Amadori Holding UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Jürgen Schoch seit 19.9.2023 | Geschäftsführer |
Thorsten Kielmann seit 19.9.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Lafayette Mittelstand Capital Fund II SCS | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 99.50% | |
| 93.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ACISO Holding GmbHMünchen (vormals: Frankfurt am Main)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023ACISO HOLDING GMBH, MÜNCHENAKTIVA
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ACISO HOLDING GMBH, MÜNCHENI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM UNTERNEHMEN Die ACISO Holding GmbH (nachfolgend auch "Gesellschaft") ist eine Kapitalgesellschaft mit Sitz in München (Deutschland) und im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 287468 eingetragen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde am 25. September 2023 der Sitz von Frankfurt (HRB 124135) nach München verlegt. Die Konzernbilanz weist zum Abschlussstichtag ein negatives Konzerneigenkapital in Höhe von TEUR 2.742 (Vorjahr: positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 7) aus. Der Konzernjahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf TEUR 2.781 (Vorjahr: Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 1.233). Die Konzernumsatzerlöse haben sich um TEUR 10.361 auf TEUR 42.405 im Geschäftsjahr 2023 erhöht, wobei der Großteil auf den Erwerb der INJOY Swim & Gym GmbH, Bremen, zurückzuführen ist. Die Geschäftsführung sieht die Fortführung der Unternehmenstätigkeit des Konzerns aufgrund der bestehenden Finanzierung durch den Gesellschafter sowie aufgrund einer positiven Einschätzung der weiteren Entwicklung des operativen Geschäfts als überwiegend wahrscheinlich an. Für das Geschäftsjahr 2024 wird trotz aller Prognoserisiken ein verbessertes EBITDA, aber weiterhin negatives Jahresergebnis, prognostiziert. Weiterhin ist der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag durch erforderliche Eigenkapitalmaßnahmen und in Teilen bereits eingeleitete weitere Restrukturierungsmaßnahmen des Konzern mit positiven Eigenkapitaleffekten ausreichend abgedeckt. II. ALLGEMEINE ANGABEN ZUR RECHNUNGSLEGUNG Die ACISO Holding GmbH, München, ist Mutterunternehmen i. S. d. § 290 Abs. 1 HGB des Konzerns und stellt einen Konzernabschluss auf. Die Aufstellung des vorliegenden Konzernabschlusses der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 erfolgte in Übereinstimmung mit anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften (HGB). Alle für das Geschäftsjahr 2023 gültigen und verpflichtend anzuwendenden Standards wurden berücksichtigt. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzern-Bilanz, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel, der Konzern-Kapitalflussrechnung sowie dem Konzernanhang. Zusätzlich wurde gemäß § 315 HGB ein Konzernlagebericht erstellt. Die Erstellung des Konzernabschlusses erfolgt grundsätzlich unter Anwendung des Anschaffungskostenprinzips und unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Der Konzernabschluss wird in Euro (€) aufgestellt. Der Stichtag des Konzernabschlusses ist der 31. Dezember; er entspricht dem Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens sowie aller einbezogenen Tochterunternehmen. Der Konzernanhang für die ACISO Holding GmbH wird erstmals für das Geschäftsjahr 2023 erstellt. Es ergeben sich keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zum Vorjahr der Einzelgesellschaften. Die ACISO Holding GmbH, München, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen stellt die Lafayette Mittelstand Capital Fund II SCS mit Sitz in Luxemburg auf. Aufgrund des erstmaligen Einbezugs der INJOY Gym & Swim GmbH, Bremen, ist das Vorjahr nur bedingt mit dem aktuellen Jahr vergleichbar. III. ANGABEN ZUR KONSOLIDIERUNG 1. Konsolidierungskreis und Stichtag In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 sind neben der ACISO Holding GmbH als Muttergesellschaft folgende Tochterunternehmen einbezogen (in Klammern die Höhe des Anteils der ACISO Holding GmbH in %):
Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich folgende Veränderungen:
Der Bilanzstichtag aller der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen ist jeweils der 31. Dezember eines Jahres. Die für den vorliegenden Abschluss geltende Rechnungsperiode ist der Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. 2. Konsolidierungsgrundsätze Der Konzernabschluss beruht auf den nach HGB aufgestellten Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen zum 31. Dezember 2023. Die Jahresabschlüsse dieser Unternehmen werden nach für den Konzern einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach § 301 HGB. Dabei wurden bei erstmalig konsolidierten Tochterunternehmen die identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden der erworbenen Unternehmen mit deren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Bei der Erstkonsolidierung von erworbenen Unternehmen, die einen Geschäftsbetrieb darstellen, entstehen nach Berücksichtigung stiller Reserven beziehungsweise Lasten Unterschiedsbeträge. Diese werden als Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung aktiviert, bzw. als passiver Unterschiedsbetrag passiviert. Die passivischen Unterschiedsbeträge, die auf den zu erwarteten zukünftigen Verlusten der ELEMENTS Fitness GmbH beruhen, werden mit Anfall dieser Aufwendungen und Verluste ergebniswirksam aufgelöst. Schuldenkonsolidierung Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen eliminiert. Aufrechnungsdifferenzen wurden erfolgswirksam verrechnet. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung wurden die Aufwendungen und Erträge aus gegenseitigen Geschäften der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gemäß § 305 HGB aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierung Zwischenergebnisse aus Lieferungen und Leistungen zwischen den im Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 304 Abs. 1 HGB eliminiert, sofern sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich waren. 3. Fremdwährungsumrechnung Transaktionen in Fremdwährung werden zum Transaktionszeitpunkt mit dem zu diesem Zeitpunkt gültigen Wechselkurs erfasst. Nominal in Fremdwährung gebundene Vermögenswerte und Schulden werden jeweils mit dem Bilanzstichtagskurs umgerechnet. Die entstehenden Umrechnungsdifferenzen werden ergebniswirksam erfasst. IV. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Die Abschlüsse der Gesellschaft und der übrigen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen,entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend ihrer geschätzten Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Konzern überprüft mindestens einmal jährlich und sofern irgendein Anhaltspunkt dafür vorliegt, auch mehrmals jährlich, ob eine Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte oder immateriellen Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer eingetreten ist. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der branchenüblichen Nutzungsdauern der Gegenstände in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen nach der linearen Methode vorgenommen. Dabei werden die zulässigen Höchstsätze herangezogen. Geringwertige Vermögensgegenstände bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Dabei werden die zulässigen Höchstsätze herangezogen. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Vorräte nicht werthaltig sind, werden sie auf den niedrigeren, am Bilanzstichtag realisierbaren Nettoveräußerungswert abgeschrieben. Der Nettoveräußerungswert entspricht dem bei normaler Geschäftstätigkeit geschätzten erzielbaren Verkaufspreis abzüglich geschätzter Kosten. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Wertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel, Rechnungsabgrenzungsposten sowie das Eigenkapital wurden zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Latente Steuern entstehen durch Abweichungen zwischen steuerbilanziellen und handelsrechtlichen Wertansätzen. Passive latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Abschreibungsmethoden bei immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen, die aktiven latenten Steuern beruhen auf unterschiedlichen Bewertungsparametern bei den sonstigen Rückstellungen sowie den Verlustvorträgen. Sie werden mit den geltenden Gewerbe- und Körperschaftssteuersätzen von ingesamt rund 30% bewertet. Der sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ergebende Aktivüberhang wird in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht bilanziert. Die Umsatzrealisierung erfolgt, wenn die Verfügungsgewalt über abgrenzbare Güter oder Dienstleistungen auf den Kunden übergeht, das heißt, wenn der Kunde die Fähigkeit besitzt, die Nutzung der übertragenen Güter oder Dienstleistungen zu bestimmen und im Wesentlichen den verbleibenden Nutzen daraus zieht. Voraussetzung dabei ist, dass ein Vertrag mit durchsetzbaren Rechten und Pflichten besteht und unter anderem der Erhalt der Gegenleistung - unter Berücksichtigung der Bonität des Kunden - wahrscheinlich ist. Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Werbematerial und anderen Produkten werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem die Verfügungsgewalt auf den Erwerber übergeht, im Regelfall bei Lieferung der Güter. Rechnungen werden zu diesem Zeitpunkt ausgestellt; dabei sehen die Zahlungsbedingungen üblicherweise eine Zahlung innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsstellung vor. Dienstleistungsumsätze werden linear über den Zeitraum der Leistungserbringung realisiert. Separate Rechnungen werden nicht ausgestellt; da bei Abschluss einer Mitgliedschaft in den Studios das Vertragsverhältnis mit monatlicher Zahlung und Fälligkeit beginnt. Die Zahlungsbedingungen sehen üblicherweise eine Zahlung des Monatsbeitrages im Voraus vor. Im Wesentlichen umfassen die Erlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen neben den Fitness-Mitgliedschaften auch Erlöse aus dem Verkauf Food & Beverage, Personal Training, Vermietung von Spinden und Leih-Handtüchern und Merchandise-Artikel. Sofern Kunden eine Vorauszahlung (mehr als 1 Monat) auf die zukünftig zu erbringenden Dienstleistungen leisten, ist diese grundsätzlich als Vertragsverbindlichkeit abzubilden. Die abgegrenzten Vorauszahlungen auf die zukünftig zu erbringenden Dienstleistungen weist der Konzern in der Bilanz als Vertragsverbindlichkeiten aus. Weitere Dienstleistungsumsätze werden mit Kooperationspartnern egym Wellpass & Gympass erzielt. Hierbei wird von den Kooperationspartnern die Leistung laut Vertrag abgerechnet. Der Konzern erfasst Erlöse aus der langfristigen Vermietung von Büroräumen linear über die Laufzeit des Mietvertrags, da der Kunde den Nutzen aus der Leistung des Konzerns gleichzeitig mit dem Zufluss der Leistung verbraucht. Dauer-Mietrechnungen werden gemäß den vertraglichen Bedingungen ausgestellt; dabei sehen die Zahlungsbedingungen üblicherweise eine Zahlung innerhalb von 20 Tagen des laufenden Mietmonats vor. V. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER KONZERNBILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Die Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts wird auf 10 Jahre vorgenommen, weil die voraussichtliche Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden kann. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 9. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich und haben im Wesentlichen eine Fälligkeit von bis zu 30 Tagen. Der Konzern geht bei einem finanziellen Vermögenswert von einem Ausfall aus, wenn vertragliche Zahlungen 90 Tage oder bei Mitgliedsbeiträgen 3 Monate offen sind. Von den gesamten Forderungen sind zum Bilanzstichtag bereits TEUR 2.249 an ein externes Inkasso-Unternehmen abgegeben. Eigenkapital Das Konzerneigenkapital wird gemäß dem DRS 22 (Deutscher Rechnungslegungs Standard Nr. 22) dargestellt. Dabei erfolgt die Aufteilung des Konzerneigenkapitals auf das Eigenkapital des Mutterunternehmens und auf nicht beherrschende Anteile. Passiver Unterschiedsbetrag Die passivischen Unterschiedsbeträge, die aus der Erstkonsolidierung auf den zu erwarteten zukünftigen Verlusten der ELEMENTS Fitness GmbH beruhen, werden mit Anfall dieser Aufwendungen und Verluste ergebniswirksam aufgelöst. Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind maßgeblich Rückstellungen für ausstehende Rechnungen und Nebenkostenabrechnungen (TEUR 1.023), Rückstellungen aus Personal (TEUR 541), Rückstellungen für Abschluss- und Prüfung (TEUR 134) sowie Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen (TEUR 35). Verbindlichkeiten
VI. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Aufgliederung der Umsatzerlöse Aus folgender Aufstellung lässt sich die Aufgliederung der Umsatzerlöse auf die einzelnen Geschäftsfelder ersehen:
Aus folgender Aufstellung lässt sich die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Regionen ersehen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen den Ertrag aus der Auflösung des passiven Unterschiedsbetrags aus dem Verlust der ELEMENTS FITNESS GmbH, München (TEUR 3.654). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden TEUR 735 Erträge durch die Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen erzielt. Weiter wurden bereits verjährte Sicherheitseinbehalte in Höhe von TEUR 205 bei der ELEMENTS FITNESS GmbH ausgebucht. Periodenfremde Erträge wurden maßgeblich aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 274) erzielt. Abschreibungen In den Abschreibungen sind außerplanmäsige Abschreibungen auf sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 1.063 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Anpassung der Einzel- und Pauschalwertberichtigung sowie Forderungsverluste in Höhe von TEUR 3.053 enthalten. VII. ERGÄNZENDE ANGABEN Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen bestehen nicht in der Bilanz enthaltene sonstige zukünftige Verpflichtungen in folgender Höhe:
Haftungsverhältnisse Im Konzern bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 312. Hierfür wurden Festgeldkonten bei einer Bank eröffnet und die Guthaben verpfändet. Derzeit rechnet die Geschäftsführung des Mutterunternehmens mit keiner Inanspruchnahme, da die Kunden bisher ihren Verpflichtungen nachgekommen sind. Die Laufzeit der Festgelder beträgt 12 Monate und verlängert sich um jeweils ein weiteres Jahr. Geschäftsführung Die Geschäftsführung des Mutterunternehmens wurde im Geschäftsjahr 2023 von folgenden Personen wahrgenommen: Uwe Schoch, Reichertshausen, Vorsitzender der Geschäftsführung Thorsten Kielmann, Hagen, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird entsprechend der Regelung des § 286 Abs. 4 in Verbindung mit § 314 Abs. 3 HGB verzichtet. Angaben zu Geschäften mit nahestenden Personen und Unternehmen Als nahestehende Unternehmen und Personen im Sinne von § 314 Abs. 1 Nr. 13 HGB über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen kommen für den Konzern grundsätzlich die Gesellschafter und Unternehmen, die von Gesellschaftern beherrscht oder maßgeblich beeinflusst werden, in Betracht. Die wesentlichen Beziehungen des Konzerns mit nahestehenden Unternehmen und Personen stellen sich wie folgt dar: ACISO Consulting GmbH:
INJOY Quality GmbH:
Fitcompany GmbH:
Die getätigten Lieferungen und Leistungen erfolgten dabei zu marktüblichen Konditionen, wie sie auch mit Dritten vereinbart werden. Die Beziehungen zu Schwestergesellschaften und solchen Unternehmen, die von Gesellschaftern beherrscht oder maßgeblich beeinflusst werden, ergeben sich im Wesentlichen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen sowie Verträgen zwischen Tochterunternehmen und Unternehmen, die von Gesellschaftern beherrscht oder maßgeblich beeinflusst werden. Die getätigten Lieferungen und Leistungen erfolgten dabei zu marktüblichen Konditionen, wie sie auch mit Dritten vereinbart werden. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 53 für Abschlussprüfungsleistungen sowie TEUR 1 für andere Bestätigungsleistungen. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorschlagen, den Jahresfehlbetrag der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 1.724 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, den 10. Mai 2024 ACISO Holding GmbH Uwe Schoch Thorsten Kielmann
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGACISO HOLDING GMBH, MÜNCHEN
KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGELACISO HOLDING GMBH, MÜNCHEN
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ACISO HOLDING GMBH, MÜNCHENI. Grundlagen des Konzerns Gegenstand der ACISO Holding GmbH mit ihren Konzernunternehmen ist:
Der Unternehmenssitz der ACISO Holding sowie der Tochtergesellschaften befindet sich bis auf wenige Ausnahmen in München. Die Fitcompany GmbH hat ihren Sitz in Garching bei München und die INJOY Gym & Swim GmbH (vormals ACTIC Fitness GmbH) in Bremen. Der Sitz der ACISO Holding GmbH wurde im August 2023 von Frankfurt nach München verlegt. Im Geschäftsjahr 2023 war die Lafayette Mittelstand Capital Fund II SCS mit Sitz in Luxemburg weiterhin Gesellschafter der ACISO Holding GmbH sowie aller Tochtergesellschaften. Die ACISO Consulting GmbH unterhält im Geschäftsjahr 2023 eine Betriebsstätte in der Schweiz und die INJOY Gym & Swim GmbH (vormals ACTIC Fitness GmbH) unterhält eine Betriebsstätte in Österreich. Im Jahr 2023 wurde die INJOY Gym & Swim GmbH (vormals ACTIC Fitness GmbH) mit Sitz in Deutschland und Betriebsstätte in Österreich von der INJOY Quality GmbH gekauft. Die Konzernunternehmen der ACISO Holding betreiben, typisch für das Geschäftsmodell, keine Forschungs- und Entwicklungsarbeit. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Gesundheit zählt zu den zentralen Werten in der deutschen Gesellschaft. Auch Fitness und einem aktiven Gesundheitstraining kommt in diesem Zusammenhang eine stetig wachsende Bedeutung im Leben der Menschen zu. Die Fitness- und Gesundheitsbranche kann auf Jahrzehnte erfolgreicher Entwicklung zurückblicken. Diese erfolgreiche Entwicklung erfuhr während der Corona-Krise jedoch einen Einbruch. Gleichzeitig verschlechterte die Corona-Krise die Lebensqualität der Menschen, indem sich die Problematik des Bewegungsmangels deutlich verschärfte, was sowohl die physische, als auch die psychische Gesundheit der Menschen negativ beeinflusste. Dass ein regelmäßiges Fitnesstraining positive Effekte auf die Gesundheit und das eigene Wohlbefinden hat, ist wissenschaftlich hinreichend belegt. Diesen gesundheits-positiven Effekt wollen sich Menschen zunutze machen. Die Branche positioniert sich hierbei als professionelle Dienstleistungsbranche, die ihrem bedeutenden Gesundheitsauftrag nachkommt: den Menschen zu einem aktiveren und gesünderen Leben verhelfen. Vor diesem Hintergrund ist es nachvollziehbar, dass die Branche sich 2022 nach den negativen Entwicklungen in den beiden Krisenjahren langsam erholt und auf dem Weg ist, das Vorkrisenniveau wieder zu erreichen und langfristig sogar zu übersteigen. Die getätigten Investitionen, insbesondere auch in die weitere Qualifikation der Mitarbeiter, untermauern die Ernsthaftigkeit, mit der die Branche ihren Gesundheitsauftrag erfüllt und charakterisiert sie umso mehr als Zukunftsbranche. Anders als in den beiden Vorjahren verzeichnet der Gesamtmarkt im Jahr 2022 eine positive Entwicklung der Mitgliederzahl. Zum 31. Dezember 2022 zählen die Fitness- und Gesundheitsanlagen 10,3 Millionen Mitglieder. Damit erreicht diese Kennzahl 2022 das Niveau von 2020. Der Zuwachs von 10,8 % zu 2021 ist insbesondere damit zu begründen, dass die Menschen nach den langen Schließungsperioden in den beiden Vorjahren aktiv den Weg in eine Fitness- und Gesundheitsanlage suchen, um dem akuten Bewegungsmangel vorzubeugen und einen Beitrag zu ihrer Gesundheit zu leisten. Trotz positiver Entwicklung bleibt die Mitgliederzahl in 2022 noch um 1,4 Millionen hinter der Zahl aus dem Vorkrisenjahr 2019 zurück. Mit 10,3 Millionen Mitgliedern bleibt Fitnesstraining auch im Jahr 2022 die mitgliederstärkste Trainingsform. Als beliebte Sportart in Vereinen ist Fußball mit 7,2 Millionen Mitgliedern unverändert auf dem zweiten Platz, gefolgt von Turnen mit 4,6 Millionen Mitgliedern. Der Eigenkapitalpuffer der Fitnessbranche wächst im Jahr 2021 auf knapp über 15 %, bleibt jedoch hinter der Gesamtwirtschaft mit einer Eigenkapitalquote von 33 % zurück. Dabei verfügen 42,8 % der Unternehmen in der Fitnessbranche über eine Eigenkapitalquote von unter 10 %. Betrachtet man die Rentabilität, liegt die Fitnessbranche in 2021 indes auf Augenhöhe mit dem gesamtwirtschaftlichen Durchschnitt bei knapp 4 %. Der Bonitätsindex in der Fitnessbranche verbesserte sich im 1. Halbjahr 2023 leicht auf 293 gegenüber 295 im Jahr 2022. Zum Vergleich lag der Bonitätsindex der deutschen Gesamtwirtschaft im 1. Halbjahr 2023 bei 263 - wobei 100 eine ausgezeichnete Bonität bedeutet und 600 mit Zahlungsausfall gleichzusetzen ist. So lag auch die Ausfallrate der Fitnessbranche im 1. Halbjahr 2023 bei 1,85 % und damit deutlich über der gesamtwirtschaftlichen Ausfallrate von 1,34 %. Die Personalaufwandsquote der Branche ist im Zuge der Pandemie merklich gestiegen und liegt bei 39,4 % gegenüber der Gesamtwirtschaft mit 27,9 %. (Quellen: Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024 des statistischen Bundesamtes (Destatis), Branchenreport Creditreform im Auftrag des DIFG, Januar 2024, Deloitte Studio Eckdaten der Deutschen Fitnesswirtschaft 2023, März 2023) 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf der ACISO Holding war, konsolidiert über alle Unternehmen, bezogen auf die Umsatzentwicklung positiv gegenüber dem Vorjahr. Der Konzern unterhält hauptsächlich zwei Geschäftsbereiche: den Betrieb von Fitness-Studios und Beratungsdienstleistungen. Der Umsatz stieg in den Studios aufgrund von Umsätzen mit Aggregatoren und aufgrund von Unternehmenszukäufen. Im Beratungsgeschäft entwickelte sich der Umsatz zum Vorjahr konstant. Die Mitgliederzahlen in den Studiobetrieben konsolidierten sich aufgrund von Inkassofällen und Bereinigungen aufgrund einer Software-Umstellung auf einem niedrigeren Niveau gegenüber dem Vorjahr. Die Beratungskunden blieben auf einem konstanten Niveau gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis des Konzerns hat sich verschlechtert aufgrund von Faktoren der Umstrukturierung und der außerordentlichen Abwertung von Forderungen. Das EBITDA entwickelte sich dabei von 2,3 Mio. € auf 3,0 Mio. €. 3. Lage a) Ertragslage Aufgrund des Zukaufs der INJOY Gym & Swim GmbH, Bremen, sind die Konzernabschlusszahlen nur bedingt mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse 42,4 Mio. € (Vorjahr: 32,0 Mio. €). Der Anstieg ist hauptsächlich auf den Zukauf der INJOY Gym & Swim GmbH (vormals ACTIC Fitness GmbH) zurückzuführen; außerdem auf den Anstieg der Umsätze bei der Elements Fitness GmbH, München, und hier aufgrund von Mehrumsätzen mit den Aggregatoren. Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen i.H.v. 5,5 Mio. € (Vorjahr: 4,7 Mio. €) sind hauptsächlich die Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrags gebucht sowie Erträge aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung auf Forderungen. Der Materialaufwand beträgt 5,4 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €). Dieser beinhaltet im Wesentlichen den Wareneinkauf für die in den Studios zum Verkauf angebotenen Speisen und Getränke sowie der Einkauf der Werbemedien für den Weiterverkauf an Studios. Der Anstieg erfolgte insbesondere auf Preissteigerungen beim Einkauf. Der Personalaufwand ist mit 14,8 Mio. € zum Vorjahr deutlich angestiegen (Vorjahr: 10,7 Mio. €). Der Anstieg resultiert hier vor allem aus dem Zukauf des Unternehmens der INJOY Gym & Swim GmbH (vormals ACTIC Fitness GmbH). Die Personalaufwandsquote blieb fast unverändert bei 35,0 % im Jahr 2023 (Vorjahr: 33,2 %). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit 4,6 Mio. € um knapp 1,1 Mio. € angestiegen (Vorjahr: 3,5 Mio. €). Dieser Anstieg resultiert aus Abschreibungen bei der neu zum Konzern gehörenden INJOY Gym & Swim GmbH (vormals ACTIC Fitness GmbH) sowie auf der Ebene der ACISO Holding GmbH. Zusätzlich wurden 1,1 Mio. € an außerordentlichen Abschreibungen auf Gegenstände des Umlaufvermögens verbucht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 24,6 Mio. € (Vorjahr: 19,1 Mio. €). Die größten hier enthaltenen Positionen sind die Raumkosten. Die Steigerung resultiert aus dem Unternehmenszukauf, aber auch aufgrund gestiegener Energiekosten für den Unterhalt der Studios sowie allgemeinen Preissteigerungen bei Einkauf von Verbrauchsmaterialien für den Studiobetrieb. Der Konzernverlust beträgt 2,8 Mio. € für das abgelaufene Jahr und liegt damit 1,6 Mio. € höher als im Vorjahr mit 1,2 Mio. €. Dies resultiert aus den noch laufenden Umstrukturierungsmaßnahmen im Jahr 2023 und der Abwertung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen. Das EBITDA beträgt 3,0 Mio. €. b) Finanzlage Zum 31. Dezember 2023 bestehen gegenüber dem Gesellschafter des Konzerns Darlehensverpflichtungen in Höhe von 3,2 Mio. €. Diese haben sich gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig verändert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind auf 6,0 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 4,2 Mio. €); maßgeblich aufgrund neuer Darlehen für den Kauf des Unternehmens INJOY Gym & Swim GmbH (vormals ACTIC Fitness GmbH). Als flüssige Mittel stehen zum Bilanzstichtag 2,8 Mio. € zur Verfügung (Vorjahr: 6,6 Mio. €). Diese sind aufgrund des Unternehmenszukaufs, Forderungsankäufen und Investitionen gesunken. Die Eigenkapitalquote im Jahr 2023 ist mit -6,9 % negativ (Vorjahr: 0,0 %). c) Vermögenslage Die Höhe des Anlagevermögen des ACISO Holding Konzerns beträgt 28,1 Mio. € (Vorjahr: 27,1 Mio. €) und setzt sich zusammen aus immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 3,0 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €), Sachanlagen von 24,3 Mio. € (Vorjahr: 24,0 Mio. €) und Finanzanlagen von 0,8 Mio. € wie im Vorjahr. Die Anlagenintensität beträgt im Geschäftsjahr 2023 70,3 % (Vorjahr: 66,8 %). Die Zugänge zum Anlagevermögen des Konzerns belaufen sich im Jahr 2023 auf 5,5 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €). Dieser resultiert einerseits aus den Studiobetrieben durch den Ausbau der Physiotherapien sowie der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage, eines Elektroladepark und einer Wärmepumpe in den Elements-Studios, andererseits durch den Zukauf des Unternehmens INJOY Gym & Swim GmbH (vormals ACTIC Fitness GmbH). Das Umlaufvermögen besteht im Wesentlichen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3,3 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €) und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr: 3,0 Mio. €). Die Vorräte betragen zum Bilanzstichtag 0,3 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio. €). Des Weiteren sind Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) in der Bilanz enthalten. Durch den Einbezug der ELEMENTS Fitness GmbH ergaben sich im Rahmen der Kapitalkonsolidierung passivische Unterschiedsbeträge. Diese betragen zum Stichtag des Geschäftsjahres 26,1 Mio. € (Vorjahr: 29,3 Mio. €). Es ergibt sich eine Bilanzsumme in Höhe von 40,0 Mio. € (Vorjahr: 40,5 Mio. €). 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das EBITDA ist auf Konzernebene die zentrale Steuerungsgröße. Dabei wird jedes Unternehmen einzeln budgetiert. Auf Unternehmensebene spielt auch der jeweilige Umsatz neben dem EBITDA eine entscheidende Rolle. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 betrugen die Umsatzerlöse 42,4 Mio. € (Vorjahr: 32,0 Mio. €). Der Anstieg ist hauptsächlich auf den Zukauf der INJOY Gym & Swim GmbH (vormals ACTIC Fitness GmbH) zurückzuführen; außerdem auf den Anstieg der Umsätze bei der Elements Fitness GmbH, München, und hier aufgrund von Mehrumsätzen mit den Aggregatoren. Auf Konzernebene beträgt der EBITDA für das Jahr 2023 3,0 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €). Zu den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zählen unter anderem die Kunden-/Mitgliederzahlen. Die Steuerung erfolgt auf Unternehmensebene. Quantifizierbare Kennzahlen sind die Neuverträge pro Monat, die wirksamen Kündigungen, die aktuelle Kunden-/Mitgliederzahl, Netto-Zuwachs bei den Kunden-/Mitgliedsverträgen (d.h. die Steigerung oder Reduzierung der Kunden-/Mitgliederzahl jeweils gegenüber dem Vormonat oder dem Vorjahr) und die Fluktuationsquote. III. Chancen- und Risikobericht Risikobeurteilungen sind ein wesentliches Werkzeug zur Beurteilung der laufenden und zukünftigen Geschäftsentwicklungen und eine wichtige Grundlage für Entscheidungen. Damit halten wir die Risiken des operativen Geschäfts unter Kontrolle. Im Folgenden werden die maßgeblich identifizierten Chancen und Risiken des Konzerns und der Konzernunternehmen beschrieben. Um eine sinnvolle Einteilung der Risiken und Chancen vorzunehmen, wurden diese hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie ihrem Grad der Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kategorisiert. Bewertung:
Gemäß dieser Einteilung wird ein sehr unwahrscheinliches Risiko (Chance) dadurch definiert, dass dieses nur in außergewöhnlichen Fällen eintritt. Hingegen gilt ein Risiko (Chance) als fast sicher, sofern innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit dessen Eintritt zu rechnen ist. Der Grad der Auswirkung wird nachfolgend je nach Einfluss auf die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage zwischen gering und erheblich definiert.
2. Risikobericht Die Corona-Pandemie hatte so erhebliche Auswirkungen auf die Fitness-Branche, dass die Branche in weiten Teilen auch 3 Jahre später nicht zu den betriebswirtschaftlichen Zahlen vom vor Corona-Niveau zurückgekehrt ist. Sollten sich zukünftig weitere Pandemien entwickeln und wären die Maßnahmen ähnlich wie bei der Corona-Pandemie, dann hätte dies erhebliche Auswirkungen auf die Kunden-/Mitgliederzahlen und damit auf die Ertragslage des Konzerns. Dieses Risiko ist aber als unwahrscheinlich einzustufen. Dass dadurch nochmals Beschränkungen entstehen, ist sogar als sehr unwahrscheinlich einzustufen. Die Finanzierung des Konzerns wird aufgrund bisherig ergriffener Maßnahmen, bereits erfolgter Finanzierungen sowie aufgrund einer positiven Einschätzung der weiteren Entwicklung des operativen Geschäfts als hinreichend gesichert angesehen. Sollte sich jedoch die Ertragslage nicht wie geplant entwickeln und Finanzierungen durch Gesellschafter ausbleiben, kann sich eine Bestandsgefährdung für den Konzern ergeben. Die aufgrund der hohen Inflation gestiegenen Kosten in allen Bereichen bedeutet für die selbst betriebenen Studios eine deutliche Erhöhung der monatlichen Ausgaben. Die Eintrittswahrscheinlichkeit ist fast sicher und wird erhebliche Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage des Unternehmens haben. Die Gesellschaften des Konzerns verfügen über einen solventen Kundenstamm und lange Vertragslaufzeiten/Erstlaufzeiten. Aufgrund dessen, dass sich die Unternehmen alle im Fitnessmarkt bewegen, wissen wir noch nicht, wie sich die aktuell steigende Inflation und die Wirtschaftslage auf die Netto-Einnahmen der Endkunden auswirken und wo der Endkunde bei den monatlichen Ausgaben dann letzten Endes einspart. Gegenüber dem Vorjahr sehen wir ein erhöhtes Forderungsausfallrisiko als wahrscheinlich an mit moderaten Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage. Die IT-Sicherheit ist ein wichtiger Baustein für den Erfolg des Konzerns. Aktuell werden alle Prozesse verstärkt digitalisiert. Die Konzernunternehmen investieren jährlich in die IT-Sicherheit und arbeiten in diesem Bereich mit Spezialisten zusammen. Deshalb wird das Risiko als sehr unwahrscheinlich eingestuft, dass ein Hacker-Angriff erfolgreich wäre oder schwerwiegende Auswirkungen auf die Datensicherheit hätte. Falls dies doch gelingen sollte, wäre die Auswirkung auf die Finanzlage als moderat einzustufen. Der Fachkräftemangel hat sich in verschiedenen Dienstleistungssegmenten während der Corona-Pandemie noch verstärkt. Die ACISO Gruppe als Unternehmen in der Fitnessbranche muss demnach Anreize schaffen, um Fachpersonal zu finden und langfristig in den Unternehmen zu halten. Der Fachkräftemangel ist für das Unternehmen eher unwahrscheinlich mit moderaten Auswirkungen auf die Finanzlage. 3. Chancenbericht Über alle Marktsegmente gesehen sind zwei Drittel der Fitnessstudio-Betreiber der Meinung, dass sich ihre wirtschaftliche Situation in den nächsten zwölf Monaten verbessern bzw. eher verbessern wird. Hier zeigt sich ein positiver Trend - im Vorjahr waren es noch 62,8 %, die eine solche positive Erwartung hatten. Der Gesundheits- und Fitnessgedanke in der Bevölkerung ist stark verbreitet und wurde aufgrund des Corona-Pandemie noch verstärkt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich die Unternehmen bezogen auf die Kunden und Mitgliederzahlen zukünftig positiv entwickeln ist sehr wahrscheinlich und hat dann erhebliche positive Auswirkungen auf die Ertragslage und Finanzlage. Durch die Finanzierung über den Gesellschafter und aufgrund eines positiv geplanten Cash-Flows besteht aktuell keine Abhängigkeit von Banken oder anderen Investoren als Kapitalgeber. Dies birgt in der aktuellen Situation die wahrscheinliche Chance auf einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Wettbewerbern bzgl. der Finanzierung z.B. von Energiesparmaßnahmen und Investitionen. Dies hat dann moderate Auswirkungen auf die Finanzlage. 4. Gesamtaussage Die Geschäftsleitung beurteilt den Geschäftsverlauf im Jahr 2023 als zufriedenstellend. Die Konzernunternehmen investieren weiter in die Studios und dort vor allem in die Bereiche, die dem Mitglied das Premium Trainings- und Wellnesserlebnis nahebringen und in moderne Trainingskonzepte. Außerdem in Beratungsdienstleistungen und Online-Produkte, die den Studiobetreibern einen Wettbewerbsvorteil bringen. Wir sehen das Umdenken in der Gesellschaft zum Thema "Gesundheit und Training" als Chance für dem gesamten Konzern, gestärkt in die Zukunft zu gehen und die Marktposition weiter zu festigen. IV. Prognosebericht Das Jahr 2024 verspricht eine spannende Zeit für die Fitness- und Gesundheitsbranche zu werden. Die Folgen der Pandemie rücken für die Fitness- und Gesundheitsbranche immer mehr in den Hintergrund, große Herausforderungen und Potentiale warten und neue, wiederauflebende oder anhaltende Trends werden die Menschen in Bewegung bringen. Der Fitness- und Gesundheitsmarkt bietet große Wachstumschancen für den ACISO Konzern. Der Endverbraucher weiß, dass Prävention in Sachen Gesundheit eine große Rolle spielt und ist bereit entsprechend dafür zu investieren. Der Fokus der Unternehmen liegt weiterhin in der Kostenoptimierung im speziellen bei den Energiekosten sowie auf dem Ausbau der Produktbereiche, um den Betreibern den größtmöglichen Nutzen zu bringen. Aufgrund der Kosteneinsparungen in den verschiedenen Bereichen ist das Hauptziel für das Jahr 2024 die Finanzierung des Geschäftsbetriebes aus eigenen Mitteln. Die Geschäftsführung prognostiziert für das Jahr 2024 einen weiteren leichten Umsatzanstieg und damit ein leicht verbessertes, aber weiterhin negatives Ergebnis. Für das EBITDA wird ebenfalls eine leichte Steigerung erwartet. Dabei steht neben der Neukundengewinnung der Kunden-/Mitgliedererhalt im Jahr 2024 im Vordergrund. Es wird im Beratungsbereich mit leicht steigenden Kundenzahlen und im Studiobereich mit größeren Mitgliederzuwachs gerechnet. Die Geschäftsführung sieht die Fortführung der Unternehmenstätigkeit des Konzerns aufgrund der bestehenden Finanzierung sowie aufgrund einer positiven Einschätzung der weiteren Entwicklung des operativen Geschäfts als überwiegend wahrscheinlich an. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag wird durch erforderliche Eigenkapitalmaßnahmen und in Teilen bereits eingeleitete weitere Restrukturierungsmaßnahmen des Konzern mit positiven Eigenkapitaleffekten ausreichend abgedeckt. Per 31. Januar 2024 wurden mittels Gesellschafterbeschluss Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 870 durch Umwandlung in die Kapitalrücklage des Mutterunternehmens eingestellt. Weiterhin wird im Jahr 2024 durch Teilauflösung des passivischen Unterschiedsbetrags voraussichtlich eine Beseitigung des negativen Eigenkapitals erreicht. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FInanzinstrumente Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Konzern verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Seit 2023 wurde aufgrund einer Softwareumstellung das Forderungsmanagement deutlich verbessert. Aufgrund der intensiveren Zusammenarbeit mit einem Inkassounternehmen ist der Erfolgsquote deutlich angestiegen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. In Summe blickt das Unternehmen positiv in die Zukunft.
München, den 10. Mai 2024 Uwe Schoch, Geschäftsführer Thorsten Kielmann, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023ACISO HOLDING GMBH, MÜNCHENBestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ACISO Holding GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der ACISO Holding GmbH, München, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der ACISO Holding GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Deggendorf, 10. Mai 2024 Dr.
Kittl & Partner GmbH
Karl Schröder, Wirtschaftsprüfer Florian Dilger, Wirtschaftsprüfer BILLIGUNG DES KONZERABSCHLUSSESACISO HOLDING GMBH, MÜNCHENDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der ACISO Holding GmbH, München, wurde am 12. Juli 2024 gebilligt. |
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