DRONCO GmbHLiquidiert

35099 Burgwald, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 7227
Eingetragen
6.2.2019
Branche
Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von HandwerkzeugenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Werkzeugen
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Werkzeugen, sofern die dafür benötigten Genehmigungen erteilt sind.

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Jason GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DRONCO GmbH

Burgwald (vormals: Berlin)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Wir sind als europaweit tätiger Hersteller von Schleifmitteln Partner des einschlägigen Fachhandels. Das Produktsortiment deckt den Bedarf industrieller Anwender ebenso wie den von Hand- und Heimwerkern.

2. Rechtliche Sachverhalte

Die Gesellschaft wird vertreten durch die Geschäftsführer

 

Hans-Joachim Schneider (seit 26.08.2016),

 

Marc Stahlschmidt (bis 23.05.2019),

 

Keith Walz (seit 22.10.2018)

 

Dr. Lasse Becker (seit 23.05.2019)

Mit Eintragung vom 06.02.2019 wurde Sitz der DRONCO GmbH von Berlin nach Burgwald verlegt.

3. Steuerungssystem

Elementare Steuerungsgrößen für das Unternehmen sind ein bereinigtes EBITDA und der Umsatz. Sämtliche Parameter werden periodisch ausgewertet und mit Planwerten für die jeweiligen Perioden verglichen und sich ergebende Abweichungen analysiert. Dieses Vorgehen ermöglicht eine stetige Kontrolle der Geschäfts- und Ertragsentwicklung, Gegenmaßnahmen können zeitnah eingeleitet werden.

Im Berichtsjahr konnten wir einen Nettoumsatz in Höhe von 30,0 Mio. EUR (Vorjahr 31,8 Mio. EUR) erzielen und haben damit das Planziel in Höhe von 32,5 Mio. EUR nicht erreicht. Der Umsatz vor Erlösschmälerung (=Bruttoumsatz) lag im Berichtsjahr bei 32,3 Mio. EUR (Vorjahr 33,9 Mio. EUR). Ein wesentlicher Grund war der branchenweite Rückgang der Abrasivindustrie im zweiten Halbjahr, vor allem getrieben durch den Export.

Das EBITDA in Höhe von 1,2 Mio. EUR (Vorjahr 2,2 Mio. EUR) blieb damit auch hinter der Planerwartung in Höhe von 2,5 Mio. EUR (Vorjahr Plan 3,1 Mio. EUR) zurück.

4. Forschung und Entwicklung

Wir betreiben Forschung und Entwicklung mit dem Ziel, bestehende Produkte weiter zu entwickeln und neue, marktfähige Produkte zur Verfügung zu stellen. Im Berichtsjahr haben wir dazu in unserem Entwicklungszentrum in Wunsiedel fünf hochqualifizierte Mitarbeiter beschäftigt und die Struktur der Abteilung enger mit der Qualitätssicherung vernetzt. Durch eine gemeinsame Struktur konnten hierbei weitere Erfolge erzielt werden. Die Schwerpunktarbeit lag in den der Optimierung der höherwertigen Produktlinien mit Blick auf Qualität und Leistung, der Optimierung der neuen, zum Patent, eingereichten Produktlinie für ein Schnellspannsystem, sowie der Überarbeitung mehrerer Rezepturen. Der Start für die Produkte für das neue Schnellspannsystem ist wie geplant im zweiten Quartal 2019 erfolgt. Die weiteren Neuheiten sollten zur Eisenwarenmesse 2020 in Köln vorgestellt werden, die aufgrund der Corona-Pandemie auf das Jahr 2021 verschoben wurde. Darüber hinaus wurde im Jahr 2019 die Zusammenarbeit mit den Schwesterstandorten innerhalb des Konzerns ausgebaut.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft schwächte sich im Jahr 2019 auf 0,6 Prozent weiter ab. Die Bundesregierung erwartete für das Jahr 2020 ein Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 1,1 Prozent. Insbesondere einzelne Endmärkte, wie die Automobilindustrie, zeigen bereits deutliche negative Trends in den Indikatoren. Gleichzeitig entwickelt sich der Arbeitsmarkt weiterhin positiv. In der Folge nehmen auch die privaten Einkommen weiter spürbar zu: Die Reallöhne steigen voraussichtlich im Schnitt um 1,4 Prozent

Das Jahr 2019 war für die Schleifmittelbranche ein leicht rückläufiges Jahr. Die gesamtwirtschaftliche Eintrübung spiegelt sich hierbei auch in den Zahlen der Schleifmittelindustrie wider. Verglichen mit den Vorjahren ist erstmals neben einem leichten Rückgang der Stückzahl auch ein Rückgang der Umsätze der Gesamtbranche in Deutschland festzuhalten.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft war nicht zufriedenstellend.

Die Umsatzerlöse liegen aufgrund nicht erfüllter Erwartungen im Exportgeschäft (insbesondere Rückgänge im europäischen Ausland aufgrund des Auslaufens eines europäischen Großkunden und zeitliche Verschiebungen im Geschäft mit Ozeanien) unter Plan, das Rohergebnis beträgt 15,0 Mio. EUR (Vorjahr 16,0 Mio. EUR). Das bereinigte EBITDA liegt bei 1,2 Mio. EUR (Vorjahr 2,2 Mio. EUR).

3. Lage

Vermögenslage

Das Anlagevermögen reduzierte sich im Berichtsjahr auf 11,1 Mio. EUR gegenüber 12,3 Mio. EUR im Vorjahr. Die Entwicklung war wie im Vorjahr maßgeblich durch die planmäßigen Abschreibungen auf Produktionsanlagen und Software beeinflusst.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich von 8,1 Mio. EUR im Vorjahr auf rund 9,5 Mio. EUR im Berichtsjahr. Maßgeblich für die Entwicklung war die Erhöhung der flüssigen Mittel um rd. 1,2 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf die Erhöhung der Kapitalrücklage um 1,7 Mio. EUR bedingt ist. Die anderen Bilanzposten zeigen nur unwesentliche Veränderungen. Die Verminderung des Anlagevermögens und die gegenläufige Erhöhung des Umlaufvermögens zeigt sich in einer unwesentlich veränderten und gegenüber dem Vorjahr erhöhten Bilanzsumme um 0,2 Mio. EUR.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse verminderte sich planmäßig. Die Rückstellungen erhöhten sich von 1,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,8 Mio. EUR im Berichtsjahr, im Wesentlichen beeinflusst von Rückstellungen für Steuernachzahlungen für Vorjahre. Die Verbindlichkeiten sind auf Vorjahresniveau.

Finanzlage

Das Eigenkapital hat sich trotz des ausgewiesenen Jahresfehlbetrags von 1,4 Mio. EUR durch die Erhöhung der Kapitalrücklage mittels Einzahlung des Gesellschafters, der Osborn GmbH, von 1,7 Mio. EUR um nunmehr 0,3 Mio. EUR erhöht.

Wir verfügen über eine solide Eigenkapitalausstattung (rund 53 % der Bilanzsumme). Zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs und der Investitionen stehen ausreichende Kontokorrentlinien bzw. Investitionsdarlehen zur Verfügung. Die Gesellschaft ist insgesamt stets in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen bei Fälligkeit nachzukommen.

Das Unternehmen verfügt über Betriebsmittellinien bzw. Bankbürgschaften in Höhe von rund 3,2 Mio. EUR, die zum Bilanzstichtag nicht beansprucht waren. Darlehensverbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt, über die bereits bestehenden Darlehen hinaus wurden im Berichtsjahr keine weiteren aufgenommen. Zur Finanzierung notwendiger Investitionen in das Anlagevermögen von 1,1 Mio. EUR wurde die Kontokorrentkreditlinie in Höhe von 0,8 Mio. EUR in Anspruch genommen.

Der vereinfachte Cashflow (Jahresfehlbetrag + Abschreibungen) beträgt TEUR 813 (Vorjahr: TEUR 1.749).

Ertragslage

Das Rohergebnis des Berichtsjahres blieb mit 15,0 Mio. EUR unter dem Vorjahr mit 16,0 Mio. EUR. Der Umsatzrückgang konnte durch den gegenläufig verminderten Wareneinsatz nicht kompensiert werden.

Die Personalaufwendungen lagen mit rund 9,0 Mio. EUR auf dem Niveau des Vorjahres (9,0 Mio. EUR). Ebenso lag der Aufwand für den Einsatz von Leiharbeiter unverändert bei 0,2 Mio. EUR. Berücksichtigt sind hierbei tarifliche Lohn- und Gehaltsanpassungen im Rahmen des Haustarifvertrags.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 4,8 Mio. EUR unter dem Vorjahr mit 4,9 Mio. EUR.

Die Eigenkapitalrentabilität beträgt -13,0% (Vorjahr: -4,5%) und die Umsatzrentabilität beträgt -4,8% (Vorjahr: -1,6%). Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresfehlbetrag.

III. Prognosebericht

Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Im Rahmen der Fokussierung auf ausgewählte Industrien sollen das Kundenportfolio der Dronco GmbH weiter vergrößert und diversifiziert werden.

Für 2020 steht diese Diversifizierung ebenso wie eine Margensteigerung im Bestandsgeschäft vertriebsseitig im Mittelpunkt, produktionsseitig sind weitere Optimierungsmaßnahmen an bestehenden Anlagen geplant, daraus erwarten wir weitere Beiträge zur Verbesserung der Produktivität und Profitabilität.

Aufgrund langfristig vereinbarter Kundenverträge, spezifischer Vertriebsprojekte und Produktneuentwicklungen wurde für das Jahr 2020 trotz Markteintrübungen mit einem stabilen Geschäftsverlauf vor Eintritt der Covid-19-Pandemie gerechnet. Wir rechneten in unserer ursprünglichen Planung daher für das Geschäftsjahr 2020 mit einem auf 32,5 Mio. EUR steigenden Nettoumsatz bei einem EBITDA von rd. 2,4 Mio. EUR.

Basierend auf der aktuellen Einschätzung nach Beginn der Covid-19-Pandemie prognostizieren wir Nettoumsätze von ca. 24 - 25 Mio. EUR und ein EBITDA von ca. -0,2 Mio. EUR. Diese Prognose ist aufgrund der aktuellen Unklarheit über den weiteren Verlauft der Krise und ihrer Auswirkungen auf Kunden und Zulieferer mit erheblichen Unsicherheiten verbunden.

Die Auswirkungen von Covid-19 haben zu einer wesentlichen Änderung der kurzfristigen Prognosen für die Geschäfte der Gesellschaft einschließlich der Gesamtjahresprognose für 2020, geführt. Die Gesellschaft hat aktualisierte Finanzprognosen erstellt, die die Auswirkungen von Covid-19 berücksichtigen. Als Reaktion auf das aktuelle Umfeld hat die Gesellschaft eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um ihre Rentabilität und Liquidität zu verbessern:

Einführung von Kurzarbeit am Produktionsstandort Wunsiedel, die zu einem Barvorteil von ca. EUR 100.000 / Monat geführt hat

Beschränkung der Investitionsausgaben auf Projekte zur Unterstützung von Kunden

Kostensenkung in Bereich Verwaltung

Neue Ausrichtung des strategischen Einkaufs mit dem Ziel der Bestandsreduzierung zur Anpassung an die gesunkene Nachfrage

Bis heute haben diese Maßnahmen es dem Unternehmen ermöglicht, bei reduzierter Nachfrage effektiv zu arbeiten und die Liquidität zu erhalten.

Im Übrigen verweisen wir auf die Ausführungen zur Sicherung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit in der nachfolgenden Risikoberichterstattung sowie auf den Nachtragsbericht im Anhang.

Eine detaillierte Betrachtung der Risiken aufgrund von Covid-19 wird im Chancen- & Risikobericht dargestellt.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Zu den gesamtwirtschaftlichen Risiken zählen neben dem Risiko einer konjunkturellen Abkühlung die sich immer stärker ausprägende Volatilität der Einzelmärkte, letztendlich kaum mehr prognostizierbare Währungsschwankungen sowie politische Risiken in einigen Auslandsmärkten.

Die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Pandemie und ihrer mittelfristigen Folgen sind zum jetzigen Zeitpunkt nur begrenzt absehbar. Es ist jedoch zumindest im zweiten und dritten Quartal mit einer erheblichen Eintrübung der Märkte zu rechnen und ggf. über das Jahr 2020 hinaus. Nach derzeitigem Erkenntnisstand erwarten wir Anfang des Jahres 2021 eine langsame Rückkehr zu den Werten vor Covid-19.

Branchenspezifische Risiken

Die fortschreitende Konzentration, die sich hieraus potentiell ergebende Abhängigkeit von Großkunden und die Globalisierung im Handel bieten für Dronco Chancen und Risiken zugleich. Dem Druck auf die Verkaufspreise und Konditionen stehen Chancen gegenüber, international zu wachsen und Synergien mit Handelspartnern und Schwestergesellschaften innerhalb des Konzerns zu nutzen.

Maßgeblich für unseren Erfolg ist neben der Stärke unserer Position am Markt die Innovationskraft. Bedeutend dafür sind Forschung und Entwicklung, das ständige Verbesserungswesen sowie die Qualität der Produkte. Aus diesem Grund liegt ein erhebliches Augenmerk darauf, die hohen Qualitätsstandards weiterzuentwickeln und kontinuierlich neue Produkte zu entwickeln.

Die Auswirkungen von Covid-19 sind nicht branchenspezifisch hervorstechend mit Blick auf die Schleifmittelbranche. Durch die Pandemie kann es jedoch zu weiteren Konzentrationen am Markt kommen.

Produktions- und Beschaffungsrisiken

Im Produktionsbereich wird durch kontinuierliche Instandhaltung und vorbeugende Wartung das Ausfallrisiko unserer Anlagen weitgehend reduziert. Für Großschäden und Betriebsunterbrechungen sind entsprechende Versicherungen abgeschlossen. Dem Risiko des Ausfalls von Lieferanten wird durch die Auswahl alternativer, leistungsfähiger Zulieferer auf dem internationalen Markt und verstärkte internationale Einkaufsstrukturen im gemeinsamen Netzen des Mutterkonzerns begegnet. Bestandsgefährdende Risiken aus den Bereichen Beschaffung, Fertigung, Entwicklung und Umweltschutz sind nicht erkennbar.

Aufgrund der vielfältigen Beschaffungswege ist im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie das Risiko der Beeinträchtigung der Lieferketten zwar vorhanden, allerdings schätzen wir die Wahrscheinlichkeit der Einschränkung oder Unterbrechung der Lieferketten als gering ein. Gleichzeitig bergen Pandemiebedingte Grenzschließungen zu Tschechien die Gefahr signifikanter Beeinträchtigungen der Produktion durch den Wegfall von Teilen der Belegschaft.

Ertragsorientierte Risiken

Die Einkaufspreise für Rohstoffe, Fremdleistungen und Energie können je nach Marktsituation schwanken. Die Möglichkeit, gestiegene Einkaufspreise nicht oder nur verzögert an unsere Kunden weitergeben zu können besteht. Allerdings deutet sich zum Ende des Berichtsjahres eine Tendenz zu schwach steigenden Rohstoffpreisen für das Folgejahr an. Das Preisrisiko wird teilweise durch längerfristige Lieferverträge sowie die Auswahl leistungsfähiger Ersatzlieferanten reduziert.

Durch im Vorfeld geschlossene Verträge sind die Auswirkungen von Covid-19 auf die Einkaufspreise momentan zu vernachlässigen. Niedrigere Produktionsmengen können jedoch mittelfristig zu höheren Rohmaterialpreisen führen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Im Zuge der Corona-Krise hat das Mutterunternehmen, die Jason Industries, Inc., Milwaukee/USA, am 5. Juni 2020 bekannt gegeben, dass es eine Vereinbarung zur Unterstützung der Umstrukturierung mit einigen seiner vorrangig gesicherten Kreditgeber abgeschlossen hat. Die Vereinbarung umreißt einen umfassenden Umstrukturierungsplan, der vorsieht, dass die Lieferanten, Zulieferer und Kunden des Unternehmens von der Transaktion unberührt bleiben. Nach Durchführung einiger der in der Vereinbarung vorgesehenen Transaktionen wird die Gesellschaft aus ihrer Sicht über die finanzielle Grundlage verfügen die notwendig ist, um weiterhin im normalen Geschäftsbetrieb tätig zu sein. Um diese Änderungen der Kapitalstruktur des Konzerns zu erleichtern, hat die Jason Industries, Inc. für sich und seine US-Tochtergesellschaften am 24. Juni 2020 den Schutz gemäß Kapitel 11 des US- Insolvenzgesetzes (U.S. Bankruptcy Code) beantragt. Wir gehen nicht davon aus, dass diese Maßnahmen die Konzernunternehmen außerhalb der USA, einschließlich Deutschland und Europa, direkt betreffen, und erwarten eher, dass wir langfristig von den Maßnahmen profitieren werden, die die Jason Industries, Inc. zur Rekapitalisierung und Stärkung seiner finanziellen Position ergreift. Jedoch besteht das Risiko, dass - wenn die vereinbarten Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen - die Fähigkeit der Konzernmutter zur Unterstützung der DRONCO GmbH zukünftig beeinträchtigt sein könnte.

Die künftige Entwicklung ist aufgrund der Covid-19-Pandemie mit einer Unsicherheit behaftet, die in quantitativer Hinsicht derzeit nicht vollständig greifbar ist. Allgemein lässt sich feststellen, dass die Bemühungen zur Eindämmung des Coronavirus in einigen europäischen Ländern und im asiatischen Raum erste Erfolge zeigen, wobei der wirtschaftliche Aufschwung nur langsam voranschreitet.

Hinsichtlich der Fähigkeit der Dronco GmbH zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit besteht allerdings eine nicht unwesentliche Unsicherheit aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung verursacht durch das Coronoavirus sowie durch die bestehende Finanzierungsstruktur wie nachfolgend dargestellt.

Ende Mai 2020 verfügte die Gesellschaft über Barmittel in Höhe von 1,8 Mio. EUR, eine Kreditlinie in Höhe von 2,0 Mio. EUR bei einem Kreditinstitut, von der 1,0 Mio. EUR in Anspruch genommen wurden, und eine Kreditlinie in Höhe von 2,0 Mio. EUR bei einem weiteren Kreditinstitut die vollständig zur Verfügung stand.

Zusätzlich zu den normalen betrieblichen Ausgaben umfassen die geplanten Barmittelverwendungen in den Jahren 2020 und 2021 Investitionsausgaben in Höhe von 1,0 bis 1,2 Millionen EUR pro Jahr sowie die vierteljährlichen planmäßigen Zahlungen in Höhe von 170 bis 175 TEUR für langfristige Darlehen.

Die Prognosen deuten darauf hin, dass die Gesellschaft stets über mehr als 2 Mio. EUR an verfügbarer Liquidität verfügt.

Einige der Kreditvereinbarungen mit Kreditinstituten enthalten unter anderem Klauseln zur Einhaltung von Finanzkennzahlen (Financial Covenants), deren Nichteinhaltung Kündigungsrechte der Darlehensgeber auslösen. Die Einhaltung der Financial Covenants sind zum 30. Juni und 31. Dezember eines jeden Jahres zu prüfen. Die Gesellschaft hielt zum 31. Dezember 2019 die vereinbarten Finanzkennzahlen ein, wird jedoch, basierend auf den prognostizierten Finanzergebnissen und angesichts des erheblichen Rückgangs der Rentabilität im Jahr 2020, insbesondere durch die Auswirkungen von Covid-19 verursacht, nicht in der Lage sein gewisse Covenants zu den Bewertungsstichtagen 30. Juni 2020, 31. Dezember 2020 und möglicherweise 30. Juni 2021 einzuhalten.

Die Kreditgeber haben zum 30. Juni 2020 auf die Einhaltung der Finanzkennzahlen verzichtet. Angesichts der Planungsunsicherheiten haben die Kreditgeber auf die Einhaltung der Finanzkennzahlen zum 31. Dezember 2020 nicht verzichtet.

Wir stehen in ständigem Kontakt und Informationsaustausch mit den kreditgebenden Banken. Die Banken haben das Unternehmen darüber informiert, über alle künftigen Verzichtsanträge mit uns vertrauensvoll und in konstruktiver Weise Gespräche zu führen. Grundlage hierfür werden die aktualisierten Prognosen der Finanzergebnisse in Q3/2020 und Q4/2020 in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 in der post-Covid-19-Phase sein, in der eine Erholung der Wirtschaft beginnen wird. Als Ergebnis dieser laufenden Gespräche gehen wir davon aus, dass es selbst im Falle einer Verletzung der Finanzkennzahlen zu den nächsten Bewertungsterminen keine Kündigungen der Darlehensverträge geben wird.

Die aktuellen Finanzprognosen für die Jahre 2021 und 2022 wurden von der Geschäftsführung auf der Grundlage des aktuellen und erwarteten zukünftigen Auftragsniveaus, der Kostenstruktur der Gesellschaft und der Auswirkungen der Maßnahmen, die als Reaktion auf die Covid-19-Situation ergriffen wurden, einschließlich Einführung von Kurzarbeit sowie Kostensenkungen im Verwaltungsbereich, erstellt.

Aufgrund des reduzierten Umsatzniveaus rechnet die Gesellschaft für 2020 mit Verlusten. Auch für das Jahr 2021 wird mit Verlusten gerechnet, die in erster Linie auf hohe nicht zahlungswirksame Abschreibungen infolge der Investitionen der U-Linie in den Jahren 2015-2016 zurückzuführen sind. Erwartet wird jedoch ein positiver freier Cashflow. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sie im Jahr 2022 profitabel arbeiten wird.

Die Gesellschaft finanziert sich zu Teilen über Mittel der Innenfinanzierung, für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft stehen ausreichende Kontokorrentlinien zu marktüblichen Konditionen zur Verfügung. Währungsrisiken bestehen nur in geringem Umfang (USD), da der weitaus größte Teil der Aufträge in Euro abgerechnet wird.

Zur Identifizierung und zum Umgang mit den oben genannten Risiken trägt unser allgemeines Risikomanagement bei.

2. Chancenbericht

Den hohen Qualitätsansprüchen tragen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen Rechnung. Unseren Wettbewerbern am Markt begegnen wir weiterhin mit Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und exzellentem Service.

Gezielte Vertriebsprojekte wurden initiiert und wir sind zuversichtlich, dass diese in 2020 positiv auf Umsatz und Ertrag wirken sollten und den Wegfall eines Großkunden zumindest zum größten Teil kompensieren können. Hervorzuheben sind hier gewonnene Großkunden in Exportmärkten, insbesondere außerhalb Europas. Sowie wachsende Bestandskunden in unseren Kernmärkten im DACH-Gebiet. Durch die Markteinführung des X-LOCK-Schnellspannsystems, bei dem die Dronco GmbH ebenso wie die Osborn GmbH für Innovationen Patente eingereicht haben, eröffnen ebenso neue Wachstumspotentiale. Ferner sind wir überzeugt, dass mehrere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, die im Berichtsjahr begonnen wurden, im Jahr 2020 abgeschlossen und zur Marktreife geführt werden können. Weitere Forschungs- und Entwicklungsvorhaben aus dem Berichtsjahr sind bereits abgeschlossen und die Markteinführung steht unmittelbar bevor. Hierbei ist insbesondere die gezielte Verbesserung unserer qualitativ hochwertigsten Produktlinie zu nennen. Diese Vorhaben können sich ebenfalls positiv auf Umsatz und Ertrag auswirken. Die stärkere Nutzung der Marke Osborn auch für Schleifmittel bietet weitere Chancen im Jahr 2020.

Unsere Produkte werden im Zusammenhang mit Elektrowerkzeugen verwendet. Hier wird nach wie vor von einem Wachstum ausgegangen. Basis dieses Wachstums sind zum einen innovative Produkte zum anderen das Wachstum des nordamerikanischen und asiatischen Marktes. Dies wird sich positiv auf die Nachfrage nach Schleifmitteln auswirken. Grundsätzlich sehen wir noch erhebliche Potentiale für die Dronco GmbH in einer weiteren Internationalisierung. Hierbei stehen weiterhin der nordamerikanische sowie der asiatische Markt im Fokus. Durch die Integration der Gesellschaft in Osborn und Jason ergibt sich weiterhin der Zugriff auf eine vorhandene, erfolgreiche Vertriebsstruktur insbesondere in Nordamerika, aber auch im Rest der Welt.

Mit Blick auf Covid-19 sind viele dieser Chancen zwar noch immer vorhanden, allerdings ist von einer verzögerten Umsetzung sowie von insgesamt einem niedrigeren Umsatzniveau auszugehen. Gleichzeitig kann eine etwaige Marktkonzentration aufgrund von Covid-19-Folgen in der zweiten Jahreshälfte auch neue Wachstumschancen eröffnen. Weiterhin ergeben sich durch Covid-19 insbesondere im Bereich DACH Wachstumschancen auf dem Gebiet der Baumärkte.

3. Gesamtaussage

Unsere Planung für das Jahr 2020 hat auf realistischen Annahmen hinsichtlich der Umsatzentwicklung basiert. Die Daten aus dem ersten Quartal haben auf eine planmäßige Entwicklung vor Eintritt der Covid-19-Pandemie hingewiesen.

Aufgrund der oben genannten Risiken der Covid-19-Pandemie gehen wir jedoch insbesondere für das zweite Quartal, aber auch teilweise für die Folgequartale von negativen Beeinträchtigungen aus, denen wir versuchen mit einer aktiven Pandemieplanung, Kurzarbeit und gezielten Vertriebsaktivitäten im späteren Verlauf des Jahres entgegen zu wirken.

Deshalb passen wir unsere Ziele für 2020 an und erwarten einen Nettoumsatz in einer Bandbreite von 24,0 bis 25,0 Mio. EUR und ein bereinigtes ausgeglichenes EBIDTA bzw. ggf. leicht negatives EBITDA von 0,2 Mio. EUR.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Der überwiegende Teil des Forderungsbestandes wird im Rahmen eines Factoringvertrages verkauft.

Verbindlichkeiten werden unter Ausnutzung von Skonto oder innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft durch Lieferantenkredite und Bankdarlehen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Finanzderivate werden nicht eingesetzt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Der Gegenstand der Zweigniederlassung in Wunsiedel betrifft die gesamte operative Geschäftstätigkeit der Gesellschaft, u.a. die Produktion von Schleifmitteln und Verwaltung der Gesellschaft.

 

Burgwald, den 30. Juni 2020

Dronco GmbH

Hans-Joachim Schneider, Geschäftsführer

Dr. Lasse Becker, Geschäftsführer

Keith Walz, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 83.185,52 10.084,36
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 683.665,80 1.190.873,27
766.851,32 1.200.957,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.836.829,37 2.921.295,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.006.246,41 7.763.620,52
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.943,96 226.564,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 334.099,18 156.841,21
10.348.118,92 11.068.322,60
11.114.970,24 12.269.280,23
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.434.004,34 1.425.538,93
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 81.151,29 22.154,59
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.211.200,18 3.174.154,43
4. Geleistete Anzahlungen 144.263,03 21.399,86
4.870.618,84 4.643.247,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.871.438,44 2.041.006,51
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 411.595,79 369.766,76
3. Sonstige Vermögensgegenstände 250.313,44 180.360,70
2.533.347,67 2.591.133,97
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.108.223,03 908.657,80
9.512.189,54 8.143.039,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 57.771,02 38.116,34
20.684.930,80 20.450.436,15

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 10.200.000,00 8.500.000,00
III. Gewinnvortrag 2.286.764,29 2.788.582,25
IV. Jahresfehlbetrag -1.436.395,27 -501.817,96
11.075.369,02 10.811.764,29
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 413.565,00 446.250,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 79.088,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.704.530,70 1.693.720,46
1.783.618,70 1.693.720,46
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.084.068,79 4.981.530,33
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 948.707,12 1.591.173,48
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 682.735,38 671.483,84
4. Sonstige Verbindlichkeiten 696.866,79 254.513,75
7.412.378,08 7.498.701,40
20.684.930,80 20.450.436,15

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 29.986.663,35 31.829.001,92
2. Erhöhung (Vorjahr: Verminderung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 139.525,88 -38.380,58
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 82.097,24 66.493,74
4. Sonstige betriebliche Erträge 335.685,68 519.257,26
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -14.774.832,98 -15.584.490,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -814.157,82 -825.416,33
-15.588.990,80 -16.409.906,92
6. Rohergebnis 14.954.981,35 15.966.465,42
7. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -7.548.479,44 -7.563.096,79
b) Soziale Abgaben -1.458.645,97 -1.470.787,57
-9.007.125,41 -9.033.884,36
8. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.248.752,25 -2.251.276,91
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.760.894,67 -4.872.406,48
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 115,31 112,50
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -274.132,15 -287.282,44
12. Ergebnis nach Steuern -1.335.807,82 -478.272,27
13. Sonstige Steuern -100.587,45 -23.545,69
14. Jahresfehlbetrag -1.436.395,27 -501.817,96

Firmensitz: Burgwald

Zweigniederlassung: Wiesenmühle 1, 95632 Wunsiedel

Eingetragen im Handelsregister Abteilung B

Amtsgericht Marburg - HRB 7227

ANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung, wobei die GuV nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften erweitert wurde.

Soweit im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind nicht bei den Posten erfolgen, sind sie im Anhang aufgeführt.

Die alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft ist die Osborn GmbH, Burgwald. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Jason Holding GmbH, Burgwald, die für den kleinsten Kreis einen Konzernabschluss aufstellt und offenlegt, einbezogen.

Der Jahresabschluss der Dronco GmbH wird über Zwischenholdings in den Konzernabschluss der Jason Industries Inc., Milwaukee/USA, einbezogen, die für den größten Kreis einen Konzernabschluss aufstellt und offenlegt. Der Konzernabschluss kann über die Internetseite der Jason Inc., Milwaukee/USA (https://www.jasoninc.com/) aufgerufen werden und ist bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht (sec.gov) unter der CIK-Nummer 0001579252 erhältlich.

Der Jahresabschluss und Lagebericht wurden unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Unternehmensfortführung ist jedoch davon abhängig ob die Gesellschaft ihren Verpflichtungen gegenüber den Gläubigern zur Erzielung von vereinbarten Finanzkennzahlen in Zukunft nachkommen kann. Wie verweisen hier auf die Ausführungen unter Abschnitt "Finanzwirtschaftliche Risiken" im Lagebericht.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

a. Bilanzierungsmethoden

Das Ansatzwahlrecht für die Bilanzierung von Entwicklungskosten wurde ausgeübt.

b. Bewertungsmethoden

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte

Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden zu Herstellungskosten bewertet. Dabei handelt es sich um Aktivierung von Software, die Entwicklungs- und Patentkosten zur Fertigungsmethode "x-lock" betreffen. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

Die entgeltlich erworbenen gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren zugrunde.

Sachanlagen

Grundstücke und Bauten

Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die aktivierungspflichtigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen sowie der anteilige Werteverzehr des Anlagevermögens, der auf die Fertigung entfällt. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 40 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauern werden in Anlehnung an steuerliche AfA-Tabellen unter Annahme der kürzesten Nutzungsdauer festgelegt.

Technische Anlagen und Maschinen

Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die aktivierungspflichtigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen sowie der anteilige Werteverzehr des Anlagevermögens, der auf die Fertigung entfällt. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Die planmäßigen, linearen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung von Nutzungsdauern zwischen 1,5 - 15 Jahren. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die aktivierungspflichtigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen sowie der anteilige Werteverzehr des Anlagevermögens, der auf die Fertigung entfällt. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen. Zuwendungen Dritter werden ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt.

Die planmäßigen, linearen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung von Nutzungsdauern zwischen 3 - 14 Jahren. Die Abschreibungszeiträume werden ausgehend von den in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen angegebenen kürzesten Nutzungsdauern ermittelt, soweit nicht im Einzelfall Anhaltspunkte für eine abweichende betriebsindividuelle Nutzungsdauer vorliegen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 und 1.000 EUR wurden in einem Sammelposten zusammengefasst und im Jahr der Anschaffung anteilig abgeschrieben. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst. Scheidet ein Vermögensgegenstand vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung der Verwertbarkeit am Bilanzstichtag angesetzt. Dabei werden die Anschaffungskosten bzw. die niedrigeren beizulegenden Werte im Zuge einer Einzelbewertung kalkuliert.

Für die geringen, seit mehreren Geschäftsjahren in etwa gleichbleibenden Bestände an Elektro- und Reparaturmaterial wurde turnusgemäß zum 31.12.2019 die Neubewertung der Festwerte auf Basis der durchschnittlichen Einkaufspreise durchgeführt. Die nächste Überprüfung erfolgt planmäßig zum 31.12.2022.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch aktivierungspflichtige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen sowie der anteilige Werteverzehr des Anlagevermögens, der auf die Fertigung entfällt. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Fertige Erzeugnisse

Fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die aktivierungspflichtigen Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen sowie der anteilige Werteverzehr des Anlagevermögens, der auf die Fertigung entfällt. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos werden je nach Kundengruppe Pauschalwertberichtigungen von 1% bis 2% vorgenommen.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE

In 2014 wurden Investitionsfördermittel der Regierung von Oberfranken in Höhe von EUR 612.000 vereinnahmt, diese wurden als Sonderposten für Investitionszuschüsse bilanziert. In 2015 wurden die Anlagen in Betrieb genommen. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird über die Nutzungsdauer der betreffenden Vermögensgegenstände ertragswirksam vereinnahmt.

RÜCKSTELLUNGEN

Steuerrückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Umsatzsteuernachzahlung für die Jahre 2013 bis 2016 aufgrund einer steuerlichen Außenprüfung gebildet.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt.

In den sonstigen Rückstellungen enthaltene Jubiläumsrückstellungen, wurden basierend auf dem Pauschalwertverfahren ermittelt und bilanziert.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

WÄHRUNGSUMRECHNUNG

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In allen anderen Fällen werden Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Langfristige Forderungen in fremder Währung werden zu den zum Anschaffungszeitpunkt gültigen oder zu höheren Kursen am Abschlussstichtag und langfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung zu den zum Anschaffungszeitpunkt gültigen oder niedrigeren Kursen am Abschlussstichtag bewertet.

LATENTE STEUERN

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Finanzanlagen im Geschäftsjahr ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 411.595,79 (Vorjahr EUR 369.766,76) betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegen den Gesellschafter bestehen Forderungen von EUR 10.399,95 (Vorjahr: EUR 101.110,00), die auf Lieferungen und Leistungen entfallen.

2.2 Restlaufzeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 2.520.347,67 (Vorjahr EUR 2.581.133,97) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von EUR 13.000,00 (Vorjahr EUR 10.000,00) enthalten.

2.3 Erläuterung der antizipativen Aktiva

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind antizipative Forderungen in Höhe von insgesamt EUR 72.000,00 (Vorjahr EUR 71.997,00) enthalten. Diese betreffen in voller Höhe Forderungen gemäß § 10 Stromsteuergesetz und § 55 Energiesteuergesetz.

3. Eigenkapital

Nach Abzug der ausschüttungsgesperrten Beträge aus der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens von EUR 83.185,52 (Vorjahr EUR 10.084,36), verbleibt ein frei verfügbares Eigenkapital von T€ 11.050. Das grundsätzlich frei verfügbare Eigenkapital umfasst die Kapitalrücklagen und den Gewinnvortrag.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen:

TEUR
Rückstellungen für Bonusverpflichtungen 603
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen 356
Rückstellungen für Provisionen 76
Rückstellungen für Urlaub und Gleitzeit 42
Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen 64
Rückstellungen für Löhne und Boni 162
Rückstellung für Berufsgenossenschaftsbeiträge 82
Rückstellung für Prüfungskosten, Steuerberatung 86
Sonstige 234
Summe 1.705

5. Verbindlichkeiten

5.1 Mitzugehörigkeit zu anderen Posten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 682.735,38 (Vorjahr EUR 671.483,84) betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber dem Gesellschafter bestehen Verbindlichkeiten von EUR 377.954,36 (Vorjahr EUR 267.109,85) betreffend Lieferungen und Leistungen.

5.2 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung

Die Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel:

Stand 31.12.2019 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 5.084.068,79 1.465.804,40 3.618.264,39 891.133,90
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 948.707.12 948.707,12 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 682.735,38 682.735,38 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 696.866,79 696.866,79 0,00 0,00
davon aus Steuern 75.514,22 75.514,22 0,00 0,00
davon aus sozialer Sicherheit 280,83 280,83 0,00 0,00
Summe 7.412.378,08 3.794.113,69 3.618.264,39 891.133,90
Stand 31.12.2018 Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 4.981.530,33 678.387,04 4.303.143,29 1.576.012,80
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.591.173,48 1.591.173,48 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen 671.483,84 671.483,84 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 254.513,75 254.513,75 0,00 0,00
davon aus Steuern 72.348,94 72.348,94 0,00 0,00
davon aus sozialer Sicherheit -1.141,37 -1.141,37 0,00 0,00
Summe 7.498.701,40 3.195.558,11 4.303.143,29 1.576.012,80

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von EUR 4.303.143,29 sind durch Grundpfandrechte in Höhe von EUR 3.300.000 und einen Sicherheitenpoolvertrag besichert. Im Poolvertrag sind die Verpfändungen der Patente und Markenwerte, die Sicherheitenübereignung des Vorratsvermögens in Deutschland, die Globalzession der Kundenforderungen sowie eine Negativerklärung zur Betriebsimmobilie enthalten.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

2019 2018
EUR EUR
Erlöse Inland 10.916.419,43 10.679.338,13
Erlöse EU 7.398.029,39 8.970.739,25
Erlöse Drittländer 9.035.602,42 8.682.687,37
Erlöse verbundene Unternehmen 4.998.499,71 5.586.817,48
Erlösschmälerungen -2.361.887,60 -2.090.580,31
Summe 29.986.663,35 31.829.001,92

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die im Posten enthaltenen periodenfremden Erträge betragen EUR 190.686,00 (Vorjahr EUR 293.699,19). Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 40), Zuschüssen (TEUR 69), Nachlässen (TEUR 77) und übrige (TEUR 5).

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 127.981,74 (Vorjahr EUR 264.043,50) enthalten. Dabei handelt es sich um Boni für Vorjahre, Mehraufwand für Provisionszahlungen und Kostenbelastungen für Vorjahre.

4. Erträge und Aufwendungen aus Währungsumrechnung

Im Berichtszeitraum sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 5.345,18 (Vorjahr EUR 9.645.,30) erzielt worden. Dem gegenüber stehen Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 9.967,76 (Vorjahr EUR 11.199,97).

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

2. Außerbilanzielle Geschäfte

Zur Beschaffung liquider Mittel zur Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit werden laufend Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines echten Factorings verkauft. Die Vorteile liegen dabei insbesondere im Liquiditätsgewinn und in der Risikoabsicherung; als nachteilig sind die Kosten aufzuführen.

Zum Stichtag war ein Forderungsbestand im Nominalwert von EUR 1.440.187,30 (Vorjahr EUR 1.676.157,45) verkauft.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2019 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (in TEUR):

Nicht bilanzierungsfähige Zahlungsverpflichtungen bis ein Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre
aus Mietleasingverträgen - für Maschinen 98,4 483,4 89,9
- für Fahrzeuge 50,7 100,5 0,00
aus mehrjährigen Mietverträgen 49,8 239,0 47,8
Summe 196,9 822,9 137,7

Zum 31.12.2018 bestanden folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen (in TEUR)

Nicht bilanzierungsfähige Zahlungsverpflichtungen bis ein Jahr bis 5 Jahre > 5 Jahre
aus Mietleasingverträgen - für Maschinen 77,7 388,7 77,7
- für Fahrzeuge 58,2 103,1 0,00
aus mehrjährigen Mietverträgen 49,2 240,4 47,8
Summe 185,1 732,2 125,5

3. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen nach § 267 Abs. 5 und 285 Nr. 7 HGB

Gewerbliche 153
Angestellte 61
Mitarbeiter 214

4. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ablauf des Geschäftsjahres durch den die Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 eingetreten. Die weltweite Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat in den ersten fünf Monaten des Jahres 2020 stetig zugenommen.

Im Zuge der Corona-Krise hat das Mutterunternehmen, die Jason Industries, Inc., Milwaukee/USA, am 05. Juni 2020 bekannt gegeben, dass es eine Vereinbarung zur Unterstützung der Umstrukturierung mit einigen seiner vorrangig gesicherten Kreditgeber abgeschlossen hat. Um diese Änderungen der Kapitalstruktur zu erleichtern, hat die Jason Industries, Inc. am 24. Juni 2020 für sich und ihre US-Tochtergesellschaften den Schutz gemäß Kapitel 11 des US-Insolvenzgesetzes (U.S. Bankruptcy Code) in Anspruch genommen..

Hinsichtlich weiterführenden Erläuterungen zur COVID-19 Situation, zur Finanzlage sowie zur Einschätzung der Geschäftsführung zu der Annahme der Fortführung der Unternehmstätigkeit der Gesellschaft wird auf den Lagebericht, insbesondere die Risiko- und Prognoseberichterstattung verwiesen.

5. Geschäftsführung

Im Berichtsjahr wurde die Gesellschaft vertreten durch

Herr Keith Alan Walz, Senior Vice President Jason Industries Inc.

Herr Hans-Joachim Schneider, Vice President EMEA/APAC

Dr. Lasse Becker, Dipl.-Volkswirt (seit 23.05.2019),

Herr Marc Stahlschmidt (bis 23.05.2019), Vice President & General Manager EMEA/APAC

Die Geschäftsführung erhält keine Bezüge.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Burgwald, den 30. Juni 2020

Hans-Joachim Schneider, Geschäftsführer

Dr. Lasse Becker, Geschäftsführer

Keith Walz, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2019 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 10.084,36 0,00 0,00 80.474,57 90.558,93
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.364.378,86 0,00 0,00 -73.982,70 2.290.396,16
2.374.463,22 0,00 0,00 6.491,87 2.380.955,09
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 3.376.788,30 9.136,00 0,00 0,00 3.385.924,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.180.055,43 839.610,94 1.154.491,27 17.900,00 12.883.075,10
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 725.494,49 15.758,73 0,00 28.286,75 769.539,97
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 156.841,21 229.936,59 0,00 -52.678,62 334.099,18
17.439.179,43 1.094.442,26 1.154.491,27 -6.491,87 17.372.638,55
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
19.813.642,65 1.094.442,26 1.154.491,27 0,00 19.753.593,64
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2019 Geschäftsjahr Abgänge Umbuchung 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 3.898,73 0,00 3.474,68 7.373,41
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.173.505,59 436.699,45 0,00 -3.474,68 1.606.730,36
1.173.505,59 440.598,18 0,00 0,00 1.614.103,77
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 455.492,39 93.602,54 0,00 0,00 549.094,93
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.416.434,91 1.614.885,05 1.154.491,27 0,00 5.876.828,69
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 498.929,53 99.666,48 0,00 0,00 598.596,01
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.370.856,83 1.808.154,07 1.154.491,27 0,00 7.024.519,63
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.544.362,42 2.248.752,25 1.154.491,27 0,00 8.638.623,40
Restbuchwerte
31.12.2018 31.12.2019
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 10.084,36 83.185,52
2. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.190.873,27 683.665,80
1.200.957,63 766.851,32
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten 2.921.295,91 2.836.829,37
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.763.620,52 7.006.246,41
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.564,96 170.943,96
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 156.841,21 334.099,18
11.068.322,60 10.348.118,92
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
12.269.280,23 11.114.970,24

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DRONCO GmbH, Burgwald

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DRONCO GmbH, Burgwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DRONCO GmbH, Burgwald, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Wir weisen auf die Angaben in Abschnitt IV. Nr. 1 Unterpunkt "Finanzwirtschaftliche Risiken" des Lageberichts hin, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass aufgrund der prognostizierten Nichteinhaltung von in Kreditverträgen vereinbarten Finanzkennzahlen in 2020 die Gefahr einer außerordentlichen Kündigung dieser für die Finanzierung der Gesellschaft bedeutsamen Kreditverträge besteht. Hieraus resultiert nach Ansicht der gesetzlichen Vertreter eine nicht unwesentliche Unsicherheit in Bezug der Fähigkeit der DRONCO zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Ferner weisen die gesetzlichen Vertreter darauf hin, dass das oberste Konzernunternehmen, die Jason Industries, Inc., Milwaukee, USA, im Rahmen einer Restrukturierung Gläubigerschutz gemäß Kapitel 11 des US-amerikanischen Insolvenzgesetzes beantragt hat. Wie in Abschnitt IV. Nr. 1 Unterpunkt "Finanzwirtschaftliche Risiken" des Lageberichts dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 30. Juni 2020

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bertram Witte, Wirtschaftsprüfer

Roswitha Rösler, Wirtschaftsprüferin

Gewinnverwendung:

Der Gewinnvortrag in Höhe von € 2.286.764,29 und der Jahresfehlbetrag 2019 in Höhe von € - 1.436.295,27 werden auf neue Rechnung vorgetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde am 24. Juli 2020 festgestellt.

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