Herstellung von Metallkonstruktionen
DICO Drinks GmbH
Porschestraße 4, 41836 Hückelhoven, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Cornelis Derk Scholder seit 17.10.2025 | Prokura |
Matthias Meinburg- Blau seit 17.10.2025 | Prokura |
Martin Gockel seit 15.9.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 34.59% | |
Citrusco CommV | 31.93% |
| 23.48% | |
| 7.39% | |
| 2.61% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DICO Drinks GmbHHückelhovenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des UnternehmensGegenstand des Unternehmens ist die Abfüllung und der Vertrieb von alkoholfreien und alkoholischen Getränken in Getränkedosen für den Groß- und Einzelhandel einschließlich dem Import und Export mit Erfrischungsgetränken und ähnlichen Konsumwaren. Im Wesentlichen wurde der Geschäftsverlauf der DICO Drinks GmbH durch die Entwicklungen auf den globalen Absatzmärkten getrieben. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Global Food and Beverages Market Report 2023 der Firma Research and Markets wird der gesamte Weltmarkt der Getränke und Lebensmittelindustrie für 2023 auf USD 7.222 Mrd. geschätzt. Im Vergleich zum Jahr 2022 waren es hier noch USD 6.729 Mrd.. Bis 2027 wird ein Wachstum auf USD 9.225 Mrd. mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate in Höhe von 6,3 % erwartet. Durch den Russland-Ukraine Konflikt wird allerdings auch weiterhin die kurzfristige Erholung der Weltwirtschaft von der COVID 19-Pandemie beeinträchtigt, da aufgrund Wirtschaftssanktionen gegen einige Länder die Rohstoffpreise anstiegen und Versorgungsketten unterbrochen wurden. Die daraus resultierenden Folgen waren eine erhöhte Inflation und die Unsicherheit. Die Entwicklungen haben insbesondere für die exportorientierte deutsche Ernährungsindustrie zentrale Bedeutung. Laut einer Studie der AFC Management Consulting, welche im Auftrag der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie durchgeführt wurde, wurde die Geschäftslage im Jahr 2023 grundsätzlich schlechter als in den Vor-Pandemischen-Zeiten bewertet. Im Vergleich zum 2019 war der Wert des Indexes der Geschäftslage (Saldo aus positiver und negativer Bewertung der Geschäftslage) im Jahr 2023 um 22 %-Punkte niedriger, somit sogar ca. 2 %-Punkte unter dem Vorjahreswert und betrug 23 %-Punkte. Die Entwicklung in den einzelnen Teilbereichen war dabei sehr heterogen. Am positivsten war die Geschäftslage im Bereich Fertiggerichte und Feinkost mit einem Saldo von +50 %-Punkten bewertet. Auch in den Bereichen Süßwaren (+45 %-Punkte), Fleisch- und Wurstwaren (+43 %-Punkte) sowie Bier (+38 %-Punkte) wurde die Geschäftslage positiv bewertet. Zurückhaltend eingeschätzt wurde hingegen die Entwicklung in den Bereichen Fleisch (-33 %-Punkte) und Alkoholfreie Getränke (-14 %-Punkte). Der Index der Geschäftserwartung (Saldo aus positiver und negativer Bewertung der Geschäftserwartung) ist um 22 %-Punkte auf +13 %-Punkte angestiegen. Bis auf den Bereich Backwaren hat sich die Geschäftserwartung in allen untersuchten Teilbereichen verbessert. Der Index vom Exportklima, welcher sich aus der Beurteilung von Geschäftslage und Geschäftserwartung ermittelt, hat sich im Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 11 %-Punkte auf nun 18 %-Punkte erhöht und befindet sich nach einem pandemiebedingten Rückgang, trotz aktueller Herausforderungen, bereits das dritte Jahr in Folge in einem positiven Bereich. Den positiven Trend lässt sich auch bei der Getränkeherstellung beobachten. Laut den neuesten verfügbaren Erhebungen vom Statistischen Bundesamt ist der Umsatz der Getränkehersteller in Deutschland von Januar bis November 2023 im Vergleich zu der analogen Zeitspanne 2022 um 7,1 % angestiegen und betrug € 20.587 Mio. Gemäß verschiedener Studien zum europäischen Getränkedosenmarkt verschiedener weltweit agierender Dosenhersteller aus dem Jahr 2023 weist der Getränkedosenmarkt in Europa und Deutschland weiterhin positive Wachstumsraten auf. Auf dem europäischen Markt lag die Wachstumsrate von in Getränkedosen abgefüllte Bier und bierhaltigen Getränken bei -1,6 %-Punkten, Carbonated Soft Drinks (CSD) 1,5 %Punkten und Energy Drinks 6,9 %-Punkten. Bei den bier- und apfelweinhaltigen Getränken wird in den Jahren bis 2026 mit einem Wachstum des Konsums von Getränkedosen in Höhe von 0,8 % bis 1,8 % ausgegangen. Im Bereich der Carbonated Soft Drinks wird eine Wachstumsrate von 1,8 % bis 2,5 % prognostiziert. Innerhalb der Gruppe Energy Drinks wird auch in den Jahren bis 2026 ein Wachstum von 4,5, bis 5,0 % erwartet. Der Deutsche Dosenmarkt zeigt im Wesentlichen die gleichen Tendenzen auf. Vom Gesamtvolumen der bier- und apfelweinhaltigen Getränken werden lediglich 10,5 % in Dosen verkauft was verglichen mit dem Jahr 2019 eine Steigerung um 2,7 % Punkten darstellt. Den größten Anteil hat nach wie vor die Glasverpackung mit 86,2 % des verkauften Volumens, wobei hier ein Rückgang von 0,4 % Punkten zu verzeichnen ist. Auf die PET-Flasche entfallen lediglich 3,3 %. Bei den Carbonated Soft Drinks ist - wie auf dem Europäischen Markt - die PET Flasche die favorisierte Verkaufsverpackung mit einem Anteil von 82,3 %. Die Volumenanteile der Dose sind innerhalb dieser Gruppe im Vergleich zum Jahr 2019 um 4,3 % Punkte auf 9,0 % am stärksten gestiegen und haben damit die Glasflasche überholt. Innerhalb der Energy Drinks werden 78,9 % des verkauften Volumes in Dosen abgefüllt. Analog zum europäischen Markt ist dies für die Dose der bedeutenste Markt mit überdurchschnittlichen Wachstumsraten von 9,7 % gegenüber dem Jahr 2019. Auf die PET-Flasche entfallen bei den Energy Drinks lediglich 20,7 % des verkauften Volumens. Gemäß dieser Studien ist zu erkennen, dass die Dosenverpackung insbesondere bei den Energy Drinks aufgrund des hohen Marktanteils am verkauften Volumen und der weiterhin hohen Wachstumsraten die favorisierte Verpackungslösung darstellt. Auch betreffend der Umweltverträglichkeit von Getränkedosen erfreut sich die Branche an einem guten Image unter den Verbrauchern. Europaweit kann die Getränkedose eine Recyclingrate von über 76 % vorweisen. In Deutschland liegt die Recyclingrate durch das Pfandsystem sogar bei über 99 %. 2.2 Steuerungssysteme und finanzielle Leistungsindikatoren Die DICO Drinks GmbH wird im Konzernverbund im Grundsatz hauptsächlich durch die erzielten Umsatzerlöse auf den vorhandenen Absatzmärkten gesteuert. Der in der Wertschöpfungskette entstehende Personalaufwand stellt eine weitere wesentliche Komponente der finanziellen Leistungsindikatoren dar. Schlussendlich ist das Jahresergebnis für die Führung des Unternehmens entscheidend. 2.3 Ertragslage Der Geschäftsverlauf war im Geschäftsjahr unter Berücksichtigung der Expansion der Gesellschaft und damit verbundenen Investitionen zufriedenstellend. Die Vorjahresprognose bezogen auf die Entwicklung der Umsatzerlöse konnte nicht erfüllt werden. Aufgrund des deutlich geringeren Produktionsvolumens und aufgrund von Produktionsverlusten im Rahmen des Anlaufs der neuen Anlagen konnte die Vorjahresprognose hinsichtlich des Jahresergebnisses ebenso nicht erfüllt werden. Die DICO Drinks GmbH erzielte in 2023 Umsätze in Höhe von € 95,3 Mio. (Vj. € 64,6 Mio.). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Absatzmengensteigerungen. Die regionale Verteilung zeigt Umsatzerlöse von € 68,1 Mio. (Vj. € 53,2 Mio.) im Inland und € 27,2 Mio. (Vj. € 11,3 Mio.) im Ausland. Damit stieg die Umsatzquote der im Ausland erzielten Umsätze auf 28,6 % (Vj. 17,6 %). Die Materialaufwandsquote (bezogen auf die Gesamtleistung aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) liegt aufgrund von neuen und effektiveren Produktionsanlagen sowie Preisanpassungen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 80,7 % im Vergleich zu 82,0 % im Vorjahr, die Personalaufwandsquote bei 6,1 % im Vergleich zu 4,9 % im Vorjahr. Zwar sind die Material- als auch Personalaufwendungen gestiegen, die Materialaufwendungen liegen aber bedingt durch die oben genannten Produktionsverluste über unseren Erwartungen und erfüllen unsere Vorjahresprognose somit nicht vollumfänglich. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um € 4,4 Mio. auf € 14,3 Mio. erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf gestiegene Mietaufwendungen von € 1,0 Mio., sowie Fremdpersonalkosten von € 0,8 Mio. zurückzuführen. Das Finanzergebnis beläuft sich im Wesentlichen aufgrund von höheren Zinsaufwendungen auf € -3,0 Mio. (Vj. € -0,4 Mio.). Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf € -5,1 Mio. (Vj. € -0,2 Mio.) und ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Aufwendungen zurückzuführen. 2.4 Finanzlage 2.4.1 Liquidität Die Nettoverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag € 19,6 Mio. (Vj. € 20,3 Mio.). Die finanzielle Unabhängigkeit des Unternehmens ist aufgrund der Einhaltung der Kreditbestimmungen, der Zugehörigkeit zur Döhler Gruppe und dem bestehenden Cashpooling mit der Döhler Gruppe weiterhin gesichert. Zum Bilanzstichtag existieren nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von € 0,2 Mio. (Vj. € 0,3 Mio.) 2.4.2 Kapitalstruktur Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr von 26,2 % auf 15,7 % gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf die gestiegene Bilanzsumme infolge der Erhöhung des Anlagevermögens sowie den Jahresfehlbetrag zurückzuführen. Auf der Passivseite hat im Wesentlichen die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu einer Erhöhung der Bilanzsumme beigetragen. 2.5 Vermögenslage und Investitionen Die Zugänge bei den Sachanlagen in Höhe von € 23,5 Mio. stehen hauptsächlich mit dem weiteren Ausbau unseres Standortes in Hückelhoven in Zusammenhang. Die Bilanzsumme hat sich um € 14,8 Mio. auf € 85,8 Mio. erhöht. Die Erhöhung der Bilanzsumme ist im Wesentlichen auf den Anstieg des Anlagevermögens von € 19,5 Mio. zurückzuführen. Darüber hinaus haben sich die Vorräte stichtagsbedingt um € 2,5 Mio. auf € 10,1 Mio. verringert. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände um € 1,1 Mio. ist hauptsächlich auf geringere Forderungen aus Vorsteuer zurückzuführen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch den Jahresfehlbetrag auf € 13,5 Mio. reduziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um € 18,3 Mio. gestiegen. Des Weiteren haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt um € 2,8 Mio. verringert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von € 110,7 Mio. (davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 0). Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen Bestellobligo für Rohstoffe und Sachanlagen in Höhe von € 57,8 Mio. sowie für zukünftige Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von € 52,9 Mio. 2.6 Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand beträgt im Geschäftsjahr € 5,8 Mio. (Vj. € 3,2 Mio.) Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter hat sich um 66,0 % auf 88 Mitarbeiter erhöht. Die Lohn- und Gehaltsanpassungen im Jahr 2023 wurden bedarfsspezifisch leistungs-entsprechend angepasst. In aus unserer Sicht konsequenter und kontinuierlicher Anwendung der Vergütungspolitik des Hauses wurden die Anpassungen im übertariflichen Bereich leistungsbedingt differenziert. Im Geschäftsjahr hat ein Teilbetriebsübergang zu einem Tochterunternehmen stattgefunden. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung3.1 Klimarisiken Die DICO Drinks GmbH ist als globales und produzierendes Unternehmen aus der Erfrischungsgetränkeindustrie nur mittelbar vom Klimawandel betroffen, da die Gesellschaft ausschließlich der Abfüllung und den Vertrieb von Getränkedosen zum Geschäftsgegenstand hat. Wir schätzen das Risiko aus dem Klimawandel als gering und nicht bestandsgefährdend für die Gesellschaft ein. 3.2 Rohstoffpreisänderungen Der wichtigste Rohstoff für die Abfüllung von Getränkedosen ist die Leerdose aus Aluminium. Rohstoffpreisrisiken ergeben sich daher aus der Volatilität des Aluminiumpreises auf den globalen Märkten, welche den Preis pro Leerdose beeinflussen. Da die Leerdose für den Gegenstand des Unternehmens unverzichtbar ist, unterliegt der Bestand sowie der Einkauf von Leerdosen einem regelmäßigen Monitoring. Da der benötigte Bestand an Leerdosen für das Geschäftsjahr grundsätzlich im Voraus durch Liefer- und Abnahmeverträge gesichert ist oder vom Kunden beigestellt wird, schätzen wir das Risiko als moderat jedoch nicht als bestandsgefährdend für die Gesellschaft ein. 3.3 Ukraine-Russland Konflikt Da die DICO Drinks GmbH keine Geschäftsbeziehungen mit Kunden sowie Lieferanten aus der Ukraine und Russland unterhält, schätzen wir die unmittelbaren Risiken aus dem Ukraine-Russland Konflikt weiterhin als gering und nicht bestandsgefährdend für die Gesellschaft ein. Mittelbare Risiken könnten sich weiterhin durch steigende Energie- und Rohstoffpreise ergeben. Wir schätzen dieses Risiko nicht als bestandsgefährden für die Gesellschaft ein. 3.4 Risiko- und Chancenmanagement Die Chancen bzw. Risiken unterliegen einem Monitoring im Rahmen der Unternehmenssteuerung. Auf Gruppenebene erfolgt eine entsprechende monatliche Qualitätsprüfung sowie Tracking diverser Kennzahlen. Das Chancen- und Risikomanagement wird auch durch entsprechende Kommunikationsstrukturen gelebt. 3.5 Zusammenfassung der Chancen- und Risikolage Die größten Risiken sehen wir in der Entwicklung der Rohstoff- und Energiepreise. Insgesamt halten wir die aufgeführten Risiken für nicht bestandsgefährdend. 4. Voraussichtliche EntwicklungDie Weltbank geht in ihrem Jahresausblick von einem globalen Wirtschaftswachstum in Höhe von 2,6 % im Jahr 2023 aus. Die weltweite Wirtschaftstätigkeit erholte sich langsam und wird weiterhin deutlich durch den Russland-Ukraine-Konflikt beeinflusst. Das Wachstum wird sich voraussichtlich im Jahr 2024 noch verlangsamen (2,4 %). Grund für die Verlangsamung ist eine straffe Geldpolitik, um die hohe Inflation einzudämmen. Angespannte globale Finanzbedingungen und steigende Finanzierungskosten belasten zusätzlich das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern. Dazu kommen Risiken, wie die Eskalation von dem neuesten Konflikt im Nahen Osten und des Krieges in der Ukraine oder die Naturkatastrophen, die Energie und Rohstoffpreise nach oben treiben können. Für die USA und die Eurozone rechnet die Weltbank mit einem Wachstum für 2024 von 1,6 % bzw. 0,7 %. Für 2023 ergeben sich: 2,5 % bzw. 0,4 %, was über den Vorjahreserwartungen lag. Laut statistischem Bundesamt ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Hierfür war insbesondere der Rückgang der inländischen Nachfrage verantwortlich, zum großen Teil bedingt durch die starke Senkung der staatlichen Konsumausgaben zum Jahresbeginn 2023. Die Energiekrise, die COVID19-Pandemie und der Russland-Ukraine Konflikt haben ihre Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt aktuell ungefähr auf demselben Niveau wie zum Anfang der Pandemie vor vier Jahren. Auch die Aussichten für die Zukunft sind trüb. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass sich das BIP-Wachstum leicht erholt und 0,7 % beträgt. Langfristig wird die Entwicklung Deutschlands allerdings durch die demografische Alterung, das niedrige Produktivitätswachstum und im europäischen Vergleich rückläufige Modernitätsgrad des Kapitalstocks beeinträchtigt. Die Inflation in Deutschland ist gemessen am nationalen Verbraucherpreisindex im Verlauf des Jahres 2023 deutlich zurückgegangen. Dies ist größtenteils auf geringere Preissteigerungen bei den schwankungsanfälligen Gütergruppen Energie und Nahrungsmittel zurückzuführen. Für das Jahr 2023 lag die Inflationsrate von 5,9 % und für das Jahr 2024 wird eine Inflationsrate von 2,6 % prognostiziert. Unserer Auffassung nach wird die wirtschaftliche Entwicklung in dem kommenden Jahr stark durch die politischen Spannungen und Entscheidungen geprägt sein. Hierzu zählen insbesondere das Vorantreiben der Transformation hin zu einer digitalen und klimaneutralen Wirtschaft. Weiterhin werden sich globale Prozesse, wie die Digitalisierung, verstärkt fortsetzen und dem Thema Nachhaltigkeit wird eine größere Bedeutung zugemessen werden. Wie in den Vorjahren gehen wir weiterhin davon aus, dass sich grundsätzlich Trends wie Gesundheit, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit trotz der globalen Herausforderungen weiterhin abzeichnen. Diesen Trends tragen auch die Innovationen in der Industrie Rechnung. Die zukünftigen Auswirkungen des Ukraine-Russland Konflikts infolge weiterer Sanktionen gegen Russland werden die Volatilität der Energiepreise höchstwahrscheinlich beeinträchtigen und sich auf die Energie- und Preispolitik des Döhler Gruppe auswirken. Zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung sehen wir jedoch hierfür keinen weiteren Handlungsbedarf und halten daher an der unten dargestellten Prognose fest. Der Umsatz und das Jahresergebnis für 2024 werden wesentlich von der allgemeinen Markt- und Inflationsentwicklung, neuen Kundenaufträgen, dem Ausbau des Standortes in Hückelhoven und der Fähigkeit, Kostensteigerungen in den Verkaufspreisen abzubilden, abhängen. Wir streben im nächsten Geschäftsjahr aufgrund deutlich steigender Dosenabfüllungen mit einem starken Anstieg der Umsatzerlöse. Bei den Materialaufwendungen erwarten wir eine dem Umsatzwachstum angepasste Materialkostenstruktur. Bei den Personalaufwendungen rechnen wir in Folge des Teilbetriebsübergangs in 2023 mit deutlich geringeren Personalaufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden moderat steigen. Beim Finanzergebnis prognostizieren wir eine leichte Verbesserung gegenüber 2023. Folglich erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr einen deutlichen Anstieg des Jahresergebnisses auf einen geringeren Jahresfehlbetrag. Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gliederungen sind unverändert zum Vorjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten sowie die gesetzlich vorgesehenen davon-Vermerke in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung teilweise im Anhang angegeben. Die Gesellschaft ist unter der Firma DICO Drinks GmbH mit Sitz in Hückelhoven im Handelsregister des Amtsgerichts Mönchengladbach unter der Nummer HRB 21168 eingetragen. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 2.1 Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear über einen Zeitraum von 3 bis 5 Jahren vermindert. Geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vermindert. Folgende Nutzungsdauern sind dem Sachanlagevermögen zugrunde gelegt:
Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Für die geringwertige Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als € 250 bis € 1.000, die nach dem 31. Dezember 2017 angeschafft worden sind, wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wurde pauschalierend jeweils mit 20 Prozent p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die geringwertigen Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von bis zu € 250 werden im Anschaffungsjahr vollständig abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen sowie Anlagen im Bau sind zum Nennbetrag bewertet. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Beteiligungen zu Anschaffungskosten, ggf. vermindert um notwendige Abschreibungen, bewertet und die Ausleihungen zum Nennwert angesetzt. Abschreibungen werden nur bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung vorgenommen. 2.2 Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag abzüglich Abwertungen für Lagerrisiken. Die u nfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, soweit erforderlich, Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2.3 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. 2.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Erhaltene Anzahlungen sind zum Nennbetrag bewertet. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 3.2 Anteilsbesitzliste
* Jahresabschluss zum 31.12.2023 ** Jahresabschluss zum 31.12.2021 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Das gleiche trifft auf die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände zu. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 522, Vj. T€ 828) sowie aus Darlehen (T€ 92, Vj. T€ 9) enthalten. 3.4 Eigenkapital Die Kapitalrücklage besteht zum 31. Dezember 2023 wie im Vorjahr im Wesentlichen aus umgewandelten Ausleihungen und zusätzlich eingelegtem Kapital von Gesellschaftern. 3.5 Rückstellungen
Durch die sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von (T€ 1.102, Vj. T€ 691), Gewährleistungsrückstellungen (T€ 582, Vj. T€ 104), Rückstellungen für Pfandrückvergütungen (T€ 329, Vj. T€ 185) sowie personalbezogene Rückstellungen (T€ 324, Vj. T€ 192) abgedeckt. 3.6 Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel (in €)
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 119 durch Sicherungsübereignung von Grundstücken besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von T€ 347 durch Sicherungsübereignung von Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten überwiegend Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr (T€ 5.371, Vj. T€ 5.651) sowie aus Finanz- und Verrechnungskonten (T€ 25.850, Vj. T€ 7.306). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind finanzielle Verbindlichkeiten von T€ 346 (Vj. T€ 691) enthalten. 3.7 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestehen aus abgegebenen Patronatserklärungen gegenüber dem Tochterunternehmen DC Trading GmbH. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis wird aufgrund der Liquidation der Gesellschaft als gering eingeschätzt. 3.8 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den Haftungsverhältnissen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen im Wesentlichen aus Bestellobligo für Rohstoffe und Sachanlagen in Höhe von T€ 57.773 sowie aus Leasing- und Miet- und Pachtverträgen von T€ 52.939. Der Vorteil im Bestellobligo ist die Sicherung des zukünftigen Einkaufs. Nachteil ist die verpflichtende zukünftige Abnahme. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Umsatzerlöse
Unter Berücksichtigung der Organisation des Verkaufs erfolgt keine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen. 4.2 Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von T€ 70 (Vj. T€ 271) anderen Perioden zuzurechnen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen in Höhe von T€ 68 (Vj. T€ 13). 4.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind kein periodenfremde Aufwendungen enthalten (Vj. T€ 2). 4.4 Finanzergebnis
4.5 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 12 (Vj. € 0) enthalten. 5. Sonstige Angaben5.1 Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 war die folgende Person zum Geschäftsführer bestellt:
5.2 Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da sich anhand dieser Angaben die Bezüge eines Mitglieds der Geschäftsführung feststellen lässt. 5.3 Angaben über Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt
5.4 Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Döhler Group SE, Darmstadt, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses ist die DICO Drinks GmbH, Hückelhoven, nicht verpflichtet, da die Döhler Group SE, Darmstadt, in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernmutter zum Geschäftsjahresende einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die DICO Drinks GmbH, Hückelhoven, erstellt. 5.5 GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 5.144 auf neue Rechnung vorzutragen. 5.6 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers unterbleibt an dieser Stelle, da diese Angabe im Konzernabschluss der Döhler Group SE, Darmstadt, erfolgt. 5.7 Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. 5.8 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Hückelhoven, den 21. Februar 2024 Die Geschäftsführung Martin Gockel Entwicklung des Anlagevermögens der DICO Drinks GmbH im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DICO Drinks GmbH, Hückelhoven Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DICO Drinks GmbH, Hückelhoven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilan zierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DICO Drinks GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 21. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Cirsten Schönmeier, Wirtschaftsprüfer ppa. Jan Bauske, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 22.03.2024 festgestellt. |
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