Beweglichmacher KD GmbH
Selbe AdresseErbringung von physiotherapeutischen Dienstleistungen (ohne Ergotherapie)
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vitali Vorotnitski seit 5.4.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Marina Egorova | 34.09% |
| 34.09% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH)FrechenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022der NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH), Frechen, zur OffenlegungAktiva
Passiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022der NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH), Frechen, zur Offenlegung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022der NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH), Frechen, zur OffenlegungI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 ist nach den deutschen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des §6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden in 2022 in vollem Umfang abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Die Niederstwertvorschrift wurde beachtet. Zur Bewertung der Finanzanlagen in Fremdwährung wurde zum Stichtag der Briefkurs herangezogen. Aufgrund fehlender Ertragsperspektiven wurden zwei Beteiligungen nach § 253 (3) Satz 5 HGB bereits in den Vorjahren wegen voraussichtlich dauernder Wertminderungen abgeschrieben. Bei der einen Beteiligung erfolgten Abschreibungen in Höhe von T€ 433 auf T€ 404. Die Gründe für die voraussichtlich dauernde Wertminderung bestehen weiterhin, jedoch waren im Geschäftsjahr 2022 keine weiteren Abschreibungen vorzunehmen. Bei der anderen Beteiligung erfolgten in den Vorjahren Abschreibungen in Höhe von T€ 1.278 auf T€ 612 - die Gründe für die voraussichtlich dauernde Wertminderung bestehen auch hier weiterhin, jedoch waren im Geschäftsjahr 2022 weitere Abschreibungen von T€ 312 auf T€ 300 vorzunehmen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch individuelle Wertberichtigungen, dem allgemeinen Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch pauschale Wertberichtigung in Höhe von 0,2 % Rechnung getragen. Forderungen in ausländischer Währung werden gemäß § 256 a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die unterjährige Zugangsbewertung erfolgte zum Briefkurs. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet. Die Währungsguthaben wurden ebenfalls mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die aktiven latenten Steuern sind saldiert gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 und 2 HGB ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen entsprechen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung wurden gemäß § 256 a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die unterjährige Zugangsbewertung erfolgte zum Geldkurs. III. Angaben zur Bilanz 1. Allgemeines Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen € 1.760.429,33 (31.12.2021: € 2.842.511,77) auf übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. Von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen € 359.661,93 (31.12.2021: € 639.473,36) auf übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände. 2. Anlagevermögen Eine Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens (Anlagespiegel) ist nachfolgend dargestellt. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. 3. Finanzanlagen Unter den übrigen Finanzanlagen sind solche an Gesellschafter in Höhe von € 130.001,00 (31.12.2021: € 130.001,00) enthalten. 4. Weitere Aktivposten Unter den übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 0,00 (31.12.2021: € 16.651,11) ausgewiesen. 5. Eigenkapital Aufgrund der Aktivierung latenter Steuern besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB i. H. v. € 31.570,00 (31.12.2021: € 27.030,00). Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022
6. Verbindlichkeiten Es bestehen teilweise handels- und branchenübliche Eigentumsvorbehalte hinsichtlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. 7. Latente Steuern, Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es werden aktive latente Steuern in Höhe von € 31.570,00 (31.12.2021: € 27.030,00) angesetzt. Der Ausweis erfolgt saldiert gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 und 2 HGB.
Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungen bestehen im branchenüblichen Umfang. Für erfahrungsgemäß erwartete Inanspruchnahmen wurde eine Rückstellung gebildet. Die finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Versicherungsverträgen betragen rund T€ 40. Davon sind:
Die finanziellen Verpflichtungen aus Bestellobligo für das Vorratsvermögen betragen rund T€ 7.000. Zur Finanzierung von Investitionen werden Leasingverträge zur Stärkung der Liquidität abgeschlossen; der daraus resultierende zukünftige finanzielle Aufwand ist in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Unter den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind Zinserträge von Gesellschaftern in Höhe von € 5.200,00 (2021: € 6.385,56) ausgewiesen. In den Abschreibungen auf Finanzanlagen sind außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 (3) S. 5 HGB in Höhe von € 312.400,00 (2021: € 0,00) enthalten. Im Geschäftsjahr 2022 sind Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung und Bedeutung im Rohergebnis aus Währungsgewinnen in Höhe von T€ 198 sowie aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen von T€ 42 enthalten. Entsprechende Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus Abschreibungen auf Forderungen in Höhe von T€ 736 sowie aus Währungsverlusten in Höhe von T€ 249 und in den Abschreibungen auf Finanzanlagen aus außerplanmäßigen Abschreibungen von T€ 312 enthalten In den Erträgen aus der Währungsumrechnung sind unrealisierte Erträge nach § 256a HGB von T€ 77 (2021: T€ 106) enthalten. V. Sonstige Angaben 1. Zahl der Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer stellt sich wie folgt dar:
2. Gesellschaftsorgane Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2022 war:
Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Zum 31. Dezember 2022 hat die NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH) langfristige Forderungen an den Geschäftsführer in Höhe von € 130.000,00 (31.12.2021: € 130.000,00), die mit 4% p.a. verzinst werden und ab 2025 getilgt werden sollen. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine Tilgung von € 5.200,00. Der Ausweis erfolgt unter Aktiva A.III.3. "übrige Finanzanlagen". Es besteht eine weitere kurzfristige Kontokorrentforderung an den Geschäftsführer in Höhe von € 0,00 (31.12.2021: € 16.651,11), die mit 4% p.a. verzinst wird. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine Tilgung von € 16.651,11. 3. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Der Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2022 umfasst:
Gemäß § 293 Abs. 1 Nr. 1 HGB ist das Unternehmen von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit. 4. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres/Berichterstattung nach § 264 Abs. 2 HGB Die Exportmöglichkeiten von Landmaschinen und industriellen Anlagen nach Belarus und in die russische Föderation haben sich ab 2022 auf Grund der angespannten politischen Lage in Folge der Ukrainekrise weiter verschlechtert. Allerdings wird auf Grund der hohen Nachfrage nach Landmaschinen in 2023 und 2024 noch mit deutlich steigenden Umsätzen und Ergebnissen gerechnet. Beginnend im Laufe des Geschäftsjahres 2024 wird ab 2025 durch die verschärften Sanktionen und durch nachlassende Nachfrage nach Produkten aus den USA und der EU bei den Kunden der Gesellschaft mit einem starken Umsatzrückgang und nur noch niedrigen positiven Ergebnissen gerechnet. Das bisherige Geschäftsmodell der Gesellschaft ist in Frage gestellt. Auf Grund der aktuellen Liquiditätslage und der Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sieht die Geschäftsführung mittelfristig grundsätzlich kein Risiko für den Fortbestand der Gesellschaft. Ein Fortbestandsrisiko ist allerdings in der schwierigen Zusammenarbeit mit den Geschäftsbanken zu sehen, die keine Geschäftsverbindung zu einer Gesellschaft mehr aufrecht erhalten wollen, die noch aktiv in Belarus oder der russischen Föderation tätig ist. Es wird im Übrigen wird auf die Darstellung im Lagebericht verwiesen.
Frechen, den 28. Mai 2025 Geschäftsführer Vitali Vorotnitski Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022der NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH), FrechenI. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS 1. Geschäftsmodell des Unternehmens NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH) ist ein Unternehmen, das im Bereich Export-Import tätig ist. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb von landwirtschaftlichen Maschinen und Industrieanlagen aller Art, sowie die Erbringung sonstiger damit zusammenhängender Leistungen wie Beratung, Engineering, Lieferung, technische Betreuung, Service vor Ort. Wir verstehen uns als ein Unternehmen, das eine komplette technische Lösung für unsere Kunden aus einer Hand anbietet. Unsere Ziele erreichen wir über eine effiziente Zusammenarbeit mit unseren Partnern bzw. Herstellern von Maschinen und Anlagen sowie mittels unserer Präsenz auf den Märkten durch ein eigenes Netz von Tochterunternehmen (in Belarus und Russland), eine Repräsentanz durch ein Büro in Minsk, Belarus, und durch Partnerschaften mit lokalen Unternehmen vor Ort. Unsere Absatzmärkte sind die GUS-Länder, hier v. a. die Länder Belarus und die Russische Föderation. 2. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen tätigt keinerlei eigene Produktentwicklung. II. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2022 war das Jahr des Beginns des Krieges zwischen der Ukraine und Russland. Der Kriegsausbruch bedeutete den Beginn einer neuen Ära und den Zusammenbruch aller bisherigen Geschäftsbeziehungen zwischen Russland, Belarus und den westlichen Ländern. Dies ist ein dramatisches und epochales Ereignis, das sich direkt auf die Tätigkeit unseres Unternehmens auswirkte. Im Jahr 2022 teilte uns CNH Industrial, unser Hauptpartner, mit, dass die Zusammenarbeit bei der Lieferung von Maschinen und Ersatzteilen für den belarussischen und russischen Markt eingestellt wird. AMAZONE setzte seine Arbeit auf dem GUS-Markt fort, wobei die Aktivitäten unter anderem aufgrund der Sanktionsbeschränkungen erheblich eingeschränkt wurden. Im Vergleich zu diesem Ereignis sind andere Faktoren, die die Geschäftstätigkeit des Unternehmens beeinflussen, von untergeordneter Bedeutung. 2. Geschäftsverlauf Nach der Einstellung der Lieferungen durch unseren Hauptpartner CNH Industrial sowie der Einschränkung der Zusammenarbeit durch einen weiteren wichtigen Partner, AMAZONE, waren wir angesichts der ständig zunehmenden Beschränkungen gezwungen, nach Alternativen für die Fortsetzung unserer Aktivitäten im Bereich der Lieferung von für den Export zugelassenen Landmaschinen und Ersatzteilen auf den Markt von Belarus und Russland zu suchen. Wir haben uns zunächst auf die Lieferung von Mähdreschern konzentriert und nach alternativen Lieferanten, auch aus dem Sekundärmarkt, gesucht, indem wir Maschinen und Ersatzteile von Händlern in EU-Ländern gekauft haben. Dies hat die Bearbeitungszeiten für Bestellungen erheblich verlängert und unsere Wettbewerbsfähigkeit auf den Außenmärkten beeinträchtigt. Andererseits verzeichneten wir einen ausreichenden Auftragseingang sowohl von unseren Stammkunden als auch von Neukunden. Wir führten dies auf die Unsicherheit auf dem Markt und den Wunsch der Kunden zurück, in hochtechnologische Produkte zu investieren, deren Angebot angesichts des Rückzugs der Hersteller aus dem russischen und belarussischen Markt deutlich zurückgegangen war. Unter diesen Umständen gelang es uns, deutliche Umsatzzuwächse in 2022 zu erzielen. Der Jahresergebnis 2022 sank trotz der gestiegenen Umsätze allerdings vor allem infolge stark erhöhter Ausgangsfrachten und aufgrund notwendiger Wertberichtigungen auf Beteiligungen und Forderungen im Vergleich zum Vorjahr um TE 740 auf einen Jahresfehlbetrag von TE 55. Damit liegt das Jahresergebnis und das Ergebnis vor Steuern in Folge der hohen notwendigen Wertberichtigungen entgegen der Prognose deutlich unter dem Vorjahr. Die Prognose war auf Grund der Umsatzsteigerungen noch von einem steigenden positiven Ergebnis vor Steuern ausgegangen. Daher ist das Ergebnis aus Sicht der Geschäftsführung trotz der schwierigen Rahmenbedingungen nicht zufriedenstellend. Außerdem waren wir im Geschäftsjahr 2022 aufgrund von Lieferengpässen bei Ersatzteilen nicht in der Lage, unsere Verpflichtungen aus Gewährleistungen zu erfüllen. In diesem Zusammenhang haben wir eine Reihe von Kunden verloren, die zu alternativen Lieferanten gewechselt sind. Dieser Trend setzte sich auch in den folgenden Jahren fort. 3. Lage a. Ertragslage
Da die Umsatzerlöse durch die seit Beginn der Ukrainekrise hohe Nachfrage um 45 % gestiegen sind und der Materialaufwand sich nahezu proportional entwickelt hat, konnte der Rohertrag um TE 1.213 gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um TE 179 gesunken, da im Vorjahr Verbindlichkeiten ausgebucht werden konnten. Die Personalaufwendungen sind im Wesentlichen auf Grund geringerer Tantiemen um TE 196 niedriger als im Vorjahr. Der verbesserte Rohertrag wird vor allem durch die um TE 1.642 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen überkompensiert. Hier spielen vor allem die um TE 740 erhöhten Einzelwertberichtigungen auf Forderungen und die um TE 645 gestiegenen Ausgangsfrachten eine Rolle. Außerdem verringerte sich das Finanzergebnis infolge notwendiger Abschreibungen auf Finanzanlagen um TE 313. Da die Abschreibungen auf Finanzanlagen und Forderungen gegen verbundene und Beteiligungsunternehmen sich steuerlich nicht auswirken, hat sich der Ertragsteueraufwand sogar um TE 15 geringfügig erhöht, obwohl das Ergebnis vor Steuern sich von TE 995 auf TE 270 um TE 725 verschlechtert hat. Das Ergebnis nach Steuern verminderte sich um TE 740 von TE 685 auf - TE 55. Die Eigenkapitalrentabilität vor Steuern hat sich von 15,28 % auf 4,18 % reduziert und die Umsatzrentabilität bezogen auf das Jahresergebnis vor Steuern ist von 6,1 % auf 1,1 % deutlich gesunken. b. Finanzielle Leistungsindikationen Die Unternehmensteuerung erfolgt über die Kontrolle von folgenden Indikatoren:
c. Finanzlage Die Finanzierung der laufenden Geschäfte war zu jeder Zeit sichergestellt. Zum Abschlussstichtag war eine fristenkongruente Finanzierung des Unternehmens gegeben. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist somit noch als ausgesprochen gut und stabil einzustufen. Hinsichtlich der sanktionsbedingten Risiken, die sich aus der Zusammenarbeit mit den Banken ergeben, wird auf die Abschnitte III. und IV. in diesem Lagebericht verwiesen. Die Anlagendeckung (Eigenkapital/Anlagevermögen) hat sich von 430 % auf 513 % verbessert. Die Nettoverschuldung (Fremdkapital - flüssige Mittel) hat sich von TE 1.721 auf TE 1.445 verringert und die Liquidität 2. Grades (Flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen / kurzfristiges Fremdkapital) hat sich von 179 % auf 133 % reduziert. d. Vermögens- und Kapitalstruktur
Das Vermögen der Gesellschaft hat sich um TE 986 auf TE 12.241 im Vergleich zum Vorjahresstichtag erhöht. Ursache dafür sind vor allem die flüssigen Mittel, die um TE 1.317 gestiegen sind. Im Übrigen haben sich die Vorräte stichtagsbedingt durch geleistete Anzahlungen um TE 2.328 erhöht und die Forderungen um TE 2.403 vermindert. Dabei haben sich vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen u.a. auch durch erforderliche Wertberichtigungen von insgesamt TE 736 vermindert. Auch die Beteiligungen wurden mit TE 312 abgeschrieben.
Das sehr hohe Eigenkapital hat sich durch den Jahresfehlbetrag um TE 55 auf TE 6.448 verringert. Die ebenfalls sehr hohe Eigenkapitalquote ist von 57,8 % auf 52,7 % gesunken. Bei der Entwicklung des Fremdkapitals ist insbesondere die Erhöhung der sonstigen Verbindlichkeiten auffällig. Dabei handelt es sich um kreditorische Debitoren, die unter anderem durch erforderliche Rückzahlungen von erhaltenen Anzahlungen an Kunden entstanden, die auf Grund nicht zu realisierender Aufträge zu leisten waren. Dadurch hat sich der Verschuldungsgrad (Fremdkapital/Eigenkapital) von 73 % auf 89 % erhöht. III. PROGNOSEBERICHT Wir werden auch in den Jahren 2023-2024 noch eine akzeptable Umsatzleistung erzielen können. Die Margen werden aufgrund der langen Lieferkette und der Zwischenzulieferer ständig sinken. Die EU-Handelsbeschränkungen für Belarus und Russland werden sich verschärfen. Die Liste der für den Export erlaubten Waren wird ständig gekürzt werden. Wir werden mit Einschränkungen seitens der Banken bei Zahlungen für Warenexporte konfrontiert sein, was sich ebenfalls negativ auf unser Geschäft auswirken wird. Gleichzeitig wird der Wettbewerb durch chinesische und andere Maschinenlieferanten auf unseren Absatzmärkten zunehmen. Wir werden in den Jahren 2024-2025 gezwungen sein, erhebliche Kostensenkungen vorzunehmen, da uns bewusst ist, dass ein Anstieg der Umsätze unwahrscheinlich ist. Wir planen, unsere Repräsentanz in Weißrussland im Jahr 2025 zu schließen und an der Eintreibung von Forderungen unserer Tochtergesellschaften zu arbeiten, wenn wir in der Lage sein werden, Zahlungen aus Weißrussland und Russland über die Banken zu erhalten. Wir prognostizieren für 2023 noch einen Umsatzanstieg auf Grund der situationsbedingt hohen Kundennachfrage von mehr als 50 % und erwarten auch ein hohes positives Ergebnis vor Steuern von mehr als 5 % vom Umsatz. Das Umsatzwachstum wird in erster Linie auf den Anstieg der Preise für landwirtschaftliche Maschinen und Geräte zurückzuführen sein. Für 2024 wird ein Rückgang des Umsatzes auf das Niveau von 2022 erwartet, das Ergebnis vor Steuern sollte allerdings deutlich höher sein. Die Ergebnisse für 2023 und 2024 könnten durch einen Wertberichtigungsbedarf in noch unbekannter Höhe allerdings auch negativ werden. In 2025 wird auf Grund der Sanktionen der bisherige Geschäftsbetrieb nur noch eingeschränkt möglich sein. Die Repräsentanz in Minsk wird geschlossen. Es sollte trotzdem möglich sein, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erwirtschaften. Hinzuweisen ist darauf, dass im Kontext mit den Sanktionen sich die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Geschäftsbanken immer schwieriger gestaltet und daher eine erhebliche Unsicherheit besteht, ob eine Fortführung des Unternehmens möglich ist, da die Abwicklung des Zahlungsverkehrs u. U. nicht mehr durchgeführt werden kann. IV. Risikobericht 1. Branchen- und marktspezifische Risiken Obwohl die Lieferung von Landmaschinen aus der EU auf die Märkte Russlands und Weißrusslands nur teilweise eingeschränkt wurde und praktisch das gesamte Maschinensortiment geliefert werden kann, ist die allgemeine Politik gegenüber EU-Unternehmen auf dem weißrussischen und russischen Markt durch administrative Beschränkungen gekennzeichnet. Auch das Ersatzteilesortiment ist von den Auswirkungen der Sanktionen betroffen und weist daher eine erhebliche Einschränkung auf. Leider ist das Unternehmen zurzeit nicht in der Lage, die Kundenanfragen zu erfüllen. Die ständigen Probleme mit der Erfüllung von Gewährleistungsverpflichtungen aufgrund von Maschinenausfällen und der Unmöglichkeit, diese aufgrund fehlender Ersatzteile zu beheben, sind besorgniserregend. Nach Ausbruch des Krieges haben wir keine Lieferungen von Industrieausrüstung mehr durchgeführt, mit Ausnahme von bereits abgeschlossenen Verträgen und wenn die Lieferung der Waren nicht unter die Beschränkungen fällt. Für das Jahr 2023 und die Zeit danach bis zum Ende des Krieges und der Aufhebung der Beschränkungen sehen wir keine Aussichten für die Lieferung von Industrieausrüstung. Aufgrund der geltenden Sanktionsbeschränkungen ist es dem Unternehmen nicht möglich, die Gewährleistungspflichten für die gelieferte Industrieausrüstung zu erfüllen. Die Tatsache, dass die Waren nicht direkt vom Hersteller, sondern über einen Zwischenhändler in Gestalt eines europäischen Händlers geliefert werden, erschwert die Prozesse erheblich und verringert unsere Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt. Wir haben einen unserer wichtigsten Wettbewerbsvorteile auf dem Markt, nämlich den Status als offizieller Partner des Herstellers, verloren. Wir stellen fest, dass der Wettbewerb an Intensität zugenommen hat. Dies ist zum einen auf die Präsenz von Unternehmen mit ähnlichen Angeboten zurückzuführen, zum anderen auf neue Unternehmen, die Waren aus China, Indien, Brasilien und anderen Ländern anbieten. Darüber hinaus hat sich die finanzielle Lage der Kunden seit Beginn des Krieges erheblich verschlechtert - die Zahlungsfähigkeit ist gesunken. Vor dem Hintergrund steigender Preise für unsere Angebote sind die Risiken einer erheblichen Einschränkung unserer Geschäftstätigkeit deutlich gestiegen. 2. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Zusammenarbeit mit Banken hat sich aufgrund der geltenden Sanktionen erheblich erschwert. Aufgrund der Beschränkungen seitens europäischer Banken rechnen wir mit einem erheblichen Zahlungsausfallrisiko seitens unserer Kundschaft. In Einzelfällen kann es vorkommen, dass bereits gelieferte Waren aufgrund von Beschränkungen, die nach der Lieferung eingeführt wurden, vom Kunden nicht bezahlt werden können. Dies ist insbesondere der Fall, wenn die Waren vor Kriegsbeginn mit Zahlungsaufschub geliefert wurden. Außerdem besteht eine hohe Unsicherheit hinsichtlich von weitergehenden, u. U. bestandsgefährenden Risiken in der Zusammenarbeit mit Kreditinstituten, die die Geschäftsverbindung mit Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen zu Russland und Belarus unterhalten, nicht fortsetzen wollen. Das könnte bedeuten, dass wir den Geschäftsbetrieb in der bisherigen Form ebenfalls nicht fortführen können. Dennoch ist die Liquiditätslage unseres Unternehmens im Übrigen weiterhin als gut zu bezeichnen. Wie in den Vorjahren verfolgt das Unternehmen eine sehr konservative Risikopolitik im Finanzbereich. Zu beachten ist, dass Währungsrisiken bestehen, wenn die Preise nicht auf Euro-Basis vereinbart werden. 3. Chancenbericht Wir werden dank unserer Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und Präsenz auf dem lokalen Markt weiterhin auf dem Markt konkurrieren, insbesondere mit den wachsenden Wettbewerbern in unserem Segment. Seit 2022 ist ein neues Servicezentrum unserer Tochtergesellschaft im Bezirk Minsk in Betrieb. Darüber hinaus wurde ein Vertriebs- und Servicezentrum an der Autobahn M1 Brest-Moskau eröffnet. Das Servicezentrum in Minsk ist modern ausgestattet und verfügt über einen Ausstellungsraum für den Verkauf von Geräten, professionelle Reparaturwerkstätten und ein großes Ersatzteillager. Die Gesamtfläche des Zentrums beträgt rund 3000 m 2. Gleichzeitig ist jedoch zu beachten, dass die Möglichkeiten für eine Ausweitung unserer Aktivitäten auf dem belarussischen und russischen Markt ab 2022 erheblich eingeschränkt sind. Die Wettbewerbsfähigkeit der von uns gelieferten Produkte hat sich aufgrund von Beschränkungen und Sanktionen sowie der Zulassung billiger Produkte aus China auf den Markt erheblich verschlechtert. Wir sehen für uns keine Wachstumschancen auf diesen Märkten. Daher werden wir uns trotz der grundsätzlich bestehenden Chancen wohl gezwungen sehen, die Niederlassungen in Minsk zu schließen. V. RISIKOBERICHTERSTATTUNG ÜBER DIE VERWENDUNG VON FINANZINSTRUMENTEN Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen ein Liquiditätsrisiko wird für größere Fertigungsaufträge ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldausgänge und -eingänge vermittelt. Bevor eine neue Geschäftsbeziehung eingegangen wird, überprüfen wir stets die Bonität der Kunden. Unsere Geschäfte mit den Kunden werden bezüglich der Zahlungsbedingungen vertraglich so geregelt, dass die Risiken dadurch gedeckt sind, dass wir entweder erst nach 100%iger Anzahlung durch den Kunden die Ware an ihn ausliefern oder aber dass wir erst nach bestätigtem Bankakkreditiv die Waren versenden. Bankakkreditive sind aktuell infolge der Sanktionen jedoch nicht erhältlich. Den Währungsrisiken bei einzelnen Geschäften tragen wir durch entsprechende Kalkulation Rechnung.
Frechen, den 28. Mai 2025 Vitali Vorotnitski, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers zu dem vollständigen Jahresabschluss und LageberichtBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH), Frechen Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH), Frechen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der NGF Trade GmbH (vormals: SV Maschinen GmbH), Frechen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Ich verweise auf Angaben unter Abschnitt V.4 im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt III. und IV. 2 des Lageberichts, in denen der gesetzliche Vertreter beschreibt, dass ab 2024 durch die verschärften Sanktionen und durch nachlassende Nachfrage nach Produkten aus den USA und der EU bei den Kunden der Gesellschaft mit einem starken Umsatzrückgang und nur noch niedrigen positiven Ergebnissen gerechnet und das bisherige Geschäftsmodell der Gesellschaft in Frage gestellt wird. Auf Grund der aktuellen Liquiditätslage und der Eigenkapitalsituation der Gesellschaft sieht die Geschäftsführung mittelfristig grundsätzlich kein Risiko für den Fortbestand der Gesellschaft. Ein Fortbestandsrisiko ist allerdings in der schwierigen Zusammenarbeit mit den Geschäftsbanken zu sehen, die keine Geschäftsverbindung zu einer Gesellschaft mehr aufrecht erhalten wollen, die noch aktiv in Belarus oder der russischen Föderation tätig ist. Wie in Abschnitt V. 4 im Anhang sowie in Abschnitt III. und IV. 2 des Lageberichts dargelegt, deuten diese Ereignisse und Gegebenheiten auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hin, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Meine Prüfungsurteile sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Wesel, den 28. Juni 2025 Dr. Dirk Fey, Wirtschaftsprüfer Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 16.07.2025 der SV Maschinen GmbH, Frechen Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 zum 31. Dezember 2022 in der von Herrn Dr. Dirk Fey, Wirtschaftsprüfer, Wesel, mit Bestätigungsvermerk vom 28. Juni 2025 geprüften Fassung wird hiermit festgestellt. Die Gesellschafterversammlung beschließt, den sich zum 31. Dezember 2022 ergebenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
gez. Marina Egorova gez. Vitali Vorotnitski |
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