus der Verringerung der Erlösabgrenzungen in Höhe von TEUR 170 sowie der Verringerung der noch offenen Jobbestände um TEUR 193.

Das Umlaufvermögen verringerte sich von TEUR 12.202 auf TEUR 9.979. Nennenswert ist hier die Verringerung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 8.844 auf TEUR 6.747 aufgrund von Zahlungseingängen, die Erhöhung der sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 207 auf TEUR 707 im Wesentlichen aufgrund einer Forderung gg. Versicherungen (Zahlungseingang erfolgte im Januar 2016) sowie die stichtagsbedingte Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche um TEUR 262 sanken.

Die Rückstellungen stiegen um TEUR 882. Dabei stiegen die personalrelevanten Rückstellungen um TEUR 817 und die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen um TEUR 65. Die höheren personalrelevanten Rückstellungen resultieren in erster Linie aus künftigen Verpflichtungen für Personalkosten für freigestellte Mitarbeiter und für Abfindungen.

Die um TEUR 3.206 gesunkenen Verbindlichkeiten resultieren in erster Linie aus der signifikanten Verringerung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 3.670. Diese resultieren hauptsächlich aus dem Wegfall des Cashpoolings mit den Tochtergesellschaften TEUR 2.596 und der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 847. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich ebenfalls und sanken stichtagsbedingt um TEUR 387. Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen um TEUR 696, im Wesentlichen bedingt durch die fällige Auszahlung der Pensionsrückstellung TEUR 526.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche Steuerungsgrößen zur Messung des Erfolgs in der Heye GmbH, München, sind das Rohergebnis und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sowohl im Vergleich zu Planwerten als auch zu Vorjahreswerten. Weitere Informationen zur Entwicklung der Umsatz- und Ertragszahlen im Jahresvergleich sind im Abschnitt II. 3.1. Ertragslage erläutert.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des internen Steuerungssystems ist das systematische Risikomanagement zur Identifizierung, Bewertung und Steuerung von externen und internen Risiken, die im Abschnitt IV. 3. Risiken näher erläutert werden.

III. Nachtragsbericht

Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2016 insbesondere aufgrund der beendeten Zusammenarbeit für McDonald's Local Store Marketing zum 30. Juni 2016 einen weiteren Rückgang der Umsätze.

Aufgrund der Etatgewinn im laufenden Geschäftsjahr 2016 der Kunden Google Deutschland, Linde AG und W.L. Gore & Associates GmbH geht die Geschäftsführung weiterhin von einer insgesamt positiven Geschäftsentwicklung aus.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognose

Für 2016 prognostizieren die Mitglieder der Organisation Mediaagenturen (OMG) überwiegend einen leichten Anstieg der Media-Ausgaben. Knapp die Hälfte der Agenturen geht von steigenden Umsätzen aus, immerhin 28 % prognostizieren stabile Umsätze. (Quelle: OMG 2016 Preview). Es wird erwartet, dass sich die robuste wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands 2015 auch in 2016 fortsetzen wird. Dabei spielt eine zentrale Rolle - neben den weltwirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren und den innenpolitischen Herausforderungen, gerade im Superwahljahr 2016 - ob der private Konsum sein gegenwärtig hohes Niveau beibehält und damit die Wirtschaft stützt. Die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten sowie die werbeintensiven Sportgroßereignisse Olympia 2016 in Rio de Janeiro und die Fußballeuropameisterschaft in Frankreich werden das Werbejahr 2016 prägen.

Entsprechend dem aktuellen Plan für das Geschäftsjahr 2016 rechnet die Gesellschaft mit einem Rohergebnis von TEUR 8.700 und einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von lediglich TEUR -320, welches durch weitere Kosten im Rahmen der Restrukturierung belastet ist.

Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.

2. Chancen

Mit der bereits im Vorjahr begonnenen Restrukturierung hat die Gesellschaft eine Basis geschaffen, um das Geschäft zukünftig positiv zu entwickeln. Zudem wird die Gesellschaft sowohl vom neuen Management als auch vom Konzernverbund profitieren, welches ein starkes sowie länderübergreifendes Netzwerk zur Verfügung stellt.

Durch die anhaltend positive Wirtschaftsentwicklung ist weiterhin mit gleichbleibenden oder gar steigenden Budgets der Bestandskunden zu rechnen. Deutliche Neugeschäftsanstrengungen sollen zudem für weitere Wachstumsimpulse sorgen.

3. Risiken

Trotz positiver Prognosen besteht weiterhin die Gefahr von Budgetkürzungen und dem Wegfall/Ausfall von Kunden. Auf die Gefahr von Forderungsausfällen hat die Gesellschaft mit der Versicherung der Kundenforderungen durch die Euler Hermes Kreditversicherungs-AG reagiert.

Ein Großteil der Umsätze resultiert aus Vertragsbeziehungen mit einigen Großkunden, wodurch sich das Risiko von Abhängigkeiten ergibt. Budgetkürzungen kann die Gesellschaft nur bedingt durch die Erbringung hochqualitativer Leistungen und durch die Akquise von Neukunden kompensieren.

Neben dem Risiko von Budgetkürzungen besteht weiterhin die Tendenz der Kunden, Aufträge nicht mehr auf Dauer mit festem Mindesthonorar zu vergeben. Oftmals werden nur Rahmenvereinbarungen geschlossen und projektweise beauftragt. Dies erschwert die Planungssicherheit und damit auch die Ressourcenplanung.

Der allgemein für die Werbebranche geltende Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter stellt ebenfalls für die Gesellschaft ein erhebliches Risiko auf jeder Unternehmensebene dar. Eine potenziell hohe Fluktuation erschwert eine Kontinuität in der Mitarbeiterschaft, welche das Unternehmen für eine erfolgreiche Akquise sowie Realisierung von Projekten entscheidend prägt. Diesem Risiko hat sich das Unternehmen auch in Zukunft aktiv zu stellen.

V. Risikoberichterstattung und Internes Kontrollsystem

Ein kontinuierlicher Risikomanagementprozess ist Bestandteil des Controllings. Es wird eine jährliche Planung für das Geschäftsjahr erstellt, die monatlich an die tatsächliche Entwicklung angepasst wird. Im Rahmen dieser Planung werden Abweichungen zur tatsächlichen Entwicklung festgestellt und analysiert, sodass zeitnah Steuerungsmaßnahmen entwickelt und umgesetzt werden können.

Die Berichterstattung über festgestellte Abweichungen und eingeleitete Maßnahmen findet ebenfalls monatlich über die DDB-Organisation an das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig kleinsten Kreis von Konzernunternehmen aufstellt, die Omnicom Group Inc., New York, statt.

Darüber hinaus ist die Gesellschaft in den konzernweiten Risikomanagement Prozess einbezogen und berichtet hierüber regelmäßig an das genannte Mutterunternehmen.

 

München, 7. Dezember 2016

Heye GmbH

Geschäftsführung

Thomas Diekmann, Geschäftsführer

Mark Niedzballa, Geschäftsführer

Folkert van Dijk, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Heye GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, den 7. Dezember 2016

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Leistner, Wirtschaftsprüfer

Rahn, Wirtschaftsprüfer

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