Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 109613
Vorher
PCity Runner GmbH
Eingetragen
22.8.2001
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnGroßhandel mit TabakwarenGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Handel mit EDV Verbrauchsmaterialien, PC´s, PC-Zubehör, Dienstleistungen rund um den PC, Handel (Online-Shopping) mit Elektroartikeln, Gegenständen der Telekommunikation sowie des Bürobedarfs, mit Pflege- und Hilfsprodukten, Kosmetika, Tierfutter, Tierpflegeprodukten und Lebensmitteln sowie sonstigen Waren des täglichen privaten Gebrauchs, ausgenommen genehmigungspflichtiger Waren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Felix Robert Widany
seit 9.12.2025
Prokura
Helmut Robert Pribyl
seit 18.8.2008
Geschäftsführer
Carsten Michael Klügl
seit 13.10.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Lavendelweg 13, 76149 Karlsruhe
10.000 €
40.00%
Berliner Straße 49, 76185 Karlsruhe
10.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

K & P Handels GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 59.947,00 61
2. Geschäfts-oder Firmenwert 92.606,00 103
152.553,00 164
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.327,00 79
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 6.300,00 6
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 3.290.574,94 2.643
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 969.377,01 890
III. Flüssige Mittel 685.853,30 1.403
C. Rechnungsabgrenzungsposten 329.411,80 0
5.771.397,05 5.185

Passiva

Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 125.000,00 125
II. Gewinnvortrag 1.978.349,36 1.153
III. Jahresüberschuss 167.024,37 825
2.270.373,73 2.103
B. Rückstellungen 441.634,65 495
C. Verbindlichkeiten 3.059.388,67 2.587
davon Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern EUR 49.596,04 (i.V. TEUR 97)
5.771.397,05 5.185

Gewinn und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR TEUR TEUR
1. Rohergebnis 9.405.542,98 8.156
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.171.002,12 1.786
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 432.796,57 2.603.798,69 320 2.106
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 209.064,14 51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.321.615,92 4.769
271.064,23 1.230
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.612,14 0
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.219,20 -35.607,06 23 -23
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 68.432,80 382
8. Jahresüberschuss 167.024,37 825

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 62.335,64 113.089,14 0,00 175.424,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 158.000,00 0,00 0,00 158.000,00
220.335,64 113.089,14 0,00 333.424,78
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 307.072,71 356.972,00 20.000,00 644.044,71
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 6.300,00 0,00 0,00 6.300,00
533.708,35 470.061,14 20.000,00 983.769,49
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.886,64 113.591,14 0,00 115.477,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 54.949,00 10.445,00 0,00 65.394,00
56.835,64 124.036,14 0,00 180.871,78
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 227.856,71 85.028,00 6.167,00 306.717,71
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
284.692,35 209.064,14 6.167,00 487.589,49
Buchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 59.947,00 60.449,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 92.606,00 103.051,00
152.553,00 163.500,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 337.327,00 79.216,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 6.300,00 6.300,00
496.180,00 249.016,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die K & P Handels GmbH hat ihren Sitz in Karlsruhe. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 109613 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2022 der K & P Handels GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Darstellung, Gliederung und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Für die angeschaffte Software wurde eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von einem Jahr unterstellt.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden in voller Höhe abgeschrieben.

Die Genossenschaftsanteile werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Wertberichtigungen wurden nicht vorgenommen, da alle Außenstände der Gesellschaft als einbringlich erachtet wurden.

Die flüssigen Mittel werden zum Nennbetrag angesetzt.

Die unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesene Leasing-Sonderzahlung wird über die Laufzeit des Leasingvertrags (68 Monate) linear abgeschrieben.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bewertet.

D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Flüssige Mittel

Die Position enthält Kassen- und Bankbestände.

4. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.669.333,48 1.464
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 1.234.499,57 879
Restlaufzeit über 5 Jahre 155.555,62 244
3.059.388,67 2.587

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Allgemeines

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Aufwendungen für Altersversorgung

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 514,64 (i. V. TEUR 0) enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Personal

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beträgt:

Anzahl
2023 2022
Angestellte 20 20
Gewerbliche Arbeitnehmer 7 4
Teilzeitkräfte 52 49
79 73

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen:

Fälligkeit 2024 TEUR 605
Fälligkeit 2025 bis 2028 2.077
Fälligkeit ab 2029 218
TEUR 2.900

3. Organe der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch die Geschäftsführer:

 

Carten Klügl, Geschäftsführer Einkauf, Vertrieb und Finanzen, Karlsruhe

 

Helmut Pirbyl, Geschäftsführer Personal, Marketing und EDV, Karlsruhe

Auf die Angabe der Aufwendungen für die Geschäftsleitung (§ 285 Nr. 9 HGB) wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nach nicht vor.

F. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.145.373,73 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Karlsruhe, 6. September 2024

K & P Handels GmbH

gez. Carsten Klügl

gez. Helmut Pribyl

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

Das Unternehmen K&P Handels GmbH mit Sitz in Karlsruhe wurde im Jahr 2000 als PCity Runner GmbH gegründet und im Jahr 2008 zur K&P Handels GmbH umfirmiert. Die K&P Handels GmbH ist heute ein Einzelhandelsunternehmen im Bereich klassischer Kioskwaren und Genussmittel das über die Geschäftsbereiche stationärer Handel und Onlinehandel die Produkte an Endkunden verkauft.

Der stationäre Handel umfasst dabei insgesamt 5 Ladengeschäfte mit Verkaufsflächen zwischen 50 und 180 qm. Alle 5 Ladengeschäfte befinden sich in Karlsruhe in verschiedenen Ortsteilen.

Die Produktschwerpunkte liegen bei den stationären Geschäften auf den Bereichen Tabakwaren wie Zigaretten, Tabake, Pfeifentabake, Zigarillos und Zigarren inkl. des jeweils passenden Zubehörs, Zeitschriften, sowie Toto Lotto, Post- und DHL-Dienstleistungen. Ergänzt werden die Sortimente durch Süßwaren, Getränke und Schul- und Bürobedarf.

Im Onlinehandel erfolgen die Verkäufe über zwei eigene Onlineshops in ganz Deutschland, sowie über verschiedene Marktplätze wie ebay, Amazon und Kaufland, wobei auch hier der Versand ausschließlich innerhalb Deutschlands erfolgt. Auf den Marktplätzen gibt es Einschränkungen bei verschiedenen Produktkategorien, so dass auf den Marktplätzen nur Teile der Produktsortimente verkauft werden können. Die Hauptumsätze im Onlinehandel werden mit dem Verkauf von Tabak- und Tabakersatzprodukten inkl. dem passenden Zubehör gefolgt von Spirituosen und Süßwaren erzielt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Situation

Ukraine Krieg:

2022 hat der Krieg in der Ukraine noch zu starken Lieferengpässen durch Zerstörungen von Anlagen und gestörte Lieferketten bei wichtigen Produkten geführt.

Im Laufe des Jahres 2023 konnten die Hersteller die Produktionen und Lieferketten neu organisieren und ihre Lieferfähigkeit weitgehend wieder herstellen, so dass die Auswirkungen zu Beginn des Jahres 2023 zwar noch spürbar waren, ab Mitte des Jahres die meisten Produkte aber wieder regulär bezogen werden konnten.

Inflation:

Einhergehend mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine wurde ein Handelskrieg zwischen Russland und den westlichen Industrieländern entfacht. Dieser Handelskrieg, der sowohl von der Seite der westlichen Industrieländer wie von Russland geführt wird, hat deutliche Auswirkungen auf den Energiesektor in Verbindung mit enormen Preissteigerungen für alle Energieträger.

In der Folge der Verknappungen der Energien kam es zu einem massiven Anstieg der Inflation mit Inflationsraten über 10% in der Spitze. Die Inflation konnte 2023 zwar eingebremst aber noch nicht auf ein "normales" Niveau gesenkt werden. Die Energiepreise haben sich im Laufe des Jahres 2023 wieder normalisiert.

Mitarbeiter - Akquise:

Obwohl die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Jahr 2023 5,7 % betrug (Mitteilung der Bundesregierung, Arbeitsmarktzahlen für Dezember 2023 vom 03.01.2024) stehen dem Arbeitsmarkt weiterhin zu wenige Arbeitskräfte zur Verfügung, so dass in allen Branchen eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften besteht und es für die Unternehmen sehr schwierig ist, Stellen zu besetzen. Verschärft wird die Situation durch das durch die Bundesregierung eingeführte Bürgergeld. Auch wenn es in der Presse anders dargestellt wird, sind bei den unteren und mittleren Einkommensschichten Tendenzen zu erkennen, dass Menschen den sicheren Bezug von Bürgergeld einer geregelten Arbeit vorziehen, so dass über das Bürgergeld dem Arbeitsmarkt wichtige Arbeitskräfte entzogen werden.

2. Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit

Eingeschränkte Lieferfähigkeit aufgrund von Materialmangel:

Stationärer Handel:

Im stationären Handel waren die Einschränkungen in der Lieferfähigkeit 2023 nicht mehr in nennenswertem Umfang spürbar.

Onlinehandel:

Durch die großen Lagerbestände konnten die verbliebenen Lieferengpässe gut überbrückt werden, so dass die K&P Handels GmbH weitgehend lieferfähig war.

Inflation:

In der Folge der damit verbundenen Teuerungsraten haben die Mitarbeiter den Kaufkraftverlust deutlich zu spüren bekommen, was zu einer verstärkten Nachfrage nach Gehaltsanpassungen führte, denen das Unternehmen Rechnung getragen hat. Die Lohnsteigerungen 2023 betrugen gegenüber dem Jahr 2022 + 23,8 %.

Verunsicherung der Verbraucher durch inflationsbedingte Teuerungsraten:

Es war nicht unmittelbar erkennbar, dass die grundsätzliche Verunsicherung der Verbraucher aufgrund steigender Preise Auswirkungen auf die Geschäfte der K&P Handels GmbH gehabt hatte. Es war lediglich ein Trend zu erkennen, dass die Kunden teurere Produkte durch günstigere ersetzt haben.

Personal:

Neben den Kostensteigerungen aufgrund steigender Lohnkosten wird die Akquise neuer Mitarbeiter zunehmend schwieriger. Offene Stellen wirken sich dementsprechend negativ auf die Geschäftsentwicklungen aus. Vorwiegend betroffen sind bislang vor allem die stationären Ladengeschäfte, aber auch einige Bereiche im Online Handel.

3. Geschäftsentwicklung

Laut Stiftung Gesundheitswissen - Rauchen in Deutschland - Zahlen und Fakten (Pressemitteilung vom 16.01.2020) liegt der Anteil der rauchenden Bevölkerung bei ca. 28%. Gemäß Pressemitteilung Nr. 37 vom 26.01.2024 Statistisches Bundesamt sind die Absätze von Tabakwaren weitgehend rückläufig.

Demnach haben sich die Absätze im Bereich Tabakwaren von 2022 auf 2023 wie folgt entwickelt: Der Absatz von Zigaretten hat sich nach Stückzahl von 2022 auf 2023 um 2,7 % reduziert, der Absatz von Feinschnitttabaken nach Gewicht um 6% und der Absatz von Zigarren und Zigarillos nach Stück ist sogar um 9,7% zurückgegangen. Pfeifentabake konnten zwar um 22,6 % zulegen, die gehandelten Mengen sind mit 398 Tonnen allerdings gering. Der Umsatz bei Wasserpfeifentabaken hat sich im ersten Halbjahr durch das Verbot der Abgabe von Packungsgrößen über 25g stark reduziert. Die Absatzmengen konnten im 2. Halbjahr allerdings wieder gesteigert werden. Ein Vergleich der Daten 2022 zu 2023 ist bei Liquids für E-Zigaretten und Verdampfer erst ab dem 2. Halbjahr 2023 möglich. Im 2. Halbjahr hat sich der Absatz an diesen Tabaksubstituten stark gegenüber dem 2. Halbjahr 2022 um 181,1% erhöht.

Diese Trends lassen sich auch im stationären Handel erkennen, wobei hier die rückläufigen Mengen durch Preiserhöhungen der Hersteller aufgefangen werden. Neben den Preiserhöhungen 2023 hält der Trend zu Tabakersatzprodukten wie Disposibles und E-Zigaretten weiter an, was ebenfalls zu einer Stabilisierung der Umsätze im stationären Handel führt. Anzumerken ist, dass die Einweg - Disposibles durch starke Kritik aufgrund der mit den Einweggeräten einhergehenden Umweltbelastung zunehmend durch wiederverwendbare Geräte ersetzt werden.

Im Onlinehandel ist trotz des insgesamt rückläufigen Marktes bei Tabakwaren ein deutliches Umsatzwachstum von 21% zu verzeichnen. Das Onlineshopping ist weiterhin im Trend. Verstärkt wird dieser Trend durch folgende Faktoren:

Die Produktvielfalt und die Produktverfügbarkeit ist aufgrund der größeren Lagermöglichkeiten im Onlinehandel größer als im stationären Handel, so dass die Kunden ihre Produkte in der von ihnen gewünschten Menge finden und kaufen können.

Der Onlinehandel ist in Bezug auf den Gesamtmarkt noch sehr klein, so dass sich der allgemeine Trend zum Onlinehandel entsprechend stark auf die Umsätze auswirkt.

Der stationäre Handel ist in Bezug auf den Gesamtmarkt stark rückläufig. Insbesondere in strukturschwachen Bereichen und Unternehmen mit geringen Umsatzpotentialen sorgen Faktoren wie steigende Energiepreise, Personal- und Raumkosten für zunehmende Schließungen von Geschäften. Diese freiwerdenden Marktanteile werden zumindest teilweise durch den Onlinehandel übernommen.

Ertragslage:

Im Vergleich zum Jahr 2022 betrug das Umsatzwachstum 21% allerdings sank das Betriebsergebnis (nach Steuern) um 80%. Die Ursachen für den starken Ertragsrückgang sind auf große Investitionen in folgende Investitionsbereiche zurückzuführen. Die Kosten für diese Investitionen wurden soweit zulässig unmittelbar als Kosten verbucht, so dass sich dies negativ auf den Gewinn ausgewirkt hat.

Umzug des Onlinehandels:

Die K&P Handels GmbH ist in den vergangenen Jahren insbesondere durch den Onlinehandel stark gewachsen. Die bisherigen Kapazitäten an Lager-, Pack und Büroräumlichkeiten sind dadurch an ihre Grenzen gekommen, so dass kein weiteres Wachstum möglich gewesen wäre.

Aus diesem Grund hat sich die K&P Handels GmbH um neue Räumlichkeiten für den Online-Handel bemüht und konnte nach einigen Umbau- und Renovierungsmaßnahmen einen neuen Lagerstandort mit ausreichend Bürofläche beziehen und dabei die Lagerfläche mehr als verdoppeln.

Neben den Investitionen für Umzug, Umbauarbeiten und Renovierungen (Einbau Netzwerke und Erweiterung der bestehenden Elektroverkabelung) sind Kosten durch doppelte Mietzahlungen im Übergangsbereich entstanden.

Im Weiteren wurde eine Verpackungsmaschine angeschafft, die die Volumina der zu versendende Pakete ermittelt und anschließend die Versandkartons aus Endlosmaterial passend zum Produkt zuschneidet und die Ware fertig verpackt. Neben der Verbesserung und Optimierung der Packprozesse werden durch die Verwendung der Maschine Verpackungsmaterialien eingespart. Zum einen werden durch die Fertigung passgenauer Kartonagen fast keine Stopfmaterialien mehr erforderlich und zum anderen produziert die Maschine kleinere Karton. Ein weiterer Vorteil ist, dass durch die kleineren Kartonvolumen auch das erforderliche Transportvolumen sinkt. Weiterhin sind die verwendeten Endloskartonagen in der Beschaffung deutlich günstiger als der Kauf fertig produzierter Kartons.

Zusätzlich zur Verpackungsmaschine wurde die zugehörige bzw. passende Peripherie angeschafft in Form eines Abfuhrbandes, welches die Pakete von der Maschine zum Abnahmeplatz transportiert.

ERP und Rechnungswesen Software

Das bisherige Warenwirtschaftsprogramm Xentral wurde als "on premise" Lösung auf eigenen Servern verwendet. Von Seiten des Herstellers wurden alle "on premise" Lösungen zu Ende 2023 gekündigt und ein Umzug in die Xentral Cloud angeboten. Der Umzug hätte allerdings aufgrund der in der "on premise" Lösung vorhandenen wichtigen Individualisierungen nicht funktioniert und das Xentral Cloudsystem hätte die vorhandene Datenmenge nicht aufnehmen und verarbeiten können.

Daher wurde das Jahr 2023 dazu verwendet das neue Warenwirtschaftssystem inkl. Rechnungswesen - Sage100 anzuschaffen und einrichten zu lassen. Im Rahmen der Einrichtung von Sage100 mussten zusätzliche Individualisierungen vorgenommen werden. Aufgrund der erforderlichen Individualisierungen wie Schaffung einer Schnittstelle zur Verpackungsmaschine, damit die richtigen DHL Versandetiketten auf die Paket gespendet werden können, sowie einiger weiterer Punkte, kam es zu Kostensteigerung die im Vorfeld nicht bekannt waren.

Erweiterungen und Verbesserungen im Onlineshop:

Die bisherigen Suchfunktionen waren allerdings nicht optimal, so dass 2023 in einem größeren Projekt die Suche Factfinder in den Shop integriert wurde. Anders als die bisher verwendeten Suchfunktionen lässt sich die Factfinder Suche steuern, so dass die gewünschten Suchergebnisse in der vorgesehenen Reihenfolge angezeigt werden und nicht relevante Suchergebnisse ans Ende gestellt werden. Die Suche sorgt für eine Verbesserung der User Experience. Da Factfinder klein Plugin zur Verfügung stellt, musste die Anbindung komplett programmiert werden.

Der bestehende Onlineshop wird ständig auf dem jeweils aktuellen Stand gehalten und erweitert. Der Onlineshop lebt davon, dass die Kunden die gewünschten Produkte schnell finden.

Die in den vorgenannten Punkten aufgeführten Investitionen haben zu dem deutlichen Gewinnrückgang geführt. Die Investitionen waren aber erforderlich, um die K&P Handels GmbH in die Lage zu versetzen weiter zu wachsen. Für das Jahr 2024 wird daher wieder mit Gewinnen in der Größenordnung wie 2022 gerechnet.

Vermögenslage:

2023 2022 Veränderung
EUR EUR %
Anlagevermögen 496.180 249.016 + 99,2
Eigenkapital 2.270.373 2.103.349 + 7,9
Bankverbindlichkeiten 1.865.123 1.339.429 + 39,2
Umlaufvermögen 4.945.805 4.936.248 + 0,2
Bilanzsumme 5.771.397 5.185.264 + 11,3

Finanzlage:

Zum Jahreswechsel 2023/2024 betrug das Umlaufvermögen TEUR 4.946. Mit einem ausreichenden Warenbestand und ausreichenden liquiden Mittel in Höhe von TEUR 686 kann die finanzielle Lage als gut eingestuft werden.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Betriebsergebnis

Zur Umsatzsteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite und Betriebsergebnis heran.

Der Umsatz ist 2023 um TEUR 7.092 gestiegen. Die Umsatzrentabilität (berechnet auf Basis Gewinn nach Steuern) betrug 0,41 % Punkte. Das Betriebsergebnis hat sich um TEUR - 962 aufgrund der hohen Investitionen vermindert. Die Investitionen waren allerdings erforderlich, um das Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir trotz des Gewinnrückgangs 2023 als gut ein. Die Entwicklungen im Umsatz sind positiv und steigend.

Trotz hoher Investitionen verfolgte unser Finanzmanagement das Ziel, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und gewährte Skonti zu realisieren.

Kurzfristige Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel gedeckt.

4. Zweigniederlassungsbericht

Das Unternehmen hat neben dem Hauptsitz insgesamt 5 unselbstständige Niederlassungen in Karlsruhe.

III. Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

1. Prognosebericht

Tabakwaren, Spirituosen und Süßwaren als Hauptumsatzträger und als Produkte des täglichen Bedarfs widersprechen zwar einer gesundheitlichen Lebensweise der Verbraucher, die die Produkte konsumieren. Den Konsumenten ist dieses allerdings bewusst und diese nehmen die Risiken für sich selbst in Kauf, so dass ein sich verstärkender Rückgang des Gesamtmarktes nicht zu erwarten ist. Zunehmende Verbote führen zu Substituierung, wodurch sich in der Regel neue Produktlinien ergeben.

Weiterhin ist der Onlinehandel, als umsatzstärkster Unternehmensbereich am Gesamtmarkt noch weiterhin nicht vollständig etabliert und bislang kauft nur ein geringer Teil der Endverbraucher seine Produkte online. Mit dem weiterhin zunehmenden Trend zum Onlineshopping auch im Bereich Genussartikel, zu denen die eingangs erwähnten Produktbereiche zählen, ergeben sich für die kommenden Jahre noch deutliche Umsatzpotentiale, die sich aus einer echten Umsatzverlagerung und nicht aus einem Verdrängungswettbewerb ergeben.

2. Chancen- und Risikobericht

Politische Risiken:

Der überwiegende Teil der gehandelten Produkte gilt als gesundheitlich bedenklich und bei Tabakwaren liegen unmittelbare politische Ziele zur Reduzierung des Tabakkonsums vor. Eines der Hauptziele der EU sieht unter anderem die weitestgehende Rauchfreiheit bis 2040 vor.

Es ist aktuell nicht einschätzbar, ob die EU-Zielsetzung erreicht werden kann. Unabhängig davon kann es bei den Bemühungen der EU das Ziel zu erreichen zu Verboten und Handelseinschränkungen kommen, die eine Risiko für das Unternehmen darstellen.

Stationärer Handel: Chancen und Risiken:

Hauptrisiken sind steigende Kosten durch Mieten, Energie und vor allem Personal. Da die Hauptumsatzträger (Tabakwaren und Zeitschriften) der Preisbindung unterliegen können Kostensteigerungen nicht durch Preisanpassungen, sondern nur durch Umsatzsteigerungen ausgeglichen werden. Die Möglichkeiten zur Realisierung von Umsatzsteigerungen sind allerdings begrenzt und hier sehr stark von äußeren Einflüssen (Lauf- und Stammkundschaft) und den Fähigkeiten der Mitarbeiter abhängig. Sie sind damit nur in geringem Maße durch das Unternehmen selber beeinflussbar.

Chancen liegen hier in der Treue der Kundschaft und den Preissteigerungen, die durch ständig steigende Steuern und Preisanpassungen der Hersteller für automatische Umsatzsteigerungen sorgen.

Onlinehandel: Risiken und Chancen:

Die Geschäftstätigkeiten im Onlinehandel sind sehr transparent und die Tätigkeiten stehen dementsprechend unter ständiger Beobachtung durch Konkurrenten und NGO's, so dass Fehler in Form von Abmahnungen zusammen mit strafbewährten Unterlassungserklärungen führen können. Auch wenn dies nur sehr selten vorkommt, können sich hieraus dennoch wirtschaftliche Risiken ergeben.

Chancen: Der zunehmende Trend in Richtung Onlinehandel, der auch nach Beendigung der Corona Pandemie weiter anhält, sowie die zunehmenden Schwierigkeiten im stationären Handel vor allem bei kleineren Geschäften und in strukturschwachen Gebieten, bieten insbesondere für den Onlinehandel zunehmende Wachstumschancen. Ein Ende des Wachstums ist derzeit nicht in Sicht.

Mitarbeiter:

In der aktuellen Situation am Arbeitsmarkt werden das Anwerben und auch das Halten von Mitarbeitern trotz vieler Anreize zunehmend schwieriger. Da der Mangel an Arbeitskräften den kompletten Arbeitsmarkt betrifft, steht die K&P Handels GmbH in Bezug auf Mitarbeiter in Konkurrenz mit vielen anderen Unternehmen inkl. branchenfremder Unternehmen. Insbesondere in diesem Bereich ist mit größeren Schwierigkeiten durch zu wenige Mitarbeiter in Arbeitsspitzen, während Krankheits- und Urlaubszeiten und damit einhergehend eine Überbelastung der übrigen Mitarbeiten zu rechnen.

Chancen: 2023 konnte der Verpackungsprozess im Onlinehandel weitgehend automatisiert werden. Durch die Automatisierung wurden zwar keine Arbeitsplätze reduziert, das Umsatzwachstum 2023 konnte allerdings ohne Neuschaffung von Arbeitsplätzen abgewickelt werden. Auch in Spitzenzeiten konnte das Arbeitspensum gut abgearbeitet werden, so dass der hohe Servicestandard im Onlinehandel gehalten bzw. verbessert werden konnte.

Konkurrenz:

Die zunehmenden Schwierigkeiten im stationären Handel sorgen dafür, dass die Konkurrenz im Onlinehandel wächst.

Chancen: Mit der Marke "Tabakguru" hat die K&P Handels GmbH sich bereits einen guten Stand am Markt mit hohem Bekanntheitsgrad geschaffen. Der Markt ist zudem groß genug, dass auch zukünftig weiteres Wachstum möglich ist.

 

Karlsruhe, im August 2024

K & P Handels GmbH

gez. Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die K & P Handels GmbH, Karlsruhe:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der K & P Handels GmbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der K & P Handels GmbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung oder Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Waiblingen, 9. September 2024

G. Linhart GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Günter Linhart, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses der K & P Handels GmbH, Karlsruhe

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 4. November 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt.

Darüber hinaus wurde folgendes beschlossen:

"Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.145.373,73 wird auf neue Rechnung vorgetragen."

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