Dradura Grundstücks GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mathias Christian Kohler seit 2.6.2025 | Geschäftsführer |
Thomas Seitz seit 13.9.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
FMC Industrial GmbH (vormals FMC Team3ab GmbH) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dradura Altleiningen GmbHAltleiningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20236. ANLAGEN ZUM PRÜFUNGSBERICHT 6.1 Jahresabschluss und Bestätigungsvermerk 6.1.1 Bilanz zum 31. Dezember 2023 6.1.2 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 6.1.3 Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 6.1.4 Bestätigungsvermerk 6.2 Allgemeine Auftragsbedingungen 6.1.1 Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
6.1.2 Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
6.1.3 Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben Die „Dradura Altleiningen GmbH“ mit Sitz in Altleiningen ist ins Handelsregister Ludwigshafen unter der HRB-Nummer 67617 eingetragen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde nach den deutschen Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (BilRUG) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Die Nachfrage des Hauptkunden BSH war im Geschäftsjahr 2023 weiterhin rückläufig. Der Liefervertrag mit dem Hauptkunden konnte nicht weiter über 2024 hinaus verlängert werden und läuft zum Ende des Jahres 2024 aus. Dies führt zur Schließung der Produktion am Standort Altleiningen zum Ende des Jahres 2024 und zur Abwicklung des Standortes. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wird unter dem Gesichtspunkt der Abwicklung der Produktion am Standort Altleiningen durchgeführt. Dies führt zu erheblichen Abwertungen. Der Geschäfts- und Firmenwert wird zum Ende des Geschäftsjahres 2023 mittels einer Sonderabschreibung vollständig abgewertet. Übrige entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden aufgrund der durchschnittlichen Nutzungsdauer von drei Jahren, zu zwei Dritteln abgeschrieben. Auf die Sachanlagen werden Sonderabschreibungen von bis zu 90% vorgenommen. Maschinen, die an andere Standorte verlagert werden, werden weiterhin linear abgeschrieben. Anlagen im Bau, die noch für andere Standorte fertiggestellt werden, werden ins Umlaufvermögen umgegliedert. Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, bis zu €800 betragen, wurden in 2022 und 2023 sofort abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter, die am 01.07.2021 im Rahmen des Asset-Deals erworben wurden, stehen mit einer ursprünglichen Nutzungsdauer von fünf Jahren noch zu Buche. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, werden diese angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen richtet sich nach dem gewogenen Durchschnitt unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten bewertet. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck (Richttafeln 2018 G) und unter Zugrundelegung eines Diskontierungszinssatzes von 1,83% bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer Restlaufzeit der Pensionsverpflichtungen von 15 Jahren. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden keine jährlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen und Rentensteigerungen von jährlich 1,5% zugrunde gelegt. Es wird keine Fluktuation unterstellt. Bei der Anwendung des 7-jährigen Durchschnittszinssatzes von 1,75 % würde sich zum Bilanzstichtag ein um EUR 4.598 höherer rückstellungspflichtiger Betrag ergeben. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB der Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um künftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Im Rahmen der Schließung wurden Rückstellungen für Abfindungen und Halteprämien gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre (Veröffentlichung durch die Bundesbank) abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten liegen zum 31. Dezember 2023 nicht vor. Aufgrund eines Forderungsverzichtes der Dradura Group GmbH gegenüber der Dradura Altleiningen werden Verbindlichkeiten erfolgswirksam ausgebucht. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Aus dem beigefügten Anlagespiegel ist die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ersichtlich. Der Geschäfts- und Firmenwert wurde vollständig wertberichtigt. Die Sonderabschreibung im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR 1.125. Übrige entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden aufgrund der durchschnittlichen Nutzungsdauer von drei Jahren, zu zwei Dritteln abgeschrieben. Hierdurch entstanden Sonderabschreibungen von TEUR 71. Auf die Sachanlagen werden Sonderabschreibungen von bis zu 90% vorgenommen (TEUR 379). Maschinen, die an andere Standorte verlagert werden, werden weiterhin linear abgeschrieben. Anlagen im Bau, die noch für andere Standorte fertiggestellt werden, werden ins Umlaufvermögen umgegliedert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (gegenüber dem Standort USA) werden in Höhe von TEUR 2.916 einzelwertberichtigt. Hiervon betreffen TEUR 1.500 ein Darlehen und TEUR 1.416 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die verbleibenden Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 151 (Vorjahr TEUR 681) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und mit TEUR 1.200 aus der Einlage im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung seitens der Dradura Group GmbH. Eigenkapital Die Gesellschaft wurde am 01. Juli 2021 mit einem Stammkapital von 25.000 EUR und einer Kapitalrücklage in Höhe von 100.000 EUR ausgestattet. Mit Beschluss vom 22. Dezember 2023 wurde die Kapitalrücklage seitens der Gesellschafterin Dradura Group GmbH um TEUR 1.200 erhöht. Auf das im Vorjahr vorhandene Gesellschafterdarlehen mit Rangrücktritt wurde in 2023 vollständig verzichtet. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen mit TEUR 3.954 (Vorjahr TEUR 851) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Abfindungen aus der Schließung des Unternehmens in Höhe von TEUR 3.500 (TEUR 237 für Restrukturierungsmaßnahmen im Vorjahr), für sonstige Personalansprüche TEUR 329; (Vorjahr TEUR 401), für ausstehende Rechnungen TEUR 41 (Vorjahr TEUR 174) sowie für sonstige Rückstellungen TEUR 74 (Vorjahr TEUR 39). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten und deren Laufzeiten gliedern sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Sicherungsrechte aus Eigentumsvorbehalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Laufzeit über fünf Jahre enthalten ein Darlehen der Dradura Grundstücks GmbH in Höhe von TEUR 1.184. Auf das mit Rangrücktritt versehene Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 5.500 (Vorjahr TEUR 2.500) sowie auf ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 5.002 (Vorjahr TEUR 4.790) hat die Dradura Group GmbH in 2023 einen vollständigen Forderungsverzicht ausgesprochen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den Umsatzerlösen ist Handelsware in Höhe von TEUR 4.040 (Vorjahr 7.183) (mit TEUR 3.590 überwiegend durchgehandelte Rohstoffe an den Standort USA) enthalten. Insgesamt betragen die Intercompany-Erlöse TEUR 6.141 (Vorjahr TEUR 8.737) Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten den außergewöhnliche Erträge aus dem Forderungsverzicht der Dradura Group GmbH in Höhe von TEUR 10.502. In den Materialkosten sind Energiekosten in Höhe von TEUR 765 (Vorjahr TEUR 1.472) enthalten. In den Personalkosten sind Rückstellungen für den Personalabbau aufgrund der Werksschließung in Höhe von TEUR 3.500 enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 7.497 (Vorjahr TEUR 5.383). In 2023 ist die Wertberichtigung auf die Forderungen gegen Dradura USA mit TEUR 2.916 enthalten. Ansonsten sind die größten Posten die Management- und Licence-Fees an die Dradura Group mit TEUR 1.602 (Vorjahr TEUR 1.777), Transportkosten mit TEUR 646 (Vorjahr TEUR 870), Instandhaltungen mit TEUR 366 (Vorjahr TEUR 509), Leasingpersonal mit TEUR 198 (Vorjahr TEUR 489), sowie Mieten an die Dradura Grundstücks GmbH mit TEUR 376 (Vorjahr TEUR 376). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von EUR 6.627 (im Vorjahr EUR 2.374). Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen bestehen zum Stichtag in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr TEUR 77). Diese laufen im Geschäftsjahr 2025 aus. Ende 2024 betragen sie noch TEUR 35. Diese Verpflichtungen bestehen ausschließlich gegenüber Dritten. Aus Mietverhältnissen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.128 bis Ende 2026. Davon haben TEUR 376 eine Restlaufzeit von einem Jahr. Außerbilanzielle Geschäfte Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines echten Factoring verkauft. Das Factoringvolumen beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 4.167 (Vorjahr TEUR 4.052). Mitarbeiter
Abschlussprüferhonorare Auf die Angabe zum Honorar nach § 285 Nr. 17 HGB für das Geschäftsjahr 2023 wird verzichtet, da diese Angabe im Konzernabschluss der Dradura Group GmbH enthalten ist. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.217.876,44 € auf neue Rechnung vorzutragen. Geschäftsführung Die Gesellschaft wurde während des Geschäftsjahres durch folgende Geschäftsführer vertreten: Thomas Seitz, Herdecke, CFO Norbert Tillemans, Wesel, CSO Mathias Christian Kohler, Grünstadt, CEO (bis 1. August 2023) Johann Keller, CEO, Alzey (seit 1. August 2023) Gemäß § 286 Abs. 4 HGB erfolgen keine Angaben zu den Gesamtbezügen des Geschäftsführungsorgans, da nur ein Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhält. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Dradura Group GmbH mit Sitz in Altleiningen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt und in den Konzernabschluss der FMC Beteiligungs KG, Bremen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden im elektronischen Unternehmensregister bekannt gemacht. Ereignisse nach dem Stichtag Zu Beginn des Geschäftsjahres (31. Januar 2024) wurde dem Betriebsrat mitgeteilt, dass der Produktionsstandort Altleiningen zum Ende des Geschäftsjahres 2024 geschlossen wird. In einer Betriebsversammlung am 02. Februar wurde dies auch der gesamten Belegschaft mitgeteilt. Aufgrund der auslaufenden Kundenbeziehung mit dem Hauptkunden BSH zu Ende 2024 ist dies unvermeidlich. Die Schließung führt zum Verlust aller Arbeitsplätze bei der Dradura Altleiningen GmbH. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat in Bezug auf Abfindungen sind abgeschlossen. Zur Gegenfinanzierung der Abfindungszahlungen an die Mitarbeiter der Dradura Altleiningen wurden 925 TEUR seitens des Gesellschafters zur Verfügung gestellt und auf einem Treuhandkonto hinterlegt.
Altleiningen, den 23. April 2025 Thomas Seitz Norbert Tillemans Johann Keller Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
6.1.4 Bestätigungsvermerk BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Dradura Altleiningen GmbH, Altleiningen: Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Erklärung der Nichtabgabe eines Prüfungsurteils zum Lagebericht Wir haben den Jahresabschluss der Dradura Altleiningen GmbH, Altleiningen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus waren wir beauftragt, den Lagebericht der Dradura Altleiningen GmbH, Altleiningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 zu prüfen. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Wir geben kein Prüfungsurteil zum Lagebericht ab. Aufgrund der Bedeutung des im Abschnitt „Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für die Erklärung der Nichtabgabe eines Prüfungsurteils zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für ein Prüfungsurteil zum Lagebericht zu erlangen. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für die Erklärung der Nichtabgabe eines Prüfungsurteils zum Lagebericht Da uns von den gesetzlichen Vertretern pflichtwidrig kein Lagebericht zur Prüfung vorgelegt wurde, geben wir kein Prüfungsurteil zum Lagebericht ab. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Lageberichts Es liegt in unserer Verantwortung, eine Prüfung des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchzuführen sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen. Aufgrund des im Abschnitt „Grundlage für das Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für die Erklärung der Nichtabgabe eines Prüfungsurteils zum Lagebericht' beschriebenen Sachverhalts sind wir nicht in der Lage gewesen, ausreichende geeignete Prüfungsnachweise als Grundlage für ein Prüfungsurteil zum Lagebericht zu erlangen.
Nürnberg, den 23. April 2025 Rödl & Partner GmbH Prof. Dr. Keller, Wirtschaftsprüfer Welsch, Wirtschaftsprüfer |
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