envia Mitteldeutsche Energiepartner GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Leberwurst seit 8.11.2011 | Geschäftsführer |
Jens Dr. Zeidler seit 26.8.2008 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Industriepark LH Verteilnetz GmbHChemnitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Bilanz zum 31. Dezember 2013
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. Dezember 2013
AnhangAllgemeines Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2013 wurden die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften - unter Beachtung des GmbHG - angewendet. Auf die Erstellung eines Lageberichtes wurde verzichtet. Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang vorgenommen werden können, erfolgen diese Angaben überwiegend im Anhang. Der Jahresabschluss der Industriepark LH Verteilnetz GmbH, Chemnitz (im Folgenden auch kurz "ILH NETZ" genannt) wird in den Konzernabschluss der RWE AG, Essen, einbezogen, der nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet. Zwischen ILH NETZ als Organgesellschaft und envia Mitteldeutsche Energie AG, Chemnitz, (enviaM) als Organträger besteht eine körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft. Die Ermittlung und ein ggf. erforderlicher Ansatz latenter Steuern erfolgt auf der Ebene des Organträgers. Die umsatzsteuerliche Organschaft mit enviaM endete mit Ablauf des 31. Dezember 2012. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden AKTIVA Forderungen sind zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko wurden durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennwert bewertet. Die vereinnahmten und an die Verpächterin weiter geleiteten Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten werden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten als geleistete Pachtvorauszahlungen eingestellt und zu Lasten des Materialaufwandes linear über einen Gesamtzeitraum von 20 Jahren aufgelöst. PASSIVA Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Bemessung der Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Sie sind damit zum notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die mittel- und langfristigen sonstigen Rückstellungen wurden entsprechend ihrer Restlaufzeit mit dem von der Deutschen Bundesbank zum 30. September 2013 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Zur Anwendung kamen Zinssätze zwischen 3,53 % und 4,39 % (i.Vj. zwischen 3,83 % und 4,69 %). Geschätzte künftige Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Vereinnahmte Baukostenzuschüsse und Hausanschlusskosten werden in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten als erhaltene Netzentgeltvorauszahlungen eingestellt. Die Auflösung erfolgt linear über die jeweilige Restnutzungsdauer bei einem Gesamtzeitraum von 20 Jahren zu Gunsten der Umsatzerlöse. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA (1) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Finanzforderungen resultieren aus der Cash-Management-Vereinbarung mit der Gesellschafterin enviaM. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen ausschließlich die Gesellschafterin enviaM. Die darin enthalten sonstigen Forderungen resultieren aus Steuerumlage und Verlustübernahme. PASSIVA (2) Eigenkapital Die Anteile am Stammkapital der ILH NETZ werden zu 100 % von enviaM gehalten. Zwischen enviaM und ILH NETZ besteht ein Gewinnabführungsvertrag. (3) Rückstellungen Die Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für regulatorische Verpflichtungen, ausstehende Eingangsrechnungen für Kosten regulatorischer Antragsverfahren sowie die Prüfung des Jahresabschlusses 2013. (4) Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig.
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen in Höhe von 0,00 € (i.Vj: 10.767,53 €). Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (5) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden vollständig im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erzielt. Die Umsatzerlöse bestehen im Wesentlichen aus den Netznutzungserlösen, den Erlösen aus der Weitergabe von aufgenommenem EEG-Strom in Höhe von 102.178,27 € (i.Vj. 110.517,94 €) und den an die Verpächterin weiterberechneten Investitionsaufwendungen. (6) sonstige betriebliche Erträge In der Position sind periodenfremde Erträge in Höhe von 2.000,00 € (i.Vj. 223.175,16 €) enthalten. (7) Materialaufwand In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren sind Aufwendungen für die Beschaffung von Netzverlusten sowie die Vergütungen an EEG-Stromeinspeiser enthalten. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten u. a. Aufwendungen für die Nutzung des vorgelagerten Netzes, für die gepachteten Netzanlagen, für technische Betriebsführung und energiewirtschaftliche Dienstleistungen sowie Aufwendungen für Abrechnungsdienstleistungen. Die im Vorjahr in dieser Position enthaltenen Aufwendungen aus einem Dienstleistungsvertrag in Höhe von 32.880,92 € (2013: 33.000,00 €) werden ab 2013 in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. (8) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für die kaufmännische Betriebsführung sowie Aufwendungen aus dem Personalbestellungsvertrag. (9) Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten mit 46,00 € (i.Vj. 33,00 €) den Zinsanteil der Zuführung zu den langfristigen Rückstellungen. (10) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Erträge aus dem Steuerumlagevertrag mit enviaM für das laufende Geschäftsjahr. (11) Geschäfte größeren Umfangs, die mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt wurden (§ 6 Abs. 2 EnWG) Im Geschäftsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen Unternehmen auf Grund folgender Verträge getätigt: - Aufwendungen aus Pachtvertrag für Stromnetzanlagen: 434,9 T€ - Aufwendungen aus Dienstleistungsverträgen (technische und kaufmännische Betriebsführung, Personalgestellung): 353,4 T€. - Erlöse aus Weiterberechnung von Investitionen: 22,0 T€ (12) Ausschüttungsgesperrter Betrag Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2013 gegen Ausschüttung gesperrten Beträge gemäß § 268 Abs. 8 HGB beträgt 0,00 €. (13) Sonstige Angaben Geschäftsführer sind die Herren Dr. Jens Zeidler, Diplom-Ingenieur Jens Leberwurst, Diplom-Ingenieur Es erfolgen keine Angaben zu den Bezügen der Geschäftsführer. Von der Freistellung gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Es erfolgen keine Angaben über das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar, da diese Angaben im Konzernanhang der RWE AG enthalten sind. Chemnitz, 17. Januar 2014 Dr. Jens Zeidler Jens Leberwurst Technischer Geschäftsführer Kaufmännischer Geschäftsführer Tätigkeitsabschluss zum 31. Dezember 20131. Allgemeines Auf der Grundlage des § 6b Abs. 3 des Energiewirtschaftsgesetzes in der Fassung vom 4. Oktober 2013 ist die Industriepark LH Verteilnetz GmbH (ILH NETZ) verpflichtet, getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen. Die Geschäftstätigkeit der ILH NETZ umfasst Planung, Bau, Betrieb und Vermarktung der Stromnetzanlagen zur Versorgung des Flughafens Leipzig/Halle, der auf dem Flughafengelände befindlichen Firmen und der Unternehmen im Umfeld des Flughafens. Somit liegt nur die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung vor. Der Tätigkeitsabschluss in dem Tätigkeitsbereich "Elektrizitätsverteilung" entspricht dem HGB-Abschluss der Gesellschaft. 2. Bilanz für die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung
3. Gewinn- und Verlustrechnung für die Tätigkeit Elektrizitätsverteilung
4. Sonstige Angaben nach § 268 HGB und § 277 HGB 4.1 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen 221.186,82 € (i.Vj. 199.801,37 €). 4.2 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter bestehen in Höhe von 0,00 € (i.Vj: 10.767,53 €). 4.3 Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsaufwendungen enthalten mit 46,00 € (i.Vj. 33,00 €) den Zinsanteil der Zuführung zu den langfristigen Rückstellungen. Chemnitz, 17. Januar 2014 Dr. Jens Zeidler Jens Leberwurst Technischer Geschäftsführer Kaufmännischer Geschäftsführer |
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