Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 213549
Eingetragen
29.6.1995
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Grundstoffen, lebenden Tieren, textilen Rohstoffen und HalbwarenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von landwirtschaftlichen Maschinen und GerätenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Gegenstand
der Handel und Vertrieb ökologischer Produkte bevorzugt mit Naturland Zertifizierung. Ergänzend die Erbringung von Dienstleistungen sowie Handelsvertretung auf dem Gebiet ökologischer Produkte sowie allgemein der Ökologie und des Umweltschutzes, insbesondere Vertrieb und Service für ökologisch hergestellte Produkte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Ostendorf
seit 8.1.2025
Prokura
Marcus Kirschnick
seit 26.4.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Verein zur Förderung des ökologischen Landbaus e.V.
Germany
50000
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Öko Service GmbH

Hilter a.T.W.

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Öko Service GmbH, Hilter a. T. W. am Teutoburger Wald

I. Grundlagen des Unternehmens

Das Geschäftsmodell der Öko Service GmbH (im Folgenden auch als ÖSG bezeichnet) ist der Handel und Vertrieb ökologischer Tiefkühlprodukte an alle Formen des Lebensmittel- und Naturkosthandels, insbesondere solcher Produkte mit Naturland-Zertifizierung. Qualität und Verantwortung sind zentrale Aspekte unserer Geschäftstätigkeit.

Sitz unseres Unternehmens ist seit 2019 Hilter am Teutoburger Wald (Süd-Niedersachsen). Darüber hinaus besteht eine Zweigniederlassung in Schrobenhausen (Oberbayern).

Die ÖSG besitzt eine Bescheinigung gemäß Artikel 29 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 über die ökologische / biologische Produktion und die Kennzeichnung von ökologischen / biologischen Erzeugnissen.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Konjunktur-Entwicklung im Jahr 2023 wurde im nach wie vor krisengeprägten Umfeld weiter gedämpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Weiter erschweren die hohen Energie- und Lebensmittelpreise sowie die bestehenden Material- und Lieferengpässe und er Fachkräftemangel die Markterholung. Zusätzlich belastend wirken sich ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland aus.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +7,9 % gegenüber 2021 gelegen. (Statistische Bundesamt Destatis)

Der Absatz von Tiefkühlkost konnte sich im Jahr 2023 noch einmal gegenüber dem Vorjahresergebnis um 18,7 Prozent auf 22,02 Milliarden Euro (2022: 18,54 Milliarden Euro) steigern. Im LEH/HD stieg der TK-Umsatz um 14 Prozent auf 11,64 Milliarden Euro (2022: 10,22 Milliarden Euro). Im Außer-Haus-Markt erhöhte sich der TK-Umsatz um 24,6 Prozent auf 10,37 Milliarden Euro (2022: 8,33 Milliarden Euro). Treiber dieser Entwicklung war hier die hohe Inflation in Folge der enorm gestiegenen Energie-, Rohstoff-, Personal- und Logistikkosten. (Absatzstatistik des Deutschen Tiefkühlinstituts e. V.)

Die Absatzsituation für ökologische Produkte hat sich trotz Teuerungsrate auch 2023 weiterhin sehr positiv entwickelt. Von diesem Sog profitierten auch weiterhin die tiefgefrorenen Bio-Produkte.

Die Bio-Umsätze in Deutschland lagen 2023 mit 16,08 Milliarden gut 5% höher als im Vorjahr. Treibende Kraft beim Bio-Umsatz war auch 2023 der Lebensmitteleinzelhandel, der seine Erlöse um 7,2 Prozent auf 10,82 Milliarden EUR erhöhte und somit einen Marktanteil von 67 Prozent am Lebensmittelmarkt erreichte. Hiervon fielen gut 40% der Umsätze auf die Discounter. Gegenüber 2019 konnte der klassische Lebensmitteleinzelhandel ein Bio-Plus von 47 Prozent erreichen.

Der Naturkostfachhandel mit seinem 100-Prozent Bio-Angebot konnte 2023 seine Umsätze halten und erreichte einem Marktanteil von 20 Prozent mit einem Gesamtumsatz von 3,15 Milliarden Euro.

Die sonstigen Einkaufsstätten, zu denen Hofläden, Online-Handel (inkl. Lieferdienste), Wochenmärkte, Bäckereien, Metzgereien und Reformhäuser zählen, konnten Ihren Umsatz um 2% auf 2,11 Milliarden Euro gegenüber 2022 steigern. (Bölw Branchenreport 2023)

Bei einer Gesamtinflationsrate von neun Prozent für Lebensmittel im Jahr 2023 waren Bio-Lebensmittel im Vergleich nur um rund fünf Prozent teurer. Der Preisanstieg fiel somit wie auch 2022 im Bio-Segment deutlich geringer gegenüber konventionell hergestellten Lebensmitteln aus. (AMI-Verbraucherpreisindex)

Geschäftsverlauf

Mit dem Geschäftsverlauf des Jahres 2023 sind wir trotz des schwierigen Marktumfeldes zufrieden. Unsere Erwartungen konnten erfüllt werden.

Nach wie vor konnten wir von der vorstehend dargelegten positiven Absatzentwicklung für ökologische Produkte, insbesondere in unseren Hauptkundenbeziehungen im Lebensmittel- und Naturkosthandel, profitieren. So konnten wir 2023 unsere Kundenstruktur wie auch das Sortiment wiederholt weiter ausbauen.

Die zum Teil durch extremen Energiepreiserhöhungen sowie verschärften Material- und Lieferengpässe massiv angestiegenen Preise in allen wirtschaftlichen Bereichen wirkten sich weiter auf unser laufendes Geschäft aus. Zusätzlich mussten die gestiegenen Finanzierungsbedingungen durch erhöhte Zinsen kompensiert werden. Grundsätzlich konnten wir die Preissteigerungen insbesondere im Lager- und Logistik Bereich durch zeitnahe Verhandlungen mit unseren Kunden im laufenden Geschäftsjahr weitestgehend ausgleichen.

Der Fachkräftemangel beeinflusste immer wieder eine ausreichende Warenbereitstellung aus unseren Produktionsbetrieben. Durch Aufstockung unserer Fertigwarenbestände konnten wir jedoch eine durchgehende Warenversorgung für unsere Kunden sicherstellen. Ebenso sicherten wir durch frühzeitige Einkäufe unseren Rohwarenbestand ab.

Grundsätzlich konnten wir auch bedingt durch eine gut verlaufende Anbau- und Erntesaison die benötigten Vertragsmengen in ausreichendem Volumen und guten Qualitäten mit unseren Vertragserzeugern und Produzenten absichern. Ebenso ist es uns gelungen die Vertragsflächen weiter auszubauen.

Durch eine ausreichende Liquiditätslage waren wir auch im Jahr 2023 der Lage, die hohen Bedarfsmengen trotz massiv gestiegener Kostensituation abzusichern.

Die zentrale Bündelung der Rohwaren und Fertigprodukte an unseren Verarbeitungs- und Logistikstandorten konnten wir weiter ausbauen.

Trotz der kostenbelasteten und schwierigen allgemeinen Lage konnten wir unser Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr steigern.

3. Lage

a. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 17,7 % auf gut EUR 36,8 Mio. und damit nicht nur deutlich, sondern auch weit über unsere Erwartungen gestiegen. Hierzu trugen neben Preisanpassungen vor allem höhere Absatzmengen bei.

In nahezu gleichem Umfang, nämlich um 16,9 % hat sich der Materialaufwand erhöht. Er belief sich im Geschäftsjahr auf EUR 34,01 Mio.

Insgesamt ergibt sich für 2023 ein Rohergebnis in Höhe von EUR 2,894 Mio., das somit leicht über dem Vorjahreswert (EUR 2,268 Mio.) liegt.

Der Personalaufwand nahm um insgesamt knapp TEUR 70 zu.

Einen erneuten, aber geringen Anstieg, diesjährig um TEUR 48 verzeichneten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Das Betriebsergebnis stellt sich insgesamt auf EUR 1,445 Mio. ein. Es ist damit deutlich gestiegen zum Vorjahreswert (EUR 0,963 Mio.).

Das Finanzergebnis zeigt einen Aufwandsüberhang in Höhe von TEUR 375 (Vorjahr: TEUR 171) und ist durch den im Geschäftsjahr notwendigen erhöhten Liquiditätsbedarf sowie damit gestiegenen Zinsaufwendungen geprägt. Ferner wird es durch die seit 2020 zu zahlende Bereitstellungsprovisionen für den nicht in Anspruch genommenen Kontokorrentkredit beeinflusst.

Nach Verrechnung der Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 747, der damit um 34,7 % über dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR 554 liegt.

Unter Einbezug des Gewinnvortrages aus dem Vorjahr ergibt sich für das Geschäftsjahr 2023 ein Bilanzgewinn in Höhe von EUR 4,1 Mio.

Insgesamt wird die Ertragslage des Geschäftsjahres 2023 als zufriedenstellend bezeichnet. Sowohl beim Umsatz als auch beim Jahresüberschuss wurden unsere Erwartungen erfüllt.

b. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich per 31.12.2023 gegenüber dem Vorjahr um EUR 2,4 Mio. bzw. 17,53 % erhöht.

Das Anlagevermögen der ÖSG ist von untergeordneter Bedeutung. Deren Buchwert erhöhte sich wegen Investitionen im EDV-Bereich auf nunmehr TEUR 147.

Die Bilanzsummenerhöhung ist somit vielmehr durch die Steigerung im Umlaufvermögen begründet. Ursächlich ist der Anstieg der Vorräte um EUR 0,4 Mio. sowie der gestiegene Bestand an Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände. Dagegen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen rückgängig auf TEUR 262.

Bedingt durch das Jahresergebnis 2023 stellt sich das Eigenkapital auf nunmehr EUR 4,6 Mio. dar. Dies bedeutet einen Anstieg von 19,2 % gegenüber dem Vorjahr. Per 31.12.2023 betrug die Eigenkapitalquote somit 29,03 % (Vorjahr: 28,6 %). Die Eigenkapitalrendite betrug 16,18 % gegenüber 14,33 % im Vorjahr.

Der Fremdkapitalanteil inkl. Rückstellungen ist im Berichtsjahr leicht auf 71,0 % (Vorjahr: 71,7%) gesunken. Die Bilanzsummenerhöhung wurde in diesem Bereich insbesondere durch den Anstieg der Verbindlichkeiten um EUR 1,6 Mio. getragen.

Die Vermögenslage ist nach unserer Beurteilung geordnet. Die Kapitalstruktur ist durch eine solide Eigenkapitalbasis gekennzeichnet. Gleichwohl ist es Ziel der Gesellschaft, die Eigenkapitalquote weiter zu stärken.

c. Finanzlage

Der Hausbank-Finanzierungsrahmen lag zum 31.12.2023 bei EUR 7,5 Mio. (Vorjahr EUR 7,5 Mio).

Hierfür wurden Besicherungen im banküblichen Umfang gestellt. Zum Abschlussstichtag bestanden dementsprechend noch freie Kreditlinien von knapp EUR 0,4 Mio. (Vorjahr: EUR 0,8 Mio.).

Wir nutzen seit Mitte 2022 die Gelegenheit an einem sog. Early Payment Programm teilzunehmen, was uns zusätzliche Potentiale zur kurzfristigen Zwischenfinanzierung von Forderungen ermöglicht.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Aufgrund der soliden Kundenstruktur ergaben sich keine nennenswerten Zahlungsausfälle.

Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben.

d. finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse und Jahresergebnis heran.

Wie vorstehend bereits dargelegt, konnte der Umsatz um 17,7 % (Vorjahr: 6,6 %) auf EUR 36,8 Mio. (Vorjahr: EUR 31,2 Mio.) gesteigert werden. Dabei hat sich der Gewinn (in Form des Jahresüberschusses) um 34,7 % auf TEUR 747 (Vorjahr: TEUR 554) erhöht.

III. Prognosebericht

Mit einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist auch im kommenden Jahr zu rechnen. Ein Ende der Kriegshandlungen in der Ukraine ist nicht abzusehen. Nach wie vor bestimmen Kostensteigerung sowie hohe Zinsen am Kapitalmarkt die Konsum- und Investitionsbereitschaft.

Weiterhin bleibt die Empfindlichkeit von Lieferketten in unterschiedlichen Versorgungsstufen eine Herausforderung. Mit einer spürbaren Senkung der Kosten ist nicht zu rechnen, was auch weiter das Einkaufsverhalten beeinflussen wird.

Trotz dieser Entwicklung konnten sich die Absätze im Bereich der Biolebensmittel weiter entwickeln und verzeichnen ungebrochen die größten Wachstumszahlen im Lebensmittelhandel. Wir gehen daher davon aus, dass sich unsere Umsätze aufgrund der positiven Absatzentwicklung bei unseren Hauptkunden für ökologische Produkte weiterhin vergleichbar auf hohem Niveau halten werden.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens für 2024 trotz des weiterhin schwierigen Marktumfeldes nach wie vor als positiv.

Alle absehbaren und notwendigen Maßnahmen den gestiegenen Kosten entgegenzutreten sind von uns durch Preisanpassungen und Einsparungen vorgenommen worden.

Unsere Geschäftsbeziehungen zu Erzeuger- und Verarbeiter-Strukturen werden weiter auch mit längerfristigen Abnahmevereinbarungen ausgebaut.

Das Produktsortiment wird sich in Absprache mit unseren Kunden weiter entwickeln. Weiteres Wachstum ist daher auch auf Basis des Volumenanstiegs der vorhandenen und neuen Produkte zu erwarten.

Die Reklamationsquoten können aufgrund des kontinuierlichen Ausbaues einer konsequenten Qualitätssicherung weiter auf ein Minimum beschränkt werden.

Wir gehen davon aus den Anforderungen eines steigenden Bedarfs an Rohwaren auch weiterhin mit ausreichenden Verträgen bei unseren Lieferanten und Produzenten absichern können. Zusätzlich werden die Bezugsquellen weiter ausgebaut. Zur Rohwarenabsicherung erhöhen wir weiter unser Arrangement in den Erzeugerländern.

Die Rohwarenkosten werden sich jedoch unterschiedlich und abhängig vom weiteren Kostendruck sowie den Ernteerträgen verteuern.

Lagerung und Logistik sind über Dienstleister vertraglich abgesichert und werden kontinuierlich ausgebaut. Engpässe im Bereich der TK- Logistik und Lagerhaltung werden die Branche weiter betreffen und die Kosten beeinflussen.

Die gestiegenen Kosten am Kapitalmarkt werden weiter Einfluss auf die Ertragssituation haben.

Wir erwarten, dass wir die Auswirkungen weitere Kostensteigerungen durch Verhandlungen auf die Endverkaufspreise umlegen können.

Die Personalsituation des Unternehmens ist stabil und wird weiter dem gestiegenen Geschäftsvolumen entsprechend angepasst.

Insgesamt prognostizieren wir einen leicht steigenden Umsatz und ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau.

Auch 2024 werden wir in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Aufgrund verschiedenster Unabwägbarkeiten, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine ist zukünftig mit steigenden Unsicherheiten auch in Bezug auf die Prognose zu rechnen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Aufgrund der Witterungsabhängigkeit des Anbaus ist mit einer weiter angespannten Situation bei den Rohwaren aufgrund des Klimawandels zu rechnen. Dieser betrifft vor allem empfindliche Gemüsekulturen. Auf der Beschaffungsseite verfügen wir jedoch über exzellente Netzwerke bis hin zu den Erzeugern und können auf eine breite Basis heimischer Lieferanten sowie solcher in Nachbarländern zurückgreifen. Gleiches gilt auch für die Verarbeitung und Abpackung von TK-Produkten und die entsprechend notwendige Logistikkette.

Aufgrund der weiterhin dynamischen Umstellungssituation ist mittelfristig mit einem größeren Potential für den ökologischen Gemüseanbau zu rechnen, so dass wir davon ausgehen, dass auch in Zukunft der immer größere Bedarf an ökologischen Produkten gedeckt werden kann.

Die Wettbewerbsrisiken bestehen im Wesentlichen in der steigenden Attraktivität des Bio-Segmentes, so dass sich alle Markenartikler und Verarbeiter zunehmend im Bereich der Bio-TK-Produkte engagieren. Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir nicht nur in einem konkurrierenden Wettbewerbsumfeld mit zunehmenden Konzentrationsgrad, sondern auch im Kostendruck insbesondere auf Seiten des Handels, vor allem durch den zunehmenden Einstieg der Discounter. Dem begegnen wir durch eine schlanke Kostenstruktur, intensive Kundenbeziehungen, Sortimentsverbreiterung und Ausbau unserer Netzwerke. Ferner wirkt sich unsere Strategie der Bevorzugung heimischer Verbandsware durch den allgemeinen Trend zu regionalen Produkten im Handel positiv für uns aus.

Aufgrund der positiven Liquiditäts- und Eigenkapitalentwicklung unseres Unternehmens sind besondere finanzwirtschaftliche Risiken derzeit nicht erkennbar. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen der Ausbau einer stabilen Eigenkapitalbasis und das Nutzen ausreichender Kreditrahmen, die unter anderem durch Sicherungsübereignung des Warenlagers und Globalzessionen abgesichert sind.

Die Gesellschaft verfügt über einen sehr solventen Kundenstamm und eine saisonorientierte Liquiditätssteuerung. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zur weiteren Absicherung besteht ansonsten eine Kreditversicherung für ggf. risikobehaftete Kundenforderungen. Mit unseren Kunden sind wir insbesondere durch längerfristige Rahmenverträge verbunden.

Die gesamtwirtschaftlich gesehenen anhaltenden negativen Auswirkungen der Ukraine Krise, sowie die immer noch vorhandenen Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinflussen nach wie vor die Inflationsrate und somit auch das Käuferverhalten. Aufgrund der stabilen Nachfragesteigerung bei Bio-Produkten betrachten wir das Unternehmensumfeld weiter als positiv. Wir gehen davon aus, dass die ökologische Landwirtschaft und der private Konsum von Bioprodukten zukünftig auch politisch weiter gefördert wird.

Aufgrund der intensiven Zusammenarbeit mit unseren Erzeugern, Verarbeitern und Kunden sowie die ständige Erweiterung des Unternehmens im Zugriff auf Bio-Rohwaren und Verarbeitungskapazitäten sehen wir uns für die wachsenden Anforderungen der nächsten Jahre strategisch gut aufgestellt.

Risiken für den Fortbestand der Gesellschaft ergeben sich daher nach unserer Ansicht aktuell nicht.

 

Hilter a.T.W., den 27.11.2024

gez. Marcus Kirschnick, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ÖKO SERVICE GMBH, HILTER A. T. W.

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 147.196,31 141.257,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 81.966,21 87.290,89
II. Sachanlagen 18.337,00 28.967,00
III. Finanzanlagen 46.893,10 25.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 15.724.121,06 13.379.472,07
I. Vorräte 7.685.226,42 7.320.730,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.027.725,13 6.058.741,70
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.169,51 0,00
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 40.491,55 16.728,00
15.911.808,92 13.537.457,96

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 4.618.405,65 3.871.167,22
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Bilanzgewinn 4.118.405,65 3.371.167,22
B. RÜCKSTELLUNGEN 341.308,46 296.598,05
C. VERBINDLICHKEITEN 10.952.094,81 9.369.692,69
15.911.808,92 13.537.457,96

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 2.893.968,38 2.268.545,69
2. Personalaufwand -604.624,78 -535.494,68
a) Löhne und Gehälter -504.065,49 -439.759,86
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -100.559,29 -95.734,82
- davon für Altersversorgung: EUR 8.074,96 (Vorjahr: EUR 7.335,08)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -99.833,36 -72.767,82
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -744.537,60 -696.419,28
a) Verwaltungsaufwand -524.215,19 -508.494,28
b) Betriebsaufwand -42.603,70 -34.330,20
c) Vertriebsaufwand -129.374,82 -143.631,26
d) übrige Aufwendungen -48.343,89 -9.963,54
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 43.801,05 (Vorjahr: EUR 5.039,91)
- Erträge aus Beteiligungen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 5.039,91)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 4.161,48
a) sonstige Zinserträge 0,00 4.161,48
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -374.526,04 -175.935,48
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -322.933,17 -236.948,65
8. Ergebnis nach Steuern 747.513,43 555.141,26
9. Sonstige Steuern -275,00 -554,00
10. Jahresüberschuss 747.238,43 554.587,26
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.371.167,22 2.816.579,96
12. Bilanzgewinn 4.118.405,65 3.371.167,22

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Öko Service GmbH, Hilter a. T. W.

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Öko Service GmbH hat ihren Sitz in Hilter am Teutoburger Wald und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Osnabrück unter der Registernummer HRB 213549 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der zum Bilanzstichtag gültigen Fassung in Verbindung mit den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Sie nimmt die für diese Gesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

2. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden basieren auf den handelsrechtlichen Vorschriften. Sie sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Gesellschaft geht bei der Bilanzierung und Bewertung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus.

Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen angesetzt. Zugänge werden im Berichtsjahr pro rata temporis erfasst. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt drei Jahre.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet.

Die Bewertung der Vorräte (in Form von fertigen Erzeugnissen und Waren, unfertigen Erzeugnissen und Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen) erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Bei mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch Dotierung einer Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel werden in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Das Stammkapital der Gesellschaft wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der Die Bio-Lieferanten und Servicepartner GmbH mit Sitz in Friedrichsgabekoog. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 31.12.2023 € 111.336,97 und der Jahresüberschuss 2023 beträgt € 41.534,20.

Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 45 % an der 3 Berry Sp. Z. o. o. mit Sitz in Warschau. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 31.12.2023 € -4.321,64 und der Jahresfehlbetrag 2023 beträgt € 9.628,26.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar (in €):

Geschäftsjahr 31.12.2023 davon mit Restlaufzeit mehr als1 Jahr Vorjahr 31.12.2022 davon mit Restlaufzeit mehr als1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.990.855,55 0,00 4.998.483,46 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 262.483,17 0,00 716.591,49 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 774.386,41 1.130,00 343.666,75 1.130,00

In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind Beträge von € 216.956,63 (Vj. € 260.623,05) aus Steuern enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 500.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (in €):

Geschäftsjahr 31.12.2023 Vorjahr 31.12.2022
Boni 176.744,10 116.278,12
Ausstehende Rechnungen 0,00 97.300,00
Lizenzen 26.753,49 15.819,93
Jahresabschluss 30.000,00 29.000,00
Aufbewahrung 4.700,00 4.700,00
Urlaubsverpflichtungen 25.900,00 8.500,00
Tantieme 40.250,00 25.000,00
Gesamt 304.347,49 296.598,05

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt (in €):

Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeit Restlaufzeit insgesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.173.257,69 7.173.257,69 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.269.473,79 3.269.473,79 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 9.363,33 9.363,33 0,00 0,00
10.952.094,81 10.952.094,81 0,00 0,00
Verbindlichkeitenspiegel Vorjahr
Verbindlichkeit Restlaufzeit insgesamt
EUR
bis 1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.719.024,45 6.719.024,45 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.595.458,55 2.595.458,55 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 55.209,69 55.209,69 0,00 0,00
9.369.692,69 9.369.692,69 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Gesamthöhe von € 7.173.257,69 (Vorjahr: € 6.719.024,45) sind durch Sicherungsübereignung des Warenlagers, Sicherungsabtretung von Forderungen in Form einer Globalzession und eine Ausfallbürgschaft der DZ Bank AG über € 6.550.000,00 besichert.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden solche im Rahmen der sozialen Sicherheit i. H. v. € 987,53 (Vorjahr: € 928,81) ausgewiesen.

4. Gewinn und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge aus Versicherungsentschädigungen i. H. v. € 0,00 (Vorjahr € 1.452,53), Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen i. H. v. € 0,00 (Vorjahr: € 11.089,69) sowie Erträge aus der Währungskursumrechnung i. H. v. € 15.346,56 (Vorjahr: € 373,46) ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Erhöhung von Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen i. H. v. 2.200,00 (Vorjahr: 2.000,00) sowie Aufwendungen aus der Währungsumrechnung i. H. v. € 43.801,05 (Vorjahr: € 5.039,91).

5. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von € 52.627,12. Gegenstand der Miet- und Leasingverträge sind Immobilien und Kraftfahrzeuge.

Arbeitnehmer

Während des Berichtsjahres wurden durchschnittlich 8 (Vorjahr: 11) Mitarbeiter beschäftigt, davon - analog zum Vorjahr - 5 vollbeschäftigt.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von € 747.238,43 ab. Nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag des Vorjahres (€ 3.371.167,22) verbleibt ein Bilanzgewinn in Höhe von € 4.118.405,65. Die Geschäftsführung schlägt vor, diesen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführer

Geschäftsführer war im Berichtsjahr:

Herr Marcus Kirschnick, Kaufmann.

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Er besitzt somit die Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Hilter a.T.W., den 27.11.2024

Öko Service GmbH

gez. Marcus Kirschnick, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 05.12.2024 festgestellt.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 198.977,99 75.762,19 0,00 274.740,18
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.599,88 8.116,49 1.956,21 147.760,16
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Anteile an verbundenen Unternehmen - Inland 25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
25.000,00 0,00 0,00 25.000,00
Beteiligungen
Beteiligungen - Ausland 0,00 21.893,10 0,00 21.893,10
0,00 21.893,10 0,00 21.893,10
365.577,87 105.771,78 1.956,21 469.393,44
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 111.687,10 81.086,87 0,00 192.773,97
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Betriebs- und Geschäftsausstattung 112.632,88 18.746,49 1.956,21 129.423,16
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Anteile an verbundenen Unternehmen - Inland 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen
Beteiligungen - Ausland 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
224.319,98 99.833,36 1.956,21 322.197,13
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 81.966,21 87.290,89
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.337,00 28.967,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen
Anteile an verbundenen Unternehmen - Inland 25.000,00 25.000,00
25.000,00 25.000,00
Beteiligungen
Beteiligungen - Ausland 21.893,10 0,00
21.893,10 0,00
147.196,31 141.257,89

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Öko Service GmbH, Hilter a. T. W.

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Öko Service GmbH, Hilter a. T. W., - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Öko Service GmbH, Hilter a. T. W., für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Osnabrück, den 4. Dezember 2024

Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Averdiek-Bolwin, Wirtschaftsprüfer

gez. Niehenke, Wirtschaftsprüfer

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