Kehler Druck-Verwaltungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
T***** M***** N** seit 18.10.2011 | Kommanditist |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EuroPrintPartner GmbH & Co. KGKehlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023EUROPRINTPARTNER GMBH & CO KGA. Grundlagen und Rahmenbedingungen I. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen EuroPrintPartner GmbH & Co. KG mit Sitz in Kehl war im Jahr 2023 erfolgreich als Servicepartner und Dienstleister im Druckbereich für seine Kunden tätig. Die Synergieeffekte aus den zwei Produktionsstandorten (Kehl und Schwanau) wurden genutzt und gezielt auf unterschiedliche Produktionsschwerpunkte optimiert, um Kostenvorteile zu maximieren und an die Kunden weitergeben zu können. Zu den etablierten Geschäftsfeldern zählen neben dem Druck und der Weiterverarbeitung auch die Bereiche Logistik und Lagerhaltung, personalisierte Produkte sowie Digitaldruck. Ein starkes Augenmerk legt das Unternehmen dabei stets auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden und die Herstellung anspruchsvoller und qualitativ hochwertiger Druckprodukte. II. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war für die Druck- und Medienbranche erneut von Herausforderungen geprägt. Die Hoffnungen auf eine nachhaltige konjunkturelle Erholung nach den realen Umsatz- und Produktionsrückgängen des Vorjahres wurden enttäuscht. Nachwirkungen des Ukraine-Krieges und die damit einhergehende schwierige Nachfragesituation haben zu einer Konsolidierungsbewegung in der Branche geführt. Obwohl die Preise für Druckpapiere und Energie im Laufe des Jahres teilweise deutlich gesunken sind, lagen sie im Jahresdurchschnitt weiterhin über dem Vorkrisenniveau. Die Produktionstätigkeit in der Druck- und Medienwirtschaft setzte ihren negativen Trend fort und sank im Jahresmittel um etwa 13,2% im Vergleich zum Vorjahr. Dies stellt den größten Rückgang seit Beginn der Zeitleiste dar. Bedingt wird der Rückgang der Auftragslage insbesondere durch die insgesamt schwache konjunkturelle Entwicklung, die geringe Konsumneigung und dem allgemeinen Trend zu steigenden Kostenbelastungen. Auch die Kapazitätsauslastung verschlechterte sich, indem sie von 81,3 % im Jahr 2022 auf 77,3% im Jahr 2023 sank. Trotz höherer Preise verzeichneten die Umsätze der Branche nominale Rückgänge um 5,2%, während die realen Umsatzzahlen um 12,6% zurückgingen. Besonders der Druck sonstiger Erzeugnisse und der Zeitungsdruck erlitten überdurchschnittliche Umsatzverluste. Ein Lichtblick war die graduelle Entspannung der Energiepreise im Jahresverlauf, die jedoch auf einem weiterhin höheren Niveau blieben. Auch das Preisniveau für grafische Druck- und Zeitungsdruckpapiere lag trotz der deutlichen Rückgänge über dem Niveau vor Beginn der drastischen Preisanstiege. Das Grundproblem der erhöhten Kostenbelastungen bleibt somit auch in 2023 weiter bestehen. Die Preise für Druckdienstleistungen stiegen im Jahresdurchschnitt um 8,4 % im Vergleich zum Vorjahr, zeigten jedoch ab dem zweiten Quartal 2023 rückläufige Tendenzen. Der Anstieg der Preise ist dabei vor allem auf die Veränderungen der Preise für Vorprodukte, Betriebsmittel und andere Kostenarten zurückzuführen. Insgesamt konnten nach Angaben des Bundesverband Druck und Medien im Jahr 2024 sinkende Produktionswerte beobachtet werden, was vor allem durch die gesunkene Nachfrage bedingt wurde. Der Gesamtwert der Produktion von Druckerzeugnissen und Druckdienstleistungen sank im Vergleich zum Vorjahr um 6,8% auf rund 12,6 Mrd. Euro. (Quelle: Bundesverband Druck und Medien (Juli 2024): Branchenbericht Deutsche Druck- und Medienwirtschaft) B. Geschäftsverlauf und Lage In den vergangenen Jahren hat die Gesellschaft durch ihre nachhaltigen Effizienzprogramme und eine konsequente Ausrichtung am Kundenbedarf kontinuierlich und äußerst erfolgreich gewirtschaftet. Auch im Geschäftsjahr 2023 konnten herausragende finanzielle Ergebnisse in sämtlichen Bereichen verzeichnet werden. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, trotz eines zunehmend schwierigen Marktumfelds, ein verlässlicher Partner für die Kunden zu bleiben und gleichzeitig langfristig stabil und zukunftssicher aufgestellt zu sein. I. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr auf T€ 13.501 gestiegen, was im Wesentlichen aus der Kumulierung der liquiden Mittel, welche die Minderung der anderen Bilanzposten des Anlage- und Umlaufvermögens überkompensiert, resultiert. Bedingt durch den Anstieg der Bilanzsumme ist die reine Eigenkapitalquote auf 11,1% (Vorjahr: 13%) gesunken. Wird jedoch das bestehende Verrechnungskonto der Gesellschafter berücksichtigt, welches als eigenkapitalähnlich eingestuft werden kann, liegt die Eigenkapitalquote bei 90,1% (Vorjahr 83,3%). Die langfristige Finanzierung bleibt somit vollständig gesichert, und die Gesellschaft ist in ihrer Entscheidungsfreiheit unabhängig von Fremdkapitalgebern. II. Finanzlage Die Finanzlage ist weiterhin als positiv einzustufen, die liquiden Mittel belaufen sich auf T€ 8.033. Die nach wie vor hohen, aber im Vergleich zum Vorjahr gesunkenen Abschreibungen haben sich auf das Jahresergebnis zwar ergebnisbelastend ausgewirkt, hatten jedoch keine Liquiditätseffekte. Dank eines konsequenten Forderungsmanagements stehen der Gesellschaft ausreichend Liquiditätsreserven zur Verfügung, sodass sie - abgesehen von laufenden Lieferantenverbindlichkeiten - nahezu schuldenfrei und somit unabhängig agieren kann. Eine genauere Analyse ermöglicht die verkürzte Kapitalflussrechnung: III. Ertragslage Die Ertragslage zeichnet sich besonders durch die im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunkenen Umsatzerlöse in Höhe von T€ 16.671 und die deutlich gesunkenen Materialaufwendungen aus. Daraus resultierend hat sich das Betriebsergebnis um T€ 2.020 auf T€ 4.668 erhöht. Auch bei der Umsatzrendite ist dem Unternehmen ein Anstieg auf 25% (Vorjahr: 17%) gelungen. Der Jahresüberschuss liegt im Berichtsjahr bei T€ 4.227. IV. Finanzielle Leistungsindikatoren Jeden Monat werden sämtliche Ertragskennziffern und Bilanzkennzahlen von der Geschäftsführung analysiert und optimiert. Neben der Kostenoptimierung liegt dabei der Fokus auf der Steuerung der Liquidität - Kurze Zahlungsziele der Kunden und Nutzung von Skontierungsmöglichkeiten auf der Lieferantenseite werden ebenso konsequent verfolgt und erreicht wie die Minimierung von Ausfallrisiken im Kundenbereich. Mit einer bereinigten Eigenkapitalquote von rund 90% bleibt die Gesellschaft jederzeit handlungsfähig und durch ihre hohen Liquiditätsreserven äußerst wettbewerbsfähig. V. Gesamtaussage Die positive wirtschaftliche Entwicklung hat seit 2011 ununterbrochen angehalten und das Unternehmen in eine sehr geordnete Vermögenslage geführt. Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gegeben, eine Inanspruchnahme der vorhandenen Kontokorrentlinien war zu keinem Zeitpunkt erforderlich. Diese Faktoren unterstreichen die außergewöhnliche Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens und seiner Mitarbeiter. Auch im Jahr 2023 zeigt sich diese Stärke in allen Bereichen. C. Zweigniederlassungen des Unternehmens Mit wirtschaftlicher Wirkung zum 1. Oktober 2018 wurden die zuvor als 100%-Tochtergesellschaft gehaltenen Anteile des Wettbewerbers Dinner Druck GmbH im Rahmen einer Verschmelzung durch Aufnahme in die Kehler Druck (jetzt: EuroPrintPartner) GmbH & Co. KG integriert. Damit ist die ehemals Dinner Druck GmbH eine Zweigniederlassung der EuroPrintPartner GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft hat außerdem seit einigen Jahren eine Tochtergesellschaft in Obernai, Frankreich. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten nach dem Erwerb hat sich die wirtschaftliche Situation nun stabilisiert, dennoch steht die Gesellschaft weiterhin unter starker Kontrolle durch die Geschäftsführung in Deutschland. Die strategische Beteiligung an einer Druckerei in der Nähe von Freiburg hat darüber hinaus zu einer signifikanten Stärkung des für das Unternehmen wichtigen Digitalbereichs geführt. D. Forschung und Entwicklung Grundsätzlich zeichnet sich die Innovationsbereitschaft des Unternehmens durch die hohen Investitionen in Druckmaschinen sowie in Falz- und Weiterverarbeitungsmaschinen aus. Die Optimierung der Druckprozesse und im Bereich der Weiterverarbeitung sind ebenfalls wichtige Bausteine um modern und effizient aufgestellt zu bleiben. Im Geschäftsjahr 2023 wurde daher erneut in eine neue Digitaldruckmaschine investiert. E. Prognosebericht Die Entwicklung der EuroPrintPartner GmbH & Co. KG hängt neben dem hohen Wettbewerbsdruck in der Branche auch von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Die größte Herausforderung der Branche wird in der unterdurchschnittlichen Auftragslage, u.a. bedingt durch die fortgesetzte Inflation, gesehen. Auch wenn eine Erholung in der Druckbranche weiterhin nicht zu erwarten ist, zeigt das Jahr 2024 kurzfristig dennoch eine positive Entwicklung, weshalb davon ausgegangen wird, dass wieder mit ähnlich guten Zahlen wie im Berichtsjahr gerechnet werden kann. F. Chance- und Risikobericht Im Rahmen des internen Risk-Managements wurden keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt. Neben dem branchenbezogenen Wettbewerbsdruck und den weiter hohen Papier- und Energiekosten ist die konjunkturelle Entwicklung ein wichtiger Faktor. Der Preisdruck wird weiter zunehmen, worauf die Gruppe mit weiteren Einsparungen und Optimierungsansätzen reagieren wird. Wachstumschancen werden auch durch neue Geschäftsfelder in der Firmengruppe gesehen. Die Ausfallrisiken für die kapitalintensiven großen Investitionen sind durch angemessene Betriebsunterbrechungsversicherungen abgesichert. Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen von Neukunden und die laufende Beobachtung der Stammkunden führen zu einem reduzierten Risiko von Forderungsausfällen. Sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten valutieren in Euro, so dass keine Fremdwährungsrisiken vorhanden sind. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass die Druckbranche immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert wird, welche das Unternehmen jedoch stets durch unternehmerisches Geschick bewältigen konnte. So konnten auch die wirtschaftlichen und politischen Vorkommnisse der letzten Jahre erfolgreich gemeistert werden, weshalb das Unternehmen positiv in die Zukunft blickt.
13. Juli 2024 Druck Verwaltungs-GmbH als Geschäftsführer der EuroPrintPartner GmbH & Co KG Thomas Ness Kehler HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
3. AnhangA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma EuroPrintPartner GmbH & Co. KG im Handelsregister Freiburg unter der Registernummer 370504 eingetragen. Der Firmensitz ist mit Kehl angegeben. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. B. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung 1. Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und - sofern sie der Abnutzung unterlagen - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung erfolgt dabei linear. Für die "geringwertigen Wirtschaftsgüter" des Anlagevermögens, wurde bis zu einem Wert von 800,00 Euro die Sofortabschreibung vorgenommen. 2. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten, angemessene Teile der Materialgemeinkosten, die Fertigungsgemeinkosten und der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Forderungen, andere Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Risiken im Forderungsbestand sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen mit einer Laufzeit kleiner als einem Jahr sind mit dem Stichtagskurs angesetzt. Bei Laufzeiten größer einem Jahr wurde gegebenenfalls der niedrigere Anschaffungswert beibehalten. 3. Fremdkapital Rückstellungen werden in Höhe des nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert und berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Verbundene Unternehmen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 98.018 Euro (i. Vj. T€ 81) enthalten. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 219), für Boni (T€ 41), für Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 20) sowie für Beiträge zur Berufsgenossenschaft für das Berichtsjahr (T€ 27). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:
Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im branchenüblichen Umfang bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. D. Sonstige Angaben Aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Grundstücksmietverträgen: Erbbaupacht- und Mietvertragsverpflichtung: 920.352,00 Euro Die zukünftigen Verpflichtungen verteilen sich vertragsgemäß auf folgende Jahre:
Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:
Anteile an anderen Unternehmen Die Gesellschaft hält folgende Anteile an anderen Unternehmen:
Geschäftsführung Die Geschäftsführung wird von der Kehler Druck Verwaltungsgesellschaft -mbH, Kehl, vertreten durch deren Geschäftsführer Herrn Thomas Neß (Ortenberg), Betriebswirt und Druckermeister, mit einem gezeichneten Kapital von T€ 26 wahrgenommen. Die in der Bilanz ausgewiesene Verbindlichkeit gegen die Komplementär-Gesellschaft Kehler Druck Verwaltungsgesellschaft-mbH hat eine unbestimmte Laufzeit. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. Die Gesellschaftversammlung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.
Kehl, den 08.11.2024 Thomas Ness sonstige BerichtsbestandteileANLAGESPIEGEL
Der Geschäftsführer Thomas Ness Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 08.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die EuroPrintPartner GmbH & Co. KG, Kehl Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EuroPrintPartner GmbH & Co. KG, Kehl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EuroPrintPartner GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personengesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Sinzheim, den 18. Oktober 2024 LEGATUS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Blazek, Wirtschaftsprüfer Walterspacher, Wirtschaftsprüfer |
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