Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
NIKA OPTICS GmbH
Auf dem Meer 1, 56333 Winningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Messerschmidt seit 25.6.2025 | Geschäftsführer |
Peggy Langenstein seit 3.3.2023 | Prokura |
Alexandra Klein seit 3.3.2023 | Prokura |
Niccolò Bencivenni seit 1.12.2022 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ESSILOR INTERNATIONAL S.A.S. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
NIKA OPTICS GmbHWinningenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2023A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Kerngeschäft der Gesellschaft ist der Vertrieb von Brillengläsern sowie das Einschleifen und Montieren dieser in Kundenaufträgen in eigener Werkstatt. Die Geschäftstätigkeit ist ausgerichtet auf den Großhandel für Brillenfassungen, Sonnenbrillen, Brillengläsern und augenoptischen Geräten samt Zubehör. Des Weiteren bietet die Gesellschaft Beratungsdienstleistungen an Augenoptiker und die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte an. Die Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ESSILOR GmbH (aufgrund Verschmelzung der Optic Germany Holding GmbH), welche wiederrum eine Tochtergesellschaft der Essilor International SAS ist. Diese ist eine Tochtergesellschaft der Essilor Luxottica S.A., Charenton-le-pont/ Frankreich, und wird in deren Gesamtkonzernabschluss einbezogen. B. WIRTSCHAFTSBERICHT 1. Branchenentwicklung Deutsche augenoptische Industrie mit einem Umsatzplus von 1,0 Prozent in 2023 Die deutsche augenoptische Industrie konnte im Jahr 2023 ein Umsatz-Plus von 1,0 Prozent verbuchen; absolut belief sich der Umsatz auf 4,92 Milliarden Euro. Das Inlandsgeschäft lag mit einem Wert von 2,45 Milliarden Euro um 1,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz im Exportgeschäft erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 2,47 Milliarden. Unabhängig von kurzfristigen Entwicklungen der Branche stehen alle Zeichen mittel- und langfristig auf Wachstum (Quelle: Industrieverband Spectaris e.V.). 2. Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren Das operative Geschäft der Gesellschaft wird im Wesentlichen anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern gesteuert. 3. Geschäftsverlauf Der Umsatz entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,9% positiv, wodurch der handelsrechtliche Rohertrag (Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwand) um 16,5% von 11.662 TEUR auf 13.580 TEUR gestiegen ist. Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erhöhte sich um 2.343 TEUR auf 8.085 TEUR und entspricht damit der letzten Prognose. Ursächlich hierfür war der Abbau von Kosten, insbesondere im Bereich der Materialaufwendungen, zusammen mit höheren Zinserträgen aus der Cash-Pooling-Vereinbarung. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Ertragslage Mit einem Anstieg von 2,9% zum Vorjahr entwickelte sich der Umsatz besser als geplant. Die Materialeinsatzquote hat im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent-Punkte auf 48,2% abgenommen. Der betriebswirtschaftliche Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich auf 13.398 TEUR (VJ: 11.504 TEUR). Die Personalkosten (Personalaufwand) sind um 4,1% im Vergleich zum Vorjahr (2.807 TEUR) gestiegen. Zum Jahresende 2023 beschäftigte NIKA 72 (VJ: 67) Personen. Im Jahresdurchschnitt waren 70 (VJ: 69) Mitarbeiter beschäftigt. Bei steigendem Umsatz liegt die Personalkostenquote mit 11,3% zum Vorjahresniveau (VJ: 11,2%). Insgesamt betragen die operativen Betriebsaufwendungen (Personalkosten, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen abzüglich sonstiger betrieblicher Erträge vor periodenfremden Aufwendungen und Erträgen) 5.962 TEUR nach 5.785 TEUR in 2022 und haben sich damit proportional entwickelt (23,1% zu 23,0% im Vorjahr). Insgesamt steigt das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um 40,7% auf 8.085 TEUR (VJ: 5.741 TEUR) und übertrifft damit die Erwartungen. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich deutlich um 1.845 TEUR auf 23.451 TEUR; relativ um 8,5%. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft Essilor GmbH (+ 2.071 TEUR) aufgrund des ab 2021 beschlossenen Ergebnisabführungsvertrages bei gleichzeitiger Erhöhung der Cashpool- Forderungen gegen die Essilor International SAS (+1.204 TEUR), zusammen mit gestiegenen Vorräten (+503 TEUR). Aufgrund gestiegener Verbindlichkeiten zum Jahresende bei gleichbleibendem Eigenkapital hat sich die Eigenkapitalquote von 22,0% auf 20,2% vermindert. Die positive Eigenkapitalquote sichert nachhaltig die Rahmenbedingungen für ausreichende und kostengünstige Finanzierungen im Anlage- und Umlaufvermögen. Die kurzfristigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen) liegen insgesamt mit 2.047 TEUR um 100 TEUR unter dem Vorjahresniveau (2.147 TEUR). Innerhalb der sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von verbundenen Unternehmen (226 TEUR; VJ: 377 TEUR) sowie ausstehende Rechnungen von Dritten inkl. Abschluss- und Prüfungskosten (251 TEUR; VJ: 271 TEUR) gesunken. Die Liquiditätsüberschüsse wurden dem Cash-Pooling des Mutterkonzerns zugeführt. Für einen zukünftigen Finanzmittelbedarf steht ausreichend Liquidität zur Verfügung. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich i.H.v. 15.814 TEUR (VJ: 13.956 TEUR) betragen 67,4% (VJ: 64,6%) der Bilanzsumme. Der Anstieg ist größtenteils auf die Ergebnisabführungsverpflichtung gegenüber der Muttergesellschaft zurückzuführen. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Finanzlage Die NIKA OPTICS GmbH erwirtschaftete eine Umsatzrentabilität von 31,3% (VJ: 22,8%) bezogen auf das Ergebnis vor Ertragsteuern. Dies ist im Wesentlichen auf den gesunkenen Materialaufwand zurückzuführen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 6.177 TEUR (VJ: -662 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist durch die Anzahlungen für die Investitionen im Anlagevermögen negativ und beträgt -48 TEUR (VJ: -15 TEUR). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist durch die Gewinnabführung an die Gesellschafterin mit -6.264 TEUR negativ (VJ: 0 TEUR). Die zahlungswirksame Veränderung beläuft sich somit aus -136 TEUR. Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2023 betragen 699 TEUR (VJ: 834 TEUR). Mit den vorhandenen liquiden Mitteln war NIKA daher ohne Aufnahme fremder Mittel in der Lage alle Verbindlichkeiten aus dem laufenden Cash-Flow zu bedienen. Insgesamt sind wir auch 2023 mit der Umsatzentwicklung und dem Ergebnis sehr zufrieden. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden. C. Chancen und Risikobericht Die Chancen und Risiken sind ihrer Bedeutung nach absteigend sortiert. Durch die Einführung neuer Produkte in den Bereichen Brillenglas und Brillenfassung ergeben sich generell auch für 2024 wieder breitgefächerte Chancen. Die aktuell hohe Inflation wirkt sich zwar negativ auf das Konsumverhalten aus, jedoch entwickeln sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 bei NIKA entgegen diesem Trend positiv. Risiken ergeben sich grundsätzlich aus nachteiligen Marktentwicklungen, beispielsweise aus dem Eintritt neuer Anbieter. Durch die vorhandene Vertriebs- und Kundenstruktur sehen wir uns gut aufgestellt. Das Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine hohe Lastschriftquote als begrenzt einzustufen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sie sich in der Anfangsphase größerer neuer Geschäftsbeziehungen über die Bonität unserer Kunden. Einzelne Ausfälle insbesondere auf Grund von Insolvenzen können zwar nicht völlig ausgeschlossen werden, das Risiko insgesamt wird den Erfahrungen folgend dennoch als begrenzt eingeschätzt. Der Wareneinkauf erfolgt hauptsächlich bei unseren verbundenen Unternehmen im In- und Ausland. Nennenswerte Währungsrisiken bestehen aufgrund der überwiegenden Fakturierung in der Währung EURO nicht. Fällige Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen vorgenommen. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind, Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. D. Prognosebericht Auf Grund der demographischen Entwicklung und der damit verbundenen zunehmenden Anzahl an Fehlsichtigen gehen wir davon aus, dass die augenoptische Branche auch in den nächsten Jahren im Volumen wachsen wird. Weitere Indikatoren für eine volumenmäßig wachsende Branche sind der ausbaufähige Anteil von Trägern getönter Gläser und Bildschirmarbeitsplatzbrillen unter den Brillenträgern. Die Umsatzentwicklung wird weiterhin durch die Vertriebsformen beeinflusst. Seit Jahren sinkt die Anzahl der traditionellen augenoptischen Fachgeschäfte kontinuierlich und die Filialbetriebe wachsen deutlich stärker. Auch in der Zukunft ist von dieser Entwicklung auszugehen und diese Entwicklung wird den Durchschnittserlös der Industrie tendenziell senken. Für zusätzliche Unsicherheiten sorgt der Einfluss der sehr hohen Inflation auf das Verbraucherverhalten sowie die allgemeine Kostenentwicklung. NIKA stellt sich auf diese Marktverhältnisse und Unsicherheiten ein, indem sie weiterhin die traditionellen Augenoptiker unterstützt und neue attraktive Gläser und Fassungen forciert sowie Neukundenakquise betreibt. Für das Jahr 2024 planen wir mit einem leicht steigenden Umsatz und einem leicht sinkenden Ergebnis vor Zinsen und Steuern.
Winningen, den 24. April 2024 Die Geschäftsführung Herr Michael Seibel Herr Niccolo Bencivenni Herr Alex Versteeg BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023(Vorjahr zum Vergleich)
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften Die Firma NIKA OPTICS GmbH mit Sitz in Winningen ist im Handelsregister B des Amtsgericht Koblenz (HRB 3897) eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Aufgrund des Abschlusses eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der beherrschenden Gesellschafterin mit Gültigkeit ab dem Geschäftsjahr 2021, wird das Eigenkapital unverändert mit TEUR 4.748 ausgewiesen. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 entspricht somit dem Gewinnvortrag von TEUR 4.546 aus 2020. Das Jahresergebnis von TEUR 8.336 wird dem Verrechnungskonto der Alleingesellschafterin gutgeschrieben und erhöht damit die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Steuerlich schuldet die Alleingesellschafterin die Ertragsteuern, so dass wie im Vorjahr keine Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen werden. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren bewertet. Bei dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 14 Jahren. Bei dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Sonstige Ausleihungen betreffen die Kaution für das angemietete Büro- und Verwaltungsgebäude. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederwertprinzips angesetzt. Die Bewertung erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis i. S. d. § 256 S. 2 i. V. m. § 240 Abs. 4 HGB. Gleichartige Handelswaren werden i. S. d. § 240 Abs. 4 HGB in Gruppen zusammengefasst. Für Bestandsrisiken werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen (Kundenzahlungen) werden gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die übrigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt, bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Abzug angemessener Einzelwertberichtigungen. Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt. Latente Steuern auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz werden nicht angesetzt, da von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht Gebrauch gemacht wird. Die Unterschiede resultieren im Wesentlichen aus Differenzen bei den Rückstellungen, in Höhe von TEUR 421 für Pensionen. Das gezeichnete Kapital ist voll erbracht und wird zum Nennwert ausgewiesen. Die Pensionsrückstellung besteht wie im Vorjahr für Pensionszusagen an zwei ausgeschiedene Geschäftsführer und ist mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Ermittlung berücksichtigt wurden zukünftige Kostensteigerungen mit einem Rententrend von 2,00% bzw. 0,00%, Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Fluktuationen mit 0,00%. Bewertet wurde nach der Barwertmethode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Es wird ein fristenkongruenter, durchschnittlicher Marktzins der letzten zehn Jahre mit einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren zur Berechnung der Pensionsverpflichtungen verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Unverändert wird eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Unter Zugrundelegung des sich auf den 31. Dezember 2023 ergebenden Zinssatzes von 1,82% (im Vorjahr 1,78%) ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 641. Diese liegen um TEUR 16 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der auf den 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes von 1,72% (im Vorjahr 1,43%) ergeben hätte. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im Finanzergebnis erfasst. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen) nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, die ursprünglich auf fremde Währung lauten und eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr haben, wurden diese zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag gem. § 256a S. 1 HGB bewertet. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den Anlagespiegel verwiesen (Anlage zum Anhang). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 19.103 (im Vorjahr TEUR 17.900) gegen die Essilor International SAS. Diese resultieren aus dem Cash-Pool laut der "Intercompany-current-account"-Vereinbarung. Pensionsverpflichtungen und Verrechnung von Planvermögen Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 243 (im Vorjahr TEUR 241). Die Verrechnung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 332 (im Vorjahr TEUR 302) mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 641 (im Vorjahr TEUR 637) ergibt im Geschäftsjahr 2023 einen Passivüberhang von TEUR 309 (im Vorjahr TEUR 334). Eigenkapital Es ist zu beachten, dass Teile des grundsätzlich frei verfügbaren Eigenkapitals von insgesamt TEUR 105 unter der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB sowie des § 253 Abs. 6 HGB stehen. Davon sind TEUR 102 durch die frei verfügbaren Gewinnrücklagen gedeckt, sodass der ausschüttbare Bilanzgewinn TEUR 4.542 beträgt. Der ausschüttungsgesperrte Teil nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 89 ergibt sich aus dem positiven Saldo aus dem beizulegenden Zeitwert der nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnenden Vermögensgegenstände abzüglich der ursprünglichen Anschaffungskosten. Nach § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in Höhe von TEUR 16. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückvergütungs-/Bonusverpflichtungen von TEUR 982 (im Vorjahr TEUR 990), Gewährleistungsverpflichtungen von TEUR 447 (im Vorjahr TEUR 377) sowie Personalverpflichtungen von TEUR 123 (im Vorjahr TEUR 78). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 14.185 (im Vorjahr TEUR 12.017) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung des laufenden Jahres in Höhe von TEUR 8.336 (im Vorjahr TEUR 5.741) nebst Vorjahren, daneben aus Lieferungen und Leistungen. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Erträge in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 5) und Aufwendungen in Höhe von TEUR 8 (im Vorjahr TEUR 30) aus der Währungsumrechnung enthalten. Zusätzlich sind periodenfremde Erträge mit TEUR 56 (im Vorjahr TEUR 61) sowie periodenfremde Aufwendungen mit TEUR 27 (im Vorjahr TEUR 9) enthalten. Die Zinsen und ähnliche Erträge beruhen im Wesentlichen auf Zinserträgen aus einer Cash- Pooling-Vereinbarung mit dem Mutterkonzern (TEUR 561, VJ: TEUR 46). Infolge der Verrechnung des Deckungsvermögens sind folgende Aufwendungen und Erträge sowie folgende Beträge aus der Abzinsung enthalten:
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus Steuererstattungen aus Vorperioden in Höhe von TEUR 260 sowie Aufwendungen aus Nachzahlungen aus Vorperioden in Höhe von TEUR 9 enthalten. III. ERGÄNZENDE ANGABEN Haftungsverhältnisse Es besteht eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 15). Diese betrifft Zoll- und Steuerstundungen für die Nutzung eines Zollaufschubkontos. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da keine Leistungsstörungen bekannt sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Weitere finanzielle Verpflichtungen sind von untergeordneter Bedeutung. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich 70 Arbeitnehmer (Im Vorjahr 69) beschäftigt, davon 27 gewerbliche Arbeitnehmer (im Vorjahr 27), 38 Angestellte (im Vorjahr 38) sowie 4 leitende Angestellte (im Vorjahr 3). Geschäftsführung
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernabschluss Alleinige Gesellschafterin der NIKA OPTICS GmbH ist die ESSILOR GmbH, Braunschweig. Deren alleinige Gesellschafterin ist die Essilor International SAS, bei welcher wiederum alleinige Gesellschafterin die EssilorLuxottica S.A ., 147 Rue de Paris 94220 Charenton-le-pont CEDEX/ Frankreich, ist. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft, in den die NIKA OPTICS GmbH einbezogen wird, ist beim Greffe du Tribunal de Commerce, Créteil/Frankreich, (439 769 654 R.C.S. Créteil) hinterlegt. Ergebnisverwendung Seit dem Geschäftsjahr 2021 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der beherrschenden Gesellschafterin. Der Gewinn wird vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.
Winningen, den 24. April 2024 Die Geschäftsführung Herr Michael Seibel Herr Niccolo Bencivenni Herr Alex Versteeg Sonstiges: Beschluss / Feststellung Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 19.08.2024 festgestellt. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die NIKA OPTICS GmbH, Winningen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der NIKA OPTICS GmbH, Winningen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NIKA OPTICS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, 24. April 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer Burak Sarigül, Wirtschaftsprüfer |
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