Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 518330
Eingetragen
20.9.2007
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Peter Jung
seit 9.6.2021
Geschäftsführer
Mike Kleineidam
seit 9.6.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Zum Pfarrgraben 11, 36433 Immelborn
25.000 €
50.00%
Markgertz 12, 98596 Brotterode-Trusetal
25.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Automarkt-Immelborn GmbH

Barchfeld-Immelborn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Wir sind im Handel von Gebraucht- und Nutzfahrzeugen tätig. Zu unseren Kunden zählen kleinere Gewerbetreibende, Autohändler sowie Privatkunden aus dem In- und Ausland.

Als Handelsunternehmen betreiben wir keine Forschung und Entwicklung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Zahl der PKW-Neuzulassungen lag in EU in 2023 mit 10,5 Mio. (+13,9 %) höher als im Vorjahr. In Deutschland wurden im Jahr 2023 rund 3,7 Millionen(+5,5 %) Fahrzeuge neu zugelassen.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 ist für unsere Gesellschaft erwartungsgemäß bezüglich des Umsatzes und Wareneinsatzes positiv verlaufen. Das Jahresergebnis konnte gesteigert werden.

Bei einem zu den Umsatzerlösen unterproportional gestiegenen Wareneinkauf lag unser Rohertrag in 2023 um 737 T€ über Vorjahresniveau. Dabei erhöhten sich Personalaufwendungen nur um 122 T€.

3. Lage

a) Ertragslage

Das Jahresergebnis des Unternehmens ist auf Grund niedrigerer Beschaffungskosten im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Der operative EBIT hat sich im Geschäftsjahr 2023 um 320 T€ verbessert.

Nach Berücksichtigung eines etwas verschlechterten Finanzergebnisses von -616 T€ (Vj. -327 T€) konnten wir insgesamt ein Jahresergebnis von +315 T€ (Vj. +97 T€) erzielen.

b) Vermögens- und Finanzlage

Unsere Gesellschaft kann unverändert eine solide Vermögens- und sichere Finanzlage vorweisen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Bilanzsumme hat sich zum 31. Dezember 2023 um 6.419,8 T€ auf 18.756,2 T€ erhöht. Wesentliche Ursache hierfür ist u. a. der um 5.834 T€ gestiegene Bestand an Fahrzeugen und die sonstigen Vermögensgegenstände mit 514,6 T€.

Unsere Kapitalstruktur ist nach wie vor gut. Da die Gesellschaft auf einem gemieteten Betriebsgelände tätig ist, verfügt sie über nahezu kein Anlagevermögen.

Finanziert waren wir zum Ende des Geschäftsjahres 2023 zu 15,5 % (Vj. 20,9 %) mit Eigenkapital.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund von Umfinanzierungen der Lieferantenverbindlichkeiten um 1.404,2 T€ gestiegen; sie machen 48,1 % (Vj. 61,8 %) der Bilanzsumme aus.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 30,1 % (Vj. 9,4%) der Bilanzsumme und sind auf Grund des gestiegenen PKW - und Transporterbestandes um 4.500 T€ gestiegen. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Fahrzeugbestände haben wir im Wesentlichen durch Eigenkapital, Lieferantenkredite und Einkaufsfinanzierungen finanziert. Unser laufendes Geschäft finanzieren wir darüber hinaus aus dem Cashflow und Kundenanzahlungen.

Durch unsere Eigenkapitalausstattung ist eine ausreichende Finanzierung unserer Geschäfte stets gesichert. Die Eigenkapitalquote beträgt 15,5 % zum 31.12.2023.

Unsere finanzielle Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

Im laufenden Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine leichte Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr.

Unsere Fixkosten werden wir auch in 2024 relativ konstant halten. In unserer Planung für das Jahr 2024 gehen wir davon aus, den positiven Trend der Vorjahre weiter fortsetzen zu können und auch zukünftig in der Lage zu sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen zu können.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Konkret quantifizierbare wesentliche geschäftsunübliche oder bestandsgefährdende Risiken sind uns derzeit nicht bekannt.

Risiken unserer Geschäftstätigkeit bestehen grundsätzlich in der Entwicklung der allgemeinen konjunkturellen Lage der Automobilbranche. Sollten sich die Konjunktur abschwächen, könnte dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage negativ beeinflussen.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Konkret quantifizierbare Chancen sehen wir derzeit nicht. Grundsätzlich sehen wir uns weiterhin gut positioniert. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz von Kfz-Händlern, werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung bei der gezielten Beschaffung von Qualitätsfahrzeugen begegnen. Darüber hinaus bieten wir weiterhin ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Service unseren Kunden an.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den in unserem Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Wir verfügen über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zur Minimierung von Ausfallrisiken unterhalten wir darüber hinaus ein adäquates Debitorenmanagement.

Falls ausnahmsweise bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Den Deckungsbeitrag unserer Aufträge überwachen wir permanent durch eine mitlaufende Kalkulation.

 

Immelborn, den 31.01.2025

Mike Kleineidam

Peter Jung

Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.766,00 38.515,00
2. Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 129.399,00 127.719,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 16.639.907,97 10.805.320,34
II. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 1.560.287,14 1.136.698,27
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 10.500,00
Vorjahr: EUR 10.500,00
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 393.487,92 227.811,57
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 386,67 386,67
BILANZSUMME 18.756.234,70 12.336.450,85

PASSIVA

Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 2.533.160,65 2.436.231,55
III. Jahresüberschuss 315.141,58 96.929,10
B. RÜCKSTELLUNGEN 235.697,00 360.199,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituen 9.026.411,07 7.622.208,93
2. übrige Verbindlichkeiten 6.595.824,40 1.770.882,27
- davon aus Steuern: EUR 70.400,67
Vorjahr: EUR 114.746,90
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.997,67
Vorjahr: EUR 3.510,63
BILANZSUMME 18.756.234,70 12.336.450,85

Gewinn- und Verlustrechnung

EUR 31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
1. ROHERGEBNIS 2.769.747,02 2.032.062,46
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 895.955,08
b) Soziale Abgaben 125.683,87 1.021.638,95 899.384,89
- davon für Altersversorgung EUR 6.240,00
Vorjahr: EUR 6.240,00
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 26.169,84 28.499,74
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 632.077,18 624.277,11
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,00 Vorjahr: EUR 0,00
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.652,78 21.015,94
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 625.990,81 348.050,13
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 156.492,14 52.001,15
8. ERGEBNIS NACH STEUERN 317.030,88 100.865,38
9. Sonstige Steuern 1.889,30 3.936,28
10. JAHRESÜBERSCHUSS 315.141,58 96.929,10

Anhang

Automarkt-Immelborn GmbH, Barchfeld-Immelborn

Amtsgericht Jena HRB 518330

1. Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Vorschriften der HGB und ergänzenden Vorschriften des GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

2. Bilanzierung, Bewertung

Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte sind nicht ausgeübt worden. Fremdwährungskonten liegen nicht vor.

3. Angaben zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

a) Bilanz

Anlagevermögen (Anlagespiegel siehe Anlage zum Anhang).

Das Anlagevermögen wird zu planmäßig fortgeschriebenen Anschaffungskosten bilanziert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 800,00 werden im Zeitpunkt des Zugangs voll abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht vorgenommen worden.

Das Vorratsvermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bankguthaben und Kassenbestände sind zum Nominalwert bewertet.

Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten passiviert. Sie sind mit dem Betrag angesetzt, der für die Erfüllung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen:

TEUR
Prozess und Beratungskosten 5,0
Garantiekosten 11,6
Jahresabschluss/Steuererklärungen 36,4
Sonstige 100,7
153,7

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Es bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte sowie hinsichtlich der Fahrzeugfinanzierung Sicherungsübereignungen. Festgelder in Höhe von TEUR 152 sind zur Sicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verpfändet.

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:

Restlaufzeit bis zu einem Jahr
EUR
Restlaufzeit über einem Jahr
EUR
Restlaufzeit davon über fünf Jahre
EUR
Insgesamt
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.026.411,07 0,00 0,00 9.026.411,07
Vorjahr 7.622.208,93 0,00 0,00 7.622.208,93
2. Übrige Verbindlichkeiten 6.557.901,74 37.922,66 28.025,26 6.595.824,40
Vorjahr 1.730.494,28 40.387,99 30.744,51 1.770.882,27
Gesamt 15.584.312,81 37.922,66 28.025,56 15.622.235,47
Vorjahr 9.352.703,21 40.387,99 30.744,51 9.393.091,20

b) Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Umsatzerlöse enthalten neben den Verkaufserlösen für Gebrauchtfahrzeuge auch Provisionserlöse.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen Versicherungsentschädigungen und sonstigen Schadensersatz.

4. Haftungsverhältnisse

Weitere in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse lagen nicht vor.

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hatte im Jahresdurchschnitt 36 Mitarbeiter, davon 30 teilzeitbeschäftigt.

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

Pacht p.a: TEUR 131,4

Geschäftsführer: Peter Jung (Einkauf/Verkauf)

Mike Kleineidam (Einkauf/Verkauf)

Die Gesellschaft macht von der Befreiungsmöglichkeit nach § 286 (4) HGB Gebrauch.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: EUR 125.877,07 (Vorjahr EUR 106.942,88)
Forderungen gegen Gesellschafter: EUR 599.089,46 (Vorjahr EUR 599.843,18)

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres lagen nicht vor.

 

Immelborn, den 31.01.2025

Die Geschäftsführer

Peter Jung

Mike Kleineidam

Anlagenspiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 109.018,96 0,00 0,00 0,00 109.018,96 70.503,96
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 203.135,42 22.100,84 0,00 0,00 225.236,26 75.416,42
Summe Sachanlagen 312.154,38 22.100,84 0,00 0,00 334.255,22 145.920,38
Summe Anlagevermögen 312.154,38 22.100,84 0,00 0,00 334.255,22 145.920,38
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.749,00 0,00 0,00 76.252,96 0,00 32.766,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 20.420,84 0,00 0,00 95.837,26 0,00 129.399,00
Summe Sachanlagen 26.169,84 0,00 0,00 172.090,22 0,00 162.165,00
Summe Anlagevermögen 26.169,84 0,00 0,00 172.090,22 0,00 162.165,00

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach §327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständingen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerkt ersteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Automarkt-Immelborn GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Automarkt-Immelborn GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Automarkt-Immelborn GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin 31.03.2025

a-BHP.de GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heidrun Beil, Wirtschaftsprüfer

Sonstiger Berichtsteil

Der Jahrabschluss zum 31.12.2023 wurde am 01.04.2025 festgestellt.

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