SES 21 AGLiquidiert

82398 Polling, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 137670
Eingetragen
21.6.2001
Branche
Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern ohne VerteilungGroßhandel mit Photovoltaikmodulen
Gegenstand
Vertrieb von regenerativen und umweltfreundlichen Energiesystemen

Historie

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Management

NameRolle
Ingo Martin
seit 12.10.2001
Vorstandsmitglied

Beteiligungen

NameAnteil
renewis GmbHAufgelöst
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

SES 21 AG

ODERDING/POLLING

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010

BERICHT ÜBER DIE LAGE DER GESELLSCHAFT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

Darstellung des Geschäftsverlaufs

Globaler Markt

Aus einer aktuellen Studie des Weltklimarates IRCC geht hervor, dass im Jahr 2050 mehr als drei Viertel der benötigten Energie aus erneuerbaren Quellen stammen könnten. 2008 lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Weltenergieverbrauch bei 13 %. Um einen solch massiven Ausbau zu bewerkstelligen, bedarf es Investitionen in Höhe von bis zu 8,5 Billionen Euro aus Politik und Wirtschaft. Neben dem Investitionsanreiz der rapide faltenden Stromgestehungskosten der erneuerbaren Energiequellen -insbesondere bei der Photovoltaik- hat auch nicht zuletzt die Katastrophe in Fukushima weltweit zu mehr Bewusstsein und zu einem beginnenden Umdenken hinsichtlich des Einsatzes erneuerbarer umweltschonender Energien geführt.

Nach einer Schätzung der GTM Research verdoppelte sich der Weltmarkt für Photovoltaik im Jahr 2010 auf geschätzte 16 GWp neu installierte Leistung. Die bis einschließlich 2010 weltweit installierte Gesamtleistung betrug ca. 38 GWp.

Deutschland

2010 wurden in Deutschland knapp 250.000 Solaranlagen mit einer Leistung von 7,4 GWp (Vorjahr 3,8 GWp) neu installiert. Damit war Deutschland wie auch in den Vorjahren erneut weltweit der größte Photovoltaikmarkt, wenngleich der Anteil der in Deutschland installierten PV-Leistung gemessen an der weltweit neu installierten Leistung von 54 % im Vorjahr auf 48 % in 2010 sank. Die insgesamt in Deutschland installierte Photervoltaikleistung stieg somit innerhalb eines Jahres um ca. 75 % auf ca. 17 GWp. Neben den beim Zubau erwartungsgemäß starken Bundesländern Bayern (2.427 MWp) und Baden-Württemberg (1.006 MWp) wiesen insbesondere die Bundesländer Nordrhein-Westfalen (901 MWp), Niedersachsen (797 MWp) und Schleswig-Holstein (366 MWp) Zubauraten von größer 100 % auf.

Das Jahr 2010 war geprägt von zwei unterjährigen Absenkungen der EEG-Förderung zum 1. Juli (Absenkung um 13 %) sowie zum 1. Oktober (Absenkung um 3 %), was besonders im Monat Juni 2010 zu extrem hoher Nachfrage (2,1 GWp installierte Leistung) führte. Eine kWh Solarstrom aus einer Dachanlage <30kWp wurde im ersten Halbjahr 2010 noch mit EUR 0,3914 vergiftet, während man für eine im letzten Quartal ans Netz gegangene Anlage gleicher Größe nur noch EUR 0,3303 erhält.

Für das Jahr 2011 rechnen Analysten aufgrund der zum 1. Januar bereits erfolgten Reduzierung der EEG-Förderung um 13 %, der zum 1. Juli 2011 geplanten bis zu 15-prozentigen Absenkung der EEG-Förderung sowie der stark eingeschränkten Förderung von Anlagen auf Freiflächen mit einem im Vergleich zum Vorjahr stagnierenden bzw. sogar schrumpfenden PV-Markt in Deutschland. Der Durchschnitt der Analystenschätzungen liegt bei 7,1 GWp neu installierter Leistung in 2011.

Italien

Der italienische PV-Markt entwickelte sich in 2010 mit einem Zubau von geschätzten 3,0 GWp zum weltweit zweitstärksten Markt. Die italienische Regierung hat im Mai 2011 das neue Einspeisegesetz "Conto Energia IV" verabschiedet, welches zum 1. Juni 2011 in Kraft tritt. Das neue Gesetz steht für den Zeitraum vom 1. Juni 2011 bis 31. Dezember 2011 für Aufdachanlagen <1MWp und Freiflächenanlagen <0,2 MWp mit Selbstverbrauch eine monatliche Degression von durchschnittlich ca. 4 % vor. Die Vergütung für Aufdachanlagen mit einer Größe von 20 bis 200 kWp beträgt ab Juni 2011 EUR 0,338 und sinkt in monatlichen Schritten bis Dezember 2011 auf EUR 0,253 ab. Da nur der Zubau von Dachanlagen>1 MWp sowie Freiflächenanlagen ohne Selbstverbrauch betragsmäßig gedeckelt werden, kann die gesetzliche Neuregelung dem italienischen Markt zu weiterem Wachstum in 2011 verhelfen.

USA

Der US-amerikanische Markt verzeichnete nach Schätzungen in 2010 einen Zubau von ca. 940 MWp und verdoppelte sich somit gegenüber dem Vorjahr (473 MWp). Laut Expertenmeinungen werde der US-Markt in 2011 um 2,1 GWp wachsen. Einen Haupttreiber für dieses Wachstum sehen Analysten in dem bereits in 2010 einsetzenden Trend zum Ausbau der Photovoltaik außerhalb Kaliforniens. Gerade die Bundesstaaten Arizona, Colorado, New Jersey, aber auch Texas weisen hohe Zubauraten auf. Zudem ist in 2011 mit einem Trend zu Grobprojekten zu rechnen. Die SES 21 AG möchte mit ihrem 90 %-igen Tochterunternehmen in Carrollton/Texas an diesem Wachstumspotential partizipieren.

Tschechien

Das Marktvolumen in Tschechien lag in 2010 bei schätzungsweise 1,1 GWp. Somit dürfte der tschechische hinter dem deutschen und dem italienischen weltweit der drittgrößte Markt in 2010 gewesen sein. Durch die großzügige Förderung von Freiflächenanlagen war der tschechische Markt in den Jahren 2009 und 2010 in erster Linie ein Markt für Großprojekte. Um eine Überförderung zu vermeiden, steuerte das tschechische Parlament mit der Einführung einer Regelung, nach der neue Anlagen>30 kWp nur noch bis 1. März 2011 Anspruch auf eine auf 20 Jahre laufende Vergütung haben, entgegen. Zudem plant die tschechische Regierung die Deckelung des jährlichen Zubaus auf bis zu 4,5 MWp, was den tschechischen PV-Markt massiv einschränken wurde. Die SES 21 AG hat den veränderten Rahmenbedingungen in Tschechien Rechnung getragen und über die Veräußerung des tschechischen Tochterunternehmens SES 21 s.r.o. im ersten Halbjahr 2011 beschlossen.

Wettbewerbssituation

Als Systemhaus für Photovoltaik befasst sich die SES 21 AG auf nationaler und internationaler Ebene mit dem Handel von Photovoltaik-Anlagen, dem Bau von Photovoltaik-Kraftwerken und seit mehreren Jahren mit der Produktion einer eigenen Solarmodul-Serie. Zu den Wettbewerbern zählen u. a. die Gehrlicher Solar AG in Darnach b. München, Donauer Solartechnik Vertriebs GmbH in Gilching, Franken Solar GmbH in Nürnberg, HaWi Energietechnik AG in Eggenfelden.

Umsatzentwicklung

Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um TEUR 23.797 auf TEUR 80.707 gesteigert werden. Durch die Aufnahme der Module des Herstellers LG in das Produktportfolio im Frühjahr 2010 konnten neue Großkunden, die im Geschäftsjahr LG-Module im Wert von zusammen TEUR 22.213 kauften, akquiriert werden.

2010 2009 Veränderung
Umsatz T€ T€ T€ %
SES 21 AG 80.707 56.910 +23.797 +41,8 %

Auftragsabwicklung und Preisentwicklung

Samtfliche Geschäftsprozesse der SES 21 AG werden durch das ERP-System Navision 3.7 dargestellt und abgewickelt. Die Bevorratung der Produkte gewährleistet eine zeitnahe Be- und Abarbeitung der eingehenden Aufträge. Die Auftragsabwicklung dauerte bei Warenverfügbarkeit, nur wenige Werktage.

Die Einkaufspreise für Module sanken im Jahresverlauf etwas weniger stark als die beiden unterjährigen Reduzierungen der EEG-Förderung zum 1. Juli sowie zum 1. Oktober, welche zusammen 16 % betrugen. Die Gesellschaft konnte im Juni aufgrund der Absenkung der EEG-Förderung zum 1. Juli 2010 einen Rekordmonatsumsatz von TEUR 12.083 verzeichnen.

Aufgrund der zum 1. Juli 2011 eingeplanten Absenkung der EEG-Förderung, deren Höhe sich nach dem tatsächlichen Zubau in den Monaten März bis Mai 2011 richtet und erst im Juni von der Bundesnetzagentur bekannt gegeben wird, erwarten wir nach einer schwachen Nachfrage in den Monaten Januar bis April 2011 einen deutlichen Nachfrageanstieg für Juni 2011. Ferner sehen wir den italienischen Markt aufgrund der nun geklärten und für uns positiv zu bewertenden Fördersituation "Conto Energie II" als wichtigen Wachstumstreiber.

Beschaffungsmarkt

Beschaffungsseitig konnte im Geschäftsjahr 2010 zur Jahresmitte eine Knappheit an Wechselrichtern festgestellt werden, welche sich zum Jahresende hin wieder normalisierte.

Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen i. H. v. insgesamt TEUR 469 getätigt. Diese setzen sich wie folgt zusammen:

Unternehmensbeteiligungen TEUR 403

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen TEUR 66

Finanzierungsmaßnahmen

Im Geschäftsjahr bestanden mit der DZ-Bank AG, München, mit der UniCredit Bank AG (vormals HypoVereinsbank), Garmisch-Partenkirchen, sowie mit der Raiffeisenbank Weilheim eG Geschäftsbeziehungen. Die über alle Banken verfügbare Kontokorrentlinie betrug zum 31. Dezember 2010 TEUR 4.038.

Personal- und Sozialbereich

Zum 31. Dezember 2010 erhöhte sich die Mitarbeiterzahl (einschließlich Vorstände und Auszubildende) von 55 auf 59 Mitarbeiter. 49 Mitarbeiter (Vj. 43) sind) ln Vollzelt und 7 Mitarbeiter (VJ. 5) sind In Teilzeit beschäftigt, 3 Mitarbeiter (Vj. 7) sind geringfügig beschäftigt.

Umweltschutz

Die Heizung des gesamten Unternehmensstandorts geschieht durch ein mit Pflanzenöl betriebenes Blockheizkraftwerk. Der gleichzeitig erzeugte Strom wird an den Netzbetreiber verkauft.

Am Firmenstandort werden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 130 kWp betrieben.

Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres

Die Gesellschaft führte eine Kapitalerhöhung bei ihrer 90 %-igen Beteiligung renewis pv factory S.A. in Höhe von TEUR 141 direkt und TEUR 493 über ihre 100 %-ige Tochter renewis GmbH durch. Ferner wurde auch die Beteiligung an der SES 21 USA LLC an der die Gesellschaft ebenfalls 90 % der Anteile hält, um TEUR 255 erhöht. Des Weiteren gründete die Gesellschaft im Geschäftsjahr die tschechische Gesellschaft SES 21 Invest s.r.o. zum Betrieb von Photovaltaikanlagen in Tschechien (100 %-ige Beteiligung) mit einem Stammkapital i. H. v. TEUR 8.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Der Buchwert des durch die Verschmelzung mit der Solar Energy Service 21 GmbH aufgedeckten Firmenwerts beträgt zum Stichtag TEUR 808 und wird über eine Restnutzungsdauer von fünf Jahren mit jährlich TEUR 162 linear abgeschrieben.

Die Investitionsquote (ohne Einbeziehung des Firmenwerts) stieg im Vergleich zum Vorjahr von 38 % auf 114 %.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen zum Bilanzstichtag auf TEUR 6.444 (Vj. TEUR 681) stark an. Den größten Anteil daran hatte eine Forderung gegen einen tschechischem Projektkunden i. H. v. TEUR 5.419. Diese Forderung wurde Anfang 2011 bereits vollständig beglichen.

Die Umlaufintensität nahm zum Stichtag leicht um 7 % auf 91 % zu. Die Vorräte haben sich zum Vorjahr um TEUR 248 bzw. 10 % auf TEUR 2.844 erhöht. Den größten Wertanteil im Lager stellten anders als im Vorjahr die Wechselrichter dar.

In den sonstigen Vermögensgegenständen i. H. v. TEUR 1.316 ist eine Forderung gegen einen Lieferanten über TEUR 1.288 enthalten.

Die sonstigen Rückstellungen sind zum Stichtag um TEUR 547 auf TEUR 939 gestiegen. Sie beinhalten insbesondere Rückstellungen für Tantiemen, Urlaub und Überstunden des Personals, ausstehende Rechnungen, Gewährleistungsansprüche sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

Die handelsbilanzielle Eigenkapitalquote ist zum Stichtag aufgrund einer höheren Bilanzsumme von 61 % im Vorjahr auf 48 % gefallen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten i. H. v. TEUR 355 (Vj. TEUR 1.756) bestehen aus Steuer- und anderen kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Finanzlage

Die SES 21 AG wies zum Stichtag eine Bankverbindlichkeit i. H. v. TEUR 2.136 (Vj. TEUR 2) sowie -guthaben i. H. v. TEUR 317 (Vj. TEUR 2.876) aus.

Die Gesellschaft hatte im abgelaufenem Geschäftsjahr einen Finanzmittelbedarf aus der laufenden Geschäftstätigkeit i. H. v. TEUR 4.226 sowie Kapitalbedarf aus der Investitionstätigkeit i. H. v. TEUR 468. Aus der Finanzierungstätigkeit ergaben sich weder Finanzmittelzuflüsse noch -abflüsse.

Ertragslage

Der Jahresüberschuss konnte aufgrund der um 42 % gegenüber dem Vorjahr gesteigerten Umsatzerlöse bei einer unveränderten prozentualen Rohertragsmarge von 9,0 % (Vorjahr 9,0 %) von TEUR 328 im Vorjahr auf TEUR 885 gesteigert werden.

Die Gesamtkapitalrendite ist mit einem Wert von 6,9 % im Vergleich zum Vorjahr mit 3,6 % gestiegen, die Eigenkapitalrendite verbesserte sich ebenfalls von 5,9 % auf 14,3 %.

Insgesamt wird die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum heutigen Zeitpunkt, auch vor dem Hintergrund der anstehenden Kürzung der EEG-Förderung, als stabil betrachtet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Die Gesellschaft hat seit 15. Februar 2011 mit der Bayerischen Landesbank, München, sowie mit den Vereinigten Sparkassen im Landkreis Weilheim i. OB zwei neue Hausbanken. Die Bayerische Landesbank löst die UniCredit Bank (vormals HypoVereinsbank) bei der Verwaltung der dem Bankenkonsortium übereigneten Sicherheiten, welche in einem neuen Sicherheitenpoolvertrag geregelt sind, ab.

Die Gesellschaft erklärte, mit ihrem Anspruch auf Zahlung ihrer Forderungen gegen die renewis GmbH in Höhe von EUR 400.000 hinter sämtliche Forderungen anderer Gläubiger zurückzutreten.

Risikomanagement

Die Gesellschaft betrachtet wirksames, vorausschauendes Risikomanagement als integralen Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Forderungsausrallen wird durch Anzahlungs- und Abschlagsrechnungen, Liquiditätsrisiken durch eine rollierende Liquiditätsplanung, begegnet.

Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Aus Sicht der Gesellschaft bestehen derzeit die nachfolgernden wesentlichen Risikofaktoren. Unter Risiko wird die Möglichkeit zukünftiger ungünstiger Entwicklungen verstanden, die mit einer gewissen, aber nicht überwiegenden Wahrscheinlichkeit erwartet werden.

Verschlechterung der Förderbedingungen für regenerativ erzeugten Strom

Angebotsüberhang und daraus resultierend höherer Kasten- und Wettbewerbdruck

Starker Preisverfall von PV-Modulen zwischen Beschaffungs- und Absatzzeitpunkt

Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung

Für die Gesellschaft ergeben sich die folgenden Chancen:

Weltweites Wachstum des Photovoltaik-Markts aufgrund steigender Wirtschaftlichkeit des PV-Stroms im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen und aus der Kernenergie.

Italienisches Einspeisegetz "Conto Energia IV" bietet Chance auf ein nachhaltiges Wachstum auf dem italienischen Markt.

Stabiles Wachstum des deutschen PV-Markts dank nach wie vor attraktiver Förderbedingungen (u. a. Eigenverbrauchsregelung),

Staatlich und privatwirtschaftlich gelenkte Investitionen nehmen aufgrund eines steigenden Umweltbewusstseins weiter zu.

Die Gesellschaft geht für das laufende Geschäftsjahr aufgrund des verhaltenen Marktwachstums in den ersten Monaten und den damit verbundenen verminderten Umsätzen von einem geringeren Jahresergebnis als im Geschäftsjahr 2010 aus. Über das Geschäftsjahr 2011 hinaus betrachtet rechnet die Gesellschaft mit einer positiven Geschäftsentwicklung.

 

Oderding/Polling, den 30. Mai 2012

Der Vorstand

Bilanz zum 31. DEZEMBER 2010

AKTIVA

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.658,00 6.877,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 808.332,00 969.998,00
II. Sachanlagen 813.990,00 976.875,00
1. Bauten auf fremden Grundstücken 169.765,00 180.894,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.789,00 61.196,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.078,00 71.265,00
290.632,00 313.355,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 114.379,05 209.071,29
1.219.001,05 1.499.301,29
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 67.152,00
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.843.933,20 2.528.485,51
2.843.933,20 2.595.637,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.444.105,82 680.625,65
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 778.665,01 97.402,34
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.315.837,06 1.357.651,37
8.538.607,89 2.135.679,36
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 316.829,52 2.876.487,06
11.699.370,61 7.607.803,93
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 337,50 2.295,26
12.918.709,16 9.109.400,48

PASSIVA

31.12.2010 31.12.2009
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 2.527.993,00 2.527.993,00
II. Kapitalrücklage 86.165,00 86.165,00
III. Gewinnrücklagen
Gesetzliche Rücklage 166.635,00 166.635,00
IV. Bilanzgewinn 3.402.951,42 2.773.230,80
6.183.744,42 5.554.023,80
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 458.785,22 328.048,33
2. Sonstige Rückstellungen 938.638,61 391.480,13
1.397.423,83 719.528,46
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.135.872,60 1.945,01
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 98.761,65
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.516.700,37 430.808,60
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.116.886,52 548.045,93
5. Sonstige Verbindlichkeiten 355.289,42 1.756.287,03
- davon aus Steuern: EUR 354.281,94 (Vorjahr: EUR 949.537,94)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR: 0,00 (Vorjahr: EUR 903,80)
5.124.748,91 2.835.848,22
D. PASSIVA LATENTE STEUERN 212.792,00 0,00
12.918.709,16 9.109.400,48

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1.1. BIS ZUM 31.12.2010

1.1.-31.12.2010 1.1.-31.12.2009
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 80.707.257,81 56.909.871,61
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -67.152,00 67.152,00
3. Sonstige betriebliche Ertrage 164.524,95 331.013,37
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hufs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -73.275.916,32 -51.839.979,32
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -234.293,13 -327.562,11
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehalter -2.757.974,52 -2.218.175,74
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -431.320,29 -415.821,17
- davon für Altersversorgung: EUR 29.937,19 (Vorjahr: EUR 32.344,98)
6. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -262.748,91 -247.080,98
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -400.000,00 0,00
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.106.887,64 -1.722.578,61
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Ertrage 26.444,57 122.566,69
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 16.076,97 (Vorjahr: EUR 118.211,36)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen -498.170,20 -9.999,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -89.211,45 -130.416,75
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 57.699,54 (Vorjahr: EUR 14.712,22)
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 774.552,87 518.989,99
12. Außerordentliche Erträge 789.756,15 0,00
13. Außerordentliches Ergebnis 789.756,15 0,00
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -671.193,53 -188.877,21
- davon latenter Steuerertrag: EUR 42.560,00
15. Sonstige Steuern -8.042,87 -2.311,96
16. Jahresüberschuss 885.072,62 327.800,82
17. Gewinnvortrag 2.517.878,80 2.445.429,98
18. Bilanzgewinn 3.402,951,42 2.773.230,80

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktingesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Von den Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt. Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung ergaben sich insbesondere bei den latenten Steuern. Zum 1. Januar 2010 wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 255 erfolgsneutral mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht angepasst.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt.

Die Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Gegenstände grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten von bis zu EUR 410,00 werden mit Ausnahme der Zugänge in den Jahren 2008 und 2009 (Anwendung der sog. Pool-Regelung) im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel wird im Folgejahr der vollständigen Abschreibung ein Abgang unterstellt.

Die Nutzungsdauer des Firmenwertes wurde auf 15 Jahre eingeschätzt. Dies entspricht dem Zeitraum der voraussichtlich ertragbringenden Geschäftsbeziehungen mit dem zugrundeliegenden Kundenstamm und den damit verbundenen Absatzkanälen. Bei der Schätzung wurde zudem berücksichtigt, dass es sich um einen Zukunftsmarkt handelt und eine zentrale Person langfristig an das Unternehmen gebunden wurde.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Für die Umrechnung der Anschaffungskosten der Beteiligungen an ausländischen Tochtergesellschaften im Nicht-Euro-Raumn wurde der jeweilige Devisenkurs zum Zeitpunkt der Einzahlung der Stammeinlage bzw. der Kapitalerhöhung zugrunde gelegt.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bewertet. Zweifelhafte Forderungen wurden einzelwertberichtigt. Darüber hinaus wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel (Bankguthaben, Kassenbestand) werden zum Nominalwert bewertet.

Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Bilanzposten ermittelt. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragsteuersatzes für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag van 26,325 %.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Anteile anverbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der Solarzentrum GmbH, Oderding/Polling, beteiligt. Das Eigenkapital der Solarzentrum GmbH beträgt zum Stichtag EUR 219.106; im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Jahresfehlbetrag von EUR 8.039 erwirtschaftet.

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der renewis GmbH, Oderding/Polling, beteiligt. Die renewis GmbH weist zum Stichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 375.714 aus; im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Jahresfehlbetrag von EUR 394.061 erwirtschaftet.

Die Gesellschaft ist zu 90 % (unmittelbar und mittelbar) an der renewis pv factory S.A., Evora (Portugal), beteiligt. Das Eigenkapital der renewis pv factory S.A. beträgt zum Stichtag EUR 280.127; im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Jahresüberschuss von EUR 230.010 erwirtschaftet.

Die Gesellschaft ist zu 100 % an der SES 21 s.r.o., Prag (Tschechien), beteiligt. Die SES 21 s.r.o. weist zum Stichtag einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von EUR 51.071 aus; im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Jahresüberschuss von EUR 7.797 erwirtschaftet.

Die Gesellschaft ist zu 90 % an der SES 21 USA LLC, Carrollton, TX (USA), beteiligt. Das Eigenkapital der SES 21 USA LLC betraut zum Stichtag EUR 10.713; im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Jahresfehlbetrag von EUR 336.347 erwirtschaftet.

Die Gesellschaft ist seit Juni 2010 zu 100 % an der SES 21 Invest s.r.o., Prag (Tschechien), beteiligt. Das Eigenkapital der SES 21 lnvest s.r.o. beträgt zum Stichtag EUR 4.813; im Rumpfgeschäftsjahr 2010 wurde ein Jahresfehlbetrag von EUR 3.167 erwirtschaftet,

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Grundkapital ist zum 31. Dezember 2010 eingeteilt in 2.527.993 Stückaktien ohne Nennbetrag, die auf den Inhaber lauten.

Das genehmigte Kapital vom 13. Juli 2006 beträgt zum Stichtag EUR 1.263.996,00. Die Ermächtigung des Vorstandes, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft zu erhöhen, ist bis zum 12. Juli 2011 befristet.

Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 2. Mai 2002 um EUR 162.500,00 bedingt erhöht.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

Gewinnvortag zum 1. Januar 2010 EUR 2.773,230,80
Umstellungseffekt Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz EUR -255.352,00
Jahresüberschuss 2010 EUR 885.072,62
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2010 EUR 3.402.951,42

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für variable Vergütungsbestandteile (Tantiemen, Gewinnbeteiligungen und Provisionen), Urlaub und Überstunden des Personals, ausstehende Rechnungen, Gewährleistungsansprüche sowie Abschluss- und Prüfungskosten

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 2.135.872,60 sowie die nicht in Anspruch genommenen Kreditlinien von EUR 1.902.214,90 sind im Rahmen eines mit den kreditgebenden Banken geschlossenen Sicherheitentreuhandvertrages durch eine Globalzession sämtlicher Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, durch die Abtretung eines Rückzahlungsanspruchs sowie durch eine Sicherungsübereignung des gesamten Warenlagerbestandes in Polling gesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen

- fällig 2011 TEUR 200
- fällig in 2-5 Jahren TEUR 274

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Bürgschaft für Darlehensverbindlichkeiten der renewis pv factory S.A. in Höhe von TEUR 938. Die Gesellschaft rechnet nicht mit einer Inanspruchnahme aus dem Haftungsverhältnis, da die Darlehensnehmerin ihre Zinsen und Raten in der Vergangenheit stets vertragsgemäß bezahlt hat undl hiervon auch für die Zukunft auszugehen ist.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 51 und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 enthalten.

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen umfassen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Die außerordentlichen Erträge betreffen ausschließlich die Auflösung einer Rückzahlungsverpflichtung.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten mit TEUR 463 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und mit TEUR 208 das außerordentliche Ergebnis.

Sonstige Angaben

Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr im Jahresdurchschnitt 53 Arbeitnehmer (ohne Vorstände).

Vorstandsmitglieder der Gesellschaft:

Herr Ingo Martin, Diplom-Ingenieur, Weilheim

Herr Ingo Haussmann Diplom-Kaufmann, Starnberg

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wird gemäß § 286 Abs, 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat der Gesellschaft:

Herr Dr. Ulrich Bracker, Notar, Weilheim (Vorsitzender)

Herr Oswald Kurr, Oberstudiendirektor, München (stellvertretender Vorsitzender)

Herr Frank Behrenz, Rechtsanwalt und Steuerberater, München (bis 31. Dezember 2010)

Herr Dr. Florian Huber, Manager, Starnberg (seit 1. Januar 2011)

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen TEUR 10.

 

Oderding/Polling, den 30. Mai 2011

Der Vorstand

ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2010

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
1. Jan. 2010 Zugänge Abgänge Anpassung aufgrund BP 31. Dez. 2010
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 208.788,82 4.431,92 -5.734,00 0,00 207.486,74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.425.000,00 0,00 0,00 0,00 2.425.000,00
2.633.788,82 4.431,92 -5.734,00 0,00 2.632.486,74
II. SACHANLAGEN
1. Bauten auf fremden Grundstücken 482.607,50 16.462,36 0,00 18.710,00 517.779,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 109.432,85 4.589,80 0,00 0,00 114.022,65
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 225.799,05 40.140,83 -19.148,15 0,00 247.791,73
818.839,40 61.192,99 -19.148,15 18.710,00 879.594,24
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 219.070,29 403.477,96 0,00 0,00 622.548,25
3.671.698,51 469.102,87 -24.882,15 18.710,00 4.134.629,23
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2010 Zuführungen Auflösungen Anpassung aufgrund BP 31. Dez. 2010
EUR EUR EUR EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 201.911,82 5.646,92 -5.730,00 0,00 201.828,74
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.455.002,00 161.666,00 0,00 0,00 1.616.668,00
1.656.913,82 167.312,92 -5.730,00 0,00 1.818.496,74
II. SACHANLAGEN
1. Bauten auf fremden Grundstücken 301.713,50 40.509,36 0,00 5.792,00 348.014,86
2. Technische Anlagen und Maschinen 48.236,85 9.996,80 0,00 0,00 58.233,65
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 155.534,40 44.929,83 -17.750,15 0 182.713,73
505.484,40 95.435,99 -17.750,15 5.792,00 588.962,24
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.999,00 498.170,20 0,00 0,00 508.169,20
2.172.397,22 760.919,11 -23.480,15 5.792,00 2.915.628,18
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2010 31. Dez. 2009
EUR EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.658,00 6.877,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 808.332,00 969.998,00
813.990,00 976.875,00
II. SACHANLAGEN
1. Bauten auf fremden Grundstücken 169.765,00 180.694,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.789,00 61.196,00
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.078,00 71.265,00
290.632,00 313.355,00
III. FINANZANLAGEN
Anteile an verbundenen Unternehmen 114.379,05 209.071,29
1.219.001,05 1.499.301,29

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SES 21 AG fÜr das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vorn Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragstage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 30. Mai 2011

DR. KLEEBERG & PARTNER GMBH
WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESELLSCHAFT
STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT

Prechtl, Wirtschaftsprüfer

ppa. Reinholdt, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2010 gemäß § 171 AktG

der Firma SES 21 AG in Weltheim

Per Aufsichtsrat der SES 21 AG erstattet über das Ergebnis seiner Prüfung, die er hinsichtlich des Jahresabschlusses, des Lageberichtes und des Vorschlags des Vorstands für die Verwendung des Bilanzergebnisses für das Geschäftsjahr 2010 vorgenommen hat, folgenden Bericht.

Im Geschäftsjahr 2010 ließ sich der Aufsichtsrat durch den Vorstand in mündlicher und schriftlicher Form über die Lage des Unternehmens und die wesentlichen geschäftlichen Ereignisse und Vorhaben unterrichten. Diese Berichte sowie deren Beratung erfolgten im Wesentlichen in vier Aufsichtsratssitzungen am 24. März, 17. Juni, 11. November und am 16. Dezember 2010, bei denen der Vorstand jeweils vollständig anwesend war.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 wurde vom Aufsichtsrat geprüft. Der Aufsichtsrat hält die vom Vorstand in diesem Geschäftsjahr getroffenen Entscheidungen für sachgerecht. Gleiches gilt für den Verschlag des Vorstands, den gesamten Bilanzgewinn 2010 auf neue Rechnung vorgetragen, dem sich der Aufsichtsrat uneingeschränkt anschließt.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010 ist unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Gesellschaft mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers versehen. Den Prüfungsbericht des Abschlussprüfers nimmt der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis und schließt sich im Ergebnis der Prüfung dem Abschlussprüfer an.

Der Aufsichtsrat erhebt nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses und des Gewinnverwendungsvorschlages keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss.

 

Weilheim, den 14. Juni 2011

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