Beteiligungsgesellschaften
Juchem Food Ingredients GmbH
Juchem-Straße 1, 66571 Eppelborn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Dietrich Axel Büch seit 23.7.2025 | Geschäftsführer |
Jürgen Becker seit 24.7.2020 | Geschäftsführer |
Susanne Juchem seit 4.8.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Susanne JuchemJuchem Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 43.05% |
Andrea JuchemJuchem Gesellschaft mit beschränkter Haftung | 43.05% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Juchem Gesellschaft mit beschränkter HaftungEigenbeteiligung | 13.90% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Juchem Food Ingredients GmbHEppelbornJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER JUCHEM FOOD INGREDIENTS GMBH1. Grundlagen des Unternehmens Die JUCHEM FOOD INGREDIENTS GMBH ist Teil der saarländischen JUCHEM GRUPPE. Das Familienunternehmen gehört zu den technologisch führenden Firmen im Bereich der Getreide- und Fettverarbeitung. Zu den Kunden des mittelständischen Unternehmens zählen namhafte Markenartikler der Lebensmittelindustrie, Industrie- und Handwerksbäckereien sowie der Handel. Für sie stellen 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an mehreren Standorten aus wertvollen Rohstoffen mithilfe moderner Produktionsverfahren qualitativ hochwertige Grundstoffe her. Darunter in den drei Werken der JFI hochfeine Fettpulver und Pulver von Emulgatoren. In den Lebensmittelwerken 1 und 3 werden flüssige Fette und Emulgatoren zu feinen, rieselfähigen Pulvern versprüht. Als reines Fett oder Fett auf Trägerstoff werden diese Produkte in der Suppen-, Saucen- und Backmittelindustrie eingesetzt. Basis für die Herstellung pulverförmiger Fette und Emulgatoren ist das in den 1960er-Jahren von Juchem entwickelte und patentierte Frijet-Verfahren, eine spezielle Methode der Verarbeitung flüssiger Stoffe zu pulverförmigen Substanzen. Ein Loch in einem Kühlschrank war damals ein wichtiger Schritt im Versuchsaufbau. Kundenseitig wichtige weitere Standbeine sind die Lohnversprühung aller Fette und fettähnlicher Produkte (Werk 1) und die Herstellung kosherer Fettpulver (Werk 3). Im Lebensmittelwerk 2 werden aus ca. 400 bevorrateten Rohstoffen Backmittel und Backmischungen für industrielle und handwerkliche Backbetriebe hergestellt und an Kunden im In- und Ausland versendet. Ein Erfolgsfaktor ist hier unser eigenes Backstudio, in dem wir Anfragen von Kunden bewerten, optimieren und somit im Anwendungsprozess des Kunden als wichtiges Bindeglied fungieren. Neben unseren direkten Kunden betreuen unsere B2C - Marke "die Backschwestern" mit eigenem Ladengeschäft und eigenem E-Shop, als auch unser Schwesterunternehmen "Berg Back GmbH" mit unabhängigen Marktaktivitäten als zusätzlichen Vertriebsweg weitere Kunden in den Bereichen B2B, als auch im B2C. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Wirtschaftliches Umfeld Gesamtwirtschaftliche Situation Die gesamtwirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland wurde im Jahr 2023 maßgeblich durch die weltweiten Konflikte und die daraus resultierende Verunsicherung bei den Privathaushalten geprägt. Auch die immer noch anhaltend hohen Energiekosten und die ungünstigen Finanzierungsbedingungen infolge der steigenden Zinsen hatten hier einen erheblichen Einfluss. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Zahl der Arbeitslosten hat sich gegenüber dem Dezember 2022 um 183.000 erhöht. Die Arbeitslosenquote stieg dabei um 0,3 Prozentpunkte auf 5,7 Prozent. Branchenentwicklung Nach vorläufigen Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) betrug in Deutschland die Herstellungsmenge von pflanzlichen Ölen und Fetten im Jahr 2023 rund 4,9 Millionen Tonnen. Davon stammten rund 1,7 Millionen aus inländischen Saaten. Der Selbstversorgungsgrad bei pflanzlichen Ölen und Fetten stieg in Deutschland zum vierten Mal in Folge. Aufgrund der höheren Erntemengen stiegen die Ausfuhren im Jahr 2023 von 2,4 auf 2,5 Millionen Tonnen. Die Einfuhren von pflanzlichen Ölen und Fetten sanken um mehr als 6 Prozent auf 3,2 Millionen Tonnen. Die Inlandsverwendung stieg insgesamt um 4 Prozent auf 5,65 Millionen Tonnen pflanzliches Rohöl. 2.2 Lage des Unternehmens Allgemeiner Geschäftsverlauf Die ersten 9 Monate liefen insgesamt nicht zufriedenstellend. Das Kaufverhalten war im gesamten Kalenderjahr eher zurückhaltend. In der 2. Jahreshälfte war im Fettsegment jedoch eine Erholung des Marktes zu verzeichnen. Die Sprühlohnarbeiten waren im gesamten Kalenderjahr weit unter den Erwartungen geblieben. Das Segment der Mischungen hat sich auf einem guten Niveau stabilisiert. Das Kalenderjahr 2023 wurde von einer starken Inflation bestimmt. Insbesondere die Steigerung bei den Frachtkosten war im Vorfeld nicht abzusehen und hatte Anpassungen bei den Lieferbedingungen und den Frachtzuschlägen zur Folge. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren Als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren sehen wir das Rohergebnis sowie das EBIT an.
Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 270 auf T€ 7.302 gesunken. Auf der Aktivseite sind das Anlagevermögen um T€ 331, die Vorräte um T€ 748 gesunken, während die Kundenforderungen um T€ 45, die sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 15, die flüssigen Mittel um T€ 731 sowie die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um T€ 17 gestiegen sind. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 137 und die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 105 gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 33, der Sonderposten für Investitionszuschüsse um T€ 27, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 429 sowie die sonstigen Rückstellungen um T€ 23 gesunken. Die Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Langfristig gebundenes Vermögen ist fristgerecht finanziert. Der Anteil des Eigenkapitals unter Berücksichtigung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse an der Bilanzsumme beträgt rd. 30,3 % (Vorjahr 29,7 %). Ertragslage Das Rohergebnis beträgt T€ 6.244 (Vorjahr: T€ 7.928). Die Personalkosten sind um T€ 387 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 292 gesunken. Somit weist die Gesellschaft ein EBIT in Höhe von T€ -56 aus. Unter Einbeziehung des Finanzergebnisses, der Ertragsteuern und der sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 351, der von der Juchem GmbH laut Abführungsvertrag übernommen wird. Finanzlage Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von T€ 378 erzielt. In das Anlagevermögen wurden insgesamt T€ 136 investiert, wobei ein Zuschuss der SIKB von T€ 37 auf ein Anlagegut ausgezahlt wurde. Innerhalb des Finanzierungsbereich wurden Bankdarlehen in Höhe von € 540 aufgenommen sowie um T€ 332 getilgt und ein Verlust von T€ 351 wurde von dem Gesellschafter aufgrund eines EAVs übernommen. Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögens- und Finanzlage der Juchem Food Ingredients GmbH ist geordnet. Langfristig gebundene Mittel sind fristgerecht finanziert. Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 aufgrund der zur Verfügung stehenden Kreditlinien allen Anforderungen an ihre Finanzierungskraft gewachsen. Die Zahlungsfähigkeit ist aufgrund der zur Verfügung stehenden Kreditlinien gewährleistet. Darüber hinaus sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die Bundesregierung rechnet im Jahr 2024 mit einem leichten Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 0,3% und sieht im weiteren Jahresverlauf eine leichte konjunkturelle Aufhellung. Besonders in der Produktion und in den energieintensiven Industrien ist mit einer Ausweitung der Produktion zu rechnen. Die privaten Haushalte konsumieren weiter noch zurückhaltend und die Baubranche verzeichnet nur geringfügig neue Aufträge. Mit den fallenden Energiepreisen sollte, nach Einschätzung der Bundesregierung, auch die Inflation weiter zurückgehen, wodurch die Kaufkraft gestärkt und die Erholung des privaten Konsums weiter gestützt wird. Der Sachverständigenrat rechnet nach vorläufigen Schätzungen mit einer Inflation in Höhe von 2,4%. Die strukturellen Bedingungen am deutschen Arbeitsmarkt werden sich weiter verschlechtern, da der demografische Wandel weiter fortschreitet und die durchschnittlichen Arbeitszeiten zurückgehen. Die Wachstumsaussichten der deutschen Volkswirtschaft bleiben gemessen am Produktionspotenzial auch in den kommenden Jahren schwach. Die weltpolitische Lage insbesondere in Ost-Europa und im Nahen Osten wird in den kommenden Jahren weiterhin sehr starken Einfluss auf die zukünftigen Rohstoffpreise und die Verfügbarkeit einzelner Rohstoffe haben und damit die wirtschaftliche Entwicklung entscheidend beeinflussen. 3.2 Chancen der zukünftigen Entwicklung In den letzten Jahren wurden die Lieferketten und die Verfügbarkeit vieler Produkte stark eingeschränkt und waren großen Preisschwankungen unterworfen. Diese Entwicklungen haben den Verbraucherinnen und Verbrauchern die Bedeutung einer unterbrechungsfreien und nachhaltigen Lebensmittelversorgung deutlich vor Augen geführt. Wir sehen darin die Chance, unsere Position als Lieferant zu stärken und gleichzeitig unsere Margen weiter zu steigern. Die Märkte für die Produkte des Lebensmittelwerks 1 (Fette und Emulgatoren) haben sich im Jahr 2024 wieder auf ein erfreuliches Niveau erholt. Durch die neue Kälteanlage sind wir in der Lage mehr Menge sowie neue Produkte zu versprühen, die mit der bisherigen Anlage so nicht möglich waren. Im Jahr 2023 wurde ein neuer Marktauftritt für Juchem Food Ingredients initiiert, einschließlich der Einführung eines neuen Logos und einer neugestalteten Website. Im Bereich der Fertigmehle werden die Vertriebsaktivitäten künftig über das Schwesterunternehmen BERG BACK ausgebaut. Hierzu tragen unter anderem die neue Website, mehrere Mailingaktionen, die Optimierung der Produktpalette sowie der umfangreiche Auftritt auf der Fachmesse Südback 2024 maßgeblich bei. Dank dieser Maßnahmen und einer klaren strategischen Ausrichtung blicken wir zuversichtlich in die Zukunft. Wir sind gut positioniert, um die Marktchancen zu nutzen, unseren Kunden innovative Produkte und Lösungen anzubieten und so unseren Wachstumskurs nachhaltig fortzusetzen. 3.3 Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Gesellschaft ist einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die aus geopolitischen, wirtschaftlichen und regulatorischen Entwicklungen resultieren und sich auf die Geschäftstätigkeit und die finanzielle Lage auswirken können. Ein wesentliches Risiko besteht in der zunehmenden Destabilisierung der Region Asien, insbesondere durch die wachsenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Volksrepublik China. Diese geopolitischen Spannungen könnten die Handelsbeziehungen in der Region erheblich beeinträchtigen und zu Unterbrechungen in den Lieferketten führen. Darüber hinaus könnte eine Eskalation des Konflikts negative Auswirkungen auf die globalen Wirtschaftsbeziehungen, die allgemeine Marktstabilität sowie auf die Versorgung mit Rohstoffen und Vorprodukten haben, was die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft gefährden könnte. Des Weiteren stellen die makroökonomischen Entwicklungen, insbesondere die anhaltende Inflation, ein weiteres Risiko dar. Die Inflation kann zu höheren Beschaffungs- und Betriebskosten führen, die nur teilweise an Kunden weitergegeben werden können. Dadurch kann es zu einer Reduktion der Gewinnmargen kommen. Die Gesellschaft sieht sich zudem mit einem erhöhten Regulierungs- und Bürokratieaufwand konfrontiert. Dies betrifft insbesondere die Einhaltung neuer gesetzlicher Vorschriften, wie das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und das EU-Entwaldungsgesetz, die zusätzliche Berichts- und Dokumentationspflichten erfordern und somit den administrativen Aufwand erheblich erhöhen werden. Die Gesellschaft wird auch weiterhin Maßnahmen zur Risikominimierung ergreifen und eine proaktive Überwachung der beschriebenen Risiken durchführen. Durch eine laufende Anpassung der Geschäftsstrategien und -prozesse an die veränderten Rahmenbedingungen sollen negative Auswirkungen auf die finanzielle Lage der Gesellschaft so weit wie möglich begrenzt werden. Rohstoffmärkte Der Beginn des Jahres 2024 ist geprägt durch Preissteigerungen bei Fett und Emulgatoren. Hauptursache ist dabei der Konflikt im Nahen Osten und die längere Route bei Vermeidung des Suezkanals zu nennen. Lohn- und Lohnnebenkosten Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer Steigerung der Lohn- und Lohnnebenkosten zwischen 2,5 bis 3 Prozent. Finanzrisiken Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir potenziell Risiken aus möglichen Insolvenzen bei Kunden. Die gestiegenen Zinsen für Fremdkapital werden das Finanzergebnis negativ beeinflussen. Die Forderungsausfallrisiken sind durch das Debitorenüberwachungssystem sowie eine Kreditausfallversicherung weitestgehend abgesichert. Zusätzlicher Finanzbedarf ergibt sich saisonal aus der Vorfinanzierung von Rohstoffbeständen. Außerdem wird infolge der Hochwasserschäden im Mai 2024 zusätzlicher Finanzbedarf für die Beseitigung der entstanden Schäden veranschlagt. Gesamtbewertung der Risikosituation Die Preisschwankungen auf den Beschaffungsmärkten haben einen erheblichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung. Infolge des Krieges in der Ukraine und im Nahen Osten sind die Preise für Getreide, Energie und andere Rohstoffe zu einer unkalkulierbaren Größe geworden. Insoweit haben Preisschwankungen auf den Beschaffungsmärkten auch einen erheblichen Einfluss auf die zukünftige Ergebnisentwicklung. 3.4 Gesamteinschätzung der zukünftigen Entwicklung Das Unternehmen strebt 2024 wie auch in den folgenden Geschäftsjahren eine nachhaltige Entwicklung an. Wir sind in den wichtigen Märkten gut positioniert und mit den konsequent eingeleiteten Maßnahmen sind wir überzeugt die künftigen Herausforderungen zu bewältigen. Unterschrift der Geschäftsführung
Eppelborn, den 17.09.2024 gez. Susanne Juchem Jürgen Becker BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Juchem Food Ingredients GmbH Sitz: Eppelborn Amtsgericht Saarbrücken HRB 44139 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweis in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Bilanz wurde um den Posten "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" gem. § 265 Abs. 5 HGB erweitert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklasse ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Besonderheiten der Form des Jahresabschlusses 1. Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis in Höhe von € 1.559,00 (Vorjahr: € 2.264,35) besteht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit € 1.284.570,73 (Vorjahr: € 1.713.206,26) enthalten in Höhe von € 1.284.570,73 (Vorjahr: € 1.713.206,26) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von € 17.623,99 (Vorjahr: € 20.252,13) . III. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Der Firmenwert wurde entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 5 Jahren, die auf Basis der betriebsgewöhnlichen Erfahrung angesetzt wurde, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die nach dem 31.12.2007 und bis zum 31.12.2017 angeschafft wurden und deren Anschaffungskosten zwischen € 250,01 bis zu € 1.000,00 betrugen, wurde im Jahr des Zugangs der Sammelposten gebildet, der über eine Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben wird. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens werden bis zu einem Wert von € 800,-- im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Seit 26.02.2016 besteht ein Forderungskaufvertrag. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von T€ 1.948 verkauft. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagengitter (Anlage I/4) zu entnehmen. 2. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls aus dem Anlagengitter (Anlage I/4) zu entnehmen. 3. Angabe zu Forderungen Die Forderungen sind allesamt innerhalb eines Jahres fällig. 4. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks In den Guthaben bei Kreditinstituten (T€ 1.109) sind verfügungsbeschränkte bzw. abgetretene Guthaben in Höhe von T€ 306 (Vorjahr: T€ 197) enthalten. 5. Aktivierte Disagiobeträge Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagiobetrag in Höhe von € 23.294,82 (Vorjahr: € 26.876,07) enthalten. 6. Restlaufzeit und Besicherung der Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten besitzen in Höhe von insgesamt € 2.493.106,51 (Vorjahr: € 2.864.210,29) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beläuft sich auf € 2.428.639,18 (Vorjahr: € 2.277.223,65) und der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt € 906.737,16 (Vorjahr: € 894.055,89). Die innerhalb der Bilanzposition "Verbindlichkeiten" ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten weisen in Höhe von € 399.276,59 (Vorjahr: € 413.523,29) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von € 2.428.639,18 (Vorjahr: € 2.277.223,65) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt € 906.737,16 (Vorjahr: € 894.055,89). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt € 2.827.915,77 (Vorjahr: € 2.690.746,94). 7. Bilanzverlust Der ausgewiesene Bilanzverlust von € 2.168,34 betrifft ausschließlich den Verlustvortrag aus vororganschaftlichen Geschäftsjahren. 8. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag lagen keine Eventualverbindlichkeiten vor. 9. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte Seit dem 26.02.2016 besteht ein Forderungskaufvertrag. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von T€ 1.948 verkauft. Zweck des Forderungskaufvertrags ist es, der Gesellschaft kurzfristige Betriebsmittel zum Ausgleich kurzfristiger Verbindlichkeiten zur Verfügung zu stellen. Die vertraglichen Konditionen entsprechen marktüblichen Vereinbarungen. Wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich. 10. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 173 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Der jährliche Mietaufwand für die langfristigen angemieteten Grundstücke und Gebäude beträgt T€ 217. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Frau Susanne Juchem, Eppelborn, Herr Jürgen Becker, Eppelborn. 2. Vergütung der Geschäftsführer Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. 3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 73 Arbeitnehmer beschäftigt. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Eppelborn, den 17.09.2024 gez. Susanne Juchem Jürgen Becker Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 10.10.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Juchem Food Ingredients GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Juchem Food Ingredients GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Juchem Food Ingredients GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dillingen, den 17.09.2024 W+ST
WIRTSCHAFTSPRÜFUNG AG & CO. KG
Annette Theobald, Wirtschaftsprüferin Stefan Fleury, Wirtschaftsprüfer |
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