Bauträger für Wohngebäude
Unitymedia International GmbHLiquidiert
Aachener Straße 746, 50933 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Funke seit 3.6.2015 | Geschäftsführer |
Winfried Rapp seit 18.11.2013 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Unitymedia International GmbHKölnJahresabschluss zum 31. Dezember 2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 20151 Grundlagen1.1 GesellschaftDie Unitymedia International GmbH (UMI) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Köln. Die UMI wurde auf der Grundlage des Gesellschaftervertrags vom 8. November 2011 durch die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 74040 am 24. November 2011 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf, die An- und Vermietung und das Leasing/Leasen von Gegenständen der Telekommunikation im Ausland. Alleinige Gesellschafterin der UMI ist die Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, Köln (Unitymedia Hessen), die eine Tochtergesellschaft der Unitymedia GmbH, Köln ist. Die UMI ist eine Zweckgesellschaft, die in den Konsolidierungskreis der UPC Holding B.V., Schiphol-Rijk, Niederlande (UPC Holding) einbezogen wird. Obwohl die UPC Holding keine Beteiligung oder Stimmrechtsanteil an der UMI hält, erzielt die UMI die gesamten Umsatzerlöse mit verbundenen Unternehmen der UPC Holding. Daher obliegt der UPC Holding nach den Rechnungslegungsstandards auch die Konsolidierung der UMI. Die UMI ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Liberty Global plc, London, Großbritannien (Liberty Global), einem führenden internationalen Kabelnetzbetreiber mit Unternehmen in vierzehn Ländern, der Menschen in die digitale Welt begleitet und sie befähigt, die unendlichen Möglichkeiten der digitalen Welt zu entdecken und zu erleben. Liberty Globals marktführenden Triple-Play-Dienstleistungen werden über ein Netzwerk der nächsten Generation (Next Generation Network) und innovative Technologieplattformen bereitgestellt. Zum 31. Dezember 2015 hatte die Liberty Global Gruppe 27,5 Mio. Kunden, die insgesamt 57,0 Mio. TV-, Breitbandinternet- und Telefoniedienste abonnierten. 1.2 GeschäftsmodellDie UMI erwirbt auf der Grundlage eines Rahmenvertrags von verbundenen Unternehmen der UPC Holding zu den in Einzelvereinbarungen festgelegten Bedingungen Kundenendgeräte wie Receiver und Rekorder. Auf der Grundlage einer Rahmenvereinbarung vermietet die UMI diese Kundenendgeräte für festgelegte Mindestlaufzeiten an verbundene Unternehmen der UPC Holding. Die Geräte werden von den Leasingnehmern zur Vermietung an Endkunden in europäischen Ländern, die an das Kabelnetzwerk der Liberty Global Gruppe angeschlossen sind, verwendet. Nach Beendigung der Grundmietzeit hat die UMI ein Andienungsrecht gegenüber dem Leasingnehmer zu einem festgelegten Ausübungspreis. Sofern die UMI das Andienungsrecht nicht ausübt, ist der Leasingnehmer verpflichtet die Kundenendgeräte an die UMI zurückzugeben. Die UMI wird in diesem Fall die zurückgegebenen Kundenendgeräte selbst vermarkten. Ein Teil des Restwerterlöses ist bei der Verwertung nach den Regelungen der Leasingvereinbarungen von der UMI an die Leasingnehmer zu erstatten. 2 Wirtschaftsbericht2.1 GeschäftsverlaufDie UMI hat im Geschäftsjahr 2015 aufgrund einer strategischen Entscheidung der Liberty Global, im Zusammenhang mit konzerninternen Umstrukturierungen, den überwiegenden Teil des Leasinggeschäftes verloren. Im März 2015 hat die UMI mit Wirkung zum 1. Januar 2015 die bezüglich der UPC Netherlands B.V. (UPC-NL) bestehenden Leasingvereinbarungen mit der UPC Equipment B.V. vorzeitig beendet und die unter diesen Vereinbarungen vermieteten Kundenendgeräte für EUR 87,0 Mio. an die UPC Equipment B.V. verkauft. In diesem Zusammenhang hat die UMI von der UPC Equipment B.V. eine einmalige Ausgleichszahlung von EUR 1,7 Mio. erhalten. Die UMI hat den Verkaufserlös verwendet, um das Gesellschafterdarlehen mit einem Nominalwert von EUR 27,5 Mio. zurückzuzahlen. Darüber hinaus hat die UMI im März 2015 der Gesellschafterin ein Darlehen mit einem Nominalwert von EUR 62,4 Mio. gewährt. Im Anschluss an die Verkaufstransaktion hat die UMI keine neuen Kundenendgeräte (Customer Premises Equipment - CPE) erworben und keine neuen Leasinggeschäfte abgeschlossen. Die Umsatzerlöse aus der Vermietung von CPE sind daher gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken. Eine Marktanalyse ist auf Grund der Leasingstruktur innerhalb des Konzernverbundes nicht möglich. Allerdings wird eine regelmäßige Analyse hinsichtlich der Verwertung von gebrauchten Kundenendgeräten auf dem Drittmarkt durchgeführt. 2.2 Lage der Gesellschaft2.2.1 ErtragslageDie Umsatzerlöse sind wie prognostiziert vor allem durch die Reduzierung des Geschäftsvolumens um TEUR 29.837 bzw. 91,1 % auf TEUR 2.918 (2014: TEUR 32.755) stark gesunken. Die Erträge aus dem laufenden Leasinggeschäft (laufende Mieterlöse abzüglich Abschreibungen auf Sachanlagen) haben sich von TEUR 2.092 auf TEUR 226 auch deutlich vermindert. Die Umsatzerlöse enthalten neben den laufenden Mietentgelten von TEUR 580 (2014: TEUR 32.133) und den Erträgen aus Serviceleistungen von TEUR 597 (2014: TEUR 622) im Geschäftsjahr 2015 eine Ausgleichszahlung von TEUR 1.741. Durch die vorzeitige Beendigung von Leasingverträgen und dem Verkauf von vermietetem Kundenendgeräten wurden Veräußerungsgewinne von TEUR 1.899 realisiert. Die Abschreibungen sind vor allem durch den Verkauf von Kundenendgeräten um TEUR 29.686 bzw. 98,0% auf TEUR 615 erheblich gesunken. Im Berichtsjahr sind Personalaufwendungen von TEUR 591 (2014: TEUR 523) für durchschnittlich fünf beschäftigte Mitarbeiter angefallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich stark von TEUR 1.124 um TEUR 869 auf TEUR 255. Ursächlich für den Rückgang sind vor allem die um TEUR 135 geringeren Beratungskosten und um TEUR 714 geringere Verluste aus Anlagenabgängen. Das Finanzergebnis hat sich von TEUR -749 in 2014 auf TEUR 1.191 in 2015 erheblich verbessert. Das im März 2015 vollständig getilgte Gesellschafterdarlehen führte in 2015 zu Zinsaufwendungen von TEUR 157 (2014: TEUR 749). Durch das im März 2015 ausgegebenen Gesellschafterdarlehen wurden in 2015 Zinserträge von TEUR 1.348 (2014: TEUR 0) realisiert. Die vorgenannten Einflussfaktoren führten im Vergleich zum Vorjahr zu einem starken Anstieg des Jahresüberschusses vor Gewinnabführung von TEUR 57 auf TEUR 4.546. Der Jahresüberschuss wurde auf Grund des seit 2011 bestehenden Gewinnabführungsvertrags an die Unitymedia Hessen abgeführt. 2.2.2 VermögenslageUnsere Vermögensstruktur ist durch das Anlagevermögen geprägt, welches zum 31. Dezember 2015 97,3 % (31.12.2014: 94,5 %) der Bilanzsumme beträgt. Der Buchwert der technischen Anlagen hat sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 86.349 aufgrund des Verkaufs von Kundenendgeräten auf TEUR 844 deutlich vermindert. Im Berichtsjahr gab es keine Zugänge bei den technischen Anlagen (2014: TEUR 32.061). Die Abschreibungen sind von TEUR 30.041 in 2014 auf TEUR 354 in 2015 stark gesunken. Die historischen Anschaffungskosten der technischen Anlagen von TEUR 1.441 (2014: TEUR 135.340) zum 31. Dezember 2015 resultieren aus einem Bestand von rund 9,2 Tausend Kundenendgeräten. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind durch planmäßige Abschreibungen von TEUR 980 auf TEUR 718 gesunken. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 3.304 auf TEUR 1.761 (31.12.2014: TEUR 5.065) erheblich vermindert. Ursächlich für den Rückgang sind die um TEUR 1.605 auf TEUR 81 gesunkenen sonstigen Vermögensgegenstände infolge geringerer Erstattungsansprüche aus ausländischer Umsatzsteuer. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.680 auf TEUR 1.676 (31.12.2014: TEUR 3.356) stark gesunken. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten im Berichtsjahr Zinsforderungen aus den Ausleihungen an die Gesellschafterin von TEUR 1.348 und resultieren im Übrigen aus Lieferungen und Leistungen. Die flüssigen Mittel sind um TEUR 20 auf TEUR 4 gesunken. Bei einem im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Eigenkapital von TEUR 61.025 ist das Gesamtvermögen vor allem durch den Verkauf von Kundenendgeräten um TEUR 26.413 auf TEUR 65.981 (31.12.2014: TEUR 92.394) maßgeblich gesunken. Infolgedessen ist die Eigenkapitalquote von 66,0% auf 92,5 %: signifikant gestiegen. Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss vor Gewinnabführung zum Eigenkapital) beträgt 7,4 % (2014: 0,1 %). Die Verbindlichkeiten und Rückstellungen haben sich um TEUR 26.413 auf TEUR 4.956 (31.12.2014: TEUR 31.369) stark vermindert. Ursächlich für die Verminderung sind die um TEUR 26.427 auf TEUR 4.768 (31.12.2014: TEUR 31.195) gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen durch die Tilgung der Gesellschafterdarlehen von TEUR 27.499. Zum 31. Dezember 2015 beträgt der Anteil des Eigenkapitals und der Gesellschafterdarlehen am Anlagevermögen 95,0 % (31.12.2014: 101,4 %). 2.2.3 FinanzanlageDie Mittelzuflüsse und -abflüsse aus der betrieblichen Tätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit stellen sich wie folgt dar:
Im Berichtsjahr erwirtschaftete die UMI einen Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit von TEUR 3.040 (2014: TEUR 40.303). Der Rückgang resultiert vor allem aus dem um TEUR 27.138 geringeren ordentlichen Ergebnis vor Zinsen und Abschreibungen, dem Anstieg des kurzfristigen Nettovermögens um TEUR 1.404, den um TEUR 814 gestiegenen Zinszahlungen und der Veränderung des Ergebnisses aus dem Abgang von Vermögensgegenständen um TEUR -7.907. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR 24.495 resultiert aus den Auszahlungen für die Ausleihungen von TEUR 62.658 und die Einzahlungen aus dem Verkauf von Kundenendgeräten von TEUR 87.153. Im Vorjahr ergab sich der Cashflow aus der Investitionstätigkeit von TEUR -32.062 aus Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR -27.555 (2014: TEUR -8.309) ist gekennzeichnet durch die Tilgung von Finanzkrediten von TEUR 27.498 (2014: TEUR 5.501) und die Auszahlungen für die Abführung des Jahresüberschusses 2014 von TEUR 57 (2014: TEUR 2.808). Insgesamt führen die Cashflows aus betrieblicher Tätigkeit, Investitions- und Finanzierungstätigkeit zu einem Rückgang des Finanzmittelbestands um TEUR 20. Unter Berücksichtigung der Finanzmittel von TEUR 24 zum 31. Dezember 2014 ergibt sich ein Finanzmittelbestand von TEUR 4 zum 31. Dezember 2015. Wir definieren den operativen Free Cashflow als Mittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit zuzüglich der geleisteten Zinsen und abzüglich der erhaltenen Zinsen sowie abzüglich der Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Der operative Free Cashflow kann als Maßstab für unsere Fähigkeit zur Bedienung unserer Finanzschulden und zur Finanzierung neuer Investitionsmöglichkeiten verwendet werden. 2.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur LageIm Geschäftsjahr 2015 konnten wir das Wachstum aufgrund der strategischen Entscheidung zur Veräußerung des überwiegenden Teils der Vermögensgegenstände nicht fortsetzen. Die Umsatzziele aus der laufenden Vermietung von Kundenendgeräten wurden nicht erreicht. Für unsere Geschäftsstrategie und zur Erreichung der Ergebnisse der Vorjahre ist eine Ausweitung des Leasinggeschäfts notwendig. 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle LeistungsindikatorenUnsere Unternehmensziele richten sich an sogenannten Key Performance Indikatoren (KPIs) aus, um den Unternehmenserfolg zu messen. Unsere wesentlichen finanziellen und operativen KPIs sind Umsatzerlöse und Erträge aus dem Leasinggeschäft (wie im Abschnitt 2.2.1 definiert und beschrieben). Bedeutende nichtfinanzieller KPIs werden von uns zur Erfolgsmessung nicht eingesetzt. 3 Risikobericht3.1 Potenzielle Risiken der zukünftigen EntwicklungDie wichtigsten Risiken und Unsicherheiten, denen wir gegenwärtig ausgesetzt sind, betreffen finanzielle und betriebliche Risiken. Diese Faktoren stellen einige, jedoch nicht alle Faktoren dar, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Ereignisse wesentlich von den erwarteten Ergebnissen oder Ereignissen abweichen, wie z. B. in diesem Jahr der Ausfall des niederländischen Leasinggeschäftes. Der Ansatz und die Bewertung bestimmter Vermögensgegenstände basieren auf Annahmen bezüglich unserer künftigen Entwicklung. Änderungen dieser Faktoren können zu Abweichungen von den in der Geschäftsplanung formulierten Erwartungen und zu Änderungen von Schätzungen, zum Beispiel im Hinblick auf Wachstumsraten, Margen und Cashflows, führen. 3.1.1 Finanzielle RisikenWir sind verschiedenen finanziellen Risiken wie Ausfall-, Liquiditäts- und Marktrisiken ausgesetzt. Unser Risikomanagementsystem konzentriert sich auf unvorhersehbare Entwicklungen und ist bestrebt, mögliche negative Auswirkungen auf die Ertragsentwicklung zu minimieren. Das Risikomanagement wird durch unsere Finanzabteilung aufgrund der an sie übertragenen Verantwortlichkeiten gemäß den von unserer Muttergesellschaft festgelegten Grundsätzen und Richtlinien unter Beachtung zusätzlicher Beschränkungen unseres Handlungsspielraums durchgeführt. Die Finanzabteilung identifiziert und beurteilt die finanziellen Risiken in enger Zusammenarbeit mit der Muttergesellschaft. Unsere Muttergesellschaft definiert die Richtlinien für das globale Risikomanagement bestimmter Bereiche wie Zinsrisiko, Währungsrisiko, den Einsatz von Derivaten und die Verwendung von Liquiditätsüberschüssen. Sowohl wir als auch in der Liberty Global Gruppe werden Budgetplanungsinstrumente und Instrumente für die Erstellung von Cashflow-Prognosen eingesetzt, um sicherzustellen, dass wir in ausreichendem Maße Finanzmittel haben werden, um unseren Liquiditätsbedarf jederzeit zu decken. Ausfallrisiko Unter Ausfallrisiko wird das Risiko verstanden, dass wir einen finanziellen Verlust erleiden, wenn unsere Kunden oder die Gegenparteien unserer Finanzinstrumente ihren uns gegenüber bestehenden Verpflichtungen nicht nachkommen. Unsere Leasingverträge über Kundenendgeräte bestehen ausschließlich mit verbundenen Unternehmen der UPC Holding. Die aus diesen Vereinbarungen resultierenden Forderungen gegen verbundene Unternehmen unterliegen daher keinen wesentlichen Ausfallrisiken. Liquiditätsrisiko Unter Liquiditätsrisiko wird das Risiko verstanden, dass wir möglicherweise nicht in der Lage sind, unsere finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Unsere Liquiditätsquellen werden in der Regel zur Leistung unseres Schuldendienstes sowie zur Finanzierung von Investitionen und anderen Liquiditätsanforderungen, die von Zeit zu Zeit entstehen können, verwendet. Dies umfasst, sofern rechtlich möglich, auch die Übertragung überschüssiger Mittel an unsere Muttergesellschaft und deren verbundenen Unternehmen. Unsere Fähigkeit, aus der operativen Tätigkeit Zahlungsmittel zu generieren, wird von unserer zukünftigen operativen Leistung abhängen. Zu unseren Hauptliquiditätsquellen zählen Mittelzuflüsse aus dem laufenden Geschäft, die vorhandene Zahlungsmittel und die Ausleihungen an die Gesellschafterin. Unsere Liquiditätsquellen können unter Umständen auch Mittelausstattungen durch unsere Muttergesellschaft (und letztendlich durch Liberty Global und andere Tochtergesellschaften von Liberty Global) in Form von Darlehen oder Kapitaleinlagen umfassen. Unsere wichtigsten finanziellen Verpflichtungen bestanden in den Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Unitymedia Hessen. Das Darlehen wurde im März 2015 vollständig getilgt. Marktrisiko Unsere Berichtswährung ist der Euro. Wir haben keine Erlöse, Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten, die in anderen Währungen als dem Euro denominiert sind. Die Ausleihungen an die Gesellschafterin von TEUR 62.658 unterliegen einem Cashflow-Risiko durch die Zinszahlungen auf der Basis von variablen Zinssätzen. Die UMI finanziert ihr Aktivgeschäft ausschließlich durch festkonditionierte Darlehen im Konzernverbund. Unsere Aufwendungen unterliegen im Allgemeinen einem Inflationsrisiko. Wir versuchen unsere Kostensteigerungen durch Produktivitätssteigerungen und disziplinierte Kostenverwaltung unter der Inflationsrate zu halten. Letztendlich könnten jedoch Kostensteigerungen nicht vollständig durch Erlössteigerungen ausgeglichen werden. 3.1.2 Betriebliche RisikenUnsere Geschäftsbeziehungen bestehen zu verbundenen Unternehmen in der Liberty Global Gruppe. Der zukünftige Geschäftserfolg hängt wesentlich von der strategischen Ausrichtung des Konzerns ab. Zum anderen ist die technologische Entwicklung des Breitbandkabels und der Kundenendgeräte, von der auch die Akzeptanz im Markt bestimmt ist, von wesentlicher Bedeutung. Wir können am Ende der Laufzeit unser Andienungsrecht gegenüber dem Leasingnehmer ausüben, sofern eine Drittvermarktung nicht möglich ist oder der erzielte Preis nicht dem Restwert entspricht. Unsere Restwertrisiken nach Ablauf der Grundmietzeit sind folglich begrenzt. Unsere Gesellschafterin Unitymedia Hessen ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags verpflichtet, jeden während der Vertragsdauer entstehenden Jahresfehlbetrag auszugleichen. 3.2 Risiko- und ChancenmanagementUnsere Risiko- und Chancenmanagementsysteme sind darauf ausgerichtet, nachhaltig zu wachsen und den Unternehmenswert zu steigern sowie gleichzeitig Risiken zu vermeiden und zu reduzieren. Unser Risikomanagementsystem soll Risiken frühzeitig erkennen und analysieren, damit geeignete Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Die Geschäftsführung versucht, Risiken soweit wie möglich dadurch zu minimieren, dass die vollständige Finanzierung des Geschäftsplans gesichert ist. Wichtige Schwerpunktbereiche bilden die zeitnahe Analyse der Geschäftsentwicklung, der Liquiditätsentwicklung und des Eigenkapitals. Die Ergebnisse dieser Analysen werden der Geschäftsführung unverzüglich vorgelegt. Darüber hinaus erfolgt ein regelmäßiger Austausch und ein Berichtswesen bezüglich der aktuellen Chancen- und Risikolage, z. B. im Rahmen der jährlichen Budgetgespräche. Ein weiteres Instrument unseres Risikomanagements ist unsere Langfristplanung, die kontinuierlich an das sich ändernde Umfeld angepasst wird. Diese Planung ermöglicht es uns, die künftige Entwicklung unseres Produktportfolios, seiner Stärken und Schwächen und Verbesserungspotenziale zu analysieren. Kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanungen sowie Absatzanalysen und technische Analysen sind ebenfalls integriert. Unsere Geschäftsführung ist für die Einrichtung und Aufrechterhaltung von angemessenen internen Kontrollen in Bezug auf die Rechnungslegung verantwortlich. Unsere internen Kontrollen in Bezug auf die Rechnungslegung basieren auf den im Internal Control - Integrated Framework des Committee of Sponsoring Organizations of the Treadway Commission (COSO) festgelegten Kriterien und sind darauf ausgerichtet, mit hinreichender Sicherheit gewährleisten zu können, dass die Zuverlässigkeit der Finanzberichterstattung und die Erstellung von Abschlüssen für externe Zwecke im Einklang mit allgemein anerkannten Grundsätzen der Rechnungslegung stehen. Gemäß dem US-amerikanischen Sarbanes-Oxley Act (SOA), der ein strenges Regelwerk für die an US-Börsen notierten Unternehmen festlegt, sind wir verpflichtet, angemessene interne Kontrollen einzurichten und aufrechtzuerhalten und die Effizienz der eigenen Kontrollinstrumente zu überprüfen, was sowohl deren Konzeption als auch deren operative Wirksamkeit betrifft. Durch interne und externe Prüfungen wird die Einhaltung unserer Richtlinien sowie die Verlässlichkeit, Angemessenheit und Wirksamkeit unseres Kontrollsystems kontinuierlich überwacht. Gemäß § 2 Abs. 6 des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) gelten wir nicht als Finanzdienstleistungsinstitut, da wir unsere Dienstleistungen ausschließlich innerhalb der Unternehmensgruppe erbringen. 4 Chancen- und PrognoseberichtDie folgende Prognose basiert auf den in den Planungen einbezogenen Annahmen. Bestimmte Aussagen in diesem Ausblick können zukunftsbezogene Aussagen darstellen. Soweit sich die Aussagen in diesem Ausblick nicht auf historische Tatsachen beziehen, handelt es sich um zukunftsbezogene Aussagen, die definitionsgemäß Risiken und Ungewissheiten beinhalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den genannten oder implizierten Prognosen abweichen. Die vorzeitige Beendigung des überwiegenden Teiles der Leasingvereinbarungen zum 1. Januar 2015 lässt auch in 2016 zunächst deutlich geringere Umsätze erwarten. Für das Geschäftsjahr 2016 bestehen Leasingverhältnisse mit verbundenen Unternehmen für die Länder Polen, Ungarn, Rumänien und Österreich. Um weiterhin an die positiven Geschäftsverhältnisse der Vorjahre anzuknüpfen, muss das Leasinggeschäft stärker ausgebaut und entwickelt werden. Wir planen Kundenendgeräte künftig auch an das verbundene Unternehmen Virgin Media Inc. London, Großbritannien zu vermieten. Durch einen verspäteten Einstieg ins Neugeschäft werden die Vorjahresergebnisse in 2016 nicht erzielt werden können. Durch diese Verzögerung des Geschäftes mit Virgin Media planen wir für 2016 mit stark rückläufigen Umsatzerlösen und Erträgen aus dem laufenden Leasinggeschäft. In unserer mittel- und langfristigen Planung rechnen wir spätestens ab 2017 wieder mit einer positiven Geschäftsentwicklung des Leasinggeschäfts. Das Neugeschäft soll teilweise durch die vorhandenen Ausleihungen und die Aufnahme von mittelfristigen Darlehen finanziert werden. Unter Berücksichtigung der Personalaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen und den Zinserträgen aus den Ausleihungen erwarten wir für 2016 ein positives Ergebnis vor Gewinnabführung. Den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar. 5 NachtragsberichtNach dem Ablauf der Berichtsperiode traten keine Ereignisse von besonderer Bedeutung auf.
Köln, den 26. September 2016 Winfried Rapp Thomas Funke Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 20151 Allgemeine AngabenDie Unitymedia International GmbH (UMI) ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit Sitz in Köln. Die UMI wurde auf der Grundlage des Gesellschaftsvertrags vom 8. November 2011 durch die Eintragung in das Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 74040 am 24. November 2011 gegründet. Gegenstand des Unternehmens ist der An- und Verkauf, die An- und Vermietung und das Leasing / Leasen von Gegenständen der Telekommunikation im In- und Ausland. Die UMI hat als beherrschte Gesellschaft mit der Unitymedia Hessen GmbH & Co. KG, Köln (Unitymedia Hessen) am 11. November 2011 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Diesem Vertrag hat die Gesellschafterversammlung der UMI am 8. November 2011 zugestimmt. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 28. November 2011. Dieser Unternehmensvertrag wurde durch den Vertrag vom 15. Dezember 2014 geändert. Zwischen der UMI und der Unitymedia Hessen besteht lediglich ein Gewinnabführungsvertrag. Eine Beherrschung findet nicht statt. 2 Grundlagen der Bilanzierung und DarstellungDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die UMI ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gliederungsschema nach dem Gesamtkostenverfahren zugrunde gelegt. 3 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger und, bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Lizenzen und Software werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Die technischen Anlagen betreffen vermietete Kundenendgeräte, die über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu fünf Jahre abgeschrieben werden. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigerem beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nominalwert bilanziert. Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklagen werden mit dem Nominalwert angesetzt. Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 4 Erläuterungen zur Bilanz4.1 AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im beigefügten Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Die Finanzanlagen betreffen Ausleihungen an die Gesellschafterin Unitymedia Hessen. 4.2 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Vertragsbeendigungen von TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 3.342), aus Zinsen gegen die Gesellschafterin von TEUR 1.348 (Vorjahr: TEUR 0) und aus Serviceleistungen TEUR 157 (Vorjahr: TEUR 14). Zum 31. Dezember 2014 bestanden keine Forderungen gegen Gesellschafter. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten wie im Vorjahr vor allem Erstattungsansprüche aus ausländischer Umsatzsteuer. 4.3 EigenkapitalAlleinige Gesellschafterin der UMI ist die Unitymedia Hessen. Auf der Grundlage des Beschlusses der Gesellschafterversammlung vom 23. Dezember 2011 leistete die Unitymedia Hessen eine Einzahlung in die Kapitalrücklage der UMI von TEUR 61.000. 4.4 RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Rückstellungen für Abschlusskosten und personalbezogene Rückstellungen. 4.5 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die UMI hat im März 2015 das Darlehen der Gesellschafterin Unitymedia Hessen mit einem Nominalwert von TEUR 27.499 vollständig getilgt. Darüber hinaus enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Unitymedia Hessen aus der Gewinnabführung 2015 von TEUR 4.546 (Vorjahr: TEUR 57), aus abgegrenzten Darlehenszinsen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 749) und Verbindlichkeiten gegenüber anderen verbundenen Unternehmen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 221 (Vorjahr: TEUR 2.890) mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 5 Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse wurden ausschließlich mit ausländischen verbundenen Unternehmen erzielt und betreffen folgende Tätigkeitsbereiche:
Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags mit der Unitymedia Hessen wurde der gesamte Gewinn des Geschäftsjahres 2015 von TEUR 4.546 an die Alleingesellschafterin abgeführt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2015 hat die UMI die bezüglich der UPC Netherlands B.V. (UPC-NL) bestehenden Leasingvereinbarungen mit der UPC Equipment B.V. vorzeitig beendet und die unter diesen Vereinbarungen vermieteten Kundenendgeräte für EUR 87,0 Mio. an die UPC Equipment B.V. verkauft und einen Veräußerungsgewinn von TEUR 1.899 realisiert. Dieser Veräußerungsgewinn ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Im Zusammenhang mit dieser Veräußerung hat die UMI von der UPC Equipment B.V. eine einmalige Ausgleichszahlung von TEUR 1.741 erhalten. Die Umsatzerlöse beinhalten periodenfremde Erträge von TEUR 7 (2014: TEUR 0) für verlorengegangene oder verschrottete CPE-Boxen. Die dazu gehörigen periodenfremde Aufwendungen von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 456) in Form des Restbuchwertes der verlorengegangene oder verschrotteten Boxen sind in den Abschreibungen enthalten. 6 Sonstige Angaben6.1 Mitglieder der GeschäftsführungDer Geschäftsführung gehörten folgende Personen an: - Winfried Rapp, Chief Financial Officer, Bonn - Pat Frawley, Vice President Accounting & Finance Operations, Köln (bis 15. Juni 2016) - Thomas Funke, Vice President Finance Operations & Accounting, Duisburg (ab 3. Juni 2015) - Jon Garrison, Senior Vice President Accounting, Köln (bis 25. März 2016) Die Geschäftsführer erhielten wie im Vorjahr keine Bezüge von der UMI. 6.2 MitarbeiterDie UMI beschäftigte in 2015 durchschnittlich fünf Mitarbeiter. Im Vorjahr beschäftigte die UMI durchschnittlich vier Mitarbeiter. 6.3 KonzernabschlussDie UMI wird in den Konzernabschluss der UPC Holding B.V., Schiphol-Rijk, Niederlande (UPC Holding) einbezogen. Die UPC Holding erstellt den Konzernabschluss nach den US-GAAP für den kleinsten Kreis von Gesellschaften. Die UMI ist ein indirektes Tochterunternehmen der Liberty Global plc, London, Großbritannien (Liberty Global) und wird in deren nach den US-GAAP aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Die Liberty Global erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Gesellschaften. Die Konzernabschlüsse der UPC Holding und der Liberty Global sind auf den Internetseiten der Liberty Global veröffentlicht.
Köln, den 26. September 2016 Winfried Rapp Thomas Funke Anlage zum Anhang: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
Anlage zum Anhang: Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Unitymedia International GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 26. September 2016 KPMG
AG
Nölgen, Wirtschaftsprüfer Reuter, Wirtschaftsprüfer |
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