GRÄSSLIN AUTOMATIONSSYSTEME GmbHLiquidiert
78112 Sankt Georgen im Schwarzwald, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 64.93% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
HSW Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG | 35.07% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
MAS GmbHAufgelöst | 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GRÄSSLIN AUTOMATIONSSYSTEME GmbHSankt Georgen im SchwarzwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008BilanzAKTIVA
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Grässlin Automationssysteme GmbH ist nach den Vorschriften des HGB und den sie ergänzenden Vorschriften des GmbHG unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft ist als kleine Kapitalgesellschaft einzustufen, so dass von den für diese Gesellschaften geltenden Erleichterungen Gebrauch gemacht wurde. Um die Klarheit des Jahresabschlusses zu erhöhen, wurden sämtliche Laufzeitvermerke im Anhang angegeben. Im Berichtsjahr werden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, welche eine Mezzanine-Finanzierung darstellen nicht mehr in der Position "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten", sondern in einer gesonderten Position "Mezzanine-Kapital" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich an den handels- und steuerrechtlichen Bestimmungen. Über die angewandten Bewertungsmethoden ist wie folgt zu berichten: Anlagevermögen: Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, die Sachanlagen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige und, falls erforderlich, um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für die Berechnung der planmäßigen Abschreibung wird auf Basis der steuerlichen Afa-Tabellen geschätzt. Soweit steuerlich zulässig, kam die degressive Abschreibungsmethode zur Anwendung. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträge führt. Geringwertige Wirtschaftsgüter i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG (bis 2007) wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Ab 2008 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 und EUR 1.000,00 in einen sog. GWG-Pool i.S.d. § 6 Abs. 2a EStG 2008 eingestellt und linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG (bis 2007) wird im Jahr des Zugangs der Abgang unterstellt. Von der Vereinfachungsregel des Abschnitt 44 Abs. 2 EStR wurde Gebrauch gemacht. Zugänge an beweglichen Vermögensgegenständen aus dem ersten Halbjahr sind dementsprechend mit dem vollen Abschreibungssatz und Zugänge aus der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres mit dem halben Abschreibungssatz abgeschrieben worden. Diese Vereinfachungsregel wurde auf Zugänge vor dem 1.1.2004 angewandt. Umlaufvermögen: Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Kaufteile sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich wurden Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 2 HGB vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden entsprechend dem Arbeitsfortschritt mit den anteiligen Herstellungskosten bewertet. Diese enthalten Fertigungsmaterial, Fertigungslöhne und die leistungsabhängigen Gemeinkosten. Zusätzlich zu den genannten Bewertungskomponenten werden die projektspezifischen Entwicklungskosten einbezogen. Dazu werden die erbrachten Ist-Entwicklungsstunden mit einem Lohnstundensatz des Entwicklungsbereichs bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko im Forderungsbestand ist durch die Bildung von Pauschalwertberichtigungen, die aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt wurden, angemessen berücksichtigt worden. Soweit erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen angesetzt. Rückdeckungsversicherungen sind mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital einschließlich angesammelter Überschussanteile angesetzt. Rückstellungen und Verbindlichkeiten: Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2005G bzw. 1998" von Dr. Klaus Heubeck nach der Teilwertmethode berechnet. Den Berechnungen liegt ein Rechnungszinsfuß von 6% zugrunde. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Abweichungen von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Verhältnis zum Vorjahr liegen nicht vor. C. Angaben zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: Der Gesamtbetrag der Forderungen und Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beläuft sich auf 1.226.482,40 EUR (Vorjahr: 1.249.763,90 EUR). In den sonstigen Vermögensgegenständen ist das Deckungskapital einer Rückdeckungsversicherung in Höhe von 6.482,40 EUR (Vorjahr: 9.763,90 EUR) enthalten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 1.221.083,05 EUR (Vorjahr: 1.248.428,32 EUR) enthalten, die gleichzeitig in Höhe von 785.843,05 EUR (Vorjahr: 810.229,98 EUR) Forderungen nach § 43a GmbH-Gesetz darstellen. Rechnungsabgrenzungsposten: Die Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Disagien von 37.492,00 EUR (Vorjahr: 42.505,00 EUR), deren Auflösung linear über die Laufzeit der Darlehen erfolgt. Eigenkapital: Das gezeichnete Kapital beträgt 300.000,00 DM = 153.387,56 EUR. eine Umstellung auf Euro ist noch nicht erfolgt. Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Der im Bilanzgewinn enthaltene Gewinnvortrag beträgt 153.218,82 EUR. Rückstellungen: Sonstige Rückstellungen bestehen im wesentlichen für Verpflichtungen im Arbeitnehmerbereich, Gewährleistungen, Aufbewahrungspflichten und Abschlusskosten. Mezzanine-Kapital und Verbindlichkeiten: Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 715.187,52 EUR (Vorjahr: 661.110,90 EUR) und mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren 427.200,00 EUR (Vorjahr: 1.152.760,00 EUR). Haftungsverhältnisse: Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. D. Sonstige Angaben Geschäftsführung: Zum Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr Herr Dr. Matthias Huber, Landau bestellt. Ergebnis: Das Geschäftsjahr 2008 schließt mit einem Jahresüberschuss von 174.558,03 EUR ab. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn hat sich wie folgt entwickelt:
St. Georgen, den 28. April 2009 Dr. Matthias Huber, Geschäftsführer |
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