Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 11105
Vorher
Rheinsee 311. V V GmbH
Eingetragen
29.3.2010
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenGroßhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Die Produktion von oleochemischen Produkten sowie der Handel mit chemischen und industriellen Produkten aller Art im gesamten europäischen Wirtschaftsraum sowie anderen Wirtschaftsräumen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Hubert Arand
seit 13.12.2024
Prokura
Simone Schmitz
seit 13.6.2024
Prokura
Prokura
Bors Cajus Dr. Abele
seit 14.4.2023
Geschäftsführer
Luzia Schroer
seit 14.4.2023
Prokura
Sebastian Düvert
seit 19.3.2020
Prokura
Lambert Jan Daling
seit 25.9.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kuala Lumpur Kepong Bernhad
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kuala Lumpur Kepong Bernhad
Germany
15.025.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KLK Emmerich GmbH

Emmerich am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz zum 30.09.2023

(in T€)

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 311 507
2. REACH 1.557 1.482
3. Geleistete Anzahlungen 0 0
1.868 1.989
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.354 11.195
2. Technische Anlagen und Maschinen 75.454 85.105
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.867 1.651
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.458 4.307
97.133 102.258
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.459 844
130.460 105.091
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 35.837 74.674
2. Unfertige Erzeugnisse 13.208 30.082
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 32.104 74.693
81.149 179.449
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 66.766 31.156
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.746 2.136
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.438 5.716
72.950 39.008
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 765 3.907
154.864 222.363
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 824 896
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 22.394 9.515
308.542 337.865

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 15.025 15.025
II. Kapitalrücklage 61.358 36.358
III. Gewinnvortrag 14.580 7.998
IV. Jahresfehlbetrag (VJ: Jahresüberschuss) (33.019) 6.582
57.944 65.963
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 63.272 64.857
2. Steuerrückstellungen 2.341 2.455
3. Sonstige Rückstellungen 26.566 19.777
92.179 87.089
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 126.949 102.471
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.835 33.655
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 42 15.084
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.196 26.380
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.045 5.678
157.067 183.268
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.352 1.545
308.542 337.865

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

2022/2023 2021/2022
1. Umsatzerlöse 560.454 728.828
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (47.283) 39.410
3. Sonstige betriebliche Erträge 5.144 12.815
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren (395.285) (600.937)
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen (45.212) (61.585)
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter (40.839) (29.793)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen (5.342) (11.036)
für Altersversorgung
davon für Altersversorgung (197) (6.144)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (15.350) (10.566)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (55.724) (54.175)
8. Betriebsergebnis (39.437) 12.961
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59 37
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (7.910) (2.727)
davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen (932) (972)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14.382 (3.579)
12. Ergebnis nach Steuern (32.906) 6.692
13. Sonstige Steuern (113) (111)
14. Jahresfehlbetrag (VJ: Jahresüberschuss) (33.019) 6.582

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die KLK Emmerich GmbH, Emmerich am Rhein

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der KLK Emmerich GmbH, Emmerich am Rhein - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KLK Emmerich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 18. Dezember 2023

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jakob, Wirtschaftsprüferin

Wetzel, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Unternehmensgegenstand der KLK Emmerich GmbH ist die Produktion und Vermarktung von oleochemischen Produkten, basierend auf nachwachsenden Rohstoffen (Öle und Fette). Das Unternehmen ist eine 100%ige Tochtergesellschaft des börsennotierten Unternehmens Kuala Lumpur Kepong Berhad in Ipoh, Malaysia (KLK Gruppe).

a) Organisation und rechtliche Struktur

Die KLK Emmerich GmbH agiert als eigenständiger Vertriebs-, Produktions- und Verwaltungsstandort von ihren Sitzen in Emmerich und Düsseldorf, gehört innerhalb des Konzerns zur Division Manufacturing und ist Teil der KLK Oleo Gruppe. Das Unternehmen produziert und importiert oleochemische Produkte mit Fokus im west- und nordeuropäischen Wirtschaftsraum. Die Geschäftsbereiche teilen sich auf in die Herstellung und den Vertrieb von pflanzlichen Fettsäuren und Glyzerinen sowie die Herstellung und den Import von Spezialchemikalien der Oleochemie. Das Import Geschäft führt KLK Emmerich als Limited Risk Distributor durch und rechnet mit der jeweiligen Schwesterfirma nach dem sogenannten "resale-minus-Verfahren" ab.

b) Geschäftsbereiche

Die Produkte werden unter den Markennamen PALMERA, PLANTERA, PALMESTER, ENHEX und EDENOR vertrieben, welche die KLK Gruppe weltweit für ihre oleochemischen Produkte einsetzt. Der Kundenkreis umfasst hauptsächlich die Waschmittel-, Kosmetik-, Tabak-, Reifen-, Pharmazeutik- und Kerzenindustrie. Die eingesetzten Rohstoffe werden auf dem Weltmarkt an Börsen oder über langfristige Abnahmeverträge bezogen.

2. Forschung und Entwicklung

Produktentwicklung und Optimierung der Prozesstechnologie finden in enger Zusammenarbeit mit der zentralen Forschungs- und Entwicklungsabteilung in Malaysia und der technischen Abteilung der KLK Gruppe statt. Des Weiteren erfolgt eine Unterstützung der in den Niederlanden zentralisierten europäischen Forschung und Entwicklungsabteilung am hiesigen KLK Schwester Standort.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

a) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland hat sich im Jahr 2022 im Vergleich zum Jahr 2021 leicht erholt und das BIP ist preisbereinigt um 1,9% im Vergleich zum Vorjahr gewachsen. Treiber des Anstiegs waren vor allem Dienstleistungsbereiche und Handel, Verkehr und Gastgewerbe, welche vom Aufholeffekt nach dem Wegfall aller Corona-Maßnahmen profitierten. Baugewerbe und Verarbeitendes Gewerbehingegen verzeichneten Rückgänge und Stagnation. Dies bedingte sich vor allem durch sehr hohe Energiekosten infolge des Ukraine-Konflikts, steigenden Material und Fachkräftemangel, schlechteren Finanzierungsbedingungen sowie Lieferkettenunterbrechungen.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html

Die deutsche Wirtschaftsentwicklung stagnierte im Verlauf des Jahres 2023. Rahmenbedingungen hierfür waren vor allem gegeben durch hohe Inflationsraten (getrieben durch stark steigende Energiekosten), geringe Konsumausgaben und wirtschaftliche Verunsicherung bedingt durch den Krieg in der Ukraine. Diese Faktoren haben insbesondere die chemische Industrie in Deutschland stark belastet und führten zu signifikanten Unterauslastungen.

Die BIP-Wachstumsraten 2023 bewegten sich somit auf anhaltend niedrigem Niveau in einem herausfordernden Umfeld. (Q1: -0,1%, Q2: 0,0% Q3: -0,1%)

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/08/PD23_336_811.html

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/10/PD23_420_811.html

https://www.vci.de/presse/pressemitteilungen/erholung-rueckt-in-weite-ferne-wirtschaftliche-lage-der-chemiebranche.jsp

https://www.vci.de/presse/mediathek/uebersichtsseite.jsp

b) Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Chemieproduktion in Deutschland schrumpfte 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 5,5 %, ohne Pharma ergibt sich ein Rückgang von 11,9 %.

Der Umsatz der chemisch-pharmazeutischen Industrie lag im Jahr 2022 mit einem Plus von 16,6 % über dem Vorjahreswert, dies ist vor allem auf Preissteigerungen in Höhe von 22 % zurückzuführen. Im Jahr 2023 wird ein Produktionsrückgang von 5 % für die Chemieproduktion exkl. Pharma gegenüber dem Vorjahr erwartet.

https://www.vci.de/presse/pressemitteilungen/stimmung-heller-sorgen-bleiben.jsp

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die für uns bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis. Bedeutsamer nicht finanzieller Leistungsindikator ist der OEE (Overall Equipment Efficiency - Gesamtanlageneffizienz).

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2022/2023 beliefen sich auf M€ 560. Gegenüber dem Vorjahr (M€ 729) beträgt der Rückgang insgesamt ca. -23 %. Dieser Rückgang in Höhe von -32 % im Vergleich zu unserer Vorjahresprognose ist auf stark geänderte gesamtwirtschaft-liche Rahmenbedingungen zurückzuführen. Diese umfassen unter anderem die stark gestiegenen Energiekosten durch den Ukraine-Konflikt, die stark fallenden Preise am Rohölmarkt, starke Belastung der Finanzierungskosten durch die Leitzinsanhebungen und Kostensteigerungen im Zuge der Inflation in Deutschland. Fallende Preise an Rohstoffmärkten führten zusammen mit einem deutlichen Rückgang der Nachfrage zu einer deutlichen Einengung von Margen und einem stark zunehmenden Wettbewerbsdruck. Im Schnitt fielen die Verkaufspreise um 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Die vorgenannten Kostensteigerungen haben zudem den Preisdruck intensiviert und am Nachfrager-Markt Anbietern aus Asien vergleichsweise deutliche Vorteile eingeräumt. Die Prognose des Vorjahres einer Umsatzsteigerung wurde damit deutlich unterschritten. Das Jahresergebnis der KLK Emmerich GmbH lag mit einem Jahresfehlbetrag von M€ 33 in einem hochproblematischen Marktumfeld deutlich unter dem Vorjahreswert (Jahresüberschuss M€ 7). Der Materialaufwand reduziert sich deutlich um 34 % getrieben durch den deutlich niedrigeren Materialeinsatz aufgrund fallender Absätze sowie niedrigerer Materialeinstandspreise. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen und Bestandsveränderung) von 86 % bleibt im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die Ergebniserwartung wurde damit deutlich verfehlt. Die Abweichung ist im Wesentlichen begründet durch einen starken Nachfragerückgang bei fallenden Rohstoffmärkten. Dies wurde begleitet von hohen Kosten durch die Inflation, Energiepreise und Zinssteigerungen.

Die Anlagenverfügbarkeit sowie eine damit verbundene Gesamtanlageneffizienz, gemessen im OEE beträgt für den Standort Düsseldorf 42 % und für den Standort Emmerich 69 %. Der Standort Düsseldorf wurde weit unter der möglichen Kapazität betrieben. Die dort produzierten Spezialitäten haben am ehesten dazu beigetragen, die Verluste zu begrenzen. Das Fettsäuregeschäft war aufgrund des Standortnachteils und der geringen Auslastung stark defizitär. Im Hinblick auf die Geschäftshistorie des Standortes und dem starken Einbruch im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden umfassende Restrukturierungsmaßnahmen für Düsseldorf initiiert. Diese umfassen eine signifikante Reduzierung des Produktionsportfolios und Verlagerung wesentlicher Anteile an den Standort Emmerich.

Des Weiteren wurde das Ergebnis durch den Zukauf von CO 2 -Zertifikaten erneut stark belastet.

b) Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch ein Konzerndarlehen in Höhe von M€ 14 sowie ein langfristiges Bankdarlehen in Höhe von M€ 30. Darüber hinaus beruht die Finanzierung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses auf gewährten Kreditlinien von insgesamt M€ 175, wovon M€ 97 beansprucht wurden und somit M€ 78 noch abgerufen werden können. Aufgrund von Garantiezusagen der Muttergesellschaft und langfristigen Kreditzusagen sieht das Management die Deckung des zukünftigen Kapitalbedarfs als gesichert an. Den Zahlungsverpflichtungen konnte jederzeit nachgekommen werden.

c) Vermögenslage

Die Gesellschaft verfügt über Sachanlagen in Höhe von M€ 97 (Vorjahr: M€ 102). Durch signifikante Investitionen in den vergangenen Geschäftsperioden der letzten 5 Jahre entsprechen die Sachanlagen der KLK Emmerich GmbH dem aktuellen technologischen Fortschritt. Auch im Geschäftsjahr 2022/2023 lagen die Investitionen auf erhöhtem Niveau und beliefen sich auf M€ 10. Im Berichtszeitraum verfolgte die KLK Emmerich GmbH eine konsequente Downstream-Strategie, die sich insbesondere auf den Ausbau von Kapazitäten im Bereich der Spezialitäten konzentrierte. Parallel dazu wurden Kapazitäten im Commodity-Segment gezielt reduziert. Diese strategischen Schritte zielen darauf ab, zukünftiges Wachstum in profitableren Marktsegmenten zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken. Ein weiterer bedeutender Schritt in dieser strategischen Ausrichtung war der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung in Höhe von M€ 31 an der Temix Oleo SpA in Italien. Diese Akquisition vertieft die Positionierung der KLK Emmerich GmbH im Spezialitätenmarkt und trägt zur Diversifizierung des Portfolios bei.

Das Vorratsvermögen besteht mit M€ 36 (Vorjahr: M€ 75) aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie mit M€ 45 (Vorjahr: M€ 105) aus fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Waren. Durch die geringere Verarbeitung von Ölen durch den nachlassenden Absatz, aktives Bestandsmanagement sowie deutlich geringere Rohwarenpreise ergeben sich im Vergleich niedrigere Vorratswerte. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen M€ 67 (Vorjahr: M€ 31). Der Anstieg ist wesentlich bedingt durch die Kündigung und Rückabwicklung des Factorings. Forderungen gegen verbundene Unternehmen M€ 2(Vorjahr: M€ 2) sowie die sonstigen Vermögensgegenstände M€ 4 (Vorjahr: M€ 6) sind rückläufig im Vergleich zum Vorjahr und bestehen im Wesentlichen aus Steuer- und sonstigen Forderungen. Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von M€ 63 (Vorjahr: M€ 65), diese sind geprägt von Angestellten aus früheren Dienstverhältnissen. Darüber hinaus beinhalten die Rückstellungen im Wesentlichen sonstige Rückstellungen für noch zu erhaltende Rechnungen sowie personalbezogene Sachverhalte in Höhe von M€ 27 (Vorjahr: M€ 20). Die Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten M€ 127 (Vorjahr: M€ 102). Darin enthalten sind sowohl mittelfristige als auch kurzfristige Kredite, welche durch eine Muttergarantie abgesichert sind. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind volumen- und preisbedingt im Vergleich zum Vorjahr um M€ 22 gesunken. Durch den laufenden Jahresfehlbetrag in Höhe von M€ 33 sowie die Einlage des Gesellschafters in die Kapitalrücklage und den Verzicht auf Rückzahlung des Darlehens in Höhe von M€ 25 ergibt sich ein Eigenkapital in Höhe von M€ 58 (Vorjahr: M€ 66).

d) Gesamtaussage

Im Geschäftsjahr 2022/2023 verzeichneten wir aufgrund eines starken Nachfragerückgangs und der somit fehlenden Kapazitätsauslastung einen Jahresfehlbetrag von M€ 33. Der Fehlbetrag beinhaltet zudem wesentliche Einmaleffekte, welche im Rahmen einer Neuausrichtung von Geschäftsbereichen die Ertragslage wesentlich belastet haben. Fallende Rohstoffmärkte führten zu deutlichen Margenrückgängen und einem verschärften Wettbewerb. Stark gestiegene Energiepreise belasteten zusätzlich das Ergebnis und verschlechterten die Wettbewerbssituation insbesondere gegenüber Anbietern aus Indonesien. Starke Kostensteigerungen infolge der Inflation belasteten die operativen Ergebnisse. Das Finanzergebnis geriet durch die stark steigenden Zinsen im Euro Raum zusätzlich unter Druck. Der Ukraine-Krieg hatte keine besonderen Auswirkungen auf die Rohwarenversorgung der KLK Emmerich GmbH. Die daraus resultierende Energiekrise hat hingegen die Ergebnisse sowie die Marktstellung der KLK Emmerich GmbH signifikant und nachhaltig belastet, da Gas der primäre Energieträger ist.

Das negative Ergebnis lag fernab der gesetzten Ziele und bedeutete eine wesentliche Zäsur für den Geschäftsverlauf der KLK Emmerich GmbH. Resultierend wurden durch das lokale- als auch das Konzernmanagement Maßnahmen und Neuausrichtungen beschlossen und initiiert, um die Resilienz des Unternehmens gegenüber vergleichbar drastischen Marktschwankungen zu erhöhen und die Zukunftsfähigkeit der KLK Emmerich GmbH zu sichern.

III. Chancen und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Risikomanagementsystem

Die Geschäftsleitung verfolgt das Ziel, die vorhandenen Anlagen möglichst effizient zu nutzen und voll auszulasten, um so durch Skalenvorteile in der Produktion Stückkosten senken zu können und somit Ertragssteigerungen zu erzielen. Zur Unterstützung des Erreichens einer höheren Profitabilität arbeitet das Unternehmen weiterhin an einer Downstream Ausrichtung. Die Absicherung von finanziellen Risiken aus Wechselkursschwankungen und Schwankungen des Palmölpreises erfolgt mittels Derivate in Form des Hedging. Eine Abbildung als Bewertungseinheit im Jahresabschluss erfolgt nicht. Durch die integrale Verknüpfung mit den Planungs- und Reportingprozessen im Controlling ist das Risikomanagement ein wichtiger Bestandteil der wertorientierten Unternehmensführung. Dadurch ist die Geschäftsführung jederzeit über mögliche Risiken informiert und kann bei Zielabweichungen gegensteuern.

b) Risiken

Die KLK Emmerich GmbH ist in das Gesamtsystem der KLK Gruppe eingebunden. Der Fokus des Risikomanagementsystems liegt auf den Marktrisiken und hier insbesondere auf den Preisentwicklungen der pflanzlichen Rohstoffe sowie der globalen Nachfrage nach oleochemischen Produkten.

Die Risiken in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung sehen wir im Wesentlichen wie folgt:

Risiken des Absatzes

Absatzrisiken resultieren vor allem aus einer steigenden Wettbewerbsintensität oder strukturellen Verschiebungen in der Kundenstruktur. Hierzu zählen auch Absatzrisiken für einzelne Produkte oder Produktgruppen aufgrund von spezifischen, produktbezogenen Nachfragetrends. Wir begegnen Absatzrisiken durch eine kontinuierliche Optimierung unseres Produkt- und Leistungsportfolios, vor allem auf der Basis unserer Innovationskraft. Dabei ist entscheidend, dass wir frühzeitig in der Entwicklungsarbeit die enge Abstimmung mit Kunden suchen, um uns an Marktbedürfnissen auszurichten. Mit unserer fokussierten Innovationsstrategie können wir einer Verschärfung der Wettbewerbsstrukturen in unseren Märkten entgegenwirken. Zu wesentlichen Veränderungen in der Kundenstruktur kann es durch den Wegfall von Kunden, Zusammenschlüsse oder auch die Rückwärtsintegration von Kunden kommen.

Risiken der Geschäftsentwicklung

Die Geschäftsentwicklung wird durch die eigene Finanzabteilung regelmäßig anhand von Ist-Plan-Abweichungsanalysen und systemgestützten Frühwarnindikatoren überwacht. Von Seiten des Konzerns erfolgt eine Überwachung im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Berichterstattung durch Monats- und Quartalsberichte und der mehrmals im Jahr stattfindenden Boardmeetings.

Risiken der Energieversorgung

Während in diesem Geschäftsjahr 2022/2023 Effekte der Corona-Pandemie auf die Weltwirtschaft in den Hintergrund getreten sind, haben weitere wesentliche Einschnitte zu starken konjunkturellen Beeinträchtigungen geführt. So hat die Energiekrise aufgrund des Ukraine Konflikts sowie die Rückkehr der Inflation einen maßgeblichen exogenen Faktor gestellt. Als energieintensives Unternehmen ist KLK Emmerich GmbH besonders betroffen von Preisschwankungen am Energiemarkt. Diesen Umständen wird mit Energiesicherungsgeschäften sowie einer Transformationsstrategie zur Nutzung alternativer Energieformen begegnet.

Risiken Finanzinstrumente

Rohstoff- und Währungsrisiken werden durch den Einsatz entsprechender Instrumente abgesichert. Unsere Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2022/2023 erneut Devisentermingeschäfte abgeschlossen

Alle Devisentermingeschäfte, bei denen verschiedene, feste Wechselkurse vereinbart wurden, stehen im Zusammenhang mit abgeschlossenen Ein- und Verkaufsverträgen und sollen unsere Gesellschaft vor den Verlustrisiken aus offenen Devisenpositionen schützen. Daneben setzt unsere Gesellschaft derivative Finanzinstrumente in Form des Hedging zur Absicherung von Preisveränderungen bei eingekauften bzw. verkauften Rohstoffen ein.

KLK Emmerich GmbH erwirtschaftet den größten Teil des Umsatzes innerhalb der EU. Insbesondere die Forderungen unterliegen einem Ausfallrisiko, das heißt dem Risiko, dass Geschäftspartner ihren Verpflichtungen nicht nachkommen können und somit ein Ausfall der Forderung zu verzeichnen ist. Die Aufgabe des Forderungsmanagements wird durch eine eigene Kreditkontrolle und Debitorenbuchhaltung am Standort durchgeführt. Das Unternehmen sichert einen großen Teil seiner Forderungen durch eine entsprechende Warenkreditversicherung ab.

Im Berichtszeitraum hat die KLK Emmerich GmbH eine Änderung in ihrer Finanzierungsstrategie vorgenommen, indem das bisherige Factoring-Modell abgelöst wurde. Diese strategische Entscheidung führt langfristig zu einer Reduzierung der Zinskosten. Die Umstellung auf günstigere Finanzierungsmodelle zeigt das Engagement des Unternehmens, seine Finanzstruktur kontinuierlich zu verbessern und effizienter zu gestalten.

Risiken der Finanzierung

Zum Zeitpunkt der Aufstellung beruht die Finanzierung auf gewährten Kreditlinien von insgesamt M€ 175, wovon M€ 97 beansprucht wurden und somit M€ 78 noch abgerufen werden können. Durch den Einsatz von Forderungs-, Bestands- und Betriebskapitalmanagement wird die Nutzung der Kreditlinie minimiert. Die wesentlichen Kreditlinien sind durch eine Konzernbürgschaft abgesichert.

Risiken der Produktionssicherheit

Im Produktionsbetrieb, insbesondere in der Chemieindustrie, steht das Thema Arbeitssicherheit zum Schutz der Menschen und der Umwelt im Vordergrund. Die gesetzlichen Anforderungen werden erfüllt und darüber hinaus ist das Unternehmen nach den Standards ISO 14001 und 18001 zertifiziert, um der besonderen Verantwortung gerecht zu werden.

Risiken der Beschaffung

Eine Einschränkung der Verfügbarkeit von einzelnen Rohstoffen oder erhebliche Preiserhöhungen für Rohstoffe, die wir nicht kurzfristig oder nur anteilig an die Märkte weitergeben können, stellen die wesentlichen Beschaffungsrisiken dar. Aus diesen können mögliche Belastungen für die Ertragslage der Gesellschaft resultieren. Hier ist insbesondere der Bezug der Hauptrohstoffe Palmkernöl sowie Rapsöl zu nennen.

Die Zuteilungshöhe an CO 2 -Zertifikaten wird durch die Bundesregierung jedes Jahr neu entschieden. Abhängig vom tatsächlichen Verbrauch ist die Unterdeckung am Markt einzukaufen. Als energieintensives Unternehmen stellen die schwankenden Zertifikatspreise ein Risiko dar.

Risiken der Produktion

Produktionsrisiken betreffen technische Störungen oder menschliches Versagen an unseren Produktionsanlagen, die zu Personen- oder Umweltschäden führen können. Es existieren klar definierte Prozess- und Qualitätsstandards, deren Schulung für unsere Belegschaft in den entsprechenden Bereichen verpflichtend ist.

Risiken der Informationstechnologien

Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse der KLK. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitreichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können. Hinzu kommen mögliche Risiken aus dem Verlust von Daten oder der Entwendung von Geschäftsgeheimnissen. Der reibungslosen Zurverfügungstellung von IT-Anwendungen und IT-Services wird bei KLK eine hohe Bedeutung beigemessen. Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Für den Fall von wesentlichen Störungen oder Datenverlusten existieren Notfallpläne. Die GmbH betont, dass sie Cybersicherheit als zentrales Element im Risikomanagement der Informationstechnologie sieht und diese mit höchster Priorität behandelt, um sich gegen vielfältige und sich ständig weiterentwickelnde Bedrohungen effektiv zu schützen. Dies geschieht in unmittelbarer Absprache mit der Konzernzentrale.

Risiken der Personalbeschaffung

Eine wichtige Basis für den langfristigen Erfolg sind kompetente und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sollten wir zukünftig nicht in der Lage sein, geeignete Fach- und Führungskräfte zu rekrutieren und zu halten, bestehen Risiken für die erfolgreiche Umsetzung unserer Strategie. Dem wird durch Recruitingprozesse, HR-Marketing, adäquater Vergütung und nicht monetären Vergütungsbestandteilen begegnet.

c) Risikoberichterstattung

Risiken, die den dauerhaften Fortbestand des Unternehmens gefährden oder eine wesentliche Beeinträchtigung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage bedeuten, wurden nicht festgestellt.

2. Chancenbericht

Die KLK Emmerich GmbH ist im Bereich der pflanzlichen Fettsäuren europäischer Marktführer. Die Marktführerschaft ermöglicht es uns erfolgreich in den bestehenden Segmenten zu wachsen und weitere, profitablere Portfolios zu erschließen. Wir verfügen dabei über das notwendige Prozess-Know-how und die entsprechende Unterstützung hinsichtlich Forschung und Entwicklung und Investitionen durch die Muttergesellschaft, um die erwartete steigende Nachfrage bedienen zu können.

Darüber hinaus identifiziert die KLK Emmerich GmbH bedeutende Wachstumsmöglichkeiten in den expandierenden Pharma- und Lebensmittelsektoren. Mit einer gezielten Fokussierung auf diese Marktsegmente beabsichtigen wir, diese Chancen zu nutzen.

Des Weiteren beobachten wir einen kundenseitigen Trend hin zu nachhaltigeren und nicht auf Palmöl basierenden Fettsäuren. Diese Entwicklung eröffnet für die KLK Emmerich GmbH große Chancen, insbesondere im Hinblick auf eine Differenzierung des südostasiatischen Wettbewerbes. Unser Engagement für Nachhaltigkeit und Innovation positioniert uns ideal, um von diesen Marktveränderungen zu profitieren.

3. Prognosebericht

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Erwartungen, Vermutungen und Prognosen der Geschäftsführung sowie den derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen.

Für das zukünftige Geschäftsjahr 2023/2024 wollen wir unseren Fokus mit zunehmender Bedeutung auf die Spezialchemikalien legen, worin wir ein signifikantes Wachstum erwarten. Innerhalb der Produktgruppe Fettsäure wollen wir durch die Reduzierung unserer Produktionskapazitäten am Standort Düsseldorf die durchgehende Kapazitätsauslastung von beiden Standorten sicherstellen. Um alle Marktanteile im Fettsäurebereich zu erhalten, werden Überschusskapazitäten durch einen Ausbau des Handelswarengeschäftes mit Malaysia gesichert. Hierfür wurden weitere Investitionen auf den Weg gebracht. Im Zuge dieser Fokussierung und Restrukturierung wollen wir somit die Umsatzmenge im Vergleich zum Vorjahresniveau reduzieren und rd. 280.000 MT ausliefern. Das geplante Handelswarengeschäft wird sich hingegen von 25.000 MT auf 87.000 MT erhöhen. Auf der Basis der derzeit absehbaren Marktpreise erwarten wir Umsatzerlöse von M€ 540. Es sei jedoch darauf hingewiesen, dass sich die tatsächlichen Umsatzerlöse je nach der Preisentwicklung der Einsatzstoffe bei gleichbleibenden Mengen auch signifikant anders entwickeln können. Es ist unser Ziel, dass sich solche Preisschwankungen möglichst geringfügig im Jahresergebnis auswirken. Wir zielen darauf ab, die Verfügbarkeit und Auslastung unserer Anlagen zu optimieren. Infolgedessen erwarten wir eine signifikante Erhöhung der Gesamtanlageneffizienz (OEE) am Standort Emmerich, mit einem Zielwert von 85%. Durch diese Maßnahmen sind wir zuversichtlich, dass wir im Geschäftsjahr 2023/2024 eine Steigerung des Jahresergebnisses auf M€ 5 erzielen können.

Das Unternehmen rechnet mit keinen weiteren signifikanten Auswirkungen des Ukraine Krieges sowie des Nahostkonfliktes auf das prognostizierte Absatzvolumen.

a) Künftige Ausrichtung der Gesellschaft Die KLK Emmerich GmbH als europäischer Marktführer im Bereich Fettsäuren plant in den nächsten Geschäftsjahren die Marktanteile im Fettsäuregeschäft zu halten und im Rahmen des Marktdurchschnitts zu erweitern. Ziel ist dabei zudem eine möglichst hohe Auslastung des Standortes Emmerich. Ein wesentlicher Ausbau des Spezialitätenbereichs soll im Rahmen der Restrukturierung des Standortes in Düsseldorf vorangetrieben werden. Zudem erfolgt eine tiefere Wertschöpfung durch die Akquisition und Integration von Temix Oleo SpA. Neben Marktanteilsgewinnen in den Kernmärkten soll das Geschäft in zusätzlichen Märkten und Regionen erschlossen werden. Der Mittelzufluss aus dem operativen Geschäft soll vorrangig für Darlehenstilgungen und Investitionen genutzt werden.

b) Konjunktur- und Branchenausblick Wir erwarten für das auslaufende Jahr 2023 ein Erreichen des konjunkturellen Tiefststandes. Im Jahr 2024 rechnen wir hingegen mit einer höheren Dynamik der Nachfragemärkte. Darüber hinaus erwarten wir weiterhin ein stärkeres Wachstum im Bereich der Spezialchemikalien der Oleochemie. Das Unternehmen agiert im Wesentlichen in den Sektoren der Konsumgüter, Hygiene, Pharma und Körperpflege. Die genannten Sektoren sind durch ihre breite Positionierung in den End-Konsumentenmärkte nur unwesentlich durch die gegenwärtigen Marktauswirkungen beeinflusst, entsprechend prognostizieren wir positives Wachstum.

 

Emmerich am Rhein, den 9. Dezember 2023

KLK Emmerich GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Bors Cajus Abele

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/2023

I. Allgemeines

Die Gesellschaft wird unter der Firma KLK Emmerich GmbH beim Amtsgericht Kleve unter HRB Nr. 11105 geführt. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober eines Jahres und dauert bis zum 30. September des Folgejahres.

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff.) in Verbindung mit dem GmbH-Gesetz aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 292 von der Konzernrechnungslegungspflicht befreit.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 255 Abs. 2 HGB), vermindert um planmäßige Abschreibungen.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Der Vermögensgegenstand REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals Substances) beinhaltet angefallene Aufwendungen, wie Versuchskosten, Gutachterkosten sowie Kosten der Registrierung der chemischen Stoffe, die im Rahmen einer EG- Verordnung (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) verfahrensmäßig zu berücksichtigen sind.

Es wird dabei von einer gewöhnlichen Nutzungsdauer von 20 Jahren ausgegangen basierend auf der Annahme, dass die registrierten Erzeugnisse über diesen Zeitraum in Umlauf gebracht werden.

Bewegliche und unbewegliche Gegenstände des Sachanlagevermögens werden linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei werden folgende Nutzungsdauern angewandt:

Nutzungsdauer in Jahren
Entgeltlich erworbene EDV-Programme und -Anwendungen 5
REACH 20
Erbbaurecht (grundstücksgleiche Rechte) 88
Gebäude 20
Technische Anlagen und Maschinen 5 - 20
Andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 - 10

Im Geschäftsjahr fanden außerplanmäßige Abschreibungen bei Technischen Anlagen und Maschinen statt mit einem Gesamtwert in Höhe von T€ 5.605.

Geringwertige Anlagengüter mit Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 werden entsprechend den seit 2008 geltenden steuerlichen Vereinfachungsregeln auf einem separaten Konto geführt und innerhalb von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit dem gewogenen Durchschnittspreis oder dem beizulegenden Wert aus dem Beschaffungs- oder Absatzmarkt (Börsen- oder Marktpreis) bewertet.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Die Herstellungskosten umfassen dabei die Material- und Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den zurechenbaren Werteverzehr des Anlagevermögens. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht angesetzt. Abwertungen auf den niedrigeren Verkaufspreis (Börsen- oder Marktpreis) werden vorgenommen.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zum Nennwert; Einzelwertberichtigungen wurden abgesetzt.

Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag für Aufwendungen nach dem Stichtag.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz sowie auf Verlustvorträge angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleichen. Vom Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB (Ansatz aktiver latenter Steuern) wurde Gebrauch gemacht.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages und unter Berücksichtigung von zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Jubiläen und Sterbegeld) sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Der Zinssatz für Jubiläen und Sterbegeld beträgt 1,66 % (Vorjahr: 1,40 %).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Geschäftsjahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,81 % (Vorjahr: 1,77 %). Der Unterschiedsbetrag zur Berechnung mit dem Zinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,66 %) beträgt T€ 1.310 (Vorjahr: T€ 3.415) und ist ausschüttungsgesperrt gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie Jubiläen und Sterbegeld wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % (Vorjahr: 3,0 %) und Rentensteigerungen von jährlich 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %) zugrunde gelegt, Fluktuation wurde nicht in Ansatz gebracht.

Für bereits abgeschlossene Einkaufskontrakte wurden Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften nach dem Vollkostenansatz gebildet, wenn der Börsen- oder Marktpreis unter dem Einkaufspreis liegt.

Bei einer nicht ausreichenden Zuteilung an CO 2 -Zertifikaten durch die DEHST (Deutsche Emissionshandelsstelle) müssen auf dem freien Markt die fehlenden Zertifikate zugekauft werden. Zum 30. September 2023 wurde entsprechend dem ermittelten Bedarf eingekauft.

Die Restrukturierungsrückstellungen wurden nach den Parametern Betriebszugehörigkeit und Faktor des Bruttogehalts berechnet.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Das Nominalvolumen der Devisentermingeschäfte betrug zum 30. September 2023 T€ 29.080 (Vorjahr: T€ 40.344), der Zeitwert (Mark to market-Methode) T€ 29.818 (Vorjahr: T€ 40.899). Die Differenz zwischen Nominal- und Zeitwert in Höhe von T€ 738 wurde nicht berücksichtigt. Die maximale Laufzeit beträgt ein Jahr.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Von den immateriellen Vermögensgegenständen entfallen T€ 113 auf den Standort Düsseldorf und bei den Sachanlagen beträgt der Betrag für Düsseldorf T€ 19.209.

Die KLK OLEO Americas, Inc., Dover/USA, wurde am 19. August 2020 gegründet. Einzahlungen wurden im laufenden Geschäftsjahr nicht getätigt. Entsprechend weist die KLK OLEO Americas, Inc., ein Eigenkapital in Höhe von T$ 1.586 zum 30. September 2023 aus und schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T$ 986 ab.

Die Temix Oleo SpA, Mailand/Italien, wurde am 31. März 2023 für T€ 29.966 zu 90 % übernommen. Zum Bilanzstichtag weist die Temix Oleo SpA ein Eigenkapital in Höhe von T€ 26.085 und schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 95 ab.

2. Vorräte

Das Vorratsvermögen der Gesellschaft besteht zum Bilanzstichtag aus Reparaturersatzteilen für die laufende Instandhaltung des Anlagevermögens, aus Handelswaren, Rohstoffen und aus fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Vom gesamten Vorratsbestand entfallen T€ 15.519 auf die Betriebsstätte in Düsseldorf.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren - wie im Vorjahr - ausschließlich aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Das Finanzierungsinstrument Factoring wurde im laufenden Geschäftsjahr rückabgewickelt. Im Vorjahr lag der Betrag der verkauften Forderungen zum Bilanzstichtag bei T€ 99.226. Durch die Übernahme des Delcredererisikos ging im Vorjahr sowohl der rechtliche Zahlungsanspruch als auch das vollständige Ausfallrisiko der Forderungen auf den Factor über. Da im Falle des echten Factorings alle wesentlichen Chancen und Risiken übertragen wurden, war die Forderung entsprechend auszubuchen.

4. Aktive latente Steuern

Der in der Bilanz gesondert ausgewiesene Posten "Aktive latente Steuern" resultiert im Berichtsjahr aus temporären Differenzen in Höhe von T€ 9.026 (Vorjahr T€ 4.096) sowie aus latenten Steuern auf den Verlustvortrag in Höhe von T€ 8.581 (Vorjahr: T€ 0). Die temporären Differenzen bestehen im Wesentlichen aus Differenzen bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie dem Zinsvortrag aufgrund der Zinsschranke gemäß § 4h EStG. Der Berechnung der latenten Steuern liegt insgesamt ein effektiver Steuersatz von rd. 31 % zugrunde (15,5 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,5 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 425 % für die Stadt Emmerich am Rhein und von 440 % für die Stadt Düsseldorf. Der aus der Zinsschranke resultierende Zinsvortrag wurde mit einem Steuersatz von 27,125 % berücksichtigt, da für die Gewerbesteuer eine Hinzurechnung in Höhe von 25 % des Zinsaufwandes vorzunehmen ist. Aufgrund der erwarteten Gewinnentwicklung in den Folgejahren wird damit gerechnet, dass der Verlustvortrag bei einer Mindestbesteuerung von 40 % des € 1 Mio. übersteigenden zu versteuernden Einkommens-/ Gewerbeertrags in einem Zeitraum von maximal 5 Jahren aufgebraucht wird.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 26.566 (Vorjahr: T€ 19.777) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 12.496 (Vorjahr: T€ 6.488) sowie Personalrückstellungen in Höhe von T€ 13.591 (Vorjahr: T€ 5.921). Darüber hinaus sind sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 479 (Vorjahr: T€ 7.369) enthalten.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden durch Garantieerklärungen seitens der Muttergesellschaft Kuala Lumpur Kepong Berhad, Malaysia, abgesichert.

Im Mai 2022 wurde ein verzinsliches Darlehen in Höhe von insgesamt T€ 15.000 und im März 2023 wurde ein weiteres verzinsliches Darlehen in Höhe von insgesamt T€ 10.000 von der Muttergesellschaft Kuala Lumpur Kepong Berhad, Malaysia, zur Verfügung gestellt.

Im September 2023 erfolgt eine Einlage des Gesellschafters und der Verzicht auf Rückzahlung des Darlehens in Höhe von T€ 25.000.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 42 (Vorjahr: T€ 15.084) resultieren aus sonstigen Verbindlichkeiten.

Im September 2023 wurde ein verzinsliches Darlehen in Höhe von insgesamt T€ 14.000 von der Schwestergesellschaft Kolb Distribution Ltd., Schweiz, zur Verfügung gestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 17.196 (Vorjahr: T€ 26.380) resultieren aus diesem Darlehen, sowie - wie im Vorjahr - aus dem Liefer- und Leistungsverkehr.

Von den Bankverbindlichkeiten in Höhe von T€ 126.949 (Vorjahr: T€ 102.471) haben T€ 30.000 (Vorjahr: T€ 30.000) eine Restlaufzeit von über einem Jahr, davon keine über fünf Jahre. T€ 96.949 (Vorjahr: T€ 72.471) haben eine Restlaufzeit von einem Jahr.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

In den sonstigen Verbindlichkeiten werden solche aus Steuern in Höhe von T€ 428 (Vorjahr: T€ 401) ausgewiesen.

7. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im Rahmen der seinerzeitigen Akquisition der Emery Oleochemicals GmbH (heutiger Standort Düsseldorf) erfolgte die Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem Zeitwert im Zeitpunkt des Erwerbs zum 30. September 2015/1. Oktober 2016 in Höhe von T€ 12.438. Der damals bestehende Differenzbetrag zu der Bewertung gemäß HGB-Vorschriften in Höhe von T€ 2.897 wurde erfolgsneutral in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und wird über 15 Jahre ratierlich aufgelöst und beträgt zum 30. September 2023 noch T€ 1.352. Im Berichtsjahr erfolgte eine Auflösung von T€ 193.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft betragen insgesamt M€ 560 (Vorjahr: M€ 729) (davon entfallen M€ 152 auf die Betriebsstätte Düsseldorf, Vorjahr: M€ 234) und teilen sich wie folgt auf:

Fettsäuren Glycerin Spezialitäten Gesamt
Deutschland 168,2 18,5 29,3 216,0
Drittland 26,2 7,2 23,2 56,6
EU 172,0 36,9 78,8 287,7
Total 366,4 62,6 131,3 560,3

Vorjahr

Fettsäuren Glycerin Spezialitäten Gesamt
Deutschland 177,2 24,3 53,4 254,9
Drittland 34,4 21,8 30,5 86,7
EU 276,2 41,4 69,5 387,1
Total 487,7 87,5 153,4 728,7

2. Bestandsveränderung

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse betrugen insgesamt am 30. September 2022 T€ 85.917 und am 30. September 2023 T€ 38.634, was eine Bestandsminderung von T€ 47.283 bedeutet.

3. Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von T€ 5.144 (Vorjahr: T€ 12.815) sind keine wesentlichen periodenfremden Erträge enthalten. Die Erträge aus Währungsumrechnung betrugen T€ 4.191 (Vorjahr: T€ 12.116).

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 55.724 (Vorjahr: T€ 54.175)

sind keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen enthalten. Die Aufwendungen aus Währungsumrechnung betrugen T€ 4.320 (Vorjahr: T€ 4.023).

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Zinsen aus den Bankdarlehen in Höhe von T€ 6.273 (Vorjahr: T€ 1.559) und Zinsen gegenüber dem verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 705 (Vorjahr: T€ 191). Darüber hinaus sind T€ 1.125 (Vorjahr: T€ 972) aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen in diesem Posten enthalten.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Ausgewiesen werden Erträge aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von T€ 14.382 (Vorjahr Aufwand: T€ 3.579), darin enthalten der Ertrag aus aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 12.879 (Vorjahr Aufwand: T€ 650), der Ertrag aus dem Verlustrücktragen in Höhe von T€ 1.500 sowie Erträge aus Steuern für Vorjahre T€ 3 (Vorjahr: T€ 112).

7. außergewöhnliche Aufwendungen

In der GuV werden außergewöhnliche Aufwendungen in den Abschreibungen (T€ 5.605) und dem Personalaufwand (T€ 8.800) von insgesamt T€ 14.405 ausgewiesen. Diese Aufwendungen sind notwendig aufgrund der erforderlichen Restrukturierung am Produktionsstandort Düsseldorf und der damit verbundenen deutlichen Reduzierung des Produktionsportfolios.

V. Sonstige Angaben

1. Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 i.V.m. § 253 Abs. 6 HGB

Der ausschüttungsgesperrte Betrag beläuft sich auf T€ 23.704. Er resultiert in Höhe von T€ 22.394 aus den aktiven latenten Steuern und mit T€ 1.310 aus dem Differenzbetrag aus der Pensionsrückstellung.

Der maximal ausschüttungsfähige Betrag unter Berücksichtigung der Ausschüttungssperre ergibt sich wie folgt:

Jahresergebnis laut Gewinn- und Verlustrechnung T€ -33.019
+ frei verfügbare Kapitalrücklage i.S.d. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB T€ 61.358
+ frei verfügbare andere Gewinnrücklagen T€ 0
+/- Gewinn-/ Verlustvortrag T€ 14.580
= maximaler Ausschüttungsbetrag ohne Ausschüttungssperre T€ 42.919
Gesamtbetrag der ausschüttungsfähigen Beträge nach Ausschüttungssperre § 268 Abs. 8 HGB i.V.m. § 253 Abs. 6 HGB T€ 19.215

2. Abschlussprüferhonorar gem. § 285 Nr. 17 HGB

T€
Abschlussprüfungsleistung 57

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 442 (Vorjahr T€ 712), davon fällig innerhalb eines Jahres T€ 230 (Vorjahr T€ 270). Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen dienen der Verbesserung der Liquidität, Risiken sind in der Dauer der vertraglichen Bindungsfrist zu sehen.

4. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer

Die Anzahl der im Durchschnitt beschäftigten Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt:

2022/2023 2021/2022
Gewerbliche 215 256
Angestellte 215 151
Auszubildende 29 20
Insgesamt 459 427

5. Geschäftsführung

Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer waren

Dr. Bors Cajus Abele, Mainz (seit 1. April 2023)

Sriganesh Mathur Subramanian, Neuss (bis 31. März 2023)

Von der Unterlassung der Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

6. Aufsichtsrat

Als Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Berichtsjahr bestellt:

Vorsitzender: Herr Jia Zhang Lee (Chemieingenieur), Kuala Lumpur Kepong Berhad, Perak, Malaysia

Herr Tiat Yong Kow (Chemieingenieur), Kuala Lumpur Kepong Berhad, Perak, Malaysia

Herr Uwe Gottfried Halder (Kaufmann), Kolb Distribution Ltd., Hedingen, Schweiz

Herr Klaus Hubert Nottinger (selbständiger Unternehmensberater im Bereich Oleochemie)

Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten für ihre Tätigkeit keine Bezüge.

7. Angaben gemäß § 285 Nr. 9 HGB

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge T€ 565 (Vorjahr: T€ 503).

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen belaufen sich zum 30. September 2023 auf T€ 6.720 (Vorjahr: T€ 6.876).

8. Konzernzugehörigkeit

Die KLK Emmerich GmbH ist ein Unternehmen der KLK Gruppe mit der KLK Kuala Lumpur Kepong Berhad, Kuala Lumpur/Malaysia, als Konzernobergesellschaft. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der KLK Kuala Lumpur Kepong Berhad einbezogen, die als Konzernobergesellschaft der KLK Gruppe den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird in Malaysia NET unter klk.com.my veröffentlicht.

9. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es ergaben sich keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. Im Hinblick auf den Ukraine Krieg sowie den Nahost-Konflikt verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht.

10. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Emmerich am Rhein, den 9. Dezember 2023

KLK Emmerich GmbH

Die Geschäftsführung

Dr. Bors Cajus Abele

Entwicklung des Anlagevermögens (in T€)

KLK Emmerich GmbH Anschaffungs- und Herstellungskosten TEUR
01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchung 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1) Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.116 69 0 24 4.209
2) REACH 2.320 201 0 0 2.521
6.436 270 0 24 6.730
II. Sachanlagen
1) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 14.668 25 0 3 14.696
2) Technische Anlagen und Maschinen 161.303 1.907 0 1.968 165.178
3) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 4.421 468 0 289 5.178
4) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.307 7.435 0 (2.284) 9.458
184.699 9.835 0 (24) 194.510
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 844 30.615 0 0 31.459
844 30.615 0 0 31.459
Total Anlagevermögen 191.979 40.720 0 0 232.699
KLK Emmerich GmbH Kumulierte Abschreibungen TEUR
01.10.2022 AfA Zugang AfA Abgang 30.09.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1) Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten (3.609) (289) 0 (3.898)
2) REACH (838) (126) 0 (964)
(4.447) (415) 0 (4.862)
II. Sachanlagen
1) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten (3.473) (869) 0 (4.342)
2) Technische Anlagen und Maschinen (76.198) (13.526) 0 (89.724)
3) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung (2.770) (541) 0 (3.311)
4) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
(82.441) (14.936) 0 (97.377)
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
0 0 0 0
Total Anlagevermögen (86.888) (15.351) 0 (102.239)
KLK Emmerich GmbH Buchwerte TEUR
30.09.2023 30.09.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1) Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 311 507
2) REACH 1.557 1.482
1.868 1.989
II. Sachanlagen
1) Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.354 11.195
2) Technische Anlagen und Maschinen 75.454 85.105
3) Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung 1.867 1.651
4) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.458 4.307
97.133 102.258
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 31.459 844
31.459 844
Total Anlagevermögen 130.460 105.091

Entwicklung des Anlagevermögens (in EURO)

KLK Emmerich GmbH Anschaffungs- und Herstellungskosten
I. Immat. Vermögensgegenstände 01.10.2022 Zugänge Abgänge Umbuchung 30.09.2023
1) Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.115.932,16 68.794,82 0,00 23.551,22 4.208.278,20
2) REACH 2.319.861,10 201.274,35 0,00 0,00 2.521.135,45
3) Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.435.793,26 270.069,17 0,00 23.551,22 6.729.413,65
II. Sachanlagen
1) Grundstücke,grundstücksgleiche Rechte und Bauten 14.667.491,76 24.534,89 0,00 3.162,00 14.695.188,65
2) Technische Anlagen und Maschinen 161.302.549,46 1.906.406,83 0,00 1.968.415,18 165.177.371,47
3) andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.421.404,45 468.223,30 0,00 289.245,00 5.178.872,75
4) geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.307.458,57 7.434.713,32 (2.284.373,40) 9.457.798,49
184.698.904,24 9.833.878,34 0,00 (23.551,22) 194.509.231,36
III. Finanzanlagen
1) Anteile an verbundenen Unternehmen 843.706,50 30.615.565,07 0,00 0,00 31.459.271,57
843.706,50 30.615.565,07 0,00 0,00 31.459.271,57
Total Anlagevermögen 191.978.404,00 40.719.512,58 0,00 (0,00) 232.697.916,58
KLK Emmerich GmbH Kumulierte Abschreibungen
I. Immat. Vermögensgegenstände 01.10.2022 AfA Zugang AfA Abgang 30.09.2023
1) Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten (3.608.494,05) (288.672,47) 0,00 (3.897.166,52)
2) REACH (837.957,62) (125.922,49) 0,00 (963.880,11)
3) Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00
(4.446.451,67) (414.594,96) 0,00 (4.861.046,63)
II. Sachanlagen
1) Grundstücke,grundstücksgleiche Rechte und Bauten (3.472.516,42) (868.797,07) 0,00 (4.341.313,49)
2) Technische Anlagen und Maschinen (76.197.897,08) (13.525.710,17) 0,00 (89.723.607,25)
3) andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (2.770.329,62) (541.302,87) 0,00 (3.311.632,49)
4) geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
(82.440.743,12) (14.935.810,11) 0,00 (97.376.553,23)
III. Finanzanlagen
1) Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Total Anlagevermögen (86.887.194,79) (15.350.405,07) 0,00 (102.237.599,86)
KLK Emmerich GmbH Buchwerte
I. Immat. Vermögensgegenstände 30.09.2023 30.09.2022
1) Entgeltlich erworbene Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 311.111,68 507.438,11
2) REACH 1.557.255,34 1.481.903,48
3) Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
1.868.367,02 1.989.341,59
II. Sachanlagen
1) Grundstücke,grundstücksgleiche Rechte und Bauten 10.353.875,16 11.194.975,34
2) Technische Anlagen und Maschinen 75.453.764,22 85.104.652,38
3) andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.867.240,26 1.651.074,83
4) geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.457.798,49 4.307.458,57
97.132.678,13 102.258.161,12
III. Finanzanlagen
1) Anteile an verbundenen Unternehmen 31.459.271,57 843.706,50
31.459.271,57 843.706,50
Total Anlagevermögen 130.460.316,72 105.091.209,21

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