Stammdaten

Register
Amtsgericht Koblenz HRB 3897
Eingetragen
11.2.1991
Branche
Großhandel mit Foto- und optischen ErzeugnissenEinzelhandel mit Brillen und KontaktlinsenGroßhandel mit Flachglas
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion, Veredelung und Verarbeitung von Brillengläsern, der Großhandel mit Brillenfassungen, Sonnenbrillen, Brillengläsern und augenoptischen Geräten nebst Zubehör sowie damit zusammenhängende Beratungsleistungen sowie die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Geräten, Produkten und Dienstleistungen in der biomedizinischen und medizintechnischen Industrie, auch über Fern- und elektronische Vertriebskanäle. Das Unternehmen kann insbesondere tätig werden (a) im Bereich der Audioprothetik, indem es Hörgeräte, Prothesen und Hörhilfen zur Behandlung von Presbyakusis, Hypoakusis, Taubheit und anderen Hörstörungen herstellt und vertreibt, einschließlich Zubehör und zugehöriger Dienstleistungen wie audiometrische Untersuchungen, Auswahl und Anpassung von Geräten; (b) im Bereich der Biomedizin, indem es Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen Zahnmedizin, Pharmazie, Parfümerie, Körperpflege, Hygiene und allgemein im Gesundheitswesen herstellt und vertreibt; (c) im Bereich der Medizintechnik: Entwicklung, Herstellung und Vermarktung innovativer medizinischer Geräte, Software und Systeme der künstlichen Intelligenz für die Gesundheitsdiagnostik und überwachung, mit besonderem Schwerpunkt auf Lösungen für die Augenheilkunde, einschließlich Software für die diagnostische Bildanalyse, fortschrittliche bildgebende Diagnostik für die Netzhaut, telemedizinische Geräte und Fernüberwachung von Patienten sowie digitale Plattformen für die Verwaltung von Gesundheitsdaten, unter Einhaltung der geltenden Gesetze und Vorschriften. Die Gesellschaft beschäftigt sich auch mit der Entwicklung von prädiktiven Algorithmen und digitalen Gesundheitslösungen zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung; und die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Hardware, Software und Algorithmen der künstlichen Intelligenz, die auf der Grundlage statistischer Analysen und ohne Speicherung sensibler Daten oder Informationen und in jedem Fall ohne Verknüpfung der analysierten Daten mit einzelnen Personen die Optimierung des Warenmanagements, des Kundenangebots und des Einzelhandelsbetriebs im Allgemeinen ermöglichen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Geschäftsführer
Peggy Langenstein
seit 3.3.2023
Prokura
Alexandra Klein
seit 3.3.2023
Prokura
Niccolò Bencivenni
seit 1.12.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
ESSILOR INTERNATIONAL S.A.S.FRA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

NIKA OPTICS GmbH

Winningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 01.01. - 31.12.2023

A. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Kerngeschäft der Gesellschaft ist der Vertrieb von Brillengläsern sowie das Einschleifen und Montieren dieser in Kundenaufträgen in eigener Werkstatt. Die Geschäftstätigkeit ist ausgerichtet auf den Großhandel für Brillenfassungen, Sonnenbrillen, Brillengläsern und augenoptischen Geräten samt Zubehör. Des Weiteren bietet die Gesellschaft Beratungsdienstleistungen an Augenoptiker und die Durchführung aller damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte an.

Die Gesellschaft ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der ESSILOR GmbH (aufgrund Verschmelzung der Optic Germany Holding GmbH), welche wiederrum eine Tochtergesellschaft der Essilor International SAS ist. Diese ist eine Tochtergesellschaft der Essilor Luxottica S.A., Charenton-le-pont/ Frankreich, und wird in deren Gesamtkonzernabschluss einbezogen.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Branchenentwicklung

Deutsche augenoptische Industrie mit einem Umsatzplus von 1,0 Prozent in 2023

Die deutsche augenoptische Industrie konnte im Jahr 2023 ein Umsatz-Plus von 1,0 Prozent verbuchen; absolut belief sich der Umsatz auf 4,92 Milliarden Euro. Das Inlandsgeschäft lag mit einem Wert von 2,45 Milliarden Euro um 1,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Der Umsatz im Exportgeschäft erhöhte sich um 0,8 Prozent auf 2,47 Milliarden. Unabhängig von kurzfristigen Entwicklungen der Branche stehen alle Zeichen mittel- und langfristig auf Wachstum (Quelle: Industrieverband Spectaris e.V.).

2. Steuerungsrelevante Leistungsindikatoren

Das operative Geschäft der Gesellschaft wird im Wesentlichen anhand der finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern gesteuert.

3. Geschäftsverlauf

Der Umsatz entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,9% positiv, wodurch der handelsrechtliche Rohertrag (Umsatzerlöse und sonstige betriebliche Erträge abzüglich Materialaufwand) um 16,5% von 11.662 TEUR auf 13.580 TEUR gestiegen ist.

Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erhöhte sich um 2.343 TEUR auf 8.085 TEUR und entspricht damit der letzten Prognose. Ursächlich hierfür war der Abbau von Kosten, insbesondere im Bereich der Materialaufwendungen, zusammen mit höheren Zinserträgen aus der Cash-Pooling-Vereinbarung.

4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Mit einem Anstieg von 2,9% zum Vorjahr entwickelte sich der Umsatz besser als geplant. Die Materialeinsatzquote hat im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent-Punkte auf 48,2% abgenommen. Der betriebswirtschaftliche Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich auf 13.398 TEUR (VJ: 11.504 TEUR).

Die Personalkosten (Personalaufwand) sind um 4,1% im Vergleich zum Vorjahr (2.807 TEUR) gestiegen. Zum Jahresende 2023 beschäftigte NIKA 72 (VJ: 67) Personen. Im Jahresdurchschnitt waren 70 (VJ: 69) Mitarbeiter beschäftigt.

Bei steigendem Umsatz liegt die Personalkostenquote mit 11,3% zum Vorjahresniveau (VJ: 11,2%). Insgesamt betragen die operativen Betriebsaufwendungen (Personalkosten, Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen abzüglich sonstiger betrieblicher Erträge vor periodenfremden Aufwendungen und Erträgen) 5.962 TEUR nach 5.785 TEUR in 2022 und haben sich damit proportional entwickelt (23,1% zu 23,0% im Vorjahr).

Insgesamt steigt das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um 40,7% auf 8.085 TEUR (VJ: 5.741 TEUR) und übertrifft damit die Erwartungen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich deutlich um 1.845 TEUR auf 23.451 TEUR; relativ um 8,5%. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft Essilor GmbH (+ 2.071 TEUR) aufgrund des ab 2021 beschlossenen Ergebnisabführungsvertrages bei gleichzeitiger Erhöhung der Cashpool- Forderungen gegen die Essilor International SAS (+1.204 TEUR), zusammen mit gestiegenen Vorräten (+503 TEUR).

Aufgrund gestiegener Verbindlichkeiten zum Jahresende bei gleichbleibendem Eigenkapital hat sich die Eigenkapitalquote von 22,0% auf 20,2% vermindert.

Die positive Eigenkapitalquote sichert nachhaltig die Rahmenbedingungen für ausreichende und kostengünstige Finanzierungen im Anlage- und Umlaufvermögen.

Die kurzfristigen Rückstellungen (Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen) liegen insgesamt mit 2.047 TEUR um 100 TEUR unter dem Vorjahresniveau (2.147 TEUR). Innerhalb der sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von verbundenen Unternehmen (226 TEUR; VJ: 377 TEUR) sowie ausstehende Rechnungen von Dritten inkl. Abschluss- und Prüfungskosten (251 TEUR; VJ: 271 TEUR) gesunken.

Die Liquiditätsüberschüsse wurden dem Cash-Pooling des Mutterkonzerns zugeführt. Für einen zukünftigen Finanzmittelbedarf steht ausreichend Liquidität zur Verfügung.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten im Verbundbereich i.H.v. 15.814 TEUR (VJ: 13.956 TEUR) betragen 67,4% (VJ: 64,6%) der Bilanzsumme. Der Anstieg ist größtenteils auf die Ergebnisabführungsverpflichtung gegenüber der Muttergesellschaft zurückzuführen. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Finanzlage

Die NIKA OPTICS GmbH erwirtschaftete eine Umsatzrentabilität von 31,3% (VJ: 22,8%) bezogen auf das Ergebnis vor Ertragsteuern. Dies ist im Wesentlichen auf den gesunkenen Materialaufwand zurückzuführen.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 6.177 TEUR (VJ: -662 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ist durch die Anzahlungen für die Investitionen im Anlagevermögen negativ und beträgt -48 TEUR (VJ: -15 TEUR). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist durch die Gewinnabführung an die Gesellschafterin mit -6.264 TEUR negativ (VJ: 0 TEUR). Die zahlungswirksame Veränderung beläuft sich somit aus -136 TEUR. Die liquiden Mittel zum 31. Dezember 2023 betragen 699 TEUR (VJ: 834 TEUR). Mit den vorhandenen liquiden Mitteln war NIKA daher ohne Aufnahme fremder Mittel in der Lage alle Verbindlichkeiten aus dem laufenden Cash-Flow zu bedienen.

Insgesamt sind wir auch 2023 mit der Umsatzentwicklung und dem Ergebnis sehr zufrieden. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

C. Chancen und Risikobericht

Die Chancen und Risiken sind ihrer Bedeutung nach absteigend sortiert.

Durch die Einführung neuer Produkte in den Bereichen Brillenglas und Brillenfassung ergeben sich generell auch für 2024 wieder breitgefächerte Chancen. Die aktuell hohe Inflation wirkt sich zwar negativ auf das Konsumverhalten aus, jedoch entwickeln sich die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 bei NIKA entgegen diesem Trend positiv.

Risiken ergeben sich grundsätzlich aus nachteiligen Marktentwicklungen, beispielsweise aus dem Eintritt neuer Anbieter. Durch die vorhandene Vertriebs- und Kundenstruktur sehen wir uns gut aufgestellt.

Das Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch eine hohe Lastschriftquote als begrenzt einzustufen. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informiert sie sich in der Anfangsphase größerer neuer Geschäftsbeziehungen über die Bonität unserer Kunden. Einzelne Ausfälle insbesondere auf Grund von Insolvenzen können zwar nicht völlig ausgeschlossen werden, das Risiko insgesamt wird den Erfahrungen folgend dennoch als begrenzt eingeschätzt.

Der Wareneinkauf erfolgt hauptsächlich bei unseren verbundenen Unternehmen im In- und Ausland. Nennenswerte Währungsrisiken bestehen aufgrund der überwiegenden Fakturierung in der Währung EURO nicht. Fällige Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen vorgenommen.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind, Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

D. Prognosebericht

Auf Grund der demographischen Entwicklung und der damit verbundenen zunehmenden Anzahl an Fehlsichtigen gehen wir davon aus, dass die augenoptische Branche auch in den nächsten Jahren im Volumen wachsen wird. Weitere Indikatoren für eine volumenmäßig wachsende Branche sind der ausbaufähige Anteil von Trägern getönter Gläser und Bildschirmarbeitsplatzbrillen unter den Brillenträgern.

Die Umsatzentwicklung wird weiterhin durch die Vertriebsformen beeinflusst. Seit Jahren sinkt die Anzahl der traditionellen augenoptischen Fachgeschäfte kontinuierlich und die Filialbetriebe wachsen deutlich stärker. Auch in der Zukunft ist von dieser Entwicklung auszugehen und diese Entwicklung wird den Durchschnittserlös der Industrie tendenziell senken.

Für zusätzliche Unsicherheiten sorgt der Einfluss der sehr hohen Inflation auf das Verbraucherverhalten sowie die allgemeine Kostenentwicklung. NIKA stellt sich auf diese Marktverhältnisse und Unsicherheiten ein, indem sie weiterhin die traditionellen Augenoptiker unterstützt und neue attraktive Gläser und Fassungen forciert sowie Neukundenakquise betreibt.

Für das Jahr 2024 planen wir mit einem leicht steigenden Umsatz und einem leicht sinkenden Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

 

Winningen, den 24. April 2024

Die Geschäftsführung

Herr Michael Seibel

Herr Niccolo Bencivenni

Herr Alex Versteeg

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.945,07 13,9
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.065,00 185,7
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.946,00 0,0
188.011,00 185,7
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 38.550,00 38,6
231.506,07 238,3
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.619.488,71 1.087,0
2. Geleistete Anzahlungen 124.803,67 161,9
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -39.262,80 -46,6
1.705.029,58 1.202,3
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.460.788,63 1.364,2
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 19.107.844,56 17.935,4
3. Sonstige Vermögensgegenstände 230.478,21 16,1
20.799.111,40 19.315,6
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 698.863,31 834,4
23.203.004,29 21.352,3
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.898,28 15,8
23.451.408,64 21.606,3

PASSIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100,0
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 101.847,00 101,8
III. Bilanzgewinn 4.545.695,23 4.545,7
- davon Gewinnvortrag: EUR 4.545.695,23 (Vorjahr: TEUR 4.545,7)
4.747.542,23 4.747,5
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 308.817,50 334,2
2. Sonstige Rückstellungen 2.046.780,22 2.147,3
2.355.597,72 2.481,5
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 195.207,12 286,8
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.618.515,64 13.668,8
3. Sonstige Verbindlichkeiten 534.545,93 421,7
- davon aus Steuern: EUR 430.593,30 (Vorjahr: TEUR 310,9)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.945,14 (Vorjahr: TEUR 2,3)
16.348.268,69 14.377,3
23.451.408,64 21.606,3

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

(Vorjahr zum Vergleich)

Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 25.864.684,58 25.142,6
2. Sonstige betriebliche Erträge 181.941,05 157,3
- davon aus Währungsumrechung: EUR 1.426,60 (Vorjahr: TEUR 4,8)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für fertige Erzeugnisse und für bezogene Waren -12.295.408,86 -13.470,4
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -171.038,56 -167,7
-12.466.447,42 -13.638,1
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.476.076,89 -2.343,9
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -447.453,23 -463,4
- davon für Altersversorgung: Ertrag EUR 2.144,00 (Vorjahr: Aufwand TEUR 23,9)
-2.923.530,12 -2.807,3
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -55.082,22 -65,5
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.141.108,91 -3.049,6
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 7.934,99 (Vorjahr: TEUR 30,3)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 635.853,52 47,7
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 561.430,49 (Vorjahr: TEUR 45,9)
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.703,49 -45,8
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 157,49 (Vorjahr: TEUR 3,0)
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 251.145,00 0,0
10. Ergebnis nach Steuern 8.335.751,99 5.741,2
11. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -8.335.751,99 -5.741,2
12. Jahresüberschuss 0,00 0,0
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.545.695,23 4.545,7
14. Bilanzgewinn 4.545.695,23 4.545,7

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Anwendung der handelsrechtlichen Vorschriften

Die Firma NIKA OPTICS GmbH mit Sitz in Winningen ist im Handelsregister B des Amtsgericht Koblenz (HRB 3897) eingetragen.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Aufgrund des Abschlusses eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der beherrschenden Gesellschafterin mit Gültigkeit ab dem Geschäftsjahr 2021, wird das Eigenkapital unverändert mit TEUR 4.748 ausgewiesen. Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 entspricht somit dem Gewinnvortrag von TEUR 4.546 aus 2020. Das Jahresergebnis von TEUR 8.336 wird dem Verrechnungskonto der Alleingesellschafterin gutgeschrieben und erhöht damit die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Steuerlich schuldet die Alleingesellschafterin die Ertragsteuern, so dass wie im Vorjahr keine Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen werden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde entsprechend den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung vorgenommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 5 Jahren bewertet. Bei dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 14 Jahren. Bei dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Sonstige Ausleihungen betreffen die Kaution für das angemietete Büro- und Verwaltungsgebäude. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederwertprinzips angesetzt. Die Bewertung erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis i. S. d. § 256 S. 2 i. V. m. § 240 Abs. 4 HGB. Gleichartige Handelswaren werden i. S. d. § 240 Abs. 4 HGB in Gruppen zusammengefasst. Für Bestandsrisiken werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen. Erhaltene Anzahlungen (Kundenzahlungen) werden gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Die übrigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wie die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt, bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen unter Abzug angemessener Einzelwertberichtigungen.

Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Vorauszahlungen für zukünftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt.

Latente Steuern auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz werden nicht angesetzt, da von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht Gebrauch gemacht wird. Die Unterschiede resultieren im Wesentlichen aus Differenzen bei den Rückstellungen, in Höhe von TEUR 421 für Pensionen.

Das gezeichnete Kapital ist voll erbracht und wird zum Nennwert ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellung besteht wie im Vorjahr für Pensionszusagen an zwei ausgeschiedene Geschäftsführer und ist mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Ermittlung berücksichtigt wurden zukünftige Kostensteigerungen mit einem Rententrend von 2,00% bzw. 0,00%, Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Fluktuationen mit 0,00%. Bewertet wurde nach der Barwertmethode unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck.

Es wird ein fristenkongruenter, durchschnittlicher Marktzins der letzten zehn Jahre mit einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren zur Berechnung der Pensionsverpflichtungen verwendet, der von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht wird. Unverändert wird eine pauschale Restlaufzeit der Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Unter Zugrundelegung des sich auf den 31. Dezember 2023 ergebenden Zinssatzes von 1,82% (im Vorjahr 1,78%) ergeben sich Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 641. Diese liegen um TEUR 16 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der auf den 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes von 1,72% (im Vorjahr 1,43%) ergeben hätte. Der Effekt aus der Änderung des Abzinsungssatzes wurde im Finanzergebnis erfasst.

Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen) nach § 246 Abs. 2 S. 2 HGB, verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die bis zum Abschlussstichtag entstanden und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbar waren und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Soweit der Jahresabschluss Posten enthält, die ursprünglich auf fremde Währung lauten und eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr haben, wurden diese zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag gem. § 256a S. 1 HGB bewertet.

II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 einschließlich der kumulierten Anschaffungs- und Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibungen wird auf den Anlagespiegel verwiesen (Anlage zum Anhang).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEUR 19.103 (im Vorjahr TEUR 17.900) gegen die Essilor International SAS. Diese resultieren aus dem Cash-Pool laut der "Intercompany-current-account"-Vereinbarung.

Pensionsverpflichtungen und Verrechnung von Planvermögen

Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 243 (im Vorjahr TEUR 241). Die Verrechnung des zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 332 (im Vorjahr TEUR 302) mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 641 (im Vorjahr TEUR 637) ergibt im Geschäftsjahr 2023 einen Passivüberhang von TEUR 309 (im Vorjahr TEUR 334).

Eigenkapital

Es ist zu beachten, dass Teile des grundsätzlich frei verfügbaren Eigenkapitals von insgesamt TEUR 105 unter der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB sowie des § 253 Abs. 6 HGB stehen. Davon sind TEUR 102 durch die frei verfügbaren Gewinnrücklagen gedeckt, sodass der ausschüttbare Bilanzgewinn TEUR 4.542 beträgt.

Der ausschüttungsgesperrte Teil nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von TEUR 89 ergibt sich aus dem positiven Saldo aus dem beizulegenden Zeitwert der nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnenden Vermögensgegenstände abzüglich der ursprünglichen Anschaffungskosten.

Nach § 253 Abs. 6 HGB ergibt sich ein Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren in Höhe von TEUR 16.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückvergütungs-/Bonusverpflichtungen von TEUR 982 (im Vorjahr TEUR 990), Gewährleistungsverpflichtungen von TEUR 447 (im Vorjahr TEUR 377) sowie Personalverpflichtungen von TEUR 123 (im Vorjahr TEUR 78).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis zu einem Jahr über einem Jahr über fünf Jahre Gesamtbetrag 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 195.207,12 195.207,12 0,00 0,00 286.789,41
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.618.515,64 15.618.515,64 0,00 0,00 13.668.781,02
Sonstige Verbindlichkeiten 534.545,93 534.545,93 0.00 0,00 421.687,38
Stand 31.12.2023 16.348.268,69 16.348.268,69 0,00 0,00 14.377.257,81
Vergleich 31.12.2022 14.377.257,81 14.377.257,81 0,00 0,00

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 14.185 (im Vorjahr TEUR 12.017) enthalten. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung des laufenden Jahres in Höhe von TEUR 8.336 (im Vorjahr TEUR 5.741) nebst Vorjahren, daneben aus Lieferungen und Leistungen.

Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Erträge in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 5) und Aufwendungen in Höhe von TEUR 8 (im Vorjahr TEUR 30) aus der Währungsumrechnung enthalten.

Zusätzlich sind periodenfremde Erträge mit TEUR 56 (im Vorjahr TEUR 61) sowie periodenfremde Aufwendungen mit TEUR 27 (im Vorjahr TEUR 9) enthalten.

Die Zinsen und ähnliche Erträge beruhen im Wesentlichen auf Zinserträgen aus einer Cash- Pooling-Vereinbarung mit dem Mutterkonzern (TEUR 561, VJ: TEUR 46).

Infolge der Verrechnung des Deckungsvermögens sind folgende Aufwendungen und Erträge sowie folgende Beträge aus der Abzinsung enthalten:

Ertrag aus Planvermögen: TEUR 26,0
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge aus Verrechnung TEUR 26,0
Aufwand aus Abzinsung Pensionsverpflichtungen: TEUR 11,1
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Verrechnung TEUR 11,1

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Erträge aus Steuererstattungen aus Vorperioden in Höhe von TEUR 260 sowie Aufwendungen aus Nachzahlungen aus Vorperioden in Höhe von TEUR 9 enthalten.

III. ERGÄNZENDE ANGABEN

Haftungsverhältnisse

Es besteht eine Bürgschaft in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 15). Diese betrifft Zoll- und Steuerstundungen für die Nutzung eines Zollaufschubkontos. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da keine Leistungsstörungen bekannt sind.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

bis zu einem Jahr zwischen einem und fünf Jahren mehr als fünf Jahre gesamt Vorjahr
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverträge 162 244 0 406 511
Leasing-/Lizenzverträge 91 107 0 198 103
253 351 0 604 614
Vorjahr 204 410 0 614

Weitere finanzielle Verpflichtungen sind von untergeordneter Bedeutung.

Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres 2023 wurden durchschnittlich 70 Arbeitnehmer (Im Vorjahr 69) beschäftigt, davon 27 gewerbliche Arbeitnehmer (im Vorjahr 27), 38 Angestellte (im Vorjahr 38) sowie 4 leitende Angestellte (im Vorjahr 3).

Geschäftsführung

Herr Michael Seibel, Augenoptikermeister, Braunshorn (seit 1. Oktober 2023)

Herr Niccolo Bencivenni, New York/USA, und Herr Alex Versteeg, Bemmel/Niederlande, jeweils gemeinschaftlich mit einem anderen Geschäftsführer

Herr Ralf-Dieter Thiehofe, Diplom-Ingenieur (FH), Gundelsheim (vom 14. März 2022 bis 9. November 2023)

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernabschluss

Alleinige Gesellschafterin der NIKA OPTICS GmbH ist die ESSILOR GmbH, Braunschweig. Deren alleinige Gesellschafterin ist die Essilor International SAS, bei welcher wiederum alleinige Gesellschafterin die EssilorLuxottica S.A ., 147 Rue de Paris 94220 Charenton-le-pont CEDEX/ Frankreich, ist. Diese stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft, in den die NIKA OPTICS GmbH einbezogen wird, ist beim Greffe du Tribunal de Commerce, Créteil/Frankreich, (439 769 654 R.C.S. Créteil) hinterlegt.

Ergebnisverwendung

Seit dem Geschäftsjahr 2021 besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der beherrschenden Gesellschafterin. Der Gewinn wird vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, liegen nicht vor.

 

Winningen, den 24. April 2024

Die Geschäftsführung

Herr Michael Seibel

Herr Niccolo Bencivenni

Herr Alex Versteeg

Sonstiges: Beschluss / Feststellung

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss vom 19.08.2024 festgestellt.

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 160.920,88 0,00 0,00 160.920,88
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.330.585,80 44.414,33 51.228,93 1.323.771,20
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 3.946,00 0,00 3.946,00
1.330.585,80 48.360,33 51.228,93 1.327.717,20
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 38.550,00 0,00 0,00 38.550,00
1.530.056,68 48.360,33 51.228,93 1.527.188,08
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 146.982,74 8.993,07 0,00 155.975,81
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.144.845,98 46.089,15 51.228,93 1.139.706,20
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.144.845,98 46.089,15 51.228,93 1.139.706,20
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.291.828,72 55.082,22 51.228,93 1.295.682,01
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.945,07 13.938,14
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.065,00 185.739,82
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.946,00 0,00
188.011,00 185.739,82
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 38.550,00 38.550,00
231.506,07 238.227,96

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die NIKA OPTICS GmbH, Winningen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der NIKA OPTICS GmbH, Winningen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der NIKA OPTICS GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 24. April 2024

Mazars GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Helge Schäfer, Wirtschaftsprüfer

Burak Sarigül, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

6 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.