Oppermann & Fuß GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 4989 PI
Eingetragen
13.6.2006
Branche
Großhandel mit Bergwerks-, Bau- und BaustoffmaschinenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenVermietung von Baumaschinen und -geräten
Gegenstand
Handel einschließlich Im- und Export sowie Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten aller Art sowie von Maschinen für die Steine- und Erdindustrie und Übernahme von Vertretungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
René Charlet
seit 10.4.2026
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Bencis VI Acquisition Company 12 B.V.NLD
64.90%
SCUR-Alpha 1671 GmbH
35.10%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.500 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Oppermann & Fuß GmbH

Quickborn/Krs. Pinneberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundsätzliche Informationen über die Gesellschaft 

Geschäftsmodell

Das Unternehmen Oppermann & Fuss GmbH ist im Wesentlichen in folgenden Bereichen tätig:

- Großhandel von Baustoffmaschinen
- Vermietung von Baustoffmaschinen
- Reparatur und Ersatzteil-Service von Baustoffmaschinen

Die Gesellschaft ist auf ein weiteres und nachhaltiges Wachstum fokussiert.

Die Oppermann & Fuss GmbH ist eine 100%ige Tochter der Crush Holding GmbH in dessen Konzernabschluss sie einbezogen wird. Seit 2023 besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Crush Holding GmbH.

B. Wirtschaftsbericht

Nach zwei Jahren mit kräftigem Umsatzwachstum verzeichnete die Branche 2023 einen nominalen Umsatzrückgang. Überraschend kam dieses Ergebnis nicht, hatte sich doch die Stimmung in der Bauwirtschaft insbesondere in den letzten Monaten des Jahres nochmals deutlich eingetrübt. Entsprechend lag der Gesamtumsatz der Branche im vergangenen Jahr um minus 5 % unter dem starken Vorjahresergebnis. Dies zeigte sich im Januar 2024 in der bbi-Umsatzumfrage unter den bedeutendsten Branchenunternehmen.
Dort wurde aber auch deutlich, dass die Ergebnisse in den einzelnen Produkt- und Dienstleistungssparten mitunter stark vom Gesamtergebnis abweichen. Während im Technischen Service und im Teilehandel ein gutes Plus von 7 % bzw. 5 % erreicht wurde, wuchsen die Vermietung und der Bereich Schulungen jeweils um 2 %. Ein leichter Zuwachs von 1 % wurde auch im Handel mit Gebrauchtmaschinen und -geräten verbucht. Dagegen verzeichnete der Handel mit Neumaschinen und -geräten jedoch einen Umsatzrückgang von minus 8 % gegenüber dem Vorjahr, zu dem insbesondere der schwächelnde Hochbau mit einem Umsatzrückgang von 15 % beitrug. (vgl. bbi Bundesverband der Baumaschinen, Baugeräte-, und Industriemaschinen-Firmen e.V.)

Geschäftsverlauf

Die Nachfrage der Kunden nahm 2023 gegenüber den Vorjahren spürbar ab, allerdings verschob sie sich auch von Neumaschinen zu Gebrauchtmaschinen. So konnten wir den Absatz an Gebrauchtmaschinen deutlich erhöhen. Auf Grund der Entspannung in den weltweiten Lieferketten veränderte sich die Liefersituation bei unseren Hauptlieferanten zum Positiven, so dass wir auch im Handel mit Neumaschinen trotz der sinkenden Nachfrage zulegen konnten, da wir die noch offenen Aufträge aus 2022 bedienen konnten. Weiterhin trugen die gestiegenen Einkaufspreise, die wir an unsere Kunden weitergeben mussten, zu einem wachsenden Umsatz bei. So konnten wir unsere Position am Markt erfolgreich behaupten und lagen in den vorgenannten Kategorien deutlich über dem Durchschnitt der Branche. Einzig im Ersatzteilhandel konnten wir nicht wachsen und lagen unter dem Durchschnitt der Branche.

1. Lage der Gesellschaft

1.1. Ertragslage

Für unser Unternehmen verlief das abgelaufene Jahr 2023 erneut erfolgreich. Die Auftragslage sank zwar gegenüber dem Vorjahr 2022, durch die bessere Lieferfähigkeit konnte der Umsatz allerdings um 5,8 Prozent auf TEUR 25.623 (2022: TEUR 24.220) gesteigert werden, so dass wir unsere letztjährige Prognose eines leicht sinkenden Umsatzes positiv übertreffen konnten und somit einen leicht wachsenden Umsatz verzeichneten. Die umsatzstärksten Sparten waren auch in diesem Jahr der Handel mit Baumaschinen und Ersatzteilen. Der Hauptumsatz wurde, wie in den vergangenen Jahren, erneut mit dem Handel von Baumaschinen erzielt.
Der Materialaufwand ist im Jahr 2023 auf TEUR 16.346 verglichen mit dem Vorjahr (2022: TEUR 16.411) um TEUR 65 geringer ausgefallen. Der Personalaufwand ist mit TEUR 1.368 gegenüber Vorjahr (2022: TEUR 1.816) um TEUR 448 deutlich gesunken. Die Abschreibungen sind von TEUR 2.380 im Jahr 2022 um TEUR 403 auf TEUR 2.783 im Jahr 2023 gestiegen.

Ergebnis

In 2023 betrug das Ergebnis nach Steuern TEUR 3.161. Dies lag deutlich über der Prognose für 2023 und ist darauf zurückzuführen, dass der Anstieg des Handels mit Gebrauchtmaschinen zu einer deutlich erhöhten Marge geführt hat, außerdem gab es wider Erwarten ein sehr positives Jahresendgeschäft, indem schon Aufträge aus 2024 in das Jahr 2023 vorgeholt werden konnten.

1.2. Vermögenslage

Die Bilanzsumme beläuft sich per 31. Dezember 2023 auf insgesamt TEUR 24.447 (2022: TEUR 20.526). Das Eigenkapital bleibt mit TEUR 12.394 unverändert. Die Eigenkapitalquote hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozentpunkte auf 50,7 Prozent vermindert.

Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 3.018) zum Bilanzstichtag um TEUR 465 auf TEUR 2.553 reduziert. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind gegenüber dem Vorjahr (TEUR 3.764) auf TEUR 5.322 gestiegen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 3.448 auf TEUR 7.050 (2022: TEUR 3.602) erhöht.

1.3. Finanzlage

Das Unternehmen hat eine konservative Kapitalstruktur zum Ziel, die der Gesellschaft ein hohes Maß an finanzieller Flexibilität bietet.

Wie in den Vorjahren ist festzustellen, dass unsere Finanzlage stabil ist. In aller Regel werden Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen und unter Ausnutzung von Skonto beglichen.

Die Laufzeiten unserer Forderungen konnten wir durch unser aktives Forderungsmanagement erneut auf einem guten Niveau halten. Die Forderungsausfälle konnten, wie bereits in den letzten Jahren, geringgehalten werden.

2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir nutzen verschiedene Kennzahlen zur Steigerung der Leistungen im Hinblick auf Unternehmensziele. Die zentralen Ziele Wachstum und Profitabilität beziehen sich dabei auf die Kennzahlen Umsatz und das Ergebnis nach Steuern.

Die Gesellschaft verpflichtet sich, qualifizierte Mitarbeiter einzustellen und langfristig an das Unternehmen zu binden. Das Jahr 2023 haben wir genutzt, uns im Hinblick auf unser Employer Branding neuaufzustellen. In der zweiten Jahreshälfte konnten so die ersten Erfolge verzeichnet werden und die vakant gewordenen Stellen mit qualifiziertem Fachpersonal besetzt werden.

Der Ausbau der bestehenden Synergien mit der OF Mietpark GmbH & Co. KG wurde noch stärker vorangetrieben, so dass die Verschmelzung dieser Gesellschaft auf die Oppermann & Fuss GmbH mit Wirkung zum 01.01.2024 beschlossen wurde.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Geschäftsprognose und Investitionen

Die wirtschaftliche Entwicklung und das gestiegene Zinsniveau, die schon im Vorjahr zur Verunsicherung unserer Kunden geführt haben und somit zur Zurückhaltung bei Investitionen, scheinen Anfang 2024 ihren Höhepunkt erreicht zu haben. Selbst wenn die Investitionsbereitschaft vorhanden ist, werden Anschaffungen möglichst lange aufgeschoben. Trotz allem sehen wir weiterhin einen hohen aufgestauten Investitionsbedarf in der Branche, weshalb wir unter Berücksichtigung der ersten Monate des aktuellen Geschäftsjahres für unser Unternehmen eine zwar herausfordernde Lage, aber ein dennoch stabiles Ergebnis sehen.

Unter Berücksichtigung dieser Einflussfaktoren und der mit wirtschaftlicher Wirkung zum 01.01.2024 vollzogenen Verschmelzung des Geschäfts der OF Mietpark GmbH & Co. KG auf das Geschäft der Oppermann & Fuss GmbH planen wir schon allein auf Grund der Verschmelzung im aktuellen Wirtschaftsjahr mit einem Umsatz deutlich über dem Vorjahr (Umsatzwachstum: 10 % - 20 %). Die Verschmelzung wird auch das Ergebnis nach Steuern erhöhen, allerdings planen wir mit steigenden Kosten und Investitionen in Personal und IT, so dass wir ein Ergebnis nach Steuern auf etwa gleichem Niveau (+/- 500 TEUR) wie im Vorjahr annehmen.

Auch wenn es aktuell Zurückhaltung in der Investitionsbereitschaft gibt, ist die Erhöhung der Recyclingquote und die Transformation in die Investition elektrisch angetriebener Anlagen ein nicht mehr umkehrbarer Trend, so dass wir hier weiterhin ein sehr gutes Absatzpotential sehen.
Wichtige Erfolgsfaktoren sind wie bisher die bestehenden sowie die potenziellen Kundenbeziehungen, Qualität, Zuverlässigkeit, umfassender und schneller Service sowie der große Mietpark, die zu einer immer stärkeren Kundenbindung führen.

2. Risikobericht

Risikomanagement

Dem Grundsatz des Risikomanagements entsprechend, werden ein nachhaltiges Wachstum und die Generierung von Wertschöpfung bei gleichzeitiger Vermeidung und Minimierung von unangemessenen Risiken angestrebt.

Risikoklassen

Nachstehend werden Risiken beschrieben, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf die finanzielle Lage oder das Betriebsergebnis haben können. Die hier beschriebenen Risiken sind nicht notwendigerweise die Einzigen, denen das Unternehmen ausgesetzt ist. Zusätzliche Risiken, die der Geschäftsleitung unbekannt sind oder die die Geschäftsleitung als gegenstandslos betrachtet, könnten die Geschäftstätigkeit ebenfalls beeinträchtigen.

a.) Geschäftsrisiken
Das Geschäftsumfeld der Gesellschaft ist von der Konjunktur im Handel und in der Vermietung von Baumaschinen und Baugeräten beeinflusst. Die Unsicherheit ökonomischer und politischer Verhältnisse kann Auswirkungen auf die Nachfrage haben und die Erstellung von Finanzplänen und Prognosen erschweren.

b.) Personalrisiken
Es zeigt sich bei uns nach wie vor, sowie bei dem Rest der Branche, dass das Finden und Binden von qualifizierten Personal immer schwieriger wird.
Generell sehen wir uns mit unserem Mitarbeiterstamm unverändert sehr gut aufgestellt. Die Entwicklung zeigt, dass wir weiterhin qualifiziertes Fachpersonal für uns gewinnen können.

c.) Marktrisiken
Unser Unternehmen agiert in einem Markt, der kontinuierlichen Veränderungen unterworfen ist. Durch unseren Mietpark und die hohe Qualität unserer Produkte sehen wir unser Unternehmen, selbst bei einer etwas abflauenden Investitionstätigkeit, gut für die Zukunft aufgestellt.

d.) Finanzwirtschaftliche Risiken
Forderungsrisiken: Die Geschäftsleitung sieht grundsätzlich keine nennenswerten Risiken im Hinblick auf den Einzug von bestehenden Forderungen.
Zahlungsunfähigkeit: Des Weiteren sieht die Geschäftsleitung keine Risiken im Hinblick auf ihre Fähigkeit, bestehende und zukünftige Verbindlichkeiten zu begleichen.
Devisenkursrisiken: Da unsere Hauptlieferanten und Kunden sich in der Eurozone befinden, unterliegen wir keinen wesentlichen Risiken aus Fremdwährungsgeschäften.

3. Chancenbericht

Wir sehen, trotz der genannten wirtschaftlichen Entwicklungen und Schwierigkeiten der zukünftigen Entwicklung optimistisch entgegen. Dies resultiert aus unserer Auftragslage und unseren Kunden, die aus der Natursteingewinnung/Industrie, dem Tief/Erd- und Straßenbau sowie der Recyclingbranche kommen.
Die oben beschriebenen Risiken – speziell die Markt- und Geschäftsrisiken – beinhalten gleichzeitig auch Chancen für die Gesellschaft. Durch die Vielzahl der Kunden unterschiedlicher Größe und Branchen ergeben sich keine Abhängigkeiten von einzelnen Großkunden.

Quickborn, 6. März 2024
Peter Oppermann
-Geschäftsführer-

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 13.483.518,64 11.474.393,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.561,00 6.908,00
II. Sachanlagen 13.480.957,64 11.467.485,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.276.211,00 1.389.820,00
2. technische Anlagen und Maschinen 75.970,00 82.240,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.110.968,00 9.982.653,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 17.808,64 12.772,50
B. Umlaufvermögen 10.936.182,35 9.033.693,64
I. Vorräte 2.552.706,26 3.018.404,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.322.402,92 3.764.348,01
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.860.511,33 3.287.333,99
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.461.891,59 477.014,02
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.061.073,17 2.250.941,31
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.183,78 17.594,96
Summe Aktiva 24.446.884,77 20.525.682,10

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.394.410,29 12.394.410,29
I. Gezeichnetes Kapital 26.500,00 26.500,00
II. Kapitalrücklage 2.556,00 2.556,00
III. Gewinnrücklagen 178.952,15 178.952,15
IV. Gewinnvortrag 12.186.402,14 10.797.234,09
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 1.389.168,05
B. Rückstellungen 291.998,50 304.279,38
C. Verbindlichkeiten 11.760.475,98 7.826.992,43
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.050.242,72 3.602.471,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.051.554,72 904.893,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 5.998.688,00 2.697.578,12
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.005.525,75 685.283,96
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.005.525,75 685.283,96
3. sonstige Verbindlichkeiten 704.707,51 3.539.236,97
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 704.707,51 3.539.236,97
Summe Passiva 24.446.884,77 20.525.682,10

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.847.916,78 7.750.686,37
2. Personalaufwand 1.367.954,09 1.816.294,69
a) Löhne und Gehälter 1.125.654,68 1.429.919,60
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 242.299,41 386.375,09
davon für Altersversorgung 690,44 135.723,87
3. Abschreibungen 2.783.549,40 2.379.615,69
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.782.664,19 2.379.615,69
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 885,21  
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.370.083,30 930.996,96
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 27.198,83 25.027,51
5. Erträge aus Beteiligungen 1.430,00  
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 164.377,27 38.128,52
davon aus verbundenen Unternehmen 162.529,20 28.410,46
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 330.897,12 56.698,24
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 631,50 1.151.027,26
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern   147.100,00
9. Ergebnis nach Steuern 3.160.608,64 1.454.182,05
10. sonstige Steuern 4.799,00 65.014,00
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.155.809,64  
12. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 1.389.168,05

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie in den Vorjahren das Gesamtkostenverfahren gewählt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 286 IV und 288 II HGB, die für mittelgroße Kapitalgesellschaften gelten, wurde Gebrauch gemacht.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Oppermann & Fuß GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Quickborn/Krs. Pinneberg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Pinneberg
Register-Nr.: 4989

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Maschinen und Ersatzteile wurden zu Anschaffungskosten abzüglich ggf. notwendiger Abwertungen bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Hinsichtlich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf den Nettoforderungsbestandes gebildet.

Die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Steuern der vorangegangenen Jahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen.

Die Gesellschaft hatte zur Absicherung einer in der Vergangenheit erteilten Pensionszusage in den Jahren 2007 und 2008  insgesamt sechs Beteiligungen an Personengesellschaften gezeichnet. Die Beteiligungen wurden in den Geschäftsjahren 2016 und 2019 aufgrund dauernder Wertminderung auf EUR 0,00 abgeschrieben.


Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-,
Herstellungs-
kosten
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
78.224,16
0,00
9.747,66
0,00
68.476,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
78.224,16
0,00
9.747,66
0,00
68.476,50
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
1.734.211,62
7.799,65
0,00
0,00
1.742.011,27
2. technische Anlagen und Maschinen
125.161,08
0,00
13.800,00
-11.000,00
100.361,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
13.500.093,05
11.317.353,54
9.286.138,64
11.000,00
15.542.307,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
12.772,50
5.036,14
0,00
0,00
17.808,64
Summe Sachanlagen
15.372.238,25
11.330.189,33
9.299.938,64
0,00
17.402.488,94
III. Finanzanlagen





Beteiligungen
210.000,00
0,00
0,00
0,00
210.000,00
Summe Finanzanlagen
210.000,00
0,00
0,00
0,00
210.000,00
Summe Anlagevermögen
15.660.462,41
11.330.189,33
9.309.686,30
0,00
17.680.965,44

kumulierte
Abschreibung
01.01.2023
EUR
Abschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte
Abschreibung
31.12.2023
EUR
Anlagevermögen





I. Immaterielle Vermögensgegenstände





entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
71.316,16
4.340,00
9.740,66
0,00
65.915,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
71.316,16
4.340,00
9.740,66
0,00
65.915,50
II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
344.391,62
121.408,65
0,00
0,00
465.800,27
2. technische Anlagen und Maschinen
42.921,08
6.268,00
13.799,00
-10.999,00
24.391,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
3.517.440,05
2.650.647,54
2.747.746,64
10.999,00
3.431.339,95
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Sachanlagen
3.904.752,75
2.778.324,19
2.761.545,64
0,00
3.921.531,30
III. Finanzanlagen





Beteiligungen
210.000,00
0,00
0,00
0,00
210.000,00
Summe Finanzanlagen
210.000,00
0,00
0,00
0,00
210.000,00
Summe Anlagevermögen
4.186.068,91
2.782.664,19
2.771.286,30
0,00
4.197.446,80

Zuschreibung
Geschäftsjahr
EUR
Buchwert
Geschäftsjahr
31.12.2023
EUR
Buchwert
Vorjahr
31.12.2022
EUR
Anlagevermögen



I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
0,00
2.561,00
6.908,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
0,00
2.561,00
6.908,00
II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
0,00
1.276.211,00
1.389.820,00
2. technische Anlagen und Maschinen
0,00
75.970,00
82.240,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
0,00
12.110.968,00
9.982.653,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
0,00
17.808,64
12.772,50
Summe Sachanlagen
0,00
13.480.957,64
11.467.485,50
III. Finanzanlagen



Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
0,00
13.483.518,64
11.474.393,50


Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen gegenüber der alleinigen Gesellschafterin, der Crush Holding GmbH aus Darlehensgewährungen sowie gegenüber der OF Mietpark GmbH & Co. KG aus laufenden Leistungsbeziehungen. Das der Crush Holding GmbH gewährte Darlehen über TEUR 3.672 (inkl. Zinsen) wird mit 4,0% p.a. verzinst.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Geschäftsführer (EUR 29.035,83) aus laufenden Verrechnungen, Überzahlungen an Lieferanten (debitorische Kreditoren) sowie Steuererstattungsansprüche. Das Verrechnungskonto des Geschäftsführers wird mit 4,0% p. a. verzinst.

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Aufwendungen für noch nicht genommenen Urlaub 28 T€, (Vorjahr: 25 T€), Beiträge zur Berufsgenossenschaft 12 T€ (Vorjahr: 0 T€), ausstehende Kostenrechnungen 31 T€ (Vorjahr 0 T€) sowie Jahresabschlusskosten 15 T€ (Vorjahr: 11 T€).

Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren beträgt EUR 5.998.688,00 (Vorjahr: EUR 2.697.578,12). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 7.050.242,72 (Vorjahr EUR 3.602.47,50) sind durch Sicherungsübereignung der finanzierten Maschinen besichert.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat sonstige finanzielle Verpflichtungen, die sich nicht aus der Bilanz ergeben und nicht nach § 251 HGB anzugeben sind wie folgt:

Miet- und Leasingverträge bis 1 Jahr TEUR 130 Miet- und Leasingverträge 1-5 Jahre TEUR 521
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist wie im Vorjahr keine nennenswerten periodenfremden Erträge oder Aufwendungen aus.

Aufgrund des im Geschäftsjahrjahr abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrags wird ein Jahresüberschuss in Höhe von € 0,00 ausgewiesen; die Gewinnabführung beläuft sich auf einen Betrag in Höhe von € 3.155.809,64.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 25 Arbeitnehmer.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Peter Oppermann (Sportökonom und Kaufmann) geführt:

Vergütungen der Geschäftsführer

Die in § 285 Nr. 9 a.) HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der dort benannten Personen unterbleibt nach  § 286  Abs. 4 HGB.

Konzernzugehörigkeit

Die Oppermann & Fuss GmbH wurde in den Konzernabschluss der Crush Holding GmbH einbezogen.

Die Crush Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Aufgrund der Ergebnisabführung an die Organträgerin entfällt ein Vorschlag zu Ergebnisverwendung. Entsprechend wurde der Jahresabschluss zum 31.12.2023 aufgestellt.

Nachtragsberichterstattung

Der Angriff Russlands gegen die Ukraine als auch der Nahostkonflikt haben erhebliche Auswirkungen auf globale und somit auf die deutsche Wirtschaft. Die verhängten Sanktionen gegen Russland waren in Deutschland unmittelbar spürbar. Die langfristigen Konsequenzen auf die Weltwirtschaft sind kaum absehbar. Wesentliche Risiken ergeben sich aus den Lieferketten, Absatzmärkten und potenziellen Cyberangriffen. Dies kann sich somit nachteilig auf die Geschäfts-, Ertrags- und Finanzlage sowie den Cash-Flow der Gesellschaft auswirken.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

Quickborn, den 5. März 2024
Peter Oppermann (Geschäftsführer)

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 13.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers


An die Oppermann & Fuss GmbH
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Oppermann & Fuss GmbH, Quickborn – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Oppermann & Fuss GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungs­vermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Überein­stimmung mit den deutschen handels­rechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahres­abschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrecht­lichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahres­abschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ver­mögens‑, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmens­tätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres­abschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungs­vermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftiger­weise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entschei­dungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
- identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammen­hängenden Angaben;

- ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

- führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfest­stellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

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